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DE1169490B - Schaltungsanordnung zur Falschlaeufermeldung in selbsttaetigen Ablaufstellwerken - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Falschlaeufermeldung in selbsttaetigen Ablaufstellwerken

Info

Publication number
DE1169490B
DE1169490B DEST17581A DEST017581A DE1169490B DE 1169490 B DE1169490 B DE 1169490B DE ST17581 A DEST17581 A DE ST17581A DE ST017581 A DEST017581 A DE ST017581A DE 1169490 B DE1169490 B DE 1169490B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
switch
wrong
contact
order
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST17581A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST17581A priority Critical patent/DE1169490B/de
Publication of DE1169490B publication Critical patent/DE1169490B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L17/00Switching systems for classification yards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Falschläuferrneldung in selbsttätigen Ablaufstellwerken Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Falschläufermeldung in selbsttätigen Ablaufstellwerken, bei denen die Fahrwegaufträge von Weichenstaffel zu Weichenstaffel weitergegeben und gelöscht werden und die Falschläufermeldung abhängig von den ablaufenden Wagen erfolgt.
  • Bei den bekannten selbsttätigen Ablaufstellwerken wird der dem ablaufenden Wagen zugeordnete Fahrwegauftrag entsprechend dem Wagenlauf von Weichenstaffel zu Weichenstaffel weitergegeben. Die Weitergabe zur nächsten Weichenstaffel ist vom Fahrort der ablaufenden Wagen abhängig; sie wird also für einen Wagen erst durchgeführt, wenn der vorauslaufende Wagen die Wirkzone der folgenden Weichenstaffel verlassen hat. Der für eine Weiche eingespeicherte Auftrag ruß spätestens beim Freifahren der zugehörigen Wirkzone gelöscht werden, um zu verhindern, daß durch die nichtgelöschte Fahrwegspeicherung eines Falschläufers die nachfolgenden Wagen falsch geleitet werden.
  • Unter Falschläufer ist hierbei ein Wagen oder eine Wagengruppe verstanden, der eine Wirkzone befährt, bevor sein Vorläufer diese verlassen hat. Hierdurch läuft dieser Falschläufer hinter seinem Vorläufer in dessen Bestimmungsgleis.
  • Es ist erwünscht, daß der Falschläufer sofort festgestellt wird, damit er so bald wie möglich aus dem falschen Gleis herausgeholt werden kann. Die Aufgabe ist damit gestellt, jeden Falschläufer sowie das Gleis, in dem er sich befindet, zu melden. in einer bekannten Anordnung wird bei zu geringer Geschwindigkeit des Vorläufers die selbsttätige Löschung des Fahrwegauftrages für den Nachläufer vor der Weitergabe dieses Auftrages vorgenommen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß Falschläufer angezeigt werden können, ohne daß ein ablaufender Wagen falsch geleitet wurde. Gegenstand eines unveröffentlichten Vorschlages ist ferner eine Schaltungsanordnung, bei der vor dem Löschen eines Auftrages geprüft wird, ob dieser Auftrag mit dem Auftrag der nächsten Weichenstaffel identisch ist; stimmen beide Aufträge nicht überein, so wird ein Falschläufermelderelais angeschaltet. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß entsprechend viele Kontakte benötigt werden, da sämtliche Auftragsmöglichkeiten miteinander verglichen werden müssen.
  • Durch die Erfindung läßt sich eine einfache Schaltung zur Weitergabe und Löschung der Fahrwegaufträge und zur Falschläufermeldung erreichen, die die Nachteile der bekannten Anordnungen vermeidet. Erfindungsgemäß wird das Falschläuferkennzeichen beim Freifahren der Wirkzone einer Weiche erzeugt, wenn diese Weichenstaffel von einem Fahrwegauftrag noch belegt ist, und dabei wird zugleich dieser Auftrag gelöscht. Das Falschläuferkennzeichen löscht also gleichzeitig den Fahrwegauftrag. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die Falschläufermelderelais abhängig vom Vorhandensein eines Fahrwegauftrages in einer Weichenstaffel und vom Räumen der zugehörigen Wirkzone erregt und bilden sich danach einen Selbsthaltekreis. In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird das Falschläuferkennzeichen von Weichenstaffel zu Weichenstaffel mit dem Fahrwegauftrag des vorauslaufenden Wagens kettenförmig durchgeschaltet; für dieses Merkmal soll der Patentschutz nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Patentanspruches 1 gelten: Eine derartige Schaltungsanordnung kann nach einem weiteren Erfindungsmerkmal so ausgestaltet werden, daß auch bei normalem Betrieb (wenn sich also kein Falschläufer im Fahrweg befindet) zum Löschen des Fahrwegauftrages in einer Weichenstaffel der Zeitpunkt der Übernahme dieses Auftrages in die nachfolgende Weichenstaffel vorgesehen ist. Dies läßt sich mit Vorteil auch unabhängig von dem Vorgang der Falschläufermeldung bewerkstelligen; deshalb wird für dieses Erfindungsmerkmal auch ohne Rückbeziehung auf den Gegenstand des Patentanspruches 1 Patentschutz beansprucht. In der weiteren Ausgestaltung dieses Erfindungsmerkmals ist es vorteilhaft, daß der Selbstschlußkreis der Coderelais einer Weichenstaffel durch Kontakte von Relais unterbrochen wird, die zur nachfolgenden Weichenstaffel gehören, und daß mindestens einer dieser Kontakte dazu vorgesehen ist, den Selbstschlußkreis nach erfolgter Löschung des Fahrwegauftrages wieder vorbereitend anzuschalten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung sei an Hand der Zeichnungen näher erläutert. In F i g. 1 sind die Schaltmittel der Wirkzone einer Weichenstaffel dargestellt. In bekannter Weise werden für jede Weiche zwei isolierte Abschnitte mit den entsprechenden Freimelderelais J1 0 und J, 0 und zwei zusätzliche Relais Sp 0 und Sch 0 verwendet. (Die Ziffer 0 in den Bezugszeichen dieser Schaltmittel gibt an, daß es sich hierbei um Schaltmittel einer Weiche aus einer beliebigen Weichenstaffel handelt.) Das mit einer Abfallverzögerung versehene Relais Sp 0 wird über Kontakte Ji 01 bzw. J., 0l der Freimelderelais J1 0 bzw. J, 0 bei der Besetzung der zugehörigen isolierten Abschnitte angeschaltet, schließt seine Kontakte Sp 01 und Sp 02 und bildet sich über den letzteren Kontakt einen Selbstschlußkreis. Das Relais Sch 0 wird jedoch erst beim Besetzen der beiden isolierten Abschnitte und bei erregtem Relais Sp 0 über die Kontakte Sp 01, J1 02 und J., 02 angeschaltet, bildet einen Selbstschlußkreis über seinen Kontakt Sch 01 und unterbricht mit dem Kontakt Sch 02 den Selbsthaltestromkreis des Relais Sp 0.
  • F i g. 2 zeigt die Schaltmittel für drei Weichenstaffeln, wobei die jeweils ersten Ziffern in den Bezugszeichen der Schaltmittel auf die zugehörige (erste, zweite oder dritte) Weichenstaffel hinweisen. Es sei angenommen, daß in der ersten Weichenstaffel ein Auftrag eingespeichert ist. Der gewünschte Auftrag wird durch Ansprechen der entsprechenden Coderelais mit deren Kontakten A 0, B 0 und C 0 auf die Coderelais A 1, B 1 und C 1 der ersten Weichenstaffel übertragen. Ist dieser Fahrwegauftrag durch das Schließen aller drei Kontakte A 0, B 0 und C 0 gekennzeichnet, so sprechen auch alle drei Coderelais A 1, B 1 und C 1 der ersten Weichenstaffel über den gemeinsamen Stromkreis mit dem Relais EP 1 und den Kontakten Sp 13 und R 11 an und legen ihre Kontakte um. (Werden nur einzelne der Kontakte A 0 bis CO allein oder in bestimmten Kombinationen geschlossen, so sprechen auch nur die zugeordneten Relais A 1, B 1 oder C 1 an und kennzeichnen damit in bekannter Weise den gewünschten Fahrwegauftrag.) über die umgelegten Kontakte A 11,B 11 und C 11 bilden sich die Coderelais A 1, B 1 und C 1 einen Haltestromkreis, der über den weiteren Kontakt F23, die Relaiswicklung BP 1, den Kontakt Sp14 und die parallel geschalteten Kontakte EP22 und BP23 führt. Nach dem Ansprechen des Relais BP I schließt dessen Kontakt BP 11 und überbrückt den Kontakt Sp 14. Mit einem weiteren Kontakt BP 12 wird der Anschaltstromkreis eines Relais R 1 vorbereitet, der wegen des inzwischen geöffneten Kontaktes EP 11 des Relais EP 1 noch unterbrochen bleibt.
  • Es sei angenommen, daß die Wirkzone der ersten Weichenstaffel besetzt und die nachfolgende Weichenstaffel durch keinen Auftrag belegt ist. Mit dem Besetzen der Wirkzone wechseln die Kontakte Sp 13, Sp 14 und Sp 15 (Kontakte eines Relais, das dem Relais Sp 0 in F i g. 1 entspricht) ihre dargestellte Lage. Der Kontakt Sp 13 unterbricht den Anschaltstromkreis der Coderelais in der ersten Weichenstaffel, und das Relais EP 1 wird stromlos. Über die Kontakte BP 12 und EP 11 zieht nun das Relais R 1 an und hält sich über seinen Kontakt R 12. Über die Kontakte SP 15, R 13, R 21., Sp 23, Relais EP 2, die Anschaltwicklungen B 2 und C 2, die Kontakte B 12, C 12 und A 12 sprechen die Coderelais B 2 und C 2 sowie das Relais EP 2 in der zweiten Weichenstaffel an und legen ihre zugehörigen Kontakte B 21, B 22, C 21, C 22 und EP 21 um. Die Coderelais B 2 und C 2 bilden sich über ihre Kontakte B 21 und C 21 sowie über den Kontakt F33, die Wicklung des Relais BP2, den Kontakt Sp 24 und die parallel geschalteten Kontakte EP32 und BP32 einen Selbstschlußkreis. Das Relais BP 2 zieht an und legt seine Kontakte BP 21 bis BP 23 um. Die Kontakte EP22 und BP 23 unterbrechen nun den Selbstschlußkreis der Coderelais Al, B 1 und C 1 der ersten Weichenstaffel. Sobald diese Relais und das Relais BP 1 abgefallen sind, wird auch der Stromkreis für das Relais R 1 unterbrochen, dessen Kontakt R 13 den Anschaltstromkreis der zweiten Weichenstaffel unterbricht, so daß Relais EP2 stromlos wird und nur noch die Coderelais B2 und C2 der zweiten Weichenstaffel angezogen bleiben. Der Kontakt EP22 schließt wieder und schaltet den Selbstschlußkreis der ersten Weichenstaffel für die Aufnahme eines neuen Auftrages vorbereitend an. Beim Abfallen des Relais EP 2 spricht auch das Relais R 2 über die Kontakte BP 22 und EP 21 an und überbrückt mit seinem Kontakt R 22 den Kontakt EP 21.
  • Besetzt jetzt der ablaufende Wagen die Wirkzone der zweiten Weichenstaffel und ist die dritte Weichenstaffel unbelegt, so kann der in der zweiten Weichenstaffel gespeicherte Auftrag in die dritte Weichenstaffel übernommen werden. Über den Kontakt B 22, den umgelegten Kontakt C22, die Anschaltwicklung des Relais C3, das Relais EP3 und die Kontakte Sp 33, R 31,R 23 und Sp 25 ziehen die Relais C 3 und EP 3 an. Das Relais Z 3 mit seinem Kontakt Z31 bleibt unerregt. Das Relais C 3 bildet sich einen Selbstschlußkreis über das Relais BP 3, den Kontakt C31, die Haltewicklung des Relais C3 sowie die Kontakte Sp 34 und Sch 33. In diesem Stromkreis spricht das Relais BP 3 an und legt seine Kontakte BP31 bis BP33 um. Jetzt wird durch die Kontakte EP 32 und BP 33 der Speicherauftrag in der zweiten Weichenstaffel gelöscht; beim Abfallen des Relais R 2 schaltet der Kontakt R 23 das Relais EP3 ab, so daß das Relais R 3 über den Kontakt EP 31 und Kontakt BP32 angeschaltet wird. Das Relais R3 legt seine Kontakte R 31 und R 32 um.
  • In F i g. 3 sind die Schaltmittel zur Falschläuferkennzeichnung und deren Anzeige wiedergegeben. Es sei angenommen, daß die zweite Weichenstaffel noch besetzt ist, so daß ein in der ersten Weichenstaffel befindlicher Auftrag nicht übergeben werden kann; und der dazugehörige Wagen befindet sich jedoch bereits in der Wirkzone der ersten Weichenstaffel. In diesem Fall haben die von den isolierten Abschnitten abhängigen Kontakte J113, J213 und Sch 13 der ersten Weichenstaffel (Kontakte von Relais, die den Relais J1 0, 12 0 und Sch 0 in F i g. 1 entsprechen) und der Kontakt R 14 des Relais R 1 (F i g. 2) ihre in F i g. 3 dargestellte Lage gewechselt. Da der in der ersten Weichenstaffel befindliche Wagen bei dieser Betriebslage nicht gemäß seinem Speicherauftrag, sondern entsprechend dem Speicherauftrag des Vorläufers weitergeleitet wird, maß dieser Wagen als Falschläufer gekennzeichnet werden. Dies geschieht, wenn beim Räumen der Wirkzonen der ersten Weichenstaffel die Kontakte J1 13 und J2 13 in die in F i g. 3 dargestellte Lage zurückgelegt werden; da die Kontakte R 14 und Sch l noch geschlossen sind, wird das Relais F2 vorübergehend über diese Kontakte erregt und hält sich über seine Zweitwicklung, seinen Kontakt F21 und den Kontakt F31 des Relais F3. Der Kontakt Sch 13 öffnet dann: wie schon in F i g. 1 ohne Bezug auf eine bestimmte Weichenstaffel dargestellt, wird das Relais Sp 0 durch die Kontakte J101 und J, 0l abgeschaltet, wenn die beiden isolierten Abschnitte der Wirkzone geräumt werden; das Relais Sp 0 fällt jedoch verzögert ab und hält das Relais Sch 0 noch kurze Zeit angezogen, bis der Anschaltstromkreis dieses Relais durch den Kontakt Sp 01 unterbrochen wird.
  • Das Anschalten des Relais F2 (F i g. 3 ) über den Kontakt R 14 kennzeichnet den Falschläufer. Das Falschläuferkennzeichen wird über den Kontakt F22 an die dritte Weichenstaffel weitergegeben, sobald deren erste Wirkzone besetzt wird (Kontakt Sp 35 schließt). Nach dem Ansprechen des Relais F3 schaltet dessen Kontakt F31 den Haltestromkreis des Relais F2 ab und gibt mit dem sich schließenden Kontakt F32 das Falschläuferkennzeichen an die Meldeschaltung weiter.
  • Der dritten Weichenstaffel, die im beschriebenen Beispiel die letzte Staffel vor den Bestimmungsgleisen ist, sind zwei Relais M 11 und M 12 zugeordnet, die jeweils zu einem der beiden anschließenden Gleise gehören und bei Bedarf die entsprechenden Falschläufermeldelampen L 11 und L 12 über die Kontakte M112 bzw. M122 einschalten. Die Auswahl, welches der Melderelais M 11 und M 12 beim Auftreten eines Falschläufers (also beim Schließen des Kontaktes F32) ansprechen soll, ist abhängig von dem gespeicherten Fahrwegauftrag in der dritten Weichenstaffel, nämlich von dem Schaltzustand der Kontakte C32 bzw. Z 32 der in F i g. 2 dargestellten Coderelais C 3 bzw. Z3. Der Kontakt SA schließt, wenn der selbsttätige Ablaufbetrieb eingeschaltet wird. Die Relais M 11 bzw. M12 schalten sich über die Kontakte M111 bzw. M121 einen Selbstschlußkreis ein, der erst mit dem Abschalten des selbsttätigen Ablaufbetriebes durch den Kontakt SA unterbrochen wird.
  • Tritt der Falschläufer zwischen der zweiten und dritten Weichenstaffel auf, so wird das Kennzeichen dieses Falschläufers mit dem Anschalten des Relais F3 über den Stromkreis mit den Kontakten R24, Sch23, J123 und J=23 aufrechterhalten und, wie bereits beschrieben, auf die Relais M11 und M12 übertragen. Das Relais F3 wird mit dem Freifahren der Wirkzonen der dritten Weichenstaffel durch den Kontakt Sp 35 abgeschaltet.
  • Liegt kein Falschläufer vor, so wird der Fahrwegauftrag in der ersten Weichenstaffel gelöscht, sobald er in die zweite Weichenstaffel übernommen wird. In die erste Weichenstaffel kann jedoch erst dann ein neuer Fahrwegauftrag eingegeben werden, wenn ihre Wirkzonen geräumt sind. Dies wird durch den Kontakt Sp 13 (F i g. 2) bewirkt. In diesem Fall ist auch das Relais R 1 abgefallen, und das Falschläuferrelais F2 wird nicht angeschaltet. Sollten jedoch die Wirkzonen z. B. der ersten Weichenstaffel geräumt worden sein, ohne daß eine Möglichkeit bestand, den Fahrwegauftrag an die nächste Weichenstaffel weiterzugeben, weil eine von deren Wirkzonen noch besetzt war, so ist das Relais R 1 noch erregt, und das Relais F2 (F i g. 3 ) kann anziehen. Hiermit ist das Kennzeichen für den Falschläufer gegeben.
  • Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung kann nicht nur zum Löschen eines Fahrwegauftrages beim Auftreten eines Falschläufers ausgenutzt werden, sondern sie läßt sich ebenso gut zum Löschen eines Fahrwegauftrages bei normalem Betrieb verwenden, indem das Löschen des Auftrages zu dem Zeitpunkt erfolgt, wenn der Auftrag in die nächstfolgende Weichenstaffel übernommen ist. Dadurch ist es in keinen Fällen mehr notwendig, den Fahrwegauftrag in einer Weichenstaffel so lange festzuhalten, wie deren Wirkzonen besetzt sind. Dies hat den Vorteil, daß mit der Weitergabe des Fahrwegauftrages die Übernahme eines neuen Fahrwegauftrages durch von den Wirkzonen abhängige Schaltmittel gesperrt werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Falschläufermeldung in selbsttätigen Ablaufstellwerken, bei denen die Fahrwegaufträge von Weichenstaffel zu Weichenstaffel weitergegeben und gelöscht werden und die Falschläufermeldung abhängig von den ablaufenden Wagen erfolgt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Falschläuferkennzeichen (z. B. Relais F2, F i g. 3, zieht an) beim Freifahren der Wirkzone einer Weiche erzeugt wird, wenn diese Weichenstaffel von einem Fahrwegauftrag (Kontakt R 14 ist geschlossen) noch belegt ist, und daß dabei zugleich dieser Auftrag gelöscht wird (Kontakt F23, F i g. 2, öffnet).
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Falschläufermelderelais (z. B. F2) abhängig vom Vorhandensein eines Fahrwegauftrages in einer Weichenstaffel (Kontakt R 14 geschlossen) und vom Räumen der zugehörigen Wirkzone (Kontakte Sch 1, J11 und J21 geschlossen) erregt werden und sich danach einen Selbsthaltekreis (mit Kontakt F21) bilden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Falschläuferkennzeichen von Weichenstaffel zu Weichenstaffel mit dem Fahrwegauftrag des vorauslaufenden Wagens kettenförmig durchgeschaltet wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung für selbsttätige Ablaufstellwerke, bei denen die Fahrwegaufträge von Weichenstaffel zu Weichenstaffel weitergegeben und gelöscht werden und die Falschläufermeldung abhängig von den ablaufenden Wagen erfolgt, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch bei normalem Betrieb (kein Falschläufer im Fahrweg) zum Löschen des Fahrwegauftrages in einer Weichenstaffel der Zeitpunkt der Übernahme dieses Auftrages in die nachfolgende Weichenstaffel vorgesehen ist.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Selbstschlußkreis der Coderelais (z. B. A 1, B 1 und C 1) einer Weichenstaffel durch Kontakte (z. B. EP22 und BP 23) von Relais (z. B. EP 2 und BP 2) unterbrochen wird, die zur nachfolgenden Weichenstaffel gehören, und daß mindestens einer dieser Kontakte (z. B. EP 22) dazu vorgesehen ist, den Selbstschlußkreis nach erfolgter Löschung des Fahrwegauftrages wieder vorbereitend anzuschalten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1089 004.
DEST17581A 1961-03-15 1961-03-15 Schaltungsanordnung zur Falschlaeufermeldung in selbsttaetigen Ablaufstellwerken Pending DE1169490B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1238950B (de) * 1964-06-08 1967-04-20 Siemens Ag Einrichtung zum Ermitteln von Falschlaeufern in Ablaufanlagen

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1089004B (de) * 1956-09-27 1960-09-15 Siemens Ag Schaltung fuer Ablaufanlagen mit selbsttaetiger Weichensteuerung

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