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DE1172990B - UEbungsmunition fuer rueckstossfreie Panzer-abwehrwaffen - Google Patents

UEbungsmunition fuer rueckstossfreie Panzer-abwehrwaffen

Info

Publication number
DE1172990B
DE1172990B DEN18409A DEN0018409A DE1172990B DE 1172990 B DE1172990 B DE 1172990B DE N18409 A DEN18409 A DE N18409A DE N0018409 A DEN0018409 A DE N0018409A DE 1172990 B DE1172990 B DE 1172990B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
caliber
bullet
sub
additional charge
ammunition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN18409A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Otto
Klaus Ohling
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG
Original Assignee
Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG filed Critical Nico Pyrotechnik Hanns Juergen Diederichs GmbH and Co KG
Priority to DEN18409A priority Critical patent/DE1172990B/de
Priority to GB583261A priority patent/GB936502A/en
Priority to DK173261A priority patent/DK117758B/da
Priority to FR862651A priority patent/FR1289934A/fr
Priority to BE604239A priority patent/BE604239A/fr
Publication of DE1172990B publication Critical patent/DE1172990B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/12Projectiles or missiles
    • F42B8/24Rockets
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/02Cartridges
    • F42B8/10Cartridges with sub-calibre adaptor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: F07f
Nummer: Aktenzeichen: Anmeldetag: Auslegetag:
Deutsche Kl.: 72 d-6
1172 990
N18409Ic/72d
27. Mai 1960
25. Juni 1964
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Übungsmunition für rückstoßfreie Panzerabwehrwaffen von der Art der Panzerfaust, die aus einem die äußere Form des scharfen Selbstvortriebsgeschosses aufweisenden Seheingeschoß mit Unterkaliberlauf zum Abschuß von Unterkaliberübungsmunition besteht, wobei auch das Scheingeschoß nach dem Abschuß selbsttätig aus der Waffe ausgeworfen wird.
Beim Übungsschießen sollen alle Vorgänge so ähnlieh wie möglich denen im Ernstfall verlaufen. Die mit der Unterkalibermunition geladenen Scheingeschosse sollen daher weitgehend den scharfen Geschossen gleichen und sollen genauso geladen werden können wie diese. Weiterhin ist es wünschenswert, wenn das Scheingeschoß naeh dem Übungsschuß sofort selbsttätig aus der Waffe ausgeworfen wird, damit diese für einen neuen Ladevorgang bereit ist.
Bei einem bekannten Übungsgeschoß für eine Bazooka wird dies dadurch erreicht, daß der beim Abschuß der Unterkalibermunition auf das Scheingeschoß ausgeübte Rückstoß dazu ausgenutzt wird, dies nach hinten aus der Waffe auszuwerfen. Dieses Verfahren ist jedoch erstens gefährlich für eventuell hinter dem Schießenden stehende Personen und zweitens weicht das Auswerfen des Scheingeschosses nach hinten von den Vorgängen im praktischen Fall ab und ist aus diesem Grunde unerwünscht. Schließlich läßt sich das Scheingeschoß bei Panzerfäusten nicht nach hinten auswerfen, weil der Geschoßkopf hierbei bekanntlich größer ist als der Durchmesser des Laufs der Waffe.
Bei Granatwerfern ist ein Scheingesehoß mit Einsatzlauf bekannt, das eine zusätzliche Ladung zum Herausschleudern des Scheingeschosses aus der Waffe aufweist. Da das Werferrohr hinten geschlossen ist, kann das Geschoß selbstverständlich nur nach vorn ausgeworfen werden. Für die Lösung des der Erfindung zugrundeliegenden Problems läßt sich daraus jedoch keine Anregung entnehmen, weil diese hinten geschlossenen Waffen gegenüber den rückstoßfreien Waffen eine gänzlich abweichende Gattung darstellen. Dies nicht zuletzt im Hinblick darauf, daß der Übungsschuß bei den rückstoßfreien Waffen, die in der Hand gehalten werden, möglichst ähnlich ablaufen soll wie der scharfe Schuß.
Eine stärkere Annäherung an die praktischen Verhältnisse wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß am Scheingesehoß in bekannter Weise eine zusätzliche Ladung zum Herausschleudern aus der Waffe in Schußrichtung vorgesehen ist, die in einer besonderen Hülse außerhalb des Scheingeschosses und hinter diesem befestigt ist. Diese zusätzliche Ladung
Übungsmunition für rückstoßfreie Panzerabwehrwaffen
Anmelder:
Nico-Pyrotechnik Hanns-Jürgen Diederichs,
Trittau (Bez. Hbg.), Am Kellerberg
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Karl Otto, Trittau (Bez. Hbg.),
Klaus Ohling, Ahrensburg
versieht gleichzeitig den Zweck einer Deutladung zur akustischen Anzeige des Abschusses und dient damit einer Annäherung des Eindrucks an den beim Abschuß des scharfen Geschosses. Durch die Anordnung hinter dem Scheingesehoß gleicht die Zusatzladung äußerlich der bei dem scharfen Geschoß vorhandenen Vortriebsladung.
Gemäß einem besonderen Merkmal der Erfindung wird die besondere Hülse für die zusätzliche Ladung an der Bodenplatte der Unterkaliberkartusche befestigt. Dadurch wird die zusätzliche Ladung an einem Scheingesehoß gleichzeitig mit einer neuen Unterkaliberladung und ohne zusätzliche Handgriffe an dem Scheingesehoß angebracht.
Dabei steht erfindungsgemäß die zusätzliche Ladung durch Kanäle mit der Treibladung der Unterkalibermunition in solcher Verbindung, daß diese bei der Detonation der zusätzlichen Ladung gezündet wird, wobei die Zündeinrichtungen der Waffe auf die zusätzliche Ladung wirken. Die Zündung des Übungsgeschosses kann somit durch die gleichen Einrichtungen bewirkt werden, die auch die Zündung im Ernstfall herbeiführen, insbesondere durch seitliches Einschießen eines Ladungszünders durch die Hülsenwandung hindurch.
Zweckmäßig weist die Hülse der zusätzlichen Ladung einen größeren Durchmesser als der Unterkaliberlauf des Ausbildungsschießgerätes auf.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der in der Zeichnung beispielsweise dargestellten Ausführungsform im Zusammenhang mit einer Panzerfaust beschrieben. In entsprechender Abwandlung lassen sich die erfindungsgemäßen Merkmale auch bei anderen rückstoßfreien Waffen anwenden, beispielsweise bei einer Bazooka.
409 627/71
In der Zeichnung ist
F i g. 1 ein Längsschnitt durch eine Panzerfaust mit eingesetztem Scheingeschoß und Unterkalibermunition und
F i g. 2 ein gegenüber F i g. 1 im Maßstab vergrößerter Längsschnitt durch ein Unterkalibergeschoß mit angesetzter Hülse für die zusätzliche Ladung.
Die Abschußwaffe besteht aus einem Lauf sowie Halte-, Betätigungs- und Zieleinrichtungen. In den Lauf ist von vorn das Scheingeschoß 2 mit seinem Schaft 3 eingesetzt. Es ist in seinem Äußeren dem scharfen Selbstvortriebsgeschoß nachgebildet. Es weist in seinem Innern einen Unterkaliberlauf 4 auf.
Das Scheingeschoß ist mit einem Unterkalibergeschoß 5 in einer Unterkaliberhülse 6 geladen. Das Unterkalibergeschoß besteht aus dem schweren Kopf 7, der aus kunststoffumspritztem Metall gebildet sein kann, aus dem Schaft 8, der möglichst leicht ist und aus Holz oder Kunststoff sein kann, und dem Körper 9. der ebenfalls aus Holz oder Kunststoff bestehen kann und bei Ϊ0 mit Leitflügeln versehen ist. Solange sich das Geschoß in der Hülse befindet, liegen die aus elastischem Material bestehenden Leitfiügel dem Körper mehr oder weniger eng an. Nach dem Abschuß entfalten sie sich.
Die Hülse 6 hat einen Boden 11. Oberhalb des Bodens befindet sich ein Außengewinde 12. Mittels dieses Gewindes wird die Hülse in dem Unterkaliberlauf des Scheingeschosses befestigt. Natürlich kann an die Stelle dieses Gewindes auch eine andere Sieherungsvorrichtung treten.
Die Hülse enthält außer dem Körper 9 des Unterkalibergeschosses zwischen diesem und seinem Boden 11 vor allem noch die Treibladung 13, den Ausgleichsring 14 und den Treibring 15, deren Funktionen bekannt sind.
An den Boden 11 der Hülse 6 ist eine Hülse 17 angesetzt, die die zusätzliche Ladung 18 enthält. Diese Ladung 18 besteht aus dem Pulversatz, dem Ring 19, dem Füllträger 20 sowie der Bodenscheibe 21. Der Füllträger hat die bekannte Funktion der sogenannten Verdammung.
Die zusätzliche Ladung 18 steht über die Bohrung 22 in dem Kartuschboden 11 mit der Treibladung 13 in der Hülse 6 in Verbindung. Durch diese Bohrung wird die Treibladung beim Abfeuern der zusätzlichen Ladung gezündet. Die Zündung der zusätzlichen Ladung erfolgt in der gewohnten Weise, d. h. in der Weise, in der die an entsprechender Stelle sitzenden Ladungen bei scharfen Panzerfäusten gezündet werden. Beispielsweise geschieht das durch seitliches Einschießen eines Ladungszünders durch die Hülsenwandung 17 hindurch von der unterhalb der Hülse strichliert angedeuteten Abschußvorrichtung her.
Die Ladung kann aber auch durch elektrische Mittel oder beliebige mechanische Mittel zur Zündung gebracht werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Übungsmunition für rückstoßfreie Panzerabwehrwaffen von der Art der Panzerfaust, die aus einem die äußere Form des scharfen Selbstvortriebsgeschosses aufweisenden Scheingeschoß mit Unterkaliberlauf zum Abschuß von Unterkaliberübungsmunition besteht, wobei auch das Scheingeschoß nach dem Abschuß selbsttätig aus der Waffe ausgeworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise eine zusätzliche Ladung (18) zum Herausschleudern des Scheingeschosses (2) aus der Waffe (1) in Schußrichtung vorgesehen ist, die in einer besonderen Hülse (17) außerhalb des Scheingeschosses (2) und hinter diesem befestigt ist.
2. Übungsmunition nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Hülse (17) an der Bodenplatte (11) der Unterkaliberkartusche (6) befestigt ist.
3. Übungsmunition nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Ladung (18) durch Kanäle (22) mit der Treibladung (13) der Unterkalibermunition in solcher Verbindung steht, daß diese bei Detonation der zusätzlichen Ladung (18) gezündet wird, und daß die Zündeinrichtungen der Waffe auf die zusätzliche Ladung (18) wirken.
4. Übungsmunition nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (17) der zusätzlichen Ladung (18) einen größeren Durchmesser hat als der Unterkaliberlauf (4) des Scheingeschosses (2).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 000 718,1 013 202, 403, 867 367, 726 768;
britische Patentschrift Nr. 745 252; USA.-Patentschrift Nr. 2 490 101; »British Plastics«, August 1960, Bd. 33, S. 348f.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 627/71 6.64 @ Bundesdruckelei Berlin
DEN18409A 1960-05-27 1960-05-27 UEbungsmunition fuer rueckstossfreie Panzer-abwehrwaffen Pending DE1172990B (de)

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GB583261A GB936502A (en) 1960-05-27 1961-02-16 Improvements in or relating to subcalibre practice ammunition
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BE604239A BE604239A (fr) 1960-05-27 1961-05-26 Cartouche à projectile sous-calibré d'exercise pour armes anti-chars

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DK (1) DK117758B (de)
GB (1) GB936502A (de)

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