DE846415C - Vierpoliges Schaltgebilde mit nichtlinearer Beziehung zwischen den Spannungen oder Stroemen der Eingangs- und der Ausgangsseite - Google Patents
Vierpoliges Schaltgebilde mit nichtlinearer Beziehung zwischen den Spannungen oder Stroemen der Eingangs- und der AusgangsseiteInfo
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- DE846415C DE846415C DEC1616D DEC0001616D DE846415C DE 846415 C DE846415 C DE 846415C DE C1616 D DEC1616 D DE C1616D DE C0001616 D DEC0001616 D DE C0001616D DE 846415 C DE846415 C DE 846415C
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Description
Bei vielen Anwendungen der drahtlos oder über Draht erfolgenden Kernübermittlung vonNachrichten
sowie bei der Messung einer beträchtlichen Zahl von physikalischen Erscheinungen ist es von großer
Wichtigkeit, über ein Mittel zu verfügen, das die Amplitude eines auf einen angeschlossenen zu beeinflussenden
Teil einwirkenden physikalischen Steuermittels nach dem Logarithmus der Ausgangserscheinung
oder nach einer anderen Gesetzmäßigkeit ändert.
Man hat hierfür schon vierpolige Schaltgebilde vorgeschlagen, bei denen der Strom oder die Spannung
im atisgangsseitigen Stromkreis sich nach dem Logarithmus der Spannung bzw. des Stroms im
eingangsseitigen Stromkreis ändert. Die Wirkungsweise aller hierfür bekannten Schaltungen läßt sich
durchweg darauf zurückführen, daß die Wirkung eines Verstärkers, der Röhren mit schrittweise veränderlicher
charakteristischer Kurve enthält, mit der Höhe der Spannung oder des Stroms der Aus- ao
gangs- oder Eingangsseite derart in Beziehung gesetzt wird, daß sich eine Verminderung der Verstärkung
nach einer geeigneten Gesetzmäßigkeit bei Zunahme der Höhe des übermittelten Zeichens ergibt,
und umgekehrt.
Diese Art von Verstärkern weist vor allem den Übelstand auf. daß ihre Wirkungsweise nicht augenblicklich
einsetzt und das für ihr Arbeiten gültige
Abhängigkeitsgesetz eine Funktion der etwaiger! Unterschiede der Charakteristik zwischen den verschiedenen
Röhren gleicher Bauform ist. Es sind zwar auch bereits Schaltungen bekannt, die mit
Hilfe von nur in einem Richtungssinn leitfähigen Mitteln als Begrenzer oder Gleichrichter wirken,
aber dabei wird lediglich die Schaffung eines ebenen Kurvenlaufs von einer bestimmten Höhe der übertragenen
Welle ab bezweckt.
ίο Nach der Erfindung wird nun von einem ganz
anderen prinzipiellen Gedanken zur Lösung der eingangs geschilderten Aufgabe ausgegangen, indem
hierfür ein vierpoliges Schaltgebilde mit einer nicht linearen Beziehung zwischen den Spannungen oder
Strömen der Eingangs- und der Ausgangsseite verwendet wird, das dadurch gekennzeichnet ist, daß
mindestens eine der seine Bestandteile bildenden Impedanzen aus Widerständen besteht, die nach
Art eines Kettenleiters mit nur in einem Richtungssinn leitfähigen elektrischen Vorrichtungen verbunden
sind, die verschiedenen Anfangspolarisationen unterworfen und paarweise gegensinnig für jeden
Widerstand geschaltet sind und von denen die Heiden zu einem Paar gehörigen unter der Einwirkung von
praktisch gleichen Polarisationen mit entgegen-■ gesetzten Vorzeichen stehen.
Oie Widerstände, die an die nur in einem Richtungssinn
leitfähigen elektrischen Vorrichtungen angeschlossen sind, erhalten gemäß einer Weiterbildung
der Erfindung vorteilhafterweise Werte, die wesentlich höher als die innere Impedanz sind,
welche diese einseitig wirksamen Vorrichtungen im Bereich ihrer Leitfähigkeit aufweisen.
Im einzelnen kann die Erfindung insbesondere mit zwei Arten der Anordnung der einseitig leftfähigen
Vorrichtungen und der Widerstände ausgeführt werden, die beide Gesetzmäßigkeiten der
übertragung mit einem bisher nicht erreichten Grad der Genauigkeit und Schnelligkeit der Wirkung zu
erzielen gestatten. Bei der einen Ausführungsform wird ein weniger schnelles Anwachsen der Spannung
oder des Stroms der Ausgangsseite als der Spannung oder des Stroms der Eingangsseite z. B.
nach einem logarithmischen Gesetz dadurch erhalten, daß die Ladeimpedanz einer einen Bestandteil
des ganzen vierpoligen Schaltgebildes darstellenden Verstärkerstufe zwei oder mehr unmittelbar oder
über Widerstände in Parallelschaltung verbundene Teilschaltgebilde umfaßt, von denen jedes aus einem
Widerstand in Reihe mit zwei nur in einem Richtungssinn leitfähigen Vorrichtungen besteht, die
gegensinnig geschaltet und praktisch gleichen Polarisationen mit entgegengesetzten Vorzeichen unterworfen
sind.
Bei der anderen der beiden vor allem anzuwendenden Ausführungsform der Erfindung wird eine
raschere Zunahme der Spannung oder des Stroms der Ausgangsseite als der Spannung oder des
Stroms der Eingangsseite z. B. nach einem Exponentialgesetz dadurch erzielt, daß die Ladeimpedanz
einer einen Bestandteil des ganzen vierpoligen Schaltgebildes darstellenden Verstärkerstufe in
Reihenschaltung ein oder mehrere Teilschaltgebilde enthält, die Je aus einem Widerstand in Parallelanordnung
mit zwei nur in einem Richtungssinn leitfähigen Vorrichtungen besteht, die praktisch
gleichen Polarisationen mit entgegengesetzten Vorzeichen ausgesetzt und gegensinnig geschaltet sind.
Die Erfindung ist weiterhin auch für Anwendungen der Rückkopplung zur Verwirklichung von besonderen
Übertragungsgesetzmäßigkeiten geeignet. So kann man, um ein schnelleres Anwachsen der
Spannung oder des Stroms der Ausgangsseite als der Spannung oder des Stroms der Eingangsseite
/.. B. nach einem Exponentialgesetz zu erreichen, den Rückkopplungsstromkreis eines ein- oder mehrstufigen,
einen Bestandteil des ganzen vierpoligen Schaltgebildes darstellenden Verstärkers mit zwei
oder mehr unmittelbar oder über Widerstände parallel geschalteten Teilschaltgebilden ausgestalten,
von denen jedes aus einem Widerstand in Reihe mit zwei nur in einem Richtungssinn leitfähigen
elektrischen Vorrichtungen besteht, die gegensinnig geschaltet und praktisch gleichen Polarisationen mit
entgegengesetzten Vorzeichen ausgesetzt sind.
Um die umgekehrte Gesetzmäßigkeit, d. h. eine
weniger schnelle Zunahme der Spannung oder des Stroms der Ausgangsseite als der Spannung oder
des Stroms an der Eingangsseite z. B. nach einer logarithmischen Beziehung unter Benutzung der
Rückkopplung zu erhaltem, können gemäß einer Weiterbildung der Erfindung in dem Rückkopplungsstromkreis
eines ein- oder mehrstufigen, als Bestandteil des ganzen vierpoligen Schaltgebildes
wirksamen Verstärkers zwei oder mehr unmittelbar oder über Widerstände in Reihe geschaltete Teilschaltgebilde
vorgesehen sein, die je aus einem Widerstand in Parallelanordnung mit zwei nur in
einem Richtungssinn leitfähigen elektrischen Vorrichtungen bestehen, die gegensinnig geschaltet und
praktisch gleichen Polarisationen mit entgegengesetzten Vorzeichen unterworfen sind.
Für die Polarisation der verschiedenen einseitig leitfähigen elektrischen Vorrichtungen kann eine
einzige Spannungsquelle verwendet werden, welche einen entsprechenden Spannungsteiler speist. Ferner
kann man mehrere vierpolige Schaltgebilde nach der Erfindung in Kaskaden schalten, so daß sie nacheinander
zur Wirkung kommen und ihre Kurven sich ergänzen. Auch ist das Anwendungsgebiet dieses
vierpoligen Schaltgebildes als Steuermittel insbesondere bei der elektrischen Fernübermittlung
von Nachrichten und bei der Messung physikalischer Vorgänge außerordentlich umfangreich.
Die Zeichnung veranschaulicht das vierpolige Schaltgebilde nach der Erfindung beispielsweise in
Anwendung für die Steuerung von Modulationsmeßgeräten.
Abb. ι zeigt die prinzipielle Schaltung eines Spannungsmessers und
Abb. 2 die Kurve der an diesem wirksamen Spannung als Funktion der zu messenden Spannung, und
Abb. 3 läßt die Formänderung der Spanuungsamplitude erkennen;
Abb. 4 gibt das Schaltungsbild eines Verstärkers nach der Erfindung schematisch wieder, und aus
ΛΙ>1>. 5 ist (''t' Änderung der ausgangsseitigen
Spannung dieses Verstärkers in Abhängigkeit von der an dessen Hingangsklemmen angelegten Spannung
ersichtlich;
Abb. ft zeigt die Schaltung für die Polarisierung der nur in einem Richtungssinn leitfähigen elektrischen
Vorrichtungen mittels einer einzigen Spannungsquelle.
Gemäß Abb. ι ist an die Spannungsquelle G ein
ίο logarithmischer Verstärker A mit augenblicklich
einsetzender Wirkung nach der Erfindung und an diesen ein Verbrauchsgerät irgendwelcher Art z. B.
ein Spannungsmesser V angeschlossen. Wie Abb. 2 näher erkennen laut, ändert sich die ausgangsseitige
Augenblicksspannung U 2 des Verstärkers A in Abhängigkeit von der Kingangsspannung Ui nicht wie
bei einem gewöhnlichen Verstärker nach einer Geraden
i. sondern nach einer logarithmischen Kurve 2, so dal.i für eine in geometrischer Progression veränderliche
Kingangsspannung Ui sich eine in arithmetischer Progression veränderliche Ausgangsspannung
I '2 ergibt.
Der Spannungsmesser V, dessen Ausschlag eine lineare Funktion der ausgangsseitigen Spannung
U 2 des Verstärkers A ist, ermöglicht somit eine logarithmische .Ablesung der eingangsseitigen Spannung
I' i. d. h. man kann seine Skala nach linearen
Malien einteilen. Wenn man dem vierpoligen Transformator
A eine sinusförmige Spannung 1 zuführt, erhält man (vgl. Abb. 3) eine nicht mehr sinusförmige
ausgangsseitige Spannung 2, da diese in logarithmische Ordination übertragen ist.
Die aus Abb. 4 ersichtliche Ausführung des vierpoligen Schaltgebildes A der Anordnung nach
Abb. 1 weist eine Hingangsröhre r auf, an deren (litter die zu messende Wechselspannung U\ angelegt
ist. während die Anode an die erfindungsgemäß ausgebildete Impedanzenschaltung mittels
eines Transformators 2 oder sonst eines geeigneten Verbindungsglieds angeschlosen ist. Mit der Ausgangsseite
des Transformators 2 sind die in Reihe geschalteten Widerstände 3. 5 und 7 und die im
Xebenschluß dazu liegenden Widerstände 4, 6 und 8 verbunden. Die Nebenschlußwiderstände 4, 6 und 8
sind in Reihe mit je zwei nur in einem Richtungssinn leitfähigen elektrischen Vorrichtungen, z. B.
mit je zwei Zweielektrodenröhren ro, 11 und 12,
13 sowie 14, 15. geschaltet, die durch je zwei Spantiuugsquellen
16. 17 und 18, 19 sowie 20, 21 polarisicrt
werden und mit gegensinniger Wirkung angeordnet sind. Die Ausgangsspannung der Impedanzschaltung
ist an das (jitter der Röhre 9 herangeführt, an deren Anodenstromkreis über einen
Transformator, das mit der Ausgangsspannung U 2 zu speisende Verbrauchsgerät angeschlossen ist.
Das vierpolige Schaltgebilde nach Abb. 4 arbeitet wie folgt: Für geringe Höhen der Eingangsspanliung
C ι werden die nur in einem Richtungssinn leitfähigen elektrischen Vorrichtungen to bis 15
überhaupt noch nicht zu Leitern, und die Tmpedanzenschaltung bringt keine nennenswerte Schwächung
hervor. Bei ein wenig größeren Spannungshöhen (1 wird das erste Paar 10, 11 der einseitig
leitfähigen Vorrichtungen in einem Richtungssinn stromdurchlässig, sobald die ihm zugeführte Wechselspannung
die durch die Spannungsquelle 16, τ" gelieferte Spannung überschreitet, und daraus folgt
eine durch die Widerstände 3. 4 bewirkte Schwächung. Wenn die Höhe der Eingangsspannung U 1
weiter in hinreichendem Maße zunimmt, so daß die au die einseitig leitfähigen Vorrichtungen 12, 13 gelangende
Wechselspannung größer als die Spannung der Spannungsquellen ift, 18 und 17. 19 wird,
werden diese nur in einem Richtungssinn leitfähigen Vorrichtungen 12, 13 ebenfalls zu Leitern, und
außer den Widerständen 3, 4 kommen auch die Widerstände 5, 6 zur Wirkung und rufen eine zusätzliche
Schwächung hervor.
Schließlich werden bei noch höherem Ansteigen der Hingangsspannung U\ auch die einseitig leitfähigen
Vorrichtungen 14. 15, wenn die an ihnen auftretende Wechselspannung die Spannung der
Spanniingsquellen ift, 18. 20 und 17. 19 21 überschreitet,
zu Leitern, und die Widerstände 7, 8 veranlassen eine weitere Schwächung. Man erhält demnach
eine Schwächung der Wirkung des ganzen vierpol igen Schaltgebildes mit der Höhe der Eingangsspannung (1 nach einer beliebig durch die Wahl
des Werts der Polarisationsspannungen und der Widerstände regelbaren Gesetzmäßigkeit.
Wenn die nur einseitig leitfähigen elektrischen Voι richtungen 10 bis 15 nicht vorhanden sind, wird
die Verstärkerwirkung des vierpoligen Schaltgebildes konstant bleiben und die Ausgangsspannung
(T2, wie aus Abb. 5 ersichtlich, sich linear in Abhängigkeit
von der Eingangsspannung fT ι nach der Geraden [ ändern, während die aufeinanderfolgenden
Schwächungswirkungen der einseitig leitfähigen Vorrichtungen 10 bis 15 für die Abhängigkeit
der Spannung U2 von der Spannung Ui die
Kurve 2 ergeben, die sich aus den geraden Teilen 3. 4, 5. 6 zusammensetzt, wenn die einseitig leitfähigen
Vorrichtungen 10 bis 15 sich wie vollkommene
Gleichrichter verhalten. Praktisch sind die gegenseitigen Anschlüsse dieser geraden Teile 3, 4, >
6 abgerundet, was den Gesamtverlauf der Kurve 2 verbessert. An Stelle der vier geraden Teile 3, 4, 5.
ft, die mit den drei Paaren 10. 11 sowie 12. 13 und
14, 15 von einseitig leitfähigen Vorrichtungen üblicher
Ausführung und den durch tliese bestimmten acht Kurvenpunkten erhält, kann man auch eine
größere Zahl gerader Teile durch entsprechende Vermehrung der einseitig leitfähigen Vorrichtungen
erzielen und dadurch eine Kurve erhalten, die um weniger als 1 % von der die vorausgesetzte theoretische
Gesetzmäßigkeit verwirklichenden Kurve abweicht.
Wenn die Widerstände 4. ft und 8 groß gegenüber dem Widerstand sind, den die einseitig leitfähigen
elektrischen Vorrichtungen 10 bis r 5 bei ihrer Wirksamkeit als Leiter aufweisen, hat der Zustand dieser
Vorrichtungen 10 bis 15 praktisch keinen Einfluß auf den Wirkungsgrad des ganzen vierpoligen
Schaltgebildes. Die Anfangsregelung bleibt daher nach der Änderung dieser Vorrichtungen 10 bis i,
erhalten. Sieht man außerdem eine starke Einzel:
rückkopplung an den Röhren ι und 2 vor, so kann man eine sehr hohe, von den Röhren unabhängige
Stabilität der Wirkungsweise des vierpoligen Schaltgebildes erzielen.
Die Polarisation der nur in einem Richtungssinn leitfähigen Vorrichtungen kann nach Abb. 6 mit
Hilfe einer einzigen Spannungsquelle 30 bewirkt werden, an die ein Spannungsteiler gelegt ist, zu
dessen Teihviderständen 31, 34 und 32, 35 sowie
33. 36 die einseitig leitfähigen Vorrichtungen paarweise
gegensinnig parallel geschaltet sind.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Vierpoliges Schaltgebilde mit nichtlinearer Beziehung zwischen den Spannungen oder Strömen der Eingangs- und der Ausgangsseite, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der seine Bestandteile bildenden Impedanzen aus Widerständen (3 bis 8) besteht, die nach Artao eines Kettenleiters in Reihen- oder Parallelschaltung mit nur in einem Richtungssinn leitfähigen elektrischen Vorrichtungen (10 bis 15) verbunden sind, die verschiedenen Anfangspolarisationen unterworfen und paarweise (10,»5 11 und 12, 13 sowie 14, 15) gegensinnig fürjeden Widerstand (4 und 6 sowie 8) geschaltet sind und von denen die beiden zu einem Paar gehörigen (10, 11 und 12, 13 sowie 14, 15) unter der Einwirkung von praktisch gleichen Polarisationen mit entgegengesetzten Vorzeichen (16, 17 und 18, 19 sowie 20, 21) stehen.
- 2. Schaltgebilde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (4, 6, 8), die an die nur in einem Richtungssinn leitfähigen elektrischen Vorrichtungen (10 bis 15) angeschlossen sind, Werte aufweisen, die wesentlich höher als die innere Impedanz sind, welche diese nur einseitig leitfähigen Vorrichtungen (10 bis 15) im Bereich ihrer Leitfähigkeit besitzen.
- 3. Schaltgebilde nach Anspruch 1 und 2, bei dem die Spannung oder der Strom an der Ausgangsseite weniger schnell als die Spannung oder der Strom an der Eingangsseite z. B. nach einem logarithmischen Gesetz anwächst, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeimpedanz einer einen Bestandteil des ganzen vierpoligen Schaltgebildes darstellenden Verstärkerstufe zwei oder mehr unmittelbar oder über Widerstände in Parallelschaltung verbundene Teilschaltgebilde (4, 10, 11 und 6, 12, 13 sowie 8, 14, 15) umfaßt, von denen jedes aus einem Widerstand (4 und 6 sowie 8) in Reihe mit zwei nur in einem Richtungssinn leitfähigen Vorrichtungen (10, 11 und 12, 13 sowie 14, 15) besteht, die gegensinnig geschaltet und praktisch gleichen Polarisationen mit entgegengesetzten Vorzeichen unterworfen sind.
- 4. Schaltgebilde nach Anspruch 1 und 2, bei dem die Spannung oder der Strom an der Ausgangsseite rascher als die Spannung oder der Strom an der Eingangsseite z. B. nach einem Exponentialgesetz zunimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladeimpedanz einer einen Bestandteil des ganzen vierpoligen Schaltgebildes darstellenden Verstärkerstufe in Reihenschaltung ein oder mehrere Teilschaltgebilde enthält, die je aus einem Widerstand (3 und 5 sowie 7) in Parallelschaltung mit zwei nur in einem Rich-Uingssinn leitfähigen Vorrichtungen (10, ir und 12, 13 sowie 14, 15) bestehen, die praktisch gleichen Polarisationen mit entgegengesetzten Vorzeichen ausgesetzt und gegensinnig geschaltet sind.
- 5. Schaltgebilde nach Anspruch 1 und 2, bei dem die Spannung oder der Strom an der Ausgangsseite weniger schnell als die Spannung oder der Strom an der Eingangsseite z. B. nach einem logarithmischen Gesetz ansteigt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungsstromkreis eines' ein- oder mehrstufigen, einen Bestandteil des ganzen vierpoligen Schaltgebildes darstellenden Verstärkers zwei oder mehr unmittelbar oder über Widerstände in Reihe geschaltete Teilschaltgebilde aufweist, von denen jedes aus einem Widerstand (3 und 5 sowie f) in Parallelschaltung mit zwei nur in einem Richtungssinn leitfähigen Vorrichtungen (10, 11 und 12, 13 sowie 14, 15) besteht, die gegensinnig geschaltet und praktisch gleichen Polarisationen mit entgegengesetzten Vorzeichen ausgesetzt sind.
- 6. Schaltgebilde nach Anspruch 1 und 2, bei dem die Spannung oder der Strom an der Ausgangsseite rascher als die Spannung oder der Strom an der Eingangsseite z. B. nach einem Expdnentialgesetz zunimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungsstromkreis eines ein- oder mehrstufigen, einen Bestandteil des ganzen vierpoligen Schaltgebildes darstellenden Verstärkers zwei oder mehr unmittelbar oder über Widerstände parallel geschaltete Teilschaltgebilde enthält, von denen jedes aus einem Widerstand (4 und 6 sowie 8) in Reihe mit zwei nur in einem Richtungssinn leitfähigen Vorrichtungen (10, 11 und 12, 13 sowie 14, 15) besteht, die gegensinnig geschaltet und praktisch gleichen Polarisationen mit entgegengesetzten Vorzeichen unterworfen sind.
- 7. Schaltgebilde nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine einzige Spannungsquelle (30), die einen Spannungsteiler (31 bis 36) speist, zur Polarisation der verschiedenen, nur in einem Richtungssinn leitfähigen elektrischen Vorrichtungen vorgesehenHierzu 1 Blatt Zeichnungen© 5282 7. 52
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR846415X | 1943-07-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE846415C true DE846415C (de) | 1952-08-11 |
Family
ID=9313327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC1616D Expired DE846415C (de) | 1943-07-13 | 1944-04-29 | Vierpoliges Schaltgebilde mit nichtlinearer Beziehung zwischen den Spannungen oder Stroemen der Eingangs- und der Ausgangsseite |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE846415C (de) |
| FR (1) | FR907962A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1171987B (de) * | 1962-07-20 | 1964-06-11 | Sick Erwin | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen fuer Messzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangs-spannung abhaengen |
-
1943
- 1943-07-13 FR FR907962D patent/FR907962A/fr not_active Expired
-
1944
- 1944-04-29 DE DEC1616D patent/DE846415C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1171987B (de) * | 1962-07-20 | 1964-06-11 | Sick Erwin | Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Ausgangsspannungen fuer Messzwecke, die nach einer nichtlinearen Funktion von einer Eingangs-spannung abhaengen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR907962A (fr) | 1946-03-27 |
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