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Vorrichtung zum Umladen von in Einlagen befindlichen Eiern Die Erfindung
bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umladen von in Einlagen befindlichen, mittels
einer Beschickungseinrichtung angelieferten Eiern und zur Überführung der Eier zu
einem Behandlungs-bzw. Prüfplatz, mit einer Umladevorrichtung, die die Einlagen
einzeln unter Mitwirkung eines Gegenhalters um 1800 wendet, wobei sich die Lage
der Eier relativ zu ihrer Einlage nur unwesentlich ändert.
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Mittels einer bekannten Vorrichtung ist es nicht möglich, den seitlichen
Abstand der Eier, den diese in der Einlage haben, zu ändern.
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Bei einer anderen bekannten Vorrichtung kann man z. B. durch Schlitzführungen
bzw. durch Schubstangen mit besonders angeordneten Mitnehmern Gegenstände, die während
eines Umladevorganges auf einen neuen gegenseitigen Abstand gebracht werden sollen,
relativ zueinander bewegen.
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Aufgabe der Erfindung ist es, bei einer Eierumladevorrichtung eingangs
genannter Art den seitlichen Abstand der Eier, den diese in der Einlage haben, zu
ändern.
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Zur Lösung dieser Aufgabe ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch
gekennzeichnet, daß der Platz einen die Eier aus den Einlagen aufnehmenden, mit
Taschen versehenen Förderer und die Umladevorrichtung als Gegenhalter dienende,
von schalenförmigen Hälften gebildete, zu öffnende Becher aufweist, welche die Eier
nach dem Wenden der Einlage einzeln in die Taschen in horizontale Lage abgeben,
daß die Taschen des Förderers einen weiteren Abstand voneinander haben als die Eier
in den Einlagen und ein auf längsverschiebbare Stütz-und Betätigungsstangen (Spreizzahnstangen)
für die Becherhälften einwirkendes Getriebe an der Umladevorrichtung vorgesehen
ist, welches den seitlichen Abstand der Becher zum Ablegen der Eier in die Taschen
des Förderers dem seitlichen Abstand der Taschen entsprechend vergrößert.
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Beim Wenden der Einlagen dienen als Gegenhalter zunächst zweiteilige
Becher, die zur Anpassung ihres Abstandes an den des Sichtungsförderers und zur
Abgabe durch ein Getriebe mit längsverschiebbaren Stütz- oder Spreizstangen je Arbeitsspiel
verstellt bzw. auch relativ zueinander bewegt werden.
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Zweiteilige, aus Schalen bestehende Becher sind bekannt. Ferner ist
ein Taschenförderer bekannt, der als Sichtungsförderer die Eier an einer Durchleuchtungsstation
vorbeiführt.
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In Ausbildung der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet,
daß die Umladevorrichtung einen Aufnehmer zur Abstützung der Einlage beim Umladen
aufweist, bevor die Eier
von den Bechern der Umladevorrichtung aufgenommen werden.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch
gekennzeichnet, daß der Aufnehmer und ein die Eier aus der gewendeten Einlage aufnehmender
und sie dann auf den Förderer ablegender Tragrahmen für die Becher wenigstens angenähert
um eine gemeinsame, quer zur Förderrichtung liegende Achse schwenkbar gelagert sind.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung ist die Vorrichtung dadurch
gekennzeichnet, daß die Stütz- und Betätigungsstangen für die Becherhälften in dem
Tragrahmen quer zur Förderrichtung des Förderers angeordnet sind und je Arbeitsspiel
der Umladevorrichtung verschieden lange Schiebewege ausführen und daß der eine Satz
der schalenförmigen Becherhälften an den Stütz- und Betätigungsstangen fest und
der andere Satz dort schwenkbar angeordnet ist.
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Die Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
unter Hinweis auf die Figuren.
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F i g. 1 zeigt eine Teilaufsicht auf eine Vorrichtung zum Handhaben
von Eiern mit einem Kartonzulieferungsförderer, einem Beschickungsförderer und der
erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Umladen der Eier aus ihren Einlagen zu einem Sichtungsförderer
mit Taschen;
F i g. 1 A zeigt eine Teilaufsicht im Anschluß rechts
an F i g. 1 mit dem Rest des Sichtungsförderers, verschiedenen Behandlungsstationen
und Einreihenförderer, die die Eier zu Wiegestationen bringen; Fig. 2 zeigt einen
senkrechten Schnitt längs der Linie 2-2 der F i g. 1 mit dem Einlagen-Handhabungsmechanismus;
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 1 mit dem Eierspeicher-
oder Abgabeförderer; Fig. 4 zeigt eine Aufsicht auf die Eierüberführungs- oder -umladevorrichtung
nach F i g. 1 in vergrößertem Maßstab; Fig. 5 zeigt einen senkrechten Schnitt längs
der Linie 5-5 der F i g. 4 mit dem Eierbechertragrahmen und den Eierbechern; Fig.
6 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie 6-6 der Fig. 5; F i g. 7 zeigt
einen senkrechten Schnitt längs der Linie 7-7 der Fig. 5; Fig. 8 zeigt einen senkrechten
Schnitt längs der Linie 8-8 der F i g. 4 mit der Nockenbetätigung für den Eierbechertragrahmen;
Fig. 9 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie 9-9 der Fig. 4 mit der Nockenbetätigung
für den Einlagenaufnehmer; F i g. 10 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie
10-10 der F i g. 4 mit dem Nockenmechanismus zum Spreizen und Öffnen der Eierbecherhälften;
Fig. 11 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie 11-11 der Fig. 4 mit dem
Antrieb für den Einlagenaufnehmer; Fig. 12 zeigt einen Querschnitt durch das Einlagenaufnahmegitter
und den Eierbechertragrahmen in ihrer Stellung über dem Beschickungsförderer -hier
ist insbesondere die Neigung der Achsen der Eier erkennbar; F i g. 13 zeigt eine
perspektivische Ansicht der Hauptnockenwelle und der auf ihr befindlichen Nokken
zusammen mit dem Antrieb der Nockenwelle; Fig. 14 zeigt eine perspektivische Ansicht
eines Teils der t)«berführungs- oder Umladevorrichtung; Fig. 14 A zeigt eine Teilaufsicht
auf den Winkelhebel arm am Antriebszahnsektor für die Schwenkbewegung des Eierbechertragrahmens;
F i g. 14B zeigt einen Schnitt längs der Linie 14 B-14B der Fig. 14A; Fig 14 C zeigt
eine perspektivische Teilansicht der Zeitverzö.gerungsmittel für einen Becherhalterungsblock;
Fig. 15 zeigt einen Schnitt längs der Linie 15-15 der F i g. 14 mit den Becher-Stütz-
und Betätigungszahnstangen und einem Teil des Getriebeantriebs in Aufsicht; Fig.
16 zeigt einen Schnitt längs der Linie 16-16 der Fig. 15; Fig. 17 zeigt einen Schnitt
längs der Linie 17-17 der Fig. 15; Fig. 18 zeigt einen Schnitt längs der Linie 18-18
der Fig. 15; F i g. 19 zeigt einen Schnitt längs der Linie 19-19 der Fig. 15; Fig.
20 zeigt einen Schnitt längs der Linie 20-20 der Fig. 14 mit dem Einlagenauswerferantrieb;
Fig. 21 zeigt einen Schnitt längs der Linie 21-21 der Fig. 14 mit dem Antrieb für
die Eierbecher-Spreizzahnstangen; F i g. 22 zeigt perspektivisch die Becherhalterung;
F
i g. 23 zeigt im vergrößerten Maßstab einen Teilschnitt längs der Linie 23-23 der
Fig. 14 mit der Verbindung zwischen den Spreizzahnstangen und den Becherhalterungsblöcken;
F i g. 24 zeigt perspektivisch in auseinandergenommenem Zustand eine Zahnstange
und die Mittel zur Halterung der Becherhalterungsblocks; F i g. 24 A zeigt eine
Teilseitenansicht eines Bechers und des Halterungsblocks, an dem er angebracht ist;
F i g. 25 zeigt perspektivisch in auseinandergenommenem Zustand die vier Spreizzahnstangen
und die ihnen zugeordneten Becherhalterungsblöcke; Fig. 26 und 26A zeigen Schnitte
mit zwei Stellungen des Mechanismus zur Öffnung der Becher; Fig. 27 zeigt eine Teilseitenansicht
in Blickrichtung der Pfeile 27-27 der F i g. I A mit dem Antrieb für den Sichtungsförderer;
F i g. 28 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie 28-28 der Fig. 27; F i
g. 29 zeigt einen senkrechten Schnitt längs der Linie 29-29 der Fig. 1 A mit der
Halterung und Lagerung der Rollen des Sichtungsförderers; F i g. 30 zeigt schematisch
die Teile in ihrer Stellung bei Beginn eines Arbeitsvorgangs, von der aus die Eier
aus einer Einlage an den Sichtungsförderer übergeführt werden sollen; Fig. 31 zeigt
in ähnlicher Weise schematisch eine Einlage mit Eiern auf dem Aufnehmerarm und den
Eierbechertragrahmen, wie er sich zu dem Aufnehmerarm bewegt; F i g. 32 zeigt schematisch
den Eierbechertragrahmen, wie er dem Aufnehmerarm anliegt und beide beginnen, sich
zum Eiersichtungsförderer zu bewegen; F i g. 33 zeigt schematisch den Eieraufnehmerarm
und die Eier, wie sie sich dicht dem Eiersichtungsförderer nähern, und der Einlagenaufnehmer
beginnt sich rückwärts zum Beschickungsförderer zu bewegen; Fig. 34 bis 39 zeigen
schematisch aufeinanderfolgende Stufen des Spreizvorgangs der Eierbecher, um den
Abstand der Eierbecher voneinander dem Abstand der Taschen in dem Sichtungsförderer
anzupassen.
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Allgemeiner Aufbau Der allgemeine Aufbau eines Apparates, in dem
die erfindungsgemäße Umladevorrichtung verwendet wird, ist aus den F i g. 1, 1 A
2 und 3 ersichtlich.
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F i g. 1 zeigt drei Zulieferungsspeicher 10, in denen sich Lattenkisten
11 mit Eiern so, wie sie vom Geflügelhof angeliefert werden befinden. Jede Lattenkiste
enthält zwei Stapel flacher FülleinlagenF, die jeweils dreißig Eier E in senkrechter
Lage enthalten.
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Die Einlagen werden aus den Lattenkisten herausgenommen und auf einen
Beschickungsförderer C gesetzt, der quer zu den Ausgabeenden der Zulieferungsspeicher
C läuft und die Einlagen F mit ihren Eiern zu einem Oberführungsmechanismus T bringt.
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Der Beschickungsförderer C wird intermittierend derart angetrieben,
daß er jeweils eine Einlage mit Eiern zugleich zu der auch als Überführungsapparat
bezeichneten Umladevorrichtung T bringt. Der aber führungsapparat T liegt zwischen
dem Fülleinlagenförderer C und einem Eiersichtungsförderer S. Ein Teil des zum Prüfplatz
gehörenden Eiersichtungsförderers ist rechts des Überführungsapparates in Fig. 1
dargestellt. Der Rest des Eiersichtungsförderers S ist in Fig. I A dargestellt.
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Der Sichtungsförderer S weist eine Reihe von Rollen auf, die Taschen
zur Aufnahme der Eier bilden, in denen die Eier horizontal liegen. Der Überführungsapparat
T nimmt von dem Besckickungsförderer C eine Einlage mit Eiern auf, legt die Eier
über den Sichtungsförderer, verteilt sie und legt sie in dem Sichtungsförderer ab.
Während des Eierüberführungsvorganges werden die leeren Einlagen F von dem Überführungsapparat
ausgeworfen und von einem Förderer A (F i g. 1) für leere Einlagen aufgenommen.
Dieser Förderer transportiert die leeren Einlagen zu einem senkrecht stehenden Sammelbehälter
B (F i g. 2). Der Sammelbehälter B hat einen im wesentlichen quadratischen Horizontalquerschnitt,
seine Seiten passen sich eng den Kanten der Einlagen an, so daß diese geführt in
dem Sammelbehälter nach unten fallen und sich am Boden des Behälters zu einem Stapel
sammeln. Die Abwärtsbewegung der Einlagen wird durch das dabei entstehende Luftpolster
verzögert.
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Sind die Eier auf dem Sichtungsförderer S abgelegt, so werden sie
von diesem, wie aus Fig. 1 A ersichtlich, zu einer Waschstation W und einer Trokkenstation
D gebracht. Dann werden sie zu einer Beleuchtungsstation X gebracht, wo eine Bedienungsperson,
ein »Beleuchter«, eine sogenannte »Streifbeleuchtung« (»Stripcandling«) ausführt.
Der Beleuchter untersucht dabei die Reihen der Eier, wie sie intermittierend durch
die Beleuchtungsstation vorwärts schreiten, je sechs in einer Reihe. Während dieses
Prozesses werden die Eier von dem Sichtungsförderer gedreht.
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Der Sichtungsförderer S besteht aus zwei Abschnitten S1 und S2. Jeder
dieser Abschnitte transportiert drei Eier jeweils in einer Reihe. Die Reihen bewegen
sich miteinander. Die Abgabeenden des Sichtungsförderers sind für die beiden Abschnitte
S 1 und S 2 jedoch voneinander abgesetzt, wie aus F i g. 1 A ersichtlich. Der Abschnitt
S 1 liefert jeweils drei Eier zugleich in einen Ablegeförderer Y, der die Eier zu
Waagen V leitet. Abschnitt S2 erstreckt sich über den Abschnitt S1 hinaus und liefert
jeweils drei Eier einem anderen Ablegeförderer Z zu, der ebenfalls die Eier zu Waagen
leitet.
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Verschiedene Teile des Apparates werden nun näher und mit mehr Einzelheiten
beschrieben. Um Wiederholungen in der Beschreibung zu vermeiden, wird die Wirkungsweise
der einzelnen Einheiten oder Abschnitte des Apparates jeweils im Zusammenhang mit
den einzelnen Beschreibungen dieser Einheiten oder Abschnitte erörtert.
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Zum Umfang der Erfindung gehören jedoch Vorrichtungsteile und Anordnung
nur insoweit, wie sie dem Umladen der Eier von den Einlagen F auf den Sichtungsförderer
S dienen.
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Der Eierzulieferungsspeicher Der Eierzuliefenmgsspeicher nach den
F i g. 1 und 3 besteht aus drei Paaren von Schienenl2, so daß drei Reihen von Eier-Lattenkisten,
von denen jede zwei Einlagenstapel enthält, dem Beschickungsförderer C dargeboten
werden können. In den Schienen 12 sind frei drehbar Walzen 13 gelagert. Die Schienen
sind geneigt, so daß die Lattenkisten unter der Wirkung der Schwerkraft gegen rückziehbare
Anschläge 14 geleitet werden. Die Anschläge 14 sind an einer Querplatte 16 angebracht,
die an den Schie-
nen bei 17 angelenkt ist. Von dieser Querplatte 16 erstrecken sich
Arme nach oben, die Walzen 18 tragen, welche die Lattenkisten voneinander trennen.
Hierdurch wird jeweils die Reihe der Lattenkisten zurückgehalten, wenn die vorderste
Lattenkiste von dem Zulieferungsspeicher abgegeben wird. Zur Freigabe der Lattenkisten
ist ein Fußhebel 19 vorgesehen, der bei 21 an Bügel 22 angelenkt ist, welche ihrerseits
an den Schienen 12 des Förderers angebracht sind.
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Der Fußhebel ist mittels eines Gelenkstückes23 mit der Querplatte
16 verbunden, welche die Anschläge 14 trägt. Im einzelnen liegt das Gelenkstück
zwischen dem Fußhebel 19 und einem sich in Querrichtung erstreckenden U-Träger 24,
der sich längs aller Anschläge erstreckt. Am Abgabeende der Beschikkungsförderer
liegt ein geneigtes Anlageblech 26, auf dem jede Lattenkiste ruht, nachdem sie von
dem Zulieferungsspeicher freigegeben ist. Auf der Bedienungsseite des Beschickungsförderers
C befindet sich ein Tisch 27, der sich längs der Abgabeenden aller Zulieferungsspeicher
erstreckt. Wie in F i g. 3 angedeutet, werden die Lattenkisten derart in die Zulieferungsspeicher
10 eingelegt, daß die Eier in den Einlagen mit ihren Spitzen nach unten liegen.
Ist eine Lattenkiste zum geneigten Blech 26 freigegeben, so bleiben die Eier in
der Lage, in der ihre Spitzen nach unten zeigen. Werden die Lattenkisten und Eier
auf den Tisch 27 gebracht, so werden die Lattenkisten durch die Bedienungsperson
gekippt, so daß nunmehr die Eier in ihren Einlagen derart ruhen, daß ihre Spitzen
nach oben weisen. Die Lattenkisten, deren Oberseiten geöffnet wurden, werden dann
abgenommen, und die Stapel der Einlagen F ruhen auf dem Tisch 27, bereit, nacheinander
auf den Beschickungsförderer C gesetzt zu werden.
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Der Beschickungsförderer Der Beschickungsförderer C erscheint in
den F i g.1, 2, 3 und 4. Das Gestell dieses Förderers weist zwei sich in Längsrichtung
in Abstand voneinander erstreckende, senkrechte Schenkel31 auf, die sich nach oben
bis zur Höhe des Arbeitsteils des Überführungsapparates T erstrecken. In Längsrichtung
quer zu den oberen Enden der senkrechten Schenkel31 erstreckt sich eine Deckplatte32,
die, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mit Seitenfianschen 32 a versehen ist. In Längsrichtung
längs des Mittelteils des Beschickungsförderers erstreckt sich eine Führungsrippe
33, die im Schnitt einen derartigen Umriß hat, daß sie zwischen Vertiefungen in
den Einlagen F gleitet. Die Einlagen, in denen sich die Eier befinden, werden zu
dem Überführnngsmechanismus T mittels zweier in Querrichtung in Abstand voneinander
liegenden Ketten 34 transportiert, an denen sich Mitnehmer36 befinden. Die Mitnehmer
36 sind in Abständen an den Ketten angebracht, die etwas größer sind als die Horizontalabmessungen
der Einlage.
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Zum Antrieb der Ketten 34 sind zwei obere Kettenräder 37 (F i g. 1)
am Abgabeende des Förderers vorgesehen und zwei obere Kettenräder 38 am Beschickungsende
des Förderers. Die Ketten laufen über untere Kettenräder 39 (F i g. 3) am Abgabeende
des Förderers und über zwei weitere untere Kettenräder am Beschickungsende des Förderers
unterhalb der oberen Kettenräder38 (aus den Figuren nicht erkennbar). Die Ketten
laufen also über den oberen Teil des Beschickungsförderers, dann an dessen Abgabeenden
nach unten dicht am Boden zurück und
dann nach aufwärts zum Beschickungsende
des Förderers. Zum Antrieb des Beschickungsförderers ist ein Antriebsmotor mit einem
Untersetzungsgetriebe 41 (Fig. 1) vorgesehen. Dieser Antrieb wirkt wie eine Einumdrehungskupplung
od. dgl., derart, daß, wenn der Motor in Betrieb gesetzt ist, der Beschikkungsförderer
schrittweise über Entfernungen bewegt wird, die gleich dem Abstand aufeinanderfolgender
Mitnehmer36 sind, so daß jeweils eine Einlage mit Eiern zu einer Zeit dem Überführungsmechanismus
T zugeführt wird.
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Umladevorrichtung oder Überführungsapparat (allgemeiner Aufbau) Die
Funktion des Überführungsapparates T ist, eine Einlage mit Eiern von dem Beschickungsförderer
aufzunehmen und sie dem Eiersichtungsförderer derart zuzuführen, daß die Eier auf
dem Sichtungsförderer horizontal mit einem Abstand untereinander niedergelegt werden,
der beträchtlich größer ist als ihr Abstand in der Einlage. Ferner ist es Aufgabe
des Überführungsapparates, leere Einlagen während des Überführungsvorganges auszuwerfen.
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Wie aus den Fig. 1 und 4 ersichtlich, weist der Überführungsapparat
T ein Einlagenaufnahmeorgan P (Aufnehmer) auf, das die Form eines offenen Gitters
oder eine ähnliche Struktur hat. Das Aufnahmeorgan P ist an einer Nabe 42 angelenkt,
die drehbar auf einer Hohlwelle 51 gelagert ist. Die Hohlwelle 51 ist quer zur Bewegungsrichtung
des Beschickungsförderers C gelagert. Der Überführungsapparat weist ferner einen
Eierbecherträger oder Tragrahmen Q auf, der nächst dem Aufnahmeorgan P liegt und
zwei in Abstand voneinander befindliche Arme 43 und 43 a hat, die an der Welle 51
angeschweißt sind. Die Arme 43 und 43 a tragen eine Mehrzahl von Eierbechern 44;
in dem dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um dreißig Eierbecher.
Diese dreißig Eierbecher sind in sechs Reihen zu je fünf Bechern angeordnet. Jeder
Becher besteht aus zwei schalenförmigen Hälften, von denen die eine schwenkbar ist
und die andere festliegt. Die schwenkbaren Hälften aller fünf Becher sind in einer
Reihe miteinander verbunden, so daß sie simultane Bewegungen ausführen, wie dies
aus Fig. 22 ersichtlich ist. Die Eierbecher sind überdies in ihren Rahmen beweglich
derart gelagert, so daß jede Reihe von fünf Bechern bezüglich ihrer einen Schalenhälfte
gegenüber den ihnen benachbarten Reihen gekippt werden kann. Jede Reihe von Bechern
kann so über eine Reihe von Taschen in den Sichtungsförderer S gebracht werden.
Diese Taschen sind durch Paare benachbarter Rollen 46 in Stundenglasform gebildet.
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Ein Apparat zum Auswerfen leerer Einlagen R (F i g. 2) ist schwenkbar
an dem Arm 43 a des Eierbecherrahmens angebracht. Dieser Apparat entfernt die leeren
Einlagen von dem Überführungsapparat T und legt sie auf Riemen 47 des Förderers
A für die leeren Einlagen ab. Die Riemen 47 werden durch einen Motor mit einem Untersetzungsgetriebe
48 angetrieben. iiberführungsapparat - Einlagenaufnahmeorgan Das Einlagenaufnahmeorgan,
d. h. der Aufnehmer P muß zunächst an den Beschickungsförderer gebracht werden,
um eine Einlage mit Eiern aufzunehmen. Nachdem der Eierbecherträger Q bis zu einer
Stellung geschwenkt worden ist, an der er über
der Einlage auf dem Organ P liegt,
werden das Aufnahmeorgan P und der Becherträger Q zugleich geschwenkt, um den Becherträger
und die Einlage über den Sichtungsförderer zu bringen. Danach kann das Aufnahmeorgan
P zu dem Beschickungsförderer zurückkehren und die nächste Einlage aufnehmen. Wie
bereits angeführt, hat das Aufnahmeorgan P eine Nabe, die schwenkbar auf der Welle
51 gelagert ist.
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Diese Welle 51 ist in einander gegenüberstehenden Lagern 52 und 52a
gelagert (Fig. 4), die an dem Gestell 53 des Apparats befestigt sind. Das Einlagenaufnahmeorgan
selbst weist zwei Seitenstangen 56 (F i g. 4) auf, die an der Nabe 42 befestigt
sind. An den Seitenstangen 56 ist ein Gitter 57 angebracht, das aus fünf sich in
Längsrichtung erstreckenden Stäben 57 a besteht.
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Die Betätigung des Apparats erfolgt mittels einer Nockenwelle 58,
der Hauptnockenwelle, wie sie in den Fig. 4, 9 und 13 dargestellt ist. Die Nockenwelle
liegt in F i g. 4 zum größten Teil verdeckt.
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F i g. 4 zeigt jedoch ein Ende der Welle und ihr äußeres Lager 59.
Es ist ein weiteres, ähnliches, innenseitiges Lager für die Nockenwelle vorgesehen,
das in den Figuren nicht erscheint. Die Nockenwelle und die Nocken, die sich an
ihr befinden, sind perspektivisch in Fig. 13 dargestellt, und zwar abgetrennt vom
Rest der Maschine. Wie aus Fig. 13 ersichtlich, wird die Nockenwelle 58 über ein
5:1-Untersetzungsgetriebe mittels eines Zahnrades 61 angetrieben, das auf der Nockenwelle
sitzt, und eines Ritzels 62, das auf einer Antriebswelle 63 sitzt. Die Welle 63
stellt eine Verbindung zu einer sich in Längsrichtung erstreckenden Hauptantriebswelle
für den Apparat dar. Diese Hauptantriebswelle treibt auch verschiedene andere Teile
an, wie später noch erläutert wird. Wie aus Fig. 9 erkennbar, ist eine Nabe 64 auf
der Hauptnockenwelle 58 angebracht, die einen an ihr verstellbaren Einlagenaufnehmerantriebsnocken
66 trägt. Ein Nockenabtastarm 67 ist an einer Schwenkwelle 68 angebracht und von
einem Abstützorgan 69 abgestützt (F i g. 4 und 9), das mit der Schwenkwelle 68 verbunden
ist. Ein Lager 70 für die Schwenkwelle 68 ist in Fig. 4 dargestellt.
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Das andere Lager 70a für diese Welle erscheint in F i g. 9. Eine Nockenabtastrolle
71 an dem Nockenabtastarm 67 wird mittels Federn 72 gegen die Oberfläche des Nockens
66 gedrängt. Ein Gelenkstück 73 ist mit einem Ende mit dem Arm 67 verbunden und
mit seinem anderen Ende mit einem Arm 79 (F i g. 11) eines Zahnsektors 74. Der Zahnsektor
liegt auf einer Welle 76, die sich in den Lagern 77 und 77a (Fi g. 4) dreht. Der
Zahnsektor greift in ein Sektorritzel 78 ein, das an der Nabe 42 angeschraubt ist.
Dies ist die Nabe, die das Einlagenaufnehmergitter 57 trägt und die drehbar auf
der Hohlwelle 51 gelagert ist, welche die Arme 43 und 43 a eines Eierbecherrahmens
trägt.
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Der Zahnsektor 74 (F i g. 11) wird mittels des Gelenkstückes 73 hin-
und hergedreht. Das Gelenkstück 73 wird hierzu von den Einlagengitterbetätigungsnocken
66 hin- und herbewegt, um eine Einstellung des Hubes oder, in anderen Worten, des
Abstands zwischen den extremen Schwenklagen des Einlagenaufnahmegitters zu ermöglichen.
Das Gelenkstück 73 ist mit einem Gleitblock 81 verbunden, der verschiebbar in einer
Ausnehmung 82 des Armes 79 sitzt und der mittels einer Schraube 83 festzusetzen
ist, die einen Schlitz 84 im Arm 79 durchsetzt. Bei dem beschriebenen
Mechanismus
bewirken fünf Umdrehungen der Hauptantriebswelle 63 (Fig. 13) eine Umdrehung der
Hauptnockenwelle 58, und eine Umdrehung der Nockenwelle 58 bewirkt, daß das Einlagenaufnehmegitter57
sich aus der Anfangsstellung für die Aufnahme der Eiereinlagen in Flucht mit und
in Front des Beschickungsförderers C zu einer Stellung bewegt, in der es über der
Eierbecher-Rahmenanordnung Q beim Sichtungsförderer S liegt und dann zurück zur
Anfangsstellung, wie sie eben beschrieben wurde.
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Oberführungsapparat - Eierbecherträger, Schwenkmechanismus Wie aus
den Fig. 4 und 8 ersichtlich, ist der Eierbecherträger Q als Einheit mittels eines
Nockens 90 schwenkbar, der auf der Hauptnockenwelle 58 sitzt. Der Nocken 90 erscheint
ganz in F i g. 8.
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Der Nocken ist mit einem herzförmigen Schlitz 91 zur Betätigung des
Abtastarmes 92 versehen, der an einer Schwenkwelle 93 gelagert ist. Die Schwenkwelle
93 liegt in zwei Lagern 94, von denen nur eines in Fig. 8 sichtbar ist, im unteren
Teil des Gestellaufbaues. Eine Stütze 96 verbindet den Arm 92 mit der Schwenkwelle
93. Diese Stütze 96 erscheint in den Fig. 4 und 8. Eine Nockenabtastrolle 97 (Fig.
8) ist am Ende des Armes 92 gelagert und läuft in dem Nockenschlitz 91. Mit dem
Nockenabtastarm ist ein Gelenkstück 98 verbunden, das sich nach oben erstreckt und,
wie am besten aus Fig. 8 und 14 ersichtlich, eine Verbindung mit einem Zahnsektor
99 herstellt. Der Zahnsektor liegt auf einer Welle 101, welche ihrerseits in Lagern
102 und 102 a läuft, wie am besten aus Fig. 8 ersichtlich. Der Zahnsektor treibt
ein Sektorritzel 103 an, das auf der Hohlwelle 51 sitzt, welche die Arme 43 und
43 a des Eierbecherträgers Q trägt. In dem Betätigungsmechanismus des Eierbecherträgers
ist eine ähnliche Einstellvorrichtung vorgesehen, wie für den Einlagenaufnehmerantrieb.
Eine Gleitplatte 104 (F i g. 14 A) liegt in einem Arm 105 des Zahnsektors 99. Diese
Platte ist mit dem Gelenkstück 98 verbunden. Der Arm 105 ist bei 106 ausgenommen
und nimmt dort die Platte 104 auf. Eine Halteschraube 107 erstreckt sich durch einen
Schlitz 108 im Arm 105, um die Platte 104 festzuhalten. Dieser Mechanismus ist ähnlich
demjenigen, der in Zusammenhang mit F i g. 11 beschrieben wurde, die den Einlagenaufnehmerantrieb
darstellt. Er dient zur Einstellung des Hubs zwischen den extremen Schwenklagen
des Eierbecherträgers.
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In dem beschriebenen Apparat bewirken fünf Umdrehungen der Ritzelwelle
63 (Fig. 13) eine Umdrehung der Hauptnockenwelle 58, und diese bewirkt eine Bewegung
des Eierbecherträgers Q aus seiner Anfangslage oberhalb des Sichtungsförderers S
zu einer Stelle oberhalb des Einlagenaufnahmegitters und einer Einlage mit Eiern
auf diesem Gitter bei deren Beschickungsförderer und dann eine Bewegung zurück zum
Sichtungsförderer zur Niederlage der Eier auf diesem.
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Überführungsmechanismus, Eierbecher - Verschiebemechanismus (oder
Eierbecher-Spreizmechanismus) Die Funktion des Eierbecher-Verschiebemechanismus
des Überführungsapparates T ist, zunächst die leeren Eierbecher so anzuordnen, daß
sie im wesentlichen mit der Lage der Eier, die senkrecht in einer Einlage stehen,
übereinstimmen und danach die
Becher nacheinander derart zu verschieben bzw. zu verteilen,
daß ihr seitlicher Abstand im wesentlichen mit dem der Taschen in dem Sichtungsförderer
S übereinstimmt. Der Verschiebe- und Spreizmechanismus kann in zwei Hauptteile unterteilt
werden: in einen Nockenantriebsapparat und in einen Zahnstangen-Ritzelapparat, welch
letzterer unmittelbar auf dem Eierbecherrahmen Q montiert ist. Der Nockenantriebsapparat
erscheint in den Fig. 4, 10, 13, 14 und 21. Wie am besten aus den Fig. 4, 10 und
13 ersichtlich, sitzt ein Eierbecher-Spreiznocken 111 auf der Hauptnockenwelle 58.
Dieser Nocken ist mit einem Nockenschlitz 112 versehen. Ein Nockenabtastarm 113
trägt eine Nockenabtastrolle 114, die in dem Nockenschlitz 112 läuft. Wie aus Fig.
10 ersichtlich, ist das untere Ende des Nockenabtastarmes 113 schwenkbar mittels
einer Schwenkwelle 115 im Apparategestell gelagert. Eine Gabel 121 am oberen Ende
des Armes 113 bewegt sich (s. F i g. 10) vor und zurück von links nach rechts, wenn
die Nockenabtastrolle 114 sich längs der Nockenbahn 112 bewegt.
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Die Funktion des Nockenabtastarmes 113 ist, eine Stange 116 (Fig.
21) hin- und herzubewegen, die eine Zahnstange 122 trägt. Hierzu weist das äußere
Ende der Stange 116 einen Schubblock 117 auf, der auf der Stange 116 mittels Lagern
118 montiert ist.
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Rollen 119 sind auf gegenüberliegenden Seiten des Schubblocks 117
montiert und laufen in der Gabel 121 am oberen Ende des Abtastarmes 113. Wie aus
Fig. 21 ersichtlich, sind die Zähne der Zahnstange 122 an der Stange 116 angeformt,
die in der Hohlwelle 51 gleitet, welche die Arme 43 und 43A für den Eierbecherrahmen
Q trägt. Die Zähne 122 der Zahnstange greifen in ein Ritzel 123 ein, das auf einer
Querwelle 124 sitzt. Diese Querwelle 124 liegt in Lagern 125 (von denen nur eines
in Fig. 10 gezeigt ist), im Arm 43 des Eierrahmens. Bei jeder Drehung der Hauptnockenwelle
58 bewegt also der Nockenabtastarm 113 die Stange 116 heraus und dann wieder hinein,
wodurch der Ritzelwelle 124 eine Hin- und Herdrehung erteilt wird.
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Die Eierbecher 44 werden mittels eines Zahnstangen-Ritzelgetriebes
verteilt (gespreizt) oder relativ gegeneinander bewegt, welches acht Ritzel 126
bis 129 und 126 a bis 129 a (F i g. 14) aufweist, die auf der Welle 124 sitzen.
Vier der Ritzel 126 a bis 129 a sind vier Zahnstangen 131 a bis 134 a (F i g. 15)
zugeordnet, die verschiebbar in einem kastenähnlichen Baum 136 a liegen, der die
sich in Längsrichtung erstreckenden Arme 43 und 43 a der Eierrahmenanordnung miteinander
verbindet. Am anderen Ende der Arme 43 und 43 a liegt ein weiterer Querbaum 136
(F i g. 14) der vier entsprechende Zahnstangen 131 bis 134 (F i g. 25) enthält.
Die Querbäume 136 und 136a haben die Form nach unten offener Kanäle. Sie sind an
ihren Unterseiten durch Deckplatten 137 und 137 a abgedeckt. Aus Fig. 15 sind die
vier Zahnstangen 131 a bis 134 a ersichtlich, die in dem Baum 136 a liegen. Die
Zahnstangen 131 bis 134 liegen in ähnlicher Weise verschiebbar in dem Baum 136.
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Die allgemeine Anordnung der Zahnstangen 131 bis 134 ist aus der
perspektivischen Ansicht, die in Fig. 25 wiedergegeben ist, ersichtlich. Die Zahnstange
131 trägt einen Block 138, der seinerseits eine feste Eierbecherhälfte w trägt.
Der Ausdruck »fest« bedeutet hier, daß die Becherhälfte w nicht schwenkbar
an
dem Block 138 gehaltert ist. Obwohl nur eine Becherhälfte w dargestellt ist, so
sind tatsächlich fünf Seite an Seite liegende, miteinander verbundene Becherhälften
w vorgesehen, weil nämlich fünf Becher in jeder Reihe liegen. Die Art und Weise,
wie die Becherhälften miteinander verbunden sind, wird sogleich beschrieben. Ein
Doppelblock 141 ist nächst dem Ende der Zahnstange 132 angebracht. Er trägt eine
Gruppe von Eierbecherhälften t. Jeweils eine dieser Eierbecherhälften ist schwenkbar
gelagert und arbeitet mit einer festen Eierbecherhälfte s zusammen. Die andere Becherhälfte
ist unbeweglich am Block 141 befestigt. Ein anderer, an der Zahnstange 132 befestigter
Block 139 trägt eine Gruppe x fester und schwenkbarer Becherhälften. Die schwenkbare
Becherhälfte, die rechte Becherhälfte in Gruppe x, arbeitet mit der festen Becherhälfte
w am Block 138 zusammen und bildet mit ihr einen vollständigen rierbecher. An der
Zahnstange 133 ist ein Einzelblock 142 befestigt, der eine schwenkbare Eierbecherliälfte
z trägt. An der Zahnstange 133 ist ein weiterer Einzelblock 144 angebracht, der
eine schwenkbare Becllerhälfte v trägt. An der Zahnstange 134 ist ein Dcppelblock
146 angebracht, der eine Gruppe y von Becherhälflen trägt. eine schwenkbare Becherhälfte.
die in Fig. 25 rechts liegt und mit einer fest Becllerhälfte der Gruppe x an der
Zahnstange 132 zusairlmellarbeitet und mit dieser einen Eierbecher bilC'et, und
eine feste Becherhilfte ! die mit der scwenkbaren Becherhälfte z an der Zahnstange
133 zusammenarbeitet und mit dieser ebenfalls einen ^ierbecker bildet. An der Zahnstange
134 ist ein weiterer Doppelblock 147 angebfacht, der eine Gruppe lt von Becherhälften
trägt. Die rechte Bechern h:fte in der Gruppe ist eine schwenkbare Becherhälfte
die mit der festen Becherhälftc der Gruppe t an der Zahnstange 132 zur Bildung eines
Eierbechers zusammenarbeitet. Die linke Becherhälfte der Gruppe lt ist eine feste
Becherhälfte, die mit der schwenkbaren Becherhälfte v am Block 144 der Zahnstange
133 zur Bildung eines Eierbechers zusammenarbeitet. In der oberen rechten Ecke der
F i g. 25 ist ein Block 148 zu sehen, der an der Un ertläche des (nicht dargestellten)
Baumes 136 anteh"acht ist und sich daher nicht mit einer der Zahn-Stangen bewegt.
Dieser Block trägt die feste Becherhälfte s, die mit der schwenkbaren Becherhälfte
der Gruppe t zur Bildung eines Eierbechers zusammenarbeit*. Eine ähnliche Gruppe
von vier Zahnstangen t31 a bis 134 a mit ihren zugekehrten Becherhalterungsblöcken
und Bechergruppen wird von dem äußeren Querarm 136a des Eierrahmenmechanismus getragen.
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Wie aus Fig. 6 ersichtlich, liegt eine Reihe von rünr miteinander
verbundenen, nicht schwenkbaren 13echerhälften t zwischen dem Halterungsblock 141
unterhalb des Baumes 136 und dem Block 141 a unterhalb des Baumes 136 a. In ähnlicher
Weise liegen die fünf schwenkbaren Becherhälften t zwischen den beiden Blöcken 141
und 14in. Diese Konstruktion gilt für alle Becherhälften. Die Ritzel 126 bis 129
entsprechen den Ritzeln 126a bis 129a und die Zahnstangen 131 bis 134 entsprechen
den Zahnstangen 131a bis 134a, so daß jedes Paar von Halterungsblöcken, die gleichartig
wirksame Becherhälften tragen, zugleich betätigt wird.
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Aus den Fig. 23 und 24 ist ersichtlich, daß die Becherhalterungsblöcke
nicht unmittelbar an den
Zahnstangen angebracht sind, sondern an senkrechten Trägerplatten
149, die sich durch Schlitze 150 in der Deckplatte 137 des Baumes 136 nach oben
erstrecken und eine Verbindung zwischen den Zahnstangen und Gleitstangen. wie der
Stange 156, herstellen, die den Zahn stangen zugeordnet sind. Eine ähnliche Anordnung
ist für die andere Gruppe der Zahnstangen vorgesehen.
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Nach Fig. 25 sind Mittel vorgesehen, die bewirken, daß einige der
Becherhalterungsblöcke, nämlich die Blöcke 138, 139, 142 und 146, an den ihnen zugeordneten
Zahnstangen befestigt sind, während andere Becherhalterungsblöcke, nämlich die Blöcke
141, 144 und 147 relativ zu den ihnen zugeordneten Zahnstangen verschiebbar sind.
Wie aus Fi g. 25 ersichtlich, ist der Zahnstange 132 eine Gleitstange 151 zugeordnet,
die den Becherblock 141 mittels nicht in der Figur gezeigter Platten 149 trägt.
Die Zahnstange 132 ist, wie bei 152 ersichtlich, ausgenommen, um die Stange 151
aufzunehmen und ihre relative Gleitbewegung zu ermöglichen. Das Ende 155 der Ausnehmung
bildet einen Blockanschlag. Der Zahnstange 133 ist eine Gleitstange 153 zugeordnet,
die den Block 144 trägt. Die Gleitstange 153 gleitet in einer Ausnehmung 154 in
der Zahnstange 133. Am Ende der Ausnehmung befindet sich ein Blockanschiag 160.
Der Zahnstange t34 ist die Gleitstange 156 zugeordnet, die den Becherhalterungsblock
147 trägt. Die Stange 156 gleitet in einer Ausnehmung 157 in der Zahnstange 134.
Am Ende der Ausnehmung befindet sich ein Anschlag 165.
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Um zu erreichen, daß die Zahnstangen selbst über unterschiedliche
Abstände bewegt werden, obwohl die Ritzel welle 124 über einen vorgegebenen Drehwinkel
in jeder Richtung mittels der Antriebsanordnung einschließlich des Nockens auf der
Hauptnockenwelle 58 gedreht wird, sind weitere Mittel vorgesehen. Aus dem Vergleich
der F i g. 15 bis 19 und erkennt man, daß die Zahnstangenanordnung der F i g. 25
diejenige ist, die in dem Baum 136 gelagert ist, welcher nächst der Welle 51 liegt.
Die Zahnstangenanordnung nach den Fig. 15 bis 19 ist in dem anderen Baum 136a gelagert.
In der folgenden Beschreibung wird kein Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen
von Zahn stangen gemacht, da sie funktionell identisch sind. Die Zahnstange 131
weist eine Halteausnehmung 158 auf, die einen glatten Abschnitt oder Blockierungssektor
159 des Ritzels 126, das die Zahnstange antreibt, aufnimmt. Der gezahnte Abschnitt
161 der Zahnstange 131 ist der kürzeste aller Zahnstangen. Entsprechend verhält
es sich mit dem gezahnten Abschnitt des Treibritzels 126. Die Ausbildung ist derart,
daß, wenn die Welle 124 gedreht wird, das Ritzel 126 die Zahnstange 131 bewegt,
bis der Blockierungssektor 159 an dem Ritzel in die Halteausnehmung 158 der Zahnstange
eintritt, worauf eine weitere Drehung der Welle 124 keine weitere Wirkung auf die
Zahnstange hat und die Zahnstange durch den glatten Abschnitt 159 des Ritzels an
ihrer Stelle blockiert wird.
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Eine ähnliche Anordnung ist für die Zahnstange 132 vorgesehen, die
eine Halteausnehmung 162 nächst dem Ende des Zahnabschnitts 164 der Zahnstange hat,
und es ist ein glatter Abschnitt oder Blockierungssektor 163 am Ritzel 127 vorgesehen,
das in die Zähne 164 der Zahnstange eingreift. Der gezahnte Abschnitt 164 ist etwas
länger als der gezahnte Abschnitt 161 der Zahnstange 131, und dementsprechend
ist
der Halteabschnitt 163 am Ritzel etwas kürzer, so daß eine einzelne Hin- und Herdrehung
der Welle 124 eine längere Hin- und Herbewegung der Zahnstange 132 bewirkt als bei
der Zahnstange 131. Die Zahnstange 133 hat eine Ausnehmung 166 am Ende der Zähne
167. Dieses ist jedoch keine Halteausnehmung; sie verhindert vielmehr allein ein
Festhaken, wenn die Zahnstange zu weit vorschießt. Das Ritzel 128, das in die Zähne
167 eingreift, hat keinen Blockierungssektor, so daß die Zahnstange 133 an der vollen
Bewegung der Welle 124 während ihres Hin- und Herdrehens teilnimmt.
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Am Ende der Zahnstange 133 ist ein Aufnahmeansatz 168 vorgesehen,
dessen Zweck es ist, die Enden aller anderen Zahnstangen zu erfassen und sie einzeln
in Eingriff mit ihren Ritzeln beim Zurückziehen oder beim Rückkehrhub des Mechanismus
zu bringen. Dieses ist der Hub, der die Eierbecher zusammenbewegt oder wieder schließt.
Die Zahnstange 134 hat eine Halteausnehmung 169, und ihr Ritzel 129 hat einen Blockierungssektor
171, ähnlich wie die oben beschriebenen, mit der Ausnahme, daß ir diesem Falle die
Zähne 172 sich über eine weitere Entfernung erstrecken als die Zähne 161 und 164
an den Zahnstangen 131 und 132, jedoch nicht so weit reichen wie die Zähne 167 an
der Zahnstange 133.
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Bei einer einzigen Hin- und Herbewegung der Ritzelwelle 124 auf Grund
des Nockenantriebes werden daher die Zahnstangen zurück- und vorbewegt.
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Die Zahnstange 131 wird über die kürzeste Entfernung bewegt, worauf
sie festgehalten wird. Die Zahnstange 132 wird etwas weiterbewegt und dann festgehalten.
Die Zahnstange 134 wird noch weiterbewegt, am weitesten von allen, und wenn diese
Zahnstange ihre Extremstellung erreicht, wird die Drehrichtung der Welle 124 umgekehrt,
um alle Zahnstangen zurückzuziehen. In Fig. 15 sind Anschläge 17da, 176(1 und 177
a dargestellt, die die Eirstellung der Zahnstangen in ihren Vorwärtsstellungen unterstützen.
Diese Anschläge arbeiten mit den Zahnstangen 131a, 133a und 134a zusammen, wie beispielsweise
aus F i g. 16 ersichtlich, wobei der Anschlag 174 a auf den Aufnahmeansatz 168a
an der Zahnstange 133a nicht einwirkt. Dies trifft auch für die anderen Anschläge
zu.
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Es ist nunmehr ersichtlich, daß bei einer Umdrehung der Hauptnockenwelle
58 die Nockenbahn 112 und der Nockenabtastmechanismus die Stange 116 (Fig. 21) hin-
und herbewegt, die die Zähne 122 trägt und das Ritzel 123 auf der Welle 124 antreibt,
welch letztere die verschiedenen Zahnstangenritzel trägt. Während der Hälfte eines
Zyklus der Hin- und Herdrehung der Welle 124 werden die Zahnstangen auf jeder Seite
des Eierbecherträgers über verschiedene Entfernungen vorgeschoben, woraufhin bei
Umkehr der Drehrichtung der Welle 124 die Zahnstangen nacheinander aufgenommen und
in ihre Anfangslagen rückgeführt werden. In dieser Anfangslage liegen die Becher
alle dicht aneinander, und der Abstand der Becher entspricht dem der Eier in einer
Einlage.
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Die Beschreibung des Eierbecher-Spreizmechanismus und der Prinzipien
seiner Wirkungsweise ist damit beendet; nunmehr wird unter Hinweis auf die F i g.
25 und 34 bis 39 ein Eierbecher-Spreizzyklus erörtert.
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Wenn der Eierbecherträger sich den Taschen in dem Sichtungsförderer
nähert, liegen die Becher, wie
aus Fig. 34 ersichtlich, zunächst dicht zusammen.
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Die Becher können in zwei Gruppen q und r unterteilt werden. Die Gruppe
q enthält die festen Becherhälften s, einen Satz t mit schwenkbaren und nicht schwenkbaren
Becherhälften, einen ähnlichen Satz u und einen Satz nur schwenkbarer Becherhälften
v.
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Die Gruppe r enthält einen Satz w nicht schwenkbarer Becherhälften
und Sätze x und y mit schwenkbaren und nicht schwenkbaren Becherhälften und einen
Satz z nur schwenkbarer Becherhälften. Die Gruppen q und r sind geschlossen, wie
in Fig. 34 dargestellt, wenn der Eierbecherträger sich dem Sichtungsförderer nähert,
und beginnen sich zu spreizen oder zu öffnen, nachdem die leere Einlage ausgeworfen
wurde.
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Die erste Stufe im Spreizzyklus ist in Fig. 35 dargestellt: Die Gruppe
r ist von der Gruppe q getrennt, und dabei werden die Bechersätze der Gruppe r zu
dem Sichtungsfördererabschnitt S2 gebracht. Diese Abtrennwirkung kann unter Hinweis
auf F i g. 25 in Übertragung auf die Bechersätze erläutert werden, wo ersichtlich
ist, daß der Block 141 den Bechersatz t haltert, der Block 147 den Bechersatz u
haltert und der Block 144 den Satz nur schwenkbarer Becherhälften v haltert, und
zwar jeweils an Stangen, die relativ zu den ihnen zugeordneten Zahnstangen verschoben
werden können. Diese Blöcke werden durch Reibschluß mittels einer Federklammert78
(F i g. 14 c) am Baum 136a zurückgehalten. Diese Klammer erfaßt einen Zapfen 179
am Becherhalterungsblock 144a. Andererseits sind alle Blöcke, die die Becher der
Gruppe r haltern, nämlich die Blöcke 138, 139, 142 und 146, insgesamt auf den ihnen
zugeordneten Zahnstangen befestigt. Da diese letztgenannten Blöcke die Becherteile,
die die Gruppe r bilden, haltern, ist der erste Schritt des Spreizvorganges derjenige,
der in F i g. 35 dargestellt ist, bei dem die Becherhälften der Gruppe r gemeinschaftlich
von denen der Gruppe q getrennt werden.
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Dies erfolgt durch die anfänglich simultane Bewegung aller Zahnstangen,
durch die die Blöcke 138 (Satz w), 139 (x), 142 (z) und 146 (y) alle zusammen bewegt
werden und die verschiebbaren Blöcke 141, 144, 147 zunächst an ihrer Stelle lassen.
Die Zahnstange 131 hat nun das Ende ihres Hubs erreicht und wird in ihrer Lage festgehalten.
Sie hält dabei die feste Becherhälfte w in der Stellung der Fig.35 und 36.
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Der nächste Schritt in diesem Zyklus ist in F i g. 36 dargestellt.
Bei diesem wird eine Gruppe q 1 von Becherhälften von dem Satz fester Becherhälften
s getrennt. Die Gruppe ql umfaßt die Sätze t, 11 und den mit nur schwenkbaren Becherhälften
v.
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Wie aus F i g. 25 erkennbar, stößt dann der Anschlag 155 der Zahnstange
132 an die Gleitstange 151, die den Block 141 (Satz t) trägt. Der Anschlag 160 an
der Zahnstange 133 stößt an die Stange 153, die den Block 144 (v) trägt, und der
Anschlag 165 an der Zahnstange 134 stößt an die Stange 156, die den Block 147 (Satz
u) trägt, um dieses Trennen herbeizuführen. Zugleich wird eine Gruppe rl von Becherhälften,
die die Sätze x, y und den Satz z mit nur schwenkbaren Becherhälften umfaßt (diese
sind alle an Blöcken gehaltert, die an den Zahnstangen befestigt sind), von dem
Satz nicht schwenkbarer Becherhälften w getrennt. Wenn dies geschieht, hat die Zahnstange
132, die die Bechersätze t und x haltert, das Ende ihres Weges erreicht und wird
festgehalten.
Sie läßt dabei die Bechersätze t und x in der in Fig.36
dargestellten Stellung. Die anderen Zahnstangen 133 und 134 setzen jedoch ihre Bewegung
fort, und ihre Anschläge 160 und 165, die durch die Enden der Ausnehmungen 154 und
157 (F i g. 25) gebildet sind, nehmen die verschiebbaren Stangen 153, 155 mit den
ihnen zugeordneten Blöcken 144 (schwenkbare Becherhälften v) und 147 (Satz IÇJ auf,
so daß diese und die Blöcke 142 (z) und 146 (l), die an ihren Zahnstangen befestigt
sind, ihre Bewegung fortsetzen.
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Aus Fig. 37 ist erkennbar, daß dann, wenn die Zahnstangen 133 und
134 ihre Bewegung fortsetzen, die Bechergruppen r2 und q2 in den Figuren weiter
nach links bewegt werden. Hat die Zahnstange 134 das Ende ihres Hubs erreicht und
wird sie festgehalten, so werden die Blöcke 146 und 147, die die Bechersätze 11
und y tragen, festgehalten und lassen die Sätze u und y in der in Fig. 37 dargestellten
Lage. Nunmehr hat nur noch die Zahnstange 133 nicht das Ende ihres Hubs erreicht.
Diese Zahnstange haltert die Sätze mit den einzelnen, schwenkbaren Becherhälften
v und z, wie aus Fig. 38 ersichtlich. Die Endbewegung der Zahnstange 133 bewegt
diese Becherhälften in ihre extreme linke Lage.
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Nunmehr ]iegen alle Becher über den ihnen zugekehrten Taschen und
in den Sichtungsfördererabschnitten. wie aus F i g. 38 ersichtlich.
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Es ist hier zu bemerken, daß die spitzen Enden der Eier von den Rollen
des Sichtungsförderers gestützt werden, daß aber die Eier noch nicht von ihren Bechern
freigegeben wurden. Auf Grund der geneigten Lage der schwenkbaren Becherhälften
relativ zur vertikalen Lage der nicht geschwenkten Becherhälften sind die Achsen
der Eier merkbar geneigt, und die Eier haben daher die Neigung, in Horizontallage
zu fallen, wenn sie von ihren Bechern freigegeben werden. Diese Wirkung ist in F
i g. 39 dargestellt, in der die schwenkbaren Becherhälften durch den noch zu beschreibenden
Mechanismus geöffnet wurden und die Eier nunmehr waagerecht in den Taschen des Sichtungsförderers
liegen, wobei alle spitzen Enden der Eier in die gleiche Richtung zeigen. Die Rollen
46 des Sichtungsförderers beginnen sich zu drehen, sobald der Förderer läuft, und
diese Drehung erleichtert die schnelle selbsttätige Ausrichtung der Eier in die
in F i g. 39 dargestellten Lagen.
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Überführungsapparat - Becheröffnungsmechanismus Nachdem die Eierbecherhälften
durch den beschriebenen Mechanismus voneinander getrennt oder gespreizt wurden,
was geschieht, wenn der Becherträger oberhalb des Sichtungsförderers liegt, halten
die Becher noch die Eier teilweise und müssen geöffnet werden, um sie vollständig
in Horizontallage auf dem Sichtungsförderer abzulegen. Dies ist die Aufgabe für
den Becheröffnungsmechanismus, der nunmehr beschrieben wird.
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Der Becheröffnungsmechanismus, wie er in den F i g. 4 und 10 dargestellt
ist, wird mittels eines Nockens 181 angetrieben, der verstellbar auf dem Nocken
111 gehaltert ist. welcher den Becherspreizmechanismus antreibt. Ein Nockenabtastarm
182 befindet sich an einer Schwenkwelle 183, die drehbar in Lagern 184 und 184a
liegt. In einem Winkelabstand vom Nockenabtastarm 182 befindet sich. wie
in Fig.
4 angedeutet, ein Betätigungsarm 186, der gleichermaßen fest auf der Schwenkwelle
183 sitzt.
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Am äußeren Ende des Betätigungsarmes 186 ist ein Stößelfinger 187
schwenkbar gehaltert. Dieser Finger 187 ist am besten aus den F i g. 26 und 26A
ersichtlich, erscheint aber auch in den F i g. 4 und 10. Die Fig.26 und 26A lassen
erkennen, daß der Finger 187 schwenkbar an einem Bolzen 188 gehaltert ist, der an
dem äußeren Ende des Betätigungsarmes 186 befestigt ist. An dem Finger 187 ist eine
Federöse 189 angeschweißt, und eine Feder 190 ist zwischen den Armen 186 und die
Federöse gespannt. Diese Feder drängt das Glied 189 gegen einen Anschlagstift 191,
der von dem Arm 186 getragen wird, so daß die Stößelfingerl87 normalerweise die
in den F i g. 26 und 26 A dargestellte Stellung einnehmen.
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Diese Federhalterung ist allein eine Federsicherung, für den Fall,
daß die Teile sich verklemmen.
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Um die schwenkbaren Becherhälften entsprechend der Bewegung des Nockens
181 zu öffnen, ist eine längliche Nockenstange 192 (Fig. 5) vorgesehen.
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Die Stange 192 ist an dem Querbaum 136 mittels Schrauben 194 gehaltert,
die an dem Baum 136 befestigt sind und sich durch schräge Schlitze 193 der Nockenstange
192 erstrecken. Jeweils ein Schlitz liegt, wie aus Fig. 5 ersichtlich, an jedem
Ende.
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Eine Stoßplatte 197 (Fig.26) ist an das Ende der Nockenstange 192
angeschweißt, die nächst der von den Nocken betätigten Stößelfinger 187 liegt. Die
Nockenstange 192 wird normalerweise mittels einer Feder 198, die mit dem Querbaum
136 verbunden ist, in der in F i g. 26 dargestellten Stellung gehalten.
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Ergreift der Stößel finger 187 die Nockenstange, so wird die Nockenstange
nach rechts bewegt und in die in F i g. 26A dargestellte Stellung angehoben.
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Die Schwenkhalterung der schwenkbaren Becherhälften an den Halterungsstangen
und die Art und Weise, in der die Becherhälften einer bestimmten Reihe aus fünf
Bechern untereinander verbunden ist, ist am besten aus den F i g. 7 und 22 ersichtlich.
Die schwenkbaren Becherhälften, beispielsweise die Hälften t (Fig. 22), sind an
einem Querbügel 200 gehaltert, der an jedem Ende um einen Stift 199 schwenkbar angebracht
ist, welch letzterer von den Halterungsblöcken 141 und 141 a fortragt. Mit dem inneren
Ende jedes Bügels 20C ist starr ein Winkelhebelarm 201 verbunden, welcher ein nicht
dargestelltes Loch an einem Ende hat, das den Stift 199 aufnimmt. An seinen freien
Enden hat jeder Winkelhebel 201 einen Stift 202, der in einem länglichen Schlitz
203 läuft, welcher sich in der Nockenstange 192 befindet.
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Die festen Becher sind auf den ihnen zugeordneten Halterungsblöcken
mittels Stiften 206, wie aus den Fig. 22 und 24A ersichtlich, gehaltert und werden
an einer Drehung gehindert durch Winkelbügel 207, welche flache Schenkel 207b (Fig.
24A) aufweisen, die unterhalb der flachen Bodenwand des zugeordneten Halterungsblocks
liegen. Wie am besten aus F i g. 22 ersichtlich, sind die festen Becherhälften untereinander
und mit einem Bügel 207a verschweißt. Der Endbecher hat einen Ansatz, der an ein
nach innen gebogenes Ende des Bügels 207a angeschweißt ist. Der Bügel 207a ist seinerseits
an dem aufwärts stehenden Schenkel des Bügels 207 angeschweißt. Aufrecht stehende
Führungshömer 205 sind an jedem Bügel 207a und den benachbarten festen Becherhälften
angebracht. Einige der Hörner
205 an den Kanten des Becherträgers
Q haben einen Führungsteil 205 a, und die anderen haben zwei Führungsteile. Die
inneren Hörner haben vier Führungsteile. Diese Hörner dienen dazu, die Eier während
der Zeit zu stabilisieren, in der das Gitter 57 (F i g. 12) der mit Eiern beladenen
Einlage und der Becher träger Q, als Einheit, von dem Förderer C zur Eierfreigabestellung
oberhalb des Sichtungsförderers geschwenkt werden. Ferner führen die Hörner die
Eier in eine zentrierte Lage innerhalb der Becher, wenn sich der Träger Q dem Sichtungsförderer
nähert.
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Wie am besten aus den F i g. 5 und 6 ersichtlich, erstrecken sich
nachgiebig gehalterte Bänder 208 quer zum Eierbecherrahmen an den Grenzen jeder
Querreihe von sechs Becherhälften. Die Bänder 208 laufen durch Schlitze 205 b (F
i g. 7) in den Hörnern 2C;5 und werden durch Federn 209 (F i g. 5) gespannt, die
mit Federpfosten 210 verbunden sind. Die Bänder dienen dazu, nachgiebig und allmählich
die Eier in die Becher zu führen, wenn der Eierbecherträger Q s.ch dem Sich.u:lgsE~:delc.
aus einer senkrechten Stellung nähert.
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Der Becheröffnungsmechanismus arbeitet zusamm engefaßt wie folgt:
Der Nocken 181 an der Nockenwelle 58 (F i g. 10) dreht sich unter dem Abtastarm
t532, wenn der Eieroecherträger und die Eierbecher über die Taschen gebracht sind,
die durch die Rollen des SichtungsErderers S gebildet werden. Zu dieser Zeit hat
der Nockenschlitz 112 in dem Nocken 1111, der den Zahns tangen- Eierbecherspreizmech
anisanus betätigt, den Abtastarm 113 in seine äußerste rechte Stellung, wie aus
F i g. 10 ersichtlich, bewegt, und alle Becher sind gespreizt, verteilt oder voneinander
getrennt worden, wie oben beschrieben. Sind d e Becher in Spreizstellung, so schwenkt
die radiale äußere Oberfläche des Nockens 181 den Nockenabtastarm 182 und bringt
den Finger 187 gegen die Stößelplatte 197, wie in F i g. 26 A angedeutet. Hierdurch
wird die Stange 192 nach rechts verschoben, dadurch angehoben und bewirkt, daß der
Schlitz 203 (Fig.5) in der Nockenstange 192 den Stift 202 am Winkelhebel 201 der
schwenkbaren Becher anhebt, wodurch diese sich voll öffnen und die Eier in die Taschen
des Sichtungsförderers ablegen. Die Becher werden dann geschlossen und der Spreizmechanismus
zurückgezogen, um die Becher zurück Seite an Seite zu bringen, bevor der Eierbecherträger
wieder über das Einlagenaufnahmeorgan P geschwenkt wird, um eine weitere Einlage
mit Eiern aufzunehmen.
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Überführungsapparat - Einlagenauswerfmechanismus Der Einlagenauswel-fmechanismus
ist am besten aus den F i g. 4, 8, 14 und 20 erkennbar. Er weist zwei Auswerferarme
236 (F i g. 14) auf, die an einer horizontalen Welle 234 angeschweißt sind, welche
drehbar in Lagern 220 und 220a liegt. Die Lager sind an der oberen Begrenzungsfläche
des Armes 43 a des Becherträgers Q angebracht. Die Auswerferarme 236 können also
zwischen ihrer angehobenen Stellung wie sie in Fig. 14 gezeigt ist, und einer abgesenkten
Stellung geschwenkt werden, in der die Arme oberhalb der Bäume 136 und 136 a des
Becherträgers liegen. Die Bewegung der Arme 236 wird mittels eines Nockens 215 (F
i g. 8) gesteuert, der an der Nockenscheibe 90 angebracht ist. Ein
Nockenabtastarm
216 ist an einer Schwenkwelle 217 angebracht, die drehbar in Lagern 218, 218 a (F
i g. 4) liegt. An einem Ende der Schwenkwelle 217 ist ein Winkelhebelarm 219, der
sich nach oben von der Schwenkwelle erstreckt und eine Verbindung zu einem sich
in Querrichtung erstreckenden Lenker 221 (Fig. 8) herstellt. Die Enden des Lenkers
221 stellen eine Verbindung mit einem Kickhebel 222 her, der an einer Schwenkwelle
223 angebracht ist, welche in Lagern 224, 224 a (Fig. 4 und 8) liegt.
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Der Kickhebel 222 hat ein abgeschrägtes Ende 225 so daß er aus dem
Weg gestoßen werden kann, wenn der Apparat fehlerhaft arbeitet. Wie aus F i g. 14
ersichtlich, weist der Arm 43 a des Eierbecherträgers zwei Ösen 226 auf, die schwenkbar
einen Zahnstangenbetätigungsarm 227 (Fig. 20) halten. Eine Nockenabtastrolle 228
ist an dem Arm 227 in der Mitte seiner Länge gehaltert, und eine zweite Rolle 229
liegt drehbar am Ende des Armes 227 und kann durch den Kickhebel 222 betätigt werden.
Eine Feder 230 drängt den Arm 227 in F i g. 20 nach rechts in seine mit gebrochener
Linie gezeigte Stellung, in der die Einlagenauswerferarme 236 flach am Eierbecherträger
liegen.
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Im Arm 43 a des Eierbecherträgers ist eine Zahnstange 231 verschiebbar
gehaltert, die mit dem Arm 227 mittels eines Lenkers 232 verbunden ist. Ein Ritzel
233 greift in die Zahnstange 231 ein und treibt die Welle 234, die sich längs des
Armes 43 a erstreckt.
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Ein stationärer Nocken 237 an der Gestellverlängerung 53 a weist
einen zur Hohlwelle 51 konzentrischen, ringförmigen Nockenschlitz 238 auf, der die
Nockenabtastrolle 228 des Armes 227 aufnimmt. Der Nockenschlitz ist bei 239 erweitert,
so daß sich der Arm 227 nach links bewegen kann, wie aus F i g. 20 ersichtlich,
um die Feder 230 zusammenzupressen.
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Liegt der Arm 227 links, so ist die Feder 230 zusammengedrückt, und
die Arme 236 des Einlagenauswerfers sind in der Senkrechtstellung, die sie einnehmen,
nachdem eine leere Einlage von dem Eierbecherrahmen angehoben wurde und auf den
Ablegeförderer A, der für die leeren Einlagen vorgesehen ist, abgeworfen ist. An
der rechten Wand des Nockenschlitzes 238 ist ein Ablaufbuckel 241, wie aus Fig.
20 ersichtlich, erkennbar. Dieser hebt die Einlage etwas an, um die Eier freizugeben,
so daß der Spreizvorgang eingeleitet werden kann.
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Wie aus den Fig. 4 und 8 ersichtlich, ist ein Schalterbetätigungsarm
242 vorgesehen, welcher an die Schwenkwelle 223 angeschweißt ist, die den Kickhebel
222 trägt. Der Arm 242 betätigt einen Schalter 243, der an dem Apparategestell befestigt
ist und den Antrieb 41 (Fig. 1) des Beschickungsförderers C einschaltet, um eine
neue Einlage mit Eiern dem Einlagenaufnehmegitter 57 zuzuführen.
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Dieses Gitter liegt am Beschickungsförderer, wenn der Auswerfermechanismus
in der in F i g. 8 dargestellten Stellung ist.
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Die Wirkungsweise der Einlagenauswerfeinrichtung ist die folgende:
Die Feder 230 hält normalerweise den Arm 227 in der Stellung, die in F i g. 20 mit
durchbrochener Linie dargestellt ist. In dieser Stellung hat die Zahnstange 231
die Welle 234 gegen den Uhrzeigersinn gedreht, und die Arme 236 des Auswerfers liegen
längs des Eierbecherträgers. Wird der Träger nach unten geschwenkt, so daß er oberhalb
einer Einlage mit Eiern auf dem Gitter 57 liegt,
so liegen die
Randkanten der Einlage unterhalb der Arme 236 der Auswerfeinrichtung. Wenn der Eierbechertragrahmen
aus seiner Stellung beim Beschickungsförderer in seine Stellung über dem Sichtungsförderer
schwenkt, so laufen die Nockenabtaster 228 (F i g. 20) im schmalen Teil des Nockenschlitzes
238, und die Auswerferarme werden in ihrer rückgezogenen Stellung gehalten. Zum
Ende des Schwenkhubes des Eierbechertragrahmens laufen die Rollen 228 am Arm 227
über den Buckel 241 im Nockenschlitz 238, wodurch die Einlage hinreichend angehoben
wird, um die Eier für den Becherspreizvorgang freizugeben. In der Nähe des Endes
des Hubes des Eierbecherträgers, wenn der Eierbecherträger über dem Sichtungsförderer
liegt und wenn das Einlagenaufnahmegitter 57 frei ist und sich zum Beschickungsförderer
bewegt, schwenkt die Nase des Nockens 215 (Fig. 8) den Kickhebel 222 im Uhrzeigersinn
(Fig. 8) und bewegt ihn aus seiner mit durchbrochenen Linien in Fi g. 20 dargestellten
Stellung in die mit durchgezogenen Linien dargestellte Stellung. Hierdurch wird
der Arm 227 nach links gegen die Kraft der Feder 230 bewegt. Diese Bewegung ist
möglich, weil der Nockenschlitz in diesem Bereich bei 239 erweitert ist. Da der
Arm durch den Nocken- und Kickhebelmechanismus schnell nach links bewegt wird, dreht
die Zahnstange 231 das Ritzel 233 im Uhrzeigersinn, um die Arme 236 der Auswerfeinrichtung
aus ihrer Stellung längs des Eierbec!lerträgers in ihre senkrechte Stellung, wie
sie in den F i g. 8 und 14 dargestellt ist, anzuheben. Diese Aufwärtsschwingbewegung
der Arme 236 schleudert die leeren Einlagen auf den Ablegeförderer A. Wenn die Nase
des Nockens 215 unter der Rolle des Armes 216 fortgelaufen ist (Fig.8) bringt die
Feder 230 die Zahnstange wieder in ihre Anfangslage zurück und drängt den Arm 227
(F i g. 20) nach rechts, um die Rolle 229 gegen die rechte Wand des Nockenschlitzes
238 zu bringen. Auf diese Weise werden die Einlagenauswerferarme 236 schnell in
ihre Anfangsstellung gebracht, in der sie am Eierbecherträger anliegen.
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Die einzelnen Ablegeförderer Es sind, wie aus Fig. 1 A ersichtlich,
zwei einzelne Ablegeförderer vorgesehen. Ein Förderer Y erhält jeweils drei Eier
zugleich vom Abschnitt S 1 des Sichtungsförderers S, und der andere Förderer Z erhält
jeweils drei Eier zugleich von dem anderen Abschnitt S2 des Sichtungsförderers.
Diese einzelnen Ablegeförderer laufen ständig und traten die Eier zu einem Wiegemechanismus
V, der im vorliegenden Ausführungsbeispiel sechs einzelne Eierwaagen aufweist.
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Die einzelnen Ablegeförderer werden von der Hauptantriebswelle 246
angetrieben, die über die ganze Maschine läuft und auch die anderen Teile der Maschine,
wie etwa den Überführungsapparat und die Waagen, antreibt. Auf der Welle 246 sitzt
ein Kegelrad 247, das in ein Kegelrad 248 auf der Querwelle 249 eingreift. In der
Mitte der Querwelle 249 liegt ein Kegelrad 250, das in ein anderes Kegel rad 251
eingreift. welches auf einer senkrechten Welle 252 sitzt. Auf der vertikalen Welle
252 sitzt ein Kettenrad 252a, das eine Kette 253 antreibt. welche um untere Treibkettenzahnräder
254 und 254a läuft.
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Ein Malteser'Kreuzgetriebe G ist in die Welle 252 der-
art eingesetzt,
daß das Kettenzahnrad 252a und die Kette 253 intermittierend angetrieben werden,
obwohl das Kegelzahnrad 251 ständig umläuft. Diese Kettenzahnräder treiben vertikale
Wellen 255 und 255a, an welchen obere Kettenzahnräder 256 und 256a antreiben. Zwillingsketten
257 für den Förderer Y und 257a für den Förderer laufen um die Kettenräder 256 und
256n. An den Ketten 257 und 257a sind kippbare Eierbecher258 und 258a angebracht.
Einer dieser Becher258a und die Kette257a erscheinen in Fig. 27. Die Becher, die
nicht nächst den Sichtungsförderer S2 liegen, sind in Fig. 27 fortgebrochen, um
die Darstellung zu vereinfachen.
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Die Becher258 und 258 a können umgekippt werden, um Eier in eine Aufnahmeeinrichtung
der Waage abzulegen. Die Einzelheiten der Becherhalterung bilden keinen Teil der
Erfindung.
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Wie aus Fig. 1 A ersichtlich, laufen die Ketten 257 und 257a um Leerlaufkettenräder259
und 259a und um andere Leerlaufkettenräder 261 und 261 a, die in den Abschnitten
S1 und S2 des Sichtungsförderers S liegen. Eine Drehung der Hauptwelle 246 führt
also zur Bewegung einer Reihe von Bechern 258 quer zum Abgabeende des AbschnittsS1
des Sichtungsförderers; ferner wird dabei eine Reihe von Bechern 258a quer am Abgabeende
des Abschnitts S2 des Sichtungsförderers vorbeigetragen. Der Sichtungsförderer wird
intermittierend angetrieben. Der Takt des Malteserkreuzgetriebes G ist derart, daß
drei Becher 258 oder 258 a, wie jeweils der Fall liegt, an den Enden des Sichtungsförderers
in der Zeit vorbeibewegt werden, die ein Paar von Rollen 46 benötigt, um intermittierend
durch ihren Bewegungsbereich zu laufen. Das Malteserkreuzgetriebe G ist in üblicher
Weise aufgebaut.
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Antrieb für den Sichtungsförderer Der Antrieb für den Sichtungsförderer
ist in den Fig. JA und 27 bis 29 erkennbar.
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Der Sichtungsförderer S wird intermittierend angetrieben, und zwar
in Schritten. die gleich dem Längsabstand zwischen benachbarten Eierbechern sind.
Der Förderer wird bei einem Zyklus des Überführungsapparates über fünf Schritte
angetrieben.
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Ei g. 1 A zeigt ein Kegelrad 265 nächst einem Ende der Querwelle 249,
die die einzelnen Ablegeförderer Y und Z antreibt. Das Kegel rad 265 greift in ein
Kegel rad 266 ein, das auf einer sich in Längsrichtung erstreckenden Antriebswelle
267 sitzt. Die Welle 267 ist diejenige, die das Ritzel 62 (Fig. 13) antreibt, welches
seinerseits die Nockenwelle 58 mit einem Fünftel der Drehzahl der Hauptantriebswelle
antreibt.
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Ein Klinkengesperre ist für den intermittierenden Antrieb des Sichtungsförderers
S vorgesehen. Die Reihen von Eiern, die sich in Querrichtung über die Abschnitte
des Sichtungsförderers erstrecken, werden jeweils einzeln vorbewegt. Wie bereits
erörtert, werden fünf Reihen bei einem Arbeitzyklus des Überführungsapparates T
vorbewegt, so daß fünf Reihen leerer Taschen die Eier aus den Eierbechern aufnehmen
können. Wie aus F i g. 27 ersichtlich, sitzt ein Nocken 268 am Ende der Querwelle
249. Ein Nockenabtastarm 269 ist schwenkbar bei 270 an einer Verlängerung 271 des
Apparategestells angebraucht. Der Arm 269 hat eine Rolle 272, die gegen den Nocken
268 mittels einer Feder 272a gedrängt wird. Mit dem unteren Ende des Armes 269 ist
ein
Lenker 273 verbunden, der seinerseits mit einem Winkelann 274
verbunden ist, welcher einen Teil des Klinkengespenes bildet. Eine Klinke 275 ist
schwenkbar an dem Winkelarm 274 angebracht und eine Feder 276 verbindet die Klinke
und den Hebelarm 274 derart, daß die Nase der Klinke in eine einer Reihe von Ausnehmungen
277 gedrängt wird, die sich im Umfang eines Gesperrerades 278 befinden.
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Das Gesperrerad 278 sitzt auf einer Querwelle 279, die die Ketten
für die beiden Abschnitte Sl und S2 des Sichtungsförderers antreibt. Der Winkelarm
274 ist frei schwenkbar auf der Welle 279 gelagert. Die Welle 279 liegt drehbar
in aus F i g. 28 ersichtlichen Lagern 280, 280 a und 280 b. Wie ferner aus F i g.
28 ersichtlich, sind vier Kettenzahnräder 281 auf der Welle 279 zum Antrieb der
Ketten 282 des Fördererabschnitts S 1 und der Ketten 282 a des Fördererabschnitts
S2 aufgekeilt. Wie aus Fig. 27 ersichtlich, sind Leerlaufkettenzahnräder 283 für
die Ketten 282a des Abgabeendes des Abschnitts Sç und Leerlaufkettenräder 284 und
284 a für die Ketten 282 vorgesehen, die zum Fördererabschnitt S 1 gehören.
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Wie aus F i g. 28 ersichtlich, laufen die Ketten auf Bahnen 286 längs
Teilen des Förderers, in denen es nicht erwünscht ist, daß sich die Rollen 46 drehen.
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Hierzu gehört der Teil des Förderers, der der Beleuchtungsstation
X in Fi g. 1 A folgt. Die Rollen 46 und damit die Eier sollen sich auf dem Teil
des Förderers, der am Überführungsapparat T anfängt, durch den Waschabschnift W,
den Trocken abschnitt D und den Beleuchtungsabschnitt X drehen. Um diese Drehung
zu erreichen, sind Schienen 287 (Fi g. 29) vorgesehen, die die Rollen 46 ergreifen
und sie derart abstützen, daß sie sich durch Reibschluß drehen.
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Die Wirkungsweise des Antriebs für den Sichtungsförderer ist folgende
(s. Fig. 27): Wenn sich die Querwelle 249 dreht, so bewirkt die Nockenabtastlenkeranordnung
eine Hin- und Herbewegung des Armes 274, derart, daß die Klinke 275 jeweils in eine
Ausnehmung 277 des Gesperrerades 278 zu einer gewissen Zeit eingreift. Der Sichtungsförderer
wird dabei intermittierend angetrieben. Die Ausführung ist derart, daß die Drehung
zwischen aufeinanderfolgenden Ausnehmungen 277 den Sichttmgsförderer um eine Entfernung
vorschreiten läßt, die gleich dem Längsabstand zwischen benachbarten Eieraufnahmetaschen
ist. Da die Welle 249 und die Welle 267 fünf Umdrehungen bei jeder Umdrehung der
Nockenwelle 58 (Fig. 13) machen, wird der Sichtungsförderer bei einem Arbeitszyklus
des Überführungsapparates um fünf Schritte vorbewegt. Das reicht aus, um fünf Reihen
von Eiern in die Taschen aufzunehmen, die von den Bechern im Eierbechertragrahmen
in sie abgelegt werden.
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Zusammenfassung der Wirkungsweise Die mechanische Konstruktion und
die Wirkungsweise der einzelnen Untereinheiten des ganzen Apparates wurden im einzelnen
beschrieben. Nunmehr soll eine kurze Zusammenfassung der Gesamtwirkungsweise des
Apparates gegeben werden, ohne daß dabei eine Wiederholung der Einzelbeschreibungen
der Wirkungsweisen der Untereinheiten des Apparates erfolgt.
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Wie aus Fig. 3 erkennbar, werden die Lattenkisten 11, die die Einlagen
mit Eiern enthalten, in die Zulieferungsspeicher 10 derart eingesetzt, daß die
Eier
senkrecht stehen und ihre Spitzen nach unten zeigen. Wird das Fußpedal 19 nach unten
gedrückt, so gleitet eine Lattenkiste auf ein Anlageblech 26 ur.d kommt dort in
geneigter Lage zur Ruhe. Die Bedienungsperson faltet nun den Deckel der Lattenkiste
auf und kippt sie, wie in der Figur angedeutet, um, so daß die Einlagen mit den
Eiern unmittelbar auf dem Tisch 27 ruhen und die spitzen Enden der Eier nach oben
zeigen. Die leere Lattenkiste wird dann von dem Stapel der Einlagen abgehoben und
weggetan. Die Einlagen mit den Eiern werden dann, wie erforderlich, auf den Beschickungsförderer
C gelegt, der, wie oben beschrieben, intermittierend jeweils eine Einlage mit Eiern
zugleich dem Uberführungsapparat T zuführt.
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Die Fig. 30 bis 33 zeigen schematisch verschiedene Arbeitsstellungen
des Apparates. Die Stellung der Becherhälften, wie sie in F i g. 30 dargestellt
ist, wird als Anfangsstellung angesehen. Dies ist die Stellung, in der das Einlagenaufnahmeorgan
P nächst dem Ende des Beschickungsförderers C liegt, der Eierbecherträger Q über
dem Sichtungsförderer s liegt und der Einlagenauswerfer R gerade eine leere Einlage
ausgeworfen hat. Da die Welle, die den Überführungsapparat T antreibt, mit einem
Fünftel der Drehzahl der Welle angetrieben wird, die den Beschickungsmechanismus
für den Sichtungsförderer s antreibt, gelangen fünf leere Taschen unter den Eierbecherrahmen
Q, um die von den Eierbechern dorthin transportierten Eier aufzunehmen, wenn der
Apparat in der Anfangsstellung ist. Die Eierbecher werden in Querrichtung gespreizt,
wie aus den F i g. 34 bis 39 ersichtlich, die diesen Vorgang schrittweise verfolgen,
wenn sich der Eierbecherrahmen dem Sichtungsförderer nähert und ihn schließlich
erreicht. Ist der Spreizvorgang der Eierbecher beendet und ruhen die Enden der Eier
auf den Rollen des Sichtungsförderers, wie in F i g. 38 ersichtlich, so werden die
Eierbecher geöffnet, wie in Fi g. 39 dargestellt, und legen die Eier auf dem Sichtungsförderer
ab. Die Eier werden in die Taschen derart eingeführt, daß ihre Achsen zur Vertikalen
geneigt liegen. Dies geschieht mittels der schwenkbaren und nicht schwenkbaren Becherhälften,
so daß schließlich alle Eier in die gleiche horizontale Richtung zeigen.
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Der Eierbecherträger Q beginnt nun sich rückwärts zum Beschickungsförderer
zu bewegen, wie in F i g. 31 dargestellt. Dann werden die Arme der Auswerfereinheit
R an den Becherrahmen zurückgezogen. Während dieser Zeit wird eine neue Einlage
mit Eiern auf das Einlagenaufnahmeorgan P gestoßen. Der Eierbecherträger Q setzt
seine Bewegung zum Einlagenaufnahmeorgan fort, bis seine Becher über den Eiern in
der Einlage liegen, wie aus F i g. 32 ersichtlich. Auf Grund der Konstruktion der
Stangen 57a (Fig. 12) des Einlagenaufnahmeorgans werden die Einlagen F durch das
Einlagenaufnahmeorgan etwas nach oben gehoben, so daß die Achsen der Eier geneigt
sind oder divergieren, wie aus Fig. 12 erschtlich, so daß nur eine geringe Relativbewegung
der Eier erfolgt, wenn sie aus der Einlage in die Becher eintreten. Das Einlagenaufnahmeorgan
und der Eierbecherträger kehren nun zusammen zum Sichtungsförderer zurück, wie aus
Fig. 32 ersichtlich. Diese Bewegung setzt sich fort, bis die Stellung der F i g.
33 erreicht ist, woraufhin die Eier sich auf Grund der Schwerkraft in den Bechern
festsetzen.
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Der Takt der Treibnocken ist derart, daß der Eier-
Einlagenaufnahmemechanismus
P nunmehr umkehrt und das Einlagenaufnahmegitter beginnt, sich rückwärts zum Beschickungsförderer
C zu bewegen. Der Eierbecherrahmen setzt seine Bewegung zum Sichtungsförderer S
fort.
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Um diese Zeit herum erteilt der Buckel 241 in dem festen Nocken 237
(F i g. 20) dem Einlagenauswerfmechanismus einen leichten Kick, um zu gewährleisten,
daß die Einlage von den Eiern frei ist, so daß diese ihre Spreizbewegung ausführen
kann. Nachdem das Einlagenaufnahmegitter die vertikale Lage passiert hat, ist der
Einlagenauswerfmechanismus R frei, und zu dieser Zeit liegt die Nockenrolle 228
(F i g. 20) in dem weiten Teil der Nockenausnehmung.
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Der Einlagen-Kickhebel 222 bewegt sich dementsprechend in Fig. 20
nach links, um die Auswurfarme236 anzuheben und die leere Einlage hinaus auf den
Abförderer A für die leeren Einlagen zu werfen (F i g. 2).
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Der Mechanismus ist nunmehr in die in Fig. 30 dargestellte Anfangslage
zurückgekehrt, in der der Ei erbecherträger über dem Sichtungsförderer liegt, in
der die Einlagenarme 236 senkrecht stehen und das Einlagenaufnahmegitter beim Beschickungsförderer
ist. Wenn der Eierbecherträger Q wieder seine Bewegung zum Beschickungsförderer
beginnt, so wird, wie aus Fig. 31 ersichtlich, der Kickhebel 222 zurückgezogen,
und die Feder 230 (Fig. 20) bewegt den Arm 227 nach rechts, so daß die Arme 236
des Einlagenauswerfers R wieder ihre Stellung einnehmen, in der sie am Eierbechertragrahmen
Q liegen.
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Aus der vorangegangenen Beschreibung der Erfindung ist erkennbar,
daß die Eier während des ganzen Überführungsvorganges eine vorgegebene Orientierung
erhalten, so daß sie gegebenenfalls mit ihren spitzen Enden nach unten selbsttätig
verpackt werden können, obwohl die Eier in dem Sichtungsförderer alle horizontal
liegen und ihre Spitzen alle in die gleiche Richtung weisen. Ein besonderer Mechanismus
überträgt die Unterschiede des Abstands zwischen den Eiern, den sie einnehmen, während
sie senkrecht in den Einlagen stehen. und des Abstands, in dem sie waagerecht in
dem Sichtungsförderer liegen. Die leeren Einlagen werden bei dem Arbeitszu plus
selbsttätig ausgeworfen. Die Befreiung der Eier von den Einlagen wird durch die
anfängliche Tätigkeit der Bedienungsperson beim Umkippen der Lattenkiten unterstützt.
Die Einlagen liegen nämlich mit ihrer Oberseite nach unten, bevor die Bedienungsperson
die Einlagen auf den Beschickungsförderer stellt.
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Durch Unterteilung des Sichtungsförderers S in zwei Abschnitte können
jeweils drei Eier in einer Reihe auf zwei intermittierend laufende, einzelne Ablageförderer
gebracht werden. Der schrittweise Antrieb des Sichtungsförderers und die Einstellung
des Taktes dieses Förderers gegenüber dem des Antriebs für den Überführungsmechanismus
sichert hin-;reichenden Platz für die Eier, wenn sie die Eierbecher verlassen. und
macht es möglich, kurze Zwischenpausen für die Einleitung des Ablegens der Eier
aus den Eierbechern in die Taschen des Sichtungsförderers zu gewinnen. Die Umladevorrichtung
nach der Erfindung kann mit hoher Geschwindigkeit arbeiten
und hat nach dem Ausführungsbeispiel
einen Durchsatz von dreihundertsechzig Eiern pro Minute, ohne daß Eier zerbrechen.