DE1162121B - Drahtbindevorrichtung an einer Ballenpresse fuer Stroh, Heu od. dgl. - Google Patents
Drahtbindevorrichtung an einer Ballenpresse fuer Stroh, Heu od. dgl.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F15/00—Baling presses for straw, hay or the like
- A01F15/08—Details
- A01F15/14—Tying devices specially adapted for baling presses
- A01F15/146—Wire twisters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4WWW PATENTAMT
Internat. Kl.: AOIf
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 45 e-15/14
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1162121
B 67839 III/45 e
28. Juni 1962
30. Januar 1964
B 67839 III/45 e
28. Juni 1962
30. Januar 1964
Die Erfindung betrifft eine Drahtbindevorrichtung an einer Ballenpresse für Stroh, Heu od. dgl., bestehend
aus einem Knüpfhaken, der auf einer drehbaren Welle befestigt ist, und einer Regulierstange,
die neben der Knüpfhakenwelle angeordnet und an ihrem freien Ende einwärts auf die Knüpfhakenwelle
zu und auswärts davon abgebogen ist, wobei das Ende der Regulierstange über der Oberseite des Knüpfhakens
liegt.
Bei bekannten Drahtbindevorrichtungen dieser Art endet die Regulierstange in einem zur Knüpfhakenwelle
parallelen oder davon nach außen abgebogenen Endstück, wobei das freie Ende der Stange
neben der Welle und oberhalb der Ebene liegt, in der sich der Knüpf haken dreht. Hierdurch ergibt sich
zwischen dem Ende der Regulierstange und dem Ende des Knüpfhakens bei allen seinen Winkelstellungen
ein Zwischenraum von beträchtlicher Breite. Dieser Zwischenraum hat zur Folge, daß bisweilen
vor Beginn des Bindevorgangs einer der beiden miteinander zu verdrehenden Drähte zwischen Regulierstange
und Knüpfhaken herausrutscht, so daß eine Fehlbindung entsteht und der Ballen beim Verlassen
der Presse auseinanderfällt.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Drahtbindevorrichtung der eingangs genannten Art in der
Weise zu verbessern, daß keinerlei Störungen des Bindevorgangs auftreten können. Diese Aufgabe wird
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der auswärts abgebogene Teil der Regulierstange so lang ausgebildet
ist, daß er bei Beginn des Verdrillens der Bindedrähte über das Ende des Knüpfhakens übersteht.
Auf diese Weise liegen die beiden miteinander zu verdrillenden Drähte bereits zu Beginn des Bindevorgangs
sicher in einem allseitig geschlossenen Maul, das einerseits durch den Knüpfhaken selbst und
andererseits durch das besonders ausgebildete, nach außen verlängerte Ende der Regulierstange gebildet
wird, so daß die bisher festgestellten Nachteile der bekannten Vorrichtungen nicht mehr auftreten
können. Die Bindedrähte werden absolut sicher festgehalten und können auch nicht teilweise zurückrutschen,
wodurch eine zu lockere Bindung entstehen könnte, wenn sich die Drähte dann überhaupt noch
miteinander verdrillen lassen.
Vorteihaft ist es, den am Draht anliegenden Abschnitt der Regulierstange gekröpft und gleichzeitig
bogenförmig gekrümmt auszubilden derart, daß er teilweise die gegenüberliegende Seite des Knüpf hakens
umfaßt und mit seinem Ende das Ende des Knüpfhakens zum frühest möglichen Zeitpunkt des Bindevorgangs
überlappende Stellung einnimmt.
Drahtbindevorrichtung an einer Ballenpresse
für Stroh, Heu od. dgl.
für Stroh, Heu od. dgl.
Anmelder:
Bamfords Limited, Uttoxeter, Staffordshire
(Großbritannien)
(Großbritannien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. K.-A. Brose, Patentanwalt,
Pullach bei München, Wiener Str. 1/2
Pullach bei München, Wiener Str. 1/2
Als Erfinder benannt:
Richard Hawthorn Bamford,
Coton-in-the-Clay, Derby,
Rupert Cyril Bamford, Uttoxeter, Stafford
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 8. Juli 1961 (Nr. 24 778)
In vorteilhafter Weise kann die Regulierstange nachgiebig ausgebildet sein, wobei sich ihr gekröpfter
Teil an die Knüpfhakenwelle anzulegen sucht, die Regulierstange jedoch soweit von der Knüpfhakenwelle
entfernbar ist, daß die beiden Drahtabschnitte des Bindedrahtes zwischen Knüpfhaken und Regulierstange
aufgenommen werden können.
Die Erfindung wird an Hand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf eine Aufsammelballenpresse, die mit einer erfindungsgemäßen Drahtbindevorrichtung
ausgestattet ist,
F i g. 2 einen vergrößerten Schnitt durch F i g. 1 auf der Linie H-II,
F i g. 3 eine teilgeschnittene Draufsicht auf die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Vorrichtung, wobei der
Schnitt auf der Linie ΠΙ-ΙΙΙ in F i g. 2 geführt ist,
F i g. 4 eine im vergrößerten Maßstab dargestellte Seitenansicht eines Knüpfhakens mit der zugehörigen
Welle und der Regulierstange, wobei die Teile in der Stellung abgebildet sind, die sie kurz vor Beginn des
Bindevorgangs einehmen,
F i g. 5 einen Schnitt auf der Linie V-V in F i g. 4,
F i g. 6 eine der F i g. 4 entsprechende Abbildung bei weiter fortgeschrittenem Bindevorgang,
309 807/133
3 4
F i g. 7 einen Schnitt durch F i g. 6 auf der Linie ist und ausgehend von der Stange 34 teilweise um die
VII-VII, Welle 31 herumgeht. Der Abschnitt 42 verläuft hier-
F i g. 8 eine der F i g. 4 entsprechende Darstellung bei in dem Drehsinn der Welle 31 entgegengesetzter
bei noch weiter fortgeschrittenem Bindevorgang, Richtung. (Es wird hierbei eine im Uhrzeigersinn
F i g. 9 einen Schnitt auf der Linie IX-IX in 5 erfolgende Drehung der Welle 31 in F i g. 3 voraus-
. F i g. 8, gesetzt.) Der gekröpfte Abschnitt 42 erstreckt sich
Fig. 10 und 11 der Fig. 4 entsprechende Dar- vorzugsweise über einen einem Zentriwinkel von
Stellungen der Vorrichtung in weiteren beim Binde- 120° entsprechenden Winkelbereich um die Welle 31.
Vorgang eintretenden Stellungen und Der gekröpfte, kreisabschnittähnliche Abschnitt 42
F i g. 12 einen Schnitt auf der Linie XII-XII durch io des Drahthalters 41 endet in einem geraden Teil 43,
Fig. 11. der im wesentlichen radial zur Knüpfhakenwelle31
Die in den Figuren dargestellten Aufsammei- verläuft und bis über den Außenumfang des Knüpfballenpresse,
die Ballen aus Heu oder Stroh auf dem hakens 33 vorsteht.
Feld preßt, ist allgemein mit 20 bezeichnet. Sie be- Sowohl der gerade wie auch der gekröpfte Teil 43,
steht aus einem Preßkanal 21, oberhalb dessen die 15 42 des Drahthalters liegen in einer waagrechten
Bindevorrichtung angeordnet ist, welche ihrerseits aus Ebene, d. h. rechtwinklig zur Achse des anschließen-
zwei Greifern für den Draht besteht, an denen je eine den Teils der Stange 34, und sind oberhalb der
Drahtbindevorrichtung angeordnet ist. höchsten Stelle der Oberseite des Knüpfhakens 33
Jeder Greifer weist, wie sich insbesondere aus angeordnet, wobei zwischen den genannten Teilen
F i g. 3 ergibt, einen Greiferfinger 22 auf, der 20 lediglich ein die Drehung zueinander zulassendes
zwischen zwei Anschlägen 23 hin- und hergeht. Die Spiel verbleibt.
Finger werden von der Antriebswelle 24 für die Bin- Die Stange ist im Verhältnis zur zuvor beschriebe-
devorrichtung angetrieben, die ihrerseits wiederum nen Ausbildung ihres den Draht haltenden Teils so
in bekannter Weise intermittierend angetrieben eine angeordnet, daß sich das Ende 44 des Knüpfhakens
Umdrehung bei jedem Bindevorgang ausführt. 25 33 unter dem geraden Teil 43 des Drahthalters 41
Auf der Welle 24 ist ein Nocken 25 befestigt, der befindet, wenn sich die Knüpfhakenwelle 31 um etwa
mit einem Steuerdaumen 26 am Schlitten 27 zusam- 180° aus ihre.r normalen, d. h. unwirksamen Stellung
menwirkt. Am Schlitten 27 sind Betätigungsstangen nach F i g. 3 dreht, so daß dann in dieser Lage der
28 befestigt, von denen jede einen der beiden Greifer- Drahthalter 41 über dem Ende 44 des Hakens steht,
finger 22 zwischen den zugehörigen Anschlägen 23 30 wie dies aus F i g. 5 ersichtlich ist.
hin- und herbewegt. Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung
Zu jeder Greifeinrichtung gehört eine Nadel 29 ist wie folgt: Bei Beginn jedes Bindevorgangs ist an
(s. Fig. 2) zur Führung des Drahtes, die in eben- jeder Bindeeinrichtung je eine Drahtlänge 45 um den
falls bekannter Weise in zeitlicher Abstimmung auf Ballen 46 herumgelegt, wie sich dies aus F i g. 2 erdie
Drehung der Welle 24 angetrieben ist, und mit 35 gibt. Das Ende 47 der Drahtlänge 45 wird zwischen
deren Hilfe in bekannter Weise der Bindedraht heran- dem Greiferfinger 22 und einem der beiden Angebracht
wird. schlage 23 festgehalten, wie dies schaubildlich in
Die Vorrichtung weist ferner zwei Vorrichtungen F i g. 4 gezeigt ist. Diese Drahtlänge geht zur Unter-
zum Verdrillen des Drahtes auf, d. h. die eigentlichen seite des Ballens 46 und um das freie Ende der in
Drahtbindeeinrichtungen, die mit 30 bezeichnet sind 4° F i g. 2 abgebildeten Nadel 29.
und jeweils aus einer senkrecht angeordneten Welle In dieser Stellung steht jeder der beiden Knüpf-
31 für den Knüpfhaken bestehen, die bei jedem haken 33 in der aus F i g. 3 ersichtlichen Stellung,
Bindevorgang von einem intermittierend drehange- d. h. das Ende 44 des Hakens weist in eine zum
triebenen Zahnrad 32 aus betätigt wird. Das Zahnrad Drahthalter 41 entgegengesetzte Richtung.
32 erhält seine Antriebskraft von der Welle 24. An 45 Das bereits gefaßte Endstück 47 der Drahtlänge
jeder Welle 31 ist am unteren Ende ein Knüpfhaken wird nun auf der Seite des Drahthalters 41, die der
33 befestigt. offenen Seite oder dem Maul des Biegehakens 32 zu-Zu
jeder Drahtbindevorrichtung gehört eine senk- nächst liegt, erfaßt, d. h. auf der Seite des Halters 41,
recht nach unten gerichtete, neben der Welle 31 für den die, bezogen auf die im Uhrzeigersinn erfolgende
Knüpfhaken angeordnete Regulierstange 34, die aus 5° Drehrichtung des Knüpfhakens nach den F i g. 3 und
Federstahl besteht und im Querschnitt rund ist. Jede 5, hinten liegt. Die Welle 24 beginnt sich zu drehen
der beiden Stangen 34 ist bei 34a (s. Fig. 4) im und die Nadel 29 geht in die in Fig. 4 dargestellte
wesentlichen in der Mitte ihrer Länge gekröpft. Hier- Arbeitsstellung. Hierbei wird ein neues Drahtstück 58
bei ist die Anordnung so getroffen, daß das obere von der Nadel in den Bereich des Endstücks 47 geEnde
36 der Regulierstange 34 um einen Abstand von 55 bracht, das zwischen dem Finger 22 und dem anderen
der Welle 31 des Knüpfhakens entfernt ist und von Anschlag 23 festgehalten wird. Der Drahtabschnitt 48
einer Nase 37 abgestützt wird, die auf einer Seite des wird von der Nadel über die zur Zeit noch offene
Lagers 38 der drehbaren Knüpfhakenwelle 31 befes- Seite der Hakenöffnung hinausbewegt, so daß sich
tigt ist. Die Nase und das Lager sind an einem Stütz- beide Abschnitte 47 und 48 des Drahtes nunmehr in
teil 39 befestigt, der vom Maschinenrahmen gehalten 6ü der in Fig. 5 abgebildeten Lage an der Seite des
wird. Der untere Abschnitt 40 der gekröpften Regu- geraden Halters 43 befinden, die aber bezogen auf
lierstange 34 ist von der Knüpfhakenwelle 31 um den Drehsinn des Biegehakens 33, hinten liegt,
einen geringen Abstand entfernt. Der Abstand ent- Sobald der frische Drahtabschnitt 48 durch die spricht etwa dem Drahtdurchmesser. Die Stange 34 Nadel 29 in die Stellung gebracht worden ist, in der ist an ihrem unteren Ende 35 ferner mit einem waag- 65 er zum Zusammendrehen mit dem bereits von der recht verlaufenden Drahthalter 41 ausgestattet. Dieser Vorrichtung gefaßten Endteil 47 bereit ist, hat die Halter 41 bildet einen gekröpften Abschnitt 42, der Welle 31 den Knüpfhaken 33 im Uhrzeigersinn um bogenförmig oder kreisabschnittförmig ausgebildet im wesentlichen 180° aus der in Fig. 3 abgebildeten
einen geringen Abstand entfernt. Der Abstand ent- Sobald der frische Drahtabschnitt 48 durch die spricht etwa dem Drahtdurchmesser. Die Stange 34 Nadel 29 in die Stellung gebracht worden ist, in der ist an ihrem unteren Ende 35 ferner mit einem waag- 65 er zum Zusammendrehen mit dem bereits von der recht verlaufenden Drahthalter 41 ausgestattet. Dieser Vorrichtung gefaßten Endteil 47 bereit ist, hat die Halter 41 bildet einen gekröpften Abschnitt 42, der Welle 31 den Knüpfhaken 33 im Uhrzeigersinn um bogenförmig oder kreisabschnittförmig ausgebildet im wesentlichen 180° aus der in Fig. 3 abgebildeten
Ausgangsstellung in die in F i g. 5 dargestellten Lage gedreht, in der sein Ende 44 nunmehr den geraden
Teil des Drahthalters 41 in der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Weise übergreift, so daß nunmehr das
Maul des Hakens geschlossen ist und die beiden Drahtabschnitte 47 und 48 im Maul liegen.
Wenn sich nun der Knüpfhaken 33 mit der zugehörigen Welle 31 weiter in die in den F i g. 6 und 7
dargestellten Lage dreht, werden die beiden Drahtabschnitte 47 und 48 durch die Einwirkung der
Innenfläche des gekrümmten Hakens 33 in den Raum 49 zwischen der Hakenwelle 31 und dem bogenförmig
gekröpften Teil 43 des Drahthalters 41 gepreßt.
Bei weiterer Drehung des Hakens in die in den F i g. 8 und 9 dargestellten Lagen werden nunmehr
die beiden Drahtabschnitte 47 und 48 umeinander gedreht und bilden somit eine feste Verbindung, wobei
die Nachgiebigkeit der Regulierstange 34 dafür sorgt, daß der gekröpfte Teil 42 des Drahthalters 41
sich soweit von der Welle 31 entfernt, daß die miteinander verdrehten Drähte Platz finden, wie dies in
F i g. 9 abgebildet ist.
Sobald die Drahtabschnitte 47 und 48 begonnen haben, sich miteinander zu verdrehen, wird das bereits
zuvor abgetrennte Endteil 47, das bis jetzt festgehalten war, vom Greiferfinger 22 dadurch freigegeben,
daß er sich von dem einen Anschlag 23 fortbewegt (F i g. 10). Der Greiferfinger dreht sich hierbei
im Uhrzeigersinn. Bei diesem Vorgang besteht keinerlei Gefahr, daß sich der bis dahin festgehaltene
Drahtteil 47 vom Teil 48 trennt. Wenn sich dann die Teile einschließlich des Greiferfingers 22 in die in den
Fig. 11 und 12 abgebildete Endstellung bewegen und der Finger an dem anderen Anschlag 23 zur
Anlage kommt, wird der Drahtabschnitt 48 abgetrennt, so daß nunmehr die beiden freien Abschnitte
47 und 48 der zusammengedrehten Drahtenden freikommen und der fertig gebundene Ballen beim Rückgang
des Knüpfhakens in die in F i g. 3 dargestellte Lage in bekannter Weise ausgestoßen werden kann.
Gleichzeitig wird das vom Stück 48 abgetrennte Ende des Drahtes vom Finger22 in der in den Fig. 11
und 12 dargestellten Lage festgeklemmt und die Vor
richtung ist zur Durchführung eines neuen Bindevorgangs bereit.
Claims (4)
1. Drahtbindevorrichtung an einer Ballenpresse für Stroh, Heu od. dgl., bestehend aus
einem Knüpfhaken, der auf einer drehbaren Welle befestigt ist, und einer Regulierstange, die neben
der Knüpfhakenwelle angeordnet und an ihrem freien Ende einwärts auf die Knüpfhakenwelle zu
und auswärts davon abgebogen ist, wobei das Ende der Regulierstange über der Oberseite des
Knüpfhakens liegt, dadurch gekennzeichnet,
daß der auswärts abgebogene Teil (41) der Regulierstange (40) so lang ausgebildet
ist, daß er bei Beginn des Verdrillens der Bindedrähte (47, 48) über das Ende (44) des Knüpfhakens
übersteht.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der am Draht anliegende Abschnitt der Regulierstange gekröpft und gleichzeitig
bogenförmig gekrümmt ist, derart, daß er teilweise die gegenüberliegende Seite des Knüpfhakens
umfaßt und mit seinem Ende eine das Ende des Knüpfhakens zum frühest möglichen Zeitpunkt des Bindevorgangs überlappende Stellung
einnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regulierstange nachgiebig
ausgebildet ist, wobei sich ihr gekröpfter Teil an die Knüpfhakenwelle anzulegen sucht, die Regulierstange jedoch so weit von der Knüpf hakenwelle
entfernbar ist, daß die beiden Drahtabschnitte des Bindedrahts zwischen Knüpfhaken und
Regulierstange aufgenommen werden können.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das abgebogene
Ende der Regulierstange über den Außenumfang des Knüpfhakens vorsteht und diesen vollständig
übergreift.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1083 080.
Deutsche Patentschrift Nr. 1083 080.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 807/133 1.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1162121X | 1961-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1162121B true DE1162121B (de) | 1964-01-30 |
Family
ID=10878802
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB67839A Pending DE1162121B (de) | 1961-07-08 | 1962-06-28 | Drahtbindevorrichtung an einer Ballenpresse fuer Stroh, Heu od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1162121B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1083080B (de) | 1955-12-07 | 1960-06-09 | Earl E Burford | Drahtbindevorrichtung fuer eine Heuballenpresse |
-
1962
- 1962-06-28 DE DEB67839A patent/DE1162121B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1083080B (de) | 1955-12-07 | 1960-06-09 | Earl E Burford | Drahtbindevorrichtung fuer eine Heuballenpresse |
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