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DE2125942A1 - Schleifmittel und Verfahren zum Herstellen eines Schleifmittels - Google Patents

Schleifmittel und Verfahren zum Herstellen eines Schleifmittels

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DE2125942A1
DE2125942A1 DE19712125942 DE2125942A DE2125942A1 DE 2125942 A1 DE2125942 A1 DE 2125942A1 DE 19712125942 DE19712125942 DE 19712125942 DE 2125942 A DE2125942 A DE 2125942A DE 2125942 A1 DE2125942 A1 DE 2125942A1
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DE
Germany
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abrasive
glue
abrasive grains
layer
base
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Application number
DE19712125942
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Der Anmelder Ist
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D11/00Constructional features of flexible abrasive materials; Special features in the manufacture of such materials
    • B24D11/001Manufacture of flexible abrasive materials
    • B24D11/005Making abrasive webs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • SchleiSmittel und Verfahren zum Herstellen eines Schleifmittels Die Erfindung bezieht sich auf Schleifmittel, insbesondere in Form eines Schleifpapiers, sowie auf ein Verfahren zum Herstellen eines Schleifmittels bzw. eines derartigen Schleifpapiers.
  • Es sind in der Vergangenheit zahlreiche Versuche unternommen worden, sowohl für manuelle Anwendung als auch zur Verwendung in Maschinen hochverschleißfeste Schleifmittel mit verhältnismäßig gleichmäßigem Schnitt herzustellen. So hat man beispielsweise anfänglich auf eine Unterlage aus festem Papier eine Leimschicht aufgetragen und darauf entweder Glaspulver oder feinen Sand oder andere entsprechend ermahlene Mineralstoffe aufgestreut und dann die Leimschicht härten lassen. Es hat sich jedoch bald herausgestellt, daß durch schwere Schleifarbeiten oder bei längerem Gebrauch die Schleifkörner sich sehr schnell von ihrer Unterlage lösten und damit eine Verminderung der Schleifwirkung herbeiführten. Im Zuge verbesserter Herstellungsverfahren nach dem Stand der Technik hat man durch Auftragen einer zweiten Leimschicht nach dem Einsetzen der Schleifkörper in die erste Leimschicht das Loslösen der Schleifkörner erheblich eindämmen können.
  • Mit dem ansteigenden Verbrauch von als Schleifpapier (Sandpap-er, Glaspapier) bekannten Schleifmitteln wurde die Feinheit der Schleifkörner und damit die Feinheit bzw. Körnung des Schleifpapiers nach den in der Herstellung verwendeten Korngrößen gestuft. Eine derzeit gebräuchliche Einstufung beruht auf der in einem Sieb auf einem Längenabschnitt von einem Zoll oder 25,4 mm entlang einer Achse angeordneten Anzahl von Sortierlöchern. Da es sich dabei um ein Sortieren nach nur zwei I)imensionen handelt, können auch viele längliche, wenngleich dünne Schleifkörner das Sortiersieb passieren.
  • In der Schleifmitteltechnik verwendet man heute elektrostatische Aufladungen an den Schleifkörnern, um diese in aufgerichteter Stellung auf die Unterlage aufbringen zu können, so daß eines der gewöhnlich scharfkantigen Enden jedes Dornes sich an der Oberfläche des fertigen Schleifpapiers befindet. Dadurch wird zwar eine höhere Abtrage- oder Schneidwirkung erreicht, gleichzeitig entsteht aber ein großer Nachteil dadurch, daß die längeren und damit zu großen Körner oft ein Stück über die benachbarten Körner hinausragen und dadurch am zu schleifenden Werkstoff, z.B. Holz, tiefe Rillen und Riefen verursach-n.
  • Die Unregelmäßigkeit der erzeugten Markierungen hat besonders holzverarbeitende Werkstätten und Betriebe, in denen Schleifbänder mit Breiten von etwa 1 m und darüber verwendet werden, gezwungen, das Werkstück mit geringem Aufmaß vorzuschleifen und dann anschließend in eiir Feinschleifmaschine fertigzuschleifen.
  • Dieses Bearbeitungsverfahren hat neben der Notwendigkeit, das Werkstück noch auf eine andere Maschine umlegen zu müssen, noch den weiteren Nachteil, daß feinkörniges Schleifpapier eine erhebliche:. geringere Abtrageleistung aufweist als grobkörniges Schleifpapier. Dieser Leistungsunterschied wird hauptsächlich durch die unterschiedliche Größe der Beerräume zwischen den Schneidspitzen der Schleifkörner bei fein- und grobkörnigem Schleifpapier verursacht.
  • In einem erfindungsgemäßen Schleifmittel in Form eines Schleifpapiers liegen zwischen den einzelnen Schneidlzörnern große Leerräume und die Schneidspitzen aller Schleifkörner in derselben Ebene, die parallel zur Ebene einer Unterlage verläuft. Die Leerräume zwischen den Schneidspitzen sind also annähernd von der gleichen Größe wie bei derzeit handelsüblichen grobkörnigen Schleifpapieren, doch hat ein erfindungsgemäßes Schleifpapier den Vorteil, daß man zum Fertigschleifen eines Werkstückes nicht mehr das eine geringere Schneidwirkung aufweisende feinkörnige Schleifpapier verwenden muß.
  • Die Erfindung ist das Ergebnis umfangreicher Untersuchungen über die angegebenen Nachteile des Standes der Technik. Sie schafft insbesondere ein als Schleifpapier ausgebildetes Schleifmittel.
  • bei dem die Schneidspitzen überwiegend aller Schleifkörner in einer einzigen Ebene liegen und das Schlichtvermögen bei großer Abriebs-Austragleistung verbessert ist, so daß die Vorteile eines hohen Abriebsaustrags von grobkörnigem Schleifpapier und eines Schlichtvermögens von feinkörnigem Schleifpapier in einem einzigen Schleifmittel vereinigt sind.
  • Nach einer günstigen Weiterbildung der Erfindung sind bei dem angegebenen Schleifmittel die Schleifkörner in aufEerichteter Stellung und in einer doppelten Leimschicht so angeordnet, daß die Schneidsy,itzen in einer Ebene liegen.
  • Ein derartiges Schleifmittel ist für das industrielle Schleifen und Polieren von Holz und anderen Werkstoffen hervorragend geeignet, weil alle Schneidspitzen in einer einzigen Ebene liegen und sich im wesentlichen gleichmäßig abnutzen. Jedes einzelne Schleifkorn ist dabei im wesentlichen derselben ßelastung ausgesetzt, so daß die Gesamtlebensdauer des Schleifmittels erheblich verlängert wird.
  • Die Erfindung ist weiterhin auf ein Verfahren zum Herstellen eines Schleifmittels gerichtet, wobei die Schleifkörner einer bestimmten Körnung auch nach ihrer Länge aussortiert und die Schleifkörner einer einzigen Läge auf eine Unterlage in solcher Anordnung aufgebracht werden, daß die ßchneidspitzen aller Schleifkörner im wesentlichen in einer einzigen Ebene legen.
  • Erfindungsgeinäß ist hlerzu insbesondere vorgesehen, daß auf eine Unterlage eine erste Kleber- oder Leirnschicht aufgetragen, daß sodann eine unzahl von Schleifkörnern auf elektrostatischerii Wege aufgerichtet und so in die erste Kleber- oder Leimschicht eingesetzt wird, daß alle Sclineidspitzen im wesentlichen in derselben Ebene liegen, worauf durch Erhitzen die Leimschicht gehärtet und danach eine zweite Klebe- oder Beimschicht zur besseren Befestigung der eingebetteten ,Schleifkörner auf der Unterlage aufgetragen und ebenfalls gehärtet wird.
  • Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Schleifpapier wird also vorteilhaft eine doppelte Leimschicht in Verbindung mit elektrostatisch aufgerichteten Schleifkörnern verwendet. Die einzelnen Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens bewirken auf ebenso einfache wie wirksame Weise, daß die Schneidspitzen aller in ihrer Gesamtheit die Schleiffläche bildenden Schleifkörner in einer einzigen Ebene liegen, die sich parallel zur Ebene der Schleifpapier-Unterlage erstreckt. Da jedes der Schleifkörner in derselben Ebene schneidet wie alle anderen, kann ein glatter Schliff nunmehr in einem einzigen Arbeitsgang erzielt werden.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. Darin zeigt: Fig.1 eine Schnittansicht eines typischen handelsüblichen Schleifpapiers, bei dem die Schneidspitzen in einer Anzahl von Ebenen liegen, Fig. 2 eine Schnittansicht eines erfindungsgemäßen Schleifpapiers gleicher Körnung wie in Fig.1, FiL?.3 eine Seitenansicht eines mit einem Schleifpapier gemäß Fig.1 bearbeiteten Werkstückes, Fig.4 eine Seitenansicht eines mit einem erfindungsgemäßen Schleifpapier bearbeiteten Werkstückes, Fig.5 eine vergrößerte Schnittansicht eines typischen erfindungsgemäßen Schleifpapiers mit Leerräumen zwischen Schleifkörnern und Fig.6 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Durchführen des Herstellungsverfahrens für ein Schleifpapier nach der Erfindung.
  • Die Fig.1 zeigt im Schnitt ein typisches handelsübliches Schleifpapier 10. Dieses Schleifpapier hat eine Unterlage 11 aus festem Papier, die aber auch aus Textilgewebe, mulkanisiertem Faserstoff oder aus beliebige geeignetem Material hergestellt sein kann. Weiterhin besitzt das gezeigte Schleifpapier eine erste, verhältnismäßig dicke und gleichmäßige Schicht Leim bzw. Haftgrund 12 und eine zweite Leimschicht bzw. Füllschicht 13. Die aussortierten Körner 14 aus zermahlenem Mineralstoff, Glas oder einer anderen harten Substanz sind in den Leim eingebettet. Vor dem Aufbringen auf die Leimschicht, jedoch in jedem Falle nicht später als vor dem Beginn des Härtevorganges, werden die Schleifkörner elektrostatisch aufgeladen, so daß sie mit ihrer Längsachse parallel zueinander und senkrecht zur Unterlage gerichtet werden. Berücksichtigt man nur die relative Stellung zur Unterlage, so bedeutet diese Aufrichtung der Schleifkorner, daß sie gewöhnlich mit ihre schärferen Kanten oder Spitzen gegen die Oberfläche des zu schleifenden Werkstückes gerichtet sind.
  • Wie aus den Fig.1 und 3 deutlich zu erkennen, erstrecken sich einige äußerst lange Schleifkörner, die selbstverständlich immer auch bei aussortierten Losen anzutreffen sind, erheblich über die benachbarten Schleifkörner hinaus. Diese länglichen ,Schleifkörner verursachen Riefen im Bereich des Punktes 15 am Werkstiick und erzeuScn im allgemeinen eine rauhe Oberfläche.
  • Außer daß die Raulügkeit am geschliffenen Werkstück nicht erwünscht ist, tritt ein sehr großer Verschleiß der längeren Schleifkörner ein, die ja die Hauptschleifarbeit zu leisten haben. Sie können aber auch Druck und Reibungshitze in so großem Ausmaß ausgesetzt sein, daß sie abbrechen oder sich aus der Leimschicht lösen.
  • In der vergrößerten Ansicht der Fig.5 sind besonders deutlich die freien Räume oder Leerräume 16 zwischen den einzelnen Schleifkörnern zu erkennen. Je gröber bzw. größer die Schleifkörner, je größer die dazwischenliegenden Leerräume. Das von den Schneidspitzen bzw. -flächen der Schleifkörner von der Oberfläche des bearbeiteten Werkstückes abgenommene Material wird in Form von Schabseln oder Abrieb in benachbarten Leerräumen gesammelt. Mit dem Auffüllen dieser Leerräuine nimmt aber die Schleifwirkung des Schleifpapiers ab.
  • Ein grobkörniges Schleifpapier, welches nach herkömmlichen Verfahren hergestellt wurde, kann ein verhältnismäßig großes Abriebsvolumen austragen, während aufgrund der wechselnden Ebenen, in denen die Schneidspitzen liegen, mit dem gleichen Schleifpapier nur eine verhältnismäßig rauhe Schliffläche erziel-t werden kann. Dieser Wechsel in den Ebenen ist weniger ausgeprägt, je kleiner die Schleifkörner sind. Mit anderen Worten ausgedrückt, der verhältnismäßige Unterschied zwischen den Körnergrößen kann sowohl bei einem g@obkörnigen wie auch bei einem feinkörnigen Schleifpapier gleich sein. Jedoch können die bei einem feinkörnigen Schleifpapier ermittelten Wechsel in den Ebenen so klein sein, daß sie für dic praktische Anwendung keine Bedeutung haben. Auf diese Weise wird der j@tzt allgemein anerkannte Grundsatz bestätigt, wonach die Abriebsaustragsleistung eines Schleifpapiers um so geringer ist, je glatter die dr;t erzielbare Oberfläche sein soll.
  • Da alle Schneidflächen oder -spitzen bei einem erfindungsgemäßen Schleifpapier in einer einzigen Ebene liegen, wird damit ein ebenso großer Schlichteffekt erzielt wie mit einem sehr feinkörnigen Schleifpapier, während die Abriebsaustragsleistung aufgrund der großen Leerräume zwischen den Schleifkörnern gleich ist wie bei einem grobkörnigen Schleifpapier. Mit anderen Worten ausgedrückt, ein erfindungsgemäßes Schleifpapier vereinigt in sich die Schlichtwirkung eines feinkörnigen Schleifpapiers mit der Abriebsaustragsleistung eines grobkörnigen Schleifpapiers.
  • Ein Feinschleifpapier mit hohem hbriebsaustragsvermögen kann wenigstens in drei verschiedenen Verfahren hergestellt werden.
  • Die erste Möglichkeit besteht darin, ein grobkörniges Schleifpapier in der üblichen Weise herzustellen und durch Anwendung geeigneter Mittel, beispielsweise einer Schleifscheibe, die nichtgewünschten überstehenden Schleifkörner abzutragen. Einer der Nachteile dieses Verfahrens liegt darin, daß die abgeschliffenen Schleifkörner dadurch flache Oberflächen erhalten,damit ihre anfängliche Schärfe verlieren und auch nur noch verminderte Schneidwirkung aufweisen. Durch die flache Oberflache tritt ebenfalls eine erhebliche Verstärkung der Reibungswärme ein.
  • Eine zweite Möglichkeit zum Herstellen eines Feinschleifpapiers mit hohem Abriebsaustragsvermögen ist dadurch gegeben, daß man die zu verwendenden Körner nach allen drei Dimensionen aussortiert, so daß sie nach den Aufrichten in einem elektrostatischen Feld etwa dieselbe Höhe aufreißen. Dies könnte beispielsweise so erreicht werden, daß man die Körner zuerst nach nur zwei Dimensionen sortiert, sie dann aufrichtet und die längeren Körner durch Anlegen einer mit-Klebstoff bestrichenen Fläche entfernt. Dadurch würde bei jeaem Kontakt mit der Fläche eine Anzahl Körner mit verhältnismäßig einheitlicher Länge aussortiert, die dann zum Herstellen eines Schleifmitteismit ver.hältnismäßig einheitlicher Arbeitsfläche verwendet werden könnten.
  • Als drittes Herstellungsverfahren für Feinschleifpapier mit hohem Abriebsaustragsvermögen wird das erfindungsgemäße Verfahren vorgeschlagen, bei welchem beliebige Körnergrößen, auch wenn mir nach zwei Dimensionen auf Körnung gesiebt, verwendet werden können. Die Aufrichtung der Körner geschieht dabei in der üblichen Weise, jedoch werden sie nach dem Einpressen in den auf einer geeigneten Unterlage aufgetragenen Leim-Haftgrund mittels einer flachen Platte, einer Zylindertrommel oder einem beliebigen anderen geeigneten Mittel auf gleiche Höhe gebracht, so daß die Schneidspitzen aller Körner im wesentlichen in einer einzigen, gemeinsamen Ebene liegen. Sodann wird, wie derzeit üblich, eine letzte Leimfülischicht aufgetragen, um die Widerstandsfähigkeit des Schleifpapiers zu erhöhen und ein Loslösen der Körner im Gebrauch zu verhindern.
  • Bei der herstellung eines erfindungsgemäßen Schleifpapiers werden die auf Körnung gesiebten Körner in einen Behälter 16 gegeben, von wo sie auf eine 7.ylirjdertrommel 17 geleitet werden.
  • Diese Zylindertrommel wird auf übliche - jedoch nicht gezeichnete - Weise elektrostatisch aufgeladen, so daß clle Körner bei Berührung mit der Trommel sich entlang den Kraftlinien des elektrostatischen Feldes ausrichten und sich senkrecht aufstellen. Neigen die Körner jedoch wegen einer zu geringen Stärke der elektrostatischen Aufladung zum Abfallen von der Zylindertrommel, so kann ein dünner Film einer hochviskosen Substanz, beispielsweise eines Petroleumproduktes, auf eine solche Fläche aufgetragen werden, um die Körner in aufgerichteter Stellung daran festzuhalten, bis sie in die erste Leimschicht bzw. den Haftgrund eingebettet werden.
  • Sobald die auf die Fläche der elektrostatisch äufgeladenen Zylindertrommel aufgestreuten Schleifi;örner bei der Drehbewegung der Zylindertrommel nach unten geführt werden, kommen sie in Berührung mit der Unterlage 18 und dem darauf mittels einer Düse aufgetragenen Leimhaftgrund. Zylindertrommel und Unterlage werden auf übliche, jedoch nicht gezeichnete Weise angetrieben, wobei die Laufgeschwindigkeit der Unterlage mit der Drehgeschwindigkeit der Zylindertrommel synchronisiert ist. enn also die Schleifkörner in den zwischen der Zylindertrommel 17 und der Unterlage 18 liegenden Bereich gelangen, werden sie zueinander parallel und senkrecht zur Unterlage in den Leimhaftgrund eingebettet.
  • Sobald die Schleifkörner in die erste Leimschicht 19 eingebettet sind, kann die Härtezeit des Leims auf geeignete Weise verkürzt werden, beispielsweise mittels eines Heizgerätes 20 oder einer anderen geeigneten Vorrichtung.
  • Da bei kontinuierlich in Richtung des in Fig. 6 eingezelolineten Pfeiles weiterlaufender Unterlage das Schleifpapier in kontinuierlichem Betrieb hergestellt wird, wird eine zweite Leimschiclit oder Füllschicht 21 mittelt einer Düse 22, der über eine LeiungX 22 aus einem (nicht eingezeichneten)Behälter ein geeigneter Leim, beispielsweise ein Kleber, zugeführt wird, aufgetragen. Das Härten dieser Leimschicht kann ebenfalls mit einem geeigneten Mittel, beispielsweise einem Heizgerät 23, beschleunigt werden. Sobald die Füllschicht im wesentlichen ausgehärtet ist, kann die Unterlage auf handelsübliche Längen geschnitten, auf Rollen aufgerollt oder auf andere geeignete Weise aufgenommen werden.
  • Aus der vorstehenden Beschreibung ist eindeutig zu erkennen, daß die Erfindung ein hochleistungsfähiges, feinschlichtendes Schleifpapier mit hohem hbriebsaustrag schafft. Die Erfindung bringt weiterhin ein Schleifmittel, das im wesentlichen zu den gleichen Kosten, wenn nicht sogar zu geringeren Kosten pro Einheit hergestellt werden kann als Schleifmittel des bisherigen Standes der Technik in herkömmlichen Herstellungsverfahren.
  • Sämtliche aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung hervorgehenden Merkmale und Vorteile der Erfindung, einschließlich konstruktiver Einzelheiten, räumlicher Anordnungen und Verfahrensschritten, können sowohl für sich als auch in beliegiger Kombination erfindungswesentlich sein.
  • - Patentansprüche -

Claims (12)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Schleifmittel in Form eines Schlei£papiers, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zwischen den einzelnen Schleifkörnern (14) große Leerräume (16) und die Schneidspitzen aller Schleifkörner in derselben Ebene liegen, die parallel zur Ebene einer Unterlage (11,18) verläuft.
  2. 2. Schleifmittel in Form eines Schleifpapiers, g e k e n n -z e i c h n e t d u r c h eine verhältnismäßig flache, faltbare Unterlage (11,18) eine auf einer Seite der Unterlage aufgetragene biegsame Klebstoffschicht (12) und eine Anzahl auf Körnung gesiebter Schleifkörner (14), die teilweise auf der der Unterlage gegenüberliegenden Seite der Elebstoffschicht in diese eingebettet sind, wobei die äußere Spitze jedes Kornes zur Erzielung eines Hochleistungs-Feinschleifpapiers in einer im wesentlichen parallel zur Ebene der Unterlage verlaufenden Ebene liegt.
  3. 3. Schleifmittel nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die eingebetteten Schleifkörner (14) mit ihren Längsachsen parallel zueinander und senkrecht zur Unterlage (11,18) angeordnet sind.
  4. 4. Schleifmittel nach. einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r ch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Unterlage (11,18) aus Papier hergestellt ist.
  5. 5. Schleifmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n I1 z e i c h ne t , d die Unterlage (11,18) aus einem Textilgewebe hergestellt ist.
  6. 6. Schleifmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u 1 c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Unterlage (11,18) aus einem Kunstfasergewebe hergestellt ist.
  7. 7. Verfahren zum Herstellen eines Schleifmittels, insbesondere nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß auf eine Unterlage eine erste Kleber- oder Leimschicht aufgetragen wird, daß sodann eine Anzahl von Schleifkörnern auf elektrostatischem Wege aufgerichtet und so in die erste Leimschicht eingesetzt wird, daß alle Schneidspitzen im wesentlichen in derselben Ebene liegen, worauf durch Erhitzen die Leimschicht gehärtet und danach eine zweite Kleber- oder Leimschicht zur besseren Befestigung der eingebetteten Schleifkörner auf der Unterlage aufgetragen und ebenfalls gehärtet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß man auf eine Seite einer verhältnismäßig flachen, faltbaren blattähnlichen Unterlage eine verhältnismäßig dicke und im wesentlichen gleichmäßige erste Schicht aus hochvislosem Kleber bzw. Leim aufträgt und darin eine Anzahl Schleifkörner mit ihren Längsachsen zueinander parallel und senkrecht zur Unterlage angeordnet so. einbettet, daß sie von der Unterlage am weitesten entfernt liegenden Spitzen der Schleifkörner im wesentlichen in einer einzigen Ebene liegen, und daß man schließlich zun Herstellen eines Hochleistungs-Feinschleifpapiers über der ersten Kleber- oder Leimschicht eine zweite Kleber- oder Leimschicht aufträgt.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schleifkörner mittels elektrostatischer Aufladung auerichtet werden.
  10. 1O.Ve-fahren nach einem der Anspriiche 7 bis 9, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t , daß zum Ausrichten der Schleifkornspitzen in einer Ebene eine Zylinderfläche verwendet wird.
  11. 11.Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß zum Ausrichten der Schleifkornspitzen in einer Ebene eine verhältnismäßig harte, ebene Fläche verwendet wird.
  12. 12.Verfahren nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 11, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Schleifkörner nach drei Dimensionen auf Körnung gesiebt werden und daß man zur Einbettung in die erste Kleber- oder Leimschicht Schleifkörner im wesentlichen gleicher Länge benutzt.
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