DE1168792B - Schleif- und Poliermatte - Google Patents
Schleif- und PoliermatteInfo
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- B24D—TOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
- B24D11/00—Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
- B24D11/001—Manufacture of flexible abrasive materials
- B24D11/003—Manufacture of flexible abrasive materials without embedded abrasive particles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B07—SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
- B07C—POSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
- B07C1/00—Measures preceding sorting according to destination
- B07C1/02—Forming articles into a stream; Arranging articles in a stream, e.g. spacing, orientating
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Description
- Schleif- und Poliermatte Gegenstand der Hauptpatentanmeldung ist eine Schleif- und Pohermatte, die aus einem Papier, einer Kunststoffolie oder aus einem textilen Träger (Gewebe od.dgl.) besteht, auf den eine Stahlwolleschicht in Form eines Geflechtes aufgeklebt ist. Derartige Schleif- und Poliermatten können in erster Linie überall dort verwendet werden, wo bisher Schleifmatten oder -bänder aus Schmirgel-Leinwand, Schmirgel- oder Glaspapier verwendet wurden, denen sie insbesondere deswegen überlegen sind, weil sich die Zwischenräume zwischen den feinen Schneid-" organen nicht mit Schleifstaub und abgelösten Schleifteilchen vollsetzen und weil die Stahlwolleschicht eine gewisse innereNachgiebigkeitundElastizität aufweist.
- Gemäß der Hauptpatentamneldung wird zwecks Erhöhung der Haftung zwischen Stahlwolle und Träger die Stahlwolle nicht in Form einer gleichmäßig dicken, mehr oder minder verfilzten Schicht aufgeklebt, weil in diesem Falle im wesentlichen nur die untersten Stahlwolleschichten mit dem Träger verbunden würden, was bei den z. B. an den Umlenkstellen von Bandschleifmaschinen auftretenden erheblichen Zentrifugalkräften zu einem unerwünschten Lockern oder gar Loslösen der äußeren Stahlwolleschichten führen könnte.
- In der Hauptpatentanmeldung ist daher vorgeschlagen, die Stahlwolle in Form von Geflechten zu verwenden, wobei sich jeweils zwei benachbarte Stahlwollestränge überkreuzen mit dem Ergebnis, daß die äußeren Schichten des überkreuzten Stranges von den unteren unmittelbar daneben auf dem Träger aufgeklebten Schichten des überkre-uzenden Stranges gehalten werden, der dabei nur auf Zug in seiner Längsrichtung beansprucht wird.
- Um auch besonders hohen Ansprüchen bei der Feinbearbeitung von Werkstücken mit Stahlwolleschleifbändern gemäß dem Hauptpatent zu genügen, wird in Weiterentwicklung der der Hauptpatentanmeldung zugrunde liegenden Erfindung nunmehr vorgeschlagen, Stahlwollezöpfe auf den auch in Form von endlosen Bändern auszubildenden Trägern so anzuordnen, daß die Längsrichtung der Stahlwoffezöpfe von der Längsachse der Trägerbahn abweicht. Durch die Anordnung der Stahlwolle gemäß der Hauptpatentanineldung wird zwar bereits eine weitgehende gleichartige Oberflächenwirkung bei dem bearbeiteten Werkstück erreicht. Durch eine Anordnung der Zöpfe gemäß der vorliegenden Erfindung werden aber selbst Schattierungen, die gelegentlich durch besondere Gruppierungen der einzelnen Geflechtsknoten in der Zopfformation auftreten können, auf den bearbeiteten Oberflächen vermieden. Bei parallel zur Achse des Stahlwolleschleiffiandes angeordneten Stahlwollezöpfen können solche Schattierungen durch verschieden starke Anpreßdrücke zwischen den Stellen des Stahlwollegefiechtes, auf denen die Geflechtsknoten sitzen, und den dazwischenhegenden Stellen hervorgerufen werden.
- Bei einer Anordnung gemäß der vorliegenden Erfindung werden jedoch auch die geringsten Ungleichförmigkeiten in der Oberflächenwirkung ausgeglichen. In besonders vorteilhafter Weise wird dies dadurch erreicht, daß der Stahlwollezopf auf die endlose Trägerbahli schraubenförmig aufgeklebt ist, und daß sein Anfang und Ende, jeweils unter den den unmittelbar benachbarten Gewindegang bildenden Zopfteil zu liegen kommen. Auf diese Weise wird auch eine stoßfreie Einlaufstelle des Geflechtes erhalten.
- Eine ausgleichende Wirkung wird auch dadurch erzielt, daß die Stahlwollezöpfe nicht in geraden Linien, sondern in Schlangenlinien auf dem Trägerband angeordnet werden. Diese Anordnung ist besonders günstig bei Stahlwollebändern, deren Laufrichtung parallel zur Vorschubrichtung des zu bearbeitenden Werkstückes is4 wie dies insbesondere bei Stahlwollebändern auf sogenannten Breitbandschleifmachinen der Fall ist.
- Ein besonderer Schutz der erfindungsgemäß mit Stahlwollezöpfen versclenen Bänder gegen ein Aufreißen wird durch einen parallel zu den Längskanten verlaufenden Kantenschutz bewirkt, der beispielsweise von einer auf die Trägerbahn aufgeklebten Schnur, Kordel od. dgl. oder von einem Band von etwa L-förmigem Querschnitt gebildet sein kann oder der durch ein Umbördeln der Außenkanten und ge- gebenenfalls durch ein Festkleben derselben auf der Rückseite der Trägerbahn gebildet wird.
- Alles Nähere über die Erfindung ergibt sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele an Hand der mehr oder minder schematischen Zeichnungen. Im einzelnen zeigt Fig. 1 eine endlose Trägerbahn mit auf ihr gewindeartig aufgeklebten Stahlwollezöpfen in schaubildlicher Darstellung, F i g. 2 einen Ausschnitt eines Trägerbandes rnit darauf angebrachten schlangenlinig oder wellenförmig verlaufenden Stahlwollezöpien, Fig. 3 bis 5 einen Randquerschnitt durch drei verschiedene Beispiele für die Ausbildung eines Kantenschutzes.
- Die endlose Trägerbahn des Schleif- oder Polierbandes nach F i g. 1 ist mit einem gewindeartig verlaufenden, entsprechend langen Stahlwollezopf beklebt, dessen Anfang und Ende jeweils unter den den unmittelbar benachbarten Gewindegang bildenden Zopfteil zu liegen kommen. Zweckmäßigerweise wird die Laufrichtung eines solchen Schleif' oder Polierbandes so gewählt, daß die Winkelspitzen, gebildet aus den einzelnen Strängen der Zöpfe, in die Laufrichtung des Bandes zeigen. Dadurch wird erreicht, daß die auf die Arbeitsfläche aufgedrückten Stahlwollefasern von der Zopfmitte nach außen ziehend schneiden, die den Zopf bildenden Stahlwollestränge also nicht seitlich nach außen mit dem Ergebnis einer Lockerung des Zopfes auseinandergerissen, sondern im Gegenteil nach der Zopfmittellinie zusammengeschoben werden.
- Die auf einen endlosen Träger aufgeklebten Stahlwollezöpfe können beispielsweise in Schlangen- oder Wellenlinien verlaufen, wobei die Amplitude der Wellenlinie mindestens etwa gleich einer halben Zopfbreite sein sollte, wie dies z. B. aus dem in Fig. 2 dargestellten Ausschnitt eines endlosen Schleif- oder Polierbandes ersichtlich ist.
- Zum Schutz der Ränder der erfindungsgemäßen Schleif- und Polierbänder gegen die starke mechanische Beanspruchung in Bandschleifmaschinen kann das Trägerband mit einem die Stahlwolleschicht umrahmenden Kantenschutz versehen sein. Der Teilquerschnitt am Rande eines derartigen Bandes gemäß F i g. 3 zeigt eine auf dem Trägerrand aufgeklebte Schnur oder Kordel 5. F i g. 4 zeigt ein einen etwa L-förmigen Querschnitt aufweisendes Schutzband 6 und F i g. 5 eine Randumbördelung des Trägers 7, wobei der umgebördelte Rand auch noch zusätzlich festgeklebt sein kann.
- Die Schleif- und Poliermatte gemäß der Erfindung ermöglicht im Gegensatz zu den bisher bekannten Schmirgelbändern auch das Schleifen von unebenen Flächen, zu welchem Zweck das Trägerband in sich elastisch nachgiebig ausgebildet beispielsweise aus einer Kunststoffolie gefertigt wird. Da im allgemeinen eine Dehnbarkeit des Schleif- und Polierbandes in in der Querrichtung für den beabsichtigten Zweck ausreicht, und eine Nachgiebigkeit des endlosen Schleifbandes in der Längsrichtung das einwandfreie Arbeiten auf einer Bandschleifmaschine beeinträchtigen dürfte, wird das an sich dehnbare Trägerband mit parallel zu seiner Laufrichtung verlaufenden unelastischen Bändern, Schnüren od. dgl. versehen.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Schleif- und Poliermatte, insbesondere Schleifband für die Holzbearbeitung mit einer auf eine Unterlage aus Papier, Gewebe oder Kunststoffolie aufgeklebten Stahlwolleschicht in Form von aus einzelnen Stahlwollesträngen geflochtenen Zöpfen od. dgl. nach Patentanmeldung H254101b/67c, dadurch gekennzeichn e t, daß die Längsrichtung der Stahlwollezöpfe von der Längsachse der Unterlage (Trägerbahn) abweicht.
- 2. Schleif- oder Poliermatte nach Anspruch 1 als Schleif- oder Polierbandi unter Verwendung eines endlosen Trägers für Bandschleifmachinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlwollezopf auf die endlose Trägerbahn schraubenförtr#ig aufgeklebt ist und daß sein Anfang und Ende je- weils unter den den unmittelbar benachbarten Gewindegang bildenden Zopfteil zu liegen kommep (vgl. F i g. 1 ). 3. Schleif- oder Poliermatte nach Anspruch 1 oder 2 als Schleif- oder Polierband für Bandschleifmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Trägerbahn aufgeklebten Stahlwollezöpfe mit wechselnder Neigung zur Laufrichtung des Bandes beispielsweise in Schlangen- oder Wellenlinien angeordnet sind (vgl. F i g. 2). 4. Schleif- oder Poliermatte als Schleif- oder Polierband für Bandschleifmaschinen, nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerbahn nüt einem die Stahlwolleschicht einfassenden Kantenschutz (5, 6, 7) versehen ist. 5. Schleif- oder Poliermatte als Schleif- oder Polierband für Bandschleifmaschinen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenschutz durch eine längs der Außenkanten der Stahlwolleschicht auf die Trägerbahn aufgeklebte Schnur, Kordel (5) od. dgl. gebildet ist. 6. Schleif- oder Poliermatte als Schleif- oder Polierband für Bandschleifmaschinen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenschutz durch eine längs der Außenkanten der Stahlwolleschicht auf die Trägerbahn aufgeklebtes Band (6) von etwa L-förmigem Querschnitt gebildet ist. 7. Schleif- oder Poliermatte als Schleif- und Polierband für Bandschleifmaschinen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenschutz durch Umbördeln und gegebenenfalls durch Festkleben der beiden Außenkanten (7) der Trägerbahn nach der Stahlwolleseite hin gebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 043 066; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1692 780; österreichische Patentschrift Nr. 185 707; USA.-Patentschriften Nr. 2 743 559 2 704 916, 2 164 286, 2 115 209, 1963 044, 1569 854; Zeitschrift »Energie und Technik« vom Oktober 1956,S.265.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DEH35438A DE1168792B (de) | 1959-01-23 | 1959-01-23 | Schleif- und Poliermatte |
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (1)
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Family
ID=34712130
Family Applications (2)
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| DEH35438A Pending DE1168792B (de) | 1959-01-23 | 1959-01-23 | Schleif- und Poliermatte |
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| DET32706A Pending DE1286454B (de) | 1959-01-23 | 1966-12-08 | Einrichtung zur gleichmaessigen Belieferung einer Foerderstrecke mit vorwiegend flachen Sendungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE1168792B (de) |
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-
1959
- 1959-01-23 DE DEH35438A patent/DE1168792B/de active Pending
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1966
- 1966-12-08 DE DET32706A patent/DE1286454B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1286454B (de) | 1969-01-02 |
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