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DE1163901B - Schaltungsanordnung zur einseitigen Amplitudenbegrenzung von impulsfoermigen Signalen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur einseitigen Amplitudenbegrenzung von impulsfoermigen Signalen

Info

Publication number
DE1163901B
DE1163901B DENDAT1163901D DE1163901DA DE1163901B DE 1163901 B DE1163901 B DE 1163901B DE NDAT1163901 D DENDAT1163901 D DE NDAT1163901D DE 1163901D A DE1163901D A DE 1163901DA DE 1163901 B DE1163901 B DE 1163901B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
emitter
circuit arrangement
base
resistor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1163901D
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Raedecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
Publication date
Publication of DE1163901B publication Critical patent/DE1163901B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/14Picture signal circuitry for video frequency region
    • H04N5/20Circuitry for controlling amplitude response

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Tone Control, Compression And Expansion, Limiting Amplitude (AREA)
  • Picture Signal Circuits (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur einseitigen Amplitudenbegrenzung von impulsförrnigen Signalen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur einseitigen Amplitudenbegrenzung von Signalen bei einem bestimmten Abschneidepegel. Diese Signale, insbesondere Videosignale, werden der Basis eines ersten Transistors zugeführt und vom transitstorseitigen Ende eines Arbeitswiderstandes weitergeleitet.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung anzugeben, mit der eine scharfe Abschneidung, das heißt ein kleiner übergangsbereich zwischen linearer Verstärkung und vollkommener Begrenzung erzielbar ist, also beispielsweise ein Übergangsbereich, der nichtgrößer als 5 l)/o des maximalen Sollpegels sein soll. Dabei :soll der Abschneidepegel für alle in Frage kommenden Frequenzen, insbesondere für den Videofrequenzbereich, bis zu etwa 10 MHz konstant sein. Es soll ferner auch nicht erforderlich sein, die zu begrenzenden Signale besonders zu verstärken, damit die vorliegenden Aufgaben erfüllt werden. Es sollen also die vorhandenen Signalamplituden unmittelbar begrenzt werden.
  • Die bekannten Schaltungsanordnungen, bei denen beispielsweise Dioden verwendet werden können, eignen sich nicht zur Realisierung der obengenannten Aufgaben.
  • Erfindungsgemäß ist das transistorseitige Ende eines Arbeitswiderstandes mit dem Emitter eines zweiten Transistors leitend verbunden. Dabei ist die Basis dieses zweiten Transistors wechselstrommäßig an einen Schaltungspunkt mit konstantem Potential, beispielsweise an Masse, angeschlossen. Dieser zweite Transistor ist derart vorg--spannt, daß dessen Emitter-Kollektor-Strecke leitet, wenn die Spannung an seinem Emitter den Abschneidepegel überschreitet, wogegen die Emitter-Kollektor-Strecke dieses zweiten Transistors für alle anderen Spannungen, die an seinem Emitter auftreten, gesperrt ist. Das Ausgangssignal dieser erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist dann vom Emitter des zweiten Transistors abnehmbar.
  • Beim erfindungsgemäßen Gegenstand wird also die Emitter-KolIcktor-Strecke des zweiten Transistors in Abhängigkeit von der Amplitude des zu begrenzenden Signals automatisch derart gesteuert, daß sie bei Auftreten von nicht zu begrenzenden Signalamplituden gesperrt ist, aber bei Auftreten von zu begrenzenden Sigaalamplituden einerseits eine niederolunige Ableitung des Signals und andererseits die Sperre des ersten Transistors bewirkt. Die e Schaltungsanordnung hat die Vorzüge, daß damit ein besonders kleiner Übergangsbereich zwischen linearer Verstärkung und vollkommener Begrenzung erzielbar ist und daß daibei der Abschneidepegel fur alle in Frage kommenden Frequenzen, insbesondere des Videofrequenzbereiches bis zu mindestens 10 MHz, konstant bleibt.
  • Es ist zweckmäßig, die zu begrenzenden Signale der Basis eines in Kollektorschaltung geschalteten ersten Transistors zuzuführen und durch das am Emitterwiderstand dieses eTsten Transistors auftretende Potential die Leitfähigkeit der Emitter-Kollektor-Strecke, des in Basisschaltung geschaltetei# zweiten Transistors zu steuern. Bei leitendem zweitem Transistor wird dann das am Emitter des ersten Transistors entstehende Potential festgehalten, sü daß bei weitereim Signalanstieg dieser erste Transistor gesperrt wird. Die Abschneldungdes Signals erfolgt also somit einerseits durch Strornübernahine durch den zweiten Transistor und andererseits durch die Sperre des ersten Transistors, über den das Signal zugeleitet wird.
  • Bei einem bevorzugten Aus-fÜhrunggbeisPiel der Erfindung ist in Serie mit der Emitter-Kollektor-Strecke des zweiten Transistors ein Widerstand derart geschaltet, daß durch den an diesem Widerstand - bei leitender Emitter-Kollektor-Strecke, d. h. bei leitendem zweitem Transistor - auftretenden Spannungsabfall die Basisvorspannun des ersten Transis#tors in derartiger Richtung verändert wird, daß der Emitterstrom abnimmt. Es wird also eine positive Rückführung eines Signalanteiles bewirkt. Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung hat sich vor allen Dingen in der Fernsehtechnik als Weißwerübegrenzer oder als Schwarzwertbegrenzer bewährt.
  • im folgenden werden die, Erfindung und Ausfuhrungsbeispiele derselben an Hand der F i g. 1 bis 3 beschrieben.Diese Ausführungsbeispiele stellen Schaltungsanordnungen zur Begrenzung vonVideosignalen dar, die über einen ersten Transistor zugeführt werden und wobei außerdem ein zweiter Transistor verwendet wird. In mehreren Figuren vorkommende gleiche Schaltelemente und Darstellungen von Signalfolgen sind mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet. Es zeigt F ig. 1 eine Begrenzerschaltungsanordnung, bei welcher der Kollektor des zweiten Transistors mit dem negativen Pol einer Betriebsspannungsquelle verbunden ist, F i g. 2 eine weitere Begrenzerschaltungsanordnung, bei welcher der Kollektor des zweiten Transistors über einen Widerstand mit der Basis des ersten Transistors verbunden ist, F i g. 3 eine speziellere Begrenzerschaltungsanordnung, an die eine weitere Transistorstufe angekoppelt ist.
  • Nach F i g. 1 wird über Klemme 1 ein Videosignal 2 der Basis des Transistors 3 (Type AF 114) zugeführt, der unter Verwendung des Widerstandes 4 (470 9) als Emitterfolgestufe geschaltet ist. Das Videosignal 5 ist am Ausgang 6 der Schaltungsanordnung abnehrnbar. Der Transistor 7 (Type AF 11.4) ist in Basisschaltung geschaltet; sein Arbeitspunkt ist durch das aus dem Widerstand 8 und durch den Regelwiderstand 9 gebildete Potential festgelegt, und seine Basis ist über den Elektrolytkondensator 10 leitend mit Masse verbunden. Die Basis des Transistors 3 ist unter Verwendung der Widerstände 11' (10 k9) und 11 (15 kQ) vorgespannt, wobei der Widerstand 11 über Klemme 12 an den negativen Pol (- 9 V) einer Betriebsspannungsquelle angeschlossen ist.
  • Die Videosignale 2 und 5 sind zwecks besserer Kennzeichnung der Linearität als sägezahnförinige Signale dargestellt, wobei die gestrichelten Linien den Sollpegel und die voll eingezeichneten Linien einen überpegel (Istpegel) daiswUen. Dabei entspricht der Pegel P, (- 5,8 V) dein Schwarzwert und der Pegel P, (- 3,7 V) dem Weißwert.
  • Die dargestellte Schaltungsanordnung dient als Weißwertbegrenzer, wobei der Abschneidepegel mit dem Pegel P, auf - 3,7 V festgelegt ist. Dabei soll der übergangsbereich zwischen linearer Verstärkung und vollkommener Begrenzung kleiner als 5 % des Weißwertes W sein, und außerdem soll der Abschneidepegel für alle Videofrequenzen bis mindestens 10 Nmz konstant bleiben.
  • Wenn im Zuge der übertragung des Videosignals 5 das Potential am Emitter des Transistors 7 sich von einem Wert - 5,8 auf - 3,7 V verschiebt, dann wird der En-ütter positiver gegenüber der festvorgespannten Basis, so daß die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 7 leitet und das Begrenzungspotential (P2) erreicht wird. Durch die niederohmige Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 7 wird das Potential am Emitter des Transistors 3 festgehalten, so daß bei einem weiteren Signalanstieg die Basis des Transistors 3 gegenüber dem Emitter positiver und der Transistors 3 gesperrt wird. Gegegebenenfalls kapazitiv auf den Emitter gelangende hochfrequente Signalanteile werden durch den Transistor 7 abgeleitet.
  • Der übergangsbereich zwischen einwandfrei linearer Verstärkung und vollkommener Begrenzung beträgt hierbei etwa 100 mV. Dies rührt daher, daß sowohl das öffnen der Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 7 als auch für das Sperren des Transitors 3 die Anfangskrümmung der Kennlinie durchlaufen werden muß. Um den übergangsbereich zu verringern. kann dafür gesorgt werden, daß die Kennlinienkrümmung schneller durchlaufen wird bzw. in Abhängigkeit vom Potential verkürzt wird. Dies geschieht bei der Schaltungsanordnung nach F i g. 2 dadurch, daß bei stromführendern Transistor 7 ein Signalanteil auf die Basis des Transistors 3 rückgeführt wird. Der Kollektor des Transistors 7 ist mit dem Abgriff 14 eines Spannungsteilers verbunden, der aus den Widerständen 15 (100 9) und 16 (1,5 k£?) gebildet wird. Wenn der Transistor 7 leitend wird, dann vergrößert sich der Spannungsabfall am Widerstand 15, so daß der Ab- griff 14 positiver wird und sich die Impulsform 17 ausbildet. Bei Erreichen des Begrenzungspotentials wird also dem über Klemme 1 zugeführten Videosignal über den Widerstand 16 ein Signalanteil überlagert, und bei festgehaltenem Emitter wird der Transistor 3 nun rascher gesperrt, als dies ohne die impulsförinige Potentialanhebung an seiner Basis der Fall wäre. Der übergangs-bereich zwischen einwandfrei linearer Verstärkung und vollkommener Begrenzung beträgt etwa 30 bis 50 m.V.
  • Die Schaltungsanordnung nach F i g. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach F i g. 2 im wesentlichen nur dadurch, daß die Emitter der Transistoren 3 und 7 über eine Parallelkombination, bestehend aus der Zenerdiode 20 (Z,) und dem Elektrolytkondensator 21 (175 gF), miteinander verbunden sind, so daß die Basis des npn-Tran-,istors 22 (Type 2 n 697) eine positive Vorspannung erhält.
  • Das Ausgangssignal wird vom Emitterwiderstand 23 (220 Q) über Klemme 24 abgegeben. Die Basis des Transistors 7 ist unter Verwendung des Widerstandes 25 (1,8 kQ) und des Potentiometers 26 (maximal 500 Q) vorgesparint und über den Kondensator 27 (50 #t17) mit Masse verbunden. Der Emitter des Transistors 7 ist über den Widerstand 28 (470 Q) und über die Klemme 29 an eine Spannungsquelle von + 6 V angeschlossen. Zur Festlegung des Basispotentials des Transistors 3 und zur Rückkopplung eines Signalanteiles vom Transistors 7 auf die Basis des Transistors 3 dienen die Widerstände 31 (390 ffl, 32 (22 k9) und der Widerstand 33 (1,5 kQ), der über Klemme 34 nüt dem negativen Pol einer Betriebsspannungsquelle (-6 V) verbunden ist.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur einseitigen Aniplitudenbegrenzung von impulsförmigen Signalen bei einem bestimmten Abschneidepegel, insbesondere zur Arnplitudenbegrenzung von Videosignalen, die der Basis eines ersten Transistors zugefuhrt und vom transistorseitigen Ende eines Arbeitswiderstandes weitergeleitet werden, d a d u r c h g e k c n n z e i c h n c t, daß dieses transistorseitige Ende des Arbeitswiderstandes (4) mit dem Emitter eines zweiten Transistors (7) leitend verbunden ist, daß die Basis dieses zweiten Transistors (7) wechselstrommäßig an einen Sehaltungspunktkonstanten Potentials (Masse) angeschlossen ist, daß der zweite Transistor (7) derart vorgespannt ist, daß dessen Emitter-Kollektor-Strecke leitet, wenn die Spannung an seinem Emitter den bestimmten Abschneeidefflel (P,) überschreitet, aber dessen Enütter-Kollektor-Strecke für alle anderen an seinem Emitter auftretenden Spannungen gesperrt ist und daß das Ausgangssignal (5) vom Emitter des zweiten Transistors (7) abgegeben wird. 2. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ersteTransistor (3) in Kollektorschaltung geschaltet ist und daß durch das an seinem Einimrwiderstand (4) auftretende Potential die Leitfähigkeit des zweiten Transitors (7), der in Basisschaltunggeschaltet ist, gesteuert wird. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Transistoren (3, 7) beide je vom Typ pnp bzw. npn, vorzugsweise über einen gemeinsamen Emitterwiderstand (4), derart gekoppelt sind, daß das am Emitter bei leitendem zweitem Transistor (7) entstehende Potential konstant bleibt und der erste, Transistor (3) bei einer Änderung der Basisspannung zu positiveren bzw. negativeren Werten. gesperrt wird. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis des zweiten Transistors #(7), vorzugsweise über den Abgriff eines Spannungsteilers (8, 9), an eine wahlweise einstellbare Vorspannung angeschlossen ist und daß in Abhängigkeit von der Aniplitude des über den Emitter des ersten Transistors (3) geführten Signals die Emittex-Kollektor--Strecke des zweiten Transistors (7) stromführend bzw. gesperrt ist. 5. Schaltungsanordnung nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Serie mit der Emitter-Kollektor-Strecke des zweiten Transistors (7) ein Widertsand (15) derart geschaltet ist, daß durchden an diesem Widerstand - bei leitender Emitter-Kollektor-Strecke - auftretenden Spannungsabfall die Basisvorspannung des ersten Transistors #(3) in derartiger Richtung verändert wird, daß der Emitterstrom abnimmt. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kollektor des zweiten Transistors (7) mit dem Abgriff eines aus zwei Widerständen (15, 16) bestehenden Spannungsteilers leitend verbunden ist, wobei einer dieser Widerstände (16) mit der Basis des ersten Transistors (3) und der andere dieser Widerstände (15) mit einem Pol der Betriebsspannung leitend verbunden ist. 7. Schaitungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einitter des ersten Transistors (3) und des zweiten Transistors (7) über eine Parallelkombination, bestehend aus einer Zenerdiode (20) und einem Kondensator (21), miteinander verbunden sind und daß der Emitter des zweiten Transistors (7) an die Basis eines dritten, in Kollektorsclialtung geschalteten Transistors (22) angeschlossen ist, von dessen Emitter ein amplitudenbegrenztes und verstärktes Signal abgegeben wird.
DENDAT1163901D Schaltungsanordnung zur einseitigen Amplitudenbegrenzung von impulsfoermigen Signalen Pending DE1163901B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1163901B true DE1163901B (de) 1964-02-27

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1163901D Pending DE1163901B (de) Schaltungsanordnung zur einseitigen Amplitudenbegrenzung von impulsfoermigen Signalen

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DE (1) DE1163901B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0720357A3 (de) * 1994-12-30 1997-02-26 Thomson Consumer Electronics Verfahren und Vorrichtung zur Begrenzung eines Hochgeschwindigkeitsvideosignals

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0720357A3 (de) * 1994-12-30 1997-02-26 Thomson Consumer Electronics Verfahren und Vorrichtung zur Begrenzung eines Hochgeschwindigkeitsvideosignals

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