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DE7511180U - Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge

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DE7511180U
DE7511180U DE19747511180 DE7511180U DE7511180U DE 7511180 U DE7511180 U DE 7511180U DE 19747511180 DE19747511180 DE 19747511180 DE 7511180 U DE7511180 U DE 7511180U DE 7511180 U DE7511180 U DE 7511180U
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DE
Germany
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motor vehicle
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DE19747511180
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«Λ 4 i ··· KCiJf:
tllflt »tit»* ■
Patentanwalt Sigurd Gronow
Berlin 44
clsenstr. 62. ΤβΙ.«#β«*β» <B 81 IO SS>
Horst L e s k e
5990 Altena/Westf.
Bismartkstr. 12
Zusatzfenster für Kraftfahrzeuge.
Die Neuerung betrifft ein Zusatzfenster für Kraftfahrzeuge, die mit den gesamten Fensterrahmen ausfüllendem, beispielsweise durch Kurbelantrieb, in der Höhe verstellbaren Fensterscheiben versehen sind und verfolgt den Zweck, bei teilweise geöffnetem Fenster oder Fenstern eine zugfreie Entlüftung des Innenraumes des Kraftfahrzeuges zu erreichen.
Es ist bekannt, daß, wenn ein Seitenfenster eines Kraftfahrzeuges etwas abgesenkt wird, an seiner oberen Kante ein mehr oder weniger breiter Spalt entsteht, durch den, ge nach den vorliegenden sonstigen Verhältnissen, Luft in das Innere des Kraftfahrzeuges eindringen oder auch aus diesem heraustreten kann* Hierbei entsteht stets ein Luftzug, der für die Kraftfahrzeuginsassen unangenehm und schädlich ist. Um einen solchen Luftzug zu vermeiden oder wenigstens herabzumindern sind zusätzliche Fenstereinsätze bekannt, die auf die obere Kante der teilweise abgesenkten Fensterscheibe aufgesetzt werden, und sich danns bei wieder hochgekurbelter Fensterscheibe mit ihrer oberen Kante an den oberen Fensterholm pressen. Diese bekannten Zusatzteile bestehen aus einem Rahmenteil, in das eine Anzahl von kleinen schragliegenden Scheiben eingesetzt ist.
Eine derartige Vorrichtung ist nur anwendbar, wenn die Seitenkanten des Fensters parallel zueinander verlaufen und beim Absenken des Fensters dessen Vorderkante geschlossen bleibt.
weiterhin ist versucht worden, winklig gefonrte sogenannte Windabweiser an Teilen des oberen und vorderen TürholmeH zu befestigen, um hierdurch den Luftzug herabzumindern, wenn das Fenster um eine gewisse Spaltbreite geöffnet wird. Diese bekannte Vorrichtung erfüllt ihren Zweck jedoch auch nur mangelhaft.
Die Formgestaltung der Kraftfahrzeugkarosserien entwickelte sich in der Richtung, die Winschutzscheibe, also die Frontscheibe des Kraftfahrzeuges, schräg zu stellen, was zur Folge hatte, daß beim Absenken eines Seitenfensters nicht nur an dessen oberer Kante, sondern auch an seiner vorderen Kante ein Luftspalt entsteht, wobei insbesondere durch den vorderen Luftspalt eine sehr unangenehme Zugwirkung hervorgerufen wird. Um diese zu vermeider und um weiterhin die Seitenkanten der Fenster parallel halten z11 können, sind sogenannte Ausstellfenster entwickelt worden, die eine dreieckif r'orm aufweisen und die um zwei Lagerstellen schwenkbar t nci. Beim öffnen eines solchen Ausstellfensters und schwenken desselben befindet sich ein Teil des Ausstellfensters außerhalb des Fahrzeuges und ein anderer Teil innerhalb desselben.
Diese sehr verbreitete Ausführungsform bewirkt zwar eine relativ gute Entlüftung, hat jedoch verschiedene Nachteile, die insbesondere darin bestehen, daß ein Ausstellfenster Diebstahlabsichten dadurch entgegen kommt, daß es sich leicht etwas aufdrücken läßt und hierdurch die Einbringung eines zur Öffnung der Fahrzeugtür geeigneten Werkzeuges ermöglicht. Ein weiterer Nachteil besteht darin,
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daß ein weit geöffnetes Ausstellfenster Personen, die sich nahe an dem Kraftfahrzeug vorbeibewegen, also beispielsweise Radfahrer, gefährdet. Schließlich haben die bekannten Ausstellfenster noch den Nachteil, daß sie die Sicht auf den Außenspiegel unter Umständen behindern vnä auch den Nachteil, daß sie technisch sehr aufwendig sind.
Insbesondere der letztgenannte Nachteil hat den Kraftfahrzeugbau aus Kostenersparnisgründen bewogen, auf die Ausstellfenster zu verzichten, woraus dann wieder beim Absenken des Fensters zusätzlich zu dem hierbei entstehenden oberen Luftspalt der vordere Luftspalt entsteht, der erhebliche Zugluft mit allen ihren Nachteilen mit sich bringt.
Um dieses zu vermeiden, sind zusätzliche lose Leisten bekannt geworden, die in den vorderen Spalt eingesetzt werden können uud dann beim Hochkurbeln der Scheibe sich zwischen dieser und dem vorderen Türholm festklemmen. Die Nachteile solcher zusätzlichen Leisten bestehen einmal darin, daß sie lose Teile bilden, die verloren gehen können und zum anderen, daß sie nur eine ganz bestimmte Breite des oberer Spaltes zulassen.
Da aus formgestalterischen Gründen die Schräglage der Frontscheibe der Kraftfahrzeuge immer großer wurde, hätten sich auch die bekannten Ausstellfenster, selbst wenn der hohe technische Aufwand und die anderen Nachteile in Kauf genommen werden, die Ausstellfenster ebenfalls stark vergrößert, was sowohl mechanische Schv/ierigkeiten mit sich bringt, als auch wieder erhöhte Zugluftgefahr, Aus diesen Gründen ist es bekannt, die Seitenscheiben von Kraftfahrzeugen in einen festen and einen bewegbaren Teil zu unterteilen. Hierbei hat der feste Teil eine etwa dreieckige Form
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und sitzt an der Stelle, an der sich das Ausstellfenster befand, während der bewegliche Teil in an sich bekannter Weise absenkbar ist. Eine solche Bauart bringt den Nachteil mit sich, daß zwischen dem oberen und de^ unteren Fensterholm eine senkrechte Schiene angebracht werden muß, die einmal den die hintere Kante des feststehenden dreieckigen Fensterteils abschließt und zum anderen eine Führung für den bewegbaren Fensterteil bildet. Eine solche Schiene behindert unter Umständen nicht nur die Sicht auf den Rückspiegel, sondern unterbricht auch in unschöner Weise die glatte Fläche des Seitenfensters.
Schließlich ist noch eine Vorrichtung zur Abweisung des Zugwindes bei offenem Ienster eines Fahrzeuges bekannt geworden, die aus einer schmalen Scheibe besteht, die mit zwei Haltern versehen ist, die an den Schmalkanten der Scheibe angebracht sind und eine Verbindung derselben mit der Karosserie des Fahrzeuges ermöglichen. In diesen. Haltern liegen Drehzapfen, die an den beiden Schmalkanten der Scheibe angebracht sind und eine Drehung derselben ermöglichen. Diese bekannte Anordnung stellt lediglich eine Variante eines Ausstellfensters dar und weist in Bezug auf ihro Wirkungsweise die Nachteile eines solchen auf.
Das Zusatzfenster gemäß der Neuerung hat zur Aufgabe, die verschiedenartigen Nachteile der gekannten Bauarten zu vermeiden und die Verwendung einer ungeteilten Seitenfensterscheibe zu ermöglichen und zwar auch dann, wenn deren vordere Kante sehr schräg liegt und beim Absenken der Scheibe an der vorderen Kante ein erheblicher Luftspalt entsteht. Weiterhin ist es Aufgabe der Neuerung, ein Zusatzfenster zu schaffen, das einen nachherigen Anbau an Kraftfahrzeugen zuläßt, die mit Scheiben mit sehr schrägliegender Vorderkante ausgestattet sind.
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Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Neuerung ein Zusatzfenster für Kraftfahrzeuge vor, das so ausgebildet ist, daß das Zusatzfenster aus einem linealartigen Streifen transparenten Werkstoffes besteht, der an seiner vorderen Längskante mit Halteteilen versehen ist, die eine Kupplung mit einem Fensterholm oder einem Karosserieteil bewirken. Hierbei sieht die Neuerung vor, daß die Halteteile als Scharniere ausgebildet sind, die um einen Drehpunkt schwenken. Das Zusatzfenster kann, wie die Neuerung dies vorsieht, parallel zu dem Kraftfahrzeugfenster liegen. Das Zusatzfenster kann aber auch, wie die Neuerung dies gleichfalls vorsieht, in einem Winkel .-,u dem Kraftfahrzeugfenster angeordnet sein.
In den Abbildungen sind Ausführungsbeispiele der Zusatzfenster gemäß dem Neuerungsgedanken dargestellt und zwar zeigt
Abbildung 1 ein Teilstück einer Kraftfahrzeugkarosserie in perspektivischer Darstellung mit eines teilweise abgesenkten Seitenfenster und dem neuerungsgemäßen Zueatzfenster, das stark umrandet gezeichnet ist und das schräg nach außen gestellt ist, wobei seine innere Fläche an der vorderen Kante des Seitenfensters anliegt
Abbildung 2 ein Teilstück einer Kraftfahrzeugkarosserie in perspektivischer Darstellung, wobei das stark gestrichelt gezeichnete Zusatzfenster innerhalb des geschlossenen Seitenfensters liegt und wobei ferner an dem oberen Rande des hinteren Seitenfensters ein Zusatzfenster sichtbar ist, das waagerecht angeordnet ist und dessen untere Kante strichpunktiert angedeutet ist
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Abbildung 3 eine Seitenansicht eines Teiles der vorderen 1PUr eines Kraftfahrzeuges von innen gesehen, wobei die Seitenscheibe teilweise abgesenkt ist und vorne und oben hierdurch Luftspalte entstehen und wobei ferner das neuerungsgemaße Zusatzfenster im Inneren des Kraftfahrzeuges ungefähr parallel zu der Seitenscheibe liegt und den vorderen Luftspalt und Teile des oberen Luftspaltes abdeckt
Abbildung 4 eine Draufsicht auf Abbildung 3» wobei das
Zusatzfenster in starker Linie gezeichnet ist
Abbildung 5 eine Draufsicht auf ein Teilstück einer
Seitentür mit teilweise abgesenktem Seitenfenster, wobei das Zusatzfenster im Inneraum des Kraftfahrzeuges liegt und gelenkig mit dem vorderen Holm des Fensterrahmens verbunden ist und wobei ferner die Strömling der Luft aus dem Innenraum des Kraftfahrzeuges durch einen punktierten Pfeil dargestellt ist
Abbildung 6 ein Teilstück einer Seitentür in Draufsicht mit etwas abgesenkter Seitenscheibe, wobei das gelenkig angeordnete Zusatzfenster entsprechend Abbildung Λ schräg nach außen geschwenkt ist-, derart, daß seine innere Fläche an der vorderen Kante der Seitenscheibe anliegt
Abbildung 7 das neuerungsgemaße Zusatzfenster mit zwei Scharnierteilen an seiner einen Seitenkante
Abbildung 3 das neuerungsgemaße Zusatzfenster mit zwei starren Halteteilen, mit denen es lösbar an einem Karosserieteil befestigt ist.
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4 1 ti
In einer Karosserie 1 eines Kraftfahrzeuges befindet sich eine Tür 2, in der in an sich bekannter Weise ein Kraftfahrzeugfenster 3 nach oben und unten verschiebbar angeordnet ist Seine hintere Kante ist in dem hinteren Holm 4- geführt, seine obere Kante 5 stößt bei geschlossenem Fenster gegen den oberen Holm 6 und seine vordere schräge Kante 7 bei geschlossenem Fenster gegen den Holm 8. Wird das Kraftfahrzeugfenster 3 etwas nach unten bewegt, also teilweise abgesenkt, entsteht oben ein Luftspalt 9 und vorne ein Luftspalt 10. Das Zusatzfenster 11 ist mittels der Scharniere 12 mit dem vorderen Holm 8 verbunden und schwenkt um Drehpunkte I3. Statt der Verbindung durch Scharniere kann das Zusatzfenster 11 auch mit starren Halteteilen 14· ausgestattet sein, die durch lösbare Verbindungsmittel mit dem vorderen Holm 8 oder einem Karosserieteil 16, das in dessen Nähe liegt, verbunden sind. Bei Bewegung des Kraftfahrzeuges in Fahrtrichtung strömt außen an dem Kraftfahrzeugfenster 3 die Luft in Richtung des Pfeiles I7 entlang» Dies bewirkt, daß aus dem Innenraum der Karosserie sich Luft in Richtung des punktierten Pfeiles 19 nach außen bewegt. Es ist auch möglich, ein waagerecht liegendes Zusatzfenster 11a anzuordnen, wie dies an dem hinteren Seitenfenster der Abbildung 2 angedeutet ist.
Die Herstellungs- und Wirkungsweise des Zusatzfensters gemäß der Neuerung ist folgende;
Das Zusatzfenster 11 in der jeweils gewünschten Profilform, die sich nach der vorderen schrägen Kante 7 und der Höhe des Kraftfahrzeugfensters 3 richtet, wird aus einem transparenten Werkstoff, vorzugsweise Plastik, in an sich bekannter Weise hergestellt, wobei auch gleichzeitig die Durchbräche für die Scharniere 12 oder die Halteteile 14-ffiit gefertigt werden können. Anschließend werden diese Teile
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fest oder lösbar mit dem Zusatzfenster 11 verbunden, wobei diese Verbindung bei einem Paar Zusatzfenster 11 derart erfolgen muß, daß sie für das linke Fenster auf der einen Seite und für das rechte Fenster auf der anderen Seite vorgenommen wird. Selbstverständlich können bei einer nachträglichen Anbringung, beispielsweise durch Selbstmontage, die Scharniere 12 oder die Halteteile 14 auch lose zusammen mit zwei Zusatzfenstern 11 geliefert werder.
Der Anbau der beiden Zusatzfenster 11 an den Fensterrahmen der Tür 2, der aus dem hinteren Holm 4-, dem oberen Holm 6 und dem vorderen Holm 8 besteht, kann auf verschiedene Weise vorgenommen werden. Am einfachsten und völlig ausreichend ist es, die hervorstehenden Teile der Scharniere 12 zwischen die eine Innenfläche des vorderen Holmes 8 und das sich in diesem befindende Dichtungsmaterial zu schieben, was eine ausreichende Halterung für das Zusatzfenster 11 bewirkt. Stattdessen können die vorstehenden Teile der Scharniere 12 auch an die innere Außenfläche des vorderen Holmes 8 angeklebt werden oder mit diesem durch Schrauben verbunden werden. Welche Befestigungsart gewählt wird, ist in Bezug auf die Funktion dep Zusatzfensters 11 ohne Belange Es kann hiernach um die Drehpunkte 13 geschwenkt werden.
Die Neuerung sieht noch eine einfachere Ausführungsform vor, bei der das Zusatzfenster 11 nicht schwenkbar gestaltet ist. Diese Ausführungsform ist aus der Abbildung 8 I zu ersehen. Das Zusatzfenster 11 wird hierbei an einem Karosserieteil 16, das Barallel zu dem vorderen Holm 8 verläuft, mittels lösbarer Verbindungsmittel 15 angebracht. Diese lösbaren Verbindungsmittel 15 können beispielsweise aus Druckknöpfen, Einschiebschlitzen oder dergleichen bestehen. Die Lösbarkeit ist deshalb erforderlich, damit eine Reinigung des Teiles des Kraftfahrzeugfensters 3 erfolgen kann, der durch das Zusatzfenster 11 verdeckt \ird.
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I Ein Zusatzfenster 11a kann auch in waagerechter Stellung
I verwendet werden, und zwar beispielsweise an den hinteren
I Seitenfenstern der Karosserie, wie dies in Abbildung 2
P angedeutet ist. Hierbei kann es fest mit dem oberhalb des
I Seitenfensters liegenden Karosserieteil verbunden werden,
ι da eine Lösbarkeit nicht erforderlich ist, weil sich eine
I Reinigung durch Herunterkurbeln des Seitenfensters vor-
\ nehmen läßt.,
|; Ist das Zusatzfenster 11 schwenkbar gelagert, so ergeben si
I zwei unterschiedliche Verwendungsmöglichkeiten, wie diese
I in den Abbildungen 2 und 5 beziehungsweise 1 und 6 darge-
f stellt sind. Erfolgt die Anwendung gemäß den Abbildungen
I und 5, ergibt sich eine Luftströmung, wie diese durch den
κ punktierten Pfeil 19 angedeutet ist. Erfolgt eine Anwendung
φ gemäß den Abbildungen 1 und 6, liegt die innere Fläche des
j' Zusatzfensters 11 an der vorderen schrägen Kante 7 des
% Kraftfahrzeugfensters 3 an, wodurch ein guter Abschluß ge-
j; währleistet ist, weil die außen an dem Kraftfahrzeug in
I Richtung des Pfeiles entlangstreichende Luft gegen die
äußere Fläche des Zusatzfensters 11 drückt. Bei beiden ι Anwendungsmöglichkeiten ergibt sich eine zugfreie Ent-
k lüftung des Innenraumes 18 der Karosserie. Bei der Aus-
,':' führungsform gemäß den Abbildungen 1 und 6 verändert sich
1 die Winkelstellung des Zusatzfensters 11 durch die Breite
i des Luftspaltes 10, die von der jeweiligen Höhenstellung
des Kraftfahrzeugfensters3abhängig ist. Es ist selbstverständlich, daß das Zusatzfenster 11 umso schräger· steht, als der obere Luftspalt 9 kleiner wird.
i Die Vorteile des Zusatzfensters gemäß der Neuerung sind
mennigfaltig. Zunächst ist es von Vorteil, daß die Herstellung des neuerungsgemäßen Zusatzfensters mit einem geringstmnglichen technischen Aufwand erfolgen kann. Weitei ist es von /orteil, dall die Montage außerordentlich einfact und auch nechträr;iich atn Fahrzeug müglich/i ist. Weitere
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Vorteile liegen darin, daß das Zusatzfenster an einem ungeteilten Seitenfenster mit schräg verlaufender Vorderkante verwendet werden kann, das nicht durch eine Führungsleiste in einen starren und einen beweglichen Teil unterteilt ist. Hieraus ergeben sich die zusätzlichen Vorteile, daß die formgestalterischo Linie des Seitenfensters nicht gestört wird, und daß durch den Fortfall der Schiene ebenfalls keine Störung des Elickes auf den Rückspiegel eintritt. Schließlich ist der wesentliche Vorteil gegeben, daß mit einfachsten "itteln eine zugfreie Entlüftung des Innenraumes der Karosserie erreicht wird, was wiederum den Vorteil mit sich bringt, daß k^ine Zugluft die Schulter des Fahrers oder des Beifahrers trifft, wodurch die Entstehung der bekannten rheumatischen Einflüsse auf diesen Körperteil mit Sicherheit vermieden werden. Der letztgenannte Vorteil ist auch dann gegeben, wemn, wie die Neuerung dies vorsieht, das Zusatzfenster waagerecht, beispielsweise an den hinteren Seitenfenstern, angebracht wird.
Am Rande söi noch als Vorteil erwähnt, daß es sowohl psychologisch als auch praktisch günstig ist, wenn Fahrer und Beifahrer sich nicht in einer, völlig abgeschlossenen Innenraum befinden, sondern immer c sn gewissen Kontakt mit der Außenwelt behalten.
Die Neuerung beschränkt sich nicht auf die in den Abbildungen dargestellten Ausführungsformen. Es ist selbstverständlich, daß die Länge und die Winkel des Zusatzfensters stets den jeweiligen Fah.r'zeugmodellen angepaßt sein müssen. Es können, wie dargestellt, zwei Scharniere verwendet werden, jedoch ist auch ein durchgehendes Scharnierband möglich. Bei starrer Anbringung an einem Karosserieteil kann auch auf die Halterung verzichtet werden, wenn das Zusatzfenster an seiner einen Längsseite verlängert und doppelwinklig abgebogen ist, so daß es direkt mit einem Karosserieteil verbunden ν erden kann» In diesem Falle sind die Verbindungsmittel direkt an dem Zusatzfenster angebracht.
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Claims (2)

Horst L e s lc e 5990 Altena/Westf. Bismarckstr. 12 Schutzansprüche:
1) Zusatzfenster für Kraftfahrzeuge zum nachträglichen Einbau an Tür- oder Karosserieteilgrvfc^fielben, wobei das Zusatzfenster mit diesen gekuppelt JS=H^ zur Änderung des Luft-
* υ Afc Strömungsverlaufes bei teilweise geöffnetem Türfenster,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zusatzfenster (11) aus
einem linealartigen Streifen transparenten Werkstoffes besteht, der an seiner vorderen Längskante mit Halteteilen (1 versehen ist.
2) Zusatzfenster nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteteile (14) als Scharniere (12) ausgebildet sind, die um einen Drehpunkt (13) schwenken.
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DE19747511180 1974-11-28 1974-11-28 Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge Expired DE7511180U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19747511180 DE7511180U (de) 1974-11-28 1974-11-28 Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge

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DE7511180U true DE7511180U (de) 1976-03-04

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ID=31959198

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DE19747511180 Expired DE7511180U (de) 1974-11-28 1974-11-28 Zusatzfenster fuer kraftfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE7511180U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19825703B4 (de) * 1997-06-18 2007-02-08 Volkswagen Ag Vorrichtung zur Verringerung der Seitenscheibenverschmutzung an einem Kraftfahrzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19825703B4 (de) * 1997-06-18 2007-02-08 Volkswagen Ag Vorrichtung zur Verringerung der Seitenscheibenverschmutzung an einem Kraftfahrzeug

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