DE1082755B - Schaltungsanordnung mit saettigbaren Magnetkernen zur Verarbeitung und Weiterleitung binaerer Informationen - Google Patents
Schaltungsanordnung mit saettigbaren Magnetkernen zur Verarbeitung und Weiterleitung binaerer InformationenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Verarbeitung und Weiterleitung binärer
Informationen, mit logischen Verknüpfungskreisen, in denen die Veränderlichen jeweils vorübergehend
in sättigbaren Magnetkernen gespeichert werden und die logischen Verknüpfungen durch die Impedanzänderungen
einer mit Wechselstrom gespeisten Reihen- bzw. Parallelschaltung der Arbeitswicklungen
der sättigbaren Magnetkerne ausgedrückt werden, denen über S teuer wicklungen Gleichstromsignale zugeführt
werden, die den Veränderlichen entsprechen. Schaltungsanordnungen mit sättigbaren Magnetkernen
zur Verarbeitung und Weiterleitung von Informationen sind meist auf dem Prinzip der Magnetkern-Verschiebeketten
aufgebaut, von denen verschiedene Ausführungsformen bekannt sind. Sie bestehen grundsätzlich
aus einer Anzahl von Magnetkernen mit rechteckiger Hysteresisschleife, die mindestens eine
Eingangswicklung und eine Ausgangswicklung tragen und die dadurch in Kaskade geschaltet sind, daß die
Ausgangswicklung jedes Kerns mit der Eingangswicklung des folgenden Kerns verbunden ist. Die beiden
Werte der binären Informationsziffer sind den beiden remanenten Magnetisierungszuständen zugeordnet.
Zur Übertragung der gespeicherten Information wird der Kern einem Stromimpuls ausgesetzt, der ihn in
einen bestimmten Magnetisierungszustand, beispielsweise den dem Wert 0 zugeordneten, zu bringen
sucht. War der Kern zuvor im Zustand 1, so wird er ummagnetisiert, und der dadurch in seiner Ausgangswicklung
induzierte Strom bringt den folgenden Kern in den Zustand 1. War dagegen der Kern bereits im
Zustand 0, so wird kein Strom induziert, und der folgende Kern bleibt im Zustand 0.
Demgegenüber beruht die Wirkung der erfindungsgemäßen Anordnungen auf der Impedanzänderung,
die ein sättigbarer Magnetkern in seiner Sekundärwicklung (Ablesewicklung) darbietet, wenn er vom
gesättigten in den ungesättigten Zustand und umgekehrt übergeht. Der von der Sekundärwicklung dargebotene
Scheinwiderstand ist sehr gering, wenn sich der Kern im Sättigungszustand befindet, während der
Scheinwiderstand einen hohen Wert annimmt, wenn der Kern ummagnetisiert wird.
Bei einer bekannten Anordnung dieser Art werden die Ablesewicklungen einer gewissen Anzahl von
Magnetkernen in Reihe miteinander und mit der Eingabewicklung eines Empfangskernes geschaltet. Dieser
Empfangskern wird systematisch in einen vorbestimmten Magnetisierungszustand übergeführt, und dann
wird der Vorrichtung ein Ablesestrom zugeführt. Wenn alle abgelesenen Magnetkerne sich im gleichen
Zustand befinden, der z. B. der binären Ziffer 1 entspricht, durchläuft der Strom einen Gesamtstromkreis
Schaltungsanordnung
mit sättigbaren Magnetkernen
zur Verarbeitung und Weiterleitung
binärer Informationen
Anmelder:
S. E. A. Societe d'Electronique
S. E. A. Societe d'Electronique
et d'Automatisme,
Courbevoie, Seine (Frankreich)
Courbevoie, Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz und Dr. rer. nat. G. Hauser,
Patentanwälte, München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Patentanwälte, München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 3. Mai und 8. September 1956
Frankreich vom 3. Mai und 8. September 1956
mit geringem Scheinwiderstand, so daß er, den Empfangskern
ummagnetisieren kann. Wenn dagegen irgendeiner der abgelesenen Kerne den entgegengesetzten
Magnetisierungszustand aufweist, kann der Ablesestrom den Zustand des Empfangskernes nicht
wesentlich beeinflussen. Der Empfangskern wird dann seinerseits abgelesen, und das Resultat kann auf
einen anderen logischen Schaltkreis des Rechenwerkes übertragen werden.
Andererseits ist die Verwendung von Impulsregeneratoren im Anschluß an logische Schaltungen bekannt.
Bei den bekannten Schaltungsanordnungen dieser Art schließt sich ein Magnetverstärker an ein Diodennetzwerk
an, das die eigentliche logische Verknüpfung durchführt.
Demgegenüber liegt das Ziel der Erfindung in der Schaffung einer Anordnung, bei der die logischen
Verknüpfungen unter Ausnützung der Impedanzänderungen in Magnetkernen durchgeführt werden,
auf jede logische Verknüpfung eine Verstärkung erfolgt, und das verstärkte Signal unmittelbar in einem
oder mehreren sich anschließenden Magnetkernverknüpfungskreisen als Steuersignal verfügbar ist.
009 528/151
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in regelmäßigem Wechsel auf jeden logischen Verknüpf
ungskr.eis ein Impulsgeneratorkreis folgt, in dem die Gleichstromsteuerwicklungen von wenigstens
einem Magnetkern eines logischen Verknüpfungskreises liegen, daß der Stromkreis der Arbeitswkklungen
jedes logischen Verknüpfungskreises über die Primärwicklung eines Übertragers geschlossen ist,
dessen Kern sättigbar ist und einen großen Koerzitivstrom gegenüber demjenigen der Magnetkerne in den
Verknüpfungskreisen erfordert, so daß dieser, Übertrager als Speicherorgan für das Ergebnis des zugehörigen
Verknüpfungskreises dient, und daß die Sekundärwicklung dieses Übertragers in dem folgenden
Impulsregeneratorkreis liegt.
Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung besteht als aus einer, regelmäßig wechselnden Folge von
logischen Verknüpfungskreisen ganz bestimmter Art und von Impulsregeneratorkreisen, wobei die besondere
Maßnahme getroffen ist, daß die Verbindung zwischen einem Verknüpfungskreis und dem folgenden
Regeneratorkreis über einen Übertrager erfolgt, der einen sättigbaren Magnetkern besitzt, der sich von
den Magnetkernen des Verknüpfungskreises dadurch unterscheidet, daß seine Hysteresisschleife wesentlich
breiter ist, wodurch die Bildung des Ergebnisses der logischen Verknüpfung und die Speicherung dieses
Ergebnisses auf dem Übertragerkern erreicht wird.
Diese Schaltung ergibt gegenüber den bekannten, mit Magnetkernen arbeitenden Verschiebe- und Verknüpfungsketten
wesentliche Vorteile.
Die logischen Stufen sind voneinander vollständig getrennt, so daß jede Rückwirkung eines Verknüpfungskreises
auf den vorhergehenden oder folgenden in der Kette vollständig ausgeschaltet wird.
Sämtliche Verknüpfungskreise können daher gleichzeitig arbeiten, ohne sich gegenseitig zu stören.
Bei den bisher bekannten Schaltungsanordnungen, die dem gleichen Zweck dienten, bestand die zwingende
Bedingung, daß jede Übertragung von einer Magnetkernstufe auf die folgende, unabhängig davon,
ob eine dieser Stufen als logischer Operator ausgebildet war, stets in dem gleichen Zeitintervall erfolgen
mußte. Daher mußten selbst einfache logische Operationen über mehrere aufeinanderfolgende Stufen von
Magnetkernen verteilt werden, in denen sie in mehreren Zeitstufen durchgeführt wurden. Bei der
erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung kann sich die Dauer der logischen Operationen grundsätzlich
von der Dauer der Verstärkung und Regeneration unterscheiden.
Diese Möglichkeit ist von besonderem Interesse für die sogenannten »datenverarbeitenden Anlagen«, bei
denen mit sehr großen Informationsmengen verhältnismäßig einfache Rechnungen durchgeführt werden,
im Gegensatz zu den elektronischen Rechengeräten, in denen mit verhältnismäßig kleinen InformationsmengenkomplizierteRechenvorgänge
durchgeführt werden. Während bei elektronischen Rechengeräten die Informationen in einem inneren Speicher
enthalten sind, der dann üblicherweise auch den Takt der Maschine bestimmt, sind die Daten bei den datenverarbeitenden
Anlagen meist auf Lochbändern, Magnetbändern oder ähnlichen Medien gespeichert. In diesem Fall ist es von großem Vorteil, für die
Eingabe und Übertragung der Informationen einen anderen Takt als für die Durchführung der, logischen
Verknüpfungen anzuwenden. Beispielsweise läßt sich die Übertragungszeit dem Rhythmus des Lochbandes
anpassen, auf dem die Informationen und die Ergebnisse gespeichert sind, während für die Durchführung
der logischen Operationen sehr viel kürzere Taktzeiten angewendet werden können. Dies läßt
sich bei der erfindungsgemäßen Anordnung ohne Schwierigkeit dadurch erreichen, daß in den logischen
Verknüpfungskreisen mit sehr kurzen Taktzeiten gearbeitet wird, während die Taktzeiten in den Impulsgeneratorkreisen
dem gewünschten langsamen Takt angepaßt sind.
Die Verknüpfung kann ferner in den Verknüpfungskreisen der erfindungsgemäßen Anordnung ohne Rücksicht
auf eine Verstärkung durchgeführt werden. In jedem zweiten Kreis der erfindungsgemäßen Anordnung
kann daher der Strpm den minimal möglichen Wert annehmen. Daraus ergibt sich eine beträchtliche
Einsparung an aufzuwendender Energie für die logischen Verknüpfungen.
Der Aufbau der Steuer.quellen ist sehr einfach; so
können zur Steuerung einfache Sinusspannungen verwendet werden.
Bemerkenswert ist auch die Einsparung an Dioden bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, da
nur in jedem zweiten Kreis eine Diode erforderlich ist. Auch hinsichtlich der verwendeten Magnetkerne
ergibt sich ein wirtschaftlicher Aufbau, weil nur die Übertragerkerne eine rechteckige Hysteresisschleife
besitzen müssen. Für die logischen Verknüpfungskerne ist dies nicht unbedingt erforderlich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt
Fig. 1 das Prinzipschaltbild eines erfindungsgemäß ausgeführten Verknüpfungskreises,
Fig. 2, 3 und 4 verschiedene Ausführungsmöglichkeiten für den Regeneratorkreis,
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel eines Magnetkerns für einen Verknüpfungskreis nach Fig. 1,
Fig. 6 verschiedene graphische Darstellungen zur Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltungsanordnung
und
Fig. 7 ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Verwendung von Ringkernen.
In Fig. 1 ist als einfaches Ausführungsbeispiel eine Schaltung dargestellt, das zwischen den Klemmen 1
und 2 eine Serienschaltung von zwei Magnetkerngliedern 14 und 15 enthält. Die Klemme 1 empfängt
einen Wechselstrom von einer Stromquelle 3. Die Klemme 2 führt zur Primärwicklung 5 eines Übertragers
4, dessen Sekundärwicklung mit 6 bezeichnet ist. An den Klemmen 7 dieser Sekundärwicklung
wird der. Regeneratorkreis angeschlossen, der später erläutert wird. Es sei angenommen, daß die Wicklungen
5 und 6 in dem Schaltbild der Fig. 1 die gleiche Windungszahl haben, daß also die Übersetzung des
Übertragers 1: 1 beträgt. Der Magnetkern des Übertragers 4 hat eine praktisch rechteckige Hysteresisschleife,
die gemäß Fig. 6 b ziemlich breit ist, während die Kerne 14 und 15 im Gegensatz dazu eine
schmale, rechteckige Hysteresischleife gemäß Fig. 6 a
aufweisen.
Jedes Magnetkernglied ist mit zwei Wicklungen versehen, nämlich einer Steuerwicklung 12 für den
Kern 14 bzw. 13 für den Kern 15 und einer, Nutzwicklung 10 für den Kern 14 bzw. 11 für den Kern
15. Die Nutzwicklungen liegen in Reihe an den Klemmen 1 und 2. Die Steuerwicklung 12 kann an der
Klemme 8 einen gerichteten Strom aufnehmen, während ihr anderes Ende beispielsweise an Masse liegt.
Ebenso kann an die Steuerwicklung 13 über die Klemme 9 ein Steuerstrom angelegt werden. Jede
Steuerwicklung ist in zwei gegeneinandergeschaltete
5 6
Teile aufgeteilt, um die Wirkung des Wechselstromes gesättigt sind, der Vereinigungsstrom in der Wickin
diesen Wicklungen aufzuheben. Es wird sich lung 5 stets konstant und gleich dem Wert 2 ic ist.
zeigen, daß diese Vorkehrung im Falle der Schaltung Der Übertrager 4 besitzt ebenfalls einen ferrovon Fig. 7 unnötig ist. Die Anordnung des ma- magnetischen Kern, der aber eine breitere Hysteresisgnetischen Kreises für die Schaltung nach Fig. 1 ist 5 schleife aufweist, welche im betrachteten Fall nur von beispielsweise gemäß Fig. 5 getroffen. Der Kern be- einem Strom durchlaufen werden kann, der mindestens sitzt drei Schenkel, wobei der Mittelschenkel 29 aus gleich 3 ic ist. Infolgedessen hat die Anlegung eines ferromagnetischem Material besteht. Dies ist für die Stromes von der Größe 2ic an die Primärwicklung 5 Seitenschenkel 30 und 31 nicht unbedingt erforderlich. keinen Einfluß auf die Ausgangs spannung der Se-Die Wicklung 10 (falls es sich um den Kern 14 han- io kundärwicklung. Für einen solchen Wert des Primärdelt) ist auf dem Mittelschenkel aufgewickelt, wäh- stromes verhält sich die Primärwicklung wie ein rend die Seitenschenkel die beiden Halbwicklungen Kurzschluß vom Punkt 2 nach Masse, da ihr innerer 12 tragen. Der magnetische Kreis schließt sich für elektrischer Widerstand sehr gering gewählt ist:
den Steuerstromkreis in zwei parallelen Schleifen Wenn nun in einem Zweig der Schaltung beide über die Joche 32 und 33. Der Kern kann gegebenen- 15 Magnetkerne gesättigt sind, indem z. B. auf die Kerne falls aus gesintertem Material bestehen. 14 und 15 je ein Steuerstrom gegeben wird, wird
zeigen, daß diese Vorkehrung im Falle der Schaltung Der Übertrager 4 besitzt ebenfalls einen ferrovon Fig. 7 unnötig ist. Die Anordnung des ma- magnetischen Kern, der aber eine breitere Hysteresisgnetischen Kreises für die Schaltung nach Fig. 1 ist 5 schleife aufweist, welche im betrachteten Fall nur von beispielsweise gemäß Fig. 5 getroffen. Der Kern be- einem Strom durchlaufen werden kann, der mindestens sitzt drei Schenkel, wobei der Mittelschenkel 29 aus gleich 3 ic ist. Infolgedessen hat die Anlegung eines ferromagnetischem Material besteht. Dies ist für die Stromes von der Größe 2ic an die Primärwicklung 5 Seitenschenkel 30 und 31 nicht unbedingt erforderlich. keinen Einfluß auf die Ausgangs spannung der Se-Die Wicklung 10 (falls es sich um den Kern 14 han- io kundärwicklung. Für einen solchen Wert des Primärdelt) ist auf dem Mittelschenkel aufgewickelt, wäh- stromes verhält sich die Primärwicklung wie ein rend die Seitenschenkel die beiden Halbwicklungen Kurzschluß vom Punkt 2 nach Masse, da ihr innerer 12 tragen. Der magnetische Kreis schließt sich für elektrischer Widerstand sehr gering gewählt ist:
den Steuerstromkreis in zwei parallelen Schleifen Wenn nun in einem Zweig der Schaltung beide über die Joche 32 und 33. Der Kern kann gegebenen- 15 Magnetkerne gesättigt sind, indem z. B. auf die Kerne falls aus gesintertem Material bestehen. 14 und 15 je ein Steuerstrom gegeben wird, wird
In der Schaltung nach Fig. 1 kann eine zweite hierdurch die volle Spannung e auf die Wicklung 5
Schleife, die mit der beschriebenen identisch ist, übertragen, wodurch in dieser Wicklung ein Wechselzwischen
den Klemmen 1' und 2' angeschlossen sein. strom 2ic+ia fließt (durch diese Schreibweise werden
Die Anordnung verhält sich dann wie ein Oder.-Glied 20 in willkürlicher Weise die beiden Komponenten
aus zwei Und-Gliedern, deren jedes durch einen der dieses Stromes getrennt). Andererseits trägt der anZweige
dargestellt wird. Diese Schaltung dient natür- dere Zweig, der zwei ungesättigte Kerne oder einen
Hch nur als eines unter vielen Ausführungsbeispielen einzigen gesättigten Kern aufweist, ebenfalls einen
für die praktischen Anwendungsmöglichkeiten der Strom ic in der Wicklung 5 bei. Der Übertrager 4 beErfindung.
25 findet sich in einem solchen Zustand (Fig. 6 f unten),
Bei den nachfolgenden Überlegungen werden einige daß ein Ausgangsstrom iUAi+3ic in seiner Sekundärrein technische Faktoren, wie Verluste im Eisen und wicklung 6 auftritt. Die Hysteresisschleife seines
innerer Widerstand in den Wicklungen vernachlässigt. Kernes wird nun bei jeder Periode des Wechselin
der Praxis können diese Faktoren in an sich be- stromes zyklisch durchlaufen (Fig. 6b),und zwar z.B.
kannter Weise gegebenenfalls Berücksichtigung finden. 30 zwischen den Werten +2.S^ und —2BM. Dasselbe
Zunächst sei angenommen, daß nur das Magnet- gilt für den anderen Zweig der, Schaltung, wenn seine
kernglied 15' einen Steuerstrom empfängt. Es sei e die beiden Kerne durch ihre Steuerwicklungen gesättigt
Spannung der Stromquelle 3. Diese Spannung teilt sind und auch, wenn beide Kerne in beiden Zweigen
sich auf die Wicklungen 10 und 11 im ersten Zweig gesättigt sind.
gleichmäßig auf. Da sie eine Wechselspannung ist, 35 Aus dem Vorhergehenden ergibt sich klar die koninduziert sie in den Kernen 14 und 15 auch einen junktive und die disjunktive Arbeitsweise des als
Wechselfluß. Die Induktion in diesen· Kernen folgt Beispiel dargestellten Schaltkreises. Man kann in unalso
der, ausgezogenen Schleife in Fig. 6 a. Diese mittelbar einleuchtender Weise auch reine Und-Schleife
wird in einer Periode des Wechselstromes Glieder oder Oder-Glieder aufbauen, wobei die gedurchlaufen,
wie in Fig. 6d gezeichnet ist. Diese 40 eigneten Hysteresisschleifen für die Kerne und den
zyklische Änderung geht zwischen zwei Induktions- Ausgangsübertrager in leicht ersichtlicher Weise gewerten
-hBM und —Bm vor sich. Der Strom, der wählt werden.
durch jede der in Reihe liegenden Wicklungen hin- Jede Steuerwicklung besitzt eine Selbstinduktion,
durchfließt, hat einen konstanten Wert ic (Fig. 6d), die sich der augenblicklichen Einstellung des Sätti-
der nur durch diese zyklische Änderung des ma- 45 gungszustandes des betreffenden Magnetkernes wider-
gnetischen Flusses, also der Induktion, bestimmt ist. setzt, so daß die Zustandsänderungen der Kerne nicht
Im gleichen Rhythmus ändert sich der Scheinwider- trägheitslos vor sich gehen. Vom Standpunkt der
stand, gesehen von den Wicklungen 10 und 11 her. Auswertung des Ergebnissignals kommt dies darauf
Da dieser Scheinwiderstand groß ist, ist der Wert des hinaus, daß meist der Sättigungszustand eines solchen
Stromes ic gering. 50 Kernes für, eine gewisse Anzahl von Wechselstrom-
Im Zweig l'-2' besitzt das Glied 15', dessen Kern perioden bestehenbleiben muß, je nach der für die
gesättigt ist, in der Wicklung 11' einen sehr geringen Sättigung des oder der Kerne, die in den vom Er-Wechselstromwiderstand.
Man kann näherungsweise gebnissignal gesteuerten weiteren Schaltkreisen vorannehmen,
daß eine unmittelbare widerstandslose Ver- handen sind, erforderlichen Zeitkonstante. Ein Regenebindung
zwischen den Klemmen dieser Wicklung 55 ratorkreis zwischen aufeinanderfolgenden Schaltvorhanden
ist. Die Spannung e wird also voll an die kreisen kann unmittelbar gemäß Fig. 2 aufgebaut
Klemmen der Wicklung 10' angelegt, und der Kern sein. Die Sekundärwicklung 6 des Übertragers 4 einer
14' wird einer zyklischen Induktionsänderung unter- Verknüpfungsschaltung ist mit der, Mitte an Erde geworfen,
die in Fig. 6a gestrichelt gezeigt ist. Sie geht legt, und ihre Enden sind an die Elemente 16 eines
nach Fig. 6e, obere Kurve, zwischen den Werten 60 Doppelweggleichrichters angeschlossen. Der gleich-
+ 2B^ und —2Bμ vor sich. Der Strom durch diesen gerichtete Strom geht einerseits über einen Reihen-Zweig
ist durch die zyklische Flußänderung bestimmt. widerstand 19 und mindestens eine Steuerwicklung 22
Unter sonst gleichen Umständen ist der Wert dieses eines Magnetkernes 20, der im allgemeinen Fall zu
Stromes im Zweig l'-2' immer noch ic (Fig. 6e unten). einem weiteren Verknüpfungskreis gehören wird. Die
Die Vereinigung der von den beiden Zweigen her,- 65 Nutzwicklung 21 dieses Kernes kann direkt eine
rührenden Ströme in der Wicklung 5 des Ausgangs- Wicklung des Verknüpfungskreises sein, von der das
Übertragers 4 erzeugt also einen Stromfluß vom Wert Signal z. B. für eine Speicherung abgenommen wird.
2ic. Man kann sich leicht überlegen, daß in allen an- Andererseits entwickelt der gleichgerichtete Strom an
deren Fällen, außer, denjenigen, in welchen beide den Klemmen eines Kondensators 17 eine Ladung,
Glieder eines Zweiges durch ihre Steuerwicklungen 70 die durch Speicherung der Spannungsspitzen die
nötige Gleichspannung für die Sättigung des Kernes 20 zu erreichen gestattet. Die Arbeitsweise ist ohne
weiteres klar.
Der Regeneratorkreis kann jedoch in vorteilhafterer
Weise gemäß Fig. 3 aufgebaut sein. Die Sekundärwicklung 6 des Übertragers 4 ist über einen Widerstand
23 in Reihe mit der Primärwicklung eines magnetischen Verstärkers 24 vom bekannten Serientyp
mit Wechselstromsteuerung geschaltet. Die Sekundärwicklung dieses magnetischen Verstärkers
24 erhält dauernd die Spannung einer Wechselstromquelle 25, die bei 26 gleichgerichtet wird und eine
Last 'speist, die aus einem Reihenwiderstand 27 und mindestens einer Steuerwicklung 22 eines Magnetkernes
20 besteht, dessen Nutzwicklung 21 in einem entsprechenden logischen Verknüpfungskreis liegt.
Die Wechselspannungsquelle 25 kann mit der Spannungsquelle 3 der Fig. 1 vereinigt sein. Die Schaltung
ist praktisch identisch mit derjenigen eines Verknüpfungskreises, nur ist das Übersetzungsverhältnis
nicht gleich 1:1, sondern gleich- N: i. Wenn die
Kerne des magnetischen Verstärkers aus einem Werkstoff von hoher Remanenz hergestellt sind, geschieht
die Umschaltung in diesem Verstärker in weniger als einer Periode der Steuerwechselspannung. Dies stellt
einen wesentlichen Vorteil gegen die Schaltung nach Fig. 2 dar, weil die neue Gleichspannung sich in dem
Kleinzyklus einstellt, welcher der Betätigung des Übertragers 4 folgt, anstatt sich erst durch Speicherung
aufeinanderfolgender Aufladungen in einem Kondensator aufzubauen.
Der Regeneratorkreis mit magnetischem Verstärker, der praktisch ein Relais darstellt, bietet auch
Vorteile, wenn das Ausgangssignal eines Schaltkreises nicht in direkter Form, sondern in komplementärer
Form gewonnen werden soll. Es genügt dann, gemäß Fig. 4 die Primärwicklung des Verstärkers mit einer
Wechselspannung von gleicher Frequenz wie die Spannungsquelle 3 zu speisen, deren Phase jedoch so
gewählt ist, daß, wenn die Sekundärwicklung 6 des Übertragers 4 einen von der Primärwicklung 5 induzierten
Strom empfängt, die beiden Ströme einander entgegenwirken und sich in der Primärwicklung des
magnetischen Verstärkers 24 praktisch aufheben. Der gleichgerichtete Ausgangsstrom des Verstärkers, der
bisher in Betrieb war, wird infolgedessen unterbrochen, d. h., seine Änderung stellt das komplementäre
Signal zu der Ausgangsspannung der Schaltung nach Fig. 3 dar. Selbstverständlich können die
Schaltungen nach Fig. 3 und 4 parallel an eine gemeinsame Wicklung 6 angeschlossen werden, so daß
man über beide Signalformen gleichzeitig verfügen kann.
In den obigen Ausführungen wurden Kerne aus einem Material mit nahezu rechteckiger Hysteresisschleife
vorausgesetzt. Die gleichen Ausführungen gelten aber hinsichtlich der Magnetkerne der Verknüpfungskreise
auch für ein Material mit einer Sättigungskurve gemäß Fig. 6 c. Jedoch würden sich
in diesem Fall die Ströme ic für eine Wechsel-Spannungsspeisung
in Sinusform praktisch ebenfalls sinusförmig ändern. Allerdings ist die Spannung der
Spannungsquelle 3 durchaus nicht unbedingt sinusförmig. Es genügt, daß sie abwechselnd positiv und
negativ wird. Zum Beispiel kann sie bei der praktischen Ausführung der Erfindung rechteckig sein
oder aus symmetrischen Sägezähnen bestehen.
Im vorhergehenden wurde weiter der Fall betrachtet, daß der Übergang von einem logischen
Resultat auf einen oder mehrere weitere Verknüpfungskreise mehrere Perioden des Wechselstromes
erfordert. Offenbar wäre es zur Beschleunigung des Rechenablaufs wesentlich, daß diese Übergänge
jeweils mit der Frequenz der Wechselspannung erfolgen könnten. Dies ist möglich, wenn der Regeneratorkreis
in der in Fig. 7 dargestellten Weise aufgebaut wird. Die Steuerwicklungen der Magnetkerne
der Verknüpfungskreise sind in diesem Fall mit einem Strom gespeist, der durch Einweggleichrichtung
aus einer sinusförmigen Schwingung hervorgeht. Diese Schwingung wird von der Stromquelle 43 geliefert,
die in Phasenopposition zu der Spannungsquelle 3 steht. Die Steuerwicklungen sind in Reihe
mit dieser Spannungsquelle 43, der Sekundärwicklung 6 des Übertragers 4, einem Einweggleichrichter
44 und einem Reihenwiderstand 45 geschaltet. In dem dargestellten Beispiel sind drei Steuerwicklungen 46,
47 und 48 vorgesehen.
Die Magnetkerne der Verknüpfungskreise besitzen wie vorher eine schmalere rechteckige Hysteresisschleife
als der Kern des Übertragers 4, jedoch ist nun keine besondere Form dieser Kerne erforderlich. Sie
können in bekannter Weise als Ringkerne aufgebaut sein. Ihre Steuerwicklungen besitzen eine wesentlich
geringere Windungszahl als die Nutzwicklungen. Zum Beispiel beträgt die Windungszahl der Steuerwicklungen
weniger als ein Drittel derjenigen der Nutzwicklungen.
Wenn eine Steuerwicklung dieser logischen Glieder einen Strom erhält, der den entsprechenden Magnetkern
sättigt, besitzt die von diesem Kern getragene Nutzwicklung einen sehr niedrigen Scheinwiderstand.
Dagegen ist der Scheinwiderstand sehr hoch, wenn das Glied nicht mit einem Steuerstrom versorgt ist.
Die Ausdrücke »niedrig« und »hoch« beziehen sich auf die Wechselstromquelle 3 und die Werte des
Wechselstromes, die dann in der Primärwicklung 5 des Übertragers 4 herrschen. Der durch diese Primärwicklung
fließende Strom muß so gewählt sein, daß er den Wert der Koerzitivkraft, welche eine Umkehr
des Magnetisierungszustandes des Kernes des Übertragers 4 bewirkt, nur dann erreicht oder überschreitet,
wenn in einem der Zweige 1-2, l'-2' usw. die Kerne, deren Nutzwicklungen in diesem Zweig in
Reihe liegen, sämtlich gesättigt sind. Genauer gesagt, muß also der Kern des Übertragers 4 so gewählt sein,
daß die Koerzitivkraft, die ihn zum Umklappen bringt, größer als die Summe der von den verschiedenen
Zweigen des Schaltkreises herrührenden Ströme ist, wenn mindestens ein Kern in jedem Zweig
ungesättigt ist, daß die Koerzitivkraft aber kleiner als der von einem Zweig, dessen sämtliche Magnetkerne
gesättigt sind, herrührende Strom ist.
Um das Ergebnissignal auf die Steuerwicklungen weiterer Verknüpfungskreise zu übertragen, beispielsweise
auf die Steuerwicklungen 46J 47 und 48 derartiger Kerne, deren Nutzwicklungen mit 49, 50 und
51 bezeichnet sind, wird die Sekundärwicklung 6 des Übertragers 4 in Reihe mit diesen Steuerwicklungen
über einen Einweggleichrichter 44, einen Widerstand 45 und eine Wechselspannungsquelle 43 von geringem
Innenwiderstand gelegt. Die Spannungsquelle 43 steht in Phasenopposition zu der Stromquelle 3 des Schaltkreises.
Der Widerstand 45, der unter Umständen auch entfallen kann, dient erforderlichenfalls zur Begrenzung
des gleichgerichteten Stromes in dem Serienkreis. Das Amplitudenverhältnis der Wechselströme
von den Quellen 3 und 43 bestimmt in erster Annäherung das Verhältnis der Windungszahlen der
Wicklungen 5 und 6. Beispielsweise können bei
gleicher Amplitude die Wicklungen 5 und 6 mit gleicher Windungszahl gewählt werden.
Wenn in einer Halbwelle der von der Spannungsquelle 3 herrührenden Spannung gewisse Steuersignale
der Kerne 14,15 usw. die Sättigung der in mindestens einem Zweig in Reihe liegenden Kerne bewirkt haben,
bewirkt der die Primärwicklung 5 des Übertragers 4 durchfließende Strom die Ummagnetisierung des
Kernes dieses Übertragers. Wenn dagegen eine solche Bedingung nicht erfüllt wurde, bleibt der Kern des
Übertragers 4 ungesättigt. In der folgenden Halbwelle wird dann der Kern des Übertragers 4 entweder in
seinen Anfangszustand zurück ummagnetisiert, wenn er unter der Wirkung der Stromquellen 3 und/oder
43 ummagnetisiert war, oder er bleibt in der Ruhelage, wenn er nicht ummagnetisiert war. In dem dargestellten
Regeneratorkreis sättigt jede vom Gleichrichter 44 durchgelassene Halbperiode des Wechselstromes
die Magnetkerne, deren Steuerwicklungen 46 bis 48 in Reihe mit dem Gleichrichter liegen. In der
Halbwelle, in welcher der Kern des Übertragers 4 zurück ummagnetisiert wird, wenn er in der vorhergehenden
Halbwelle ummagnetisiert war, ist der Strom in dem Gleichrichterkreis zu gering, als daß er
die Sättigung in den Empfangskernen 46 bis 48 aufrechterhalten könnte. Wenn der Kern des Übertragers
4 dagegen nicht ummagnetisiert war, werden die Kerne 46 bis 48 durch den Strom der erwähnten
Spannungshalbwelle von der Stromquelle 43 gesättigt gehalten. Gleichzeitig werden außerdem in dem
logischen Verknüpfungskreis in beiden Fällen alle Kerne 14, 15 usw., deren Fluß sich in der vorhergehenden
Halbwelle geändert hatte, durch den Strom der Spannungsquelle 3 in ihren Ausgangszustand
zurückgeführt. So sind die Bildung eines Ergebnissignals und die Übertragung dieses Signals auf
weitere Verknüpfungskreise der Anlage in einer Periode des Wechselstromes gewährleistet, was hier
erreicht werden sollte.
Die Übertragung einer Ergebnisinformation geschieht, wie leicht ersichtlich ist, in komplementärer
Form zu derjenigen, in welcher sie in dem betrachteten Schaltkreis vorhanden war. Man könnte
diese Übertragung auch in direkter Form vornehmen, indem von der im Zusammenhang mit Fig. 4 erwähnten
Anordnung einer zusätzlichen Hilfsstromquelle Gebrauch gemacht wird. Die Sättigung der
Empfangskerne durch ihre Wicklungen 46 bis 48 tritt in diesem Fall nur ein, wenn die Ströme von der
Stromquelle 43 über den Gleichrichter 44 und von der Hilfsstromquelle mit konstanter Amplitude über einen
Gleichrichter entgegengesetzter Richtung einander entgegenwirken. Hierdurch ergibt sich eine Richtungsumkehr
der Sättigungssteuerung dieser Empfangskerne gegenüber der zuvor beschriebenen Wirkung.
Claims (8)
1. Schaltungsanordnung zur Verarbeitung und Weiterleitung binärer Informationen mit logischen
Verknüpfungskreisen, in denen die Veränderlichen jeweils vorübergehend in sättigbaren Magnetkernen
gespeichert werden und die logischen Verknüpfungen durch die Impedanzänderungen einer
mit Wechselstrom gespeisten Reihen- bzw. Parallelschaltung der Arbeitswicklungen der sättigbaren
Magnetkerne ausgedrückt werden, denen über S teuer wicklungen Gleichstromsignale zugeführt
werden, die den Veränderlichen entsprechen, dadurch gekennzeichnet, daß in regelmäßigem
Wechsel auf jeden logischen Verknüpfungskreis ein Impulsregeneratorkreis folgt,
in dem die Gleichstromsteuerwicklungen (22) von wenigstens einem Magnetkern eines logischen
Verknüpfungskreises liegen, daß der Stromkreis der Arbeitswicklungen (10, 11) jedes logischen
Verknüpfungskreises über die Primärwicklung (5) eines Übertragers (4) geschlossen ist, dessen
Kern sättigbar ist und einen großen Koerzitivstrom gegenüber demjenigen der Magnetkerne
(15,14) in den Verknüpfungskreisen erfordert, so daß dieser Übertrager (4) als Speicherorgan für
das Ergebnis des zugehörigen Verknüpfungskreises dient, und daß die Sekundärwicklung (6)
dieses Übertragers (4) in dem folgenden Impulsregeneratorkreis liegt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsregeneratorkreis
einen Gleichrichter (16) für den Sekundärstrom des Übertragers (4) enthält, durch welchen
ein Kondensator (17) aufgeladen wird, der als Gleichspannungsquelle für die in dem Impulsregeneratorkreis
liegenden Gleichstromsteuerwicklungen dient.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsregeneratorkreis
einen Magnetverstärker (24) mit Gleichstromausgang und Wechselstromsteuerung enthält,
dessen Eingang mit der Sekundärwicklung (6) des Übertragers (4) verbunden ist und dessen Ausgang
an die im Impulsregeneratorkreis liegenden Gleichstromsteuerwicklungen (22) angeschlossen
ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangskreis des
Magnetverstärkers (26) eine Wechselspannungsquelle (28) enthält, die dem Strom in der Sekundärwicklung
(6) des Übertragers (4) entgegenwirkt.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom in dem Impulsregeneratorkreis
durch Gleichrichtung aus einem Wechselstrom abgeleitet ist, der von einer in Reihe mit der Sekundärwicklung (6) des Übertragers
(4) und einem Gleichrichter; (44) liegenden Wechselspannungsquelle (43) geliefert wird, die
mit den Gleichstromsteuerwicklungen (46, 47, 48) der in dem Impulsregeneratorkreis enthaltenen
Magnetkerne in Reihe geschaltet ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromquelle (43) in
dem Impulsregeneratorkreis in Phasenopposition zu der Wechselspannungsquelle (3) in dem Verknüpfungskreis
steht.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Übertragungskreis
eine zusätzliche Wechselspannungsquelle in Phasenopposition zu der Hauptspannungsquelle (43) enthält,
die über einen Gleichrichter mit der Reihenschaltung der in dem Impulsregeneratorkreis liegenden
Gleichstromsteuerwicklungen verbunden und derart geschaltet ist, daß sie dem von der
Hauptspannungsquelle (43) in diesem Kreis über die Sekundärwicklung (6) des Übertragers (4)
fließenden Strom entgegenwirkt.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsspannungsquelle
über einen Gleichrichter auf Hilfssteuerwicklungen der in dem Impulsregeneratorkreis liegenden
Magnetkerne wirkt und daß die Hilfswicklungen auf die Kerne eine Wirkung ausüben, die
009 52&/151
11 12
derjenigen der Hauptsteuerwicklungen der betref- »Convention Record of the I.R.E.«, 1954, Part 4,
fenden Kerne entgegengesetzt ist. S. 116 bis 132;
»Transactions of the A.I.E.E.«, Juli 1952, S. 175
In Betracht gezogene Druckschriften: bis 183, 229 bis 238;
Französische Patentschrift Nr. 1109 797; 5 »Electronic Circuits«, Prentice Hall, Inc., New
»Electronics«, September 1954, S. 174 bis 178; York, 1955, S. 647 bis 649, 597 bis 600.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 005 528/151 5.60.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR847114X | 1956-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1082755B true DE1082755B (de) | 1960-06-02 |
Family
ID=9313671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES53350A Pending DE1082755B (de) | 1956-05-03 | 1957-05-02 | Schaltungsanordnung mit saettigbaren Magnetkernen zur Verarbeitung und Weiterleitung binaerer Informationen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1082755B (de) |
| GB (1) | GB847114A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208918B (de) * | 1962-10-01 | 1966-01-13 | Euratom | Vorrichtung zum Parallelvergleich zweier Zahlen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1109797A (fr) * | 1953-10-15 | 1956-02-01 | Philips Nv | Montage pour indiquer la présence ou l'absence, simultanées ou non, de courants déterminés ou de tensions déterminées à la sortie d'au moins deux autres montages |
-
1957
- 1957-04-30 GB GB13772/57A patent/GB847114A/en not_active Expired
- 1957-05-02 DE DES53350A patent/DE1082755B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1109797A (fr) * | 1953-10-15 | 1956-02-01 | Philips Nv | Montage pour indiquer la présence ou l'absence, simultanées ou non, de courants déterminés ou de tensions déterminées à la sortie d'au moins deux autres montages |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1208918B (de) * | 1962-10-01 | 1966-01-13 | Euratom | Vorrichtung zum Parallelvergleich zweier Zahlen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB847114A (en) | 1960-09-07 |
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