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DE1162670B - Naehmaschine zum Naehen elastischer Materialien - Google Patents

Naehmaschine zum Naehen elastischer Materialien

Info

Publication number
DE1162670B
DE1162670B DEH41825A DEH0041825A DE1162670B DE 1162670 B DE1162670 B DE 1162670B DE H41825 A DEH41825 A DE H41825A DE H0041825 A DEH0041825 A DE H0041825A DE 1162670 B DE1162670 B DE 1162670B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing
presser foot
sewing machine
presser
feed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH41825A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Hasberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH41825A priority Critical patent/DE1162670B/de
Publication of DE1162670B publication Critical patent/DE1162670B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B29/00Pressers; Presser feet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine zum Nähen elastischer Materialien Das Hauptpatent 1132 780 betrifft eine Nähmaschine mit Kräuseleinrichtung, die einen an seiner Unterseite zwei quer zur Nährichtung verlaufende, einen Kräuselhohlraum bildende Querstege aufweisenden Kräuseldrückerfuß und einen einteiligen Stoffschieber aufweist. Dieser Stoffschieber hat eine nahezu waagerecht verlaufende längere vordere Vorschubfläche und eine nach hinten abfallende, schräge oder gekrümmte, kürzere hintere Vorschubfläche, wobei die vordere Vorschubfläche mit der nahezu waagerecht verlaufenden Grundfläche des vorderen Querstegs des Drückerfußes und die hintere Vorschubfläche mit der entsprechend schrägen oder gekrümmten Grundfläche des hinteren Querstegs des Drückerfußes zusammenarbeitet. Es handelt sich hierbei also um eine Nähmaschine mit einer Stoffdrücker-Stoffschieber-Kombination, deren Teile so beschaffen sind, daß durch deren Zusammenwirken eine unterschiedliche Vorschublänge im Bereich des vor dem Nadeleinstich und des hinter demselben liegenden Teiles des Stoffdrückerfußes erzielt wird, und zwar ist die Vorschublänge im vorderen Teil größer als im hinteren, um die gewünschte Kräuselwirkung zu. erzielen.
  • Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß man diesen Grundgedanken auch in umgekehrter Art und Weise wie bei der zum Kräuseln dienenden Nähmaschine nach dem Hauptpatent für bestimmte Zwecke sehr vorteilhaft verwenden kann, und zwar für das Nähen elastischer Materialien, z. B. von elastischen Stoffen (z. B. Lastex), Strickwaren, Wirkwaren, Gummi usw.
  • Bisher hat man beim Nähen elastischer Materialien entweder mit einer Hand das in die Nähmaschine hineinlaufende Material zurückhalten und dadurch dehnen müssen, oder das Material wurde kurz vor dem Stoffdrückerfuß durch eine von oben auf ihm aufliegende Blattfeder gegen die Stichplatte gedrückt und dadurch etwas gebremst. Praktisch läßt sich aber eine derartige Einrichtung nur zum Dehnen von bandförnügem Nähgut, d. h. also Nähgut recht geringer Breite, gebrauchen. Hinzu kommt aber, daß die Bremsung des Nähgutes durch die bei der bekannten Nähmaschine vorgesehene Blattfeder und damit die Spannung desselben in sehr starkem Maße von der Beschaffenheit, insbesondere der Glätte, aber auch von der Dicke des Nähgutes abhängt. Damit ergibt sich bei verschiedenen Nähgütern eine ganz unterschiedliche Straffung.
  • Zweck der Erfindung ist, ausgehend von dem Grundgedanken nach dem Hauptpatent, eine Nähmaschine zum Nähen elastischer Materialien zu schaffen, die bei einfachster Konstruktion ein gleichmäßiges Nähen beliebiger elastischer Stoffe gestattet.
  • Hierzu erhält erfindungsgemäß der Gelenk-Stoffdrückerfuß lediglich einen in Vorschubrichtung gesehen vor der Stichbildestelle liegenden Quersteg, und es wird der in üblicher Weise eine durchgehende, in einer Ebene liegende Vorschubfläche aufweisende Stoffschieber in bezug auf den Stoffdrückerfuß so angeordnet, daß der Quersteg des Stoffdrückerfußes nur während des ersten Teiles der Bewegung des Stoffschiebers auf diesem, während des Restes dieser Bewegung aber auf der Stichplatte aufliegt, wobei er das zu nähende Material festhält. Hinter der Stichbildestelle kann der Stoffdrückerfuß in üblicher Weise eine glatte Sohle erhalten. Zum Nähen elastischer Materialien kann in Verbindung mit diesem Gelenk-Stoffdrückerfuß also ein ganz normaler Stoffschieber verwendet werden, so daß bei Umstellung der Nähmaschine auf derartige Arbeiten nur der Stoffdrückerfuß allein ausgewechselt werden muß. Die Erfindung ist auf alle Arten von Nähmaschinen verwendbar, ohne daß diese irgendeiner Umstellung oder Änderung bedürften, und zwar nicht nur für alle Arten von Haushaltsnähmaschinen, sondern auch für Spezialmaschinen mit Nadeltransport sowie für Zweinadelmaschinen, wo die Verwendung eines Differential-Stoffschiebers, mit dem man eine gewisse Straffung des zu nähenden Stoffes bewirken könnte, konstruktiv praktisch unmöglich ist.
  • Durch diese einfache Maßnahme kann man den zu nähenden elastischen Stoff während des Nähvorganges in beliebigem Maße anspannen, so daß später das fertiggestellte Kleidungsstück oder sonstige Erzeugnis beliebig gedehnt werden kann, ohne daß dabei die Nähte reißen. Bisher war es auf Normalmaschinen zu diesem Zweck erforderlich, den zu nähenden Stoff während des Nähens straff zu spannen, was aber nicht immer mit genügender Gleichmäßigkeit gelingt und den Nähvorgang im übrigen beträchtlich erschwert, weil ein häufiges Nachgreifen unter Stillsetzen der Maschine erforderlich ist.
  • Ein Straffen des Stoffes während des Nähens ist zwar auch mit den bekannten Spezialnähmaschinen mit Differential-Vorschub möglich, jedoch benötigen diese zwei getrennt angetriebene Stoffschieber und sind daher recht aufwendig. Auch ist die hierbei erzielbare Dehnung des Stoffes für viele Stoffarten viel zu gering.
  • Selbstverständlich ist es auch möglich, mit der erfindungsgemäßen Nähmaschine zwei Lagen elastischer Stoffe aufeinanderzusteppen. Genausogut ist es auch möglich, eine elastische Stoffbahn auf eine unelastische Stoffbahn aufzunähen, und zwar liegt dann die elastische Stoffbahn beim Nähen unten, die unelastische darüber.
  • Zum Nähen stärker spannender Stoffe kann es unter Umständen erforderlich sein, die Anpreßkraft zwischen dem Quersteg des Stoffdrückerfußes und dem Stoffschieber bzw. der Stichplatte zu vergrößern. Hierzu kann man zwischen die Sohle und den Schaft des Stoffdrückerfußes eine Feder einschalten, durch die dessen vorderer Teil nach unten gedrückt wird. Zur Anpassung an unterschiedliche Stoffarten kann die Vorspannung dieser Feder auf beliebige, bekannte Weise einstellbar gemacht werden.
  • Aus dem gleichen Grunde empfiehlt es sich, für stärker spannende Stoffe am vorderen, mit dem Stoffschieber nicht in Berührung kommenden Teil des Querstegs in an sich bekannter Weise feine Zacken zum Festhalten des Nähgutes auf der Stichplatte vorzusehen.
  • Das Maß der Straffung des Stoffes beim Nähen kann wiederum in einfachster Weise durch Veränderung der Stichlänge verändert werden; bei großer Stichlänge ist die Straffung entsprechend größer als bei klein eingestellter Stichlänge. Beispielsweise steht bei auf das Größtmaß eingestellter Stichlänge zwischen dem Quersteg des Stoffdrückerfußes und dem Stoffschieber ein Vorschub in der Größenordnung von etwa 2 mm zur Verfügung, zwischen dem hinter dem Nadeleinstich liegenden Teil des Stoffdrückerfußes und dem Stoffschieber dagegen der volle, vom Stoffschieber zurückgelegte Vorschubweg. In weiterer Ausbildung der Erfindung ist es aber auch möglich, die Straffung unabhängig von der eingestellten Stichlänge noch dadurch zu verändern, daß der Quersteg des Stoffdrückerfußes in Nährichtung verstellbar an diesem befestigt wird. Je weiter man den Quersteg in Nährichtung nach hinten einstellt, um so geringer wird die Straffung des Stoffes beim Nähen, und umgekehrt. Die in dieser Weise verstellbare Befestigung des Querstegs am Stoffdrückerfuß kann in einfachster Weise mittels einer in einem Langloch sitzenden Klemmschraube erfolgen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt die Zeichnung einen Schnitt durch den vorderen Teil des Stoffdrückers und eine Seitenansicht des hinteren Teiles desselben sowie des Stoffschiebers. In F i g. 1 ist der Stoffschieber zu Beginn seiner Vorschubbewegung, in F i g. 2 zu Ende der Vorschubbewegung gezeigt. Der insgesamt mit 1 bezeichnete Gelenk-Stoffdrückerfuß besitzt in seinem hinteren, in Nährichtung hinter der Stichbildestelle 2 liegenden Teil eine übliche, glatte Sohle 3. Am vorderen Teil der Sohle 3 ist ein Quersteg 4 befestigt, und zwar mittels einer in einem Langloch 5 sitzenden Klemmschraube 6 in Längsrichtung einstellbar. Das Gelenk des Stoffdrückerfußes ist mit 7 bezeichnet. Der vordere Teil der Sohle 3 wird durch eine zwischen den Schaft und die Sohle eingeschaltete Zugfeder 8 nach unten gegen den Stoffschieber 9 (F i g. 1) und im weiteren Verlauf der Stoffschieberbewegung gegen die Stichplatte 10 (F i g. 2) gedrückt.
  • Wie F i g. 1 zeigt, liegt die zu nähende, aus elastischem Werkstoff bestehende Stoffbahn 11 zu Beginn der Stoffschieberbewegung glatt und ungespannt. Sie wird nun während des ersten Teils der Vorschubbewegung, während derer der Quersteg 4 auf dem Stoffschieber 9 aufliegt, ungespannt um den gewünschten Stichabstand (bei ungespanntem Stoff) nach hinten transportiert. Nach diesem Abschnitt der Stoffschieberbewegung gleitet der Quersteg 4 vom vorderen Ende des Stoffschiebers 9 ab nach unten bis auf die Stichplatte 10. Diese Wirkung beruht darauf, daß der Stoffschieber in der Hauptsache hinter dem Gelenkpunkt 7 auf die Sohle 3 drückt, und außerdem auf der zusätzlichen Wirkung der Zugfeder B. Während des sich anschließenden Teils der Stoffschieberbewegung bis zu deren in F i g. 2 dargestellten Ende wird der Stoff 11 vorn zwischen dem Quersteg 4 und der Stichplatte 10 festgehalten, hinten aber zwischen der Sohle 3 und dem Stoffschieber nach hinten gezogen, d. h. also gespannt, so daß das Einstechen der Nadel oder Nadeln bei gespanntem Stoff erfolgt. Anschließend bewegt sich der Stoffschieber in üblicher Weise etwas nach unten und nach vorn, wo er wieder angehoben wird. Ein neuer Arbeitszyklus beginnt nun.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Nähmaschine mit einer Stoffdrücker-Stoffschieber-Kombination, durch deren Zusammenwirken eine unterschiedliche Vorschublänge im Bereich des vor dem Nadeleinstich und des hinter demselben liegenden Teils des Stoffdrückerfußes erzielt wird, nach Patent 1132 780, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß zum Nähen elastischer Materialien der Gelenk-Stoffdrückerfuß (1) lediglich einen in Vorschubrichtung gesehen vor der Stichbildestelle liegenden Quersteg (4) aufweist, und daß der in üblicher Weise eine durchgehende, in einer Ebene liegende Vorschubfläche aufweisende Stoffschieber (9) in bezug auf den Stoffdrückerfuß (1) so angeordnet ist, daß der Quersteg (4) des Stoffdrückerfußes (1) nur während des ersten Teils der Bewegung des Stoffschiebers auf diesem, während des Restes dieser Bewegung aber auf der Stichplatte (10) aufliegt.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Quersteg (4) in Nährichtung verstellbar, vorzugsweise mittels einer in einem Langloch (5) sitzenden Klemmschraube (6), am Stoffdrückerfuß (1) befestigt ist.
  3. 3. Nähmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Sohle (3) und dem Schaft des Stoffdrückerfußes (1) eine vorzugsweise in ihrer Vorspannung einstellbare Feder (8) eingeschaltet ist, durch die der Quersteg (4) nach unten gedrückt wird.
  4. 4. Nähmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen, mit dem Stoffschieber (9) nicht in Berührung kommenden Teil des Querstegs (4) feine Zacken zum Festhalten des Nähgutes (11) auf der Stichplatte (10) vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1808 178; französische Patentschrift Nr. 558 383.
DEH41825A 1961-02-23 1961-02-23 Naehmaschine zum Naehen elastischer Materialien Pending DE1162670B (de)

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DE1162670B true DE1162670B (de) 1964-02-06

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DEH41825A Pending DE1162670B (de) 1961-02-23 1961-02-23 Naehmaschine zum Naehen elastischer Materialien

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3334605A (en) * 1966-11-07 1967-08-08 Ronald J Boser Adjustable pressure foot construction for sewing machines
US4417533A (en) * 1980-01-31 1983-11-29 Brother Kogyo Kabushiki Kaisha Spring biased presser foot

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR558383A (fr) * 1922-11-08 1923-08-27 Neyret & Co Perfectionnements aux machines à coudre en vue de la couture des tissus élastiqueset notamment des tissus dits <<jersey>>
DE1808178U (de) * 1959-11-02 1960-03-17 Kochs Adler Ag Naehmaschine zum absteppen und gleichzeitigem unternaehen von elastischem band.

Patent Citations (2)

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