DE2262580C3 - Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung, insbesondere elektronischer Lautstärkeeinsteller - Google Patents
Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung, insbesondere elektronischer LautstärkeeinstellerInfo
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Description
55
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung, insbesondere
einem elektronischen Lautstärkeeinsteller gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der DT-OS 19 29 253 bekannt. Diese Schaltungsanordnung
hat den Nachteil, daß bei vorgegebener Batteriespannung und bei vorgegebener maximaler Eingangs-Signal-Amplitude
die mit dieser Schaltungsanordnung erreichbare Verstärkung nach oben begrenzt ist bzw. daß bei
vorgegebener maximaler Eingangs-Signal-Amplitude und vorgegebener Verstärkung eine relativ hohe
Batteriespannung zugeführt werden muß. Außerdem ändert sich die Ausgangsgleichspannung bei einer
Verstärkungsänderung.
Den erstgenannten Nachteil weist auch die aus F i g. 3 der DT-OS 20 60 192 bekannte Schaltung auf. Sie
enthält zwei über Kreuz gekoppelte Transistor-Differenzverstärker, d.h. vier Transistoren Tu ... Tu, von
denen jeder mit jedem der drei anderen Transistoren jeweils eine andere Elektrode gemeinsam hat (z. B. hat
der Transistor 7ii mit dem Transistor Tn den Emitter.
mit dem Transistor Γη den Kollektor und mit dem Transistor Γι4 die Basis gemeinsam). Die miteinander
verbundenen Kollektoren der Transistoren Tu und Γ13 sind über einen Widerstand Rw, an dem die Ausgangsspannung
abgenommen wird, an eine positive Betriebsspannung angeschlossen. Ebenso sind die miteinander
verbundenen Kollektoren der Transistoren Γ12 und Tu über einen Widerstand Ä12 an die Betriebsspannung
angeschlossen. Die miteinander verbundenen Emitter der Transistoren Tu und Γ12 sind mit dem Kollektor
eines Transistors Γι5 verbunden, dessen Emitter über
einen Widerstand An mit Masse verbunden ist und an
dessen Bssis eine positive Gleichspannung angelegt ist,
weshalb der Transistor Γι5 im folgenden auch als
Gleichstrom-Transistor bezeichnet wird. Auf die gleiche Weise ist in die gemeinsame Emitterzuleitung der
Transistoren Γι3 und Tu ein Transistor Γι* mit einem
Emitter-Widerstand am eingeschaltet, der den gleichen
Widerstar.dswert aufweist wie der Widerstand Rn. An
die Basis dieses Transistors ist die Summe einer Signalspannung u und einer Gleichspannung U angelegt,
die genau so groß ist wie die Gleichspannung an der Basis des Transistors Γ15. Dieser Transistor wird im
folgenden auch als Signal-Transistor bezeichnet. Mittels der zwischen den Basen der Transistoren Γ11, Tu
einerseits und Γ12, Γι 3 andererseits angelegten Steuergleichspannung
usi ist es möglich, die Verstärkung des an die Basis von Γι6 angelegten Signals uzu steuern.
Bei dieser Schaltung ist die Gleichspannung am Ausgang unabhängig von der Steuergleichspannung.
Ein Nachteil dieser Schaltung ist jedoch, daß bei vorgegebener Batteriespannung und Eingangssignalverträglichkeit
die Verstärkung des Signals u begrenzt ist.
Zur Erläuterung dieses Nachteils sei angenommen, daß die Gleichspannung U = 3,6 V und die Amplitude
des Signals u = 0,4 V ist und daß die maximale Verstärkung, die sich dann ergibt, wenn der gesamte
Signalstrom des Transistors Γιβ über den Transistor Tn
und den Widerstand Ru fließt und die gleich dem Verhältnis Ru/Ru ist, 3 beträgt. Dann beträgt die
Spannung am Widerstand Ru ungefähr 4 V und die Spannung am Widerstand An das Dreifache davon, also
12 V. Berücksichtigt man weiterhin, daß die Kollektor-Emitter-Spannungen
der Transistoren Γιβ und 713 mindestens so groß sein müssen, daß ihre Kollektor-Basis-Dioden
nicht leitend werden, dann ergibt sich, daß die Betriebsspannung größer als 16 V sein muß. Der
Ausweg, unter Beibehaltung der Signalamplitude die Gleichspannung am Eingang der Transistoren Tis und
Γι6 zu verringern, verbietet sich, weil der Klirrfaktor
einer solchen Schaltung um so größer ist, je größer die Wechselspannungsamplitude im Vergleich zur Gleichspannung
ist. Die Gleichspannung wird daher im allgemeinen so gewählt, daß die Wechselspannungsamplitude
kleiner als etwa 40% der Gleichspannung ist
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Schaltungsanordnung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß sich bei kleinem Eingangssignal und
vorgegebener niedriger Batteriespannung eine hohe Verstärkung erzielen läßt, ohne daß bei großem
Eingangssignal und herabgesetzter Verstärkung eine > Übersteuerung des Eingangs auftritt
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Hauptanspruchs angegebenen Maßnahmen
gelöst.
Bei einer reinen Wechselstrom-Gegenkopplung kann
die Schleifenverstärkung beliebig groß sein. Jedoch läßt sich eine Schaltung mit einer reinen Wechselstrom-Gegenkopplung
in integrierter Schaltangstechnik nur schwer realisieren, insbesondere bei niedrigen Frequenzen,
so daß sich auch eine Gleichstrom-Gegenkopplung ergibt. Wenn dann die Verstärkung insbesondere im
Gegenkopplungszweig zu groß bemessen wird, kann bei maximaler Signalverstärkung der Gleichstrom des
Gleichstrom-Transistors über den Gegenkcpplungszweig
den Signal-Transistor sperren. Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann das dadurch
verhindert werden, daß die Bedingung VR1/R1 < 1 erfüllt ist, wobei V die Gleichspannungsverstärkung im
Gegenkopplungszweig, /& der Widerstand am Kollektorausgang
und Ri der Emitter-Widerstand des Gleichstrom-Transistors
sind.
Weitere Vorteile und Eigenschaften der erfindungsgemaßen Schaltungsanordnung werden an Hand eines
in Fig 2 dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. ^0
Die in F i g. 2 dargestellte Schaltungsanordnung kann
z. B. als elektronischer Lautstärkeregler im NF-Teil eines Rundfunkgerätes dienen. Sie enthält zwei über
Kreuz gekoppelte Transistor-Differenzverstärker mit den Transistoren 71 und Ti, von denen jeder mit jedem ^5
der drei anderen jeweils eine Elektrode gemeinsam hat (z. B. hat Γι mit Ti den Emitter, mit Ti den Kollektor und
mit Τ* die Basis gemeinsam). Die gemeinsame Verbindung
der Kollektoren der Transistoren Tj und Ti, an der
auch die Ausgangssignale abgenommen werden, ist über einen Widerstand Ri von lOkOhm an die positive
Klemme einer Speisespannungsquelle angeschlossen. Die miteinander verbundenen Kollektoren der Transistoren
Γ> und Ti sind über die Serienschaltung eines Widerstandes /?2 von lOkOhm und eines als Diode
geschalteten Transistors Di, dessen Bedeutung später erläutert wird, an die positive Speisespannungsklemme
angeschlossen. An die miteinander verbundenen Emitter der Transistoren Γι und Ti ist der Kollektor eines
Transistors Ts angeschlossen, dessen Emitter über einen
Widerstand Ri von lOkOhm mit Masse verbunden ist und an dessen Basis eine Gleichspannung Uanliegt.
Die miteinander verbundenen Emitter der Transistoren Ti und T* sind an den Kollektor eines Transistors Tb
angeschlossen, dessen Emitter über die Serienschaltung eines Widerstandes Rs von 33 kOhm und eines
Widerstandes Rt von ebenfalls 33 kOhm mit Masse
verbunden ist und an dessen Basis die Summe einer Signalspannung und einer Gleichspannung von der
gleichen Größe wie die Gleichspannung an der Basis ^ des Transistors Γ5 anliegt
Sieht man einmal davon ab, daß bei der Schaltung gemäß F i g. 2 der Kollektor der Transistoren Ti und T*
über die Serienschaltung eines Widerstandes Ri und einer Diode Di mit der positiven Betriebsspannung f,5
verbunden ist und daß der Emitter des Transistors Te über die Serienschaltung zweier Widerstände Rs und Rt
mit Masse verbunden ist, dann entspricht die insoweit beschriebene Schaltung vollständig der Schaltung nach
Fig. 1.
Zusätzlich ist hier jedoch der andere Kollektor-Ausgang,
d. h. der Verbindungspunkt der Kollektoren der Transistoren Ti und Ti mit der Basis eines Transistors Ti
verbunden, der als einziger Transistor vom pnp-Typ ist, während alle anderen Transistoren npn-Transistoren
sind. Der Emitter dieses Transistors ist über einen Widerstand Ra von lOkOhm mit der positiven
Speisespannungsklemme verbunden. Da der Spannungsabfall
an der Basis-Emitter-Strecke des Transistors Ti praktisch dem Spannungsabfall an der Diode Di
entspricht ist der Spannungsabfall und — da der Widerstand A4 die gleiche Größe (10 kOhm) hat wie der
Widerstand Ri — auch der Strom durch den Widerstand
R* genau so groß wie der Spannungsabfall an bzw. der Strom durch den Widerstand Rl Der Kollektor des
Transistors Ti ist mit der Basis eines Transistors Ts
verbunden, dessen Kollektor seinerseits mit dem Emitter des Transistors Ti verbunden ist. Der Emitter
des Transistors Tt ist über die Serienschaltung eines Widerstandes Ri von 6,8 kOhm und einer Diode Di. die
ebenso wie die Diode Di durch einen Transistor gebildet wird, dessen Kollektor und Basis kurzgeschlossen sind,
mit Masse verbunden. Mit dem Emitter des Transistors Ts ist die Basis eines Transistors Γ« verbunden, dessen
Emitter an den Verbindungspunkt der Widerstände Rs und Rb angeschlossen ist und dessen Kollektor mit der
positiven Speisespannungsklemme verbunden ist. Auch hier wird wieder durch den Einsatz der Diode D?
erreicht, daß der Spannungsabfall am Widerstand Rb gleich dem Spannungsabfall am Widerstand Ri ist.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Schaltung sei zunächst angenommen, daß eine
solche Steuerspannung usi an die Basen der Transistoren
Γι... T* angelegt sei, daß nahezu der gesamte Strom
des Signal-Transistors Te über den Transistor T* und den
Widerstand R2 sowie die Diode Di fließt und nur ein
geringer Teil über den mit dem^Ausgang verbundenen Widerstand R\. Dann fließt nahezu der gesamte
Gleichstrom des Gleichstrom-Transistors Ts über den Transistor Γι und den Widerstand Äi, so daß am
Widerstand R\ ein Gleichspannungsabfall auftritt, der ungefähr gleich der an die Basis des Transistors Ts
angelegten Gleichspannung U ist, wei! Rj und R\ die
gleiche Größe haben. Am Widerstand Ri hingegen fällt
dieselbe Gleichspannung ab, da der Gleichstrom durch den Transistor Ti dem Gleichstrom durch den Transistor
Ts entspricht, und außerdem ein der Signalspannung u entsprechender Signalanteil. Die Spannung
am Widerstand Ri wird durch die Transistoren Ti, Ts
und T) verstärkt und über den Widerstand Rs auf den
Emitter des Transistors Te zurückgeführt, so daß sich eine Gegenkopplung ergibt, durch die bewirkt wird, daß
bei der gegebenen Bemessung der Widerstände R2 und /?4 bis Ri die Spannung am Widerstand Ri gleich der
Spannung am Eingang des Transistors Te ist. Bei der beschriebenen Stromverteilung wirkt daher die Schaltung
nach F i g. 2 im Hinblick auf die Verstärkung der angelegten Gleich- und Wechselspannungen wie eine
Schaltung nach Fig. 1, bei der die Widerstände Rw bis
/?m die gleiche Größe haben.
Bei dieser Einstellung der Stromverteilung, bei der die Verstärkung gering ist, ergibt sich wegen der starken
Gegenkopplung eine große Eingangssignalverträglichkeit und eine besonders geringe Rauschspannung am
Ausgang.
Ist hingegen die Steuerspannung us< so gewählt, daß
der gesamte Strom des Transistors Tb über den
Transistor Tj und den Widerstand R\ fließen kann, während der Gleichstrom des Transistors Ti über den
Transistor T2 und den Widerstand R2 sowie die Diode Di
fließt, ist der Signalanteil am Kollektor der Transistoren Ti und Ta Null, so daß die von dem Gegenkopplungsverstärker
Ti. Ti und Ti auf den Emitter des Transistors Tt
gegengekoppelte Signal-Spannung ebenfalls Null ist.
Bei dieser Stromverteilung bleibt das Potential am Emitter des Transistors 79 wegen des geringen
differentiellen Emitter-Ausgangswiderstandes konstant, während am Emitter des Transistors Tt der volle
Wechselspannungsanteil anliegt. Es ergibt sich bei dieser Einstellung hinsichtlich der Signalverstärkung
somit die gleiche Wirkung als wenn der Widerstand Ri
direkt an Masse läge:
Die Signalspannungsverstärkung ist in diesem Fall also gleich dem Verhältnis R\/Rs gleich 3.
Hingegen bleibt auch bei dieser Einstellung der Gleichstrom über den Widerstand R\ unverändert. Der
Gleichstrom des Transistors Ti erzeugt nämlich am
Widerstand R2 eine Gleichspannung, die entsprechend dem Verhältnis Ri/R* verstärkt wird und am Emitter des
Transistors 79 erscheint. Der Widerstand Rs von
3,3 kOhm ist so bemessen, daß die Differenz der Spannungen an den Emittern der Transistoren 71 und Γ9
einen Strom durch den Widerstand Ri und den Transistor Tb treibt, der dem Gleichstrom durch den
Transistor Ts entspricht.
Je größer die Spannung am Emitter des Transistors T<>
ist, die sich aus dem Produkt der Spannung U an der Basis des Transistors 7s und des Quotienten RiRi/RzR*
ergibt, um so kleiner muß der Widerstand Ri sein, damit
der Gleichstrom durch den Transistor Tb gleich dem Gleichstrom durch den Transistor 7s ist. Wenn die
Gleichspannung am Emitter des Transistors T9 größer
wäre, als die Gleichspannung an der Basis bzw. am Emitter des Transistors Tb, dann würde der Transistor
Tb gesperrt. Der Quotient RiRiIRiR* muß daher kleiner
als 1 sein, wobei es sich empfiehlt, einen Wert zu wählen.
der nicht zu dicht bei 1 liegt, weil dann Streuungen der
Widerstände sich stark auf den Gleichstrom auswirken (beim Ausführungsbeispiel beträgt dieser Quotient 0,68).
Der Gleichstrom durch den Transistor Tb fließt über den Widerstand R=, und den Widerstand Rb nach Masse.
Über den Widerstand Rb fließt gleichzeitig ein vom Transistor 7"9 gelieferter Gleichstrom von solcher
Größe, daß die Gleichspannung am Widerstand Rb der
Gleichspannung am Widerstand Ri entspricht. Die
Summe der Widerstände Ri + Rb muß kleiner oder gleich dem Widerstand /?) sein. Außerdem soll Rb kleiner
als Ri sein; zweckmäßig ist Rb = Ri/2.
Da der Gleichstrom durch den Transistor Tb dem
Gleichstrom durch den Transistor Ts entspricht, ist bei
dieser Stromverteilung der Gleichspannungsabfall am Widerstand R\ nicht größer als bei der zuerst
beschriebenen Stromverteilung. Legt man eine Gleichspannung U = 3,6 V und eine Amplitude der
Signalspannung u von 0,40 V zugrunde, dann ergibt sich am Widerstand Ri ein maximaler Spannungsabfall von
3 χ 0,4 V + 3,6 V = 4,8 V. Hinzu kommen
0.4 V + 3.6 V am Emitter des Transistors Tb. so daß
diese Schaltung mit dreifacher Signalverstärkung mit einer Betriebsspannung von weniger als 15 V betrieben
werden kann, während bei einer Schaltung nach F i g. 1 bei dieser Verstärkung und diesen Spannungen hierfür
eine Gleichspannung von mehr als 16 V erforderlich ist. wie einleitend ausgeführt. Bei einer Gleichspannung von
3.6 V kann bei hoher Verstärkung (hier maximal 3) ein Ausgangssignal mit 1,4 V Signalamplitude erhalten
werden. Bei geringer Verstärkungseinstellung kann ein Eingangssignal von 1,4 V Signalamplitude verarbeitet
werden.
Das Rauschen ist bei dieser Stromverteilung zwar stärker als bei der zuerst genannten Verteilung, fällt
jedoch weniger ins Gewicht, da bei dieser Einstellung die Signal-Amplituden am Ausgang größer sind. Außer
einer Herabsetzung der Betriebsspannung bei gleichbleibender Verstärkung ergibt die erfindungsgemäße
Schaltung also verbesserte Rauscheigenschaften.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung,
insbesondere elektronischer Lautstärkeeinsteller, mit wenigstens einem Transistor-Differenzverstärker,
in dessen Emitterzuleitung ein Transistor eingeschaltet ist, der einen Gleichstrom
und einen Signalstrom führt, insbesondere mit zwei kollektorseitig über Kreuz gekoppelte Transistör-Differenzverstärker,
die je einen Transistor in der Emitterzuleitung enthalten, von denen der eine (Gleichstrom-Transistor) einen Gleichstrom und der
andere (Signal-Transistor) einen entsprechenden Gleichstrom sowie den Signalstrom führt, wobei die
Verstärkungseinstellung mittels einer an die Basen der Transistoren des Differenzverstärkers angelegten
Steuerspannung erfolgt und das Ausgangssignal an einem der beiden Kollektorausgänge abnehmbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gegenkopplung von dem anderen KoJJektorausgang
über einen Gleichspannungsverstärker (Ti, Ts, T)) mit niedrigem differentiellen Ausgangs-Widerstand
erfolgt, dessen Ausgang über einen Widerstand (Ri) mit dem Emitter des Signal-Transistors
(Tb) verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedingung VRiIRi
< 1 erfüllt ist, wobei V die Gleichspannungsverstärkung im Gegenkopplungszweig, R2 der Widerstand am jo
anderen Kollektorausgang und Rs der Emitter-Widerstand des Gleichstrom-Transistors (Ti) ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (Rs) zwischen
dem Ausgang des Gleichspannunj'sverstärkers (Tr,
7s, 7s) und dem Emitter des Signal-Transistors (T*,)
so bemessen ist, daß bei den Gleichspannungsverhältnissen, die sich ergeben, wenn der Strom des
Gleichstrom-Transistors (T>) vollständig über den anderen Kollektorausgang (R2) geführt wird, der
Gleichstrom durch den Signal-Transistor (Tb) gleich dem Gleichstrom durch den Gleichstrom-Transistor
(7i)ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ausgang des Gleichspannungsverstärkers
(Ti, Ti, T<>) ein Widerstand (Rt)
parallel geschaltet ist, der so bemessen ist, daß die Summe der Widerstandswerte dieses Widerstandes
(Rb) und des Widerstandes (Rs) zwischen dem Ausgang des Gleichspannungsverstärkers (Ti, Ts, T>)
und dem Emitter des Signal-Transistors (Te) kleiner ist als der Emitter-Widerstand (Ri) jes Gleichstrom-Transistors
(7~5).
Priority Applications (13)
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|---|---|---|---|
| DE19722262580 DE2262580C3 (de) | 1972-12-21 | Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung, insbesondere elektronischer Lautstärkeeinsteller | |
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| CA187,542A CA1009318A (en) | 1972-12-21 | 1973-12-06 | Circuit arrangement for electronic gain control, in particular electronic volume control circuit |
| NL7317225A NL7317225A (de) | 1972-12-21 | 1973-12-15 | |
| SE7317063A SE396262B (sv) | 1972-12-21 | 1973-12-18 | Kopplingsanordning for elektronisk forsterkningsreglering |
| IT70741/73A IT1000548B (it) | 1972-12-21 | 1973-12-18 | Disposizione circuitale per il controllo elettronico del guadagno particolarmente del volume |
| AT1060273A AT345346B (de) | 1972-12-21 | 1973-12-18 | Schaltungsanordnung zur elektronischen verstaerkungseinstellung, insbesondere elektronischer lautstaerkeeinsteller |
| DK688173A DK144046C (da) | 1972-12-21 | 1973-12-18 | Kobling til elektronisk forstaerkningsstyring,specielt elektronisk styrkekontrolkobling |
| ES421612A ES421612A1 (es) | 1972-12-21 | 1973-12-18 | Una disposicion de circuito para control electronico de ga-nancia. |
| BE139121A BE808923A (fr) | 1972-12-21 | 1973-12-20 | Circuit electronique de regulation de gain, en particulier une commande automatique de volume |
| JP14255073A JPS5333380B2 (de) | 1972-12-21 | 1973-12-21 | |
| FR7345963A FR2211805B1 (de) | 1972-12-21 | 1973-12-21 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722262580 DE2262580C3 (de) | 1972-12-21 | Schaltungsanordnung zur elektronischen Verstärkungseinstellung, insbesondere elektronischer Lautstärkeeinsteller |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2262580A1 DE2262580A1 (de) | 1974-07-11 |
| DE2262580B2 DE2262580B2 (de) | 1976-02-12 |
| DE2262580C3 true DE2262580C3 (de) | 1976-10-07 |
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