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DE1075347B - Verschiebbare Speichereinrichtung mit einer Mehrzahl von in Kaskade geschalteten Magnetverstärkern - Google Patents

Verschiebbare Speichereinrichtung mit einer Mehrzahl von in Kaskade geschalteten Magnetverstärkern

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Publication number
DE1075347B
DE1075347B DENDAT1075347D DE1075347DA DE1075347B DE 1075347 B DE1075347 B DE 1075347B DE NDAT1075347 D DENDAT1075347 D DE NDAT1075347D DE 1075347D A DE1075347D A DE 1075347DA DE 1075347 B DE1075347 B DE 1075347B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
pulses
amplifiers
storage device
pulse
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1075347D
Other languages
English (en)
Inventor
Merion Station Pa. Theodore Hertz Bonn (V. St. A.)
Original Assignee
Sperry Rand Corporation, New York, N. Y. (V. St. A.)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Publication date
Publication of DE1075347B publication Critical patent/DE1075347B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C19/00Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
    • G11C19/02Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements
    • G11C19/04Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements using cores with one aperture or magnetic loop

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  • Amplifiers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Kompensation von Kriechströmen in mehrstufigen Magnetverstärkern, insbesondere Kaskadenverstärkern, in Verbindung mit einer verschiebbaren Speichereinrichtung. Eine der Funktionen verschiebbarer Speichereinrichtungen in Stromkreisen von Rechenmaschinen sind in dem Buch »Rechenmaschinen für hohe Rechengeschwindigkeiten« des Ingenieurstabes der Research Associates Inc., veröffentlicht von der McGraw-Hill Book Company (1950), auf den S. 297ff. beschrieben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit deren Hilfe die Wirkung der Kriechströme ausgeschaltet wird und welche die Wirkung von Amplitudenänderungen der Erregerimpulse für die Magnetverstärker selbsttätig kompensiert derart, daß die Einflüsse der Kriechströme neutralisiert werden.
Es soll auf diese Weise vermieden werden, daß die Kompensationseinrichtung von sich aus den Betrieb der gesamten Schaltanordnung in unerwünschter Weise beeinflußt.
Im folgenden soll die Erfindung an einer verschiebbaren Speichereinrichtung mit einer Mehrzahl von in Kaskade geschalteten Magnetverstärkern erläutert werden. Die Erfindung ist aber nicht auf mehrstufige Verstärker mit in Kaskade geschalteten komplementären Serienverstärkern beschränkt, sondern kann auch ebensogut bei anderen Anordnungen angewendet werden. Beispielsweise kann die Erfindung ganz allgemein bei Kaskadenverstärkern angewendet werden, die mit einem oder mehreren Magnetverstärkern der folgenden vier Gruppen arbeiten:
1. Komplementäre Serienverstärker,
2. komplementäre Parallelverstärker,
3. nichtkomplementäre Serienverstärker,
4. nichtkomplementäre Parallelverstärker.
Die Erfindung geht nun von einer verschiebbaren Speichereinrichtung mit einer Mehrzahl von in Kaskade geschalteten Magnetverstärkern aus, deren Kerne ■!<■ Arbeitswicklungen und Steuerwicklungen tragen und die abwechselnd aus ersten bzw. zweiten Energie-Impulsquellen erregt werden, sowie mit einer an die Speichereinrichtung angekoppelten Quelle für Informationsimpulse. Die obengenannte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die zweiten und nachfolgenden Verstärker in dem Speicher je eine zusätzliche Wicklung tragen, wobei diese zusätzlichen Wicklungen abwechselnd an die ersten bzw. zweiten Impulsquellen angekoppelt sind und wobei z. B. die aus der ersten Energie-Impulsquelle erregten Verstärker mit Hilfe ihrer zusätzlichen Wicklungen an die zweite Energie-Impulsquelle angekoppelt sind, derart, daß die von den Kriechströmen aus den vorhergehen-
Verschiebbare Speichereinrichtung
mit einer Mehrzahl von in Kaskade
geschalteten Magnetverstärkern
Anmelder:
Sperry Rand Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. F. Mayer, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Hüttenweg 15
Theodore Hertz Bonn, Merion Station, Pa. (V. St. A.), ist als Erfinder genannt worden
den Verstärkern in dem Speicher hervorgerufenen magnetisierenden Kräfte praktisch aufgehoben werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes kommen die Impulse aus der zweiten Impulsquelle während der Intervalle zwischen den Impulsen aus der ersten Impulsquelle an.
Als besonders vorteilhaft hat es sich ferner erwiesen, die Anordnung so zu treffen, daß die Arbeitswicklung in jedem Verstärker an die Steuerwicklung des nächstfolgenden Verstärkers angekoppelt ist und die erste Energie-Impulsquelle die Arbeitswicklungen der Verstärker mit den ungeradzahligen Stellen und die zweite Impulsquelle die Arbeitswicklungen der Verstärker in den geradzahligen Stellen erregt und daß die Wirkung der von den Arbeitswicklungen einer ersten solchen Gruppe von Verstärkern herrührenden Kriechströme in den nachfolgenden Verstärkern durch Impulse aus derselben Impulsquelle aufgehoben wird, welche die Arbeitswicklungen der ersten derartigen Gruppe erregt hat.
Gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken werden bei der neuen Kompensationseinrichtung die Informationsimpulse in Form von Serienimpulsen auf die Steuerwicklung des ersten Verstärkers in dem Speicher gegeben und die Ausgangssignale in Parallelschaltung an den Ausgängen der geradzahligen Verstärker abgegriffen.
Die Anordnung kann aber auch so getroffen werden, daß die Informationsimpulse in Parallelschaltung auf die Eingänge der ungeradzahligen Magnetverstärker
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gegeben und die Ausgangssignale de.m Ausgang des letzten Magnetverstärkers in Serienschaltung entnommen werden.
Die Erfindung soll im folgenden an einigen Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 ein Schaltschema eines typischen Magnetverstärkers, wie er beim Erfindungsgegenstand angewendet wird,
Fig. 2 eine Hysteresisschleife des Materials, das für die Kerne der Magnetverstärker verwendet wird,
Fig. 3 ein Schaltschema für ein Serien-Parallel-Konverter, bei dem die Kompensationseinrichtung nach der Erfindung angewendet ist,
Fig. 4 ein Schaltschema mit den elektrischen Verbindungen für den Fall, daß ein Parallel-Serien-Konverter mit einer bevorzugten Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung zur Kompensation von Kriechströmen ausgerüstet ist;
Fig. 5 ist eine Darstellung der Impulsfolgen und Signale, die bei der Einrichtung nach Fig. 3 benutzt werden.
Fig. 1 ist ein Schaltschema für eine Magnetverstärkerart, die bei dem Gegenstand der Erfindung angewendet werden kann. Der magnetische Kern 10 kann aus den verschiedensten Werkstoffen bestehen, unter denen sich beispielsweise die verschiedenen Typen von Ferriten befinden, ferner die verschiedensten magnetischen Bänder. Diese Stoffe können verschiedene Wärmebehandlungen erfahren, damit sie die jeweils gewünschten bzw. erforderlichen Eigenschaften erhalten. Das magnetische Material für den Kern sollte vorzugsweise, jedoch nicht mit zwingender Notwendigkeit, eine im wesentlichen rechteckige Hysteresisschleife haben (s. Fig. 2). Kerne dieser Art sind an sich bekannt. Außer den verschiedenen Möglichkeiten für die Materialauswahl kann auch eine Vielzahl von geometrischen Formen angewendet werden, einschließlich der geschlossenen und der offenen Eisenwege; beispielsweise können tassenförmige, streifenförmige und ringförmige Kerne angewendet werden. Es ist dem Fachmann geläufig, daß der Kern beim Arbeiten auf den horizontalen Teilen (oder den im wesentlichen gesättigten Teilen) der Hysteresisschleife im wesentlichen wie ein Luftkern arbeitet, bei dem die Spule auf dem Kern eine geringe Impedanz besitzt. Arbeitet der Kern dagegen auf den vertikalen (oder in den ungesättigten) Teilen der Hysteresisschleife, so ist die Impedanz der Spulen auf dem Kern groß.
Die Quelle 16 für die Erregerimpulse PP-I erzeugt eine Folge quadratischer Impulse mit regelmäßigen Abständen. Nimmt man an, daß am Anfang irgendeines gegebenen Impulses die restliche Magnetisierung und die restliche Flußdichte durch den Punkt 11 der Hysteresisschleife von Fig. 2 gegeben ist, dann bringt der Erregerimpuls den Kern von Punkt 11 zu dem Sättigungspunkt 12. Gegen Schluß des Impulses kehrt die Magnetisierung nach Punkt 11 zurück. Aufeinanderfolgende Impulse aus der Quelle 16 fließen durch den Gleichrichter 17, die Spule 18 und die Belastung 19 und bringen dabei den Kern wiederholt von dem Remanenzpunkt 11 zu dem Sättigungspunkt 12. Während der Zeit, in welcher der Kern von Punkt 11 nach Punkt 12 gebracht wird, arbeitet der Kern in einem Bereich relativ hoher Sättigung, so daß der Impedanzwert der Spule 18 niedrig ist. Infolgedessen fließen die Erregerimpulse von der Quelle 16, ohne eine wesentliche Impedanz überwinden zu müssen, zu der Belastung 19. Wenn dagegen in der Zeitspanne zwischen zwei Erregerimpulsen ein Impuls am Eingang 20 ankommt, dann geht dieser über Spule 21, Widerstand 22, Quelle 16 nach Erde. Dieser Impuls magnetisiert den Kern in negativer Richtung und bringt ihn von Punkt 11 nach Punkt 13. Am Ende dieses Impulses kehrt der Kern zum Remanenzpunkt 14 zurück. Der nächste Erregerimpuls von der Quelle 16 reicht gerade aus, um den Kern von Punkt 14 nach Punkt 15 zu bringen. Da dies ein Bereich der Hysteresisschleife mit relativ schwacher Sättigung ist, hat die Spule 18 während der Dauer dieses Impulses einen hohen Impedanzwert, und der Strom hat infolgedessen eine sehr geringe Stärke. Am Ende dieses Impulses kehrt die Magnetisierung zum Remanenzpunkt
11 zurück. Folgt unmittelbar auf den zuletzt genannten Impuls kein Signal an dem Eingang, dann bringt der nächstfolgende Erregerimpuls den Kern in Punkt
12 zur Sättigung und erzeugt einen starken Ausgang an der Belastung 19.
Es ist daher klar, daß der Magnetverstärker nach Fig. 1 als Folge eines jeden Impulses aus der Quelle 16 starke Impulse auf die Belastung gibt, ausgenommen den Fall, daß unmittelbar nach dem Empfang irgendeines Impulses am Eingang 20 der nächste Erregerimpuls gesperrt wird.
Während der Zeitspanne, während der ein Erregerimpuls den Kern von Punkt 14 nach Punkt 15 bringt, ist der Kern ungesättigt, und infolgedessen kann nur ein schwacher Strom durch die Erregerwicklung 18 fließen. Dieser schwache Strom ist bekannt als Kriechstrom, und es ist die Aufgabe der Erfindung, die Wirkung dieses Stromes in Kaskaden-Magnetverstärkern zu kompensieren.
Fig. 3 zeigt eine Schaltanordnung, bei der die oben erwähnten Verstärker dazu dienen, Serieninformationen in Parallelinformationen zu konvertieren. Der Serieneingang 20 erregt den Eingang des Magnetverstärkers 30. Der Ausgang des Magnetverstärkers 30 erregt den Eingang des Magnetverstärkers 31. In ähnlicher Weise erregt der Ausgang des Magnetverstärkers 31 den Eingang des Magnetverstärkers 32 usw. Mit anderen Worten, die Magnetverstärker sind in Kaskade miteinander verbunden. Es sind zwei Klemmen für die Erregerimpulse PP-I und PP-2 vorhanden. Die Impulse von diesen Quellen her mögen den gleichen Abstand wie die Impulse einer Quelle haben, die während der Zwischenräume zwischen den Impulsen der anderen Quelle ankommen, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Die Energie-Impulse von der ersten Quelle PP-I erregen jeweils jeden zweiten Verstärker, während die Impulse von der Quelle PP-2 die übrigen Magnetverstärker erregen. Die Ausgänge 36,38 usw. der geradzahligen Magnetverstärker speisen das Parallelelement P, das eine magnetische oder elektrostatische Speichereinrichtung sein kann.
Der Betrieb der Einrichtung nach Fig. 3 ist am besten in Verbindung mit den Impulsfolgen nach Fig. 5 zu verstehen. Die Kurvenformen der Erregerimpulse der beiden Quellen sind in dieser Figur ganz oben wiedergegeben; unterhalb von diesen erscheint das Seriensignal am Eingang 20. Für die Zwecke der Erklärung ist angenommen, daß an dem Eingang in den Intervallen Γ 3, Γ 7 und T 9 drei Impulse 70, 71 und 72 ankommen. Dann ergibt sich, daß die Impulsform auf der Leitung 35 diejenige der in Fig. 5 dargestellten ist. Da im Zeitpunkt T1 kein Impuls am Eingang vorhanden ist, geht der nächstfolgende Erregerimpuls PP-I durch den Verstärker 30 hindurch und erzeugt einen Impuls auf der Leitung 35, während des Intervalls T 2. Da im Zeitpunkt T 3 ein Im-
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puls 70 an dem Eingang vorhanden ist, wird der Verstärker 30 während der Periode T 4 gesperrt, und es erscheint während dieses Intervalls kein Impuls auf der Leitung35. Da in dem Intervall T 5 kein Eingangssignal vorhanden ist, geht der nächstfolgende Erreger- s impuls in dem Intervall T 6 durch den Verstärker 30 hindurch und erscheint zu diesem Zeitpunkt auf der Leitung 35. Wegen der Impulse 71 und 72, die in den Zeitintervallen Γ 7 und T 9 an dem Eingang erscheinen, werden die Erregerimpulse in den Perioden T 8 und T10 durch den Verstärker 30 gesperrt. Infolgedessen erscheint der nächste Impuls auf der Leitung 35 während der Periode T12. In dem Ausgang 36 treten Impulse auf, die mit jedem einzelnen Erregerimpuls PP-2 übereinstimmen, ausgenommen in den Intervallen, die den Impulsen auf der Leitung 35 folgen. Da im Zeitpunkt T1 am Ausgang 36 kein Impuls vorhanden ist, ist keiner bei T 3, einer bei T 5, keiner bei T 7 vorhanden und Erregerimpulse bei T 9 und TIl.
Auf der Leitung 37 sind Impulse vorhanden, die von der Quelle PP-I herkommen, ausgenommen während derjenigen Intervalle, die unmittelbar auf die Impulse am Ausgang 36 folgen. Dadurch kommt die Impulsfolge auf der Leitung 37 zustande (Fig. 5). Auf den Leitungen 39, 41 und 43 erscheinen Impulse, die mit den Erregerimpulsen aus der Quelle PP-I übereinstimmen, ausgenommen dort, wo ein Impuls in dem Ausgang eines unmittelbar vorhergehenden Verstärkers in einem Zeitintervall auftrat, das irgendeinem in Frage stehenden gegebenen Impuls vorherging. Als Resultat ergeben sich die in Fig. 5 dargestellten Impulsfolgen für die Leitungen 39, 41, 43. Es ist auch klar, daß die Quelle PP-2 an den Ausgängen 40,
42 und 44 Impulse erzeugt, ausgenommen während derjenigen Intervalle, die in einem unmittelbar vorhergehenden Zeitintervall unmittelbar auf einen Impuls auf den vorhergehenden Leitungen 39, 41 bzw.
43 folgen.
Da in dem Intervall T1 kein Eingangsimpuls am Serieneingang 20 vorhanden war, konnte auch kein Impuls am Ausgang 44 vorhanden sein. Infolge des Eingangsimpulses 70 im Intervall T 3 war am Ausgang 42 ein Ausgangsimpuls 70^4 vorhanden. Weil im Intervall T5 am Serieneingang 20 kein Eingangsimpuls bestand, war auch im Zeitpunkt TIl kein Ausgangsimpuls am Ausgang 40 vorhanden. Infolge des Eingangsimpulses 71 im Zeitintervall T 7 war ein Impuls 71A am Ausgang 38. In gleicher Weise erzeugte der Eingangsimpuls 72 den Ausgangsimpuls 12 A am Ausgang 36. Daraus folgt, daß hier ein Parallelausgang in dem Zeitpunkt TIl vorhanden ist, der mit dem Seriensignal am Eingang 20 übereinstimmt. Da die Ausgangsleitungen 36, 38, 40, 42 und 44 an den Parallelspeicher P angeschlossen sind, wenn dieser dazu dienen soll, die im Intervall TIl ankommenden Impulse aufzuzeichnen oder zu speichern, so zeichnet er diese Impulse als Parallelinformation auf.
Fig. 4 ist ein Schaltschema eines verschiebbaren Speichers nach der Erfindung zum Konvertieren von Nachrichten oder Signalen in dem Parallelspeicher P und zu dem Serienausgang 59. Die Figur zeigt nur einen dreistufigen Speicher, der nur für drei einstellige Zahlen geeignet ist; aber nach dem Grundprinzip der Erfindung können weitere Stufen für weitere Zahlen hinzugefügt werden. Gibt man die Parallelinformation bei P auf den verschiebbaren Speicher, um so einen Serienausgang zu bekommen, dann werden die notwendigen Schalter oder Sperrstufen im Zuge der Leitungen 56, 57 und 58 während eines positiven Impulses aus der Quelle PP-2 geschlossen, so daß die genannten Leitungen jeweils in entsprechender Weise an die Eingänge der Magnetverstärker 51, 53 und 55 angeschlossen werden. Jeder Impuls, der dann auf der Leitung 56 vorhanden ist, wird während der Periode eines der positiven Impulse PP-2 auf den Eingang des Verstärkers 51 gegeben und erzeugt während des nächstfolgenden Erregerimpulses PP-2 einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 59.
Jeder Impuls auf der Leitung 57 von dem Parallelspeicher gelangt während des Vorhandenseins eines positiven Impulses PP-2 zu dem Eingang des Magnetverstärkers 53 und erzeugt dort einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 59, der mit dem zweiten Impuls PP-2 übereinstimmt, der danach eintrifft.
Jeder Impuls auf der Leitung 58 wird während der Dauer eines Erregerimpulses PP-2 auf den Eingang des Magnetverstärkers 55 gegeben und erzeugt während der Dauer des nachfolgenden dritten Erregerimpulses PP-2 einen Ausgangsimpuls auf der Leitung 59. Daraus folgt, daß beim gleichzeitigen Eintreffen von Impulsen auf den Leitungen 56, 57 und 58 während der Dauer eines Erregerimpulses PP-2 in dem Ausgang 59 Impulse erscheinen, während der Intervalle zwischen einem, zwei und drei Erregerimpulsen PP-2 nach dem Anlegen der Parallelsignale an die genannten Leitungen.
Der Fachmann kann der obigen Beschreibung und dem Schaltschema der Fig. 4 ohne weiteres entnehmen, daß die Anordnung als verschiebbarer Speicher wirkt und Parallelsignale in Seriensignale konvertiert.
Nachdem nun die verschiebbareSpeichereinrichtung beschrieben worden ist, sollen im folgenden die an einer solchen Einrichtung mit Hilfe der Maßnahmen nach der vorliegenden Erfindung erzielbaren Verbesserungen beschrieben werden.
Unter Bezugnahme auf Fig. 3 soll zunächst festgestellt werden, daß während der Zeit, in der ein Erregerimpuls von der Quelle PP-I die Erregerwicklung auf dem Kern 30 speist und in dem Intervall, in welchem dieser Kern nicht gesättigt ist, ein Kriechstrom durch die Steuerspüle 31 fließt und den Kern 31 in geringem Ausmaß magnetisiert. Ähnliche Kriechströme können in allen S teuer spulen 31a, 33 c usw. der mit ungeraden Ordnungsnummern gekennzeichneten Verstärker 31, 33 usw. auftreten. Die magnetisierenden Kräfte dieser Kriechströme werden durch die erfindungsgemäße Aufbringung von Spulen 70', 71', 72', 73' und 74' auf die ungeradzahligen Kerne 31, 33 usw. kompensiert. Diese Spulen werden von Impulsen aus der Quelle PP-I über den Widerstand 75 gespeist, so daß ein Strom in solcher Richtung durch die Spulen fließt, daß magnetisierende Kräfte erzeugt werden, welche diejenigen der Kriechströme aufheben.
Es fließen aber auch Kriechströme in den Steuerspulen (beispielsweise32 α) der Verstärker mit geraden Ordnungsnummern. Ein Kriechstrom in der Spule 32 α tritt immer dann auf, wenn einer der Erregerimpulse aus der Quelle PP-2 während einer Periode, in der der Kern 31 nicht gesättigt ist, durch die Erregerwicklung 31 b fließt. Die Wirkung dieses Kriechstromes wird durch die Spule 63 auf dem Kern 32 kompensiert. Diese Spule wird von einem kleinen Strom gespeist, der von der Quelle PP-2 durch den Widerstand 64 fließt. Der Strom durch die Spule 63 ist gerade groß genug, um eine magnetisierende Kraft zu erzeugen, die gleich groß und entgegengesetzt derjenigen ist, die von dem Kriechstrom durch die Spule 32 a erzeugt wird. Die Spulen 60, 61 und 62 liegen in
Reihe mit der Spule 63 und erfüllen ähnliche Funktionen auf ihren dazugehörigen Kernen.
Es ist ohne weiteres verständlich, daß durch geeignete Auswahl der Widerstandswerte der Widerstände und 75 der Strom in den Kompensationsspulen 60 bis einschließlich 63 und 70' bis 74' einschließlich die Wirkungen der Kriechströme gerade eben kompensiert. Die Kompensationswirkungen ändern sich jeweils, wenn sich die Größe der Erregerimpulse ändert.
In dem Parallel-Serien-Speicher nach Fig. 4 tragen die geradzahligen Magnetverstärker 50., 52 und 54 die Spulen 80, 82 und 84 auf ihren Kernen, die aus der QuellePP-I gespeist werden; sie kompensieren die Kriechströme, die von den ungeradzahligen Magnetverstärkern 51, 53 und 55 erzeugt sind. In ähnlicher Weise tragen die Kerne der Magnetverstärker 51 und
Spulen 81 und 83, die aus der Quelle PP-2 gespeist werden und die Kriechströme der Verstärker 52 und kompensieren. Die Widerstände 85 und 86 dienen zur Regelung der Kompensationsströme, damit diese die Wirkungen der Kriechströme gerade aufheben.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verschiebbare Speichereinrichtung mit einer Mehrzahl von in Kaskade geschalteten Magnetverstärkern, deren Kerne Arbeitswicklungen und Steuerwicklungen tragen und die abwechselnd aus ersten bzw. zweiten Energie-Impulsquellen erregt werden, sowie mit einer an die Speichereinrichtung angekoppelten Quelle für Informationsimpulse, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten und nachfolgenden Verstärker (31, 32, 33 ...) in dem Speicher je eine zusätzliche Wicklung (74', 63...) tragen, wobei diese zusätzlichen Wicklungen abwechselnd an die ersten bzw. zweiten Impulsquellen (PP-I bzw. PP-2) angekoppelt sind und wobei z. B. die aus der ersten Energie-Impulsquelle erregten Verstärker mit Hilfe ihrer zusätzlichen Wicklungen an die zweite Energie-Impulsquelle angekoppelt sind, derart, daß die von den Kriechströmen aus den vorhergehenden Verstärkern in dem Speicher hervorgerufenen magnetisierenden Kräfte praktisch aufgehoben werden.
2. Speichereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Material, aus dem die Kerne der Magnetverstärker hergestellt sind, eine praktisch rechteckförmige Hysteresisschleife aufweist.
3. Speichereinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse aus der zweiten Impulsquelle während der Intervalle zwischen den Impulsen aus der ersten Impulsquelle ankommen.
4. Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswicklung in jedem Verstärker an die Steuerwicklung des nächstfolgenden Verstärkers angekoppelt ist und die erste Energie-Impulsquelle (PP-I) die Arbeitswicklungen der Verstärker (30, 32 ...) mit den ungeradzahligen Stellen und die zweite Impulsquelle (PP-2) die Arbeitswicklungen der Verstärker (31, 33 ...) in den geradzahligen Stellen erregt und daß die Wirkung der von den Arbeitswicklungen einer ersten solchen Gruppe von Verstärkern herrührenden Kriechströme in den nachfolgenden Verstärkern durch Impulse aus derselben Impulsquelle aufgehoben wird, welche die Arbeitswicklungen der ersten derartigen Gruppe erregt hat.
5. Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem der Stromkreise, welche die zusätzlichen Wicklungen an die entsprechenden Energie-Impulsquellen ankoppeln, ein Widerstand (64, 75) liegt, der zur Regelung des Stromes in den Zusatzwicklungen dient.
6. Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsimpulse in Form von Serienimpulsen auf die S teuer wicklung des ersten Verstärkers in dem Speicher gegeben und die Ausgangssignale in Parallelschaltung an den Ausgängen der geradzahligen Verstärker abgegriffen werden.
7. Speichereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Informationsimpulse in Parallelschaltung auf die Eingänge der ungeradzahligen Magnetverstärker gegeben und die Ausgangssignale dem Ausgang des letzten Magnetverstärkers in Serienschaltung entnommen werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 751 509.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 729/227 2.60
DENDAT1075347D 1954-06-28 Verschiebbare Speichereinrichtung mit einer Mehrzahl von in Kaskade geschalteten Magnetverstärkern Pending DE1075347B (de)

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DE1075347B true DE1075347B (de) 1960-02-11

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