DE1455671C - Beluftungseinsatz fur die Seiten scheiben von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Beluftungseinsatz fur die Seiten scheiben von KraftfahrzeugenInfo
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Description
1 400 D/ I
Die Erfindung betrifft einen Belüftungseinsatz für die Seitenscheiben von Kraftfahrzeugen, insbesondere
solchen Fahrzeugen, bei denen seitliche Fallfenster mit davorliegenden Schwenkfenstern kombiniert sind,
bestehend aus einem an der Innenseite des Fahrzeuges befestigten, aus durchsichtigem Material gefertigten,
eine relativ kleine Fläche im. oberen Bereich des Fensters überdeckenden Einsatzkörpers. .
Ein bekannter Belüftungseinsatz vorstehender Art besteht aus einem formsteifen, kastenförmigen, ungeschützt
ins Wageninnere vorspringenden Luftrührungskörper, der vor der Verwendung bei stehendem
Fahrzeug erst eingesetzt werden muß und der weder ein weiteres öffnen — zum Regulieren des Lufteintrittsquerschnittes
— noch ein vollständiges Schließen des Fensters — zum Absperren gegen eine plötzlich
auftretende Staub- oder Abgasbelästigung— gestattet. Durch die verhältnismäßig kurzen Luftführungsplatten
ist eine individuelle Führung der eintretenden Frischluft nicht möglich. Durch die im wesentlichen
horizontale Luftführung sind die Fahrzeuginsassen erheblichen Zugwirkungen ausgesetzt, auch können
die Fallfenster und die Rückwandscheibe nicht beschlagfrei gehalten werden. Ferner kann der bekannte
Belüftungseinsatz durch das Einklemmen zwischen Fensterscheibe und oberem Türrahmen nicht den
Verschiebungen der Grenze zwischen Unterdruck- und Uberdruckzone angepaßt werden. Schließlich ist
. vor Abstellen und Sichern des Fahrzeuges ein Ausbau des Einsatzes erforderlich, da das Fenster ohne
diese Maßnahme nicht geschlossen werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Belüftungseinsatz so auszubilden, daß er die erwähnten
Nachteile der'bekannten.Belüftungseinsatzausbildung vermeidet.
Diese Aufgabe wird durch einen Belüftungseinsatz der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß der Belüftungseinsatz aus einem unter einem spitzen Winkel nach innen abgewinkelten und
nach hinten gestellten Schrägteil und einem daran anschließenden in Fahrtrichtung weisenden geraden
Teil besteht. ......
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes
enthalten die Unteransprüche.
Durch die Erfindung werden folgende vorteilhafte Wirkungen erzielt:
Nahezu zugfreie und geräuscharme Belüftung des. gesamten Wageninnern.
Intensive Luftumwälzung im gesamten Wagen und schnelle Lufterneuerung.
Auch für den hinteren Wagenteil vollwirksame und trotzdem zugfreie Belüftung.
Saubere Frischluft, da Luftzufuhr unter dem Dach erfolgt, also so hoch wie möglich über der
Straße.
Auch bei Regen einwandfreie Belüftung, da keine Regenspritzer ins Wageninnere gelangen.
Ausschalten jeglicher Zugbelästigung — (an Köpfen, Schultern und Nacken) — der vorn und <>°
hinten sitzenden Personen.
Kein Luftbollern bei teilweise geöffneten Fallfenstern.
Verminderung des durch ein geöffnetes Schwenkfenster
verursachten Luftgeräusches.
Leichtes Anbringen des Einsatzkörpers an nahezu allen Kraftfahrzeugtypen.
Im folgenden werden an Hand einer Zeichnung zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. In
der Zeichnung stellt dar
A b b. 1 die schematische Ansicht auf eine seitliche Fahrzeuginnenwand mit einem Schwenkfenster und
dahinterliegendem Fallfenster, das mit dem Einsatzkörper nach der Erfindung ausgestattet ist,
A b b. 2 die schematische Draufsicht auf die Seitenwand nach A b b. 1,
A b b. 3 die schematische Draufsicht auf die Seitenwand eines Kraftfahrzeuges mit einem gegenüber der
vorgenannten Abbildung abgeänderten Belüftungseinsatz und ■
A b b. 4 die schematische Ansicht auf den Belüftungseinsatz nach A b b. 3.
Der Belüftungseinsatz 10 besteht aus einem in Fartrichtung 11 weisenden geraden Teil 12 und einem
daran anschließenden, unter einem Winkel « von etwa 30° nach innen abgewinkelten und nach hinten
gerichteten Schrägteil 13.
Der Belüftungseinsatz 10 ist entlang des oberen Randes 14 des geraden Teiles 12 an der Innenseite
des Fensterrahmens 15 bis 18 befestigt.
Die Länge des Belüftungseinsatzes 10 ist kürzer als die des zugehörigen Fallfensters 27. Die Breite
entspricht bis zu etwa einem Viertel der'Höhe des
Fallfensters 27. Vor dem Fallfenster 27 ist das Schwenkfenster 20 angeordnet, das um die nahezu
vertikale Achse 21 drehbar ist. Mit 22 ist ein Teil der Windschutzscheibe angedeutet. Mit 19 ist die
Türsäule bezeichnet. . .
Der Belüftungseinsatz 10 besitzt an seinem in Fahrtrichtung weisenden vorderen Ende eine Abschrägung
23. Der Schrägteil 13 ist mit einem Verstärkungsflansch 24 versehen.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den A b b. 1 und 2 ist der Verstärkungsflansch 24 am Fensterrahmen
16 befestigt.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den A b b. 3 und 4 ist der Verstärkungsflansch 24 dreieckförmig
mit einem nach vorn ragenden spitzen Winkel β gestaltet. Dieser spitze Winkel β ist etwa halb so groß
wie der Winkel a. Der Rand 25 des Verstärkungsflansches 24 nach A b b. 3 und 4 liegt somit nicht am
Fensterrahmen 16 an.
Der hintere Rand 26 des Verstärkungsflansches 24 kann auch als Abweiskante ausgebildet sein, die nach
der Fahrzeugmitte hin und in Fahrtrichtung 11 abgeschrägt ist.
Da der abgewinkelte Schrägteil 13 in den Abb. 3
und 4 flexibel und daher scharnieraf tig mit dem ebenen
Teil verbunden ist, kann er verhältnismäßig leicht so weit nachgeben, bis sich sein Rand 25 gegen den
Fensterrahmen 16 anlegt.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise des Belüftungseinsatzes 10 sind in der Zeichnung Strömungspfeile eingezeichnet.
Es bedeuten die Pfeile mit
einer Spitze * die aus dem Wagen austretende
verbrauchte Luft,
zwei Spitzen —** vor dem Schwenkfenster eintretende
Frischluft,
drei Spitzen —*** über dem Fallfenster 27 eintretende,
durch den Belüftungseinsatz 10 an der Türsäule 19 vorbei nach dem Wagenfond geleitete
Frischluft,
vier Spitzen —**» über dem Fallfenster 27 eintretende,
durch den Belüftungseinsatz 10 entlang dem Fallfenster 27 nach unten abgelenkte Frischluft.
Bei geöffneten Schwenkfenstern 20 strömt Frischluft 30 vor dem Schwenkfenster 20 in den <
Wagen ein und hinter ihm verbrauchte Luft 31 aus.,Durch
die vom Belüftungseinsatz 10 und dem Fallfenster 27 über der Fensteroberkante 32 freigelassenen öffnung
33 strömt zusätzlich parallel zu dieser verbrauchten Luft 31 noch verbrauchte Luft 34 aus dem Wagen.
Dieses richtungsparallele Ausströmen von verbrauchter Luft 31 und 34 vermindert die hinter der
Außenkante 35 des geöffneten Schwenkfensters 20 auftretenden Wirbelbildungen der von vorn anströmenden,
durch die Windschutzscheibe 22 abgelenkten Luft und dadurch auch die Stärke der hier sowie an
der Spitze 36 des Schwenkfensters 20 entstehenden Windgeräusche.
Außerdem wirkt für die Wageninsassen auch noch der das Wageninnere gegen diese Geräusche abdeckende
Belüftungseinsatz 10 geräuschmindernd.
Durch den hinter der öffnung 33 vom Fallfenster 27 offengelassenen Fensterspalt strömt Frischluft
40 und 41 ein. Dabei wird der Frischluftteil 40 durch den geraden Teil 12 des Belüftungseinsatzes 10 so
stark entlang dem Fallfenster 27 nach unten abgelenkt, daß er nicht als Zug an Kopf oder an den Schultern
der vorn sitzenden Personen wirken kann. Durch dieses Umleiten der Luftströmungen wird nicht nur
der Zug vermieden, sondern auch noch das sonst bei teilgeöffneten. Fallfenstern 27 auftretende lästige
Windbollern beseitigt. Der Frischluftteil 41 wird zwisehen dem Schrägteil 13 des Belüftungseinsatzes 10
und der Türsäule 19 so nach hinten geführt, daß er eine ausreichende und dabei zugfreie Frischluftzuführung
Für die hinter) im Wagen sitzenden Personen sichert. Ferner wird durch diese Luftverteilung erreicht,
daß der nach unten abgelenkte Frischluftstrom 40 nicht so stark ist und so gerichtet wird, daß
er von den vorn sitzenden Personen nicht als lästiger Zug empfunden werden könnte.
Die Abschrägung des unteren Randes 26 des Belüftungseinsatzes 10 kann so geformt sein, daß sie als
Abweiskante wirkt.
Wird beispielsweise eine auf den hinteren Sitzen befindliche Person beim Bremsen nach vorn geschleudert und berührt dabei den Rand 26, so kann der
Schrägteil 13 genügend weit nach außen ausweichen, wodurch Verletzungen vermieden werden.
Claims (7)
1. Belüftungseinsatz für die Seitenscheiben von Kraftfahrzeugen, insbesondere solchen Fahrzeugen,
bei denen seitliche Fallfenster mit davorliegenden Schwenkfenstern kombiniert sind, bestehend aus
einem an der Innenseite des Fahrzeugs befestigten, aus durchsichtigem Material gefertigten, eine relativ
kleine Fläche im oberen Bereich des Fensters überdeckenden Einsatzkörper, dadurch gekennzeichnet,
.daß der Belüftungseinsatz (10) aus einem unter einem spitzen Winkel («) nach innen
abgewinkelten und nach hinten gestellten Schrägteil (13) und einem daran anschließenden, in Fahrtrichtung
weisenden geraden Teil (12) besteht.
2. Belüftungseinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belüftungseinsatz (10)
kürzer als das Fallfenster (27) ist und am vorderen Ende eine Abschrägung (23) besitzt.
3. Belüftungseinsatz nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gerade
Teil (12) am Fensterrahmen (16) befestigt und der abgewinkelte Schrägteil (13) freistehend angeordnet
ist.
4. Belüftungseinsatz nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrägteil
(13) an seiner Oberseite einen dreieckförmigen, unter einen spitzen Winkel {ß) nach hinten verlaufenden
Verstärkungsflansch (24) aufweist, wobei dieser Winkel kleiner ist — etwa die Hälfte — als
der Winkel (α), um den der Schrägteil abgewinkelt ist.
5. Belüftungseinsatz nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere
Rand (26) des Verstärkungsflansches (24) nach der Fahrzeugmitte hin in Fahrtrichtung abgeschrägt
ist.
6. Belüftungseinsatz nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schrägteil
(13) des Belüftungseinsatzes (10) scharnierartig mit dem geraden Teil (12) verbunden ist.
7. Belüftungseinsatz nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Belüftungseinsatz
(10) zumindest im Ubergangsbereich zwischen dem geraden Teil (12) und dem Schrägteil
(13) flexibel ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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