DE1161329B - Koppelanordnung zur Anpassung von zwei runden, mit ihren Enden aneinanderstossenden Hohlleitern - Google Patents
Koppelanordnung zur Anpassung von zwei runden, mit ihren Enden aneinanderstossenden HohlleiternInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: HOIp;
H 03 h
Deutsche KL: 21a4-73
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
M 47013 IXd/21 a4
3. November 1960
16. Januar 1964
3. November 1960
16. Januar 1964
Die Erfindung befaßt sich mit einer Anordnung zur Anpassung bei der Ankopplung von zwei runden
Hohlleitern für die Übertragung von H01-Wellen,
welche verschiedene Oberfiächenimpedanzen besitzen. Sie ist insbesondere geeignet zur Verbindung eines
normalen Rundhohlleiters mit einem sogenannten flexiblen Hohlleiter. Dieser flexible Hohlleiter kann
hierbei aus einer in ein Dielektrikum eingebetteten Metallspirale bestehen oder aus einzelnen, gegeneinander
isolierten Metallringen. "Es ist bekannt, Rundhohlleiter herzustellen in
Form einer draht- oder bandförmigen Metallspirale, welche in ein Dielektrikum eingebettet ist. Ebenso
sind schon Hohlleiter bekannt, welche aus einer Vielzahl von gegeneinander isolierten Metallringen besteht.
Diese Hohlleiter können bezüglich ihrer Konstruktion periodisch oder nichtperiodisch aufgebaut
sein. Sie sind alle rotationssymmetrisch bezüglich der Hohlleiterachse und zu dem Zweck entwickelt worden,
um auf Grund ihrer vorbestimmten Oberflächenimpedanzen die Fortleitung von H0 „-Wellen zu ermöglichen
unter gleichzeitiger Unterdrückung unerwünschter anderer Wellenmoduln.
Diese bekannten Hohlleiter haben sich in der Praxis allgemein bewährt. Will man jedoch einen
normalen Rundhohlleiter mit einem sogenannten flexiblen Hohlleiter verbinden, so treten an der Verbindungsstelle
unerwünschte Reflexionen und Anregungen anderer Moduln auf. Unter flexiblen Hohlleitern
werden hierbei solche Hohlleiter verstanden, welche aus aneinandergereihten Metallringen oder aus
in ein Dielektrikum eingebetteten Metallspiralen bestehen, da das Dielektrikum hierbei eine gewisse
Elastizität besitzt.
Ferner ist es bei flexiblen Rechteckhohlleitern bereits bekannt, die gewellte mäanderförmige Ausbildung
des Hohlleiters zur Anpassung an Flansche u. dgl. so zu ändern, daß die Größe der erwähnten
Wellung an der Anschlußseite des Hohlleiters mit abnehmender Größe ausgebildet ist. Der wirksame
Durchmesser des Hohlleiters ist bei dieser Anordnung jedoch nicht konstant.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Anordnung der oben erwähnten Art aufzuzeigen, bei
welcher die genannten Nachteile vermieden werden.
Bei einer Koppelanordnung zur Anpassung von zwei runden, mit ihren Enden aneinanderstoßenden
Hohlleitern, welche zur Übertragung von H01-Wellen
Verwendung finden und deren Oberflächenimpedanzen mindestens über den größeren Teil ihrer
Länge voneinander verschieden sind, wobei mindestens eines der Hohlleiterenden auf seinem inneren
Koppelanordnung zur Anpassung von zwei
runden, mit ihren Enden aneinanderstoßenden
Hohlleitern
runden, mit ihren Enden aneinanderstoßenden
Hohlleitern
Anmelder:
The Marconi Company Limited, London
Vertreter:
Dr .-Ing. B. Johannesson, Patentanwalt,
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Hannover, Göttinger Chaussee 76
Als Erfinder benannt:
Ernst Friedrich Schelisch, Great Baddow, Essex, John Alfred Berry, Chelmsford, Essex
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 30. November 1959
Großbritannieai vom 14. Juni 1960 (Nr. 40 477) - -
Großbritannien vom 30. November 1959
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Umfang mit Vertiefungen versehen ist, deren Einschnittiefe sich längs des Hohlleiters derart fortschreitend
ändert, daß ein stufenweiser Übergang der Oberflächenimpedanzen der zu verbindenden Hohlleiterenden
erfolgt, wird deshalb erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß diese Vertiefungen derart angebracht
sind, daß der wirksame innere Durchmesser des Hohlleiters konstant bleibt.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung besitzt ein normaler Rundhohlleiter an seinem einen
Ende auf der Innenseite Eindrehungen, welche gegen dieses Ende hin zunehmen, um damit die Oberflächenimpedanz
dieses Hohlleiters an die Oberflächenimpedanz eines weiteren, hiermit zu verbindenden
Hohlleiters anzupassen.
Im einfachsten Falle erreicht man dies dadurch, daß man in den normalen Rundhohlleiter auf der Innenseite
ringförmige Vertiefungen anbringt, welche nebeneinander angeordnet sind und in ihrer Tiefe
und/oder Breite zunehmen, entweder von einer Vertiefung zur nächstfolgenden oder von einer ganzen
Gruppe solcher Vertiefungen zur nächsten Gruppe in Richtung auf das Ende des Hohlleiters hin. Es ist
auch möglich, die Vertiefung in Form eines Schraubengewindes zu verwirklichen mit zunehmender Tiefe
und/oder Breite. Durch entsprechende Wahl der
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Oberflächenimpedanz am Ende dieses Hohlleiters ist es möglich, eine Anpassung vorzunehmen an die
Oberflächenimpedanz eines flexiblen Hohlleiters, welcher mit dem erstgenannten Hohlleiter verbunden
werden soll. Dadurch erhält man eine Verbindung zweier Hohlleiter verschiedener Oberflächenimpedanzen,
welche auf Grund der erfindungsgemäßen Anordnung nahezu reflexionsfrei miteinander verbunden
sind.
Es ist möglich, die Oberflächenimpedanz eines flexiblen Hohlleiters nahe seinem einen Ende zu
variieren, so daß auch hiermit eine einwandfreie Verbindung zu einem normalen Rundhohlleiter hergestellt
werden kann, ohne daß hierbei Reflexionen oder Modulumwandlungen stattfinden. Gemäß einer
weiteren Ausführungsform der Erfindung wird dies bei einem flexiblen Hohlleiter, welcher aus einer
band- oder drahtförmigen Metallspirale, die in ein Dielektrikum eingebettet ist, besteht, in der Weise
verwirklicht, daß am Ende dieses Hohlleiters der Draht- bzw. Bandquerschnitt geändert wird. Der
Bandquerschnitt des Drahtes bzw. des Bandes der Metallspirale kann hierbei in Richtung auf das Hohlleiterende
zu stetig oder stufenweise verringert werden, um damit die gewünschte Anpassung der verschiedenen
Oberflächenimpedanzen zu erzielen.
An Hand der Ausführungsbeispiele soll im Zusammenhang mit den Figuren im folgenden der
Erfindungsgedanke näher erläutert werden.
In der F i g. 1 sind zwei Längen 1 und 2 von Hohlleitern
dargestellt, welche miteinander verbunden werden sollen an der Berührungsstelle 3, um damit
eine durchgehende Hohlleiterverbindung zu erzielen. Die benachbarten Enden der beiden Hohlleiter können
hierbei in jeder bekannten Weise zusammengehalten werden. In der F i g. 1 ist dies der Einfachheit
halber durch den Teil 4 bewerkstelligt, welcher die beiden Hohlleiterenden umschließt. Der Hohlleiter
2 ist ein Spiralhohlleiter bekannter Bauweise und besteht aus einem runden Metalldraht 2 a,
welcher zu einer Spirale bzw. Schraubenlinie aufgewickelt ist und durch eine äußere Schicht 2 b eines
synthetischen Materials abgedeckt wird. Der andere Hohlleiter 1 ist ein gewöhnlicher Rundhohlleiter in
Form einer Metallröhre. Erfindungsgemäß ist dieser Hohlleiter innen mit Vertiefungen versehen, welche
in der Figur mit la bezeichnet sind und dreieckförmigen Querschnitt besitzen. Tiefe und Breite dieses
Querschnitts nimmt hierbei zu in Richtung auf die Verbindungsstelle 3. Diese Vertiefungen, deren Querschnitte
sich fortlaufend ändern, sind in bekannter Weise dimensioniert, um einen allmählichen Übergang
der Oberflächenimpedanz von dem Wert, welchen die Oberflächenimpedanz des Hohlleiters 1
in dem nicht mit Vertiefungen versehenen Teil besitzt, zu erzielen, bis zu dem Wert der Oberflächenimpedanz,
welche der Hohlleiter 2 in der Verbindungsebene 3 besitzt. Wie in der Figur dargestellt,
sind die Vertiefungen derart angebracht, daß der wirksame innere Durchmesser des Hohlleiters konstant
bleibt.
In der F i g. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Hierbei ist der Hohlleiter 1
unverändert, während die Querschnitte des in das Dielektrikum 2 b eingebetteten schraubenförmigen
Drahtes des Hohlleiters 2 in Richtung auf die Verbindungsebene 3 verkleinert werden. Die Verkleinerung
des Querschnitts kann hierbei stetig erfolgen oder stufenförmig vorgenommen werden. Die Dimensionierung
erfolgt wieder in der Weise, daß die beiden verschiedenen Oberflächenimpedanzen der zu
verbindenden Hohlleiter 1 und 2 möglichst reflexionsfrei aneinander angepaßt werden. Wie in der Figur
dargestellt ist, bleibt der wirksame innere Durchmesser des Hohlleiters konstant.
Die Erfindung kann verwendet werden, falls zwei runde Hohlleiter verschiedener Konstruktion und somit
verschiedener Oberflächenimpedanzen miteinander verbunden werden sollen, z. B. ein gewöhnlicher
Rundhohlleiter mit einem sogenannten Spiralhohlleiter. Als flexibler Hohlleiter kann außerdem ein aus
einzelnen Metallringen aufgebauter Hohlleiter oder ein sogenannter Wellrohrhohlleiter verwendet werden.
In der F i g. 3 ist ein solches Ausführungsbeispiel
dargestellt, bei welchem als flexibler Hohlleiter ein aus einzelnen Metallscheiben zusammengesetzter
Hohlleiter verwendet wird. Dieser soll erfindungsgemäß mit dem normalen Rundhohlleiter 1 verbunden
werden. Wie man der Figur entnimmt, ist der Hohlleiter 2 aus Metallringen 2d aufgebaut, welche
durch weitere Ringe 2e aus dielektrischem Material gegeneinander isoliert sind. Wie in der Figur dargestellt
wird, besitzt der Hohlleiter 1 zur Änderung seiner Oberflächenimpedanz an der Verbindungsstelle
auf seiner Innenseite angebrachte Vertiefungen la, wie sie bereits in der Fig. 1 beschrieben wurden.
Gleichzeitig wird die Oberflächenimpedanz des Hohlleiters 2 durch entsprechende Wahl der Abstände
zwischen den Metallringen 2 d (beispielsweise durch stetiges Ändern der Dicke der dielektrischen
Ringe 2e) geändert. Diese beiden Methoden zur Änderung der Oberflächenimpedanz können natürlich
auch einzeln angewendet werden. Wie aus der Figur zu ersehen ist, bleibt auch hierbei der wirksame innere
Durchmesser des Hohlleiters konstant.
Die beschriebene Änderung der Oberflächenimpedanz kann stufenförmig erfolgen oder stetig vorgenommen
werden, wobei die stetige Abänderung linear erfolgen kann oder nach einer binominalen
oder exponentiellen Reihe möglich ist.
Claims (6)
1. Koppelanordnung zur Anpassung von zwei runden, mit ihren Enden aneinanderstoßenden
Hohlleitern, welche zur Übertragung von H01-Wellen Verwendung finden und deren Oberflächenimpedanzen
mindestens über den größeren Teil ihrer Länge voneinander verschieden sind, wobei mindestens eines der Hohlleiterenden auf
seinem inneren Umfang mit Vertiefungen versehen ist, deren Einschnittiefe sich längs des Hohlleiters
derart fortschreitend ändert, daß ein stufenweiser Übergang der Oberflächenimpedanzen
der zu verbindenden Hohlleiterenden erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß diese Vertiefungen
derart angebracht sind, daß der wirksame innere Durchmesser des Hohlleiters konstant
bleibt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des normalen Rundhohlleiters
im Innern mit Vertiefungen versehen ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tiefe und/oder Breite dieser
Vertiefungen gegen das Ende des Rundhohlleiters hin zunehmen.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Bandes
bzw. Drahtes, aus welchem die Metallspirale des flexiblen Hohlleiters besteht, in Richtung auf das
Hohlleiterende hin abnimmt.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines aus einzelnen
Metallringen bestehenden flexiblen Hohlleiters der Abstand dieser Ringe am Ende des
Hohlleiters von dem normalen Abstand verschieden ist.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren
Abmessungen am Ende des bzw. der Hohlleiter stufenförmig oder stetig geändert werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 600 169, 2 912 695.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 083 363.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
309 779/163 1.64 © Bundesdruckerei Berlin
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1960
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