DE1183291B - Klemmschnalle fuer Gurte, beispielsweise Sicherheitsgurte - Google Patents
Klemmschnalle fuer Gurte, beispielsweise SicherheitsgurteInfo
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- DE1183291B DE1183291B DEH45424A DEH0045424A DE1183291B DE 1183291 B DE1183291 B DE 1183291B DE H45424 A DEH45424 A DE H45424A DE H0045424 A DEH0045424 A DE H0045424A DE 1183291 B DE1183291 B DE 1183291B
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44B—BUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
- A44B11/00—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
- A44B11/25—Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts with two or more separable parts
- A44B11/2503—Safety buckles
- A44B11/2546—Details
- A44B11/2553—Attachment of buckle to strap
- A44B11/2557—Attachment of buckle to strap with strap length adjustment
Landscapes
- Package Frames And Binding Bands (AREA)
Description
- Klemmschnalle für Gurte, beispielsweise Sicherheitsgurte Die Erfindung bezieht sich auf eine Klemmschnalle zum längeneinstellbaren Festlegen eines Gurtes, bei der im Schnallenrahmen :ein Metallstab verschiebbar, jedoch uridrehbar geführt ist, der den in einer Schlaufe um ihn herumgeschlungenen Gurt zwischen sich und :einem Quersteg des Schnallenrahmens festklemmt, wobei der starre Metallstabkern von weicheren Schichten ummantelt ist.
- Durch die Weichschichtummantelung soll die Widerstandskraft gegen dynamische Beanspruchung erhöht werden, also ein Zerreißen des Gurtes an der Befestigungsstelle vermieden werden.
- Bei bekanntgewordenen älteren Konstruktionen dieser Art könnte sich der Weichbelag bei höchster Beanspruchung - die in vielen Fällen tatsächlich auftritt - von :dem Metallstabkern lösen, so daß der Gurt rutscht und durch die direkte rutschende Berührung mit einer Rauhfläche des genannten Metallstabkerns reißt.
- Diese in der Praxis äußerst störenden Nachteile vermeidet die Erfindung bei einer eingangs definierten Klemmschnalle dadurch, :daß auf den Metallstabkern elektrolytisch eine :dünne Schicht aus Blei, Zinn oder einer hauptsächlich aus Blei oder Zinn bestehenden Legierung aufgebracht ist.
- Dann, wenn der Metallstabkern eine Kordelung aufweist, ist es ein weiteres Merkmal der Erfindung, daß die Schicht auf die Kordelung auf der Oberfläche des Metallstabke-rns ausgefällt ist.
- Schließlich schlägt die Erfindung noch vor, daß die auf dem Metallstabkern elektrolytisch aufgebrachte Schicht noch von einer Kunststoffschicht abgedeckt ist.
- (Dieses Merkmal soll aber nur Schutz genießen im Zusammenhang mit dem Hauptanspruch:) Besonders vorteilhaft erweist sich die Anwendung der Erfindung bei Gurten, beispielsweise aus Polyesterfasern, die in gewissen Grenzen plastisch dehnbar sind, wobei also der Gurt im Augenblick starker Beanspruchung etwas abbremsend oder nichtfedernd nachgibt.
- Solche Gurte gehen nämlich anscheinend in dem Berührungsbereich bei der momentanen starken Belastung durch Reibungswärrne in einen solchen plastischen Zustand über, d@aß beispielsweise eine Metalistabkernkordelung in den Gurt einschneidet, diesen schwächt und gegebenenfalls Anlaß zum Reißen des Gurtes gibt. Meist aber läßt sich eine solche Kordelung nicht entbehren.
- Der theoretische Hintergrund der überraschenden Wirkung, daß bei Anwendung der Erfindung eine bis zu 40"/o höhere Zugbeanspruchung möglich ist und daß ein Gurtriß auch bei sehr hoher dynamischer Beanspruchung unterbleibt, scheint daran zu liegen, daß der weiche Blei- oder Zinnbelag im Kollisionsaugenblick plastisch deformiert wund, dabei aber seine Haftung am Metallstabkern nicht verliert, daß dabei kräftiger Reibungseingriff zwischen dem Metallstab und dem Gurt besteht, bevor noch die Mantelfläche des Metallstabkerns in den Gurt hineinschneidet und diesen zerstören kann. Vielmehr schneidet der Gurt in die Fläche d es weichen Metallmaterials, wobei er durch dieses Material nicht zerstört oder beschädigt wird. M Ein Ausführungsbeispiel der- Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht; es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Sehnallenrahmenteil und F i g. 2 eine Draufsicht, teilweise in waagerechtem Schnitt in bezug auf F R g. 1.
- Der Schnallenrahmenteil umfaßt einen U-förmigen Körper mit Quersteg 10 und Schenkeln 11. In einer Öffnung des Quersteges 10 ist ein Rundstab 12 angebracht, der mittels einer Quernut an jedem Ende verschiebbar, jedoch uridrehbar auf einer vom Quersteg 10 gebildeten Fiste 10 a geführt ist, so daß der Stab 12 auf die Innenkante 10 b des Querstegs 10 zu und von ihr weg bewegbar ist. Ein Paar Stifte 13, die von der Innenseite je eines Schenkels 11 vorstehen, hindern :den Stab 12 am Abgleiten von den Führungsleisten 10 a. Der Stab 12 besteht aus einem starren Metallkern 12a mit gekordelter zylindrischer Oberfläche, welche mit einer elektrolytisch ausgefällten Schicht 12b einer Legierung von etwa 6011/o Blei und 40% Zinn bekleidet ist. Die Schicht 12b ist von einer Dicke der Größenordnung 25 u (die Dicke ist in der Zeichnung kräftig übertrieben) und weist auf ihrer Außenseite dieselbe Kordelung wie der Metallstabkern 12a auf. Damit sich die Schicht 12b nicht schwarz entfärbt, wie Blei- und Zinnlegierungen dies leicht tun, ist die Schicht 12 b mit einem dünnen Schlauch 14 aus Polyäthylen abgedeckt, welcher 0,3 bis 0,5 mm dick ist (die Dicke ist in der Zeichnung ebenfalls kräftig übertrieben). Dieser Kunststoffschlauch 14 gebt im Kollisionsaugenblick entzwei und hat nur die Aufgabe, als Berührungsschutz zu wirken. An Stelle eines Kunststoffschlauches läßt sich ein Überzug aus einem klaren Zelluloselack verwenden.
- Ein an die Schnalle angeschlossener Gurt 15 ist um den Stab 12 gelegt, wobei sich ein Teil des Gurtes zwischen dem Stab 12 und der Innenkante 10 b des Querstegs erstreckt.
- Die Erfindung kann auch an anderen Stäben als zylindrischen und auch zur Befestigung eines Bandes in einer Verriegelungszunge, in einem festen Beschlag od. dgl. Anwendung finden. In der Schicht 12b können außer Blei und/oder Zinn andere Legierungsstoffe, von denen man festgestellt hat, daß sie das erstrebte Ergebnis fördern, in kleineren Mengen enthalten sein.
Claims (3)
- Patentansprüche: 1. Klemmschnalle zum längeneinstellbaren Festlegen eines Gurtes, bei der im Schnallenrahmen ein Metallstab verschiebbar, jedoch undTehbar geführt ist, der den in einer Schlaufe um ihn herumgeschlungenen Gurt zwischen sich 'und einem Quersteg des Schnallenrahmens festklemmt, wobei der starre Metallstabkern von weicheren Schichten ummantelt ist, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß auf den Metallstabkern (12a) elektrolytisch eine dünne Schicht (12b) aus Blei, Zinn oder einer hauptsächlich aus Blei oder Zinn bestehenden Legierung aufgebracht ist.
- 2. Klemmschnalle nach Anspruch 1, bei welcher der Metallstab eine auf der Oberfläche eine Kordelung aufweisende Rolle ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohieht (12 b) auf die Kordelung auf der Oberfläche des Metallstabkerns (12a) ausgefällt ist.
- 3. Klemmschnalle nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schicht (12b) mit einer Kunststoffschutzschicht (14) abgedeckt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1103 662, 1065 200; 810197; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1772 250; österreichische Patentschrift Nr. 177 274.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH45424A DE1183291B (de) | 1962-04-10 | 1962-04-10 | Klemmschnalle fuer Gurte, beispielsweise Sicherheitsgurte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH45424A DE1183291B (de) | 1962-04-10 | 1962-04-10 | Klemmschnalle fuer Gurte, beispielsweise Sicherheitsgurte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1183291B true DE1183291B (de) | 1964-12-10 |
Family
ID=7155802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH45424A Pending DE1183291B (de) | 1962-04-10 | 1962-04-10 | Klemmschnalle fuer Gurte, beispielsweise Sicherheitsgurte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1183291B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE810197C (de) * | 1948-03-12 | 1951-08-06 | Giuseppe Grandi | Dornlose Guertelschnalle |
| AT177274B (de) * | 1952-03-15 | 1954-01-11 | Johann Weissenbach | Einrichtung zur haftfesten Verbindung zweier Band-, insbesondere Gürtelenden mittels einer Durchzugspange |
| DE1065200B (de) | 1959-09-10 | |||
| DE1103662B (de) | 1957-11-15 | 1961-03-30 | Max Birngrube K G | Verschlussschnalle, insbesondere fuer Sicherheitsgurte |
| DE1772250A1 (de) * | 1968-04-19 | 1971-02-11 | Propper Mfg Co Inc | Objekttraeger fuer Mikroskope |
-
1962
- 1962-04-10 DE DEH45424A patent/DE1183291B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1065200B (de) | 1959-09-10 | |||
| DE810197C (de) * | 1948-03-12 | 1951-08-06 | Giuseppe Grandi | Dornlose Guertelschnalle |
| AT177274B (de) * | 1952-03-15 | 1954-01-11 | Johann Weissenbach | Einrichtung zur haftfesten Verbindung zweier Band-, insbesondere Gürtelenden mittels einer Durchzugspange |
| DE1103662B (de) | 1957-11-15 | 1961-03-30 | Max Birngrube K G | Verschlussschnalle, insbesondere fuer Sicherheitsgurte |
| DE1772250A1 (de) * | 1968-04-19 | 1971-02-11 | Propper Mfg Co Inc | Objekttraeger fuer Mikroskope |
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