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DE1172989B - Treibladung fuer rueckstossfreie Waffen - Google Patents

Treibladung fuer rueckstossfreie Waffen

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Publication number
DE1172989B
DE1172989B DED39605A DED0039605A DE1172989B DE 1172989 B DE1172989 B DE 1172989B DE D39605 A DED39605 A DE D39605A DE D0039605 A DED0039605 A DE D0039605A DE 1172989 B DE1172989 B DE 1172989B
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DE
Germany
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propellant charge
propellant
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dam
charge according
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Pending
Application number
DED39605A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Perniss
Edith Schweickert
Karl Wengenroth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Diehl Verwaltungs Stiftung
Original Assignee
Diehl GmbH and Co
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A1/00Missile propulsion characterised by the use of explosive or combustible propellant charges
    • F41A1/08Recoilless guns, i.e. guns having propulsion means producing no recoil
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A1/00Missile propulsion characterised by the use of explosive or combustible propellant charges
    • F41A1/08Recoilless guns, i.e. guns having propulsion means producing no recoil
    • F41A1/10Recoilless guns, i.e. guns having propulsion means producing no recoil a counter projectile being used to balance recoil
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B15/00Self-propelled projectiles or missiles, e.g. rockets; Guided missiles

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: F07f
Deutsche Kl.: 72d-2
Nummer: 1172989
Aktenzeichen: D 396051 c / 72 d
Anmeldetag: 11. August 1962
Auslegetag: 25. Juni 1964
Die Erfindung bezieht sich auf eine Treibladung für rückstoßfreie Waffen mit beidseitig offenem Abschußrohr, welche zwischen einer aus Staub oder Pulver zu einem ein- oder mehrteiligen Körper gepreßte Verdammung und dem.Geschoß angeordnet ist, wobei die Verdammung unter dem Einfluß des Abschusses bzw. der Treibladungsgase durch die rückwärtige Waffenmündung ausgestoßen wird und dabei wieder zu Staub bzw. Pulver zerfällt.
Für Waffen mit beidseitig offenem Abschußrohr sind bereits Treibladungen bekannt, die zur Rückstoßkompensation mit einer rückwärtigen Verdammung versehen sind, welche aus einem oder mehreren zylindrischen Körpern besteht. Neben Pappscheibenverdämmkörpern, die im Durchmesser entweder dem Rohrinnendurchmesser oder wenigstens dem Durchmesser der Vortriebspulverladung entsprechen, sind auch Zerfallverdämmkörper bekannt, die aus Staub so gepreßt sind, daß sie unter dem Einfluß des Abschusses beim Verlassen der rückwärtigen Waffenmündung wieder zu Staub zerfallen. In bekannter Weise kann ein Teil dieser Zerfallverdämmkörper im Durchmesser gegenüber dem Rohrinnendurchmesser verringert sein. Statt derartige Verdämmkörper zu verwenden, ist es auch bekannt, zur Kompensation des Rückstoßes das rückwärtige Ende der Treibladungshülse düsenförmig zu gestalten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Treibladung, welche zwischen einem aus Staub oder Pulver gepreßten Verdämmkörper und dem Geschoß angeordnet ist. Aufgabe der Erfindung ist es, die Treibladung bzw. deren Verdammung so auszubilden, daß bei gegenüber herkömmlichen Ladungen gleichbleibender V0 des Geschosses der auftretende Maximaldruck in der Waffe beim Schuß verringert und der Druckabfall verzögert wird.
Nach der Erfindung wird hierzu vorgeschlagen, den Verdämmkörper mit wenigstens einem axialen Durchlaß zu versehen, der ein Ausströmen der Treibladungsgase über die ganze Länge der Verdammung nach hinten ermöglicht, noch ehe der Verdämmkönper die rückwärtige Waffenmündung verläßt. Um dennoch den zum Zünden der Treibladung erforderlichen Druckaufbau zu erreichen, können die Durchlässe mit einer bereits vor dem Erreichen des Maximaldrucks in der Waffe berstenden Folie od. dgl. abgedeckt sein. Der Durchlaß kann als zentrische Bohrung des Verdämmkörpers ausgebildet sein. Die Durchlässe können aber auch durch einen gegebenenfalls von Stützrippen oder -warzen unterteilten Ringspalt zwischen der Rohrinnenwand und dem im Durchmesser verringerten Verdämmkörper gebildet Treibladung für rückstoßfreie Waffen
Anmelder:
Fa. Diehl, Nürnberg, Stephanstr. 49
Als Erfinder benannt:
Wilhelm Perniß,
Edith Schweickert, Nürnberg,
Karl Wengenroth, München
werden. Der Durchlaßquerschnitt kann dabei etwa ein Dreißigstel bis zu einem Drittel, insbesondere ein Fünfzehntel des Rohrinnenquerschnitts betragen.
Durch einen solchen Aufbau der Treibladung bzw. der mit dieser verbundenen Verdammung wird erreicht, daß der sofort nach dem Zünden der Treibladung entstehende Gasdruck die den Durchlaß verschließende Folie zum Bersten bringt und zum Teil nach hinten abströmt, wodurch eine unerwünschte Überdruckspitze verhindert wird. Der zur Rohrinnenwand hin durch eine Kunststoffhülle und/oder eine
as Bandage abgegrenzte Verdämmkörper soll dabei im Gefüge selbst jedoch noch nicht so weit verändert werden, daß etwa Staubteile an der Rohrinnenwand entlangstreichen und die Waffe vorzeitig abnutzen.
Aufgenommene Gasdruckdiagramme zeigen, daß bei gleichem Gesamtleistungsinhalt und bei entsprechendem Verdämmkörpergewicht, welches erheblich niedriger ist als das Geschoßgewicht, der maximale Gasdruck auf die Hälfte reduziert werden kann. Da infolge des Ausströmens eines Teiles der Gase durch den Axialkanal nach hinten der Verdämmkörper verzögert bzw. langsamer nach hinten ausgestoßen wird, erfährt die Druckkurve eine Verbreiterung. Der Verdämmkörper verläßt die Rückwärtige Waffenmündung erst, wenn das Geschoß seine V0 etwa erreicht hat. Trotz Verringerung des Maximalgasdrackes führt die Verzögerung des Druckabfalls wieder zum gleichen Leistungsinhalt. Dies erlaubt aber einerseits, die Waffe leichter zu bauen, und ergibt andererseits den Vorteil geringerer Streuung.
Um ein vorzeitiges Lösen einer den Verdämmkörper umschließenden Hülle zu vermeiden, ist diese mit einem überstehenden Rand an der insbesondere im Durchmesser abgesetzten Treibladungshülse so befestigt, z. B. angeklebt oder angeschweißt, daß sich der Verdämmkörper beim Solldruck, z. B. an einer Sollbruchstelle abreißend, löst.
409 627/70
Die Durchlaßkanäle können zwecks Verringerung des Durchströmquerschnitts nach Abbau der Gasdruckspitze mit bei Erwärmung quellenden Mitteln ausgekleidet sein. Statt dessen können, um die Durchlässe wenigstens teilweise zu versetzen, dem Verdämmkörper bei Erwärmung ansprechende, insbesondere pulverförmige Treibmittel zugesetzt sein. Durch sie sowie durch entsprechend lose bzw. bindemittelarme Verpressung des Körpers wird eine bereits im Rohr beginnende, die axiale Länge des Körpers verkürzende und den Abströmdurchlaß verschließende bzw. verengende Zerfallveränderung herbeigeführt. Die Rohrinnenwand ist dabei durch die Umhüllung des Verdämmkörpers gegen reibende Abnutzung durch Staubpartikeln des Verdämmkörpers geschützt.

Claims (8)

Patentansprüche: 30
1. Treibladung für rückstoßfreie Waffen mit beidseitig offenem Abschußrohr, welche zwischen einer aus Staub oder Pulver zu einem ein- oder mehrteiligen Körper gepreßten Verdammung und dem Geschoß angeordnet ist, wobei die Verdämmung unter dem Einfluß des Abschusses bzw. der Treibladungsgase durch die rückwärtige Waffenmündung ausgestoßen wird und dabei wieder zu Staub bzw. Pulver zerfällt, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdämmkörper mit wenigstens einem axialen Durchlaß versehen ist, der ein Ausströmen der Treibladungsgase über die ganze Länge der Verdammung nach hinten ermöglicht, noch ehe der Verdämmkörper die rückwärtige Waffenmündung verläßt.
2. Teibladung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässe mit einer bereits vor dem Erreichen des Maximaldrucks in der Waffe berstenden Folie od. dgl. abgedeckt sind.
3. Treibladung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchlaß durch eine zentrische Bohrung im Verdämmkörper gebildet ist.
4. Treibladung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchlässe durch einen gegebenenfalls von Stützrippen oder -warzen unterteilten Ringspalt zwischen der Rohrinnenwand und dem im Durchmesser verringerten Verdämmkörper gebildet sind.
5. Treibladung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Durchlässe etwa ein Dreißigstel bis ein Drittel, insbesondere ein Fünfzehntel des Rohrinnenquerschnitts beträgt.
6. Treibladung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verringern des Durchströmquerschnitts während des Ausstoßvorganges die Durchlässe mit bei Erwärmung quellenden Mitteln ausgekleidet sind.
7. Treibladung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verdämmkörper ein bei Erwärmung ansprechendes, den Zerfallvorgang wenigstens örtlich, insbesondere im Bereich der Durchlässe beschleunigendes, vorzugsweise pulverförmiges Treibmittel zugesetzt ist.
8. Treibladung nach den Ansprüchen 1 bis 7* gekennzeichnet durch eine den Verdämmkörper umschließende Kunststoffhülle od. dgl., deren nach vorn überstehender Rand auf der zur Verdammung hin im Durchmesser abgesetzten Treibladungshülse lösbar bzw. abspreng- oder abtrennbar befestigt, insbesondere festgeklebt oder aufgeschweißt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 123 953;
britische Patentschriften Nr. 631261, 577 319, 318;
USA.-Patentschrift Nr. 2 791 961.
409 627/70 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
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