DE977887C - Zieleinrichtung zum Festlegen und UEberwachen des Fluges einer Gruppe von Geschossen - Google Patents
Zieleinrichtung zum Festlegen und UEberwachen des Fluges einer Gruppe von GeschossenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zieleinrichtung zur Verwendung in Verbindung mit einem
Rechengerät zum Festlegen und Überwachen des Fluges einer Gruppe von ferngelenkten Geschossen,
deren Abschußpunkte gegenüber der Stellung der Zieleinrichtung versetzt sind, mit einem Visier, das
auf einer lotrechten Visierwelle abgestützt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Zieleinrichtung so zu verbessern, daß bei
jedem Neueinrichten der Batterie die neue Anordnung der Abschußstellen schnell und einfach in der
Zieleinrichtung berücksichtigt werden kann.
Gemäß der Erfindung ist die Zieleinrichtung dadurch gekennzeichnet, daß koaxial zu der Visier-.welle
ein Satz von jeweils den einzelnen Abschußstellen zugeordneten drehbaren elektrischen Potentiometern
übereinander angeordnet ist, deren Rotor mit der Visierwelle fest verbunden ist, und daß die
Körper der Potentiometer um die geometrische Achse der Welle drehbar sind und jedem Körper
unabhängig zu betätigende Klemmittel zugeordnet sind, durch die jeder Potentiometerkörper wahlweise
mit seinem Rotor verbindbar ist, damit er sich mit diesem und der Visierwelle zusammen
dreht oder mit einem festen Stützteil (Stützgehäuse) verbindbar ist, um ihn in einer bestimmten Winkelstellung
festzuhalten, während sich der Rotor mit ' der Visierwelle dreht, wobei die Potentiometer in
elektrischen Kreisen verwendet sind, um dem Rechengerät Signale für die automatische Parallaxenkorrektur
der an die entsprechenden Abschußstellen gegebenen Steuersignale zuzuführen. Die von der Zieleinrichtung ausgehenden Ausgangssignale
werden dem Eingang des Rechengerätes zugeführt, das diese Information zum Ausrechnen
von Steuersignalen benutzt, die zum Festlegen der Geschoßbahn in Übereinstimmung mit
einem vorbestimmten Flugprogramm erforderlich sind. Das Rechengerät liefert die notwendigen
Steuersignale an die Geschoßabschußstellen zwecks Übertragung zu den Geschossen.
Durch die Gruppe der übereinander angeordneten drehbaren Potentiometer, deren Rotor auf der
sich mit dem Visier drehenden Visierwelle sitzt und deren Körper um die geometrische Achse dieser
Welle drehbar ist und mit einer wahlweise zu betätigenden Klemmvorrichtung versehen ist, um den
Körper entweder mit dem Rotor oder mit dem festen Stützteil zusammenzuklemmen, ist eine besonders
einfache und schnell zu bedienende NuIlstell-Einrichtung
erhalten. Die Potentiometer liegen in den elektrischen Schaltkreisen und werden dazu benutzt, dem Rechengerät Korrektursignale
zu erteilen, die der Winkelrichtung der Abschußstelle in bezug auf eine Bezugsrichtung entsprechen,
■ damit das Rechengerät den Steuersignalen, welche es den einzelnen Abschußstellen zum Abfeuern der
Geschosse gibt, die notwendigen Parallaxenkorrekturen übermittelt.
Mit der Visiereinrichtung nach der Erfindung mit der Gruppe von Potentiometern und den wahlweise
zu betätigenden Klemmeinrichtungen ist es möglich, jede Anordnung von Abschußstellen bei
ihrer Einrichtung sehr schnell und einfach als Korrektursignale für das Rechengerät zu erfassen, und
zwar einfach dadurch, daß das Visier nacheinander auf jede Abschußstelle eingestellt wird und das jeweils
zugehörige Potentiometer dazu benutzt wird, um durch die Winkelpeilung die Lage der Abschußstelle
in bezug auf eine Bezugsrichtung zu messen und durch die Winkeleinstellung des Potentiometerkörpers
in bezug auf das feste Stützteil zu speichern. Diese Einstellung kann unter gefechtsmäßigen Bedingungen
sehr schnell und leicht erfolgen. Wenn diese Einstellung ausgeführt ist, ist die Visiereinrichtung
fertig, um ein Ziel zu verfolgen, wobei die Voreinstellungen der Potentiometerkörper während
der Richtbewegungen dem Gerät immer die richtigen Signale zur Ausführung der notwendigen Parallaxenkorrekturen
in jedem Augenblick geben, in welchem das Ziel im Fadenkreuz steht.
Vorzugsweise umfassen die Kiemmittel jedes Potentiometers eine lüftbare Reibungsbremse, die
zwischen dem festen Stützteil und dem Körper des Potentiometers wirksam ist. Eine getrennte Reibungsschlupfkupplung
steht in dauerndem Eingriff zwischen einem Potentiometerkörper und dem zugehörigen Rotor.
Eine besonders einfache Ausbildung ergibt sich, wenn jedes Potentiometer ein Sinuspotentiometer
ist, dessen ihm zugeordnete elektrische Größe eine Ausgangsspannung aufweist, die dem Sinus oder
dem Kosinus der Winkelstellung des Potentiometerrotors gegenüber seinem Körper proportional ist.
Weitere vorteilhafte Einzelheiten ergeben sich aus der Erläuterung der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel,
das in schematischen Zeichnungen dargestellt ist. 7«
Fig. 1 ist ein Diagramm von einer typischen Anlage zum Steuern des Abschusses von drei Geschossen
aus drei getrennten Abschußstellungen;
Fig. 2 ist eine perspektivische Ansicht des oberen Teils der Visiereinrichtung, die zum Lenken von
Geschossen auf ein Ziel verwendet werden kann;
Fig. 3 ist ein Teilschnitt in einer senkrechten Ebene durch die sich schneidenden vertikalen und
horizontalen Kippachsen des oberen Teils der Zieleinrichtung gemäß Fig. 2;
Fig. 4 ist ein Schnitt in einer senkrechten Ebene entlang der senkrechten Kippachse durch den oberen
Teil der Vorrichtung gemäß Fig. 2 und 3, wobei der Schnitt unter einem rechten Winkel zu der
Ebene des Schnittes gemäß Fig. 3 verläuft;
Fig. 5 ist eine Einzelheiten zeigende perspektivische Ansicht des Potentiometerstapels, der in dem
unteren Teil der Zielvorrichtung von Fig. 2 bis 4 angeordnet ist;
Fig. 6 zeigt die Schaltung des Potentiometerstapels gemäß Fig. 5, und
Fig. 7 ist ein Blockdiagramm der gesamten Bodenanlage der Geschoßleiteinrichtung.
. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel einer Batterie mit drei vom Boden aus geführten Geschossen
derjenigen Art, bei der das Geschoß durch elektrische Signale gesteuert wird, die von seiner
Abschußstelle während des Fluges über elektrische Leitungen an das Geschoß übertragen werden, die
hinter dem fliegenden Geschoß hergeschleppt werden, ist ein Leitsystem vorgesehen, das ein Rechengerät
aufweist, von dem aus Steuersignale den Abschußstellen übermittelt werden. Von dort werden
die Signale den Geschossen in Übereinstimmung mit Informationen zugeführt, die dem Rechengerät von
einer Zieleinrichtung zugeleitet werden, die so angeordnet ist, daß sie durch eine Bedienungsperson
auf ein Objekt oder Ziel ausgerichtet werden kann. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, sind die drei Abschußstellen
L1, L2 und L3 der Geschosse auf einer Seite ι
des Überwachungs- oder Steuerpunktes C verteilt, wo die Zieleinrichtung angeordnet ist. Die Abstände
S1, sz und S3 der Abschußpunkte von dem
Kontrollpunkt sind unterschiedlich. Die drei Geschosse M1, M2 und M3 sind so auf ihren Abschußstellen
angeordnet, daß sie anfänglich alle in die gleiche Richtung weisen, d. h. parallel zu einer vorgegebenen
Richtung, die in Fig. 1 durch die Linie C-D angedeutet ist. Die Seitenwinkel der drei Abschußpunkte
L1, L2 und L3 vom Kontrollpunkt C
aus gemessen sind av Gt2 und C3, wobei die Winkel
im Uhrzeigersinn von der vorgegebenen Richtung C-D aus rechnen. In Fig. 1 gibt die Linie C-T diejenige
Richtung wieder, die von dem Kontrollpunkt C aus zum Objekt T, das in seiner allgemeinen
Richtung vor dem Kontrollpunkt liegt und
gegen das die Geschosse gerichtet werden sollen, führt. Es sei angenommen, daß der Seitenwinkel,
unter dem das Objekt T gegenüber der vorgegebenen Linie C-D erscheint, gleich κ ist.
Um die Geschosse auf das Objekt T zu lenken, ist es notwendig, dem Rechengerät Informationen
bezüglich der Stellung des Abschußpunktes jedes Geschosses, bezogen auf die Zielachse C-T, zuzuführen.
Dies erfolgt zweckmäßigerweise in Form
ίο von Koordinatenwerten, die entlang der Zielachse
und entlang einer Linie unter rechtem Winkel zu dieser Achse gemessen werden. Nimmt man die
Zielachse als die X-Achse und den Kontrollpunkt C als den Ursprung bzw. Nullpunkt des Koordinatensystems,
so sind die Koordinaten des Abschußpunktes L1 folgende:
X1 — S1 · cos · (ax — κ)
Y1 = S1 sin (at — κ).
Die Koordinaten des Abschlußpunktes L0 sind
folgende:
X2 — Sz cos (ff2— κ)
F2 = Sz sin (a2 — κ),
F2 = Sz sin (a2 — κ),
und die Koordinaten des Abschußpunktes L3 sind
folgende:
Z3 = S3 cos (a3- κ)
Zum Bestimmen der Koordinaten X1, X2 und Z3
und F1, F2 und F3 auf automatischem Wege und
zum Zuführen dieser Koordinatenwerte an das Rechengerät dient das Zielgerät 10, das in Fig. 2
bis 6 dargestellt ist. Die Vorrichtung 10 weist eine drehbare Visiereinrichtung 11 auf, die auf einem
Stützgehäuse 12 angeordnet ist, das einen Stapel von gemeinsam betätigten Potentiometern P1, P2,
P3 und P0 enthält. Die drehbare Visiereinrichtung
11 umfaßt ein Gehäuse 13, das aus zwei Hälften 14 besteht, die auf einer horizontalen Welle 15 montiert
sind. Die Welle ist in Lagern 16 drehbar gelagert, die durch auf einem Drehtisch 18 montierte
Stüzen 17 abgestützt sind. Der Drehtisch 18 ist in einem Lagerring 19 drehbar unterstützt, der eine
nach innen weisende Umfangsnut 20 aufweist, in die die Umfangskante des Drehtisches 18 angreift.
Auf diese Weise kann die ganze Einrichtung einschließlich der Visiereinrichtung 11, ihrem Gehäuse
13 und die horizontale Schwenkwelle 15 zusammen mit dem Drehtisch 18 um eine vertikale Drehachse
21 gedreht werden. Gleichzeitig kann die Visiereinrichtung in ihrem Gehäuse ebenfalls mit Hilfe
der Welle 15 um die horizontale Achse des Gehäuses verschwenkt werden. Der Lagerring 19 ist
mit einer ringförmigen Winkelskala 22 und einer Zeigermarke 23 auf dem Drehtisch versehen, die
mit der Skala 22 zusammenarbeitet. Zwei Handgriffe 24 und 25 ragen jeweils von den äußeren
Enden der Welle 15 hervor, so daß sie durch die die Visiereinrichtung bedienende Person ergriffen werden
können. Der Handgriff 24 ist in Form eines Drehgriffes ausgebildet, und zwar als Geschoßauswahlschalter,
über den zwei gemeinsam betätigte Geschoßauswahleinrichtungen bedient werden können,
auf die weiter unten in Verbindung mit Fig. 7 Bezug genommen wird. Oberhalb des Geschoßauswahldrehgriffes
24 ist ein Abschuß schalter 26 zum Abschießen des Geschosses angeordnet, das mit
Hilfe des Drehgriffes 24 ausgewählt worden ist. Oberhalb des anderen Handgriffes 25 ist ein kleiner
Stift oder mittels Hand zu betätigender Steuerhebel 27 vorgesehen, mit dessen Hilfe zusätzliche Korrektursignale
bezüglich des Steigungs- und Seitenwinkels dem Geschoß während des letzten Teils
seines Fluges zugeleitet werden können, um es visuell in Richtung auf das Objekt zu lenken. Eine
Libelle 28 ist auf dem oberen Teil des Stützgehäuses 12 vorgesehen.
Das zweiteilige Gehäuse 13 der Visiereinrichtung 11 enthält ein optisches Visiersystem, das ein zweiäugiges
Okular 30, zwei reflektierende Prismen 31 und 32 sowie zwei Objektivlinsen 33 und ein entsprechendes
Fadenkreuz (nicht dargestellt) umfaßt, das in dem optischen System so angeordnet ist, daß
die ganze Visiereinrichtung durch Drehen um die Achse der Welle 15 und die Achse des Drehtisches
18 ausgerichtet werden kann, bis das Fadenkreuz sich in Flucht mit dem Abbild des Objekts T befindet,
das durch die Okulare 30 erblickt wird. Die Visierlinie vom Objekt durch das optische System
bis zu den Okulargläsern 30 ist durch die strichpunktierte Linie 35 in Fig. 4 angedeutet.
Jede Gehäusehälfte 14 des Gehäuses 12 der Visiereinrichtung ist fest mit der Welle 15 verbunden,
die kerbverzahnte Abschnitte 36 aufweist, mit deren Hilfe die Gehäuseschalen 14 auf die Welle
aufgekeilt sind, so daß die Visiereinrichtung 11 relativ gegenüber dem Stützgehäuse 12 um die horizontale
Achse der Welle 15 einfach dadurch verschwenkt werden kann, daß die Welle selbst mit
Hilfe der Handgriffe 24 und 25 um ihre Längsachse gedreht wird. Die Visiereinrichtung 11 kann weiterhin
um die lotrechte Achse 21 gegenüber dem Stützgehäuse 12 dadurch verdreht werden, daß die Welle
15 um die Achse 21 mit Hilfe der Handgriffe 24 und 25 verschwenkt wird. Eine solche Drehbewegung
der Visiereinrichtung 11 um die lotrechte Achse 21 wird den drehbaren Teilen, der vier zu
einem Stapel zusammengefaßten Potentiometer P1, P2, P3 und P0 vermittelt, die übereinander in dem
Stützgehäuse 12 angeordnet sind. Zu diesem Zweck ragt eine lotrechte Welle 37 vom Inneren des Gehäuses
13 der Visiereinrichtung in das Stützgehäuse 12. Die Welle trägt an ihrem oberen Ende eine
Lagerhülse 38, welche die horizontale Welle 15 umfaßt. Die Hülse wird dabei zwischen zwei im Abstand
angeordnete Scheiben 39 mit Hilfe von Sicherungsstiften 40 in ihrer Lage gehalten. Das obere
Ende der Drehwelle 41 des obersten Potentiometers P1 ist koaxial mit dem unteren Ende der
Welle 37 mit Hilfe einer Kupplungshülse 42 verbunden. Das obere Ende der Drehspindel 41
des nächst tieferen Potentiometers P2 ist mit Hilfe einer ähnlichen Kupplungshülse 42 mit dem
unteren Ende der Drehspindel des oberen Potentio-
meters P1 gekuppelt. Die beiden unteren Potentiometer
P3 und P0 sind in ähnlicher Weise mit
ihren Drehspindeln gekuppelt, so daß wirkungsgemäß die Rotoren der vier Potentiometer P1, P2,
P3 und P0 auf einer gemeinsamen Welle so angeordnet
sind, daß sie gemeinsam um die Achse 21 in Übereinstimmung mit der Drehbewegung der
Visiereinrichtung 11 um diese Achse gedreht werden.
Die Gehäuse 44 der drei oberen Potentiometer P1, P2 und P3 stehen in leichtem Reibungsschluß
mit der zugehörigen Drehspindel 41 der Potentiometer, so daß jedes Gehäuse 44 mit dem zugeordne-
-ten Rotor um die vertikale Achse 21 gedreht wird, wenn das Gehäuse nicht durch von außen wirksame
Mittel festgehalten wird. Solche die Bewegung hindernden Mittel können selektiv für jedes der drei
oberen Potentiometer zur Wirkung gebracht werden, und zwar mit Hilfe von drei solenoidbetätigten
Bremsen 45, die in dem Stützgehäuse 12 angeordnet sind. Jede Bremse 4S trägt einen Bremsschuh
46 am Ende eines Stößels 47, der normalerweise durch eine Feder in bremsendem Eingriff mit dem
zugehörigen Potentiometergehäuse 44 gehalten wird, wie dies in Fig. 5 in bezug auf die beiden
oberen Potentiometer P1 und P2 dargestellt ist. Der
Stößel mit dem Bremsschuh kann durch Einschalten des zugehörigen Solenoids· zurückgezogen werden,
so daß der Schuh von dem Potentiometergehäuse frei kommt, wie dies in Fig. 5 bei dem Potentiometer
P3 angedeutet ist, so daß sich das Gehäuse frei mit dem Rotor und der Welle 37 drehen
kann. Das Gehäuse 44 des untersten Potentiometers P0 ist fest mit dem Stützgehäuse 12 verbunden.
Eine elektromagnetisch betätigbare Bremse ist daher in Fortfall gekommen. Das Ausmaß der Winkeldrehung
der Gehäuse 44 der Potentiometer P1 bis P3 in dem Fall, in dem die Bremsen 45 gelüftet
sind, ist weiter durch radiale Anschläge 48 begrenzt, die von den Gehäusen nach außen vorspringen
und so angeordnet sind, daß sie an einer festen Anschlagstange 49 anschlagen, die in dem Stützgehäuse
12 montiert ist. Die Anschlagstange 49 kann seitlich aus der Bahn der Anschläge 48 entgegen
der Wirkung von Federn 50 erforderlichenfalls zurückgezogen werden. Die Federn sind bestrebt,
die Stange in ihrer wirkungsvollen Stellung zu halten.
Der leichte Reibungsschluß zwischen dem Rotor jedes der drei Potentiometer P1 bis P3 und dessen
Gehäuse 44 wird durch eine einfache Reibungskupplung erzeugt, die eine Scheibe 52 aufweist. Die
Scheibe 52 ist auf der Spindel 41 aufgekeilt und ist unter leichtem Federdruck gegen die obere Fläche
des Potentiometergehäuses 44 mit Hilfe einer Feder 54 in Form eines nachgiebigen Armsternes
angedrückt. Die Feder 54 wirkt zwischen dem unteren Ende der angrenzenden Kupplungshülse 42 und
der Kupplungs- oder Bremsscheibe 52.
Auf diese Weise kann die Visiereinrichtung voreingestellt werden, um die einzelnen Seitenwinkel
US1, a2 und a3 der drei Abschußstellen L1, L2 und L3
in der folgenden Weise zu messen und zu speichern:
Anfänglich wird die Visiereinrichtung auf die vorgegebene Linie C-D ausgerichtet, wobei die drei
Potentiometer P1, P2 und P3 in ihre Nullstellungen
gebracht sind, in denen die radialen Anschläge 48 sich in Anlage an der Anschlagstange 49 und die
Drehzeiger 23 auf dem Nullstrich der Seitenwinkel-Ringskala 22 befinden. Die Solenoide der elektromagnetischen
Bremsen 45 aller drei Potentiometer P1 bis P3 sind eingeschaltet, um die Bremsschuhe
zu lüften, so daß das Gehäuse 44 jedes Potentiometers P1 bis P3 mit dem Potentiometerrotor, der
die Schleifkontakte trägt, unter der Einwirkung des leichten Reibungsschlusses, der über die Kupplungsscheibe
52 auf das Gehäuse übertragen wird, frei drehen kann. Die Visiereinrichtung wird dann
langsam um die lotrechte Achse 21 von der vorgegebenen Linie aus gedreht und nacheinander auf
die Abschußstellen L1, L2 und L3 der drei Geschosse
ausgerichtet. Jedesmal wenn die Visiereinrichtung direkt' auf eine der Abschußstellen ausgerichtet
ist, wird die Solenoidbremse 45 des zugehörigen Potentiometers durch Auswahlmittel ausgeschaltet,
die durch den Drehgriff 24 gesteuert werden, so daß die Bremse 45 mit Hilfe der zugehörigen
Feder zur Wirkung kommt und das Gehäuse 44 des Potentiometers gegenüber dem Stützgehäuse
12 in seiner neuen Winkelstellung ent- go sprechend dem von der vorgegebenen Richtung aus
gemessenen Seitenwinkel der zugehörigen Abschußstelle festgeklemmt wird. Wenn alle drei Abschußstellen
in dieser Weise anvisiert und die zugehörigen Potentiometergehäuse mit Hilfe der Bremsen
45 in den entsprechenden Winkelstellungen festgelegt worden sind, wird die Visiereinrichtung 11
wieder in Richtung der vorgegebenen Linie ausgerichtet. Dabei bleiben die Potentiometergehäuse
44 in ihren individuellen Stellungen festgekemmt. Auf diese Weise speichern die drei Potentiometer
P1, P2 und P3 einen Satz von vorgegebenen Winkeln,
die jeweils den Seitenwinkeln av a2 und C3 der
drei Geschoßabschußstellen, bezogen auf den Kontrollpunkt, gleich sind. Wenn ein Objekt oder Ziel
in dem Zielbereich auftritt, wird die Visiereinrichtung auf das Objekt durch die Bedienungsperson
ausgerichtet, die dabei die Handgriffe 24 und 25 benutzt. Die sich dabei ergebende Drehung der
Visiereinrichtung 11 auf dem Drehtisch 18 um die lotrechte Achse 21 dieses Tisches veranlaßt die
Welle 37 dazu, die vier Potentiometer spindein 41 und damit die Rotoren der vier Potentiometer P1,
P2, P3 und P0 um einen Winkel zu verdrehen, der
dem Winkel zwischen der Objektvisierlinie C-T und der vorgegebenen Richtung C-D entspricht. In
der neuen Stellung sind damit die drei oberen Potentiometer P1, P2 und P3 auf Winkelstellungen
eingestellt, die der Differenz zwischen dem Seitenwinkel av a2 oder a3 der zugehörigen Abschußstellen
und dem Seitenwinkel κ des Zieles entspricht. Die Potentiometerstellungen geben Größen wieder,
die sowohl den Seitenwinkel des Objektes als auch die Seitenwinkel der drei Abschußstellen in bezug auf
den Kontrollpunkt C in Rechnung stellen. Diese Information kann dem Rechengerät zugeleitet werden..
Das untere Potentiometer F0, dessen Gehäuse
festgelegt ist, dient dazu, den tatsächlichen Visierwinkel κ des Objektes zu messen und diese Information
dem Rechengerät zuzuleiten.
Die Schaltung der vier Potentiometer ist in Fig. 6 angedeutet. Die Potentiometer P1, P2 und P3
sind Sinuspotentiometer. Das Potentiometer P1 ist
dabei mit einer Wicklung 60 versehen, die zwei im wesentlichen ähnliche Abschnitte 60^4 und 605
umfaßt, die in Reihe geschaltet und an den äußeren Enden sowie an ihrer Verbindungsstelle geerdet
sind. Die beiden Wicklungsabschnitte 60 A und 60 B sind in Sinusform gewickelt, und jeder Abschnitt
ist mit einem mittleren Spannungsabgriff 61 versehen, an dem die Spannung angelegt wird. Das Potentiometer
ist mit zwei Ausgangsabgriffen 62 und 63 versehen, die an dem Rotorarm (allgemein schematisch
bei 64 angedeutet) befestigt sind. Dadurch entspricht die Ausgangs spannung an dem Schleifkontakt
62 dem Kosinus der Winkelstellung des Potentiometerrotors gegenüber dem Gehäuse 44,
während die Ausgangsspannung an dem anderen Schleifkontakt 63 dem Sinus der Winkelstellung
des Potentiometers entspricht.
Um die Größen X1 und F1 jedes Abschußpunktes,
bezogen auf die Objektrichtung C-T, von dem Potentiometer P1 direkt abnehmen zu können,
wird die Eingangsspannung, die jedem der Spannungsanschlüsse 61 der Potentiometerwicklung 60
angelegt wird, durch ein mittels Hand einstellbares lineares Potentiometer 66 reguliert, das im oberen
Bereich des Stützgehäuses 12 angeordnet ist und mit einem Einstellknopf 67 versehen ist, der mit
einer Abstandsskala 68 zusammenwirkt, die in Längeneinheiten (s. Fig. 2) kalibriert ist. Auf diese
Weise kann der Abstand S1 des Abschußpunktes L1
vom Kontrollpunkt C in die Visiereinrichtung eingeführt werden, indem das lineare Potentiometer 66
so eingestellt wird, daß sein Kontrollknopf diesen Abstand S1 auf der Skala angibt. Dadurch wird die
Eingangsspannung, die dem Sinuspotentiometer P1 zugeführt wird, in direkter Proportionalität zu dem
Abstand S1 erniedrigt. Als Folge hiervon geben die
Ausgangsspannungen, die von den Schleifkontakten 62 und 63 des Potentiometers abgenommen werden,
direkt die Komponenten X1 = S1 cos (O1 — κ) und
Y1 = S1 sin (O1 — κ) wieder. Die anderen beiden
Sinuspotentiometer P2 und P3 sind in genau der
gleichen Weise wie das Potentiometer P1 ausgebildet
und angeordnet. Das vierte Potentiometer P0
weist eine lineare Wicklung 69 auf, die in dem festen Gehäuse angeordnet ist und einen zentralen
Erdungspunkt hat, so daß positive und negative Spannungen an den Enden angelegt werden. Der
einzige Schleifkontakt 70 des Potentiometers P0 greift ein Potential ab, das direkt äquivalent dem
Seitenwinkel κ des Objekts ist.
Fig. 7 zeigt in einem Blockdiagramm, in welcher Weise die Visiereinrichtung 10 innerhalb der übrigen
Elemente der Bodenanordnung zum Abschießen von Geschossen angeordnet ist. Die drei Geschosse
M1, M2 und M3 sind auf ihren Abschußbasen
L1, L2 und L3 angeordnet. Die durch die
Visiereinrichtung 10 gelieferte Information wird den Eingängen eines Rechengerätes zugeleitet, das
einen Programmgenerator 80 für den Neigungswinkel und einen Programmgenerator 81 für die
Seitenabweichung aufweist. Die Steuersignale für die Neigungswinkel und für die Seitenabweichungen,
die von den Programmgeneratoren 80 und 81 geliefert werden, werden einer Geschoßauswahleinrichtung
82 zugeleitet, die durch den Drehgriffauswahlschalter 24 betätigt wird. Die zweite Geschoßauswahleinrichtung
83 wird gleichzeitig mit der Auswahleinrichtung 82 über den Drehgriffauswahlschalter
24 bedient und dient dazu, die Potentiometer P1, P2 und P3 auszuwählen, die der
Abschußstelle der ausgewählten Geschosse M1, M2
und M3 zugeordnet sind. Das Ausgangssignal von dem augewählten Potentiometer wird in Form der
Komponenten Xn und Yn durch Leitungen 84 und
85 jeweils dem Neigungsprogrammgenerator 80 bzw. den Eingängen der beiden Generatoren 80 und
81 zugeleitet. Das vierte Potentiometer P0, dessen
Gehäuse festgelegt ist, leitet sein Ausgangssignal direkt dem Eingang des Programmgenerators 81
für die Seitenabweichung über eine Leitung 86 zu. Andere Eingangsinformationen werden außerdem
noch den beiden Programmgeneratoren 80 und 81 zugeleitet. So ist ein weiteres lineares Potentiometer
87 vorgesehen, das ein Signal liefert, das von F„-Komponenten abgeleitet und in Übereinstimmung
. mit der Neigungskomponente Φ der Geschoßabschußstellen modifiziert wird, beispielsweise
der Neigungskomponente gegenüber der Neigung des Bodens oder eines Fahrzeugs, auf dem die
Abschußstelle angeordnet oder montiert ist. Das lineare Potentiometer 87 wird mit einem ursprünglichen
Bezugssignal R direkt gespeist. Sein Ausgangssignal, das in Übereinstimmung mit der Neigungskomponente
Φ modifiziert wird, wird dem Eingang des Seitenabweichungsprogrammgenerators
81 zugeführt. Der Steuerhebel 27, der ebenfalls mit dem Bezugssignal R gespeist wird, liefert
Ausgangssignale bezüglich des Neigungswinkels und des Seitenwinkels, die jeweils den Programmgeneratoren
für den Neigungswinkel und die Seitenabweichung zugeführt werden. Zusätzlich wird ein
Signal entsprechend der relativen Höhenstellung des Objektes von einem weiteren linearen Potentiometer
88 gewonnen, das nur dem Eingang des Neigungswinkelprogrammgenerators zugeführt wird.
Das Potentiometer 88 wird durch die horizontale Drehachse 15 der Visiereinrichtung 11 betätigt.
Das Abschießen des ausgewählten Geschosses wird durch den Abschußschalter 26 unter der Kontrolle
eines Reihenschalters 89 ausgelöst, der außerdem dazu dient, den Geschoßauswahlschalter 24 zu
aktivieren. Die Zieleinrichtung 10 ist auf diese Weise mit einer einfachen und unkomplizierten
Visiereinrichtung versehen, die in bezug auf die verschiedenen Abschußpunkte leicht voreingestellt
werden kann, sobald die Bodenstation aufgestellt wird, und die die voreingestellten Nullstellungen
der Abschußpunkte bzw. deren Seitenwinkel speichert, so daß, wenn ein Objekt erscheint und
209 611/1
durch die Visiereinrichtung 11 anvisiert wird, die
Visiereinrichtung die erforderliche Information bezüglich der Höhen- und Seitenabweichung des Objekts
liefert, und zwar in automatischer Beziehung zu dem Abstand und den Seitenwinkeln der verschiedenen
Geschoßabschußstellen von dem Kontrollpunkt C. Auf diese Weise können die Programmgeneratoren
des Rechengerätes auf diese Information ansprechen und die erforderlichen Steuersignale
aussenden, um die Lenkgeschosse auf das Objekt zu lenken.
Die Bodenkontrolleinrichtung, die oben beschrieben und dargestellt ist und die Visiereinrichtung 10
aufweist, arbeitet vollautomatisch. Wenn einmal die ursprünglichen Einstellungen der Abschußpunkte
vorgenommen worden sind, hat die Bedienungsperson beim Auftreten eines Geschosses lediglich
noch den Schalter 89 zu schließen, ein bestimmtes Geschoß mit Hilfe des Drehschalters 24 auszuwäh-
ao len, das Ziel durch die Visiereinrichtung 11 anzuvisieren
und dann den Schuß auszulösen. Das endgültige Einsteuern jedes Geschosses auf das Objekt
wird visuell durch die Bedienungsperson vorgenommen, die das Objekt mit der Visiereinrichtung 11
anvisiert, während sie den Steuerhebel 27 betätigt, um die Steuersignale dem Geschoß durch die nachgeschleppten
Leitungen zuzuführen.
Statt für nur drei Geschosse und drei Geschoßabschußpunkte kann das Gerät auch in ähnlicher
Form bei einer Batterie angewendet werden, die ■ eine andere übliche Zahl von Geschossen aufweist.
Zu diesem Zweck kann eine entsprechende Anzahl von Sinuspotentiometern P1, P2 usw. vorgesehen
sein, denen jeweils ein Abstandspotentiometer 66 und eine solenoidbetätigte Bremse 45 zugeordnet
sind.
Claims (6)
1. Zieleinrichtung zur Verwendung in Verbindung mit einem Rechengerät zum. Festlegen
und Überwachen des Fluges einer Gruppe von ferngelenkten Geschossen, deren Abschußpunkte
gegenüber der Stellung der Zieleinrichtung versetzt sind, mit einem Visier, das auf einer lotrechten
Visierwelle abgestützt ist, dadurch ge kennzeichnet, daß koaxial zu der Visierwelle (37)
ein Satz von jeweils den einzelnen Abschußstellen zugeordneten drehbaren elektrischen
Potentiometern (P1, P2, P3 ) übereinander angeordnet
ist, deren Rotor (41) mit der Visierwelle (37) fest verbunden ist, und daß die Körper (44)
der Potentiometer um die geometrische Achse (21) der Welle (37) drehbar sind und jedem
Körper (44) unabhängig zu betätigende Klemmmittel (46, 52) zugeordnet sind, durch die jeder
Potentiometerkörper wahlweise mit seinem Rotor verbindbar ist, damit er sich mit diesem
und der Visierwelle (37) zusammen dreht, oder mit einem festen Stützteil (Stützgehäuse) verbindbar
ist, um ihn in einer bestimmten Winkelstellung festzuhalten, während sich der Rotor
mit der Visierwelle (37) dreht, wobei die Potentiometer in elektrischen Kreisen verwendet
sind, um dem Rechengerät Signale für die automatische Parallaxenkorrektur der an die entsprechenden
Abschuß stellen gegebenen Steuersignale zuzuführen.
2. Zieleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kiemmittel jedes
Potentiometers eine lüftbare Reibungsbremse (46) umfassen, die zwischen dem festen Stützteil
(Stützgehäuse 12) und dem Körper (44) des Potentiometers wirksam ist, und daß eine
getrennte Reibungs-Schlupfkupplung (52) in dauerndem Eingriff zwischen Potentiometerkörper
(44) und dem zugehörigen Rotor (41) steht.
3. Zieleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Potentiometer
ein Sinuspotentiometer ist, dessen ihm zugeordnete elektrische Größe eine Ausgangsspannung
umfaßt, die dem Sinus oder dem Kosinus der Winkelstellung des Potentiometerrotors
(41) gegenüber seinem Körper (44) proportional ist.
4. Zieleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Potentiometerrotor
(41) zwei Schleifkontakte (62, 63) aufweist, von denen der eine (63) eine Spannung abgreift,
die dem Sinus der Stellung des Potentiometerrotors, und der andere (62) eine Spannung, die
dem. Kosinus der Stellung des Potentiometerrotors proportional ist.
5. Zieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit jedem
Potentiometer ein unabhängig einstellbares lineares Potentiometer (66) in Reihe geschaltet ist.
6. Zieleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein der Gruppe von
drehbaren Potentiometern hinzugefügtes weiteres Potentiometer (P0), dessen Rotor ebenfalls mit
der Visierwelle (37) fest verbunden ist und dessen Körper dauernd mit dem festen Stützteil
(Stützgehäuse 12) verbunden ist. :
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 669 950, 704 701;
USA.-Patentschrift Nr. 2 989 640; Zeitschrift »Interavia«, Bd. 13 (1958), S. 700
bis 702.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 132 030.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 209 611/1 3.72
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB977887X | 1961-08-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE977887C true DE977887C (de) | 1972-03-09 |
Family
ID=10824643
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF37490A Expired DE977887C (de) | 1961-08-01 | 1962-08-02 | Zieleinrichtung zum Festlegen und UEberwachen des Fluges einer Gruppe von Geschossen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE977887C (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE669950C (de) * | 1935-07-31 | 1939-01-07 | Johannes Klotz Dipl Ing | Einrichtung zur Ermittlung von Richtwerten beim Schiessen von verschiedenen Aufstellungspunkten auf das gleiche Ziel |
| DE704701C (de) * | 1938-09-30 | 1941-04-04 | Siemens App Und Maschinen G M | Verfahren und Vorrichtung zur Auswertung von Schallmessergebnissen bei der akustischen Ortung |
| US2989640A (en) * | 1955-06-24 | 1961-06-20 | Jean Turck Ets | Automatic optical remote-control device for remote-guided machines |
| DE1132030B (de) * | 1960-03-21 | 1962-06-20 | Short Brothers & Harland Ltd | Halterungssaeule fuer optische Visierinstrumente, insbesondere in Leiteinrichtungen fuer Lenkgeschosse und zur Verwendung auf Fahrzeugen wie Schiffen |
-
1962
- 1962-08-02 DE DEF37490A patent/DE977887C/de not_active Expired
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE669950C (de) * | 1935-07-31 | 1939-01-07 | Johannes Klotz Dipl Ing | Einrichtung zur Ermittlung von Richtwerten beim Schiessen von verschiedenen Aufstellungspunkten auf das gleiche Ziel |
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