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DE864114C - Gerillter rohrfoermiger Leiter, insbesondere fuer die UEbertragung von Hochfrequenzstroemen - Google Patents

Gerillter rohrfoermiger Leiter, insbesondere fuer die UEbertragung von Hochfrequenzstroemen

Info

Publication number
DE864114C
DE864114C DES3172A DES0003172A DE864114C DE 864114 C DE864114 C DE 864114C DE S3172 A DES3172 A DE S3172A DE S0003172 A DES0003172 A DE S0003172A DE 864114 C DE864114 C DE 864114C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shell
shaped
support
grooves
conductor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES3172A
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Dipl-Ing Lintzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES3172A priority Critical patent/DE864114C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE864114C publication Critical patent/DE864114C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/18Coaxial cables; Analogous cables having more than one inner conductor within a common outer conductor
    • H01B11/1808Construction of the conductors

Landscapes

  • Waveguides (AREA)

Description

  • Gerillter rohrförmiger Le#iter, insbesondere für die Ubertragung von Hochfrequenzströmen Die Erfindung betrifft rohrförmige Leiter, die mit einem Stützkern versehen sind, um die rohrförmigen Leiter mit möglichst dünner Wandung ausführen zu können. Derartige rohrförmige Leiter werden mit Vorteil für die Übertragung von Hochfrequenzströnien verwendet. Bei größerem Durchmesser der rohrförmigen Leiter wird der Stützkern zweckmäßig ebenfalls rohrförmig ausgebildet. Eine diesbezügliche bekannte Ausführung besteht darin, gut leitende Bänder mit zusätzlichen Verstärkungsschichten zu versehen und diese zu Bändern mit halbkreisförmigem Querschnitt, d.h. zu halbschalenförmigen Bändern, zu formen. Diese werden zum rohrförmigen Leiter derart zusammengefaßt, daß die Seitenränder der Bänder stumpf gegeneinanderstoßen und damit einen selbsttragenden Hohlleiter ergeben. Dabei bilden die zusätzlichen Verstärkungsschichten, die mit den gut leitenden Schichten vorzugsweise durch Verkleben verbunden sind, gleichsam den Stützkern für den dünnen rohrförmigen Leiter. Um dem rohrförmigen Leiter einschließlich der Stützschichten die gewünschte Biegsamkeit zu verleihen, ist es bekannt, ihn in Abständen mit Querrillen oder mit in offenen Schraubenwindungen verlaufenden Rillen zu versehen. Durch diese Rillen, die verhältnismäßig tief ausgeführt werden müssen, wird aber der elektrische Widerstand für die Hochfrequenzströme nicht unmerklich erhöht.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, bei mit einem Stützkern versehenen gerillten rohrförmigenLeitern den elektrischen Widerstand herabzusetzen, ohne die Biegsamkeit des Leiters wesentlich zu beeintrgchtig -Qn, -Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Rillen des möglichst dünnwandigen rohrförmigen Leiters flacher ausgeführt werden als die Rillen des Stützkernes. Der Stützkern selbst kann je nach den vorliegenden Verhältnissen als Vollkern ogler als Hohlkern ausgebildet sein-. Für den- Stützkern werden entweder biegsame Metalle, wie- Eisen, Aluminium und gegebenenfalls auch Kupfer, oder auch formfeste Isolierstoffe verwendet. Bei Ausbildung des Stützkernes als Vollkern kann dieser auch aus einem gummiartigen Stoff bestehen. Die Verwendung von Kupfer für den Stützkern kommt dann in Frage, wenn auch der Stützkern für die Stromübertragung mit benutzt werden soll.
  • Die Figuren der Zeichnung zeigen einige Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Nach der Fig. i ist der als. Vollkern mit rundem Querschnitt ausgebildete Stützkern io zur Erzielung einer ausreichenden Biegsamkeit in Äbständen mit den verhältnismäßig tiefen Querrillen ii versehen. Dicht auf dem Stützkern io liegt der dünnwandige rohrförinige Leiter 12, der beispielsweise aus einem längs verlaufenden rohrförmig gebogenen Band besteht, dessen Seitehränder entweder stumpf aneinanderstoßen oder sich gegenseitig überlappen oder auch miteinander vereinigt sind, beispielsweise durch Verfalzung, Verlötung oder Verschweißung. An den Querrillenstellen ii des Stützkernes sind in den rohrförmigen Leiter 12 die 'Ouerrillen 13 eingedrückt, die erfindungsgemäß jedoch wesentlich flacher als die Querrillen ii ausgeführt sind. Ein derart ausgebildeter rohrförmiger Leiter weist zu gleicher Zeit die Vorteile eines geringen Aufwandes an gut leitendem Material, einer verhältnismäßig großen Biegsamkeit und einer verhältnismäßig großen Leitfähigheit auf.
  • Die Fig. 2 zeigt einen aus zwei halbschalenförmigen Bändern- bestehenden rohrförmigen Leiter bzw. Hohlleiter, der mit Vorteil als Innenleiter für koaxiale Hochfrequenzkabel verwendbar ist. Der Stützkern besteht aus den beiden halbschalenförmigen Bändern 14 und 15 mit den in Abgtänden vorgesehenen Queirillen 16, die zur Erzielung einer möglichst großen Biegsamkeit verhältnismäßig tief ausgeführt sind. Die Querrillen 16 der beiden Bänder 14 und 15 sind in Längsrichtung gegeneinander versetzt, so daß die Querrillen zur gegen--geitig6n'- Abstützung der - halbschalenförmigen Bänder 14 und 15 beitragen, wenn diese, wie, dar-- 'mit ihren Seitenrändern stumpf aufeinänderliegen. Mit den halbschalenförinigen Stützbän'dein -14 und i5 werden die dünnen gut leitenden Bänder E7 und 18 verbtmden, in die an den Quer-_#illensfellen 16 die wesentlich flacher ausgeführten Rilleii i# eingedrückt sind. Versuche haben gezeigt, daß'man auf diese Weise einen Hochfrequenzhohlleiter erhält, der bei kaum merklicher Verminderung --der Bi#gs#amkeit'eine wesentlich vergrößerte Leitfähigkeit 'für» die Hochfrequenzströme aufweist. Während beispielsweis e- bei einem bekannten Hohlleite#r mit einein Außendurchmesser von. 2o mm und mit -in Abständen von 4o mm angeordneten,- :2 mm tiefen Querrillen die zusätzliche Widerstandserhöhung durch die Querrillen etwa i:2% beträgt, wird die Widerstandserhöhung durch die Querrillen bei der Ausführung gemäß der Erfindung auf nur etwa 2, bis 3 % herabgesetzt.
  • Aus der Fig. 3 ist in einem vergrößerten Querschnitt ersichtlich, wie man beispielsweise die gut leitenden halbschalenförmigen Bänder 17 bzw. 18 mit den halbschalenförmigen Stützbändern 14 bzw. 15 vereinigen kann. Danach sind die Seitenränder des etwas breiter ausgeführten halbschalenförmigen Bandes 17 um die Seitenränder des halbschalenförmigen Bandes 14 herumgelegt. Dieses Herumfalzen der Seitenränder des halbschalenförmigen Bandes 17 wird zweckmäßig nur im Bereich zwischen den Querrillen 16 des Stützbandes 14 vorgenommen. An den Querrillenstellen werden die Seitenränder des Bandes 17 an den Enden der Querrillen 16 zum Aufliegen gebracht. Da das gut leitende Band 17 verhältnismäßig dünn ausgeführt ist, läßt es sich 'leicht der Form des Stützbandes an den Querrillenstellen anpassen. Es ist dabei aber auch möglich, das gut leitende Band zu beiden Seiten jeder Querrille etwas einzuschneiden bzw. einzureißen. Es kann zweckmäßig sein, die dünnen gut leitenden Bänder zu beiden Seiten der Ouerrillen durch zusätzliche kleinere Rillen oder sonstige Einkerbungen an den Stützbändern festzulegen. Eine diesbezügliche Ausführung wird in der Fig. 4 gezeigt, die ein halbschalenförmiges Band im Längsschnitt an der Querrillenstelle zeigt. Hiernach ist das halbschalenförmige Stützband 14 zu beiden Seiten der verhältnismäßig tiefen Querrille 16 mit zwei flachen Querrillen 2o versehen, in die das dünne gut leitende Band 17 fest eingedrückt wird.
  • Die beiden halbschalenförmigen Bänder des beispielsweise in der Fig. :2 dargestellten Hohlleiters können durch verschiedene Mittel und Maßnahmen. zusammengehalten werden, z. B. durch um den Hohlleiter in offenen Windungen gewickelte Bänder, Fäden, Kordeln od. dgl. oder durch auf den Hohlleiter in Abständen aufgebrachte Abstandhalterscheiben. Ferner können die Halbschalen durch innen angebrachte Mittel zusammengehalten werden, wofür schon Vorschläge vorliegen.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Beispielsweise kann .das rohrförinige Stützorga:h abweichend -von dem Ausführungsbelspiel gemäß der Fig. 2 auch -,äus einem einzigen rohrförthig gebogenen Band- bestehen, dessen Seitdnränder stumpf aneinanderstoßen. An den in Abständen aufeinanderfolgenden Querrillenstellen können auch mehrere dicht aufeinanderfolgende Querrillen vorgesehen sein. Es liegt ebenfalls im Rahmen der Etfindung, den dünnwandigen röhrförmigen Leiter nicht in jede Rille des Stützkernes flach einzudrücken. Der Stützkern kann auch durch in'Abst4ndgn angeordnete, Stützkörper gebildet werden, wobei der rohrförmige Leiter in die zwischen den aufeinanderfolgenden Stützkörpern befindlichen Zwischenräume eitigedrückt wird. Dieln der Fig.- 3 gezeigte Vereinigung eines dünnen gut leitenden halbs halenförtnigen e - -C Bandes mit einem dickeren halbschalenförmigen Stützband durch Umlegen der Seitenränder kann mit Vorteil auch für'solche rohrförmigen Leiter angewendet werden, die nicht mit zusätzlichen Querrillen versehen sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerillter rohrförmiger Leiter mit einem ebenfalls gerillten Stützkern, insbesondere für Hochfrequenzzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Rillen des möglichst dünnwandigen Leiters flacher als die Rillen des Stützkernes ausgeführt sind.
  2. 2. Rohrförmiger Leiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkern als Hohlrohr ausgeführt ist. 3. Leiter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der rohrförmige Leiter als auch das Stützrohr aus zwei längs verlaufenden halbschalenförmig.en Bändern mit in Abständen angeordneten Querrillen bestehen. 4. Leiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die halbschalenförmigen Bänder des Leiters mit den halbschalenförmigen Stützrohrbändern im Bereich zwischen den Rillen durch zusätzliche Mittel und Maßnahmen verbunden sind. 5. Leiter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenränder der dünnen halbschalenförmigen Bänder des Leiters um die Seitenränder der halbschalenförmigen Stützbänder herumgelegt sind. . 6. Leiter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die halbschalenförmigen Stützbänder beiderseits der zur Erhöhung der Biegsamkeit vorgesehenen Querrillen mit zusätzlichen flachen Rillen oder sonstigen Einkerbungen versehen sind, in die die halbschalenförnligen gut leitenden Bänder eingedrückt sind. 7. Leiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkern als massiver runder Formstrang mit in Abständen eingeformten Querrillen ausgebildet ist und gegebenenfalls aus einem gummiartigen Isolierstoff besteht. g. Leiter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkern aus in Abständen angeordneten Stützkörpern besteht und der rohrförmige Leiter in die zwischen den aufeinanderfolgenden Stützkörpern befindlichen Zwischenräume eingedrückt ist.
DES3172A 1950-05-06 1950-05-06 Gerillter rohrfoermiger Leiter, insbesondere fuer die UEbertragung von Hochfrequenzstroemen Expired DE864114C (de)

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DE864114C true DE864114C (de) 1953-01-22

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