DE1183961B - Automatische Aufzeichnungs- und Rufvorrichtung fuer Fernsprechapparate - Google Patents
Automatische Aufzeichnungs- und Rufvorrichtung fuer FernsprechapparateInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Deutsche Kl.: 21 a3 -16/10
Nummer: 1183 961
Aktenzeichen: M 51182 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 15. Dezember 1961
Auslegetag: 23. Dezember 1964
Gegenstand des Patents 1 168 978 ist eine automatische Aufzeichnungs- und Rufvorrichtung für Fernsprechapparate
mit einer Wählvorrichtung, einem als Rufnummernspeicher dienenden Aufzeichnungsträger,
mit einer Anzahl von Aufzeichnungsbereichen, einem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf, welcher auf
einen beliebigen Aufzeichnungsbereich einstellbar ist, und einem steuerbaren Kraftantrieb zur Erzeugung
einer Relativbewegung zwischen Aufzeichnungsträger und Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf innerhalb
eines eingestellten Aufzeichnungsbereiches sowie zur Aufzeichnung gewählter Ziffern in Form
kontinuierlicher Spuren, deren Länge den gewählten Ziffern entspricht.
Derartige Vorrichtungen umfassen eine Wählvorrichtung mit einer von Hand betätigten, nach einem
vorangegangenen Aufzugsvorgang ablaufenden Ziffernwählscheibe.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist demgegenüber die Schaffung einer Wählvorrichtung
für derartige Vorrichtungen, welche an Stelle einer Ziffernwählscheibe eine Gruppe von Ziffernwähltasten
umfaßt, durch deren Betätigung eine beliebige Fernsprechrufnummer aufgezeichnet wird. Erreicht
wird dies erfindungsgemäß durch einen zusammen mit dem Aufzeichnungsträger auf die Betätigung
einer von mehreren Ziffernwähltasten anlaufenden, die Aufzeichnung zeitlich steuernden Zeitschalter
mit örtlich hintereinander angeordneten sowie zeitlich nacheinander abgetasteten Ziffernkontakten,
deren jeder je einer bestimmten Ziffernwähltaste zugeordnet ist und nach seiner Abtastung den
Aufzeichnungsvorgang einer Ziffer beendet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung im Zusammenhang
mit der Zeichnung. Es zeigt
F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung in Draufsicht,
Fig. 2 ein Schaltbild der Vorrichtung nach Fig. 1.
Das in der Zeichnung dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung umfaßt
gemäß F i g. 1 ein Gehäuse 1 in Pultform, auf welchem ein Tastenfeld 2 angebracht ist. Eine durch
eine Zugfeder 3 in eine Öffnungsstellung vorgespannte Abdeckplatte 4 ist in Gleitschienen 5, 6 verschiebbar
geführt und kann mittels einer Handhabe 7 über das Tastenfeld 2 gezogen werden, wo sie
in einer (in F i g. 1 nicht dargestellten) Schnappverriegelung zur Einrastung gebracht werden kann. Mittels
einer Handhabe 8, welche mit einer Zeigermarkierung 9 sowie einem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf
10 (F i g. 2) mechanisch verbunden ist, kann der Kopf 10 in Axialrichtung einer als Auf-
Automatische Aufzeichnungs- und Rufvorrichtung für Fernsprechapparate
Zusatz zum Patent: 1168 978
Anmelder:
McGraw-Edison Company, Elgin, JIl. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Phys. H. Schroeter, Patentanwalt,
München 5, Papa-S'chmid-Str. 1
Als Erfinder benannt:
Richard Kobler, West Orange, N.J. (V.St.A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 16. Dezember 1960 (76 318)
V. St. v. Amerika vom 16. Dezember 1960 (76 318)
zeichnungsträger dienenden Walze 11 verschoben
a5 werden. Auf dem Gerät ist eine von Hand zu beschriftende
Tabelle 12 angebracht, in welche Name und Adresse bzw. weitere Daten von anzurufenden
Fernsprechteilnehmern eingetragen werden können. Durch Einstellung der Handhabe 8 auf eine bestimmte
Zeile der Tabelle 12 können auf einem einer bestimmten Axialstellung zugeordneten Umfangsbereich
der Walze 11 durch Betätigung entsprechender Tasten des Tastenfeldes 2 verschiedene Aufzeichnungssignale
aufgebracht werden, welche voneinander zumindest durch je ein konstantes Abstandsintervall
getrennt sind und deren Länge eine Funktion der jeweils gewählten Ziffer ist. Eine derartige
Aufzeichnung ist naturgemäß nur bei geöffneter Abdeckplatte 4 möglich. Bei Schließung der Abdeckplatte
4 wird das Gerät selbsttätig in eine Wiedergabestellung gebracht, wobei durch Drücken einer
Wiedergabetaste 13 eine auf der Walze 11 aufgezeichnete Fernsprechrufnummer wiedergegeben werden
kann, welche gemäß der jeweiligen Einstellung der Handhabe 8 der Rufnummer eines bestimmten,
in der Tabelle 12 erfaßten Fernsprechteilnehmers entspricht.
Im Durchwählverkehr, wo an eine Hauptstellenrufnummer eine Nebenstellenrufnummer angeschlossen
werden kann, ist es häufig erwünscht, daß zwischen Hauptstellennummer und Nebenstellennummer
ein besonderes Neben«teHenabstandsintervalI einge-
«9 759/84
schaltet wird, damit sich im Vermittlungsamt keine Störungen ergeben bzw. nicht gewünschte Fernsprechteilnehmer
angerufen werden. Zu diesem Zweck ist in dem Tastenfeld 2 eine besondere Nebenstellentaste
14 vorgesehen, welche nach Aufzeichnung einer Hauptstellenrufnummer und vor der Wahl der
Nebenstellenrufnummer betätigt werden kann. Damit wird zwischen die auf einem bestimmten axialen
Umfangsbereich der Walze 11 aufgezeichneten, zu einer Hauptstellenrufnummer gehörigen Ziffernsignale
und nachfolgend zu wählende Nebenstellenziffernsignale ein besonders großes aufzeichnungsfreies
Intervall eingeschaltet, welches wesentlich größer als das normale Abstandsintervall zweier
Ziffernsignale ist.
Gemäß F i g. 2 umfaßt die Vorrichtung einen Netztransformator Tr, dessen eine Sekundärwicklung
zur Speisung eines Elektromotors 15 dient, während die andere Sekundärwicklung über einen Gleichrichter
16 eine geglättete Gleichspannung erzeugt, deren Pluspol auf Erdpotential liegt.
Der Elektromotor 15 treibt über Zahnräder 16,17 eine Welle 18, ein Schneckenrad 19, ein Schneckenzahnrad
20 sowie eine Walzenkupplung 21 die Walze 11 an. Mit der Walze 11 sind drehfest eine Nockenscheibe
22, welche einen Begrenzungsschalter 23 betätigt, sowie eine Nockenscheibe 24 verbunden, welche
auf einen Schwenkarm 25 einwirkt. Die Welle 18 treibt über Zahnräder 26, 27 sowie eine Zeitschalterkupplung
28 einen unter der Vorspannung einer Torsionsfeder 29 stehenden Schalterarm 30 eines Zeitschalters
31 an. Die Kupplungen 21 bzw. 28 sind durch entsprechende Zugfedern 32 bzw. 33 in eingerückter
Stellung gehalten.
Auf der Welle 18 ist koaxial eine Hohlwelle 34 gelagert, welche drei mit dieser drehfest verbundene
Nockenscheiben 35, 36, 37 aufnimmt. Die Hohlwelle 34 kann über eine in Grundstellung ausgerückte
Kupplung 38 mit der Welle 18 in Antriebsverbindung gebracht werden.
Die Abdeckplatte 4 ist in F i g. 2 in Schließstellung
über dem Tastenfeld 2 (Fig. 1) dargestellt und wird in dieser Lage durch eine von Hand zu betätigende
federnde Sperrklinke 39 gehalten. Durch eine Verschiebung dieser Sperrklinke 39 nach rechts wird
die Verriegelung der Abdeckplatte 4 aufgehoben, so daß diese unter der Wirkung der Zugfeder in ihre
Öffnungsstellung zurückschnellt und am Ende ihres Weges mit einer der Sperrklinke 39 abgewendeten
Kante auf einen Anschlagschwenkhebel 40 trifft, welcher hierbei im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird.
Der Einfachheit halber ist in F i g. 2 lediglich eine einzige Zifferntaste dargestellt, welche die Bezugsziffer 41 trägt und beispielsweise der Ziffer »1« zugeordnet
sein soll. Die Taste 41 ist im wesentlichen vertikal zu einer Deckplatte 42 des Gehäuses 1
(F i g. 1) geführt und weist an ihrem unterhalb der Deckplatte 42 liegenden Teil drei Nocken 43, 44, 45
auf. Unterhalb der Deckplatte 42 sind zwei durch Federn 46 bzw. 47 vorgespannte Platten 48 bzw. 49
im wesentlichen parallel zu der Deckplatte 42 geführt. Sämtliche Zifferntasten 42 sowie die Nebenstellentaste
14 ragen durch je einen entsprechenden Längsschlitz 50 bzw. 51 der Platten 48 bzw. 49.
Lediglich der besseren Übersicht halber ist die Nebenstellentaste 14 außerhalb der Platten 48, 49
liegend dargestellt. Die Platten 48, 49 sind durch einen Tastenmotorkontakt 52 miteinander verbunden,
welcher sowohl in Grundstellung als auch· bei gleichzeitiger Auslenkung der Platten 48, 49 nach
links ohne gegenseitige Verschiebung geöffnet ist. Weiterhin ist mit der oberen Platte 48 noch ein
Wählrelaiskontakt 53 verbunden, welcher bei einer Auslenkung der Platte 48 aus ihrer Ruhelage nach
links schließt. Beim Drücken der Taste 41 wird die Platte 48 durch den Nocken 43 und die Platte 49
durch den Nocken 44 nach links ausgelenkt, wobei
ίο keine gegenseitige Verschiebung der Platten 48, 49
gegeneinander stattfindet und damit der Tastenmotorkontakt 52 vorläufig geöffnet bleibt. Überschreitet
beim weiteren Eindrücken der Taste 41 die Platte 49 die obere sägezahnartige Kante des Nockens 44,
so schnellt die Platte 49 unter Einwirkung der Feder 47 nach rechts fast bis in ihre Grundstellung zurück
und verriegelt hierbei die Taste 41 in ihrer Betätigungsstellung. Da andererseits die Platte 48 in ihrer
Auslenkstellung verbleibt, wird der Tastenmotorkontakt 52 geschlossen. Weiterhin werden durch den an
jeder Taste angebrachten Nocken 45 infolge der Auslenkung der Platte 48 aus ihrer Ruhestellung
nach links sämtliche übrigen Tasten in ihrer Grundstellung arretiert.
Eine in ihrer Betätigungsstellung arretierte Taste 41 kann durch das Ansprechen eines Zeitschalterkupplungsrelais
A entsperrt werden, welches bei seinem Ansprechen die Platte 49 gegen die Kraft der Feder
47 nach links so weit auslenkt, daß die Sägezahnkante des Nockens 44 an der Kante des Schlitzes 51
vorbeilaufen kann. Gleichzeitig ist das Relais A mit der Kupplung 28 mechanisch verbunden und löst
diese bei seinem Ansprechen, so daß die Antriebsverbindung zwischen dem Motor 15 und dem Schal-
terarm 30 unterbrochen ist.
Ein Walzenkupplungsrelais B ist mechanisch mit der Walzenkupplung 21 verbunden und löst diese
bei seinem Ansprechen. Der Anker des Relais B ist mit einer Stange 54 verbunden, welche über eine
Schlitzloch-Zapfen-Anlenkung an einer Sperrklinke
55 angreift. Die Sperrklinke 55 ist durch eine Feder
56 im Uhrzeigerdrehsinn vorgespannt und in ihrer Grundstellung durch einen Anschlag 57 festgelegt.
Eine mit der Wiedergabetaste 13 verbundene Sperrklinke59 greift inGrundstellung über eine entsprechend
abgeschrägte Nockenfläche 58 der Sperrklinke 55. Beim Drücken der Wiedergabetaste 13 bewegt sich die
Sperrklinke 59 nach unten und drückt hierbei die Sperrklinke 55 im Gegenuhrzeigersinn um ein kurzes
Stück nach links. Durch diese Auslenkung der Sperrklinke 55 wird jedoch die Stange 54 wegen der
Langschlitz-Zapfen-Anlenkung nicht beeinflußt. Ist die Wiedergabetaste 13 vollständig nach unten gedrückt,
so springt die Sperrklinke 55 wiederum im Uhrzeigersinn nach rechts und blockiert die Sperrklinke
59 bzw. die Wiedergabetaste 13 in ihrer Einraststellung. Ferner ist die Stange 54 über eine
Schlitz-Zapfen-Anlenkung mit dem Schwenkarm 25 verbunden. Sofern sich die Walze 11 und damit die
Nockenscheibe 24 nicht in Grundstellung befinden, erfolgt eine Auslenkung des Schwenkarms 25 unter
der Einwirkung einer Feder 60 im Gegenuhrzeigersinn, wobei der Zapfen des Armes 25 an dem Ende
des Schlitzes der Stange 54 anliegt. Der Arm 25 ist mit einer abgeschrägten Nockenfläche 61 versehen,
welche sich unter der Spannung einer Feder 62 gegen eine Sperrklinke 63 anlegt. Befinden sich die Walze
11 bzw. die Nockenscheibe 24 in Grundstellung,· so
befindet sich die Sperrklinke 63 in einer Freigabestellung
und ermöglicht eine freie Schwenkung des Anschlagschwenkhebels 40, welcher mit einem Verriegelungszapfen
64 versehen ist. Ist jedoch der Schwenkarm 25 im Gegenuhrzeigersinn aus seiner Grundstellung herausgeschwenkt, so wird die Sperrklinke
63 im Gegenuhrzeigersinn nach rechts ausgelenkt und blockiert eine Drehung des Anschlagschwenkhebels
40 sei es aus der Grundstellung in eine Betriebsstellung oder aus einer Betriebsstellung in
die Grundstellung. Wird durch Ansprechen des Relais B die Stange 54 nach unten verschoben, so wird
der Schwenkarm 25 im Uhrzeigersinn ausgelenkt und in seine Grundstellung gebracht. Dadurch gelangt
auch die Sperrklinke 63 durch Verschwenkung im Uhrzeigersinn in ihre Grundstellung und gibt den
Verriegelungszapfen 64 des Anschlagschwenkhebels 40 frei. Unmittelbar darauf wird auch die Sperrklinke
55 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, so daß die Sperrklinke 59 und damit die Wiedergabetaste
13 entsperrt werden und in ihre Ruhelage zurückkehren.
Der Zeitschalter 31 umfaßt mehrere durchlaufende Kontaktbahnen 65, 66, 67, 68, welche sich gemäß
F i g. 2 über mehr oder weniger große Winkelbereiche erstrecken. Ferner umfaßt der Zeitschalter 31 eine
Gruppe von Ziffernkontakten 69 »1« ... 69 »4« ... 69 »0«; der Einfachheit halber sind die zwischen
diesen Kontakten angeordneten weiteren Ziffernkontakte nicht mit einer Bezugsziffer versehen; ferner
ist in F i g. 2 lediglich die Verbindung des Ziffernkontaktes 69 »1« mit einem entsprechenden Ziffernschalter
70 »1« gezeigt, welcher der Taste 41 »1« zugeordnet ist. Schließlich umfaßt der Zeitschalter 31
noch einen Zwischenintervallkontakt 71, einen Wiedergabeintervallkontakt 72 sowie einen Endkontakt
73. Der Schalterarm 30 ist mit Überbrückungskontakten74, 75, 76 versehen, welche zur Überbrückung
der Kontaktbahn 65 mit den Ziffernkontakten 69 und dem Zwischenintervallkontakt 71 bzw. der Kontaktbahnen
66 und 67 bzw. der Kontaktbahn 68 und der Kontakte 72, 73 dienen. Der Schalterarm 30 hält in
Grundstellung einen Anschlagkontakt 77 geöffnet.
Durch Erregung eines Wählrelais C ist es möglich, die Kupplung 38 einzurücken und damit die
Hohlwelle 34 nebst den Nockenscheiben 35 bis 37 mit der Welle 18 kraftschlüssig zu verbinden. Die
Kupplung 38 ist hierbei so aufgebaut, daß sie auch bei vorzeitigem Abfallen des Relais C erst nach
frühestens einer vollen Umdrehung wieder gelöst werden kann. In jedem Fall kehren somit die Wellen
18, 34 bzw. die Nockenscheiben 35 bis 37 nach einer begonnenen Drehbewegung in die Grundstellung
zurück, bevor hier eine Lösung der Kupplung 38 durch das gegebenenfalls zwischenzeitlich abgefallene
Relais C erfolgt.
Die Walze 11 ist über einen Seilzug 80 sowie eine Zugfeder 81 in ihrer Grundstellung vorgespannt, wobei
ein an der Trommeln angebrachter Anschlag 82 einen durch eine Feder 83 belasteten Stift 84 in
seine Grundstellung nach rechts auslenkt und ein Walzenanschlagkontakt 85 geöffnet gehalten wird.
Im Verlauf der einzelnen von dem Gerät zu erreichenden Betriebsstufen kann der Kopf 10 entweder
über einen Widerstand 86 von dem Minuspol der Gleichspannungsversorgung aus mit einem
Löschsignal oder durch einen Aufzeichnungssignalgeber 87 mit einem Aufzeichnungssignal beaufschlagt
werden; in einer weiteren Betriebsstellung kann der Kopf 10 mit einem Wiedergabeverstärker
88 verbunden werden, welcher ausgangsseitig ein Wiedergabewählrelais D steuert.
Die Wiedergabetaste 13 ist mit einem Wiedergabekontakt SE gekuppelt.
Der Anschlagschwenkhebel 40 betätigt einen Aufzeichnungskontaktsatz
SF. Die Nebenstellentaste 14 wirkt bei ihrer Betätigung auf einen Nebenstellenkontakt
90 ein. Befindet sich die Abdeckplatte 4 eingerastet in ihrer Schließstellung, so wird ein Deckelverschlußkontakt
91 geschlossen gehalten. Wird die Verriegelungstaste 39 aus ihrer Ruhestellung zwecks
Freigabe der Abdeckplatte 4 nach rechts ausgelenkt, so wird ein Deckeleinrastkontakt 92 während der
Zeit der Auslenkung geöffnet. In Ruhestellung der Sperrklinke 55 ist ein Motorsicherheitskontakt 93 geschlossen
und kann durch Verschwenkung der Sperrklinke 55 im Gegenuhrzeigersinn geöffnet werden.
Der (nicht gezeigte) Hörer eines Telefonapparats Te kann durch seitens des Wählrelais C betätigte Kontakte
c 2 und c 4 kurzgeschlossen werden, damit während des Eingebens von Wählimpulsen durch
einen von dem Relais C betätigten Kontakte5 kein
Knackgeräusch im Hörer entsteht.
Arbeitsweise, der Vorrichtung
I. Einstellung der Vorrichtung von der in Fig. 2
gezeigten Grundstellung in eine Aufzeichnungsstellung
Der Kopf 10 wird auf die gewünschte Spur bzw. Adresse in Axialrichtung der Walze 11 eingestellt.
Eine (nicht gezeigte) Einrastvorrichtung ist mit dem Kontakt 93 gekuppelt und hält diesen bis zur Einrastung
des Kopfes 10 in einer bestimmten Spur geöffnet. Danach wird die Verriegelungstaste 39 unter
Öffnung des Kontaktes 92 nach rechts ausgelenkt. Es erfolgt eine Ausrastung der Abdeckplatte 4, wobei
diese unter Einwirkung der Feder zurückschnellt und den Kontakt 91 öffnet. Kurz vor Beendigung der
Rücklaufbewegung der Abdeckplatte 4 schlägt diese an dem Schwenkhebel 40 an und verdreht diesen im
Gegenuhrzeigersinn, wobei der Kontaktsatz SF betätigt wird. Durch Betätigung dieses· Kontaktsatzes
wird der Kopf 10 mit dem negativen Pol der Gleichspannung als Löschspannung verbunden über:
10, SF (/3), el, 86, —.Gleichzeitig wird bei der
Auslenkung des Schwenkhebels 40 durch eine (nicht
gezeigte) Verriegelungsvorrichtung die Wiedergabetaste 13 in ihrer nicht gedrückten Stellung verriegelt.
Nach Loslassen der Verriegelungstaste 39 wird der Kontakt 92 wieder geschlossen.
In der nunmehr erreichten Stellung ist noch eine Verschiebung des Kopfes 10 möglich; der Kopf 10
kann daher wahlweise auch erst nach dem öffnen der Abdeckplatte 4 auf eine bestimmte Spur eingestellt
werden.
II. Aufzeichnungsvorgang
Wird beispielsweise die Zifferntaste 4-1 »1« gedrückt,
so werden die Kontakte 53 und 70 »1« geschlossen, während der Tastenmotorkontakt 52 erst
nach völligem Einrasten bzw. Verriegelung der Taste 41 »1« geschlossen wird. Durch die Schließung des
Kontaktes 52 wird der Motor 15 eingeschaltet über: Tr, 15, 52, /2, 93, Tr.
Darauf erfolgt ein Antrieb der Walze 11 über die Kupplung 21 und ein Antrieb des Schalterarms 30
über die Kupplung 28, wobei aber der Kopf 10 kein Signal auf der Walze 11 aufzeichnet. Sobald die
Walze 11 bzw. der Schalterarm 30 aus der Ruhelage ausgelenkt sind, schließen die Kontakte 85 bzw. 77.
Nach etwa 300 msec dreht sich infolge entsprechenden Ablaufs der Nockenscheibe 24 der Schwenkarm
25 im Gegenuhrzeigersinn, nimmt hierbei die Sperrklinke 63 ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn mit
und verriegelt den Schwenkhebel 40 in seiner Auslenkstellung.
Nach etwa 490 msec wird der Kontakt 23 betätigt, wobei jedoch lediglich der in Reihe zum Kontakt
& 2 liegende Kontakt 23 mit Masse verbunden wird. Der mit dem Relais B verbundene Schalterkontakt
wird durch die Betätigung des Schalters 23 vorläufig nicht beinflußt. Ebenfalls nach etwa 490 msec
erreicht der Schalterarm 30 die Kontaktbahnen 66, 67, welche hierbei durch den Kontakt 75 überbrückt
werden. Dadurch wird das Wählrelais C erregt über: -, C, 67, 66, 53, 90, a, 77, +. Dadurch erfolgt ein
Einrücken der Kupplung 38 und gleichzeitig eine Verbindung des Kopfes 10 mit dem Signalgeber 87 über:
87, el, /3, 10. Ferner erfolgt ebenfalls gleichzeitig
damit eine Überbrückung des zu dem Telefon Te gehörigen Telefonhörers durch Kontakte2. Von jetzt
an beginnt der Kopf 10 ein Signal auf die Walze 11 zu übertragen, nachdem er vorangehend ein aufzeichnungsfreies
Vorlaufintervall durchlaufen hatte.
Nach der Betätigung der Kupplung 38 wird Kontakt c5 geöffnet, wobei ein Wählimpuls auf das Telefon
Te gegeben wird. Gleichzeitig schließt Kontakt c 4, um ein Knacken des Telefonhörers infolge Abgabe
von Wählimpulsen zuverlässig zu verhindern. Auf diese Weise kann beim erstmaligen Anrufen
eines Fernsprechteilnehmers gleichzeitig dessen Rufnummer zur Durchführung späterer Anrufe aufgezeichnet
werden.
Etwa 20 bis 35 msec nach Betätigung der Kupplung 38 schließt Kontakt c 3, wobei das Relais A erregt
wird über: —, A, c3, 65, 69 »1«, 70»1«, a, 77, +. Dadurch wird die Kupplung 28 gelöst, worauf
der Schalterarm 30 unter der Einwirkung der Torsionsfeder 29 in seine Grundstellung zurückschnellt.
Während des Rücklaufs des Schalterarms 30 hält sich das Relais A über: —, A, a, 77, +.
Gleichzeitig mit dem Ansprechen des Relais A erfolgt eine Auslenkung der Platte 49 nach links und
damit eine Entsperrung der Taste 41 »1« nebst gleichzeitiger öffnung der Kontakte 70 »1«, 52
und 53.
Nach Beendigung des Rücklaufs des Schalteranns 30 fällt das Relais A ab, wobei die Kupplung 28
wieder eingerückt wird. Durch die Öffnung des Kontaktes 53 fällt das Relais C ab, und der Kopf 10 wird
über Kontakt el sowie den Widerstand 86 an die Löschspannung gelegt. Gleichzeitig wird der Motor
durch die öffnung des Kontaktes 52 abgeschaltet, läuft jedoch noch mindestens 65 msec lang aus. Die
Auslaufzeit des Motors kann auch langer sein und muß lediglich unter 490 msec liegen. Bei einer derartigen
Auslaufzeit wird lediglich der Schalterarm 30 nach dem Wiedereinrücken der Kupplung 28 um
einen bestimmten Winkel ausgelenkt, der aber nicht zur Berührung der Kontakte 66, 67 bzw. 69 »1« ausreicht.
Bei der Wahl einer weiteren Ziffer wird dann das aufzeichnungsfreie Vorlaufintervall entsprechend
verkürzt, was sich aber zu dem aufzeichnungsfreien Nachlaufintervall der vorangehend gewählten Ziffer
addiert, so daß zwischen zwei Ziffernsignalen stets je ein aufzeichnungsfreies Intervall von mindestens
490 msec liegt.
Durch das Ansprechen des Relais C wird die Kupplung 38 nicht sofort, sondern erst nach Ausführung
einer vollen Umdrehung der Welle 34 durch Anschlag eines entsprechenden Vorsprungs an dem
abgefallenen Anker des Relais C wieder ausgerückt. Infolgedessen öffnet der Kontakt cS gleich nach dem
ίο Ansprechen des Relais C bzw. dem Einrücken der
Kupplung 38 über ein Intervall von 60 msec und schließt danach über weitere 40 msec, wobei — wie
bereits erwähnt — ein Wählimpuls zum Telefon Te gegeben wird. Die Drehbewegung der Hohlwelle 34
bzw. der Nockenscheiben 35 bis 37 wird hierbei nach Schließung des Kontaktes c 3 infolge des vorzeitigen
Abfallens des Relais C bzw. Abschaltung des Motors 15 nicht beeinträchtigt, da der Motor 15 im Auslaufen
die Hohlwelle 34 in ihre Grundstellung zurückbringt, wo die Kupplung 38 ausrastet. Nach dem
vorzeitigen Abfall des Relais C ist dessen Kontakt el
wieder geöffnet und damit der Telefonhörer nicht überbrückt. Um jedoch auch nach dem vorzeitigen
Abfallen des Relais C ein Knackgeräusch im Telefonhörer
zu verhindern, wird die Funktion des Kontaktes c 2 im weiteren Verlauf der Drehung der
Hohlwelle 34 durch den Kontakte4 übernommen,
so daß auf diese Weise beim Schließen des Kontaktes c 5 40 msec vor Ende der Drehbewegung kein
Knackgeräusch zum Telefonhörer gelangt.
Wird eine Zifferntaste 41 gedrückt, welche einer höheren Ziffer als »1« zugeordnet ist, beispielsweise
der Ziffer »4«, so verlaufen sämtliche vorangehend beschriebenen Vorgänge bis einschließlich des An-Sprechens
des Relais C sowie des Einrückens der Kupplung 38 in gleicher Weise.
Wenn jedoch nach 20 bis 35 msec Kontakt c3
schließt, wird das Relais A nicht erregt, da der Kontakt 70 »1« geöffnet ist. Dementsprechend laufen die
Walze 11, der Zeitschalter 31 und die Hohlwelle 34 mit den Nockenscheiben 35 bis 37 -weiter. Der Kontakt
c 5 wird wie vorher 60 msec lang geöffnet und schließt danach bis zur Beendigung einer ersten
Nockendrehung über 40 msec. Der Kontakt c4 schließt nach dem Ansprechen des Relais C den
Telefonhörer kurz, was jedoch belanglos ist, da das Relais C vorläufig nicht abfällt und somit die Funktion
des Kontaktes c4 gleichzeitig durch den Kontakt
c 2 wahrgenommen wird. Nach 100 msec ist eine Umdrehung der Hohlwelle 34 beendet.
Danach erfolgen zwei weitere Umdrehungen in gleicher Weise, wobei durch den Kontakte5 zwei
weitere Impulse auf das Telefon Te gegeben werden und der Kopf 10 eine Spur von je weiteren 100 msec
Länge ohne Zwischenintervall auf der Walze 11 aufzeichnet.
Erreicht schließlich beim vierten Umlauf der Schalterarm 30 den Kontakt 69 »4«, so wird das Relais
C durch Ablauf der vorangehend beschriebenen Vorgänge abgeschaltet, und die weiteren Schaltoperationen
ergeben sich analog wie beim Drücken der Zifferntaste 41 »1«.
Insgesamt wird also bei erstmaliger Aufzeichnung einer Ziffer »1« auf der Walze 11 zuerst ein Vorlauflöschintervall
von 490 msec übertragen, an welches sich ein Aufzeichnungsintervall von 35 msec und ein
Abstandsintervall von mindestens 65 msec anschließt. Bei erstmaliger Wahl einer Ziffer »n« schließt sich
ίο
an ein Vorlaufintervall von 490 msec, ein Aufzeichnungsintervall von (n — 1) 100 + 35 msec sowie
wiederum ein Abstandsintervall von mindestens 65 msec an. Aufeinanderfolgend aufgezeichnete
Ziffernspuren sind durch je ein Abstandsintervall von etwa 490 msec voneinander getrennt.
Kontakt/3 mit dem Kopf 10 verbunden. Das Relais B hält sich dann über folgenden Stromkreis:
—, B, öl, 85, +. Durch die Erregung des RelaisB
wird auch das Relais A eingeschaltet über: -,A1 bl, 23, +.
Durch das Ansprechen des Relais A wird die Kupplung 28 ausgerückt und der Zeitschalter 31 in
seine Grundstellung zurückgeschnellt. Gleichzeitig wird ein Parallelstromkreis zu den Kontakten b 2 und
gen Ziffernfolge und einer darauffolgend zu wählenden Nebenstellennummer ein besonders großes aufzeichnungsfreies
Zwischenintervall eingeschaltet wer-
V. Wiedergabe
III. Wahl von Nebenstellennummern nach Aufzeichnung einer Hauptrufnummer
Soll zwischen einer auf einer Spur der Walze io 23 gebildet über: a, 77, +. Erst nach Erreichen soaufgezeichneten,
zu einer Hauptrufnummer gehöri- wohl der Grundstellung der Walze U als auch des
Schalterarms 30 öffnen sowohl der Kontakt 23 als auch der Kontakt 77, so daß das Relais Λ abfällt.
Das Relais B fällt ab, wenn der Anschlagkontakt 85 den, so wird die Taste 14 gedrückt. Deren Verriege- 15 durch Anschlag der Walze 11 in ihre Grundstellung
lung erfolgt in analoger Weise wie bei der Taste geöffnet wird.
41 »1«, wobei nach Erreichen der Einraststellung die
Kontakte 52 und 53 geschlossen sind. Im Gegensatz
zu der vorangehend im Zusammenhang mit der Taste Befindet sich die Vorrichtung in der Grundstellung
41 »1«, wobei nach Erreichen der Einraststellung die
Kontakte 52 und 53 geschlossen sind. Im Gegensatz
zu der vorangehend im Zusammenhang mit der Taste Befindet sich die Vorrichtung in der Grundstellung
41 beschriebenen Wirkungsweise ist jedoch der Taste 20 nach F i g. 2, so wird durch Druck auf die Wieder-14
an Stelle des Kontaktes 70 ein Kontakt 90 züge- gabetaste 13 der Kontakt SE betätigt und durch die
ordnet. Dies bewirkt, daß das Relais C nicht erregt Sperrklinken 55, 59 verriegelt. Während der Auswird,
wenn die Kontaktbahnen 66, 67 des Zeitschal- lenkung der Sperrklinke 55 ist der Motorsicherheitsters
31 durch den Kontakt 75 überbrückt werden. kontakt 93 geöffnet, so daß der Motor 15 erst nach
Damit bleibt aber der Kopf 10 über den Widerstand 25 völligem Einrasten der Taste 14 über folgenden
86 mit seiner Löschspannung verbunden und wird Stromkreis geschlossen wird: Tr, 93, el, 15, Tr.
nicht an den Signalgenerator 87 angeschlossen. Ab- Nach Ablauf von 490 msec trifft der Kopf 10 auf
nicht an den Signalgenerator 87 angeschlossen. Ab- Nach Ablauf von 490 msec trifft der Kopf 10 auf
gesehen davon erfolgt der Antrieb der Walze 11 so- das erste Aufzeichnungsintervall und betätigt das
wie des Zeitschalters 31 nebst den zugeordneten Wiedergabewählrelais D über: 10, /3, Verstärker 88,
Bauelementen in analoger Weise wie beim Aufzeich- 30 D, +. Dadurch spricht das Relais A an über: —, A,
nungsvorgang. Nach 2690msec erreicht der Schalter- d, /4, b2, 23, +; das Relais C spricht an über: —,
C,b3,e2,d,f4,b2,23,+.
Durch das Ansprechen des Relais C wird die Kupplung 38 eingerückt, wobei der Kontakt c5
Wählimpulse entsprechend der Länge des Aufzeichnungsintervalls an den Telefonapparat bzw. Teilnehmerleitung
Te abzugeben beginnt und der. Kontakt c4 zusammen mit dem Kontakte2 den Hörer
überbrückt, um Knackgeräusche zu verhindern. Durch
arm 30 den Kontakt 71, wobei das Relais A erregt wird über: —, A, 71, 65, 90, a, 77, +. Der weitere
Ablauf der Vorgänge findet analog wie bei dem vorangehend beschriebenen Aufnahmevorgang statt.
IV. Beendigung einer Aufzeichnung
Nachdem eine gewünschte Rufnummer durch entsprechende Betätigung einer oder mehrerer der
Tasten 41 sowie gegebenenfalls der Taste 14 aufge- 4° das Ansprechen des Relais A wird gleichzeitig die
zeichnet wurde, erfolgt eine Schließung der Abdeck- Kupplung 28 gelöst, wobei der Schalterarm 30 in
platte 4 von Hand gegen die Kraft der Feder 141 bis
zum Einschnappen an der Verriegelungstaste 33.
zum Einschnappen an der Verriegelungstaste 33.
Dadurch wird der Kontakt 91 geschlossen und der
seine Ruhestellung zurückschnellt.
Am Ende eines Aufzeichnungsintervalls fällt das
Relais D mit einer Verzögerung von etwa 45 msec
Motor 15 eingeschaltet über: fr, 15, 92, 91, /2, 45 ab. Dadurch fallen die Relais Λ und C ab, wobei die
93, Tr. Kupplung 38 nach Beendigung einer gerade be-
Auf der Walze 11 wird danach ein Endabstands- gonnenen Umdrehung der Hohlwelle 34 ausgerückt
Intervall von 3770 msec aufgezeichnet, wobei der wird.
Kopf 10 an Löschspannung liegt. Der Zeitschalter 31 Bei der Weiterdrehung der Walze 11, wenn nach
dreht sich hierbei bis zum Erreichen des Kontak- 50 Ablauf eines normalen Vorlauf- bzw. Zwischenziffertes
73. abstandsintervalls oder eines Nebenstellenabstands-
Nach Erreichen des Kontaktes 73 durch den Intervalls ein neues Ziffernsignal auftritt, wiederholen
Schalterarm 30 wird das Relais B erregt über: sich die vorangehend beschriebenen Vorgänge, wobei
—, B, 68, 73, b2, 23, +. Gleichzeitig wird durch die wiederum einer oder mehrere für die Ziffer kenn-Erregung
des Relais B die Kupplung 21 gelöst, wobei 55 zeichnende Wählimpulse durch den Kontakt c 5 auf
die Walze 11 unter Einwirkung der Feder 81 in ihre die Teilnehmerleitung gegeben werden.
Grundstellung zurückzulaufen beginnt. Gleichzeitig Am Ende des letzten Ziffernaufzeichnungsinter-
Grundstellung zurückzulaufen beginnt. Gleichzeitig Am Ende des letzten Ziffernaufzeichnungsinter-
wird durch Verschwenkung der Sperrklinke 55 die valls tastet der Kopf 10 das EndabstandsintervalJ ab.
Wiedergabetaste 13 entsperrt. Ferner wird durch das Bereits 250 msec vor Erreichen des Kontaktes 73
Ansprechen des Relais B der Schwenkarm 25 im 60 durch den Schalterarm 30 erreicht dieser den Kon-
Uhrzeigersinn gedreht, wobei sich die Sperrklinke 63.
ebenfalls im Uhrzeigersinn dreht und damit den Verriegelungszapfen 64 des Anschlagschwenkhebels 40
freigibt; dadurch gelangt auch der Kontakt SF wiederum in seine Grundstellung.
Durch das Zurückführen des Kontaktes SF in seine Grundstellung wird der Motor 15 abgeschaltet
und gleichzeitig der Wiedergabeverstärker 88 über
takt 72, wobei das Relais B erregt wird über: —, B,
68, 72, /4, b2, 23, +.
Durch die Erregung des Relais B wird die Sperrklinke 55 im Gegenuhrzeigersinn gedreht und die
Wiedergabetaste 13 freigegeben. Gleichzeitig wird die Walzenkupplung 21 gelöst, wobei die Walze 11
in ihre Grundstellung unter Einwirkung der Feder 81 zurückläuft. Ferner wird ebenfalls gleichzeitig das
409 759/84
Relais A erregt über: —, A, b2, 23, +. Dadurch erfolgt
eine Lösung der Kupplung 28 nebst einer Rückschnellung des Schalterarms 30, wobei sich das
Relais A bis zur Rückkehr sowohl der Walze 11 als auch des Schalterarms 30 in ihre Grundstellungen
über folgenden Stromkreis hält: —, A, a, 77, +.
Um in jedem Fall zu verhindern, daß eine Überdrehung der Walze 11 über eine volle Umdrehung
hinaus stattfindet, lenkt die Nockenscheibe 22 nach Beendigung einer vollen Umdrehung den Kontakt 23
so weit aus, daß das Relais B hierbei in jedem Fall erregt wird über: —, B, 23, +.
Claims (11)
1. Automatische Aufzeichnungs- und Rufvorrichtung für Fernsprechapparate mit einer
Wählvorrichtung, einem als Rufnummernspeicher dienenden Aufzeichnungsträger mit einer Anzahl
von Aufzeichnungsbereichen, einem Aufzeich- ao nungs- und Wiedergabekopf, welcher auf einen
beliebigen Aufzeichnungsbereich einstellbar ist, und einem steuerbaren Kraftantrieb zur Erzeugung
einer Relativbewegung zwischen Aufzeichnungsträger und Aufzeichnungs- und Wiedergabe- as
kopf innerhalb eines eingestellten Aufzeichnungsbereiches sowie zur Aufzeichnung gewählter
Ziffern in Form kontinuierlicher Spuren, deren Länge den gewählten Ziffern entspricht, nach
Patent 1168978, gekennzeichnet durch einen zusammen mit dem Aufzeichnungsträger
(11) auf die Betätigung einer von mehreren Ziffernwähltasten (41) aus einer Grundstellung
anlaufenden, die Aufzeichnung zeitlich steuernden Zeitschalter (31) mit örtlich hintereinander
angeordneten sowie zeitlich nacheinander abgetasteten Ziffernkontakten (69), deren jeder je
einer bestimmten Ziffernwähltaste zugeordnet ist und nach seiner Abtastung den Aufzeichnungsvorgang einer Ziffer beendet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand des ersten
Ziffernkontaktes (69 »1«) von einem beweglichen Schalterarm (30) des Zeitschalters (31) in dessen
Grundstellung einem Vielfachen des Abstandes der Ziffernkontakte (69 »1« bis 69 »0«) voneinander
entspricht.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zeitliche Abstand
der Betätigung der Ziffernkontakte (69) voneinander durch entsprechende Wahl der Winkelgeschwindigkeit
des Schalterarms (30) etwa 100 msec und der Abstand des ersten Ziffernkontakts (69 »1«) von der Grundstellung des
Schalterarms (30) etwa 490 msec beträgt.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest
einen in dem Zeitschalter (31) enthaltenen, in seiner örtlichen Lage etwa derjenigen des ersten
Ziffernkontaktes (69 »1«) entsprechenden Aufzeichnungskontakt (66, 67) zur Verbindung des
Kopfes (10) mit einem Aufzeichnungssignalgeber (87) nach Durchlaufen eines Anfangsintervalls.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Zeitschalter (31) zusätzliche Zeitgeberkontakte (71 bzw. 77) zur Herstellung eines aufzeichnungsfreien Zwischenziffer- bzw. Endabstandsintervalls
innerhalb einer Aufzeichnungsspur des Aufzeichnungsträgers (11) umfaßt.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Zeitschalter durch eine Feder (19) in seine Grundstellung vorgespannt und über eine am
Ende jeder Ziffernaufzeichnungsspur lösbare Magnetkupplung (28) angetrieben ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Wählimpulskontakt (c5) in der Aufzeichnungsstellung nach Erreichen des ersten Ziffernkontaktes
(69 »1«) über eine intermittierend betätigte Magnetkupplung (C, 38) mit der Welle des Zeitschalters
(31) gekuppelt ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine beim
Niederdrücken einer beliebigen Taste (41) der Wählvorrichtung wirksame, durch den Zeitschalter
(31) gesteuerte Einrastmechanik (44, 49) zum Festhalten der gedrücken Taste (41) zumindest
während eines für die Aufzeichnung einer Ziffernspur erforderlichen Zeitintervalls.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
jede Taste (41) federnd in eine Grundstellung vorgespannt ist und daß die Einrastmechanik (44,49)
auf das Drücken einer Taste (41) erst bei Erreichen einer vorgegebenen Auslenkung unter
gleichzeitiger Schließung eines Tastenmotorschalters (52) während des Drückens einrastet.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine während eines Wiedergabevorgangs über das Feld der
Tasten (2) verschiebbare Abdeckplatte (4), welche mit einem Aufzeichnungskontaktsatz (SF) zum
Umschalten von Aufzeichnung auf Wiedergabe gekuppelt ist.
11. Vorrichtung nach Ansprüchen 1, 4, 5 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte
in ihrer Schließstellung mit einer auf den Kopf (10) wirkenden Verriegelungs- und Einrastvorrichtung
gekuppelt ist, welche eine relative Verschiebung des Kopfes zwischen zwei benachbarten
Aufzeichnungsbereichen des Aufzeichnungsträgers (11) blockiert.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 970 582;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 030 883.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
*09 759/84 12.64 ® Bundesdruckerei Berlin
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ID=25708472
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