DE1234536B - Dehnbarer Sicherheitsgurt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Dehnbarer Sicherheitsgurt fuer Fahrzeuge, insbesondere KraftfahrzeugeInfo
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- DE1234536B DE1234536B DEL43710A DEL0043710A DE1234536B DE 1234536 B DE1234536 B DE 1234536B DE L43710 A DEL43710 A DE L43710A DE L0043710 A DEL0043710 A DE L0043710A DE 1234536 B DE1234536 B DE 1234536B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B60R22/00—Safety belts or body harnesses in vehicles
- B60R22/12—Construction of belts or harnesses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Automotive Seat Belt Assembly (AREA)
Description
- Dehnbarer Sicherheitsgurt für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen dehnbaren Sicherheitsgurt für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem oder mehreren dehnbaren Gurtbändern, die an ihren Enden mit Haltearmaturen od. dgl. verbunden sind.
- Die Erfahrung hat gezeigt, daß bei derartigen C C, C Sicherheitsgurten die Naht, die jeweils den Endteil mit dem erwähnten benachbarten Teil des Bandes verbindet, eine Schwachstelle des Bandes verursacht, durch welche der Widerstand des Sicherheitsgaurtes gegen die bei einer Kollision auftretende Beanspruchung, herabgesetzt wird. Versuche haben gezeigt, daß der vernähte Teil des dehnbaren Bandes unter Einwirkun- einer bedeutend geringeren Belastung reißen kann als die übrigen Teile des Bandes. In manchen Fällen führt die Belastung des Bandes und die sich daraus ergebende Dehnung des Bandes zu einem Reißen der Naht, die durch eine in Längsrichtung des Bandes hin und her gehende Nahtführung quer über das Band verteilt ist. Bei anderen Versuchen, bei denen die in Längsrichtung verlaufenden Nahtteile in dichterem Abstand angeordnet waren, riß zwar die Naht selbst nicht, jedoch führte die durch das Nähen verursachte Schwachstelle zu einem Reißen des Bandes selbst im Bereich seines vernähten Teiles.
- Es ist bereits bekannt, die besonders gefährdeten Teile des Gurtbandes eines Sicherheitsgurtes außer mittels der Naht durch mehrere quer verlaufende Reihe von Nieten miteinander zu verbinden. Solche Nieten können aber die Dehnung der dazwischenliegenden Teile des Gurtbandes nicht verhindern. Daher bleibt der Nähfaden nach wie vor Beanspruchungen ausgesetzt, die zum Zerreißen führen können. Außerdem wird die Dehnung der gefährdeten Gurtteile durch Nietlöcher eher vergrößert, das Band wird aeschwächt und den Nietköpfen die Möglichkeit gegeben, aus ihren Löchern im Gurtband herauszuschlüpfen.
- Es ist außerdem bereits bekannt, die Festigkeit von linearen Polyestern durch Recken zu erhöhen, wodurch sich eine geringere Dehnung ergibt.
- Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, die erwähnten gefährdeten Stellen des Gurtbandes eines Sicherheitsgurtes unter Beibehaltung der Dehnbarkeit des Sicherheitsgurtes als Ganzes auf eine möglichst wirkunasvolle und zuverlässige Weise mit einfachen Mitteln widerstandsfähiger zu machen. Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß diejenigen Teile des Gurtes, die aneinandergenäht sind, eine beträchtlich kleinere Dehnungsfähigkeit als die übrigen Teile des Bandes aufweisen, die beispielsweise in der an sich bekannten Weise durch Recken dieser Teile vor dem Verbinden mit der Haltearmatur und dem Vernähen oder bereits bei der Herstellun- des Bandes selbst herbeigeführt wird.
- Im folgenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
- Fi g. 1 zeigt den Endteil eines Sicherheitsgurtbandes; F i g. 2 ist ein Längsschnitt mit Blickrichtung auf die Ebene II-11 von F i g. 1.
- Das mit 1 bezeichnete dehnbare Band ist an seinen Enden mit einem Armaturenteil 2 verbunden, das zur Befestigung des Gurtbandes in dem Fahrzeug dient. Das Endstück 4 des Bandes ist durch einen Schlitz 3 in der Haltearinatur 2 geführt und gegen den benachbarten Teil des Bandes 5 umgelegt. Die Teile 4 und 5 des Bandes sind durch eine Naht 6 miteinander verbunden, die durch Hin- und Hernähen in Bandlängsrichtung, beginnend am einen Rand des Bandes und allmählich fortschreitend zum a -enden Bandrand hergestellt ist. Gemäß "egenüberlie'.' der Erfindung ist das die Teile 4 und 5 umfassende Ende des Bandes beträchtlich weni-er dehnbar aus-C Z, Crebildet als der übrige Teil des Bandes. Eine solche Ausbildung ist beispielsweise dadurch erreichbar, daß der Endteil des Bandes, bevor er mit der Haltearmatur 2 verbunden und bevor die Naht 6 her.restellt wird, einer solchen Reckung unterworfen wird, daß der erwähnte Bandteil nicht mehr in einem merklichen Ausmaß weiter gedehnt werden kann. Statt dessen ist es natürlich auch möglich, bei der Herstellung des Bandes selbst dafür zu sorgen, daß die Endteile weniger dehnbar sind. Die Dehnungsfähigkeit der Endteile kann bis zu 50Ä019 der möglichen Dehnung des dazwischenliegenden Teiles des Bandes betragen.
Claims (1)
- Patentanspruch: Dehnbarer Sicherheitsgurt für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bestehend aus einem oder mehreren dehnbaren Gurtbändern, die an ihren Enden mit Haltearmaturen od. dgl. verbunden sind, wobei jeweils ein Endteil des Gurtbandes durch eine öffnung in der Haltearmatur geführt, umgelegt und an dem benachbarten Teil des Gurtbandes durch Nähen befestigt ist, d a - durch gekennzeichnet, daß diejenigen Teile des Gurtbandes, die aneinandergenäht sind, eine beträchtlich kleinere Dehnungsfähigkeit als die übrigen Teile des Bandes aufweisen, die beispielsweise in an sich bekannter Weise durch Recken dieser Teile vor dem Verbinden mit der Haltearmatur und dem Vernähen oder bereits bei der Herstellung des Bandes selbst herbeigeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 863 702; deutsche Gebrauchsmusterschrift Nr. 1834 368; Patentschrift Nr. 361 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1234536X | 1961-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1234536B true DE1234536B (de) | 1967-02-16 |
Family
ID=20422527
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL43710A Pending DE1234536B (de) | 1961-12-21 | 1962-12-17 | Dehnbarer Sicherheitsgurt fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1234536B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3970329A (en) * | 1973-01-10 | 1976-07-20 | Allied Chemical Corporation | Inflatable band restraint stitching |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE361C (de) * | 1877-09-03 | H. HERING in Berlin | Flaschenverschluss, hergestellt durch Kombination eines Porzellanpfropfens mit Gummiring und drehbarer Metallhülse | |
| DE863702C (de) * | 1949-11-24 | 1953-01-19 | Kunstseidefabrik Bobingen | Verfahren zum Heissverstrecken von thermoplastischen Faeden |
| DE1834368U (de) * | 1961-04-01 | 1961-07-06 | Hoechst Ag | Autosicherheitsgurt. |
-
1962
- 1962-12-17 DE DEL43710A patent/DE1234536B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE361C (de) * | 1877-09-03 | H. HERING in Berlin | Flaschenverschluss, hergestellt durch Kombination eines Porzellanpfropfens mit Gummiring und drehbarer Metallhülse | |
| DE863702C (de) * | 1949-11-24 | 1953-01-19 | Kunstseidefabrik Bobingen | Verfahren zum Heissverstrecken von thermoplastischen Faeden |
| DE1834368U (de) * | 1961-04-01 | 1961-07-06 | Hoechst Ag | Autosicherheitsgurt. |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3970329A (en) * | 1973-01-10 | 1976-07-20 | Allied Chemical Corporation | Inflatable band restraint stitching |
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