[go: up one dir, main page]

DE1279064B - Schaltungsanordnung zur automatischen Verstaerkungsregelung in Fernsehempfaengern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur automatischen Verstaerkungsregelung in Fernsehempfaengern

Info

Publication number
DE1279064B
DE1279064B DET32703A DET0032703A DE1279064B DE 1279064 B DE1279064 B DE 1279064B DE T32703 A DET32703 A DE T32703A DE T0032703 A DET0032703 A DE T0032703A DE 1279064 B DE1279064 B DE 1279064B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
stages
diode
voltage
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET32703A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ivo-Carlos Heise
Dipl-Ing Heinz John
Ernst Karger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET32703A priority Critical patent/DE1279064B/de
Publication of DE1279064B publication Critical patent/DE1279064B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/52Automatic gain control
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
    • H03G3/20Automatic control
    • H03G3/30Automatic control in amplifiers having semiconductor devices
    • H03G3/3052Automatic control in amplifiers having semiconductor devices in bandpass amplifiers (H.F. or I.F.) or in frequency-changers used in a (super)heterodyne receiver
    • H03G3/3068Circuits generating control signals for both R.F. and I.F. stages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur automatischen Verstärkungsregelung in Fernsehempfängern Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur automatischen Verstärkungsregelung in Fernsehempfängern, bei der mehrere Verstärkerstufen, insbesondere die Vorstufen und ZF-Stufen, aus einer gemeinsamen Regelspannungsquelle geregelt werden und die Regelspannung für einen Teil der Verstärkerstufen, insbesondere für die Vorstufen, erst nach Überschreiten eines bestimmten einstellbaren Spannungswertes wirksam wird.
  • Für solche Verstärkerschaltungen, deren Verstärkung aus einer gemeinsamen Regelspannungsquelle geregelt wird, ist es bekannt, die Wirksamkeit der Regelung für einzelne Verstärkerstufen dadurch zu verzögern, daß eine gesperrte Diode zwischen den Eingang dieser Verstärkerstufen und die Regelspannungsquelle geschaltet wird. Erst wenn die Regelspannung das Sperrpotential um den Wert der Diodendurchlaßspannung überschreitet, wird die Verstärkung dieser Stufen geregelt. Beispielsweise möchte man die Regelung der Vorstufen eines Fernsehempfängers, um eine Verschlechterung des Rauschabstandes bei kleinen Antennensignalen zu vermeiden, erst nach Überschreiten einer Signalspannung von etwa 2 mV wirksam werden lassen. Dagegen soll die Regelung für die ZF-Stufen unverzögert wirksam sein.
  • Um nach dem Einsatz der verzögerten Regelung der Vorstufen die Spannungen am Videodemodulator auf einem annähernd konstanten günstigen Wert zu halten, ist es auch bekannt, die weitere Regelung einer stromabwärts geregelten ZF-Stufe zu stoppen (»Valvo Technische Informationen für die Industrie«, Heft 43, 1963, S. 1 bis 10). Will man jedoch alle praktisch auftretenden Antennenspannungen (etwa 10 RV bis 100 mV) mit dem dazu notwendigen Regelumfang von etwa 80 db verarbeiten, so sollte die Regelung der ZF-Stufen nach dem Einsatz der Vorstufenregelung möglichst nicht ganz gestoppt werden. Vielmehr ist es wünschenswert, nur die zunehmende Regelsteilheit bei stromaufwärts geregelten ZF-Stufen so zu drosseln, daß die stärkste Abregelung der Vorstufen bei maximalem Antennensignal (100 mV) den für die Kreuzmodulationsfestigkeit der Mischstufe günstigen Wert von etwa 20 db aufweist. Dieses Problem löst eine bekannte Schaltungsanordnung, bei der eine Regelspannung für die ZF- und Vorstufenregelung üblicherweise an der Tastregelstufe gewonnen wird, durch einen zweistufigen, gleichstromgekoppelten Transistorverstärker, wobei am Emitter der ersten Verstärkerstufe die Regelspannung für die ZF-Stufe und am kollektorseitigen Ausgang der zweiten Verstärkerstufe die Regelspannung für die Vorstufen abgenommen wird (»Funk-Technik«, 1966, Nr. 9, S. 310 bis 312).
  • Da der zweistufige Regelspannungsverstärker einen für Konsumgeräte beträchtlichen Aufwand darstellt, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung zu finden, die das Problem der reduzierten, jedoch nicht gestoppten ZF-Stufenregelung auf einfachere Weise löst.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Regelsteilheit der unverzögert geregelten Verstärkerstufen nach Überschreiten des (für den Einsatz der Vorstufenregelung) einstellbaren Spannungswertes dadurch gedrosselt wird, daß in Serie oder parallel zu einem Regelspannungseingang, insbesondere dem der ZF-Stufen, ein passiver, nichtlinearer Widerstand liegt.
  • Dieser nichtlineare Widerstand ist beispielsweise der Gleichstromeingangswiderstand des oder der geregelten ZF-Transistoren. Er liegt beispielsweise in Reihe zwischen der Regelspannungsquelle und der Basis eines ersten ZF-Transistors. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, als nichtlinearen Widerstand eine Diode zu benutzen, die durch eine Sperrspannung auf einen bestimmten Spannungswert vorgespannt ist. Sobald die Regelspannung einen bestimmten Wert, z. B. den Regeleinsatzpunkt für die Vorstufen, überschreitet, schaltet die Diode einen Shunt parallel zum Eingang der ZF-Stufen. Dadurch ergibt sich bei reduzierter Regelsteilheit der ZF-Stufen ein größere Regelhub für die Vorstufen, da die Rückwirkung des Shunts auf die Regelspannungsquelle durch einen dazwischengeschalteten großen Widerstand gering ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Figuren näher erläutert.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen je ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung. Gleiche Teile sind in beiden Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • In der F i g. 1 ist ein Regeltransistor 1 kollektorseitig über eine Diode 2 mit dem Schleifer eines Potentiometers 3 und über einen Widerstand 4 mit einem Sternpunkt 5 verbunden. Dem Regeltransistor 1 wird an seiner Basis 6 eine Regelspannung zugeführt. Der Sternpunkt 5 ist über einen nichtlinearen Widerstand R" mit der Basis 7 eines ersten ZV-Transistors 8 verbunden. An der Basis 7 wird auch die Zwischenfrequenz eingespeist. Über ein Bandfilter 9 erfolgt in bekannter Weise die ZF-Ankopplung an einen weiteren ZV-Transistor 10. Das Potentiometer 3, das zur Einstellung der Vorspannung für die Diode 2 dient, ist einerseits mit den Basen zweier Vorstufentransistoren 11, 12 und andererseits mit einem anderen Potentiometer 13, das zur Arbeitspunkteinstellung dient, verbunden. Weitere Widerstände 14, 15, 16, 17, 18, 19 dienen der Arbeitspunkt- und Stromeinstellung der verschiedenen Transistoren.
  • In F i g. 2 ist eine Diode 20 anodenseitig mit dem Sternpunkt 5 verbunden, deren Kathode an einem Mittelpunkt 21 eines ohmschen Spannungsteilers 22, 23 angeschlossen ist. über Widerstände 24, 25 und ein Potentiometer 26 wird die Vorspannung für die Diode 20 und der Arbeitspunkt für den ZV-Transistor 8 eingestellt. Ein vom Sternpunkt 5 zur Basis des Transistors 8 führender Widerstand 27 ist ein Festwiderstand, der nicht mit dem Widerstand R" in F i g. 1 zu verwechseln ist.
  • Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung bei den Figuren soll im folgenden näher beschrieben werden. Die vom Regeltransistor 1 aus sowohl den Basen der Vorstufen 11, 12 als auch der Basis 7 des ZF-Transistors 8 zugeführte Regelspannung ist zunächst nur für den ZV-Transistor wirksam, denn die Diode 2 ist durch ein über das Potentiometer 3 einstellbares Sperrpotential so lange gesperrt, bis die Regelspannung am Kollektor des Regeltransistors 1 bei einem Antennensignal von etwa 2 mV das Sperrpotential um die Durchlaßspannung der Diode 2 übersteigt. Damit wird die Regelung auch für die Vorstufen wirksam. Vom Einsatzpunkt der Vorstufenregelung an -soll jedoch die Regelsteilheit der ZV-Stufen gedrosselt werden. Das wird gemäß F i g. 1 dadurch erreicht, daß der Wert des Widerstandes R,, und damit der Eingangswiderstand für die Regelspannung des ZV-Transistors 8 mit steigender Regelspannung abnimmt, d. h., der Siromverstärkungsfaktor des Regeltransistors 8 und damit die Regelsteilheit wird mit steigendem Kollektorstrom kleiner. In F i g. Z wird dagegen die an dem Potentiometer 26 in ihrem Sperrpotential voreinstellbare Diode 20 leitend, sobald die Regelspannung dieses Sperrpotential um die Diodendurchlaßspannung überschreitet. Für die Regelspannung bildet damit der Widerstand 23 parallel mit dem Widerstand 22 einen Shunt zum Eingang des ZF-Transistors $. Der gewünschte Effekt, Reduzierung der Regelsteilheit für die ZV-Stufen und größerer Regelhub für die Vorstufen, ist ähnlich wie der durch den Widerstand R,, in F i g. 1 erzielte. Die Rückwirkung dieses Shunts auf die am Kollektor des Regeltransistors 1 stehende Regelspannung ist gering, da der Widerstand 4 hinreichend groß gemacht wird.
  • Statt eines nichtlinearen Widerstandes oder einer Diode können auch mehrere solcher Elemente verwendet werden, z. B. um die Regelung über den Verstärkungsbereich unterschiedlich zu gestalten. Liste der Bezugszeichen 1 Regeltransistor 2 Diode 3 Potentiometer 4 Widerstand 5 Sternpunkt 6,7 Basen 8 ZV-Transistor - 9 Bandfilter 10 ZV-Transistor 11,12 Vorstufentransistoren 13 Potentiometer 14,15,16,17,18,1.9 Widerstände 20 Diode 21 Mittelpunkt 22,23 Spannungsteiler 24,25 Widerstände 26 Potentiometer 27 Widerstand

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur automatischen Verstärkungsregelung in Fernsehempfängern, bei der mehrere Verstärkerstufen, insbesondere die Vorstufen und ZV-Stufen aus einer gemeinsamen Regelspannungsquelle geregelt werden und die Regelspannung für einen Teil der Verstärkerstufen, insbesondere für die Vorstufen, erst nach Überschreiten eines bestimmten einstellbaren Spannungswertes wirksam wird (verzögerte Regelung), dadurch gekennzeichnet, daß die Regelsteilheit der unverzögert geregelten Verstärkerstufen (8) nach Überschreiten des einstellbaren Spannungswertes dadurch gedrosselt wird, daß in Serie oder parallel zu einem Regelspannungseingang (7), insbesondere dem der ZV-Stufen, ein passiver nichtlinearer Widerstand (R,,) liegt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nichtlineare Widerstand eine Diode (20) ist, die, sobald die Regelspannung nach Überschreitung einer Diodensperrspannung diese Diode (20) öffnet, einen Shunt (22, 23) parallel zum Eingang (7) derjenigen Verstärkerstufen (8) schaltet, deren Regelsteilheit gedrosselt werden soll. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 3192 316; »Funk-Technik«, 1966, Nr. 9, S. 310 bis 312; »VALVO Technische Informationen für die Industrie«; 14. 43, Mai 1.963, S.1 bis 10.
DET32703A 1966-12-08 1966-12-08 Schaltungsanordnung zur automatischen Verstaerkungsregelung in Fernsehempfaengern Pending DE1279064B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET32703A DE1279064B (de) 1966-12-08 1966-12-08 Schaltungsanordnung zur automatischen Verstaerkungsregelung in Fernsehempfaengern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET32703A DE1279064B (de) 1966-12-08 1966-12-08 Schaltungsanordnung zur automatischen Verstaerkungsregelung in Fernsehempfaengern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1279064B true DE1279064B (de) 1968-10-03

Family

ID=7557232

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET32703A Pending DE1279064B (de) 1966-12-08 1966-12-08 Schaltungsanordnung zur automatischen Verstaerkungsregelung in Fernsehempfaengern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1279064B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3192316A (en) * 1960-10-19 1965-06-29 Gen Electric Automatic gain control circuit with optimum delayed and amplified a. g. c. for r. f.stage

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3192316A (en) * 1960-10-19 1965-06-29 Gen Electric Automatic gain control circuit with optimum delayed and amplified a. g. c. for r. f.stage

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2167266C2 (de) Begrenzerschaltung
DE2717059A1 (de) Automatische verstaerkungs-steuerschaltung
DE1951295C3 (de) Regelbarer Transistorverstärker
DE1279064B (de) Schaltungsanordnung zur automatischen Verstaerkungsregelung in Fernsehempfaengern
DE1193088B (de) Schaltungsanordnung zur Gammakorrektur
DE2209771C3 (de) Integrierte Schwellenschaltung für Fernsehempfänger
DE2037695A1 (de) Integrierter Differenzverstärker mit gesteuerter Gegenkopplung
DE3901560C2 (de)
DE2809489C3 (de) Mit PIN-Dioden geregelter Tuner für Fernsehgeräte
DE3742796C2 (de)
DE2134414C3 (de) Nichtlineare Verstärkeranordnung, insbesondere logarithmischer Verstärker
DE1262337B (de) Schaltungsanordnung zur AEnderung der Verstaerkung einer Videosignal-Transistorstufe
DE1129534C2 (de) Elektronische Schaltanordnung fuer eine Schaltspannung, die hoeher als die maximal zulaessige Sperrspannung eines Schaltelementes ist
DE3012823C2 (de)
DE2642948C3 (de) Verfahren zur schnellen Einstellung des Arbeitsbereiches eines Transistorverstärkers
DE4317686C2 (de) Stromspiegelschaltung
DE1537658B2 (de) Begrenzerverstaerker
DE2438219A1 (de) Differenzverstaerker mit verstaerkungsregelung
DE1902126C (de) Geregelter Verstärker
DE1813790C3 (de) Vorspannungsschaltung für einen regelbaren Hochfrequenzverstärker mit einem zwei Steuerelektroden aufweisenden Feldeffekttransistor
DE2747464C2 (de) Schaltungsanordnung zur Ableitung einer Regelspannung für eine Hochfrequenz-Eingangsschaltung
DE1121136B (de) Schaltungsanordnung mit selbsttaetiger Verstaerkungsregelung in transistorbestueckten AM-Empfangsgeraeten
DE1135968B (de) Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Verstaerkungsregelung mittels eines Spannungsteilers, insbesondere in Empfaengern mit Transistoren
DE1952310A1 (de) Stabilisierungsschaltung fuer Gleichspannung
DE1116746B (de) Selbsttaetige Regelschaltung fuer Zwischenfrequenzverstaerker grosser Bandbreite