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DE1172881B - Logisches Element und aus logischen Elementen aufgebauter Schaltkreis - Google Patents

Logisches Element und aus logischen Elementen aufgebauter Schaltkreis

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Publication number
DE1172881B
DE1172881B DEK43284A DEK0043284A DE1172881B DE 1172881 B DE1172881 B DE 1172881B DE K43284 A DEK43284 A DE K43284A DE K0043284 A DEK0043284 A DE K0043284A DE 1172881 B DE1172881 B DE 1172881B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
write
coils
series
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK43284A
Other languages
English (en)
Inventor
Shintaro Oshima
Hajime Enomoto
Saburo Shirai
Yasuo Koseki
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KDDI Corp
Original Assignee
Kokusai Denshin Denwa KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kokusai Denshin Denwa KK filed Critical Kokusai Denshin Denwa KK
Publication of DE1172881B publication Critical patent/DE1172881B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
    • H03K19/16Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components using saturable magnetic devices
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/383Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using magnetic or similar elements

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Description

  • Logisches Element und aus logischen Elementen aufgebauter Schaltkreis Die Erfindung betrifft logische Elemente mit Magnetkernen und aus diesen Elementen aufgebaute Schaltkreise zum Durchführen logischer Operationen. Logische Elemente bestehen im allgemeinen aus zumindest einem Magnetkern mit rechteckförmiger Hysteresisschleife, auf den eine Primärwicklung zum Einschreiben eines binären Eingangsimpulses, eine Sekundärwicklung zum Bilden eines Ausleseimpulses und eine tertiäre Wicklung mit parallel geschalteter Diode zum Übertragen des Ausleseimpulses auf ein nachfolgendes Element aufgewickelt sind.
  • Für den einwandfreien Betrieb eines logischen Elements mit nur einem Magnetkern ist Voraussetzung, daß die Charakteristik des Kerns exakt der Rechteckform entspricht, was in der Praxis bekanntermaßen große Schwierigkeiten bereitet. Weitere Schwierigkeiten ergeben sich daraus, daß die an die Impulsquelle anzuschließende Lastimpedanz sich mit dem jeweiligen Operationszustand des Magnetkerns ändert, was die Zuführung eines geeigneten Impulsstroms zum Betrieb des Elements sehr erschwert.
  • Logische Elemente mit zwei Magnetkernen weisen demgegenüber den Vorteil auf, daß kleinere Abweichungen der Kerncharakteristiken von der idealen Rechteckform von geringerer Bedeutung sind, doch zeigen diese Elemente andere schwerwiegende Nachteile. Da der Einschreibvorgang lediglich mittels eines Eingangs-Informationssignals erfolgt, muß dessen Intensität sehr hoch sein. Demgemäß besteht stets die Gefahr, daß unvollständige Einschreibevorgänge erfolgen, und es ist kaum möglich, ein Ausgangssignal mit konstanter Intensität zu erhalten. Aus diesen Gründen kann auch in der Eingangsseite eines derartigen logischen Elements keine unabhängige logische Operation durchgeführt werden, sondern nur in Kombination mit der Ausgangsseite, was den Aufbau eines komplexen, aus einer Vielzahl von Elementen bestehenden Kreises beträchtlich erschwert. Ferner ist es nicht möglich, mehrere Abzweigkreise anzuschließen, da die Energie des von einem einzigen logischen Element abgeleiteten Ausgangs-Informationssignals zwangläufig beschränkt ist. Schließlich ist die Betriebsgeschwindigkeit derartiger Elemente gering, da das Umschalten der jeweiligen Zustände des Restmagnetismus beider Kerne lediglich mittels der Eingangssignale erfolgt.
  • Ziel der Erfindung ist es, diese Schwierigkeiten zu überwinden und ein logisches Element zu schaffen, das auch bei schwachen Eingangs-Informationen eine vollständige Einschreibeoperation gewährleistet und Ausgangssignale konstanter Intensität abgibt. Die Ausgangsintensität soll dabei so groß sein, daß eine Vielzahl von Abzweigleitungen angeschlossen werden können. Ferner ist es Ziel der Erfindung, das logische Element derart auszubilden, daß es unabhängig von der logischen Operation der Ausgangsseite vielfältige logische Operationen durchführen kann.
  • Das logische Element soll schließlich zu logischen Kreisen ausbaufähig sein, die keine anderen Glieder als Magnetkerne, Wicklungen und Torschaltglieder aufweisen und eine hohe Operationsgeschwindigkeit besitzen.
  • Die Erfindung geht aus von einem logischen Element mit zwei Magnetkernen, einem Einschreibekreis, einem Rückstellkreis und einem Auslesekreis, und zeichnet sich dadurch aus, daß zusätzlich ein Einschreibe-Vormagnetisierungskreis aus zwei in Reihe geschalteten, auf die Kerne gewickelten Spulen, und ein zweiter Einschreibekreis, der ebenfalls aus zwei in Reihe geschalteten, auf die Kerne gewickelten Spulen besteht, vorgesehen sind. Dabei erzeugt der Vormagnetisierungskreis bei Ankunft einer Einschreibe-Information eine Magnetkraft etwa gleicher Größe, aber umgekehrter Richtung wie der Rückstellkreis, wodurch selbst bei schwächsten Eingangssignalen intensive Ausgangssignale erzeugbar sind, während der zweite Einschreibekreis bei Ankunft einer Eingangs-Information mit einem konstanten Impulsstrom gespeist wird, dessen Amplitude einem ungeraden Vielfachen der halben Amplitude der Einschreibe-Information entspricht, wodurch es möglich ist, im Element von seiner Ausgangsseite unabhängige logische Operationen durchzuführen.
  • Die Gatter können aus nichtlinearen Gleichrichtern bestehen. Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung können aber auch die Gatter aus Transformatoren mit Kernen im wesentlichen rechteckiger Charakteristik bestehen, deren Sekundärwindungen in den Auslesekreis eingeschaltet sind und deren Primärwicklungen von einem Vormagnetisierungsstrom durchflossen sind, der außer während der Zeitdauer der gewünschten Ausleseimpulse eine hohe, dem Strom im Auslesekreis entgegengerichtete Impedanz hervorruft.
  • Die Auslesespulen sind zweckmäßig in an sich bekannter Weise in Windungsrichtung der Einschreibespulen gewickelt.
  • Für die Übertragung einer Veränderlichen mit Hilfe eines logischen Kreises aus zwei erfindungsgemäßen Elementen sind vorteilhafterweise die Einschreibespulen des zweiten Elements und die Endklemmen des ersten Elements entgegen der Flußrichtung des konstanten Impulsstromes des zweiten Elements miteinander verbunden.
  • Ein logischer Kreis aus drei Elementen nach der Erfindung ist zweckmäßigerweise derart ausgebildet, daß das dritte Element mit zwei Einschreibekreisen versehen ist, deren einer in positiver Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des ersten Elements und deren anderer in negativer Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des zweiten Elements dient, wobei der konstante Impulsstrom des dritten Elements für »Oder«-Verknüpfung positiv und für »Und«-Verknüpfung negativ gewählt ist.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung, insbesondere auch die Kombination erfindungsgemäßer Elemente zu logischen Kreisen, ergeben sich aus der Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen. In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigen A b b. 1. a, 1 b und 1 c Schaltbilder von drei verschiedenen Ausführungsformen der Erfindung, A b b. 2 a ein Blockschaltbild zur Erläuterung der Schaltungsanordnungen von A b b. 1, A b b. 2 b Zeitgeber-Impulsfolgen für die erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen, A b b. 3 Hysteresiskennlinien von Magnetkernen, wie sie bei der Erfindung verwendet sind, A b b. 4 eine graphische Darstellung, welche die Beziehung zwischen der Amplitude des Ausleseimpulses und der Zahl der Abzweigungen darstellt, A b b. 5 eine graphische Darstellung experimentell gefundener Werte, welche die Beziehung zwischen dem Auslesesignal und der resultierenden Einschreibeamplitude zeigt, A b b. 6, 7, 10, 12 a und 13 weitere Ausführungsformen der Erfindung.
  • A b b. 8 a, 8 b, 9 a, 9 b. 11, 12 b, 14 a und 14 b symbolische Schaltbilder zur jeweiligen Erläuterung der Ausführungsformen nach den A b b. 6, 7, 10, 12 a und 1.3, A b b. 15, 16 und 17a drei weitere Ausführungsformen der Erfindung.
  • A b b. 17b schematisch die Schaltung nach Abb. 17a, A b b. 17c eine symbolische Darstellung zur Erläuterung der Schaltung nach A b b. 17 a.
  • A b b. 18 eine Darstellung der Verknüpfung nach einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, A b b. 19, 20a und 21 drei weitere Ausführungsformen der Erfindung.
  • A b b. 20b eine symbolische Darstellung der Schaltung von A b b. 20 a und A b b. 22 eine Kennlinie einer »Rückwärtsdiode«. Gemäß A b b. 1 a sind auf die Magnetkerne Ml und M." deren jeder eine rechteckförmige Hysteresischarakteristik gemäß A b b. 3 aufweist, gewickelt: 1. Einschreibewicklungen Ni, N2 und N.; für die Zuführung eines Einschreibesignals in Impulsform von irgendeiner vorhergehenden Stufe, 2. eine weitere Einschreibewicklung N,. für die Zuführung eines konstanten Impulsstromes, 3. eine Einschreibe-Vormagnetisierungswicklung W für die Zuführung eines Vormagnetisierungsstromes, welcher den Einschreibevorgang unterstützt, 4. eine Rückstellwicklung S für die Zuführung eines Rückstell-Impulsstromes, der den Zustand jedes Magnetkerns vor dem Einschreibevorgang in seinen ursprünglichen Zustand zurückbringt, und 5. eine Auslesewicklung N, zum Auslesen der Magnetkerne zu dem Zeitpunkt, wenn ein Ausleseimpulsstrom 1, zu dieser Wicklung während der Ausleseperiode gelangt.
  • Die Einschreibewicklungen N1, N., und N.; (erster Einschreibekreis), die Konstantsignalwicklung N,. (zweiter Einschreibekreis) und die Auslesewicklung No sind auf die beiden Magnetkerne Ml und M., in jeweils gleicher Richtung gewickelt. während die Vormagnetisierungswicklung W und auch die Rückstellwicklung S in jeweils entgegengesetzter Richtung auf die beiden Kerne gewickelt sind. An den Spulen der Auslesewicklung N, sind Torschaltelemente (Gatter) G1 und G., angeschlossen und an diesen Lastimpedanzen Z1 und Z.,. Klemmen X und X greifen den Auslesestrom zwischen den Gattern und den Lastimpedanzen ab.
  • Bei dieser Schaltung wird dem magnetischen Torelement ein Vormagnetisierungsstrom gleichzeitig mit Ankunft eines Einschreibe-Vormagnetisierungsstromes zugeführt, wodurch eine hohe Impedanz gegenüber dem in der Ausgangswicklung fließenden Strom erhalten wird.
  • In A b b. 1 c ist eine weitere Ausführung gezeigt, bei der Gleichrichterelemente, wie z. B. Dioden, als Gatter verwendet sind. Wenn in diesem Fall ein Einschreibe-Vormagnetisierungsstrom zugeführt wird, so nimmt der aus der Ausgangswicklung bestehende Stromkreis eine hohe Impedanz an in übereinstimmung mit einer nichtlinearen Charakteristik der Gleichrichterelemente, dagegen aber eine niedrige Impedanz bei Zuführen eines Auslesestromes Ir. In den Schaltungen nach A b b. 1 a, 1 b urd 1 c sind die Impedanzen der Eingangswicklung der nächsten Stufe durch Z1 und Z., dargestellt.
  • A b b. 2 a zeigt in schematischer Darstellung den Aufbau der Schaltungsanordnung nach A b b. 1. Das System ist in zwei Gruppen unterteilt, die von zwei Zeitgeberphasen zyklisch umgeschaltet werden. E: sei angenommen, daß sich die Schaltung zunächst in einer ersten Phase befindet. Zur Zeit t1 wird ein Rückstell-Impulsstrom IS, dessen Amplitude groß genug ist, um den Magnetkern in den Zustand von B, in der größeren Hysteresisschleife von A b b. 3 zu bringen, der Wicklung S zugeführt, welcher die Magnetkerne M1 und M2 in die Zustände von -B, und +B, bringt. Diese Zustände sollen im folgenden jeweils mit (-) und (+) bezeichnet werden.
  • Dann wird zur Zeit t.. ein Vormagnetisierungsimpulsstrom I", mit einer Amplitude, die eine Magnetisierung entsprechend der Koerzitivkraft des Magnetkernes hervorruft, der Wicklung W zugeführt, wodurch in den Magnetkernen M, und M2 jeweils Magnetkräfte +H, und -H, induziert werden.
  • Gleichzeitig mit dem Aufprägen des Vormagnetisierungsstromes I", auf die Spule W werden auf die Eingangswicklungen Ni, N2 und N3 Einschreibesignale gegeben und außerdem der Wicklung N, ein konstantes Impulssignal I, aufgeprägt. Polarität und Amplitude des Impulssignals 1, werden dabei, wie später im einzelnen beschrieben, gemäß der in der Eingangsseite auszuführenden logischen Operation gewählt.
  • Wenn das resultierende Signal der Logiken an der Eingangsstufe positiv ist und +11 entspricht, wird der dem Magnetkern M1 zugeführte wirksame Impulsstrom (+1l +1",), wodurch der Magnetkern M1 in den Zustand von +B, gelangt (zu dem Punkt c in A b b. 3).
  • Weiterhin wird der effektive Impulsstrom, welcher dem Magnetkern M2 zugeführt wird, zu (-f-11 -I",), so daß der Zustand des Magnetkernes M2 nicht geändert wird und in dem Zustand +B, verbleibt (Punkt b in A b b. 3).
  • In dem oben angenommenen Fall sind somit beide Magnetkerne M1 und M2 im (+)-Zustand.
  • Wenn jedoch das resultierende Signal der Logiken an der Eingangsstufe negativ ist und -11 entspricht, so wird der dem Magnetkern M1 zugeführte Impulsstrom zu (-11 +1",) und der dem Magnetkern M., zugeführte Impulsstrom zu (-Il -I",), wodurch der Zustand des Magnetkernes M2 in denjenigen des Punktes d in A b b. 3 geändert wird. In diesem Fall sind dann beide Magnetkerne M1 und M2 im (-)-Zustand. Wie oben beschrieben, wird das resultierende Signal der Logiken an der Eingangsstufe in die Schaltung eingeschrieben und das Einschreibesignal in den Magnetkernen bis zur nächsten Ausleseperiode gespeichert.
  • Wenn der Ausleseimpulsstrom 1, zur Zeit t. der Ausgangswicklung No zugeführt wird, so nimmt die Impedanz einer der auf die Magnetkerne M1 und M., aufgewickelten Ausgangswicklungen gegenüber dem Strom I, eine hohe Impedanz an, die Impedanz der anderen Spule dagegen nimmt entsprechend den Kernzuständen ab.
  • Wenn beispielsweise die Zustände der beiden Magnetkerne (+) sind und ein Ausleseimpulsstrom I, zugeführt wird, wird dieser Strom I, in zwei Ströme Il und 12 geteilt, wie es in A b b. 1 gezeigt ist. Durch einen Strom 1i kann der Kern M1 nur von einem magnetischen Zustand entsprechend dem Punkt c seiner Hysteresisschleife in einen Punkt e (A b b. 3) gebracht werden, wobei letzterer Punkt einer niedrigen Kernimpedanz entspricht. Dagegen bringt der Strom 12 den Kern M2 aus dem Zustand entsprechend Punkt b seiner Hysteresisschleife in den Punkt f (Ab b. 3), wodurch der Kern eine hohe Impedanz annimmt. Nach der Zuführung des Ausleseimpuls-5 Stromes 1, erreicht der Zustand des Magnetkernes M., den Punkt g in A b b. 3. Infolgedessen ist der größte Teil des Ausleseimpulsstromes I, der Strom 11, und es ist der Strom 12 viel kleiner als der Strom Il.
  • Wenn andererseits beide Magnetkerne M1 und M2 im Zustand (-) sind, nimmt die Ausgangswicklung des Kernes M1 eine hohe Impedanz gegen den Auslesestrom 1, an und die Ausgangswicklung des Kernes M., eine niedrige, wodurch der größte Teil des Stromes 1, als Strom 12 fließt.
  • Wie oben beschrieben, behält der eine hohe Impedanz annehmende Magnetkern seine hohe Impedanz während des Auslesevorgangs bei und wird in seinem Zustand entsprechend etwa dem Punkt f in A b b. 3 festgehalten. Der Punkt f hängt von der Belastung ab und neigt dazu, sich mit abnehmender Last nacheinander zu den Punkten f a, f b, f c usw. zu bewegen, wie es in A b b. 3 gezeigt ist. Jedoch ist das dem Kern durch die Änderung des Punktes f aufgeprägte Feld im wesentlichen konstant, so daß der Ausgangsstrom auf einem konstanten Wert gehalten wird. Die Änderung des Auslesesignals infolge einer Änderung der Last zeigt eine sehr günstige konstante Charakteristik, wie sich aus dem experimentellen Ergebnis gemäß A b b. 4 ergibt, wobei das Auslesesignal eine Wellenform aufweist, welche vollständig derjenigen des Zeitgeber-Impulsstromes entspricht.
  • Die Ergebnisse nach A b b. 4 und 5 sind für den Fall erhalten worden, daß die folgenden Wicklungen und Kerne verwendet worden sind: Ni = 3 Windungen N, = 3 Windungen W = 1 Windung S = 1 Windung Nu = 45 Windungen Der Ferritkern hat einen äußeren Durchmesser von 2 mm, einen inneren Durchmesser von 1,2 mm und eine Höhe von 0,6 mm. Infolgedessen ist die Wellenform des Ausgangsstromes Il sehr günstig und entspricht etwa derjenigen des Zeitgeber-Impulsstromes.
  • Da der Zeitgeber-Impulsstrom von einer Impulsquelle geliefert wird, welche eine konstante Amplitude erreichen kann, wird der Ausgangsstrom (Auslesestrom) der Schaltung vollständig verstärkt und begrenzt. Diese Ausgangsströme 1i und I2 werden dem Eingangskreis der nächsten Stufe als Eingangssignale (Einschreibesignale) zugeführt. Da auf diese Weise, wie oben beschrieben, das Eingangssignal als korrigierter konstanter Impulsstrom zugeführt wird, ist die Wirkung des Binär-Impulsstromes sehr günstig, wodurch eine vollständige Speicherung des Informationssignals in den Kernzustand ermöglicht wird. Dies ergibt sich auch aus dem experimentellen Ergebnis von A b b. 5, sogar in dem Fall, wenn ein Eingangssignal mit einem geringeren Wert verwendet wird, wodurch ein verstärktes und begrenztes Ausgangssignal erhalten werden kann.
  • Wenn zur Zeit t¢ genau der gleiche Rückstellstrom IS wie zur Zeit t1 der Rückstellwicklung S zugeführt wird, so wird der Zustand des Magnetkernes M1 in den Punkt a (Ab b. 3) gebracht und derjenige des Magnetkernes M.2 vom Punkt g in den Punkt b, wodurch beide Kerne in ihre anfänglichen Zustände zurückgestellt sind. Damit wird die Operation in der gleichen Weise wie oben beschrieben wiederholt.
  • Der Strom im Auslesekreis kann mittels Dioden während der Einschreibeperiode unterdrückt werden, wie bereits beschrieben. Es ist jedoch auch möglich, den Strom im Auslesekreis durch die innere Impedanz der Kraftquelle zu verhindern.
  • Durch die besonderen Eigenschaften der Schaltungsanordnung nach A b b. 1 werden die folgenden Vorteile erzielt: 1. Trotz Änderung der Lastimpedanz wird infolge der teilweisen Umschaltung der hohen Impedanz stets ein genau definierter Ausgangssignalstrom erhalten.
  • 2. Der Rückstellstrom 1, kann die Schaltung in ihren anfänglichen Zustand zurückbringen, jedesmal, wenn die Ausleseperiode abgelaufen ist, wodurch eine sichere Operation mit hoher Geschwindigkeit sichergestellt ist.
  • 3. Es sind keine anderen Schaltelemente als Magnetkerne und Torelemente erforderlich.
  • 4. Der Vormagnetisierungs-Einschreibeimpulsstrom I", nimmt an der vollständigen Speicherung des Eingangsinformationssignals in den Magnetkern teil.
  • 5. Es ist möglich, viele Abzweigungen zu erhalten. 6. Da die Einschreibeperiode von der Ausleseperiode getrennt ist, werden die Logiken an der Eingangsstufe und der Ausgangsstufe unabhängig gebildet.
  • 7. Die gewünschte Kombination der Logiken sowohl an der Eingangs- als an der Ausgangsstufe ist exakt erreichbar. Mit Hilfe der Wicklung N, der ein konstantes Signal einer Amplitude gleich einem ungeraden Vielfachen der halben Informationsamplitude aufgeprägt wird, ist es möglich, sowohl ungeradzahlige als auch geradzahlige Kombinationen von Eingangs-Informationssignalen zu bilden. Darüber hinaus wird die Möglichkeit geschaffen, verschiedene Arten von logischen Operationen durchzuführen. Als Beispiele sollen nachfolgend Fälle beschrieben werden, bei denen die Amplitude des konstanten Signals lt. dem Einhalb-bzw. dem Dreihalbfachen der Amplitude der Eingangs-Informationssignale entspricht. Der durch das Einschreiben der Informationssignale in die Kerne sich ergebende Kern - Restmagnetismus - erhält dabei die richtige, positive oder negative Polarität, unabhängig von der Polarität und der jeweiligen Kombination der Informations-Eingangssignale.
  • Infolge der obengenannten günstigen Charakteristik kann die erfindungsgemäße Schaltanordnung mit einer hohen Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit irgendeine komplizierte logische Operation nicht nur an der Eingangsstufe, sondern auch an der Ausgangsstufe ausführen.
  • A b b. 6 zeigt eine Schaltung, in welcher eine Einzelübertragung des Informationssignals durchgeführt wird. In der Schaltung nach F i g. 6 ist eine der Ausgangsklemmen X des Schaltelementes x mit der Einschreibewicklung Ni des Schaltelementes y in positiver Richtung verbunden, und ein konstanter Signalstrom I, welcher gleich dem halben Betrag des der Binär-Information »1« entsprechenden Signalstroms ist, wird der Wicklung N,. des Elements y in negativer Richtung zugeführt. Wenn die Information im Element x in Binär-Schreibweise » 1 « entspricht, wird an der Klemme X der Ausgangsstrom 1i erhalten. Dies hat zur Folge, daß ein positives Eingangssignal zum Element y gelangt, und es entsteht ein Ausgangssignal an der Ausgangsklemme Y des Elements y.
  • Wenn andererseits die Information im Element x der Ziffer »0« der Binär-Schreibweise entspricht, erscheint kein Ausgangssignalstrom an der Klemme X. Dies hat zur Folge, daß ein negatives Impulssignal an das Element y gelegt wird, so daß kein Ausgangssignal an der Klemme Y des Elements y entsteht. Diese Vorgänge sind in der Tabelle 1 dargestellt.
    Tabelle 1
    x
    1 1
    0 0
    Wie aus Tabelle 1 zu entnehmen, kann somit eine Veränderliche übertragen werden. Eine andere Einzelübertragungsschaltung ist in A b b. 7 gezeigt. Bei dieser Schaltung ist die Klemme X des Elements x mit der Eingangssignalwicklung des zweiten Elements y in negativer Richtung verbunden, und der konstante Signalstrom h. wird der Konstantstromwicklung N,. des Elements y in positiver Richtung zugeführt.
  • Wenn das Element x ein Signal entsprechend »l« in Binär-Schreibweise erhält, tritt kein Ausgangssignal an der Klemme T auf, jedoch verändert ein positives Eingangssignal den Zustand des Elements y, so daß ein Ausgangssignal an den Klemmen Y des Elements y erhalten wird.
  • Wenn andererseits dem Element x ein Signal entsprechend »0« in Binär-Schreibweise zugeführt wird, erscheint ein Ausgangssignal an der Klemme X, und das negative Eingangssignal am Element y ändert den Zustand des Elements y nicht, so daß an der Klemme Y kein Ausgangssignal erhalten wird.
  • Diese Operationen entsprechen den Logiken der Tabelle 1. Die Lastimpedanzen ZL .= in A b b. 6 und ZL i in A b b. 7 entsprechen jeweils den Eingangsimpedanzen der nachfolgenden logischen Elemente. Diese Schaltungen nach A b b. 6 und 7 sind symbolisch in A b b. 8 a und 8 b gezeigt, in welchen die großen Kreise die Elemente darstellen sollen. Eine von links nach rechts verlaufende kräftige Linie zeigt die Verbindung einer Ausgangsklemme mit der nachfolgenden Eingangsklemme; ein kleiner Kreis bezeichnet die Klemmen X des Elements x und der kurze Querstrich auf der Verbindungslinie die Verbindung der Eingangsklemme in negativer Richtung; (-) in dem großen Kreis bezeichnet ein konstantes Stromsignal, das in negativer Richtung zugeführt wird. und (-) in dem großen Kreis bedeutet ein konstantes Stromsignal, das in positiver Richtung zugeführt wird. In A b b. 9 a und 9 b ist die Anordnung von »Nein«-Kreisen gezeigt. Weiterhin können Abzweigungen durch Serienschalten der Eingangswicklungen vieler Elemente yi, y2, . .. y" der Ausgangsstufe erhalten werden, wie es in A b b. 10 gezeigt ist. Dies ist auch symbolisch in A b b. 11 dargestellt.
  • Während sich die bisherige Beschreibung auf die Übertragung einer Veränderlichen bezieht, soll eine logische Schaltung für zwei Veränderliche im folgenden beschrieben werden. A b b. 12a zeigt eine logische Schaltung für zwei Veränderliche, und zwaa für eine logische Summe. Es sei angenommen, daf die Eingangs-Veränderlichen beispielsweise x und y sind. Die Eingangsklemme X des einen Schaltelementes x ist mit einer Eingangswicklung des Schaltelements z der nächsten Stufe in positiver Richtung verbunden, wodurch +X an der Ausgangsseite des Elementes z dargestellt ist. Andererseits ist die Ausgangsklemme Y des Schaltelements y mit einer anderen Eingangswicklung des Schaltelements z in negativer Richtung verbunden, wodurch -Y an der Ausgangsseite des genannten Elements z dargestellt ist. Weiterhin wird ein konstantes Signal h" welches gleich der Hälfte des Ausgangssignals X ist, der Konstant-Eingangswicklung N, in positiver Richtung zugeführt, wodurch +C an der Ausgangsseite des Elements z dargestellt ist. Diese Verknüpfungen, bezogen auf die Verbindungen an der Eingangsstufe, können durch die folgende Gleichung dargestellt werden: Z=X-Y+C. (1) (1) Wenn x = 0 und y = 0, X = 0 und Y = 1, so ergibt sich: Z=0-1+'/2=-'/2, wodurch das Eingangssignal des Elements z negativ wird und sein Ausgangssignal der Binärziffer »0« entspricht.
  • (2) Wenn x = 1 und y = 1, X = 1 und Y = 1, so ergibt sich: Z=1-1+1/2=+1/2, wodurch das Eingangssignal des Elements z positiv wird und sein Ausgangssignal der Binärziffer »l« entspricht.
  • (3) Wenn x = 0 und y = 1, X = 0 und Y = 0, so ergibt sich: - 0 +'/2 = +1/2.
  • Dies ist der gleiche Fall wie bei (2), so daß ein Ausgangssignal entsprechend der Binärziffer »1« vom Element z abgegeben wird.
  • (4) Wenn x = 1 und y = 1, X = 1 und Y = 0, so ergibt sich: Z = 1 - 0 + 1/2 = 3/2, wodurch das Eingangssignal dieses Elements z positiv wird und sein Ausgangsstrom der Binärziffer »1« entspricht.
  • Die obengenannten logischen Operationen werden so summiert, wie in der folgenden Tabelle 2 gezeigt ist.
    Tabelle 2
    x Y z
    0 0 0
    1 0 1
    0 1 1
    1 1 1
    Der Kreis nach A b b. 12 a kann gemäß A b b. 12 b symbolisch dargestelltwerden. Wenn in dem logischen Kreis nach A b b. 12 a der konstante Signalstrom 1, in negativer Richtung zugeführt wird, ändert sich die Gleichung (1) folgendermaßen: Z=X-Y-C. (2) Die Gleichung (2) stellt ein sogenanntes logisches Produkt dar. Logische Operationen mit zwei Veränderlichen, die durch die Gleichungen (1) und (2) dragestellt werden, können so summiert werden, wie in Tabelle 3 gezeigt:
    Tabelle 3
    Logiken Verknüpfungen
    der Eingangswicklungen
    x+y X-Y+C
    .x+Y X-Y+C
    x y X-Y-C
    .x . y X-Y-C
    x Y X-Y-C
    x . Y X-Y-C
    x+1 Y X-Y+C
    x+x y X-Y+C
    Weiterhin soll eine logische Schaltung für drei Veränderliche in Verbindung mit A b b. 13 beschrieben werden, in welcher drei Eingangssignale x, y und z jeweils den Eingangsschaltelementen x, y und z zugeführt werden. Die Ausgangsklemmen X, Y und Z der Elemente x, y und z sind jeweils mit je einer der Eingangswicklungendes Schaltelements F der nächsten Stufe in positiver Richtung bzw. in positiver und negativer Richtung verbunden, und der konstante Strom I, wird der Konstantstromwicklung N, des Elements -Ü in negativer Richtung zugeführt, wobei der Strom I,, so gewählt ist, daß er einem ungeraden Vielfachen eines Ausgangssignals »1« entspricht. Diese Schaltung ist durch die folgende Gleichung (3) darstellbar: U=X+Y-Z-C. (3) (1) Wenn x = 0, y = 0 und z = 0, wird das Ausgangssignal der Schaltelemente x, y und z jeweits »0« und »1«, wodurch die Gleichung (3) folgendermaßen lautet: u=0+0-1-1/2=-3/2.
  • Demgemäß wird dem Schalteleihent 17 ein negatives Eingangssignal zugeführt; wodurch ein Ausgangssignal entsprechend der Binärziffer »0« von dem Element TI abgegeben wird.
  • In gleicher Weise werden die folgenden Resultate erhalten: (2) Wenn x = 1, y = 0 und z = 0 oder X = 1, Y = 0, Z = 1, so ergibt sich u = 1 + 0 - 1 - 1/2 = -1/2.
  • (3) Wenn x = 0, y = 1. und z = 0 oder X = 0, Y = 1, Z = 1, so ergibt sich u=0+1-1-1/=-1/2. In jedem dieser Fälle (2) und (3) wird von dem Element *U ein Ausgangssignal entsprechend der Binärziffer »0« erhalten. Die Schaltung nach A b b. 13 ist symbolisch durch A b b. 14 a dargestellt. A b b.13 und 14 zeigen eine logische Operationsschaltung nach Art der Majoritätsentscheidung und können durch die folgende logische Gleichung (4) dargestellt werden: u=xyz+Xyz+xyz+xyz. (4) Die obenerwähnten Darstellungen werden summiert, wie in der folgenden Tabelle 4 gezeigt ist:
    Tabelle 4
    x 1 y 1 z 1 U x y z U
    0 0 0 0 1 1 0 1
    1 0 0 0 1 0 1 1
    0 1 0 0 0 1 1 1
    0 0 1 0 1 1 1 1
    Als ein anderes Beispiel für drei veränderliche Eingangssignale kann die folgende Verknüpfung gebildet werden: u=X+Y-Z+C. (5) Dieser Fall ist symbolisch in A b b. 14b gezeigt und durch die folgende Gleichung (6) darstellbar: u=x+y+z. (6) Die logische Operation dieses Kreises wird summiert, wie in der folgenden Tabelle 5 gezeigt:
    Tabelle 5
    x y .. 1t
    0 0 0 0
    1 0 0 1
    0 1 0 1
    0 0 1 1
    1 1 0 1
    1 0 1 1
    0 1 1 1
    1 1 I 1
    Wenn, wie oben beschrieben, drei veränderliche Eingänge verwendet werden, so können verhältnismäßig komplexe logische Operationen erfindungsgemäß durch nur ein einziges Element erreicht werden.
  • Einige Beispiele der Beziehungen zwischen den Logiken und den Verknüpfungen der Eingangswicklungen für den Fall, daß I,. = Ih, ist durch die Tabelle 6 dargestellt:
    Tabelle 6
    Logiken Verknüpfungen
    der Eingangswicklungen
    xyz X-Y-Z-C
    zyz X -Y-Z-C
    xyz X -Y-Z-C
    xyz X-Y-Z-C
    Xyz X -Y-Z-C
    xyz X-Y-Z-C
    .xyz X -Y-Z-C
    x+y+z X+Y-Z+C
    z+y+z X+Y-Z+C
    x+y+z X+Y-Z+C
    Tabelle 6 (Fortsetzung)
    Logiken Verknüpfungen
    der Eingangswicklungen
    x+y+z X A- Y-Z+C
    X+y+z X+Y--Z-#-C
    z+y+z X-Y-Z+C
    x+y+z X-, Y--Z+C
    X+y+z X-LIY-Z+C
    xyz+zyz+xyz-rxyz X+ Y-Z-C X-Y-Z+C
    xyz+Xyz+xyz+Xyz X-- Y- Z- C X-Y-Z+C
    xyz+xyz+xyz+xyz X--Y-Z-C X-Y-Z + C
    xyz+xyz+xyz+xyz X-Y-Z-C X-Y-Z+C
    zyz+Xyz+xyz+xyz X+Y-Z-C X-Y-Z+C
    Xyz+Xyz+xyz--@Xyz X-r-Y-Z-C X-Y-Z+C
    xyz+xyz+xyz+xyz X+Y-Z-C X-Y-Z+C
    xyz+zyz+Xyz+xyz XA-Y-Z-C X-Y-Z+C
    Wenn der konstante Strom I,. gleich :ü'= gewählt wird, können weitere logische Operationen erhalten werden.
  • Offensichtlich ist es leicht möglich, verschiedene logische Operationen für ein System mit vier Veränderlichen, fünf Veränderlichen usw. aufzubauen. Weiterhin können durch beliebige Wahl des Stromes h. (Vielfache von ';'z) die Arten der logischen Operationen weiter vergrößert werden.
  • Wie oben angegeben, müssen die einzelnen Elemente exakt arbeiten, um komplexe logische Operationen sicherzustellen. Die Genauigkeit einer logischen Operation hängt von der Genauigkeit der magnetischen Flußumsteuerung in den Magnetkernen der Schaltelemente ab. Um eine hohe Genauigkeit zu erreichen, müssen deshalb die verschiedenen Schaltströme konstante Stromcharakteristiken aufweisen. Der Absolutbetrag der Ströme muß am letzten Schaltelement noch völlig gleich sein dem am ersten Schaltelement, eine Phasenabweichung darf nicht auftreten, und insbesondere ist es notwendig, daß die Zuführung der Impulsströme I, und I". zur gleichen Zeit mit der anderer Phasenströme erfolgt.
  • Da jede der Binärwicklungen und Rückstellwicklungen nur aus einer Windung besteht und ihre Impedanzen niedrig sind, treten Störungen nicht auf, sogar dann nicht, wenn mehrere hunderte von Schaltelementen hintereinandergeschaltet sind. Es ist aber erforderlich, daß die Impedanz der Stromquelle hoch ist, um eine konstante Stromcharakteristik zu erhalten. Aus diesem Grunde werden im allgemeinen Schaltungen mit Vakuumröhren, die eine geerdete Elektrode haben, verwendet.
  • Der Ausleseimpulsstrom Ir kann an der Ausgangsklemme auf Abzweigungen verteilt werden. Zu diesem Zweck kann ein konstanter Strom einer Stromquelle hoher Impedanz einem aus einer Vielzahl von in Reihe geschalteten Schaltelementen bestehenden Kreis zugeführt werden. Ein derartiges System ist in F i g. 15 gezeigt, in welchem Transformatoren T., und T4 verwendet sind, um den Schaltkreis unterteilt betreiben und den Impulsstrom Ir zuführen zu können. Dabei ist ein Selbstvormagnetisierungskreis vorgesehen, der aus einer CR-Parallel-Schaltung an jeder Ausgangsseite der Transformatoren besteht, so daß die Impedanz an der Stromquellenseite gegenüber der Schaltelementseite hoch ist.
  • Wie in A b b. 16 gezeigt, kann auch der Konstantstrom h. von den Transformatoren T- und TB, wie im Fall der Zuführung des Impulsstromes 1" zugeführt werden. Das Wicklungsverhältnis der Transformatoren wird entsprechend der geforderten Amplitude des Ausgangsstromes gewählt. Die Schaltanordnung nach A b b. 16 ist fast gleich derjenigen nach A b b. 15, mit Ausnahme der Tatsache, daß Dioden D an Stelle der CR-Kreise verwendet sind. Mit dem System nach A b b. 16 ist es möglich, mit dem konstanten Strom 1, eine sehr viel größere Anzahl von Schaltelementen zu speisen als in dem Falle des Impulsstromes I" ohne daß eine Diodendämpfung an den Ausgangsseiten der Schaltelemente auftritt.
  • Wie oben beschrieben, nehmen die Ausgangswicklungen der Magnetkerne Ml und M2 je nach dem Eingangssignal hohe Impedanz oder niedrige Impedanz an. Mit anderen Worten, der Durchfluß des Impulsstromes I, durch irgendeine der Ausgangswicklungen entspricht der Herstellung oder Unterbrechung eines Kontaktes in einer Relaisschaltung. Da weiterhin in dem genannten System die Einschreibeperiode und die Ausleseperiode voneinander vollständig unabhängig sind, kann eine logische Operation, welche analog derjenigen einer Relaisschaltung ist, an der Ausgangsstufe erhalten werden, wobei diese Operation vollständig unabhängig von derjenigen an der Eingangsstufe ist. Eine entsprechende Ausführungsform ist in A b b. 17 a gezeigt, in welcher die Dioden enthaltenden Ausgangswicklungen geteilt und in Übereinstimmung mit den geforderten Logiken passend verbunden sind. Da in dieser Schaltung ein Ausgangssignal an der Ausgangsklemme 1 nur dann erhalten wird, wenn x = 1, y = 1, bildet diese Schaltung ein logisches Produkt. Die Schaltung nach A b b. 17 a kann symbolisch dargestellt werden durch eine logische Relaisschaltung, wie sie in A b b. 17 b oder in A b b. 17 c gezeigt ist. In A b b. 17 c stellt der doppelte Kreis die Logiken der Ausgangsstufe dar, und der Buchstabe A bezeichnet die »Und«-Schaltung.
  • Eine der wirksamsten logischen Verknüpfungen an der Ausgangsstufe ist ein schnell arbeitender Übertrager in Paralleladdition. In einem Paralleladdierwerk, welches mit hoher Geschwindigkeit eine arithmetische Operation ausführen kann, begrenzt die Übertragung die Operationsgeschwindigkeit. Um die Geschwindigkeitsbegrenzung infolge der übertragung auszuschalten, sind viele Detektorschaltungen untersucht worden, jedoch sind die meisten davon sehr verwickelt in ihrem Aufbau und erfordern eine lange Anzeigezeit.
  • Im Gegensatz dazu ist eine mit hoher Geschwindigkeit arbeitende übertraganzeigeschaltung, welche aus den obengenannten Schaltelementen gemäß der Erfindung aufgebaut ist, außerordentlich einfach und schnell. Dieser Kreis ist in Relaisdarstellung in A b b. 18 gezeigt. Die Schaltverbindung der Ausgangswicklung einer Ziffer ist in A b b. 19 dargestellt. Die Schaltungsausführung von A b b. 18 beruht auf den folgenden arithmetischen Grundlagen.
  • Es soll zunächst angenommen werden, daß die beiden numerischen Werte G und H durch die folgenden Gleichungen darstellbar sind: G = g02,0 + g121 +. g222 +. . . . + g121 +...+gn2n. H=ho20+h 21+h222+...+hi2i +...+1.2n. In diesen Gleichungen stellen die Buchstaben gi und hi jeweils die Binärziffer »0« und »1« dar.
  • Die Summe D der Werte G und H wird durch die folgende Gleichung dargestellt. D=d020+d121+d222+..#+di2i +...+dn2n+dn+12n+1. In diesem Fall ergibt sich folgende Gleichung: di = Ci-lgihi + Ci-1gihi + Ci-lgthi + c1-19174 In dieser Gleichung bedeutet Ci-1 einen Übertrag von der niedrigeren Ziffer.
  • Für den Übertrag c von der niedrigeren Ziffer aus ist: co = go ho .
  • cl = g1 hl + g1 ho + hie. .
  • ei = gi hl + gi ei -1 + hi ei _ i . en = gn hn + gn en _ 1 + %2n en - i .
  • Wie in A b b. 3 gezeigt, hat der Magnetkern mit hoher Impedanz vor Übergang in den hohen Impedanzbereich einen Bereich geringerer Impedanz (b-b, Teil in A b b. 3). Manchmal bewirkt dieser Bereich niedriger Impedanz des Kernes hoher Impedanz eine Störung in den Logiken an der Ausgangsstufe, weil der sich auf diesen niedrigen Impedanzteil beziehende Strom das wirksame Ausgangssignal vermindert. Um diesen ungünstigen Strom auszuschalten, wird auch ein vormagnetisierender Impulsstrom, dessen Amplitude genau derjenigen des ungünstigen Stromes entspricht, während der Ausleseperiode der Vormagnetisierungsimpulswicklung W zugeführt. Dann können komplexe Logiken an der Ausgangsstufe ohne Störung abgeführt worden. Wie vorher erwähnt, werden dabei die kombinierten Logiken an der Eingangs- und Ausgangsstufe in Betracht gezogen.
  • Eine Darstellung der kombinierten Logiken ist in A b b. 20 a gezeigt, worin »Und«-Logiken an den Ausgangsseiten der Schaltelemente v und w und »Oder«-Logiken an den Ausgangsseiten der Schaltelemente x und y erhalten werden. Das Resultat dieser Ausgangslogiken wird kombiniert mit dem Ausgang des Schaltelements z, und dieses kombinierte Ergebnis wird den Eingängen des Schaltelements u, welches eine »Und«-Verknüpfung der drei Signale bildet, zugeführt. In diesem Fall ist der Konstantimpulsstrom zu 3/a gewählt und wird in negativer Richtung zugeführt. Die symbolische Darstellung des Kreises nach A b b. 20 a ist in A b b. 20 b gezeigt. Die logische Operation des Kreises nach A b b. 20 a ist in der Tabelle 7 aufgeführt.
    Tabelle 7
    0 0 0 0 0 0
    1 0 0 0 0 0
    0 1 0 0 0 0
    0 0 1 0 0 0
    0 0 0 1 0 0
    0 0 0 0 1 0
    1 1 1 0 0 0
    1 0 0 0 0 0
    1 0 0 1 0 0
    Tabelle 7 (Fortsetzung)
    _r y z u
    1 0 0 0 1. 0
    0 1 1 0 0 0
    0 1 0 1 0 0
    0 1 0 0 1 0
    0 0 1 1 0 0
    0 0 1 0 0 0
    0 0 0 1 1 0
    1 l 1 0 0 0
    1 1 0 1 0 0
    1 1 0 0 1 0
    1 0 1 1 0 0
    1 0 1 0 1 0
    1 0 0 1 1 0
    0 1 1. 1 0 0
    0 1 0 0 1 0
    0 1 0 1 1 0
    0 0 1 1 1 0
    1 1 1 1. 0 0
    1 1 1 0 1 0
    1 1. 0 1 l 1
    1 0 1 1. 1 0
    0 1 1 1 1 0
    1 1 1 1 1 1
    Wie sich aus der vorgehenden Beschreibung ergibt, sind die verschiedensten Kombinationen der Logiken an den Eingangs- und Ausgangsstufen erreichbar, und die Ausgangssignale der Schaltelemente werden zu >A« oder »0«, in Übereinstimmung mit der Binärzahl »1« oder »0«.
  • Wenn »--#l« und »-1«-Signale gewünscht werden, ist es vorteilhaft, die Schaltelemente in einer Weise zu kombinieren, wie in A b b. 21 gezeigt ist. In A b b. 21 besteht der Ausgangskreis aus einer Brückenschaltung, und die Ausgangssignale + 1 und -1 werden an den Klemmen To erhalten. Diese Schaltung kann eine logische Operation mit sehr hoher Geschwindigkeit durchführen, für eine logische Operation mit noch höherer Geschwindigkeit jedoch muß die Schaltzeit des Magnetmaterials kürzer sein. Für diesen Zweck kann dünnes Magnetmaterial in Filmform verwendet werden, wobei dann als Gatter Dioden mit geringer Dämpfung erforderlich sind, beispielsweise »Rückwärtsdioden« mit einer Charakteristik gemäß A b b. 22.

Claims (17)

  1. Patentansprüche: 1. Logisches Element mit zwei Magnetkernen im wesentlichen rechteckiger Charakteristik, einem Einschreibekreis aus zumindest einem Paar von in Reihe geschalteten, auf die Kerne gewikkelten Spulen, einem Rückstellkreis aus zwei in Reihe geschalteten, auf die Kerne gewickelten Spulen, deren eine gegen und deren andere in Windungsrichtung der Einschreibespulen gewickelt ist, einem Auslesekreis aus zwei in Reihe geschalteten, auf die Kerne gewickelten Spulen, zwei in Reihe geschalteten Lastimpedanzen, die über Gatter an die Auslesespulen angeschlossen sind, und zwei Endklemmen, die den Auslesestrom zwischen den beiden Auslesespulen und den beiden Lastimpedanzen abgreifen, g e k e n n -zeichnet durch einen zusätzlichen Einschreibe-Vormagnetisierungskreis (W) aus zwei in Reihe geschalteten und auf die Kerne (Ml, M2) gewickelten Spulen, die bei Ankunft einer Einschreibe-Information eine Magnetkraft etwa gleicher Größe, aber umgekehrter Richtung, wie die Spulen des Rückstellkreises (S) erzeugen, und durch einen zweiten Einschreibekreis (N,) aus zwei in Reihe geschalteten und in Richtung der Spulen des ersten Einschreibekreises (N1, N2, N3) auf die Kerne (Ml, M.,) gewickelten Spulen, denen zum Zeitpunkt (t.,) der Ankunft einer Eingangsinformation ein konstanter Impulsstrom (1,) aufgeprägt wird, dessen Amplitude einem ungeraden Vielfachen der halben Amplitude der Einschreibe-Information entspricht.
  2. 2. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gatter aus nichtlinearen Gleichrichtern (D" D.,) bestehen.
  3. 3. Element nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gatter aus Transformatoren (T1, T.,) mit Kernen im wesentlichen rechteckiger Charakteristik bestehen, deren Sekundärwindungen in den Auslesekreis eingeschaltet sind und deren Primärwicklungen von einem Vormagnetisierungsstrom (I",) durchflossen sind, der, außer während der Zeitdauer der gewünschten Ausleseimpulse, eine hohe, dem Strom im Auslesekreis entgegengerichtete Impedanz hervorruft.
  4. 4. Element nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslesespulen (N,) in an sich bekannter Weise in Windungsrichtung der Einschreibespulen (NI, N," N3) gewikkelt sind.
  5. 5. Logischer Kreis aus zwei Elementen gemäß Anspruch 4 für die Übertragung einer Veränderlichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einschreibespulen (N1) des zweiten Elements (y) und die Endklemmen (X, X) des ersten Elements (x) entgegen der Flußrichtung des konstanten Impulsstromes (1,.) des zweiten Elements (y) miteinander verbunden sind.
  6. 6. Kreis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für eine Verknüpfung in einfacher Hintereinanderschaltung die Flußrichtung des konstanten Impulsstromes (1J des zweiten Elements (y) derart gewählt ist, daß die Kerne des zweiten Elements (y) einen positiven Restmagnetismus aufweisen. wenn der Restmagnetismus der Kerne des ersten Elements (x) der Binärzahl »1« entspricht.
  7. 7. Kreis nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß für eine »Nein«-Verknüpfung die Flußrichtung des konstanten Impulsstromes (I,) des zweiten Elements (y) derart gewählt ist, daß die Kerne des zweiten Elements (y) einen negativen Restmagnetismus aufweisen, wenn der Restmagnetismus der Kerne des ersten Elements (x) der Binärzahl »1« entspricht. B.
  8. Logischer Kreis aus drei Elementen gemäß Anspruch 4 für die Übertragung von zwei Veränderlichen, dadurch gekennzeichnet, daß das dritte Element (z) mit zwei Einschreibekreisen . ) versehen ist, deren einer in positiver (NI, NI, Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des ersten Elements (x) und deren anderer in negativer Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des zweiten Elements (y) dient, wobei der konstante Impulsstrom (IJ des dritten Elements (z) für »Oder«-Verknüpfung positiv und für »Und«-Verknüpfung negativ gewählt ist.
  9. 9. Logischer Kreis aus vier Elementen gemäß Anspruch 4 für die Übertragung von drei Veränderlichen, dadurch gekennzeichnet, daß das vierte Element (u) mit drei Einschreibekreisen (N1, N2, Ns) versehen ist, deren einer (N1) in positiver Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des ersten Elements (x) dient, während die beiden anderen Einschreibekreise (N2, N3) in negativer Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des zweiten (y) bzw. dritten Elements (z) dienen, wobei der konstante Impulsstrom (1J des vierten Elements (u) für »Oder«-Verknüpfung in positiver und für »Und«-Verknüpfung in negativer Richtung gewählt ist.
  10. 10. Logischer Kreis aus vier Elementen gemäß Anspruch 4 für die Übertragung von drei Veränderlichen mit Verknüpfung gemäß einer »Mehrheitsentscheidung«, dadurch gekennzeichnet, daß das vierte Element (u) mit drei Einschreibekreisen (N1, N2, N3) versehen ist, wobei bei negativ gerichtetem konstantem Impulsstrom (1J des dritten Elements (z) einer der Einschreibekreise (N3) in negativer Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des dritten Elements (z) und die beiden anderen Einschreibekreise (N1, N2) in positiver Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des ersten bzw. zweiten Elements (x, y) dienen, während bei positiv gerichtetem konstantem Impulsstrom (1J des dritten Elements (z) einer der Einschreibekreise (N3) in positiver Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des dritten Elements (z) und die beiden anderen Einschreibekreise (N1, N2) in negativer Richtung als eine der beiden Lastimpedanzen des ersten bzw. zweiten Elements (x, y) dienen.
  11. 11. Logischer Kreis aus einer Vielzahl von in Art von Zweigstromkreisen geschalteten Elementen gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß je eine Einschreibewicklung (N1) aller Elemente (y1 *i,* y,), mit Ausnahme eines Hauptelements (xhintereinandergeschaltet sind und als eine der beiden Lastimpedanzen des Hauptelements (x) dienen.
  12. 12. Logisches Element nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslesekreis (N.) in zwei Teilkreise aufgespaltet ist, deren jeder eine Auslesespule und ein Gatter enthält, wobei die Auslesespulen entgegengesetzt der Windungsrichtung der Einschreibespulen gewickelt sind.
  13. 13. Logischer Kreis mit einem Hauptelement gemäß Anspruch 4 und einer beliebigen Anzahl von Nebenelementen gemäß Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Ausleseteilkreis aller Nebenelemente in Parallelschaltung mit dem Auslesekreis des Hauptelements verbunden ist.
  14. 14. Logischer Kreis nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Nebenelement mit dem Hauptelement verbunden ist und daß ein Ausleseteilkreis des Nebenelements, das einen Ausgangsbit »1« dann erzeugt, wenn der Restmagnetfluß der Kerne positiv ist, mit demjenigen aus einer Auslesespule und einem Gatter bestehenden Serienkreis des Hauptelements gekoppelt ist, der im selben Fall einen Ausgangsbit »1« erzeugt, und zwar besteht die Kopplung bei »Oder«-Verknüpfung in einer Parallelschaltung und bei »Und«-Verknüpfung in einer Reihenschaltung.
  15. 15. Detektorkreis nach Anspruch 13, mit hoher Übertragungsgeschwindigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß eine Basisgruppe (0) aus einem Hauptelement und einem Nebenelement sowie eine Vielzahl von weiteren, in Art einer Leiter aufgebauten Gruppen (1 bis n) vorgesehen sind, die aus zwei Paaren von Nebenelementen bestehen, wobei zwei Paare von zu je einem Nebenelementpaar gehörenden Ableseteilkreisen parallel geschaltet sind und die Leiterholme bilden, während die zwei anderen Teilkreispaare in Reihe geschaltet sind und die Leiterquerstege bilden, und daß alle Gruppen untereinander in Kaskadenschaltung verbunden sind.
  16. 16. Logischer Kreis nach Anspruch 13, zum Erzielen eines Ausgangsstroms entsprechend » -I-1 « oder » -1 «, dadurch gekennzeichnet, daß nur ein Nebenelement mit dem Hauptelement gekoppelt ist und die Ableseteilkreise des Nebenelements als Lastimpedanzen des Hauptelements dienen, wobei der gewünschte Ausgangsstrom an den Verbindungsstellen (T") der beiden Elemente erhältlich ist.
  17. 17. Impulsstromquelle zum Betreiben einer Vielzahl von logischen Elementen oder Kreisen nach einem der Ansprüche 1 bis 16, gekennzeichnet durch einen Transformator, der Impulsströme den aus gleichartigen Wicklungen der Elemente oder Elementgruppen aufgebauten Reihenkreisen zuführt, und durch ein in die Reihenkreise eingesetztes Schaltglied aus einem Kondensator mit in Reihe geschaltetem Widerstand, das den logischen Elementen Vormagnetisierungsspannungen zuführt. In Betracht gezogene Druckschriften: »The Annals of the Computation Laboratory of Harvard University«, Vol. XXX, Cambridge, 1959, S. 299 bis 301.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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