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DE1177019B - Lueftungsfluegel fuer Kraftfahrzeugschwenkfenster - Google Patents

Lueftungsfluegel fuer Kraftfahrzeugschwenkfenster

Info

Publication number
DE1177019B
DE1177019B DEP23697A DEP0023697A DE1177019B DE 1177019 B DE1177019 B DE 1177019B DE P23697 A DEP23697 A DE P23697A DE P0023697 A DEP0023697 A DE P0023697A DE 1177019 B DE1177019 B DE 1177019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
ventilation
pivot
attached
wing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP23697A
Other languages
English (en)
Inventor
Marcell Palos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP23697A priority Critical patent/DE1177019B/de
Publication of DE1177019B publication Critical patent/DE1177019B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/08Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides
    • B60J1/12Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable
    • B60J1/14Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at vehicle sides adjustable with pivotal or rotary movement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Lüftungsflügel für Kraftfahrzeugschwenkfenster Die Erfindung betrifft einen Lüftungsflügel zum Abweisen von Wind und Regen an seitlichen, mit Schwenkfenster versehenen Kraftfahrzeugfenstern, der als durchsichtiger Einsatz lösbar am Fensterrahmen befestigt ist.
  • Es ist bekannt, daß beim Öffnen der üblichen seitlichen Schwenkfenster die vom Fahrtwind verursachten Belüftungseffekte vor allem in der kalten Jahreszeit als lästiger Zug empfunden werden. Bei den bekannten Schwenkfenstern, deren Vorderkante nach dem Wageninneren schwenkbar ist, entstehen beim Öffnen vor und hinter der Schwenkachse liegende Teilfensteröffnungen. Durch die vordere Teilfensteröffnung strömt die Luft bis zu einem Öffnungswinkel des Schwenkfensters von etwa 90° im wesentlichen von innen nach außen (Entlüftung durch Saugwirkung), bei einem Öffnungswinkel von über 90° strömt die Luft dagegen umgekehrt von außen nach innen (Belüftung). Die Entlüftung und Belüftung an der vorderen Teilfensteröffnung ist erwünscht und läßt sich vom Fahrer nach Belieben dosieren. Dagegen befriedigen die Strömungsverhältnisse an der hinteren Teilfensteröffnung, an der Zugluft entsteht, nicht. An den horizontalen Fensterkanten tritt zwar eine an sich erwünschte Saugwirkung auf, jedoch entsteht dort auch eine unerwünschte Wirbelbildung. Ferner dringt an der Oberkante und an der Unterkante des hinteren Fensterabschnittes in jeder Stellung des Schwenkfensters, also auch bei Schwenkwinkeln unter 90° ein Luftstrom in das Wageninnere ein. Dieser Luftstrom ist als Zugluft unangenehm spürbar.
  • Es sind bereits zahlreiche Lösungen bekanntgeworden, um den lästigen Belüftungszug zu verhindern. So hat man nach einem bekannten Vorschlag die Ober- und Unterkante des Schwenkfensters von außen mit einer Manschette gegen das Lufteindringen an diesen Stellen versehen. Diese Anordnung hat unter anderem den Nachteil, daß sie dem Äußeren des Kraftfahrzeuges ein unschönes Aussehen gibt, nur bei kleinen Öffnungen des Schwenkfensters eine geringe Besserung bringt, einen lästigen Pfeifton erzeugt, schwer sauber zu halten und kostspielig ist.
  • Es ist bereits bekannt, an der Vorderkante eines Schwenkfensters einen schwenkbaren Windabweiser anzubringen. Diese Anordnung beseitigt aber nicht die durch die hintere Fensteröffnung auftretende Zugluft.
  • Es ist weiterhin bekannt, das Drehfenster nicht wie üblich mit der Vorderkante nach innen, sondern, nach außen schwenken zu lassen und an der Hinterkante dieses Drehfensters einen zusätzlichen schwenkbaren Windabweiser anzubringen. So läßt sich die hintere Fensteröffnung zwar nach Wunsch weitgehend verschließen. Der wesentliche Nachteil dieser Anordnung ist aber, daß die Vorderöffnung des Schwenkfensters keine Saugwirkung (Entlüftungswirkung) besitzt und nur Luftzufuhr (Belüftung) ermöglicht. Der unerwünschte Zug mit seine. Begleiterscheinungen - insbesondere Eindringen von Regen und Schmutz - tritt nun an dieser Stelle verstärkt auf.
  • Auch die Lösung, die Drehachse des Schwenkfensters an seiner Hinterkante anzuordnen, so daß nur sein vor der Drehachse liegender Teil nach innen schwenkbar ist, während sich hinter der Drehachse eine stets geschlossene Fensterscheibe befindet, führt nicht zum erwünschten Ziel, da nunmehr eine nach außen schwenkbare hintere Fensterfläche fehlt, deren Anströmung zur Bildung des erwünschten, Soges in der vorderen Fensteröffnung wesentlich ist.
  • Bei einer anderen Einrichtung soll mit einer rolloartigen Einrichtung der Zug beseitigt werden. Die Rollos werden beim Öffnen des Drehfensters vom Fensterflügel selbst nach außen gezogen und decken die horizontalen Kanten der hinteren Fensteröffnung von außen ab. Diese Einrichtung ist im Bau und in, der Instandhaltung viel zu kompliziert. Im übrigen gilt auch hier das oben Gesagte.
  • Der Erfinder hat sich die Aufgabe gestellt, den lästigen Zug zu beseitigen und somit das Offenhalten des Schwenkfensters bei jeder Witterung zu ermÖgliehen.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der etwa die Größe der Fläche des nach außen schwenkbaren Teiles des Schwenkfensters aufweisende Lüftungsflügel in der Fensteröffnung dieses Schwenkfensterteiles zwischen Schwenkachse und rückwärtigem Fensterpfosten des Schwenkfensters derart angeordnet ist, daß er zwischen dem Schwenkfensterteil und dem Wageninneren gehalten ist.
  • Die Befestigung des Lüftungsflügels erfolgt in an sich bekannter Weise durch Einklemmen in Nuten der Fensterdichtung. Seine Befestigung an der Innenseite des Fensterrahmens erfolgt durch gegebenenfalls an mehreren Stellen angebrachte Riegel, Leisten oder Schieber vom Fahrzeuginneren her.
  • Da bis zu einem Öffnungswinkel von etwa 90 in der vorderen Teilöffnung des Schwenkfensters vorwiegend Saugluft wirkt, die als zugfreie Entlüftung empfunden wird, kann durch Abschluß der hinteren Teilöffnung das Schwenkfenster mittels des neuen Lüftungsflügels zugfrei gemacht werden. Das Schwenkfenster läßt sich somit in Verbindung mit dem neuen Lüftungsflügel bei hohen Fahrtgeschwindigkeiten, auch in Kälte und Regen ständig offen halten.
  • Die Vorteile des mit dem neuen Lüftungsflügel ausgestatteten, ohne Zuglufterscheinungen ständig offen zu haltenden Schwenkfensters sind darin zu sehen, daß die dauernde Entlüftung gegen Ermüdung und gegen Beschlagen der Fenster wirkt. Ferner hört der Fahrer die Signale anderer Fahrzeuge besser. Bei Heizungssystemen mit Frischluftzufuhr wird die Heizwirkung verbessert, da die warme Luft durch das Gebläse leichter in das Wageninnere gedrückt wird und die abgekühlte Luft durch die Saugwirkung des geöffneten Schwenkfensters leichter wieder abströmen kann.
  • Die Lüftung mittels Saugwirkung nur durch die vordere Teilfensteröffnung des ansonsten durch den neuen Lüftungsflügel verschlossenen Schwenkfensters reicht im allgemeinen in der kalten Jahreszeit ohne zusätzliches Öffnen des Kurbelfensters aus. Öffnet man trotzdem das Kurbelfenster, so bleibt in der Nähe des durch den Lüftungsflügel abgedeckten Teils der Schwenkfensteröffnung noch eine günstige Beeinflussung der Luftströmung bestehen.
  • An Hand der Zeichnung ist der Lüftungsflügel nach der Erfindung und eine der Befestigungsmöglichkeiten am Fensterrahmen erläutert.
  • F i g. 1 zeigt einen Teil einer Personenkraftwagentür 1 mit geöffnetem Schwenkfenster 2, das durch die Drehachse 3 a, 3 b in den nach außen schwenkbaren Teil 4 und den nach innen schwenkbaren Teil s geteilt wird.
  • F i g. 2 und F i g. 3 stellen den Lüftungsflügel 6 dar, der etwa der Größe und Form des nach außen schwenkbaren Teiles 4 des Schwenkfensters 2 entspricht. Der Lüftungsflügel 6 wird in der Fensteröffnung 7 zwischen Drehachse 3 a, 3 b und rückwärtigem Fensterpfosten 8 des Schwenkfensters 2 derart angeordnet, daß er zwischen dem schwenkbaren Teil 4 des Fensters und dem Wageninneren zu liegen kommt. Die obere Kante 9 des Lüftungsflügels 6 wird in die obere Nut 10, die untere Kante 11 des Lüftungsflügels 6 wird in die untere Nut 12 der Fensterdichtung 13 lose eingesetzt und von diesen gehalten. Die Vorderkante 14 des Lüftungsflügels 6 wird durch das Schwenkfenster 2 gegen Herausfallen gesichert. Die Hinterkante 15 wird durch einen Befestigungsriegel 16 an der Innenseite des Fensterpfostens 8 festgehalten und dadurch gegen die Nut der Gummileiste 17 des Fensterpfostens 8 gedrückt. Um das völlige Schließen des Schwenkfensters 2 zu ermöglichen, ist im Lüftungsflügel 6 ein Ausschnitt 18 an der dem Schwenkfensterverschluß 19 entsprechenden Stelle zu dessen Durchführung angeordnet. Dieser Ausschnitt 18 ist mit einer Scheibe 20 zu verdecken, welche dazu in der notwendigen Größe und Form ausgebildet und der Einfachheit halber an der Welle 21 des Befestigungsriegels 16 an der Wageninnenseite mit befestigt ist. F i g. 2 zeigt die Stellung der Scheibe 20 bei geschlossenem, F i g. 3 bei geöffnetem Schwenkfenster 2. In letzterem Fall ist nämlich der Ausschnitt 18 von der Scheibe 20 zugedeckt.
  • F i g. 3 zeigt eine andere Art des Lüftungsflügels 6, bei der dieser einen Ausschnitt 22 an der Vorderkante besitzt, welcher die Fläche in der Nähe der Schwenkachse 3 a, 3 b offen läßt, wo die Belüftungseffekte geringer wirken. Dieser Lüftungsflügel nach F i g. 3 ist dann zu verwenden, wenn eine geringe Menge Zugluft gewünscht wird.
  • F i g. 4 zeigt die Stirnansicht des Lüftungsflügels 6 nach dem Einsetzen in die Nuten 10 und 12 der Fensterdichtung 13.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Lüftungsflügel zum Abweisen von Wind und Regen an seitlichen, mit Schwenkfenster versehenen Kraftfahrzeugfenstern, der als durchsichtiger Einsatz lösbar am Fensterrahmen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der etwa die Größe der Fläche des nach außen schwenkbaren Teiles (4) des Schwenkfensters (2) aufweisende Lüftungsflügel (6) in der Fensteröffnung (7) dieses Schwenkfensterteilas zwischen Schwenkachse (3 a, 3 b) und rückwärtigem Fensterpfosten (8) des Schwenkfensters (2) derart angeordnet ist, daß er zwischen dem Schwenkfensterteil und dem Wageninneren gehalten ist.
  2. 2. Lüftungsflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Befestigung in an sich bekannter Weise durch Einklemmen des Lüftungsflügels in Nuten (10 und 12) der Fensterdichtung (13) erfolgt.
  3. 3. Lüftungsflügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dessen Befestigung an der Innenseite des Fensterrahmens durch an mehreren Stellen angebrachte Riegel, Leisten oder Schieber vom Fahrzeuginneren her erfolgt.
  4. 4. Lüftungsflügel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderkante (14) des Lüftungsflügels so nahe an die Drehachse (3 a, 3b) des Schwenkfensters (2) herangerückt ist, daß beim öffnen des Schwenkfensters die Vorderkante(14) gegen die inneren Lippen (13a und 13 b) der Fensterdichtung gedrückt wird.
  5. 5. Lüftungsflügel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieser die Fensteröffnung (7) im Bereich der Drehachse (3a, 3b) des Schwenkfensters (2) nur teilweise zudeckt.
  6. 6. Lüftungsflügel nach Anspruch 1, 2, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hinterkante (15) des Lüftungsflügels (6) ein Befestigungsriegel (16) angebracht ist, der sich an der Innenfläche des rückwärtigen Fensterpfostens (8) von innen her abstützt.
  7. 7. Lüftungsflügel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der dem Schwenkfensterverschluß (19) des Schwenkfensters (2) entsprechenden Stelle des Lüftungsflügels ein Ausschnitt (18) zur Durchführung des Schwenkfensterverschlusses (19) vorgesehen ist. B.
  8. Lüftungsflügel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschnitt (18) durch eine bewegliche, dünne, durchsichtige Scheibe (20) zudeckbar ist, die an der Welle (21) des Befestigungsriegels (16) befestigt ist.
  9. 9. Lüftungsflügel nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Ecken des Lüftungsflügels Ausschnitte (23) zur Druckentlastung der Fensterdichtung angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 665 401, 800 815, 902 465; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1627 711; britische Patentschriften Nr. 756 840, 769 582; USA.-Patentschriften Nr. 2108 322, 2135 215, 2147 855, 2486408, 2582914; Zeitschrift »Das Auto, Motor und Sport«, Heft 25/ 1952, S. 834.
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