Automatische Aufzeichnungs- und Rufvorrichtung für Fernsprechapparate Gegm.stand des Schweizer PatDnte:s Nr. 389 030 ist eine automatische Aufzeichnungs- und Rufvorrich tung für Fernsprechapparate mit einer Wählvorrich- tung, ;einem als Rufnummernspeicher ;dienenden Auf zeichnungsträger, mit einer Anzahl von Aufzeich- nungsb:reichen, einem Aufzeichnu:
ngs- und Wieder- gab-Aopf, welcher auf einen beliebigen Aufzeich- nungsbereich einstellbar ist, rund einem steuerbaren Kraftantrieb zur Erzeugung einer Relativbewegung zwischen Aufzeichnungsträger und Aufzeichnungs- und Wie@d@ergabekopf innenhalb eines eingestellten Aufzeichnungsbereiches sowie zur Aufzeichnung ge wählter Ziffern in Form kontinuierlicher Spuren, de ren Länge den ;
gewählten Ziffern entspricht.
Derartige Vorrichtungen umfassen eine Wählvor richtung mit einer von Hand betätigten, nach einem vorangegangenen Aufzugsvorgang ablaufenden Zif fernwählscheibe. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist demgegenüber die Schaffung einer Wählvorrichtung für derartige Vorrichtungen, welche an Stelle einer Ziffernwählscheibe eine Gruppe von Ziffernwählta- sten umfasst. Durch deren Betätigung- eine beliebige Fernsprechrufnummer aufgezeichnet wird.
Erreicht wird :dies erfindungsgemäss durch einen zusammen mit :dem Aufzeichnungsträger ,auf idie Betätigung einer von mehreren Ziffernwähltasten anlaufenden, die Aufzeichnung zeitlich steuernden Zeitschalter mit örtlich hintereinander angeordneten sowie zeitlich nacheinander abgetasteten Ziffernkontakten,
deren jeder je einer bestimmten Ziffernwähltaste zugeordnet ist und nach seiner Abta@stung Iden Aufzeichnungs vorgang einer Ziffer beendet.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh rungsbeispiel ides Erfindungsg :genstanide@s @d;argestellt. Es zeigt: Fig.l die erfindungsgemässe Vorrichtung in Draufsicht, Fiel. 2 ein Schaltbild oder Vorrichtung nach Fig. 1.
Das in der Zeichnung idtarge:stelite Ausführungs- beispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung umfasst gemäss Fig. 1 ein Gehäuse 1 in Pultform, auf wel chem :ein Tastenfeld 2 :
angebracht ist. Eine durch eine Zugfeder 3 in eine ffnungsstellung vorgespannte Abdeckplatte 4 ist in Gleitschienen 5, 6 verschiebbar geführt und kann mittels einer Handhabe 7 über Idas Tastenfeld 2 ,gezogen wenden, wo sie in einer (in Fig. 1 nicht dargestellten) Schnappverriegelung zur Einrastung gebracht wenden kann.
Mittels einer Handhabe 8, welche mit einer Zeigermarkierung 9 sowie ,einem Aufzeichnungs- und Wiedergabekopf 10 (Fig.2) mechanisch verbunden ist, kann der Kopf in Axialrichtung einer als Aufzeichnungsträger dienenden Walze 11 verschoben werden.
Auf idem Gerät ist eine von Hand zu beschriftende Ta4- belle 12 ;angebracht, in welche Name und Adresse bzw. weitere Daten von ;anzurufenden Ferns prech- teHnehmern eingetragen werden können. Durch Ein- steRung ider Handhabe 8 :
auf eine bestimmte Zeile der Tabelle 12 können,auf einem :einer ,bestimmten Axial- stelllung zugeordneten der Walze 11 durch .Betätigung entsprechünder Tast-n des Tasten- feldes 2 verschiedene ,Aufzeichnungssignale auf gebracht werden, welche voneinander zumindest ,
durch je Lein konstantes Abstandsintervall getrennt sind und ideren Länge eine Funktion der jeweils ge wählten Ziffer ist. Eine derartig-- Aufzeichnung ist naturgemäss nur bei geöffneter Abdeckplatte 4 mög lich.
Bei Schliessung oder Abdeekplatte 4 wird Idas Gerät,selb,sttätig in eine Wiedergabestellung :gebracht, wobei durch Drücken einer Wiedergabetaste 13 eine auf der Walze 11 aufgezeichnete Fernsprechrufnum- mer werden kann, welche gemäss der jeweiligen Einstellung oder Handhabe 8 der Rufnum- mer eines bestimmten, in der Tabelle 12 erfassten Fernsprechteilnehmers entspricht.
Im Durchwählverkehr, wo an eine Haupts@tellenr rufnummer eine Nebenstellenrufnummer angeschlos sen wenden kann, ist es häufig erwünscht, @dass zwi schen Hauptstellennummer und Nebenstellennvmmer ein besonderes Nebenstell@enabstandsintervall ein- geschaltet wird,damit :
sich ,im Vermittlungsamt keine Störungen ergeben bzw. nichtgewünschte Fernsprech teilnehmer angerufen werden. Zu idiesem Zweck ist in dem Tastenfeld 2 eine besondere Nebenstellen- taste 14 vorgesehen, welche nach Aufzeichnung einer Hauptstellenrufnummer und vor ,der Wahl der Neben- stellenrufnummer .betätigt werden kann.
Damit wird zwischen ;die auf :einem bzstimmten axialen Umfangs bereich der Walze 11 aufgezeichneten, zu einer Hauptstellenrufnummer ,gehörigen Ziffernsignale und nachfolgend ,zu wählende Nebenstellenziffernsignale ein besonders grobes @aufzeichnu:ngsfrei@es Intervall eingeschaltet, welches<I>wes;
</I> ntlieh grösser .als das nor male Abstandsintervall zweier Ziffernsignale ist.
Gemäss Fig. 2 umfasst die Vorrichtung einen Netztransformator Tr, ,dessen eine Sekundärwicklung zur Speisung eines Elektromotors 15 dient, während .die andere Sekundärwicklung über einen Gleichrich ter 16 eine geglättete Gleichspannung erzeugt, deren Pluspol .auf Endpotential lLgt.
Der Elektromotor 15 treibt über Zahnräder 16, 17 eine Welle 18, ein Schneckenrad 19, ein Schne4,- kenzahnrad 20 sowie eine Walzenkupplung 21 die Walze 11 .an.
Mit @dzr Walze 11 sind drehfest eine Nockenscheibe 22, welche einen Begrenzungsschalter 23 betätigt, :sowie eine Nockenscheiibe 24 v;
.nbunden, welche ,auf seinen Schwenkarm 25 einwirkt. Die Welle 18 treibt über Zahnräder 26, 27 sowie eine Zeit schalterkupplung 28 einen unter der Vorspan einer Torsionsfeder 29 stehenden Schalterarm 30 eines Zeitschalters 31 an. Die Kupplungen 21 bzw. 28 sind durch entsprechende Zugfedern 32 bzw. 33 in eingerückter Stellung gehalten.
Auf ider Welle 18 ist koaxial eine Hohlwelle 34 gelagert, welch-, drei mitdieserdrehfest verbundene Nockenscheib:en 35, 36,<B>37</B> aufnimmt. Die Hohlwelle 34 kann über eine in Grundstellung ausgerückte Kupplung 38 .mit der Welle 18 in Antriebsverbindung gebracht werden.
Die Abdeckplatte 4 ist in Fig. 2 in Schliessstellung über Odem Tastenfeld 2 (Fig. 1) dargestellt und wird in dieser Lage durch eine von Hand zu betätigende federnde Sperrklinke 39 gehalten.
Durch eine Ver- schiebung dieser Sperrklinke 39 nach rechts wind die Verriegelung der Abdeckplatte 4 aufgehoben, so dass diese unter der Wirkung der Zugfeder in ihre öff- nungsstellung zurückschnellt und tam Ende ihres We ges mteiner ider Sperrklinke 39 ,abgewendeten Kante :auf :
einen Anschlagschwenkhebel 40 trifft, welcher hierbei im-Gegenuhrzengersnn verdreht wird.
Der Einfachheit halber ist in Fig. 2 lediglich eine einzige Zifferntaste dargestellt, welche die Bezugszif- fer 41 trägt und beispielsweise :der Ziffer .1 zu- geordnet sein soll.
Die Taste 41 ist im wesentlichen vertikal zu einer Deckplatte 42 des Gehäuses 1 (Fg. 1)! geführt und weist an ihrem unterhalb der Deckplatte 42 liegenden Teil drei Nocken 43, 44, 45 auf. Unterhalb der Dreckplatte 42 sind zwei durch Fendern 46 bzw.
47 vorgespannte Platten 48 bzw. 49 im wesentlichen parallel zu der Deckplatte 42 geführt. Sämtliche Zifferntasten 42 sowie die Neben stellentaste 14 ragen durch je einen entsprechenden Längsschlitz 50 bzw. 51 der Platten 48 bzw. 49. Lediglich der besseren Übersicht halber ist die Neben stellentaste 14 ausserhalb der Platten 48, 49 liegend dargestellt.
Die Platten 48, 49 :sind idurch einen Ta- stenmotorkontakt 52 miteinander verbunden, welcher sowohl in Grundstellung als :auch bei ;gleichzeitiger Auslen'kung ider Platten 48, 49 nach links ohne gegen;
- seitige Verschiebung geöffnet ist. Weiterhin ist mit ider oberen Platte 48 noch ein Wählrelaiskontakt 53 verbunden, welcher bei :
einer Auslenkung der Platte 48 aus ihrer Ruhelage nach links schliesst. Beim Drük- ken der Taste 41 wird die Platte 48 durch den Nocken 43 und idie Platte 49 durch den Nocken 44 nach links Hausgelenkt, wobei keine gegenseitige Ver- schiebung der Platten 48, 49 gegeneinander stattfin det und damit der Tastenmotorkontakt 52 vorläufig geöffnet bleibt.
Überschreitet :beim weiteren Eindrük- ken der Taste 41 die Platte 49 die :obere sägezahn- artige .Kante des Nockens 44, so schnzllt die Platte 49 unter Einwirkung der Feder 47 nach rechts fast bis in ,ihre Grundstellung zurück und verriegelt hier bei die Taste 41 in ihrer Betätigungsstellung. Da anderseits idie Platte 48 in ihrer Auslenkstellung ver bleibt,
wird der Tastsnmotorkontakt 52 geschlossen. Weiterhin werden idurch den an jeder Taste an gebrachten Nocken 45 infolge der Ausle:nkung der Platte 48 .aus ihrer Ruhestellung nach links sämtliche übrigen Tasten in :ihrer Grundstellung arretiert.
Eine in .ihrer Betätigungsstellung .arretierte Taste 41 kann @durch ,das Ansprechen eines Zeitschalter- kupplungareIais A entsperrt werden, welches bei sei nem Ansprechen (die Platte 49 :gegen :die Kraft der Feder 47 nach links so weit auslenkt, @d@ass @die Säge zahnkante :des Nockens 44 :
an der Kante des Schlit zes 51RTI ID="0002.0225"WI="19" HE="4" LX="1265" LY="2031"> vorbeilaufen kann. Gleichzeitig ist Idas Re lais A mit der Kupplung 28 mechanisch verbunden .und löst ;diese bei seinem Ansprechen, so @dass die Antriebsverbindung zwischen d--m Motor 15 und dem Schalterarm 30 unterbrochen ist.
Ein Walzenkupplungsrelais B ist mechanisch mit der Walzenkupplung 21 verbunden und löst @diese bei seinem Ansprechen. Der Ankerdes Relais B ist mit einer ,Stange 54 verbunden, welche über eine Schlitzloch-Zapfen-Anlenkung an einer Sperrklinke 5,5 ,
angreift. Die Sperrklinke 55 ist durch eine Feder 56 im Uhrzeigerdrehsinn vorgespannt und in ihrer Grundstellung durch einen Anschlag 57 festgelegt.
Eine reit der Wiedergabetaste 13 verbundene Sperr klinke 59 greift in Grundstellung über eine entspre chend abgeschrägte Nockenfläche 58 der Sperrklinke 55.
Beim Drücken ider Wdedergabetaste 13 bewegt sich idie Sperrklinke 59 nach unten und idrückt hierbei die Sperrklinke 55 im Gegenuhrzeigersinn um ein kurzes Stück nach .links. Durch diese Auslenkung der Sperrklinke 55 wird jedoch idie Stange 54 wegen der
Langschl!itz-Zapfen"Anlenkung nicht beeinflusst. Ist ,die Wiedergabetaste 13 vollständig nach unten ge> drückt, so springt ,
die Sperrklinke 55 wiederum im Uhrzeigersinnnach rechts rund blockiert die Sperr- klinke 59 bzw. die Wiedergabetaste 13 in ihrer E-in- raststellung. Ferner ist die Stange 54 über eine Schlitz- Zapfen-Anlenkung mit dem Schwenkarm 25 ver bunden.
Sofern sich die Walze 11 und damit die Nockenscheibe 24 nicht in Grundstellung befinden, erfolgt :eine Auslenkung des Schwenkarmes 25 unter der Einwirkung einer Feder 60 im Gegenuhrzeiger sinn, wobei der Zapfendes Armes 25 :
an idem Ende des Schlitzes ider Stange 54 anliegt. .Der Arm 25 ist mit einer abgeschrägten Nockenfläche 61 versehen, welche sich unter ider Spannung deiner Feder 62 gegen eine Sperrklinke -63 ,anlegt. Befinden sich die Walze 11 bzw.
die Nockenscheibe 24 in Grundstellung, so befindet sich die Sperrklinke 63 in seiner Freigabe- stellung und ermöglicht eine freie Schwenkung (des Anschlagschwenkhebiels 40, welcher mit einem Ver- riegelungszapfen 64 versehen :ist. Ist jedoch (der Schwenkarm 25 im @Gegenuhrzesgersinn ;
aus seiner Grundstellung heuausgeschwenkt, so ward idie Sperr- klinke 63 im @Gegenuhrzelgersinn nach rechts aus gelenkt !und blockiert eine Drehung des Anscahlag- schwenkhebels 40,
sei ies laus der Grundstellung in eine oder laus einer Betriebsstellung in idie Grundstellung. Wird idurch Ansprechen des Relais B idie Stange 54 nach unten verschoben,
so wird oder Schwenkarm 25 im Uhrzeigersinn ausgelienkt und in seine Grundstellung gebracht. Dadurch gelangt auch die Sperrklinke 63 ;durch Verschwenkung im Uhrzeigersinn :
in ihre Grundstellung und gibt Iden Verriegelungszapfen 64 des Anschlagschwenkhebels 40 frei. Unmittelbar darauf wird .auch die Sperrklinke 55 im Gegenuhrzelgersinn verschwenkt, so (dass idie Sperrklinke 59 und :damit :die Wiedergabetaste 13 ;
-atsperrt werden und in ihre Ruhehage zurückkehren.
Der Zeitschalter 31 umfasst mehrere durchlau fende Kontaktbahnen 65, 66, 67, 68, welche sich gemäss Fig. 2 über mehr oder weniger .grosse Win kelbereiche erstrecken.
Ferner iumfasst (der Zeitschal- ter 31 eine Gruppe von Ziffernkontakten <B>69</B> 1 <B>...</B> 69 .4 ... 69 0 ; :der Einfachheit halber sind iäie zwischen diesen Kontakten ,angeordneten weiteren Ziff-rnkontakte nicht .mit einer Bezugsziffer verse hen;
ferner .ist in Fig. 2 lediglich die Verbindung ,des Ziffernkontaktes 69 1 mit :einem Ziffernschalter 70 1 :gezeigt, welcher der Taste 41 l zugeordnet ist. Schliesslich umfasst oder Zeit schalter 31 noch einen Zwischenintervallkontakt 71, einen Wiedergabeintervallkontakt 72 sowie einen Endkontakt 73.
Der Schalterarm 30 isst mit Üiber- brückungskontakten 74, 75, 76 versehen, welche zur Üiberbrücku,ng der Kontaktbahn 65 mit den Ziffern- kontakten 69 und dem Zwischenintervallkontakt 71 bzw. ider Kontaktbahnen 66 und 67 bzw. ider Konr taktb@ahn 68 und ider Kontakte 7.2, 73i dienen.
Der Schalterarm 30 hält in Grundstellung (einen Anschlag kontakt 77 geöffnet.
Durch Erregung eines Wählrelais C ist es mög lich, idie Kupplung <B>38</B> einzurücken :und idamit die Hohlwelle 34 nebst iden Nockenscheiben 35 bis 37 mit ider Welle 18 kraftschlüssig zu verbinden. Die Kupplung 38 ist hierbei so aufgebaut,
@dass sie auch bei. vorzeitigem Abfallen des Relais C erst nach frü hestens deiner vollen Umdrehung wieder ,gelöst werden kann.
In jedem Fall kehren somit idie Wellen 18, 34 ibzw. die Nockensaheiben 35 :
bis 37 nach einer begonnenen Drehbawegang mit die Grundstellung zu rück, .bevor hier eine Lösung ider Kupplung 38 durch Idas gegebenenfalls zwischenzeitlich .abgefallene Re- lais C erfolgt.
Die Walze 11 ist über einen Seilzug 80 sowie eine Zugfeder 81 .in ihrer Grundstellung vorgespannt, wobei lein ,an ider Trommel 11 .angebrachter Anschlag 82 leinen durch :
eine Felder 83 belasteten Stift 84 in ,seine Grundstellung nach rechts auslenkt und ein Walzeinanschlagkonroakt 85 ,geöffnet gehalten wird.
RTI ID="0003.0244" WI="5" HE="3" LX="1151" LY="1195"> Im Verlauf oder einzelnen von idem Gerät zu er reichenden B,etrebastufen kann der Kopf 10 entwe der über einen Widerstand 86 von -dem Minuspol der Gleichspannungsversorgung (aus mit :einem Lösch- siignaloder (durch :
einen Aufzeichnungssignalgeber 87 mit .einem Aufzeichnungssignal bDaufsahlagt werden; in einer weiteren Betriebsstellung kann (der Kopf 10 mit ieinem Wiedergabeverstärker 88 verbunden wer den, welcher iausgangsseitig lein Wiedergabewählre- lais D isteuert.
Die Wiedergabetaste 13 ist mit seinem Wieder gabekontakt<I>SE</I> gekuppelt.
Der Anschlagschwenkhebel 40 betätigt einen Aufzeichnungskontaktsatz <I>SF.</I> Die Nebenstellentaste 14 wirkt bei ihrer Betätigung tauf leinen Nebenstellen kontakt 90 sein. Befindet sich die Abdeckplatte 4 eingerastet in ihrer Schliessstellung, so wird ein Dek- kelverschlusskontakt 91 .geschlossen gehalten.
Wird die Verriegelungstaste 39 ;aus -ihrer Ruhestellung zwecks Freigabe der Abdeckplatte 4 nach rechts aus- gelenkt, @so wird ein Deckeleinrastkontakt 92 während ,
der Zeit (der Auslenkung geöffnet. In Ruhestellung ider Sperrklinke 55 ist ein Motorsicherheitskontakt 9.3 :
geschlossen und kann durch Verschwenkung ider Sperrklinke 55 im Gagenuhrzeigersinn (geöffnet wer- iden. Der (nicht gezeigte) Hörereines Telephonappa- rates Te kann idurch seitens des Wählrelais C betätigte Kontakte c2 und c4 kurzgeschlossen werden,
damit während ides Eingebers von Wählimpulsen (durch einen von Odem Relais C betätigten Kontakt c5 kein Knackgeräusch im, Hörer entsteht.
<I>Arbeitsweise der Vorrichtung</I> I. Einstellung (der Vorrichtung von ider in Fig. 2 gezeigten Grundstellung in leine Aufzeichnungsstel lung Der Kopf 10 wird ,auf die gewünschte Spur bzw. Adresse in Axialrichtung der Walze 11 eingestellt. Eine (nicht gezeigte)
.Einrastvorrichtung äst anät dem Kontakt 93 gekuppelt und hält #diese;n bis zur Ein- rastungdes Kopfes 10 in ziner bestimmten Spur ge öffnet. Danach wird (die Verriegelungstaste 39 unter Öffnung des Kontaktes 92 nach rechts ausgelenkt. Es erfolgt eine Ausrastung der Abdeckplatte 4, wobei ,diese unter Einwirkung :der Feder zurückschnellt und den Kontakt 91 öffnet.
Kurz vor Beendigung der Rücklaufbewegung der Abdeckplatte 4 schlägt diese an ,den Schwenkhebel 40 an und verdreht diesen im Gegenuhrzeigersinn, wobei der Kontaktsatz SF ibet4@ tigt wird. .Durch Betätigung dieses Kontaktsatzes wind :
der Kopf 10 mit dem negativen Pol der Gleichspan nung .als Löschspannung verbunden über: 1.0, SF (f3)" cl, 86 -. Gleichzeitig wird bei der Auslankung des Schwenkhebels 40 durch eine (nicht gezeigte) Verriegelungsvorrichtung die Wiedergabetaste 13 in ihrer nicht :gedrückten Stellung verriegelt.
Nach Loslassen der Verriegelun;gstaste 39 wird ,der Kontakt 92 wieder geschlossen.
Inder .nunmehr erreichten Stellung äst noch eine Verschiebung ides Kopfes 10 möglich; der Kopf 10 kann daher wahlweise auch erst nach dem Öffnen der Abdeckplatte 4 :auf eine bestimmte Spur ein gestellt wenden.
1I. Aufzeichnungsvorgang Wird :beispielsweise :die Zifferntaste 4,1 1 ge- ,drückt, .so werden die Kontakte 53 und<B>70 l </B> ge schlossen, während der Tastenmotorkontakt 52 erst nach völligem .Einrasten bzw.
Vermzgelung der Taste 41 l geschlossen wird. Durch die Schliessjung des Kontaktes 52 wind der Motor 15 eingeschaltet über: Tr, 15,<I>52,</I> f2, 93, Tr.
Darauf erfolgt ein Antrieb der Walze 11 über ,die Kupplung 21 und ein Antrieb des Schalterarmes 30 Über idi:e Kupplung 28, wobei ,aber der Kopf 10 ein Signal .auf der Walze 11 (aufzeichnet. Sobald .die Walze 11 bzw. der Schalterarm 30 aus ider Ruhelage ausgelenkt sind, schliessen die Kontakte 85 bzw. 77.
Nach :etwa 300 ursec :dreht sich -infolge entspre chenden Ablaufs ider Nockenscheibe 24 der Schwenk arm 25 im :Gegenuhrzaigersinn, ;nimmt hierbei die Sperrklinke 63 ebenfalls im Gegenuhrzeä,gersinn mit und verriegelt den Schwenkhebel 40 in seiner Aus- lenkstellung.
Nach etwa 490 ursec wird der Kontakt 23 betä tigt, wobei jedoch lediglich der .in Reihe zum Kontakt b2 liegende Kontakt 23 mit Masse verbunden wind. Der mit dem Relais B verbundene Schalterkontakt wird ;
durch @die B,etätigung,des Schalters 23 vorläufig nicht beeinflusst. Ebenfalls nach etwa 490 aassec er reicht der Schalterarm 30 .die Kontaktbahnen 66, 67, welche hierbei durch Aden Kontakt 7.5 überbrückt werden. Dadurch wind das Wählrelais C erregt über: -, C, 67, 66, 53, 90, a, 77, +.
Dadurch erfolgt ein Einrücken ider Kupplung 3 8 und gleichzeitig eine Verbindung des Kopfes 10 mit :dem Signalgeber 87 über: 87, cl, f3, 10. Ferner erfolgt ebenfalls gleich zeitig :damit eine Überbrückung des zu dem Telephon Te gehörigen Telephonhörers durch Kontakt c2.
Von jetzt ,an beginnt der Kopf 10 ein Signal auf die Walze 11 zu übertragen, nachdem er vorangehend ein auf- zeichnungsfrei:es Vorlaufintervall #durchlaufen hatte.
Nach der Betätigung der Kupplung 38 wird Kon takt c5 geöffnet, wobei .ein Wählimpuls auf Idas Tele- phon Te .gegeben wird. Gleichzeitig schliesst Kontakt c4, um ein Knackendes Telephonhörers infolge Ab gabe von Wählimpulsen .zuverlässig zu verhindern.
Auf @diese Weise kann .beim erstmaligen Anrufen eines Fernsprechteälnehm@ers gleichzeitig dessen Rufnum mer zur Durchführung späterer Anrufe aufgezeichnet wenden.
Etwa 20,b.is 35 nisec nach Betätigung der Kupp- lung 38 schliesst Kontakt c3, wobei ,das Relais A erregt wird über: -, A, c3, 65,<B>69 1 , 70 l </B> a, 77, +. Dadurch wird die Kupplung 28 gelöst, worauf ,der Schalterarm 30 unter der Einwirkung der Tor sionsfeider 29 in, seine Grundstellung zurückschnellt. Während des Rücklaufs des .Schalterarmes 30 hält sich das Relais<I>A</I> über:<I>-, A, a, 77,</I> +.
Gleichzeitig mit dem Ansprechen des Relais A erfolgt eine Aus- lenkrung der Platte 49 ,nach links und @damit eine EntsL Sperrung der Taste 41 1 nebst gleichzeitiger öff- nung der Kontakte 70 1 , 52 und 53.
Nach Bea; ndigung das Rücklaufes des Schalterar mes 30 fällt das Relais A ab, wobei die Kupplung 28 wieder eingerückt wird. Durch die Öffnung des Kontaktes 53 fällt Idas Relais C .ab, und der Kopf 10 wird über Kontakt cl sowie den Widerstand 86 an ,die Löschspannung gelegt. Gleichzeitig wird :der Mo tor durch die Öffnung des Kontaktes 52 abgeschaltet, läuft jedoch noch mindestens 65 ursec lang aus.
Die Auslaufzeit des Motors kann .auch länger sein und m!uss lediglich unter 490 ursec liegen. Bei einer derar tigen Auslaufzeit wird lediglich der Schalterarm 30 nach Odem Wiedereinrücken der Kupplung 28 um einen bestimmten Winkel Hausgelenkt, der aber nicht zur Berührung ider Kontakte 66, 67 bzw.<B>69 1 </B> ausreicht.
Bei der Wahl einer weiteren Ziffer wird ,dann das,aufzeichnungsfreie Vorlaufintervall entspre- chend verkürzt, was sich aber zu dem aufzeichnungs freien Nachlaufintervall (der vorangehend gewählten Ziffer addiert, so dass zwischen zwei Ziffernsignalen stets je ein aufzeichnungsfreies Intervall von min- destens 490 ursec liegt.
Durch das Ansprechen des Relais C wird die Kupplung 38 nicht sofort, sondern erst nach Ausfüht- RTI ID="0004.0222" WI="7" HE="4" LX="1131" LY="2314"> rang einer vollen Umdrehung der Welle 34 durch Anschlag eines entsprechenden Vorsprungs an dem ,abgefallenen Anker des Relais C wieder ausgerückt.
Infolgeidessen öffnet der .Kontakt <B>e5</B> gleich nach ,dem Ansprechen (des Relais C bzw. dem Einrücken der Kupplung 38 über ein Intervall von 60 ursec und schliesst danach über weitere 40 ursec, wobei - wie bereits erwähnt - ein Wählimpuls zum Tel:ephon Te ,gegeben wird.
Die Drehbewegung der Hohlwelle 34 bzw. der Nockensch@eiben 35 .bis 37 wird hierbei nach Schliessung (des Kontaktes c3 infolge des vorzei tigen Abfalleis des Relais C bzw. Abschaltung des Motors 15 nicht beeinträchtigt, Ida der Motor 15 im Auslaufen die Hohlwelle 34 in .ihre Grundstellung zurückbringt, wo die Kupplung 38 ausrastet.
Nach .dem vorzeitigen Abfall des Relais C ist @dessen Kon takt c2 wieder ;geöffnet und @damit der Telephonhörer nicht überbrückt. Um jiadoch Tauch .nach Odem vorzei tigen Abfallen des Relais C lein Knackgeräusch im Telephonhörer zu verhindern,
wird die Funktion des Kontaktes c2 im weiteren Verlauf der -Drehung der Hohlwelle 34 durch rden Kontakt c4 ,übernommen, so rdass auf diese Weise beim .Schliessen rdes Kontaktes c5 40 ursec vor Ende der Drehbewegung klein Knack- geräusch zum Telephonhörer gelangt.
Wird leine Zifferntaste 41 gedrückt, welche einer höheren Ziffer Tals<B> l </B> zugeordnet ist, beispielsweise der Ziffer 4 , ;so verlaufen sämtliche vorangehend beschriebenen Vorgänge Abis :einschliesslich (des An sprechens des Relais C ;sowie des Einrückens (der Kupplung 38 in gleicher Weise.
Wenn jedoch nach 20 Ibis 35 ursec Kontakt c3 schliesst, wird das Relais A nicht erregt, da der Kon takt 70 1 geöffnet ist. Dementsprechend laufen die Walze 11, der Zeitschalter 31 und rdie Hohlwelle 34 mit rden Nockenscheiben .35 Ibis 37 weiter. Der Kontakt c5 wird wie vorher 60 m;
sec lang geöffnet und schliesst danach .bis zur Beenidigung einer ersten, Nockendrehung über 40 ursec.
Der Kontakt c4 schliesst nach Odem Ansprechen des Relais C den Te- lephonhörer kurz, was jedoch belanglos ist, da Idas Relais C vorläufig nicht ,abfällt und somit die Funlc3- tion ,des Kontaktes e4 gleichzeitig,durch den Kontakt c2 wahrgenommen wird. Nach 100 unisec ist eine Umdrehung der Hohlwelle 34 beendet.
Danach erfolgen zwei weitere Umdrehungen in gleicher Weise, wobei durch den Kontakt c5 zwei weitere Impulse auf Idas Telephon Te ,gegeben wer den und rder Kopf 10 eine Spur von je weiteren 100 ursec Länge ohne Zwischenintervall auf der Walze<B>11</B> aufzeichnet.
Erreicht schliesslich .beim vierten Umlauf der Schalterarm 30 den Korntakt 69 4 , so wind das Relais C ,durch ,Ablauf der vorangehend beschriebe- nen Vorgänge @abgeschaltet, und )die weiteren Schalt- operationen ergeben sich ,
analog wie beine Drücken ,der Zifferntaste 41 1 .
Insgesamt wird also bei erstmaliger Aufzeichnung einer Ziffer 1 ,auf der Walze 11 zuerst ein Vor- lauflöschintervall von 490 ursec übertragen, an wel ches sich ein Aufzeichnungsintervall von 35 einsec und lein von mindestens 65 ursec anschliesst.
Bei rerstmaliger Wahl einer Ziffer n schliesst sich an ein Vorlaufintervall von 490 aassec ein Aufzeichnungsintervall von i(n - 1) 100 + 35 msrec sowie wiederum ein Abstandsintervall von mindestens 65 ursec an. Aufeinanderfolgend aufgezeichnete Ziffernspuren sind durch je ein Abstandsintervall von etwa 490 ursec voneinander getrennt.
III. Wahl von Nebenstellennummern nach Aufzeicl%, nung ,einer Hauptrufnumrner Sohl zwischen einer auf ,einer Spur der Walze .aufgezeichneten, zu ,
einer Hauptrufnummer gehörigen Ziffernfolge und einer darauffolgend zu wählenden Nebenstellennummer ein besonders .grosses aufzeich- nungsfreies Zwischenintervall leingeschaltet werden, so wird rdie Taste 14 gedrückt.
Deren Verriegelung erfolgt in ;analoger Weise wie bei Ider Taste 41 1 , wobei nach Erreichen. der Einraststellung die Kon- takte 52 und 53 igeschlossen sind. Im Gegensatz zu ,der vorangehend im Zusammenhang mit der Taste 41 (beschriebenen Winkungsweis:
e ist jedoch rder Taste 14 .an Steller des Kontaktes 70 .ein Kontakt 90 zu geordnet. Dies bewirkt"dass das Relais C nicht erregt wird, wenn die Kontaktbahnen 66, 67 (des Zeitschal- ters <B>31</B> durch Aden Kontakt 75 überbrückt werden.
Damit bleibt aber der Kopf 10 über den Widerstand 86 mit seiner Löschspannung verbunden und wird nicht ein Aden Signalgenerator<B>87</B> angeschlossen.<B>Ab-</B> gesehen ,davon erfolgt der Antrieb der ;Walze 11 sowie (des Zeitschalters 31 nebst Aden zugeordneten Bauelementen in analoger Weise wie beim Aufzeich nungsvorgang.
Nach 2690 .ursec erreicht rder Schalter- arm 30 Iden Kontakt 71, wobei Idas Relais A erregt wird über: -,<I>A, 71,</I> 65, 90<I>a, 77,</I> +. Der weitere Ablauf der Vorgänge findet analog wie bei Odem vors ,angehend beschriebenen Aufnahmevorgang ;statt.
IV. Beendigung reiner Aufzeichnung Nachdem eine :gewünschte Rufnummer ,durch ,entsprechende :Betätigung reiner :
oder mehrerer der Tasten 41 sowie gegebenenfalls der Taste 14 auf gezeichnet wurde, erfolgt eine Schliessung der Ab ideckplatte 4 von Hand gegen die Kraft der Feder 141 Abis zum Einschnappen a n .der Verriegelungstaste 33. Dadurch wird der Kontakt<B>91</B> geschlossen und der Motor 15 eingeschaltet über: Tr, 15, 92, 91, <B>f2,</B> 93, Tr.
Auf der Walze 11 wird idanach lein End.abstanrds- intervall von 3770 ursec aufgezeichnet, wobei der Kopf 10 an Löschspannung liegt. ,Der Zeitschalter 3,1 dreht sich hierbei Ibis zum Erreichen des Kontak tes 73.
Nach Erreichen des Kontaktes 7.3 durch den Schalterarm 30 wird Idas .Relais B erregt Über: -, <I>B,</I> 68,<I>73, b2, 23,</I> +.
Gleichzeitig wird durch die Erregung des Relais B die Kupplung 21 gelöst, wobei die Walze 11 unter Einwirkung der Feder 8.1 in ihre Grundstellung zurückzulaufen beginnt. Gleichzeitig wird durch Verschwenkung der Sperrklinke 55 die Wiredergabetaste 1,
3 entsperrt. Ferner wird durch das Ansprechen des Relais B der Schwenkarm 25 im Uhrzeigersinn ,gedreht, wobei sich die Sperrklinke 63 ebenfalls im Uhrzeigersinn dreht und damit den Verriegelungszapfen 64 ,dies Anschlagschwenkhebels 40 freigibt; dadurch gelangt auch der Kontakt SF wiederum in seine Grundstellung.
Durch Idas Zurückführen des .Kontaktes <I>SF</I> in seine Grundstellung wird der Motor 15 abgeschaltet und gleichzeitig der Wiedergabeverstärker 88 über Kontakt f 3 mit dem Kopf 10 verbunden. Das Relais <I>B</I> hält sich dann über folgenden Stromkreis:<I>-, B,</I> b1, 85, +. Durch die Erregung des Relais B wird auch das Relais<I>A</I> eingeschaltet über:<I>-, A, b2, 23, -1-.</I>
Durch das Ansprechen des Relais A wird die Kupplung 28 ausgerückt und ider Zeitschalter 31 in seine Grundstellung zurückgeschnellt. Gleichzeitig wird ein Parallelstromkreis zu .den Kontakten b2 und 23 gebildet über: a, 77, +.
Erst nach Erreichen sowohl der der Walze 11 als ,auch des Schalterarmes 30 öffnen sowohl der Kontakt 23 als auch der Kontakt 77, so @dass .das Relais A abfällt. Das Relais B fällt ,ab, wann der Anschlagkontakt 85 ,durch Anschlag der Walze 11 in ihre Grundstellung geöffnet wird.
V. Wiedergabe Befindet sich die Vorrichtung in der Grundstel lung nach Fig. 2, so wird durch Druck auf die Wie dergabetaste 13 der Kontakt<I>SE</I> betätigt und durch die Sperrklinken 55, 59 verriegelt. Während der Auslenkung der Sperrklinke 55 ist der Motor- sicherheitskontakt 93 ,geöffnet, so @dass der Motor 15 erst nach völligem Einrasten der Taste 14 über fol genden Stromkreis geschlossen wird:
Tr, 93, el, 15, Tr.
Nach Ablauf von 490 ursec trifft der Kopf 10 auf Idas erste Aufzeichnungsintervall und betätigt das Wiedergabewählrelais D über: 10, f3, Verstärker 88, <I>D,</I> +. Dadurch spricht Idas Relais <I>A</I> an über:<I>-, A,</I> <I>d,</I> f4, <I>b2, 23,</I> +; das Relais C spricht an über: <I>-, C, b3, e2, d,</I> f4, <I>b2, 23, +.</I>
Durch das Ansprechen des Relais C wind die Kupplung 38 eingedückt, wobei der Kontakt c5 Wählimpulse entsprechend der Länge des Aufzeich- nungsintervalls an den Telephonapparat bzw. die Teil nehmerleitung Te abzugeben beginnt und der Kon takt c4 zusammen mit dem Kontakt e2 Aden Hörer überbrückt,
um Knackgeräusche zu verhindern. Durch das Ansprechen des Relais A wird gleichzeitig (die Kupplung 28 gelöst, wobei lder Schalterarm 30 in seine Ruhestellung zurückschnellt.
Am Ende eines Aufzeichnungsintervalls fällt das Relais D mit einer Verzögerung von etwa 45 ursec ab. Dadurch fallen die Relais A und C ab, wobei die Kupplung 38 nach Beendigung einergerade begonne- nen Umdrehung der Hohlwelle 34 rausgerückt wird.
Bei der Weiterdrehung der Walze 11, wenn nach Ablaufeines normalen Vorlauf- bzw. Zwischenzif- ferab.standsintervalls oder seines Nebenstellenabstands- intervalls ein neues Ziffernsignal auftritt, wiederholen sich :
die vorangehend beschriebenen Vorgänge, wo bei wiederum einer oder mehrere für die Ziffer kenn zeichnende Wählimpulse durch den Kontakt c5 auf die Teilnehmerleitung gegeben werden.
Am Ende des letzten Ziffernaufzeichnungsinter- valls tastet der Kopf 10 das Endabstandsintervall ab. Bereits 250 ursec vor Erreichen des Kontaktes 73 durch Aden Schalterarm 30 erreicht dieser den Kon takt 72, wobei das Relais B erregt wird über: -, B, 68, 72, f4, b2, 23, +.
Durch die Erregung des Relais B wird die Sperr- klinke 55 im Gegenuhrze.igersinn gedreht und die Wiodergabetaste 13 freigegoben. Glichzeitig wird ,die Walzenkupplung 21 gelöst, wobei die Walze 11 in ihre Grundstellung unter Einwirkung der Feder 81 zurückläuft. Ferner wird ebenfalls gleichzeitig das Relais<I>A</I> erregt über:<I>-, A,</I> b2, 23, +.
Dadurch er folgt eine Lösung der Kupplung 28 nebst :einer Rück schnellungdes Schalterarm-.s 30, wobei sich das Re lais A bis .Dur Rückkehr sowohl der Walze 11 als auch des Schalterarmes 30 in ihre Grun@dstellungan über folgenden Stromkreis hält:
-,<I>A, a, 77,</I> Um in jedem Fall zu verhindern, dass eine über- drehung der Walze 11 über eine volle Umdrehung hinaus :stattfindet, lenkt die Nockenscheibe 22 nach Beendigung einer vollen Umdrehung :den Kontakt 23 so weitaus, @d;ass ,das Relais B hierbei in jedem Fall erregt wird über: -, B, 23, +.