DE1177988B - Tonerzeugungsvorrichtung fuer Spielzeug in Form einer Schalldose mit Membran - Google Patents
Tonerzeugungsvorrichtung fuer Spielzeug in Form einer Schalldose mit MembranInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H5/00—Musical or noise- producing devices for additional toy effects other than acoustical
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A 63 h
Nummer: 1177!
Aktenzeichen: K 370431 c / 77 f
Anmeldetag; 21. Februar 1959
Aoslegetagr 10. September 1964
Die Erfindung bezieht sieh auf eine Tonerzeugungsvorrichtung für Spielzeug zur Nachahmung von
verschiedenen Lauten, bestehend aus einer Schalldose mit Membran und einem an dieser befestigten,
in Schwingungen versetzbaren Federarm.
Diese Tonerzeugungsvorrichtungen finden vielfach für Spielzeugtiere Verwendung, die im allgemeinen
noch mit einem Laufwerk ausgerüstet sind. In jedem Fall ist der zum Einbau zur Verfügung stehende
Raum sehr beengt, so daß die Verwendung bekannter Schalldosen beträchtliche Schwierigkeiten bereitet.
Eine solche dem Stand der Technik angehörende Schalldose zeichnet sich durch ein auf eine ebene
Unterlage aufzusetzendes, einseitig offenes kastenartiges Gehäuse aus, dessen Seitenwand an dem umgebogenen
Rand der Membran befestigt ist. An der Außenseite der Membran ist ein nach außen abgewinkelter
Federarm befestigt, der in einer zur Membranebene vertikalen Ebene schwingbar ist und die
Membran, abgesehen von möglichen Oberschwingungen, in etwa in der gleichen Ebene verlaufende
Schwingungsbewegungen zu versetzen vermag. Diese Bauweise verlangt einen beträchtlichen Raum für den
Einbau der Schalldose, wobei wegen der seitlich äußeren Anordnung des Federarms noch das diesen
zur Erzeugung der gewünschten Schwingungen betätigende Organ, z. B. ein Zahnrad od. dgl., zu berücksichtigen
ist.
Es besteht daher ein großes Bedürfnis nach einer in besonders raumsparender Weise ausgebildeten
Tonerzeugungsvorrichtung, die auch zu ihrer Betätigung durch äußere Beeinflussung des Federarms keinen
zusätzlichen seitlichen Raum benötigt. Zur Lösung der gestellten Aufgabe sieht die Erfindung vor,
daß der Federarm an einem in das Innere der Schalldose ragenden, an der Membran angeordneten Nippel
befestigt ist und in einer zur Membran etwa parallelen Ebene schwingt, wobei sein freies Ende aus
einer Öffnung der Seitenwand der Schalldose ragt.
Aus dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Tonerzeugungsvorrichtung folgt, daß für diese keine
über die Seitenflächen der Schalldose, die ohnehin sehr flach gehalten werden kann, hinausragende Elemente
erforderlich sind, daß vielmehr der die Membran in Schwingung versetzende Federarm in einer
Ebene zwischen den beiden Flächen der Schalldose liegt, was wiederum zur Folge hat, daß auch sein Betätigungsorgan,
d. h. ein Zahnrad od. dgl., etwa in dieser Ebene angeordnet werden kann. Auf diese
Weise ergibt sich aber eine außerordentlich flache Bauweise, die den gestellten Anforderungen besonders
gerecht wird.
TonerzeuguHgsvorrichtEiiiiig für Spielzeug in Form
einer Schalldose mit Mem&ran
einer Schalldose mit Mem&ran
Anmelder:
Georg Köhler, Spiel- und Metallwarenfabrik,
Nürnberg, Ritter-v.-Schuh-Str. 6-10
Als Erfinder benannt:
Fritz Collischan, Nürnberg
Fritz Collischan, Nürnberg
so Hinzu kommt noch, daß die Membran durch die
Parallelität ihrer Schwingungsebene mit derjenigen des Federarms durch die Schwingungen im allgemeinen
in ihrer Ebene beansprucht wird, so daß die Membran verhältnismäßig leicht ausgeführt sein
as kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Schalldose einen etwa dreieckigen
Grundriß aufweist. Diese Gestaltung fördert ebenfalls den außerordentlich gedrungenen Aufbau der
ganzen Konstruktion, was die Verwendung der erfindungsgemäßen Tonerzeugungsvorrichtung vor allem
unter sehr beengten Raumverhältnissen ermöglicht.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie an Hand der Zeichnung. Hierbbei zeigt
F i g. 1 eine schaubildliche Darstellung der Schalldose,
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B in Fig. 1
und
F i g. 3 einen Schnitt nach Linie C-D in F i g. 2.
Die Tonerzeugungsvorrichtung besteht aus einer flach gehaltenen Schalldose α, die vorteilhafterweise aus Kunststoff gefertigt, d. h. im Wege des Spritzgießens oder Pressens hergestellt oder auch aus Kunststoffolie gezogen ist. Die eine Seite der Dose a wird durch eine Membran b aus Metallfolie verschlossen. Diese Membran b übergreift mit ihrem seitlich abgebogenen Rand c die eigentliche Dose a, und sie ist an dieser mittels eines Klebstreifens e befestigt, der um die Schmalseite der Dose α gelegt ist
Die Tonerzeugungsvorrichtung besteht aus einer flach gehaltenen Schalldose α, die vorteilhafterweise aus Kunststoff gefertigt, d. h. im Wege des Spritzgießens oder Pressens hergestellt oder auch aus Kunststoffolie gezogen ist. Die eine Seite der Dose a wird durch eine Membran b aus Metallfolie verschlossen. Diese Membran b übergreift mit ihrem seitlich abgebogenen Rand c die eigentliche Dose a, und sie ist an dieser mittels eines Klebstreifens e befestigt, der um die Schmalseite der Dose α gelegt ist
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und diese wie auch den abgebogenen Rand c der Membran b umfaßt (vergl. F i g. 3).
An der Membran b ist ein Nippel / aus Kunststoff befestigt, der, wie insbesondere Fig. 3 zeigt, in das
Innere der Schalldose α ragt. Im Bereich seines freien Endes trägt dieser Nippel/ das eine Ende eines
Federarms e, der in einer zur Ebene der Membran b etwa parallelen Ebene zu schwingen vermag. Dieser
Federarm e ist so lang ausgebildet, daß er durch eine Öffnung i in der Seitenwand der Schalldose α nach
außen hindurchragt, wo er in den Bewegungsbereich eines den Federarm e zum Schwingen bringenden Organs,
z. B. ein Zahnrad, ein Hebel od. dgl., ragt, die im einzelnen nicht wiedergegeben sind.
An der Seitenwand der einen dreieckigen Grundriß aufweisenden Schalldose sind Ansätze g und h vorgesehen,
die der Befestigung der Dose α im Spielzeug bzw. an dessen Triebwerk od. dgl. ermöglichen.
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Claims (2)
1. Tonerzeugungsvorrichtung für Spielzeug zur Nachahmung von verschiedenen Lauten, bestehend
aus einer Schalldose mit Membran und einem an dieser befestigten, in Schwingungen versetzbaren
Federarm, dadurch gekennzeichnet,
daß der Federarm (e) an einem in das Innere der Schalldose (a) ragenden, an der
Membran (b) angeordeten Nippel (J) befestigt ist und in einer zur Membran etwa parallelen Ebene
schwingt, wobei sein freies Ende aus einer öffnung (/) der Seitenwand (d) der Schalldose ragt.
2. Tonerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalldose (a)
einen etwa dreieckigen Grundriß aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 734 032.
Britische Patentschrift Nr. 734 032.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 660/14 9.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK37043A DE1177988B (de) | 1959-02-21 | 1959-02-21 | Tonerzeugungsvorrichtung fuer Spielzeug in Form einer Schalldose mit Membran |
| US814799A US3064388A (en) | 1959-02-21 | 1959-05-21 | Sound-producing device for toys for imitating voices, particularly of birds |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK37043A DE1177988B (de) | 1959-02-21 | 1959-02-21 | Tonerzeugungsvorrichtung fuer Spielzeug in Form einer Schalldose mit Membran |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1177988B true DE1177988B (de) | 1964-09-10 |
Family
ID=7220887
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK37043A Pending DE1177988B (de) | 1959-02-21 | 1959-02-21 | Tonerzeugungsvorrichtung fuer Spielzeug in Form einer Schalldose mit Membran |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3064388A (de) |
| DE (1) | DE1177988B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB734032A (en) * | 1951-11-08 | 1955-07-20 | Hans Mangold | Improvements in and relating to sound-producing mechanical toys |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US531323A (en) * | 1894-12-25 | Musical instrument | ||
| US716025A (en) * | 1902-09-17 | 1902-12-16 | H E Cowdrey | Resonating or sounding toy. |
| US1026256A (en) * | 1911-10-04 | 1912-05-14 | Ehrman Mfg Company | Sounding-disk. |
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-
1959
- 1959-02-21 DE DEK37043A patent/DE1177988B/de active Pending
- 1959-05-21 US US814799A patent/US3064388A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB734032A (en) * | 1951-11-08 | 1955-07-20 | Hans Mangold | Improvements in and relating to sound-producing mechanical toys |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3064388A (en) | 1962-11-20 |
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