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DE1178421B - Verfahren zur Herstellung unsymmetrischer Imidokohlensaeure-bis-ester - Google Patents

Verfahren zur Herstellung unsymmetrischer Imidokohlensaeure-bis-ester

Info

Publication number
DE1178421B
DE1178421B DEF39155A DEF0039155A DE1178421B DE 1178421 B DE1178421 B DE 1178421B DE F39155 A DEF39155 A DE F39155A DE F0039155 A DEF0039155 A DE F0039155A DE 1178421 B DE1178421 B DE 1178421B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bis
cyanate
spectrum
esters
imidocarbonic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF39155A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ernst Grigat
Dr Rolf Puetter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEF39155A priority Critical patent/DE1178421B/de
Publication of DE1178421B publication Critical patent/DE1178421B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C269/00Preparation of derivatives of carbamic acid, i.e. compounds containing any of the groups, the nitrogen atom not being part of nitro or nitroso groups

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C 07 c;
C07d
Deutsche Kl.: 12 ο-22
Nummer: 1178421
Aktenzeichen: F 39155IV b /12 ο
Anmeldetag: 2. März 1963
Auslegetag: 24. September 1964
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung unsymmetrischer aromatischer Imidokohlensäure-bis-ester der allgemeinen Formel
NH
R— Ό — C
•ο—IR'
Ix
worin χ = 1 bis 6 und R und R' beliebige voneinander verschiedene aromatische oder heterocyclische Reste sein können.
Unsymmetrische Imidokohlensäureester sind bisher nicht in der Literatur beschrieben.
Es wurde nun ein Verfahren zur Herstellung der genannten Verbindungen gefunden, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß ein aromatischer oder heterocyclischer Cyansäureester mit einer aromatischen bzw. heterocyclischen Hydroxyverbindung in Gegenwart einer Base umgesetzt wird. Man kann hierbei sowohl
Verfahren zur Herstellung unsymmetrischer Imidokohlensäure-bis-ester
Anmelder:
Farbenfabriken Bayer Aktiengesellschaft, Leverkusen
Als Erfinder benannt: Dr. Ernst Grigat, Köm, Dr. Rolf Pütter, Düsseldorf
wobei χ = 3 und y = 1 ist, so kann man sowohl 1 Mol
OCN
y R — (OCN)3: mit χ R' — (OH)2,
als auch
je R' — (OCN)1, mit y R — (OH)21 mit 3 Mol
OCN
wobei entweder χ = 1 und y = 1 bis 6 oder y = 1
und χ = 1 bis 6 ist, zu den genannten Verbindungen 30 als auch 3 Mol
umsetzen. Das bedeutet für den einfachsten Fall, ,. ^
daß <i V- OCN
NH
R —Ο —C —Ο —R' mit 1 Mol
OH
aus R-O-C = N und R'— OH oder R — OH und R' — OC = N hergestellt werden kann.
Bedeutet beispielsweise R einen Phloroglucylrest OH
OH
zu dem Imidokohlensäureester
NH
und R' einen Phenylrest
umsetzen.
Die Cyansäureester können gemäß einem eignen älteren Vorschlag durch Umsetzung von Phenolen
409 688/385
3 4
mit Halogencyaniden bei Temperaturen unterhalb klasse eine charakteristische Bande bei 5,9 bis 6 μ
65°C in einem inerten organischen Medium in aufweist.
Gegenwart einer organischen Base hergestellt werden. R . . , .
Als Cyansäureester können unter anderem ein- P
gesetzt werden: Phenylcyanat, Mono- und Poly- 5 4 g 4-Methylphenylcyanat und 3,7 g 2,4-Dimethylalkyl-phenylcyanate, Arylphenylcyanate, Dialkyl- phenol werden in 10 ml Aceton gelöst. Bei der aminophenylcyanate, Acylaminophenylcyanate, Ni- Zugabe von 0,1 g fester NaOH unter gutem Rühren
trophenylcyanate, Halogenphenylcyanate, Cyanato- bei Zimmertemperatur steigt die Temperatur der
phenylcarbonsäure, -ester, -amide, Cyanatophenyl- Lösung auf etwa 45 0C an. Man erhitzt kurz bis zur
sulfonsäure, -ester, -amide, Alkoxyphenylcyanate, 10 Siedetemperatur des Acetons und läßt abkühlen.
Phenoxyalkylcyanate, Acyloxyphenylcyanate, Acyl- Es wird von wenig Ausgefallenem abfiltriert, vom
phenylcyanate, Cyanophenylcyanate, Naphthalin- Filtrat im Vakuum das Aceton abgezogen und so
cyanate, Anthrachinoncyanate, Chinoncyanate, Chi- als Rückstand der O-(4-methylphenyl)-O'-(2,4-di-
nolincyanate, Phenylendicyanate, Naphthylendicy- methylphenyl)-imidokohlensäure-bis-ester als helles
anate, Tricyanatobenzole, Biscyanatodiphenylme- 15 öl erhalten. Das IR-Spektrum zeigt eine starke
thane, -alkene. Bande zwischen 5,9 und 6 μ.
Als Phenole können unter anderem die den auf- Das Rohprodukt wird zur Reinigung in Äther
gezählten Cyanaten analogen Phenole eingesetzt aufgenommen, die ätherische Lösung mit wäßriger
werden. NaOH geschüttelt, die Phasen werden getrennt, die
Die Umsetzung kann in einem flüssigen Medium 20 Ätherlösung wird mit CaCU getrocknet und der durchgeführt werden. Als Lösungsmittel kommen Äther abgezogen im Vakuum. Das gereinigte Prosowohl Wasser als auch organische Lösungsmittel, dukt bleibt zurück. Ausbeute: 6,0g (= 78°/o der wie Alkohole, Äther, Ketone, aromatische und ali- Theorie). Das Produkt bleibt auch nach der Reinigung phatische — gegebenenfalls halogenierte oder ölig. Bei der Destillation tritt Zersetzung in der in nitrierte — Kohlenwasserstoffe, in Betracht. Hier 25 der Anmerkung angegebenen Weise ein. Das Rohseien beispielsweise genannt: Äthanol, Diäthyläther, produkt kann ungereinigt zur weiteren Umsetzung Aceton, Benzol, Leichtbenzin, Tetrachlorkohlenstoff eingesetzt werden, und Nitrobenzol.
Als Basen können sowohl anorganische als auch Beispiel 2
organische Basen fungieren, z. B. Alkalihydroxyde 3°
oder Amine. In eine Lösung von 4,88 g 2,4-Dimethylphenol
Hierbei können beispielsweise folgende Basen und 1,8 g NaOH in 30 ml Wasser werden 5,32 g
verwendet werden: Natriumhydroxyd, Triäthylamin, 4-Methylphenylcyanat eingetropft. Die Lösung er-
Diäthylanilin, Diisopropylmethylamin. wärmt sich und wird einige Zeit nachgerührt, dann
Zur Durchführung der Umsetzung kann man 35 mit Äther ausgeschüttelt, die Ätherphase mit wäßriger in einem flüssigen Medium den Cyansäureester NaOH gewaschen, mit Na2SÜ4 getrocknet und vorlegen und die Hydroxyverbindung und eine schließlich der Äther abgedampft. Es bleibt der Base zugeben, man kann aber auch die Hydroxy- O-(4-methylphenyI)-O'-(2,4-dimethylphenyl)-imidoverbindung vorlegen und Cyanat und Base zugeben, kohlensäure-bis-ester als helles öl zurück. Das Cyanat und Hydroxyverbindung vorlegen und die 40 IR-Spektrum der Substanz ist identisch mit dem Base zugeben, Cyanat und Base vorlegen und die des Produktes aus Beispiel 1. Hydroxyverbindung zugeben und schließlich Hydroxyverbindung und Base vorlegen und das Cyanat Beispiel 3 zugeben. Man kann auch das Cyanat mit dem Alkalisalz einer Hydroxyverbindung umsetzen. 45 In eine Losung von 7,0 g Natriumphenolat in
Die Umsetzung kann in einem Temperaturbereich 50 ml Wasser wurden portionsweise 4 g 1,3,5-Tri-
von 0 bis 1000C, vorzugsweise zwischen 0 und 50°C, cyanatobenzol eingetragen. Es tritt Erwärmung
durchgeführt werden. auf. Ein ölig-festes Produkt fällt aus, das in Äther
Die Base soll in Mengen von 0,01 bis 1 Mol, aufgenommen und wie im Beispiel 1 gereinigt wird,
bezogen auf Hydroxyverbindung, zugegen sein, 5° Das
Cyanat und Hydroxyverbindung im Molverhältnis
1:L /NH Zur Isolierung der unsymmetrischen Imidokohlen-
säure-bis-ester wird gegebenenfalls von festem Rück-
stand filtriert, das Lösungsmittel und die Base ab- 55 .
destilliert und der zurückbleibende Imidokohlensäure-bis-ester nötigenfalls gereinigt.
Die erhaltenen Verbindungen sind neu und bleibt als gelbes öl zurück, das langsam durchkönnen als Ausgangsmaterialien zur Herstellung kristallisiert. Ausbeute: 7,5 g (= 77,5% der Theorie), von Arzneimitteln und Textilhilfsmitteln verwendet ^0 IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ. werden.
Die meisten unsymmetrischen Imidokohlensäure- Beispiel 4
bis-ester sind öle, die zum Teil mehr oder weniger
schnell durchkristallisieren. Bei der Destillation Zu 1,25 g Phloroglucin, gelöst in 25 ml Aceton,
zersetzen sie sich unter Bildung von Triazinderivaten 65 werden unter starkem Rühren gleichzeitig 4,0 g unter Abspaltung von Phenolen. Man kann die 4-Methylphenylcyanat und 4,35 ml Triäthylamin Bildung eines Imidokohlensäure-bis-esters aber gut eingegossen. Die Temperatur steigt auf 25 bis 300C am IR-Spektrum erkennen, da diese Verbindungs- an. Nach lOminütigem Nachrühren werden Aceton
und Amin im Vakuum bei Zimmertemperatur abgezogen. Das
/ NH
C6H3
O —C —O
CH3
bleibt als sirupöses, gelbliches öl zurück. Ausbeute: 4,7 g = 89% der Theorie. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 5
Zu einer Lösung von 4,5 g 2-Methoxyphenylcyanat in 20 ml Aceton werden bei Zimmertemperatur gleichzeitig 2,8 g Phenol, gelöst in 15 ml Aceton, und 4,35 ml Triäthylamin zugegeben. Die Temperatur steigt an bis etwa 25 bis 300C. Nach Abziehen des Acetons und Amins bleiben 7 g (= 95% der Theorie) des O-Phenyl-O'-(2-methoxyphenyl)-imidokohlensäure-bis-esters als klares, helles öl zurück, das zu einer weißkristallinen Masse durchkristallisiert. Eine Reinigung ist für weitere Umsetzungen nicht nötig, kann aber wie im Beispiel 1 durchgeführt werden. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 6
Analog Beispiel 5 erhält man aus 3-Chlorphenylcyanat und Phenol den O-Phenyl-O'-(3-chlorphenyl)-imidokohlensäure-bis-ester als gelbliche, wachsigkristalline Masse. Ausbeute: 94% der Theorie. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5;9 bis 6 μ.
Beispiel 7
Analog Beispiel 5 erhält man aus 2,4-Dimethylphenylcyanat und Phenol den O-Phenol-O'-(2,4-dimethylphenyl)-imidokohlensäure-bis-ester als helles, leichtflüchtiges öl. Ausbeute: 90% der Theorie. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 8
Analog Beispiel 5 erhält man aus 1 Mol p-Phenylendicyanat, 2 Mol Phenol und Triäthylamin in Aceton das
NH
P-C6H4 0-C-O-C6H5J
vom F. 1200C in 86%iger Ausbeute. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 9
das langsam durchkristallisiert. IR-Spektrum: Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 11
Analog Beispiel 5 erhält man aus 2,6-Diäthylphenylcyanat und 4-Chlorphenol den O-(2,6-diäthylphenyl) - O' - (4 - chlorphenyl) - imidokohlensäure - bisester als wasserklares öl. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 12
Analog Beispiel 5 erhält man aus 4-Nitrophenylcyanat und 4-Chlorphenol den O-(4-Nitrophenyl)-O/-(4-chloφhenyl)-imidokohlensäure-bis-ester als gelbe, zunächst ölige, dann durchkristallisierende Substanz vom F. 98 bis 104°C. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 13
Analog Beispiel 5 erhält man aus 3-Οι1θφ1ιε^1-cyanat und 4-Οι1οφ1ιεηο1 den O7(3-chk^henyl)-O' - (4 - chloφhenyl) - imidokohlensäure - bis - ester als gelbes öl, das bald durchkristallisiert. F. 84 bis 85°C; IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 14
Analog Beispiel 5 erhält man aus 2,6-Diäthyl-
phenylcyanat und 4-Nitrophenol den Ö-(2,6-Diäthylphenyl) - O' - (4 - nitrophenyl) - imidokohlensäure - bisester als dunkles, mit Kristallen durchsetztes öl. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
35
40
45
55
Analog Beispiel 5 erhält man aus /?-Naphthylcyanat und p-Kresol den O-(naphthyl-2)-O'-(4-methylphenyl)-imidokohlensäure-bis-ester als weiße, kristalline Substanz, die sich beim Schmelzen verändert. IR-Spektrum: Bande bei 6,05 μ.
B ei sρ i el 10
Analog Beispiel 5 erhält man aus 5-Cyanatochinolin und p-Kresol den O-(chinolino-5)-O'-(4-methylphenyl)-imidokohlensäure-bis-ester als gelbes öl,
Beispiel 15
Analog Beispiel 5 erhält man aus 3-Chloφhenylcyanat und 4-Nitrophenol den O·<3-Chloφhenyl)-O' - (4 - nitrophenyl) - imidokohlensäure - bis - ester als gelbes öl, das bald durchkristallisiert. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 16
Analog Beispiel 5 erhält man aus 4-Acetylphenylcyanat und 2,4-DicluWphenol den O-(4-Acetylphenyl)-O/-{2,4-dichloφhenyl)-imidokohlensäure-bisester als hellbraunes öl, das langsam durchkristallisiert. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 17
5,85 g 4-Cyanatodiphenyl werden in 50 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und 2 ml Triäthylamin zugesetzt. Nun werden portionsweise 3,86 g 3-Chlorphenol in fester Form zugesetzt. Es tritt eine Temperaturerhöhung bis etwa 300C ein. Von der klaren, kräftig gelben Lösung wird der Tetrachlorkohlenstoff und das Triäthylamin abgezogen. Es bleibt ein gelbes, dickes öl zurück, das bald durchkristallisiert. Roh-F. 680C. Ausbeute an O-(3-Clu^henyr)-O' - (diphenyl - 4) - imidokohlensäure - bis - ester: fast quantitativ. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 18
Zu einer Lösung von 4,5 g 2-Methoxyphenylcyanat in 10 ml Diäthyläther werden gleichzeitig 3,85 g 4-Chk^henol, gelöst in 10 ml Diäthyläther,
IO
und 4,35 ml Triäthylamin unter gutem Rühren zugegeben. Es tritt eine Erwärmung bis etwa 300C auf. Nach Abzug des Äthers und Amins im Vakuum bleibt der O-(2-Methoxyphenyl>O'-(4-chIorphenyl)-imidokohlensäure-bis-ester als helles, dickes öl zurück. Ausbeute: 7g (= 84% der Theorie); IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 19
In eine Lösung von 5,8 g 2,6-Diäthylphenylcyanat in 10 ml Leichtbenzin werden gleichzeitig 3,6 g p-Kresol, gelöst in Leichtbenzin, und 3,4 ml Triäthylamin zugegossen. Leichte Erwärmung tritt auf. Leichtbenzin und Amin werden im Vakuum abgezogen. Es bleibt der O-(2,6-DiäthyIphenyl)-O'-(4-methylphenyl)-imidokohlensäure-bis-ester als helles öl zurück. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 20
In eine Lösung von 2,6 g 2,6-Diäthylphenylcyanat in 10 ml Äthanol werden gleichzeitig 1,4 g Phenol, gelöst in Äthanol, und 1,5 g Triäthylamin eingegossen. Die Temperatur steigt auf knapp 300C an. Äthanol und Amin werden im Vakuum abgezogen, der O-(2,6-Diäthylphenyl)-O'-(phenyl)-imidokohlensäure-bis-ester bleibt als klares öl zurück. Ausbeute: 88% der Theorie. IR-Spektrum: Starke Bande bei 5,9 bis 6 μ.
Beispiel 21
Ein analog Beispiel 20 durchgeführter Versuch mit Benzol statt Äthanol als Lösungsmittel führte zu einem im IR-Spektrum identischen Produkt. Ausbeute: 86% der Theorie.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung unsymmetrischer Imidokohlensäure-bis-ester der allgemeinen Formel
'R-O
O — \ — R'
NH
worin R und R' voneinander verschiedene aromatische oder heterocyclische Reste bedeuten und χ eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein aromatischer oder heterocyclischer Cyansäureester mit einer aromatischen oder heterocyclischen Hydroxylverbindung in Gegenwart einer Base umgesetzt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hydroxylverbindung als Phenolat eingesetzt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in einem flüssigen Medium durchgeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung bei Temperaturen zwischen 0 und 500C durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in Gegenwart von 0,01 bis 1 Mol der Base, bezogen auf 1 Mol Cyansäureestergruppe, durchgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Base Natriumhydroxyd verwendet wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Base Triäthylamin verwendet wird.
DEF39155A 1963-03-02 1963-03-02 Verfahren zur Herstellung unsymmetrischer Imidokohlensaeure-bis-ester Pending DE1178421B (de)

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