DE1163271B - In der Abbaustrecke aufzustellende Abspanneinrichtung fuer mit Zugmittel angetriebene Kohlengewinnungseinrichtung - Google Patents
In der Abbaustrecke aufzustellende Abspanneinrichtung fuer mit Zugmittel angetriebene KohlengewinnungseinrichtungInfo
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- E21C29/04—Propulsion of machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam by cable or chains
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Description
- In der Abbaustrecke aufzustellende Abspanneinrichtung für mit Zugmittel angetriebene Kohlengewinnungseinrichtung Es ist eine in der Abbaustrecke aufzustellende Abspanneinrichtung für mit Zugmittel angetriebene Kohlengewinnungseinrichtungen bekannt, die aus einem Rahmen besteht, welcher sich gegen den Streckenstoß abstützt und mit Hilfe eines sich gegen das Hangende abstützenden Stempels in der Betriebslage gehalten wird sowie einen in Strebrichtung beweglichen Antrieb trägt. Dabei wirkt der Hangendstempel überwiegend gegenüber solchen Kräften, die aus dem Streb heraus auf den Stempel einwirken. Ein wirksames Abfangen von einem Herausdrehen der Vorrichtung entgegenwirkenden Drehmomenten ist daher mittels dieses Stempels nicht zu erzielen. Die Vorrichtung wird daher in erster Linie durch ihr Eigengewicht und durch eine entsprechende Länge des zu einem Förderer gehörenden Anschlußstückes in ihrer Lage gehalten, wenn man von den Reibungskräften absieht, die durch Betätigung des hydraulischen Zylinders zwischen dessen Andruckplatte und dem Streckenstoß wirksam sind. Beim Spannen der Zugkette kann durch die Abdrückvorrichtung die gesamte Vorrichtung angehoben und um die Berührungsstelle zwischen Abdrückvorrichtung und Strekkenstoß in den Streb hineingedrückt werden. Der Hangendstempel würde einer derartigen Bewegung der gesamten Vorrichtung nicht entgegenwirken können.
- Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß der verschiebliche Antrieb über ein rechtwinklig umgelenktes Zugmittel mit der Kolbenstange des in einer Führung längsverschieblichen, als Firstabstützung dienenden hydraulischen Zylinders verbunden ist. Hierdurch wird eine wesentliche Verbesserung der Kräfteverhältnisse dadurch erzielt, daß der Hebelarm, den der hydraulische Zylinder gegenüber dem Abstützpunkt am Streckenstoß bzw. gegenüber den Auflagepunkten bildet, wesentlich größer bemessen werden kann. Dadurch, daß der die Spannung des an dem Antrieb angeschlagenen Zugmittels bewirkende hydraulische Zylinder in einer besonderen Führung geführt ist, kann die Spannung des Zugmittels erst erfolgen, wenn sich der Zylinder gegen die Streckenfirste gelegt hat und infolgedessen im wirksamsten Bereich der Vorrichtung, nämlich an der dem Strekkenstoß entferntesten Stelle, die Spannvorrichtung gegenüber den beim Spannen und beim Betrieb des Zugmittels auf die Vorrichtung einwirkenden Kraftmomenten abgesichert ist.
- Es ist zwar vor mehreren Jahrzehnten bekanntgeworden, die Fußplatte bei einer Abspannvorrichtung sich längs des Strebes oder der Strecke erstreckend anzuordnen, wobei an deren einem Ende ein am Zugmittel angreifender Hebel vorgesehen ist, der mit dem Zugmittel einen spitzen Winkel einschließt, welches von diesem rückwärts und abwärts zwischen dem Fuß eines weiteren Stempels und dem rückwärtigen Teil der Fußplatte verankert ist. Dieser Gedanke hat jedoch später auf die Gestaltung von Abspannvorrichtungen keinen Einfluß gehabt. So ist es zwar bekannt, ein Gestell am Ende des Abbaustoßes senkrecht zu diesem verschiebbar anzuordnen und das Zugseil etwa rechtwinklig umzulenken. Eine Abstützung am Hangenden fehlt jedoch. Ferner ist es an sich bekannt, druckmittelbetätigte Zylinder zum Abspannen für das endlose Zugmittel eines Gewinnungsgerätes vorzusehen. Bei diesen bekannten Vorrichtungen fehlt jedoch eine Führung für den die Spannung des an dem Antrieb angeschlagenen Zugmittels bewirkenden druckmittelbetätigten Zylinder, der die Spannung des Zugmittels erst dann ermöglicht, wenn sich der Zylinder gegen die Streckenfnste gelegt hat. Auf diese Weise wird eine fehlerhafte Bedienung der Schrapperanlage mit Sicherheit ausgeschlossen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Abspannvorrichtung in einem Querschnitt durch eine Grundstrecke mit nicht gespannter Schrapperkette, F i g. 2 die Vorrichtung nach F i g. 1 in einer Zwischenstellung beim Spannen, F i g. 3 die Vorrichtung nach F i g. 1 und 2 im gespannten Zustand.
- F i g. 4 die Vorrichtung nach F i g. 3 in einem anderen Streckenquerschnitt und F i g. 5 die Vorrichtung nach den F i g. 1 bis 4 im Grundriß.
- Gemäß den Figuren ist in einer Abbaustrecke 20 eine Abspanneinrichtung für eine mit einem Zugmittel n angetriebene Kohlengewinnungseinrichtung 12 aufgestellt, die aus einem Rahmen 16 besteht, welcher sich gegen den Streckenstoß 23 abstützt und mit Hilfe eines sich gegen das Hangende 32 abstützenden Stempels in der Betriebslage gehalten wird sowie einen in Strebrichtung beweglichen Antrieb 10 trägt. Erfindungsgemäß ist dieser verschiebliche Antrieb 10 über das rechtwinklig umgelenkte Zugmittel 26 mit der Kolbenstange 28 eines in einer Führung 31 längsverschieblichen, als Firstabstützung dienenden hydraulischen Zylinders 29 verbunden. Der die Gewinnungseinrichtung am Kohlenstoß 13 in wechselnder Richtung entlangziehende Antrieb ist dabei auf einem Schlitten 14 angeordnet, der an oder auf Schenkeln 15 des Rahmens 16 geführt ist. Der Rahmen 16 stützt sich mit den flächenförmig verteilten, in ihrer Länge veränderlichen Stützen 17 und 18 auf der Sohle 19 der Strecke ab. Zugleich tragen die beiden Schenkel 15 des U-förmigen Rahmens 16 Konsolen 21, die sich an der Seite des Strebs 22 gegen den Stoß 23 der Strecke abstützen.
- Auf der dem Streb abgekehrten Seite des Rahmens 16 ist an der Oberseite eines säulenförmigen Aufbaues 24 eine Umlenkrolle 25 angeordnet, über die das Zugmittel 26 verläuft, das bei 27 an der Kolbenstange 28 angeschlagen ist. Der zugeordnete Zylinder 29 ist oberseitig geschlossen und trägt an dieser Stelle eine Stützkufe 30.
- Für den praktischen Einsatz der erfindungsgemäßen Abspannvorrichtung werden zunächst die einzelnen Stützen 17 und 18 so eingestellt, daß der Rahmen 16 die richtige Höhenlage zum Streb einnimmt und sich in einer Ebene etwa parallel zu diesem befindet. Der Rahmen wird dann mit Hilfe eines Druckluftzuges oder unter Anwendung ähnlicher Mittel so weit in Streckenrichtung vorgezogen, daß sich das endlose Zugmittel und die Gewinnungseinrichtung mit einer ausreichenden Spannung gegen den Kohlenstoß 13 legen. Danach wird die Kolbenstange 28 des Zylinders 29 beaufschlagt, so daß dieser nach oben ausgeschoben wird, bis sich die Stützkufe 30 gegen die Streckenfirste 32 abstützt. Erst danach wird die Kolbenstange 28 ausgeschoben, die das Zugmittel 26 spannt und damit den Antrieb 10 mit seinem Schlitten 14 so weit zurückzieht, daß das endlose Zugmittel 11 für die Gewinnungseinrichtung die gewünschte Spannung erhält.
- Für den Fall, daß die Gewinnungseinrichtung aus einem oder mehreren Schrapperkästen besteht, können diese durch die Abspannvarrichtung mehrere Male hin und her gezogen werden, bevor ein erneutes Vorrücken des Spannrahmens 16 notwendig ist. Die gelöste Kohle wird von den Schrapperkästen im Streb auf dem Liegenden abwärts geschleppt und gleitet schließlich zwischen den Schenkeln 15 des Rahmens 16 hindurch über eine nicht dargestellte Schurre in einen Streckenförderer 33, der in den Figuren als Doppelkettenkratzförderer dargestellt ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: 1n der Abbaustrecke aufzustellende Abspanneinrichtung für eine mit Zugmittel angetriebene Kohlengewinnungseinrichtung, bestehend aus einem Rahmen, der sich gegen den Streckenstoß abstützt und mit Hilfe eines sich gegen das Hangende abstützenden Stempels in der Betriebslage gehalten wird sowie einen in Strebrichtung beweglichen Antrieb trägt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der verschiebliche Antrieb (10) über ein rechtwinklig umgelenktes Zugmittel (26) mit der Kolbenstange (28) eines in einer Führung (31) längsverschieblichen, als Firstabstützung dienenden hydraulischen Zylinders (29) verbunden ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 827 936, 925 581, 938 245; Patentschrift Nr. 6185 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands; britische Patentschrift Nr. 738 267; USA.-Patentschriften 1519 731, 2 523 871; »Westfalia-Berichte«, 1955, Juni, S. 13; G. R a u e r, »Der Kohlenhobel«, 1946, S. 50.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG22591A DE1163271B (de) | 1957-07-20 | 1957-07-20 | In der Abbaustrecke aufzustellende Abspanneinrichtung fuer mit Zugmittel angetriebene Kohlengewinnungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE1163271B true DE1163271B (de) | 1964-02-20 |
Family
ID=7121980
Family Applications (1)
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| DEG22591A Pending DE1163271B (de) | 1957-07-20 | 1957-07-20 | In der Abbaustrecke aufzustellende Abspanneinrichtung fuer mit Zugmittel angetriebene Kohlengewinnungseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1163271B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1253657B (de) * | 1965-09-13 | 1967-11-09 | Gewerkschaft Eiscnhuette Westf | Vorrichtung zum Abspannen und Vorruecken der Zugmittelumlenkeinrichtung fuer in steiler Lagerung im Untertagebetrieb eingesetzte Gewinnungsmaschinen |
Citations (7)
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| DE6185C (de) * | TH. ZSCHACK, Braumeister, in Lichterfelde bei Berlin | Flaschenverschlufs aus Gummi | ||
| US1519731A (en) * | 1922-08-04 | 1924-12-16 | Sullivan Machinery Co | Mining apparatus |
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| DE938245C (de) * | 1951-12-17 | 1956-01-26 | Campbell Ritchie | Einrichtung zum Antrieb und zur Fuehrung von endlos umlaufenden Zugmitteln fuer Kohlengewinnungs- und -foerdervorrichtungen |
-
1957
- 1957-07-20 DE DEG22591A patent/DE1163271B/de active Pending
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