DE1915529A1 - Eingabetastenwerk - Google Patents
EingabetastenwerkInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M11/00—Coding in connection with keyboards or like devices, i.e. coding of the position of operated keys
- H03M11/02—Details
Landscapes
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- Theoretical Computer Science (AREA)
- Input From Keyboards Or The Like (AREA)
Description
6729-68/H
RGA. 59,687
U.S.Serial No.716,626
Filed March 27, 1968
RadioGjorporation of America, New York, N.Y...,. USA
Die Erfindung betrifft ein Eingabetastenwerk, mit einer
Mehrzahl, von Tasten und einer Einrichtung zum Umsetzen einer
Tastenbewegung in elektrische Signale. Insbesondere betrifft die Erfindung ein sogenanntea VDT-Tasten- oder Einstellwerk.
Bei der Verwendung von Taatenwerken als Dateneingabevor—
richtungen für digitale Rechenänlagen ist es. schwierig, die von
der Bedienungsperson bewirkte Bewegung der Tasten genau in kodierte elektrische Signale umzusetzen, die für die Rechenanlage
geeignet sind. Eine diesem Zweck dienende bekannte Datentastatur besitzt ein mechanisches Kodiersystem, bei welchem die Tastenbewegung
in eine entsprechende kodierte Betätigung einer Gruppe elektrischer Schalter umgesetzt wird. Bei einer Vorrichtung
dieser Art bestehen grundsätzliche Ausgäbeprobleme, weiL
die Schließzeiten der Schalter nicht genau synchronisiert und die Schließinterwalle ungeregelt sind. Es besteht also der
Wunsch nach einem Tastatur-Dateneingabewerk, in welchem die Umsetzung
der Tastenbewegungen in elektrische Signale so durch eine
festgelegte Betriebscharakteristik geregelt wird, daß eine genaue Äusgatoe der umgesetzten Daten erfolgt.
In einer Vorrichtung gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel, der Erfindung ist eine Steuervorrichtung für ein Tastenwerk vorgesehen, das eine mechanische Tastenbewegung iii eine
entsprechende kodierta Betätigung einer Mehrzahl von elektrischen Schaltern mittels mehrerer wahlweise .beweglicher Schalterbetätigungsstangen
umsetzt. Die Stangen werden alle kurzzeitig festgeklemmt, nachdem sie in eine Stellung, in der sie einen
Schalter betätigen, geschoben worden sind, damit genau definierte
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Ausgabesignale der betätigten Schalter gewährleistet sind./ .
Im folgenden soll die Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert werden, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
zeigt, das in einem Tastaturgerät verwendet wird.
Eine Tastatur 10, die eine Mehrzahl von Tasten 12 besitzt,
ist dazu vorgesehen, die mechanische Betätigung der '!'asten
durch eine Bedienungsperson in eine entsprechende selektive Bewegung mehrerer Stangen 13» 14, 15 "^ή 16 umzusetzen. Eine .
Betätigung einer der Tasten 12 würde beispielsweise zu einer Bewegung der Stangen 13 und 14 führen, und wenn man auf eine andere
Taste drückt, so wurden sich beispielsweise die Stangen 13, 14- und 16 bewegen. Solche Tastaturen sind an sich bekannt, und
die Einzelheiten ihrer inneren Konstruktion und ihrer Betriebs-. weise sind nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Die
Stangen 13 bis 16 sind so angeordnet, daß sie bei einer Betätigung
der Tasten der Tastatur 10 in die in der Zeichnung durch
einen Pfeil angedeutete Richtung verschoben werden. .
Unter den Stangen 13 bis 16 befindet sich eine zur führung
der Stangen dienende ortsfeste Stützplatte 19.. Diese Stützplat—
te kann zweckmäßig aus einem Merkstoff mit einem geringen Rei—
bungswert wie z.B. Nylon hergestellt sein. Die Stangen 13 bis 16 erstrecken sich über die Stützplatte 19 hinaus his zu einer
Gruppe von Schaltern 21, 22, 23 und 24, die auf einer gemeinsam ■■
men Halterung 25 montiert sind. Jede Stange ist wirkungsmäßig
jeweils einem der Schalter 21 bis 24 zugeordnet, z.B„. wirkt diece"
Stange 13 mit dem Schalter 21 zusammen. Die Enden der Stangen ;'-:"
13 bis 16 sind von den jeweils zugeordneten Schaltern 21 bisn-24
um einen Abstand entfernt, welcher gleich der von der -Tastatur bewirkten Bewegungsstrecke der Stangen abzüglich der zur Betätigung, des jeweils zugeordneten Schalters erforderlichen Strecke '
ist. Die Verschiebung einer Stange durch eine Taste 12 reicht also zur Betätigung des entsprechenden Schalters aus* Die Schal*- ■
ter 21 bis 24 sind mittels entsprechender elektrischer Leitungen
21a,· 22a, 23a und (nicht dargestellt) 24a mit einer zugehörigen
Anlage wie z.B. einem Digitalrechner verbunden. . ■
Zwischen zwei öefieils mit einem Schlitz versehenen B1Uhrungspf
osten 31 und 3a ist ein. Klemmriegel 30 gleitend verschiebbar so gelagert, daß seine Unterseite über den Stangen 13 bis
16 und normalerweise in einem Anstand von diesen angeordnet ist
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und außerdem parallel zur oberen Kante der die Stangen tragenden
Stützplatte 19 liegt. Damit die richtige gegenseitige Lage des Klemmriegels 30 und der Stützplatte 19 gewährleistet ist,
können sie beide in den Schlitzen der MihrungsBiCosten 31 und- 32
angeordnet sein. Im Klemmriegel 30 ist in der Mitte eine Aus>nehmung
35 vorgesehen. Ein Hebelarm 37 ist schwenkbar auf einem ortsfesten Lagerzapfen 39 gelagert, der zwischen den Enden des
Hebelarms sitzt. Das eine Ende 37& des Hebelarms 37 greift in
die Ausnehmung 35 im Klemmriegel 30 ein, während sein anderes
Ende 37t> von einer Feder 41 gegen ein Nockenglied 40 gedruckt
wird. Das Nockenglied 40 wird selektiv von einem Motor 42 gedreht.
Ein Motorsteuerkreis 43 wird von der Tastatur 10 kurzzeitig
erregt, wenn eine der Tasten 12 gedrückt wird, wozu z.B.. ein mit allen Tasten zusammenwirkender gemeinsamer Schalter dient.
Der Steuerkreis 43 erzeugt einen Erregungs- oder Antriebsimpuls
für eine Kupplung 44-, die kurzzeitig den kontinuierlich umlaufenden Motor 42. mit dem Nockenglied 40 verbindet. Solche Kuppelvorrichtungen
sind an sich bekannt und können so ausgebildet sein, wie es in den USA-Eatentschriften 2 973 846 und 2 998 873
beschrieben ist. Statt dessen könnten auch andere Vorrichtungen zum Antreiben des Nockengliedes 4O benutzt werden. Z.B., könnte
der Motor 42. ein Schrittmotor sein, der unmittelbar ah das Nok—
kenglied 40 angeschlossen und mittels eines. Signales mit einer
bestimmten Impulsbreite betrieben wird.
Im Betrieb wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
der Erfindung durch die Bewegung ausgewählter Stangen der Stangen 13 bis. 16 aufgrund der Betätigung einer der Tasten 12 der
Tastatur 10 eine kodierte Betätigung der Schalter 21 bis. 24 bewirkt. Zugleich wird, der Steuerkreis 43 erregt, der daraufhin
ein Antriebssignal für die Kupplung 44 erzeugt, so daß diese, das Nockenglied 40 an den kontinuierlich laufenden Motor 42. ankuppelt. Dieses Antriebssignal ist ein kurzzeitiger Impuls, der
so auf die Kupplung 44 einwirkt, daß sich das Nockenglied 40 um 180° dreht.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Nockenglied 40 zwei einander gegenüberliegende nach außen vorspringen^
de Nockenflachen auf, zwischen denen sich tief er liegende Nockenflächen
befinden. In der Ruhestellung dea Hackenglieds 40 liegt
eine von dessen tieferen Flächen am Nockenende 37b des Hebelarms 37 an. Die normale Position des Hebelarms 37 auf dem Lager—,
zapfen 39wird somit durch eine der tieferen Flächen des Nocken— glieds 40 festgelegt. Bei dieser Position des Hebelarms 37 wird
durch dessen Ende 37a der Klemmriegel 30 in eine Stellung gehoben, bei welcher er die Stangen 13 bis 16 frei gibt. Wenn andererseits eine der höheren Flächen des Nockenglieds 40 am Nokkenende
37b angreift, wird der Hebelarm 37 so auf dem Zapfen 39 verschwenkt, daß er den Klemmriegel 30 gegen die Stangen 13 bis
16 drückt. Da auf dem Nockenglied 40 die hohen und tiefen Nockeriflachen
einander abwechseln, hat eine Drehung des Nockenglieds um 180° zur Folge, daß die am Nockenende 37b des Hebelarms anliegende
Nockenfläche zyklisch von einer tiefen Fläche zu einer hohen Fläche und dann wieder zu einer tiefen Fläche wechselt..
Während dieses Zyklus wird der Hebelarm 37 auf dem Zapfen 39 verschwenkt, der Klemmriegel 30 wird gegen die Stangen 13 bis
16 gepreßt, und danach wird der Klemmriegel wieder in eine Stellung gebracht, bei der er sich im Abstand von den Stangen befindet.
Anschließend an eine Betätigung einer der Tasten 12 werden die Stangen 13 bis 16 somit wahlweise so bewegt, daß eine kodierte
Betätigung der Schalter 21 bis 24 bewirkt wird.
Nach einer kurzen Verzögerungsfrist, die durch die Zeitkonstante
des Steuerkreises 43 und die Trägheit des Motors 42 und des Nockengliedes 40 bestimmt ist, wird das Nockenglied 40
um 180 gedreht, wobei es aufeinanderfolgend die Stangen 13 bis 16 festklemmt und freigibt, während diese sich in ihrer Schalterbetätigungsstellung
befinden. Diese Verzögerungszeit wird, so gewählt, daß gewährleistet ist, daß alle Stangen ihre Schalterbetätigungsstellung
einnehmen,'während der Nockenzyklus so gewählt wird, daß ihre Zeitfolge nicht den normalen Betrieb der
Tastatur 10 beeinträchtigt. Andererseits werden die Stangen vorübergehend
für eine bestimmte Zeitdauer in einer Schalterbetätigungsstellung festgehalten, so daß das kodierte Schaltschema genau
festgelegt werden kann und keine diese Schaltsignalausgabe beeinträchtigenden Änderungen in der Betätigungszeit der Stangen
möglich sind.
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Claims (1)
1S1SS29
1i) !ingabetastenwerk iüi.% einer Mehrzahl von
und einer Eihs?iehtMng zum tJiiisetzeii eiher llastetibiswegüng in
elektrische Signale^ dadiireh gekennzeichnet$ dälä
tung (19^ JO-, yis WO) %2) vö^gesötos. ist,, welcne liäeh det Betätigung einer Haste (12) ¥Orütoerge!ieiid die
Ms 16) in ihrer Arfeeitsötellüng Üestnält;*
und einer Eihs?iehtMng zum tJiiisetzeii eiher llastetibiswegüng in
elektrische Signale^ dadiireh gekennzeichnet$ dälä
tung (19^ JO-, yis WO) %2) vö^gesötos. ist,, welcne liäeh det Betätigung einer Haste (12) ¥Orütoerge!ieiid die
Ms 16) in ihrer Arfeeitsötellüng Üestnält;*
2») lingabetastenwerfc tiäch Anöprucla 1^ dädüreii gekentizeichnet,
daß die Umsetzeiiirichtüiig Hehrere Bt-angeti (13 bis
IMfäit, welche diirch die Taeteii wahlweise in eineffi Eodeschemä feetatigbar öind und {jeweils mit einem ton mehreren eiektfiseheti Schaltern (21 bis 2^) ziiöammenwirkenj die entsprechend dieser wahlweisen Betätigung ein kodiertes elelctriSOhes Signalschema erzeugen^ und daß die Festhaltevörritihtühg eine EleinfflYorrichtung (19s 3®)\ welche die Stangen in deren Beti.tig&ngs*- oder
IMfäit, welche diirch die Taeteii wahlweise in eineffi Eodeschemä feetatigbar öind und {jeweils mit einem ton mehreren eiektfiseheti Schaltern (21 bis 2^) ziiöammenwirkenj die entsprechend dieser wahlweisen Betätigung ein kodiertes elelctriSOhes Signalschema erzeugen^ und daß die Festhaltevörritihtühg eine EleinfflYorrichtung (19s 3®)\ welche die Stangen in deren Beti.tig&ngs*- oder
festfeiemöit % sowie: eiü?e Vati der Betatigüag der
afeiaängige äSintiöiitüiig (^J) snaa Betätigeil 4
richtung f
richtung f
1115529
%.) Hingäbetastenwerk naöii Anspruch 2$ dädiiröh gel£@nii—
zeichnet, daß die von de!? Tastatur' (10) abhängige Einrichtung
(^i-3) eiii Verzigörungsglied aufweist5 das ein BetätigTiiägssignäl
füi» die Klemmvorrichtung {19* 30) so veriogert, daß die Klemmvorrichtung
in Betrieb gesetzt wird $ vmtm. alle·: Stangen si cn in
ihi?er SteMüüg befinden, in der sie einen Schalt er betätigen s
4*) Eingäbetastenwej?lE näßh /iüsprügh 5^ dadüröh gelcennzeichriet,
dai die Klemmvorrichtiing eititi führungsplatte (19)
zum Abstützen der Stangen, einen im Htihezustand im Abstand von
deii Stangen und Von der Führungsplätte angeordneten Kleittüiriege
(30) sowie ein Nockenglied (4£J)$ das aufgrund eitles Signäles
des Verzögerungsgliedes (^-3) döii KlemSiriegei kurMzeitig gegen
die Statigeii drückt, aufweist*
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US71662668A | 1968-03-27 | 1968-03-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1915529A1 true DE1915529A1 (de) | 1969-10-09 |
Family
ID=24878775
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1915529A1 (de) |
| FR (1) | FR2004860A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3778564A (en) * | 1972-07-07 | 1973-12-11 | Honeywell Inc | Switch resetting apparatus for multi-bank push button switches |
| CA1004715A (en) * | 1974-11-04 | 1977-02-01 | Beverley W. Gumb | Pushbutton switch mechanical interconnector |
| USD255564S (en) | 1978-08-24 | 1980-06-24 | Brooksby Brian T | Hand operated control unit |
| USD255563S (en) | 1978-08-24 | 1980-06-24 | Brooksby Brian T | Hand operated control unit |
-
1968
- 1968-03-27 US US716626A patent/US3544738A/en not_active Expired - Lifetime
-
1969
- 1969-03-26 DE DE19691915529 patent/DE1915529A1/de active Pending
- 1969-03-27 FR FR6909065A patent/FR2004860A1/fr not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3544738A (en) | 1970-12-01 |
| FR2004860A1 (de) | 1969-12-05 |
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