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DE486099C - Schalltrichter - Google Patents

Schalltrichter

Info

Publication number
DE486099C
DE486099C DEE37640D DEE0037640D DE486099C DE 486099 C DE486099 C DE 486099C DE E37640 D DEE37640 D DE E37640D DE E0037640 D DEE0037640 D DE E0037640D DE 486099 C DE486099 C DE 486099C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
covered
openings
paper
sound line
skin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE37640D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Electrical Improvements Ltd
Original Assignee
Electrical Improvements Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Electrical Improvements Ltd filed Critical Electrical Improvements Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE486099C publication Critical patent/DE486099C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K13/00Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Diaphragms For Electromechanical Transducers (AREA)

Description

  • Schalltrichter Die Erfindung betrifft einen Schalltrichter für Sprechmaschinen, Lautsprecher tt. dgl. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine gleichmäßige Schallwiedergabe über einen breiten Frequenzbereich zu erhalten. -Um diese Aufgabe zu lösen, sind bereits die verschiedensten Vorschläge gemacht worden. Insbesondere ist es vorgeschlagen, einen Teil der Wandung des Trichters zu durchbrechen und die Durchbrechung mit einem schwingungsfähigen Stoff, z. B. einer Haut, abzudecken.
  • Auch die Erfindung geht von diesem Gedanken aus. Gemäß der Erfindung wird aber dem Teil des Trichters, der die mit dem schwingungsfähigen Stoff, zweckmäßig mit Papier, abgedeckten Öffnungen trägt, ein mehreckiger, z. B. rechteckiger Querschnitt gegeben, und die mit schwingungsfähigem Stoff abgedeckte Öffnung füllt ganze Seitenflächen dieses vieleckigen Teiles aus. Auf diese Weise gelingt es, die Abmessungen so zu treffen, daß die abgedeckten Teile die gewünschte natürliche Frequenz der tiefen Töne erhalten. Durch diese Teile werden die iederfrequenzschwingungen unmittelbar auf die Luft außerhalb der Trichterwandungen übertragen.
  • Zweckmäßig wird der Schalltrichter in bekannter Weise aus verschiedenem abwechselnden Werkstoff, wie Holz, mit Filz ausgekleidetem Metall o. dgl., hergestellt. Die überdeckten Öffnungen werden an dem hölzernen Schalleitungsteil vorgesehen. Die mit weichem Stoff ausgekleideten Metallteile schließen sich an diesen hölzernen Schalleitungsteil an. Um zu erreichen, daß die \ iederfrequenzenergie einen erhöhten Luftdruck im Trichter erzeugt, der auf die nachgiebigen Teile einwirkt, kann «-eiter, anschließend an den mit nachgiebigem Stoff überzogenen Teil der Schalleitung, in an sich bekannter Weise im Schallweg eine Einschnürung vorgesehen werden.
  • In der Zeichnung stellt Abb. i die Seitenansicht, zum Teil im Schnitt, für eine Ausführungsform, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. i, Abb. 3 die Ansicht einer anderen Ausführungsform, Abb. ,4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Abb. 3 dar.
  • In Abb. i und 2 ist A das kleine oder Einlaßende eines Trichters, der Schwingungen von einer Membran o. dgl. erhält. Er ist aus poliertem Metall gefertigt und leitet in den Anschlußteil über, von dem zwei Seiten B aus Holz und die anderen beiden Seiten B1 aus Gewebe, Papier oder anderem nachgiebigen Stoff bestehen, um eine größere Kupplungsfläche nach der Außenluft zu bieten. Von diesem mit nachgiebigen Wandungen versehenen Stück aus führt ein gekrümmter Metallabschnitt C zur trichterförmigen Mündung D, die aus Holz bestehen kann und vorzugsweise rechteckigen Querschnitt aufweist. Die Mündung dieses Trichterabschnitteskann die offene Stirnseite des Aufnahmegehäuses sein, und seine Abmessungen können z. B. 8 -cm Höhe bei 65 cm Breite sein. Der Trichter besitzt eine allmählich zunehmende Ouerschnittsfläche von Einlaß bis Mündung, und das Zunahmeverhältnis ist vorzugsweise so, wie es dem bekannten logarithmischen oder Exponentialgesetz entspricht.
  • Wie in Abb. r angedeutet ist, kann der gekrümmte Teil C, z. B. bei Ci, mit Fries oder ähnlichem Stoff bekleidet sein, der einige Schwingungen der höher liegenden Frequenz zu verschlucken sucht.
  • Der Trichter nach Abb. 3 und 4 weist einen Metalleinlaßteil A1, einen Zwischenteil B2, dessen sämtliche vier Seiten B3 aus nachgiebigem Stoff bestehen (Abb a), und einen sich trichterförmig erweiternden Ausmündungsteil D1 auf. Die punktierten Linien bei E in Abb. 3 deuten eine Einschnürung im Ausmündungsteil an, und zwar dort, wo er sich an den mittleren Teil BZ anschließt. Eine solche Einschnürung wird vorgesehen, um den Luftdruck zu verstärken, der auf die biegsamen Wandungen B3 wirkt, wodurch die Wirkung der N iederfrequenzschwingungen stärker hervorgehoben wird. Diese Wirkung kann auch dadurch hervorgerufen werden, daß man die Fläche der biegsamen Wandungen B3 im Verhältnis zu dem übrigen Teil des Trichters vergrößert, wie beispielsweise in punktierten Linien in Abb. 4. angegeben ist. Der gekrümmte Teil des Einlaßstückes A' in Abb. 3 ist nach der Darstellung bei C2 mit Fries o. dgl. zur Absorbierung der Schwingungen höherer Frequenz ausgekleidet.
  • Die Mündung des Teiles Dl der Abb. 3 kann z. B. ein Quadrat von 38 bis 45 cm Seitenlänge sein, während die übrigen Abmessungen entsprechend sind, doch sind alle diese Zahlen lediglich beispielsweise gegeben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Schalltrichter, bei dem ein Teil der Wandung durchbrochen und die Durchbrechung mit einem schwingungsfähigen Stoff, Haut, Papier o. 21g1., abgedeckt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil (B), der die mit dem schwingungsfähigen. Stoff, Haut, Papier o. dgl., abgedeckten öffnungen (Bi) trägt, mehreckigen Querschnitt hat, und daß seine mit dem schwingungsfähigen Stoff abgedeckten öffnungen (Bi) ganze Seitenflächen dieses Teils (B) ausfüllen (Abb. 2).
  2. 2. Schalltrichter nach Anspruch r, dessen hintereinanderliegende Schallleitungsteile aus verschiedenen einander abwechselnden Werkstoffen, Holz, mit Filz ausgekleidetem Metall o. dgl., bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem weichen Stoff (Cl), Fries o. dgl., innen ausgekleidete Metallteil eine sich an den mit den überdeckten Öffnungen (Bi) versehenen hölzernen Schalleitungsteil (B) anschließende Biegung (C, C2) der Schalleitung ist.
  3. 3. Schalltrichter nach Anspruch r oder 2 mit einer Einengung der Schalleitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einengung (E) in die Schalleitung hinter dem mit den durch Haut oder Papier überdeckten Öffnungen (B1) versehenen Holzteil (B) angeordnet ist.
DEE37640D 1927-07-20 1928-07-01 Schalltrichter Expired DE486099C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB486099X 1927-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486099C true DE486099C (de) 1929-11-12

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ID=10449246

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE37640D Expired DE486099C (de) 1927-07-20 1928-07-01 Schalltrichter

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