DE7511180U - Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge - Google Patents
Zusatzfenster fuer kraftfahrzeugeInfo
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5990 Altena/Westf.
Bismartkstr. 12
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Die Neuerung betrifft ein Zusatzfenster für Kraftfahrzeuge,
die mit den gesamten Fensterrahmen ausfüllendem, beispielsweise durch Kurbelantrieb, in der Höhe
verstellbaren Fensterscheiben versehen sind und verfolgt den Zweck, bei teilweise geöffnetem Fenster
oder Fenstern eine zugfreie Entlüftung des Innenraumes
des Kraftfahrzeuges zu erreichen.
Es ist bekannt, daß, wenn ein Seitenfenster eines Kraftfahrzeuges etwas abgesenkt wird, an seiner oberen Kante
ein mehr oder weniger breiter Spalt entsteht, durch den, ge nach den vorliegenden sonstigen Verhältnissen, Luft
in das Innere des Kraftfahrzeuges eindringen oder auch aus diesem heraustreten kann* Hierbei entsteht stets ein
Luftzug, der für die Kraftfahrzeuginsassen unangenehm und schädlich ist. Um einen solchen Luftzug zu vermeiden oder
wenigstens herabzumindern sind zusätzliche Fenstereinsätze
bekannt, die auf die obere Kante der teilweise abgesenkten
Fensterscheibe aufgesetzt werden, und sich danns
bei wieder hochgekurbelter Fensterscheibe mit ihrer oberen Kante an den oberen Fensterholm pressen. Diese bekannten
Zusatzteile bestehen aus einem Rahmenteil, in das eine Anzahl von kleinen schragliegenden Scheiben eingesetzt ist.
Eine derartige Vorrichtung ist nur anwendbar, wenn die Seitenkanten des Fensters parallel zueinander verlaufen
und beim Absenken des Fensters dessen Vorderkante geschlossen bleibt.
weiterhin ist versucht worden, winklig gefonrte sogenannte
Windabweiser an Teilen des oberen und vorderen TürholmeH
zu befestigen, um hierdurch den Luftzug herabzumindern, wenn das Fenster um eine gewisse Spaltbreite geöffnet
wird. Diese bekannte Vorrichtung erfüllt ihren Zweck jedoch auch nur mangelhaft.
Die Formgestaltung der Kraftfahrzeugkarosserien entwickelte
sich in der Richtung, die Winschutzscheibe, also die
Frontscheibe des Kraftfahrzeuges, schräg zu stellen, was zur Folge hatte, daß beim Absenken eines Seitenfensters
nicht nur an dessen oberer Kante, sondern auch an seiner vorderen Kante ein Luftspalt entsteht, wobei insbesondere
durch den vorderen Luftspalt eine sehr unangenehme Zugwirkung hervorgerufen wird. Um diese zu vermeider und um
weiterhin die Seitenkanten der Fenster parallel halten z11 können, sind sogenannte Ausstellfenster entwickelt
worden, die eine dreieckif r'orm aufweisen und die um
zwei Lagerstellen schwenkbar t nci. Beim öffnen eines
solchen Ausstellfensters und schwenken desselben befindet sich ein Teil des Ausstellfensters außerhalb des
Fahrzeuges und ein anderer Teil innerhalb desselben.
Diese sehr verbreitete Ausführungsform bewirkt zwar eine
relativ gute Entlüftung, hat jedoch verschiedene Nachteile, die insbesondere darin bestehen, daß ein Ausstellfenster
Diebstahlabsichten dadurch entgegen kommt, daß es sich leicht etwas aufdrücken läßt und hierdurch die
Einbringung eines zur Öffnung der Fahrzeugtür geeigneten Werkzeuges ermöglicht. Ein weiterer Nachteil besteht darin,
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daß ein weit geöffnetes Ausstellfenster Personen, die sich nahe an dem Kraftfahrzeug vorbeibewegen, also
beispielsweise Radfahrer, gefährdet. Schließlich haben die bekannten Ausstellfenster noch den Nachteil, daß
sie die Sicht auf den Außenspiegel unter Umständen behindern vnä auch den Nachteil, daß sie technisch sehr
aufwendig sind.
Insbesondere der letztgenannte Nachteil hat den Kraftfahrzeugbau
aus Kostenersparnisgründen bewogen, auf die Ausstellfenster zu verzichten, woraus dann wieder
beim Absenken des Fensters zusätzlich zu dem hierbei entstehenden oberen Luftspalt der vordere Luftspalt entsteht,
der erhebliche Zugluft mit allen ihren Nachteilen mit sich bringt.
Um dieses zu vermeiden, sind zusätzliche lose Leisten bekannt geworden, die in den vorderen Spalt eingesetzt
werden können uud dann beim Hochkurbeln der Scheibe sich zwischen dieser und dem vorderen Türholm festklemmen.
Die Nachteile solcher zusätzlichen Leisten bestehen einmal darin, daß sie lose Teile bilden, die verloren gehen
können und zum anderen, daß sie nur eine ganz bestimmte Breite des oberer Spaltes zulassen.
Da aus formgestalterischen Gründen die Schräglage der Frontscheibe der Kraftfahrzeuge immer großer wurde, hätten
sich auch die bekannten Ausstellfenster, selbst wenn der hohe technische Aufwand und die anderen Nachteile in Kauf
genommen werden, die Ausstellfenster ebenfalls stark vergrößert, was sowohl mechanische Schv/ierigkeiten mit sich
bringt, als auch wieder erhöhte Zugluftgefahr, Aus diesen Gründen ist es bekannt, die Seitenscheiben von Kraftfahrzeugen
in einen festen and einen bewegbaren Teil zu unterteilen. Hierbei hat der feste Teil eine etwa dreieckige Form
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und sitzt an der Stelle, an der sich das Ausstellfenster
befand, während der bewegliche Teil in an sich bekannter Weise absenkbar ist. Eine solche Bauart bringt den Nachteil
mit sich, daß zwischen dem oberen und de^ unteren
Fensterholm eine senkrechte Schiene angebracht werden muß, die einmal den die hintere Kante des feststehenden
dreieckigen Fensterteils abschließt und zum anderen eine Führung für den bewegbaren Fensterteil bildet. Eine solche
Schiene behindert unter Umständen nicht nur die Sicht auf den Rückspiegel, sondern unterbricht auch in unschöner
Weise die glatte Fläche des Seitenfensters.
Schließlich ist noch eine Vorrichtung zur Abweisung des Zugwindes bei offenem Ienster eines Fahrzeuges bekannt geworden,
die aus einer schmalen Scheibe besteht, die mit zwei Haltern versehen ist, die an den Schmalkanten der
Scheibe angebracht sind und eine Verbindung derselben mit der Karosserie des Fahrzeuges ermöglichen. In diesen. Haltern
liegen Drehzapfen, die an den beiden Schmalkanten der Scheibe angebracht sind und eine Drehung derselben ermöglichen.
Diese bekannte Anordnung stellt lediglich eine Variante eines Ausstellfensters dar und weist in Bezug auf
ihro Wirkungsweise die Nachteile eines solchen auf.
Das Zusatzfenster gemäß der Neuerung hat zur Aufgabe, die
verschiedenartigen Nachteile der gekannten Bauarten zu vermeiden und die Verwendung einer ungeteilten Seitenfensterscheibe
zu ermöglichen und zwar auch dann, wenn deren vordere Kante sehr schräg liegt und beim Absenken
der Scheibe an der vorderen Kante ein erheblicher Luftspalt entsteht. Weiterhin ist es Aufgabe der Neuerung,
ein Zusatzfenster zu schaffen, das einen nachherigen Anbau an Kraftfahrzeugen zuläßt, die mit Scheiben mit sehr
schrägliegender Vorderkante ausgestattet sind.
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Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung ein Zusatzfenster für Kraftfahrzeuge vor, das so ausgebildet ist,
daß das Zusatzfenster aus einem linealartigen Streifen transparenten Werkstoffes besteht, der an seiner vorderen
Längskante mit Halteteilen versehen ist, die eine Kupplung mit einem Fensterholm oder einem Karosserieteil
bewirken. Hierbei sieht die Neuerung vor, daß die Halteteile als Scharniere ausgebildet sind, die um einen Drehpunkt
schwenken. Das Zusatzfenster kann, wie die Neuerung dies
vorsieht, parallel zu dem Kraftfahrzeugfenster liegen. Das Zusatzfenster kann aber auch, wie die Neuerung dies
gleichfalls vorsieht, in einem Winkel .-,u dem Kraftfahrzeugfenster
angeordnet sein.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Zusatzfenster gemäß dem Neuerungsgedanken dargestellt und
zwar zeigt
Abbildung 1 ein Teilstück einer Kraftfahrzeugkarosserie in perspektivischer Darstellung mit eines
teilweise abgesenkten Seitenfenster und dem neuerungsgemäßen Zueatzfenster, das
stark umrandet gezeichnet ist und das schräg nach außen gestellt ist, wobei seine
innere Fläche an der vorderen Kante des Seitenfensters anliegt
Abbildung 2 ein Teilstück einer Kraftfahrzeugkarosserie
in perspektivischer Darstellung, wobei das stark gestrichelt gezeichnete Zusatzfenster
innerhalb des geschlossenen Seitenfensters liegt und wobei ferner an dem oberen Rande
des hinteren Seitenfensters ein Zusatzfenster sichtbar ist, das waagerecht angeordnet
ist und dessen untere Kante strichpunktiert angedeutet ist
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Abbildung 3 eine Seitenansicht eines Teiles der vorderen 1PUr eines Kraftfahrzeuges von innen
gesehen, wobei die Seitenscheibe teilweise abgesenkt ist und vorne und oben hierdurch
Luftspalte entstehen und wobei ferner das neuerungsgemaße Zusatzfenster im Inneren
des Kraftfahrzeuges ungefähr parallel zu
der Seitenscheibe liegt und den vorderen Luftspalt und Teile des oberen Luftspaltes
abdeckt
Abbildung 4 eine Draufsicht auf Abbildung 3» wobei das
Zusatzfenster in starker Linie gezeichnet ist
Abbildung 5 eine Draufsicht auf ein Teilstück einer
Seitentür mit teilweise abgesenktem Seitenfenster, wobei das Zusatzfenster im Inneraum
des Kraftfahrzeuges liegt und gelenkig mit dem vorderen Holm des Fensterrahmens verbunden
ist und wobei ferner die Strömling der Luft aus dem Innenraum des Kraftfahrzeuges
durch einen punktierten Pfeil dargestellt ist
Abbildung 6 ein Teilstück einer Seitentür in Draufsicht
mit etwas abgesenkter Seitenscheibe, wobei das gelenkig angeordnete Zusatzfenster entsprechend
Abbildung Λ schräg nach außen geschwenkt ist-, derart, daß seine innere Fläche
an der vorderen Kante der Seitenscheibe anliegt
Abbildung 7 das neuerungsgemaße Zusatzfenster mit zwei
Scharnierteilen an seiner einen Seitenkante
Abbildung 3 das neuerungsgemaße Zusatzfenster mit zwei
starren Halteteilen, mit denen es lösbar an einem Karosserieteil befestigt ist.
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4 1 ti
In einer Karosserie 1 eines Kraftfahrzeuges befindet sich eine Tür 2, in der in an sich bekannter Weise ein Kraftfahrzeugfenster
3 nach oben und unten verschiebbar angeordnet ist Seine hintere Kante ist in dem hinteren Holm 4- geführt,
seine obere Kante 5 stößt bei geschlossenem Fenster gegen den oberen Holm 6 und seine vordere schräge Kante 7 bei
geschlossenem Fenster gegen den Holm 8. Wird das Kraftfahrzeugfenster 3 etwas nach unten bewegt, also teilweise
abgesenkt, entsteht oben ein Luftspalt 9 und vorne ein Luftspalt 10. Das Zusatzfenster 11 ist mittels der Scharniere
12 mit dem vorderen Holm 8 verbunden und schwenkt um Drehpunkte I3. Statt der Verbindung durch Scharniere
kann das Zusatzfenster 11 auch mit starren Halteteilen 14· ausgestattet sein, die durch lösbare Verbindungsmittel
mit dem vorderen Holm 8 oder einem Karosserieteil 16, das in dessen Nähe liegt, verbunden sind. Bei Bewegung
des Kraftfahrzeuges in Fahrtrichtung strömt außen an dem Kraftfahrzeugfenster 3 die Luft in Richtung des
Pfeiles I7 entlang» Dies bewirkt, daß aus dem Innenraum
der Karosserie sich Luft in Richtung des punktierten Pfeiles 19 nach außen bewegt. Es ist auch möglich, ein
waagerecht liegendes Zusatzfenster 11a anzuordnen, wie
dies an dem hinteren Seitenfenster der Abbildung 2 angedeutet ist.
Die Herstellungs- und Wirkungsweise des Zusatzfensters
gemäß der Neuerung ist folgende;
Das Zusatzfenster 11 in der jeweils gewünschten Profilform, die sich nach der vorderen schrägen Kante 7 und der Höhe
des Kraftfahrzeugfensters 3 richtet, wird aus einem transparenten
Werkstoff, vorzugsweise Plastik, in an sich bekannter Weise hergestellt, wobei auch gleichzeitig die
Durchbräche für die Scharniere 12 oder die Halteteile 14-ffiit gefertigt werden können. Anschließend werden diese Teile
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fest oder lösbar mit dem Zusatzfenster 11 verbunden, wobei
diese Verbindung bei einem Paar Zusatzfenster 11 derart erfolgen muß, daß sie für das linke Fenster auf der einen
Seite und für das rechte Fenster auf der anderen Seite vorgenommen wird. Selbstverständlich können bei einer nachträglichen
Anbringung, beispielsweise durch Selbstmontage, die Scharniere 12 oder die Halteteile 14 auch lose zusammen
mit zwei Zusatzfenstern 11 geliefert werder.
Der Anbau der beiden Zusatzfenster 11 an den Fensterrahmen der Tür 2, der aus dem hinteren Holm 4-, dem oberen Holm 6
und dem vorderen Holm 8 besteht, kann auf verschiedene Weise vorgenommen werden. Am einfachsten und völlig ausreichend ist
es, die hervorstehenden Teile der Scharniere 12 zwischen die eine Innenfläche des vorderen Holmes 8 und das sich in diesem
befindende Dichtungsmaterial zu schieben, was eine ausreichende Halterung für das Zusatzfenster 11 bewirkt. Stattdessen können
die vorstehenden Teile der Scharniere 12 auch an die innere Außenfläche des vorderen Holmes 8 angeklebt werden oder
mit diesem durch Schrauben verbunden werden. Welche Befestigungsart gewählt wird, ist in Bezug auf die Funktion
dep Zusatzfensters 11 ohne Belange Es kann hiernach um die
Drehpunkte 13 geschwenkt werden.
Die Neuerung sieht noch eine einfachere Ausführungsform vor, bei der das Zusatzfenster 11 nicht schwenkbar gestaltet
ist. Diese Ausführungsform ist aus der Abbildung 8 I
zu ersehen. Das Zusatzfenster 11 wird hierbei an einem Karosserieteil 16, das Barallel zu dem vorderen Holm 8
verläuft, mittels lösbarer Verbindungsmittel 15 angebracht.
Diese lösbaren Verbindungsmittel 15 können beispielsweise
aus Druckknöpfen, Einschiebschlitzen oder dergleichen
bestehen. Die Lösbarkeit ist deshalb erforderlich, damit
eine Reinigung des Teiles des Kraftfahrzeugfensters 3
erfolgen kann, der durch das Zusatzfenster 11 verdeckt \ird.
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I Ein Zusatzfenster 11a kann auch in waagerechter Stellung
I verwendet werden, und zwar beispielsweise an den hinteren
I Seitenfenstern der Karosserie, wie dies in Abbildung 2
P angedeutet ist. Hierbei kann es fest mit dem oberhalb des
I Seitenfensters liegenden Karosserieteil verbunden werden,
ι da eine Lösbarkeit nicht erforderlich ist, weil sich eine
I Reinigung durch Herunterkurbeln des Seitenfensters vor-
\ nehmen läßt.,
|; Ist das Zusatzfenster 11 schwenkbar gelagert, so ergeben si
I zwei unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten, wie diese
I in den Abbildungen 2 und 5 beziehungsweise 1 und 6 darge-
f stellt sind. Erfolgt die Anwendung gemäß den Abbildungen
I und 5, ergibt sich eine Luftströmung, wie diese durch den
κ punktierten Pfeil 19 angedeutet ist. Erfolgt eine Anwendung
φ gemäß den Abbildungen 1 und 6, liegt die innere Fläche des
j' Zusatzfensters 11 an der vorderen schrägen Kante 7 des
% Kraftfahrzeugfensters 3 an, wodurch ein guter Abschluß ge-
j; währleistet ist, weil die außen an dem Kraftfahrzeug in
I Richtung des Pfeiles entlangstreichende Luft gegen die
äußere Fläche des Zusatzfensters 11 drückt. Bei beiden ι Anwendungsmöglichkeiten ergibt sich eine zugfreie Ent-
k lüftung des Innenraumes 18 der Karosserie. Bei der Aus-
,':' führungsform gemäß den Abbildungen 1 und 6 verändert sich
1 die Winkelstellung des Zusatzfensters 11 durch die Breite
i des Luftspaltes 10, die von der jeweiligen Höhenstellung
des Kraftfahrzeugfensters3abhängig ist. Es ist selbstverständlich,
daß das Zusatzfenster 11 umso schräger· steht, als der obere Luftspalt 9 kleiner wird.
i Die Vorteile des Zusatzfensters gemäß der Neuerung sind
mennigfaltig. Zunächst ist es von Vorteil, daß die Herstellung des neuerungsgemäßen Zusatzfensters mit einem
geringstmnglichen technischen Aufwand erfolgen kann. Weitei
ist es von /orteil, dall die Montage außerordentlich einfact
und auch nechträr;iich atn Fahrzeug müglich/i ist. Weitere
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Vorteile liegen darin, daß das Zusatzfenster an einem
ungeteilten Seitenfenster mit schräg verlaufender Vorderkante verwendet werden kann, das nicht durch eine
Führungsleiste in einen starren und einen beweglichen Teil unterteilt ist. Hieraus ergeben sich die zusätzlichen
Vorteile, daß die formgestalterischo Linie des
Seitenfensters nicht gestört wird, und daß durch den
Fortfall der Schiene ebenfalls keine Störung des Elickes auf den Rückspiegel eintritt. Schließlich ist der wesentliche
Vorteil gegeben, daß mit einfachsten "itteln eine zugfreie Entlüftung des Innenraumes der Karosserie erreicht
wird, was wiederum den Vorteil mit sich bringt, daß k^ine Zugluft die Schulter des Fahrers oder des Beifahrers trifft,
wodurch die Entstehung der bekannten rheumatischen Einflüsse auf diesen Körperteil mit Sicherheit vermieden werden. Der
letztgenannte Vorteil ist auch dann gegeben, wemn, wie die Neuerung dies vorsieht, das Zusatzfenster waagerecht, beispielsweise
an den hinteren Seitenfenstern, angebracht wird.
Am Rande söi noch als Vorteil erwähnt, daß es sowohl psychologisch
als auch praktisch günstig ist, wenn Fahrer und Beifahrer sich nicht in einer, völlig abgeschlossenen Innenraum
befinden, sondern immer c sn gewissen Kontakt mit der Außenwelt behalten.
Die Neuerung beschränkt sich nicht auf die in den Abbildungen dargestellten Ausführungsformen. Es ist selbstverständlich,
daß die Länge und die Winkel des Zusatzfensters stets den jeweiligen Fah.r'zeugmodellen angepaßt sein müssen. Es
können, wie dargestellt, zwei Scharniere verwendet werden, jedoch ist auch ein durchgehendes Scharnierband möglich.
Bei starrer Anbringung an einem Karosserieteil kann auch auf die Halterung verzichtet werden, wenn das Zusatzfenster
an seiner einen Längsseite verlängert und doppelwinklig abgebogen ist, so daß es direkt mit einem Karosserieteil
verbunden ν erden kann» In diesem Falle sind die Verbindungsmittel
direkt an dem Zusatzfenster angebracht.
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Claims (2)
1) Zusatzfenster für Kraftfahrzeuge zum nachträglichen Einbau an Tür- oder Karosserieteilgrvfc^fielben, wobei das Zusatzfenster
mit diesen gekuppelt JS=H^ zur Änderung des Luft-
* υ Afc Strömungsverlaufes bei teilweise geöffnetem Türfenster,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzfenster (11) aus
einem linealartigen Streifen transparenten Werkstoffes besteht, der an seiner vorderen Längskante mit Halteteilen (1 versehen ist.
dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzfenster (11) aus
einem linealartigen Streifen transparenten Werkstoffes besteht, der an seiner vorderen Längskante mit Halteteilen (1 versehen ist.
2) Zusatzfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile (14) als Scharniere (12) ausgebildet sind,
die um einen Drehpunkt (13) schwenken.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747511180 DE7511180U (de) | 1974-11-28 | 1974-11-28 | Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19747511180 DE7511180U (de) | 1974-11-28 | 1974-11-28 | Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7511180U true DE7511180U (de) | 1976-03-04 |
Family
ID=31959198
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19747511180 Expired DE7511180U (de) | 1974-11-28 | 1974-11-28 | Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7511180U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19825703B4 (de) * | 1997-06-18 | 2007-02-08 | Volkswagen Ag | Vorrichtung zur Verringerung der Seitenscheibenverschmutzung an einem Kraftfahrzeug |
-
1974
- 1974-11-28 DE DE19747511180 patent/DE7511180U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19825703B4 (de) * | 1997-06-18 | 2007-02-08 | Volkswagen Ag | Vorrichtung zur Verringerung der Seitenscheibenverschmutzung an einem Kraftfahrzeug |
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