DE3471C - Neuerungen an Nähmaschinen für überwendllche Naht - Google Patents
Neuerungen an Nähmaschinen für überwendllche NahtInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B27/00—Work-feeding means
- D05B27/10—Work-feeding means with rotary circular feed members
- D05B27/18—Feed cups
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
1877.
Klasse 52.
JACQUES EMILE BERTIN in PARIS. Neuerungen an Nähmaschinen für überwendliche Naht.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. December 1877 ab.
Diese Nähmaschine für überwendliche Naht ist zum Nähen von Handschuhen, Hüten, Korsetts
und dergl. bestimmt.
Fig. ι ist eine Längenansicht, Fig. 2 ein Grundrifs, Fig. 3 ein horizontaler Schnitt nach
der Linie A-B.
Die Anordnung der geraden Nadel dl, des
Pressers χ und der gebogenen Nadel h, welche durch drei auf der Hauptwelle O der Maschine
festgekeilte, unrunde Scheiben bewegt wird, soll hier nicht in ausführlicher Weise beschrieben,
sondern nur erwähnt werden, dafs die schwingende Bewegung der gebogenen Nadel h
letzterer vermittelst einer Zahnstange c, die in das Rädchen α eingreift, mitgetheilt wird.
Die Stoffschiebimg besteht aus zwei Cylindern A und B, deren Axen O' und O 2 in den
Lagerbüchsen D und D' sich drehen. Die
Büchse D' ist fest, während D um einige Millimeter
von der ersten entfernt werden kann, damit man den Stoff (das Leder) zwischen die
Cylinder A und B einschieben und herausnehmen kann. Zu diesem Zweck ist der Support
D auf einem Fufse q befestigt, welcher auf den Hebel M geschraubt ist und in ί seinen
Drehpunkt hat. Die Feder r, welche auf die am Ende des Hebels Mangebrachte Schrauben
drückt, hat das Bestreben, die Walze A beständig gegen die Walze B zu drücken.
Auf das entgegengesetzte Ende desselben Hebels drückt die Stange t, welche um einen
Bolzen auf der Seite des Tisches beweglich ist und welche man mit dem Knie in die Höhe
drückt, um die Walze A von B zu entfernen.
Mittelst der Schraube ν regelt man nach Belieben den Druck der beiden Cylinder gegen
einander.
Die Umfange der Cylinder A und B sind ganz glatt, so dafs sie auf dem Handschuh
keinen Eindruck hinterlassen und das zu nähende Handschuhleder während des Nähens nicht zerknittern.
Sie drehen sich gegen einander, ziehen den Stoff herbei und die Arbeiterin kann infolge dieser Anordnung mit einer Hand
arbeiten.
Die Wellen O1 und O2 tragen an ihren Enden
die Räder EE1, welche in den Trieb F eingreifen,
dessen Welle das Schraubenrad H trägt.
Dies greift in einen auf der horizontalen Welle / aufgekeilten Wurm V, Fig. 3. Die
Welle / wird mittelst des Sternrades K bewegt, welches durch die Scheibe L der Welle O in
Umdrehung gesetzt wird.
Diese Anordnung läfst eine Geschwindigkeit von mehr als 1000 Stichen in der Minute zu.
Die Regelmäfsigkeit der Stiche ist, wie der Erfinder angiebt, eine vollkommene, woraus
die Unmöglichkeit eines Fadenbruches folgt.
Die Zeugführung besteht aus einer kleinen Platte g, welche einen kleinen nadeiförmigen
Riegel / trägt, den man vor- und zurückschieben kann und unter welchem der zu nähende Handschuh
durchläuft und verhindert ist, höher hinauf zu gehen.
'Die Anschlagleiste für den zu nähenden Stoff dient dazu, eine gerade Naht zu erzielen, deren
Stichweite man nach Belieben ändern kann. Sie besteht aus einem kleinen Plättchen, das
an der auf dem Cylinder A befindlichen Führungsplatte g aufgebogen und vorn an der
rechten Seite der Nadel dl dieser gegenüber angebracht ist. Sie bildet den Stützpunkt für
die Nadelstiche und verhindert das Leder oder den Stoff, sich schief zu legen. Sie ersetzt in
vortheilhafter Weise den Kamm, den man bei der Handnäherei anwendet.
Mit dieser Anschlag- oder Auflegleiste kann man auf den Handschuhen Vorstöfse nähen,
welche so dünn sind, dafs man darunter den Nähfaden nicht sieht, und hat hierbei keinen
Fadenbruch zu befürchten.
In den gebräuchlichen Maschinen legt sich das Leder beim Nähen schief, während bei der
vorliegenden die Durchstechung gerade erfolgt. Man braucht daher weniger Leder und erzielt
trotzdem eine solidere Naht.
Die Fadenspanner y sind wie gewöhnlich angeordnet; die Spannung wird mittelst der
Schraube ζ geregelt.
Unter den Fadenspannern bringt der Erfinder aber stets eine eingetheilte oder graduirte Platte
an, so dafs die Arbeiterin genau weifs, welche Spannung sie ihrem Faden giebt und sie dieselbe
je nach Bedarf ändern und bestimmen kann.
Claims (1)
- Pat ent-An Sprüche:Die eigenthümliche Art der Bewegung der doppelten Stoffschiebung mit glatten Cylindern durch" die oben beschriebene Verbindung des Maltheserkreuzes oder Sternrades, zu dem Zwecke, bei beliebiger Geschwindigkeit eine absolute Regelmäfsigkeit der Stiche zu erlangen und jedes Zerreifsen der Fäden unmöglich zu machen.Die Führung zur Erzielung einer regelmäfsigen Naht.Die Anschlagleiste, welche eine gerade und dichte Naht ermöglicht.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3471C true DE3471C (de) |
Family
ID=282467
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT3471D Active DE3471C (de) | Neuerungen an Nähmaschinen für überwendllche Naht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3471C (de) |
-
0
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