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DE1171199B - Legenest fuer Huehner - Google Patents

Legenest fuer Huehner

Info

Publication number
DE1171199B
DE1171199B DER33681A DER0033681A DE1171199B DE 1171199 B DE1171199 B DE 1171199B DE R33681 A DER33681 A DE R33681A DE R0033681 A DER0033681 A DE R0033681A DE 1171199 B DE1171199 B DE 1171199B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nest
inlet flap
stop
laying
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER33681A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Rapp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL RAPP
Original Assignee
PAUL RAPP
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL RAPP filed Critical PAUL RAPP
Priority to DER33681A priority Critical patent/DE1171199B/de
Publication of DE1171199B publication Critical patent/DE1171199B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/14Nest-boxes, e.g. for singing birds or the like
    • A01K31/16Laying nests for poultry; Egg collecting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: AOIk
Deutsche Kl.: 45 h - 31/16
Nummer: 1171199
Aktenzeichen: R 33681III / 45 h
Anmeldetag. 13. Oktober 1962
Auslegetag: 27. Mai 1964
Die Erfindung bezieht sich auf Legenester für Hühner mit einer im Nesteingang ein- und ausschwingbar aufgehängten Einlaßklappe, deren Sperrvorrichtung aus mindestens einem ortsfesten Anschlag und einem mit diesem in der Drehrichtung der Einlaßklappe zusammenwirkenden und mit dieser fest verbundenen Anschlag besteht.
Bei einem bekannten Legenest dieser Art ist der mit der Einlaßklappe verbundene Anschlag nahe dem unteren Ende der Einlaßklappe angeordnet und schwingt deshalb auf einem Kreisbogen hin und her, dessen Mittelpunkt im Aufhängepunkt der Einlaßklappe liegt. Der zugehörige ortsfeste Anschlag dagegen ist mit einer Schiene verbunden, die vertikal verschiebbar an einer Seitenwand des Legenestes geführt ist und durch das Gewicht eines die Nestwanne betretenden Huhnes gegen die Wirkung eines Gegengewichtes so weit nach unten verschoben wird, daß der ortsfeste Anschlag in die Bahn des mit der Einlaßklappe verbundenen beweglichen Anschlages hineinragt.
Diese bekannte Bauart hat den Nachteil, daß der ortsfeste Anschlag nur ein gegen das Innere des Legenestes gerichtetes Verschwenken der Einlaßklappe verhindern kann. Dagegen kann der ortsfeste Anschlag ein nach außen gerichtetes Verschwenken der Einlaßklappe nicht verhindern. Die Einlaßklappe kann daher trotz besetzter Nestwanne von einem nachdrängenden Huhn leicht von außen geöffnet werden, wenn dieses Huhn seinen Kopf durch den Ausschnitt der Einlaßklappe hindurchsteckt und den Hals anhebt, so daß die Einlaßklappe nach außen verschwenkt wird.
Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Einlaßklappe an zwei mit dem vorderen Ende der kippbaren Nestwanne verbundenen Lagerstützen pendelnd aufgehängt ist und der mit der Einlaßklappe drehfest verbundene Anschlag aus einem zweischenkligen Teil besteht, dessen beide entgegengesetzt gerichtete Schenkel bei in Ruhelage befindlicher Nestwanne an je einem ortsfesten Anschlag anliegend die Einlaßklappe in beiden Drehrichtungen sperren, während sie bei Belastung des vorderen Teiles der Nestwanne durch ein den Legeraum betretendes oder verlassendes Huhn mittels der die Einlaßklappe tragenden Lagerstützen von den ortsfesten Anschlägen so weit weggeschwenkt werden, daß die Einlaßklappe in beiden Drehrichtungen verschwenkbar ist.
Um zu verhindern, daß die von der Einlaßklappe und ihrer Sperrvorrichtung im Kippsinn belastete Nestwanne unter dem Gewicht eines das Legenest Legenest für Hühner
Anmelder:
Paul Rapp,
Stuttgart-Heumaden, Mannsperger Str. 30
Als Erfinder benannt:
Paul Rapp, Stuttgart-Heumaden
betretenden Huhnes zu plötzlich um ihre Drehachse kippt, wodurch das legebereite Huhn erschreckt werden könnte, ist es vorteilhaft, das Anflugbrett für die Hühner als Deckel für ein über den Nestraum nach vorn hinausragendes und nach vorn geneigtes Eiersammelfach auszubilden und diesen Deckel mit dem vorderen Ende der Nestwanne gelenkig zu verbinden, so daß der Deckel ständig auf der Oberkante des Eiersammelfaches aufliegt und eine Bremswirkung auf die kippende Nestwanne ausübt. Durch diese Anordnung wird zugleich erreicht, daß das vor dem Nestraum liegende Eiersammelfach nach Hochklappen des Deckels leicht zugänglich und doch gegen Verschmutzung durch Kot geschützt ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht des Legenestes, an welchem der Eiersammelkasten und sein Deckel teilweise weggebrochen sind, um die Nestwanne sichtbar zu machen,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Legenest nach Linie H-II der F i g. 1 bei gesperrter Einlaßklappe und
Fig. 2a den gleichen Längsschnitt bei gekippter Nestwanne und gelöster Einlaßklappe,
F i g. 3 eine schaubildliche Darstellung des mit der Einlaßklappenwelle verbundenen beweglichen Anschlages und
Fig. 4 eine gleiche Darstellung des zugehörigen ortsfesten Anschlages.
Das Legenest hat ein den Legeraum 10 umgebendes Gehäuse 11, das aus Kunststoff, Blech, Gitterrahmen od. dgl. bestehen kann und nach vorn offen ist. In dem Gehäuse 11 ist die mit einer Matte 121
409 597/20
ausgelegte Legewanne 12 angeordnet, die mittels an ihr angebrachter Drehzapfen 13 um eine horizontale Achse kippbar aufgehängt ist (Fig. 2 und 2a). Die Drehzapfen 13 sind in Lagerblechen 14 (Fig. 1) gelagert, die an je einer Seitenwand des Gehäuses 11 befestigt sind.
An der Legewanne 12 sind zwischen deren randlosem vorderen Ende und den Drehzapfen 13 zwei Lagerstützen 15 vorgesehen, in deren oberen Enden eine mit der Einlaßklappe 16 drehfest verbundene Welle 17 drehbar gelagert ist. Mit mindestens einem der über die Stützen 15 hinausragenden Enden der Welle 17 ist ein aus zwei unter einem stumpfen Winkel zueinander stehenden Schenkeln 181 und 182 bestehender beweglicher Anschlag 18 (Fig. 3) fest verbunden. Der Anschlag 18 könnte jedoch auch mit der Einlaßklappe 16 unmittelbar verbunden sein oder mit dieser aus einem Stück bestehen. Jeder der beiden Schenkel 181 und 182 des Anschlages 18 wirkt mit einer der beiden unter dem gleichen Winkel zueinander stehenden Flächen 191 bzw. 192 eines Anschlages 19 (Fig. 4) zusammen, der an einer Seitenwand des Gehäuses 11 ortsfest angebracht ist.
Mit dem vorderen, d. h. dem Eingang zugewendeten Ende der Nestwanne 12 ist mittels eines oder mehrerer Scharniere 201 ein Klappdeckel 20 gelenkig verbunden, auf dem eine Trittleiste 21 befestigt ist. Der Klappdeckel 20 dient als Verschluß für ein Eiersammelfach 22, das an dem Gehäuse 11 befestigt ist und über dieses nach vorn hinausragt. Der Vorzugsweise aus einem Drahtgitter bestehende Boden 221 des Eiersammelfaches 22 ist nach vorn geneigt und untergreift das vordere Ende der Nestwanne 12, um die Eier aufzufangen, welche aus der nach vorn gekippten Nestwanne 12 (Fig. 2a) herausrollen. Um ein heftiges Zusammenprallen der aus der Nestwarme 12 herausrollenden Eier mit schon in dem Eiersammelfach 22 liegenden Eiern zu vermeiden, kann eine um das Scharnier 201 des Klappdeckels 20 pendelnd aufgehängte, an sich bekannte Bremsklappe 23 (Fig. 2 und 2a) vorgesehen sein. Vor dem Eiersammelfach 22 ist eine mit dem Nestgehäuse 11 durch Leisten 24 verbundene Anflugstange 25 angeordnet (Fig. 2 und 2a).
Solange das Legenest unbesetzt ist, nehmen die Nestwanne 12 und die mit ihr verbundene Einlaßklappe 16 die in F i g. 2 gezeigten Stellungen ein, wobei die Einlaßklappe 16 in beiden Drehrichtungen gegen ein Verschwenken gesperrt ist, weil die beiden Schenkel 181 und 182 des beweglichen Anschlages 18 an den Flächen 191 bzw. 192 des ortsfesten Anschlages 19 anliegen.
Sobald ein legebereites Huhn die Trittleiste 21 des Klappdeckels 20 betritt, senkt sich dieser unter dem Gewicht des Huhnes, wobei er auf den Randleisten des Eiersammelfaches 22 gleitet und dadurch ein plötzliches, das Huhn erschreckendes Kippen des Klappdeckels verhindert. Beim Niedergehen nimmt der Klappdeckel 20 die gelenkig mit ihm verbundene Nestwanne 12 mit und kippt diese nach vorn (Fig. 2a). Dabei werden die an der Nestwanne 12 befestigten Stützen 15 von dem ortsfesten Anschlag 19 fortgeschwenkt, so daß die Schenkel 181 und 182 des beweglichen Anschlages 18 von dem ortsfesten Anschlag 19 frei werden und die Einlaßklappe 16 von dem Huhn in das Nestgehäuse 11 hinein verschwenkt werden kann (Fig. 2a, strichpunktierte Stellung).
Wenn das Huhn sich auf der Nestwanne 12 niedergelassen hat, wird diese durch das Gewicht des Huhnes in die Stellung nach F i g. 2 zurückgeschwenkt, so daß die Einlaßklappe 16 durch die zusammenwirkenden Anschläge 18 und 19 wieder nach beiden Drehrichtungen gesperrt ist. Es kann also kein zweites Huhn in das besetzte Legenest eindringen. Gleichzeitig verhindern die Anschläge 18 und 19 ein Hintenüberkippen der Nestwanne 12.
Wenn das Huhn nach erfolgter Eiablage das Legenest wieder verlassen will und sich dabei auf den vorderen Teil der Nestwanne 12 stellt, kippt diese nach vorn (Fig. 2a) und löst dadurch die von den Anschlägen 18 und 19 gebildete Sperre. Das Huhn kann daher die Einlaßklappe 16 nach außen verschwenken (Fig. 2a, punktierte Stellung) und das Legenest verlassen. Infolge der Neigung der Nestwanne 12 rollt das darin befindliche Ei nach vorn in das Eiersammelfach 22, aus dem es nach Anheben des Klappdeckels 20 entnommen werden kann.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Legenest für Hühner mit einer kippbar gelagerten Nestwanne und einer im Nesteingang ein- und ausschwingbar aufgehängten Einlaßklappe, deren Sperrvorrichtung aus mindestens einem ortsfesten Anschlag und einem mit diesem in der Drehrichtung der Einlaßklappe zusammenwirkenden und mit dieser fest verbundenen Anschlag besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßklappe (16) an zwei mit dem vorderen Ende der kippbaren Nestwanne (12) verbundenen Lagerstützen (15) pendelnd aufgehängt ist und der mit der Einlaßklappe drehfest verbundene Anschlag (18) aus einem zweischenkligen Teil besteht, dessen beide entgegengesetzt gerichtete Schenkel (181 und 182) bei in Ruhelage befindlicher Nestwanne (12) an je einem ortsfesten Anschlag (191 bzw. 192) anliegend die Einlaßklappe (16) in beiden Drehrichtungen sperren, während sie bei Belastung des vorderen Teiles der Nestwanne (12) durch ein den Legeraum (10) betretendes oder verlassendes Huhn mittels der die Einlaßklappe tragenden Lagerstützen (15) von den ortsfesten Anschlägen (191 und 192) so weit weggeschwenkt werden, daß die Einlaßklappe (16) in beiden Drehrichtungen verschwenkbar ist.
2. Legenest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Einlaßklappe (16) verbundene, bewegliche Anschlag (18) aus einem Winkelblech besteht und der ortsfeste Anschlag (19) zwei Anschlagflächen (191 und 192) hat, die unter dem gleichen Winkel zueinander angeordnet sind wie die Schenkel (181 und 182) des beweglichen Anschlages (18).
3. Legenest nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaßklappe (16) mit einer die Lagerstützen (15) durchdringenden Welle (17) verbunden ist, auf deren äußerem Ende der bewegliche Anschlag (18) befestigt ist.
4. Legenest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in bekannter Weise mit dem vorderen Ende der Nestwanne (12) gelenkig verbundene Anflugbrett (20) als nach oben aufklappbarer Deckel für ein nach vorn über das Nest-
gehäuse (10) hinausragendes Eiersammelfach (22) ausgebildet ist.
5. Legenest nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Bremsklappe (23) für die aus der nach vorn geneigten Nestwanne (12) in das Eiersammelfach (22) rollenden Eier an dem Scharnierstift (201) des Anflugbrettes (20) pendelnd aufgehängt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 030 098; britische Patentschrift Nr. 801 188.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 597/20 5. (A © Bundesdruckerei Berlin
DER33681A 1962-10-13 1962-10-13 Legenest fuer Huehner Pending DE1171199B (de)

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DER33681A Pending DE1171199B (de) 1962-10-13 1962-10-13 Legenest fuer Huehner

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2970622A1 (fr) * 2011-01-21 2012-07-27 Agogene Cellule pour animaux, notamment pour oiseaux, en particulier d'elevage

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030098B (de) 1956-11-05 1958-05-14 Johannes Mikkelsen Fabriken Ia Legenest fuer Huehner
GB801188A (en) * 1956-02-23 1958-09-10 Thomas Houston Lowe Improvements in or relating to egg trapping devices for use in poultry houses, or the like

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB801188A (en) * 1956-02-23 1958-09-10 Thomas Houston Lowe Improvements in or relating to egg trapping devices for use in poultry houses, or the like
DE1030098B (de) 1956-11-05 1958-05-14 Johannes Mikkelsen Fabriken Ia Legenest fuer Huehner

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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