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DE1209352B - Automatisch arbeitendes Fallennest fuer Huehner - Google Patents

Automatisch arbeitendes Fallennest fuer Huehner

Info

Publication number
DE1209352B
DE1209352B DEL45959A DEL0045959A DE1209352B DE 1209352 B DE1209352 B DE 1209352B DE L45959 A DEL45959 A DE L45959A DE L0045959 A DEL0045959 A DE L0045959A DE 1209352 B DE1209352 B DE 1209352B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nest
trap
closure
automatically
flap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL45959A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Landmesser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL45959A priority Critical patent/DE1209352B/de
Publication of DE1209352B publication Critical patent/DE1209352B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/14Nest-boxes, e.g. for singing birds or the like
    • A01K31/16Laying nests for poultry; Egg collecting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche KL: 45 h-31/16
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1 209 352
L45959III/45h
26. September 1963
20. Januar 1966
Die Erfindung betrifft ein selbsttätiges automatisch arbeitendes Fallennest, d. h. Legenest, mit beweglichem Nestboden und einer im Nesteingang frei herunterhängenden und nach beiden Richtungen ein- und ausschwingbaren Schließklappe, die mit einer in Abhängigkeit von der Nestbodenbewegung wirkenden Schließvorrichtung zusammenarbeitet, in der Weise, um zu verhindern, daß ein weiteres Huhn in den bereits besetzten Nestraum eintreten kann.
Derartige Legenester sind in mehreren Ausführungsformen bekannt, denen gemeinsam jedoch die gleichen Nachteile anhaften, welche sich auf das geräuschvolle Arbeiten aller beweglichen Teile, insbesondere der aus mehreren metallischen Teilen bestehenden Schließvorrichtung beziehen und ferner auf die nicht unerhebliche und geräuschvolle Hubbewegung des Legenestes, durch welche das Legehuhn beim Betreten des Legenestes aufgeschreckt wird. Durch diese bestehenden Nachteile wird das Huhn in der Legefreudigkeit erheblich gestört und stark behindert, abgegesehen davon, daß auch die bekannten Schließvorrichtungen kompliziert sind und selbst bei Herstellung dieser in Massenartikeln hohe Herstellungskosten erfordern.
So ist z. B. auch unter anderen und diesen gleichartig aus mehreren zusammenarbeitenden metallischen Einzelteilen bestehenden Schließvorrichtungen eine solche bekanntgeworden, welche mit der ein- und ausschwingbaren Schließklappe zusammenarbeitend aus einer an der inneren Wandseite des Nestkastens angeordneten Vielzahl von kompliziert durchgebildeten metallischen Übergangs- und Sperrhebeln und einem von diesen unmittelbar betätigt und innerhalb im Bereich des Legenestes auf- und abgehenden Gegengewicht besteht, wobei letzteres unmittelbar mit dem eintretenden oder sitzenden Legehuhn in Berührung kommen kann und so nachteilig auf die Einhaltung einer ruhigen Schließbewegung und den Legevorgang des Legehuhnes einwirkt.
So sind z.B. auch weitere Legenester bekanntgeworden, bei denen der jeweilige Verschluß der Pendelklappe nach Besetzung oder Freigabe des Legenestes durch das Huhn mittelbar von der Eidurchtrittsverschlußeinrichtung und von dieser über mehrere zusätzlich gesteuerte Übertragungshebel, wie Nockenwelle, Laschen und Ansätze erfolgt.
Bei einer weiteren anderen Bauart von Legenestern ist zum Zweck einer Verschließbarkeit der Pendelklappe bei Eintritt des Huhnes in das Legenest die Pendelklappe in Schwinglenker gelagert und diese wiederum mit ausschwenkbar doppelarmigen Automatisch arbeitendes Fallennest für Hühner
Anmelder:
Friedrich Landmesser,
Schwanenberg bei Erkelenz, Dorfstr. 31
Als Erfinder benannt:
Friedrich Landmesser,
Schwanenberg bei Erkelenz
Greifhaken und einem leicht lösbaren Schnapphaken für die Herbeiführung des Verschlusses versehen.
Diese und weitere Verschlußvorrichtung konnten sich wegen ihrer komplizierten Gestaltung und geräuschvollen Arbeitsweise in der Herbeiführung eines Verchlusses bis heute im Verkehr nicht durchsetzen.
Soll ein Legenest den heute wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechen, so ist Voraussetzung, daß dasselbe so beschaffen und so gestaltet ist, daß unter weiteren Merkmalen
1. der Ein- und Austritt des Legehuhnes in bzw. aus dem Nest nicht behindert und durch diesen Vorgang keine auf das Legehuhn einwirkende Störung verursacht wird,
2. die Schließvorrichtung unkompliziert und möglichst in einfacher Konstruktion mit den geringst möglichen Bewegungs- und Übertragungsteilen oder Hebeln gestaltet ist,
3. die größte Hubbewegung des Nestbodens auf das geringst möglichste Maß beschränkt wird,
4. der Hubvorgang der Schließvorrichtung und des Nestbodens geräuschlos erfolgt,
5. die in den Nestboden befindliche Öffnung für den Eidurchtritt nach dem Eintritt des Huhnes in das Nest und Austritt aus dem Nest durch diesen Vorgang wechselseitig vollends und sicher geschlossen und geöffnet wird,
6. die Hubbewegung des Legebodens mit der Schließvorrichtung derart in Abhängigkeit zu bringen ist, daß bei Herausnahme des Legenestes für den Reinigungsvorgang desselben die Abhängigkeit der Schließvorrichtung von der Hubbewegung des Netzes nicht getrennt wird,
7. der Eiablauf aus dem Legenest störungsfrei in einer und unter diesem angeordneten Auffangvorrichtung erfolgt und letztere so durchgebildet
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ist, daß aufeinandeirollen.de Eier keiner Bruchbeschädigung unterliegen,
8. diese Auffangvorrichtung so durchgebildet wird, daß die abrollenden Eier in Richtung der Ein- und Austrittsklappe abrollen oder
9. daß durch Einbringung einer zusätzlichen Umleitvorrichtung die Eier in einer hinter dem Fallennest angeordneten Sammelablaufvorrichtung abrollen für die Sammelaufnahme aus mehreren nebeneinander angeordneten Fallennestern,
10. die als Schließvorrichtung für den Eierdurchtritt dienende Vorrichtung derart durchgebildet ist, daß auf dieser die Eier in gerader Richtung und seitlich von dieser abrollen.
Diese und weitere Aufgaben hat die Erfindung zur Beseitigung der bekannten Nachteile durch die Neugestaltung eines automatisch arbeitenden Fallennestes gelöst, die sich unter anderen Erfindungsmerkmalen im wesentlichen dadurch kennzeichnet, daß die den jeweiligen Verschluß herbeiführende Schließvorrichtung aus einem unmittelbar an der frei pendelnden Schließklappe fest angebrachten, federnd oder scharnierartig beweglich durchgebildeten Verschlußelement besteht, wobei durch dieses Verschlußelement der Verschluß unmittelbar in Zusammenarbeit mit dem beweglich angeordneten Nestaufnahmerahmen oder dem beweglichen Legenest bewirkt wird.
Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung in den F i g. 1 bis 7 dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 das Fallennest im Querschnitt eines Aufrisses,
F i g. 2 dasselbe aus F i g. 1 in der Ansicht mit Darstellung des Anfiugrostes,
F i g. 3 die Schließklappe mit angebrachtem Verschlußelement in der Vorderansicht,
Fig. 4 einen Querschnitt A-A aus Fig. 1 im Grundriß,
Fig. 5 die Gestaltung des freien Endes der Eierablegeverschlußklappe,
F i g. 6 die weitere Ausbildung des Fallennestes mit einer Vorrichtung für die laufende Ableitung von Legeeiern aus mehreren nebeneinander angeordneten Fallennestern in einer gemeinsamen als Sammel·- kasten dienenden Laufbahn,
Fig. 7 eine andere gleichartige, der Fig. 5 entsprechende Betätigung der Eierablegeverschlußklappe.
F i g. 1 bis 5: Die beispielsweise dargestellte Ausführungsform besteht aus einem Nestkasten 1. Die Eintrittsöffnung ist mit einer Schließklappe 2 versehen, welche oberhalb des Kastens 1 in Ösen 3 leicht pendelnd eingehängt ist. Diese Aufhängung ist derart, daß die Schließklappe sowohl von außen wie auch von innen leicht bewegt werden kann, so daß diese Bewegung auch von einem Junghuhn erfolgen kann.
In den Nestkasten ist in etwa halber Höhe ein Nestaufnahmerahmen4 (Fig. 6) in einer Achse5 drehbar gelagert, wobei die Achse von den Seitenwänden des Nestkastens 1 in einer Bohrung getragen wird. Zur Herbeiführung der leichten Drehbarkeit des Nestaufnahmerahmens auf der Achse 5 sind die Lagerbohrungen in diesen größer gebohrt als der Durchmesser der Achse 5.
Fig. 6: Der Nestaufnahmerahmen besteht aus einem offenen, von Quer- 6, 6 a und Längsleisten 7 gebildeten Rahmengestell 4. Die Lagerung des Nestrahmens in seinen Längsleisten 7 erfolgt derart, daß die von diesen gebildeten Hebelarme L1 : L2 (Fi g. 5) in einem Übersetzungsverhältnis derart zu einander bemessen sind, daß dadurch die größte Hubbewegung H des Hebelarmes L1 bei etwa 20 bis 25 mm, die des Hebelarmes L2 bei etwa 6 bis 8 mm liegt. Die Hubhöhe des Hebelarmes L1 wird nach unten durch einen Anschlag 9, welcher mindestens an einer Seitenwand des Nestkastens 1 befestigt ist, begrenzt. Um ein geräuschloses Niederdrücken des Nestrahmens zu erreichen, ist der Anschlag 9 mit einer weichen Unterlage aus Filz, Gummi od. dgl. elastischem Werkstoff 10 versehen. Nach oben wird diese Hubbewegung durch das in den Nestrahmen eingelegte Legenest 11 (Fig. 1) und einen Anschlage (Fig. 1 und F i g. 6) begrenzt, welcher in der gleichen Weise wie der Anschlag 9 an einer Seitenwand des Nestkastens befestigt ist. In der Grundstellung befindet sich der Nestrahmen stets in einer Schräglage, welche durch den kürzeren Hebelarm L2 bewirkt wird. Zu diesem Zweck ist dieser kürzere Hebelarm L2 mit einem ÜbergewichtG, z.B. aus Flacheisen, derart beschwert, daß der Nestrahmen mit seinem längeren Hebelarm L1 von dem niedergehaltenen Hebelarm L2 angehoben wird (Hubbewegung). Auf der vorderen Querleiste 6 des Nestrahmens ist eine halbrundförmige Anschlagleiste 12 befestigt, von welcher in Zusammenarbeit mit dem auf der Schließklappe fest angeordneten Verschlußelement 13 der Verschluß der Schließklappe herbeigeführt wird (Fig. 1). In den Längsleisten 7 des Nestrahmens ist ferner die Achse 14 für diesen Zweck in Laschen 15 fest gelagert, welche für die Betätigung der Schließvorrichtung 16 der Eierdurchtrittsönung dient (Fig.l).
Fig. 1: Das Legenest 11 besteht ebenfalls aus einem offenen von Quer- und Längsleisten gebildeten Rahmengestell. Auf diesen Leisten ist das eigentliche Legenest r7befestigt, welches entsprechend einer Nestform durchgebildet ist. Dieses Legenest besteht zweckmäßig aus einem dichten Kokusgeflecht, Kunststoffgeflecht, od. dgl. leicht zu reinigenden Werkstoff. Etwa in der Mitte ist dieses Legenest mit einer Eierdurchtrittsöffnung 18 versehen, welche durch die Schließvorrichtung 16 verschlossen werden kann. Zweckmäßig ist das Legenest 17 unterhalb der Eierdurchtrittsöffnung 18 durch eine z.B. aus Sperrholz hergestellte Platte 19 verstärkt, wobei diese Sperrholzplatte 19 ebenfalls mit der gleichen Eierdurchtrittsöffnung 18 versehen ist.
Die in ösen 3 hängend und leicht ausschwenkbar gelagerte Schließklappe 2 ist mindestens an einer Endseite mit einem Verschlußelement 13 versehen, welches fest auf der Schließplatte befestigt ist. Dieses Verschlußelement kann aus einem Federstahl oder einem Scharnier 13 bestehen, wobei die Gestaltung und Befestigung des Verschlußelements auf der Schließklappe derart bemessen ist und erfolgt, daß dessen längerer Hebelarm L3 leicht und frei nach innen in Pfeilrichtung R2 anschwingen kann. Desgleichen ist die gesamte Länge L4 der Schließklappe 2 mit Verschlußelement so bemessen, daß diese in der Bewegungsrichtung A entsprechend dem obenerwähnten Übersetzungsverhältnis derHebelarmeLj :L2 (Abschnitt Fi g. 1 bis 6) bei in Grundstellung befindlichem Nestrahmen 4 mit Legenest 11 (F i g. 1) mit Abstand y = 3 mm über die Anschlagleiste 12 hin-
wegschwingen kann; bei niedergedrücktem Nestrahmen 4 mit Legenest 11 in Pfeilrichtung R und dabei angehobener Anschlagleiste 12 kann die vorher in Pfeilrichtung A nach innen eingeschwenkte Schließklappe 2 beim Zurückfallen dieser infolge des nach Pfeilrichtung i?., ausschwenkbaren Verschlußelements über den Anschlag 12 hinweggleiten, wobei jedoch nach diesem Vorgang ein wiederholtes Einschwenken der Schließklappe 2 in Pfeilrichtung A durch die Anschlagleiste 12 und Verschlußelement 13 zwangläufig verhindert wird. Erst wenn das Legenest wieder in der nach F i g. 1 dargestellten Schräglage (Grundstellung) gekommen ist, wird der eingetretene Verschluß der Schließklappe 2 aufgehoben.
Für den Durchtritt der Legehühner in das Legenest ist die Schließklappe 2 mit einem Schrägausschnitt 20 (F i g. 3) versehen, welcher gleichzeitig als Sichtöffnung dient.
Um zu verhindern, daß beim Legevorgang das gelegte Ei sofort durch die Eiaustrittsöffnung 18 durchfällt, wird letztere beim Betreten des Legehuhnes in das Legenest durch eine mit dem Verschlußrahmen 4 automatisch betätigte Verschlußklappe 16 verschlossen. Diese Verschlußklappe 16 besteht beispielsweise aus mehreren mit Abstand voneinander liegenden Einzel-Längsdrähten, welche untereinander und an den Enden durch zwei Querdrähte miteinander verbunden sind. Die Längsdrähte sind ferner mit einer Achse 21 (F i g. 4) fest verbunden, welche in den Seitenwänden des Nestkastens 1 in, größer als der Achsdurchmesser bemessen, eingelassenen Bohrungen drehbar gelagert ist. Mit der Befestigung der Achse 21 an den Längsdrähten der Verschlußklappe 4 werden die unterschiedlichen Hebelarme L5 und L8 gebildet. Die F i g. 1 läßt erkennen, daß beim Niederdrücken des Nestrahmens 4 mit Achse 14 in Pfeilrichtung R die Betätigung der Verschlußklappe 16 über deren kürzeren Hebelarm L5 erfolgt, wobei das freie Ende der Verschlußklappe im Hebelarm L6 in Pfeilrichtung .R1 gegen die Eierdurchtrittsöffnung 18 bewegt wird, wodurch der Verschluß dieser erfolgt (F i g. 1). Um zu verhindern, daß nach dem öffnen der Eiaustrittsöffnung das Ei über die jetzt in Schräglage befindliche Verschlußklappe 16 unmittelbar von dieser in den tiefer gelegenen Auffangkasten 22 fällt, wird das Abrollen der Eier über ein im Nestkasten fest angeordnetes Umleitblech 23 (F i g. 1) zum Auffangkasten geleitet. Das Ei soll so verhältnismäßig langsam auf das in Schräglage im Auffangkasten angeordnete, aus engmaschigem Drahtgeflecht bestehende Bodenteil rollen. Der Auffangkasten 22 ist ferner kopfseitig im Abstand von a2 mit einem elastischen Werkstoff, z.B. aus Drahtgeflecht hergestellt, bestehenden Eiauffang 24 versehen. Durch diesen wird ein hartes Aufschlagen der Eier gegen die Kopfwand des Auffangkastens beim Abrollvorgang der Eier und damit eine Bruchbeschädigung dieser vermieden. Um auch ein seitliches Abrollen der Eier von der niedergehenden Verschlußklappe 16 zu erreichen, ist der endseitig des Hebelarmes L6 befindliche Querdraht nach unten gewölbt (F i g. 5). Durch Anbringung der Längsdrähte auf den gewölbten Querdraht wird diese Verschußklappe endseitig ballig durchgebildet, so daß den Eiern die Möglichkeit gegeben wird, entweder in gerader Richtung und Schräglage des Verschlußbleches, oder auch seitlich von dem Verschlußblech abzurollen.
Fig. 2: Das Nestgehäuse 1 ist ferner mit einem Anflugbrett 25 versehen, dessen seitliche Tragleisten, als Doppelhebel 26, 27 durchgebildet, über die Achse schwenkbar in Pfeilrichtung R3 nach oben einge-
richtet sind, wobei die Abwärtsbewegung aus der horizontalen Lage entgegengesetzt der Pfeilrichtung Rs durch einen Anschlag 28 a blockiert wird.
Fig. 6: Das Fallennest in der Gestaltung nach F i g. 1 mit Anordnung des Eiumleitbleches 23 kann
ίο auch durch Umgestaltung des Eiumleitbleches 23 und in der Ausführung dieses nach 29 (F i g. 6) Verwendung finden bei Anbringung in bekannter Gestaltung und Ausführung eines mit schräger Abrollbahn durchgebildeten Eiersammelkasfcens (Fließband)
30 (Fig. 6).
Fig. 7: Zur Erreichung einer Schräglage entgegengesetzt der Schräglage der Eintrittsschließklappe 16 (F i g. 1) kann dieselbe auch in Schräglage nach F i g. 7 Anwendung finden, wobei die Betätigung dieser von dem Nestrahmen 4 über einen Doppelhebel 31, 31a im Übersetzungsverhältnis L9:L10 erfolgt. Für diesen Zweck ist auch die Schließklappe 16 a entsprechend so umgestaltet, daß diese einerendseitig in die Achse 14 durch Einbringung eines mit den Längsdrähten fest verbundenen Querdrahtes 33, dieser als Angriffspunkt für den Doppelhebelarm 31 α dienend, doppelhebelförmig im Übersetzungsverhältnis L7 : L8 durchgebildet ist (F i g. 7).

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Automatisch arbeitendes Fallennest als Legenest für Hühner mit einer vor dem Nesteingang frei pendelnden ein- und ausschwingbaren Schließklappe, die mit einer in Abhängigkeit von der Bewegung des Nestbodens wirksamen Schließvorrichtung zusammenarbeitet, um den Eintritt eines zweiten Huhnes in den bereits besetzten Nestraum zu verhindern, dadurch gekennzeichnet, daß die den jeweiligen Verschluß herbeiführende Schließvorrichtung aus einem unmittelbar an der frei pendelnden Schließklappe (2) fest angebrachten, federnd oder scharnierartig beweglich durchgebildeten Verschlußelement (13; Fig. 1 und Fig. 3) besteht, wobei durch dieses Verschlußelement der Verschluß unmittelbar in Zusammenarbeit mit dem beweglichen Nestaufnahmerahmen (4) oder dem beweglichen Legenest (11) bewirkt wird (F i g. 1).
2. Automatisch arbeitendes Fallennest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Nestaufnahmerahmen (4) auf einer Achse (5) drehbar gelagert ist und derart, daß durch diese Lagerung die Hebelarme (L1 und L2; F i g. 6) gebildet werden.
3. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis der Hebelarme (L1: L2) so bemessen ist, daß der am größeren Hebelarm (L1) auftretende Hub (H) möglichst klein — etwa zwischen 20 bis 25 mm — und der am kleineren Hebelarm (L2) auftretende Hub etwa im Bereich von 8 mm liegt (Fig. 6).
4. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Nestaufnahmerahmen (4) im kleineren Hebelarm (L2) mit einem Gegengewicht (G) versehen ist, welches so bemessen ist, daß
der freie Nestaufnahmerahmen (4) und damit das in diesen eingesetztes Legenest (11) durch den vom Übergewicht beeinflußten Hebelarm (L2) in die Schräglage (Fig. 1) gebracht wird.
5. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nestaufnahmerahmen (4) an der Eintrittsseite mit einem festen Anschlag (12) versehen ist (F i g. 1).
6. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Legenest (11) lose und auswechselbar in Nestaufnahmerahmen (4) einlegbar ist (Fig. 1 und 6).
7. Automatisch arbeitendes Fallennest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußelement (13) eine Blattfeder dient
io
15
8. Automatisch arbeitendes Fallnest nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußelement (13) ein doppelarmiges Scharnier dient (Fig. 1).
9. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß der Eintrittsöffnung (18) unmittelbar von dem Nestrahmen (4) beeinflußt, durch die im Drehpunkt (21) gelagerte doppelarmige (L5, L6) Verschlußklappe (16; Fig. 1) bewirkt wird.
10. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umlenkung des Eiablaufes in die Auffangvorrichtung (22) eine im Drehpunkt (14; Fi g. 7) des Nestrahmens (4; Fi g. 6) angeordnete doppelarmigeVerschlußklappe (16 a) dient, deren Betätigung über einen Doppelhebel (31, 31a; F i g. 7) in Verbindung mit dem Nestrahmen (4; Fig. 6) erfolgt.
11. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbewegung (H) im Hebelarm (L1) des Nestaufnahmerahmens (4) durch feste Anschläge (8, 9) begrenzt wird (Fig. 1).
12. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der untere feste Anschlag (9) mit einer elastisch wirkenden Auflage (10) wie Filz oder Gummi od. dgl. beständig elastischem Werkstoff versehen ist.
13. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem engmaschigen Drahtgeflechtboden bestehende Auffangvorrichtung (22) im Abstand (α 2) mit einem elastischen Eiauffangschutz (24), z. B. aus engmaschigem Drahtgeflecht, Kunststoffgeflecht od. dgl. elastischem Werkstoff versehen ist (F i g. 1 und 4).
14. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 und 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelarmige Verschlußklappe (16 oder 16 a) aus einer Kunststoffplatte besteht.
15. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1 und 9 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelarmige Verschlußklappe (16 oder 16 a) aus miteinander verbundenen Längs- und Querdrähten gebildet ist (F i g.
4 und 5).
16. Automatisch arbeitendes Fallennest nach den Ansprüchen 1, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die doppelarmige Verschlußklappe (16 oder 16 a) an dem freien Eiablaufende bogenförmig (Fig. 5) durchgebildet ist, so daß ein Eierablauf von der Schrägbahn außer in gerader Richtung (Fig. 1) auch durch seitliches Abrollen der Eier von der Verschlußklappe in die Auffangvorrichtung (22) ermöglicht wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1030 098, 1087401, 670.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 779/11 1.66 © Bundesdruckerei Berlin
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