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DE1161302B - Steuervorrichtung fuer vom Wagendurchlauf betaetigte Ruecklaufsperren fuer Foerderwagen - Google Patents

Steuervorrichtung fuer vom Wagendurchlauf betaetigte Ruecklaufsperren fuer Foerderwagen

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Publication number
DE1161302B
DE1161302B DEK42976A DEK0042976A DE1161302B DE 1161302 B DE1161302 B DE 1161302B DE K42976 A DEK42976 A DE K42976A DE K0042976 A DEK0042976 A DE K0042976A DE 1161302 B DE1161302 B DE 1161302B
Authority
DE
Germany
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lock
switch
train
operated
car
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Granted
Application number
DEK42976A
Other languages
English (en)
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DE1161302C2 (de
Inventor
Dietrich Kamps
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Koppers GmbH
Original Assignee
Heinrich Koppers GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Koppers GmbH filed Critical Heinrich Koppers GmbH
Priority to DEK42976A priority Critical patent/DE1161302B/de
Publication of DE1161302B publication Critical patent/DE1161302B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1161302C2 publication Critical patent/DE1161302C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/002Control or safety means for heart-points and crossings of aerial railways, funicular rack-railway
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K7/00Railway stops fixed to permanent way; Track brakes or retarding apparatus fixed to permanent way; Sand tracks or the like
    • B61K7/02Track brakes or retarding apparatus
    • B61K7/04Track brakes or retarding apparatus with clamping action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für vom Wagendurchlauf betätigte Rücklaufsperren für Förderwagen Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuervorrichtung für vom Wagendurchlauf betätigte Rücklaufsperren für Förderwagen auf einer Gefällestrecke, welche abhängig vom Überschreiten einer Höchstgeschwindigkeit beim Wagenlauf in Abwärtsrichtung die Sperren schließt.
  • An Förderwagen zum Fördern von beispielsweise in Steinbrüchen, Tongruben oder sonstigen tief gelegenen Stellen gewonnenem Gut hat nan meistens keine Bremsen vorgesehen, da diese nad einem Losreißen einzelner Wagen oder des ganzeäWagenzuges nicht ohne Gefährdung des Bedienungtmannes bedient werden können. Besteht die Mögichkeit, das Gleis im Gefälle mit einem gewissen Abtnd von der Arbeitsstelle in der Grube in einer Kurvttzu verlegen, so daß losgerissene Wagen in der K e aus der Bahn geworfen werden, ohne an die A itsstelle zu gelängen und die Arbeiter zu gefähr n, so liegt hierin eine unter Umständen ausreichen Sicherung. In den meisten Fällen ist dieses jedoc aus Platzgründen nicht möglich, und es müssen her Sicherungsmaßnahmen vorgesehen werden, u bei einem Losreißen von Wagen, insbesondere bei Aufwärtsziehen eines beladenen Wagenzuges, z vermeiden, daß die mit hoher Geschwindigkeit ab rts fahrenden Wagen die Arbeiter gefährden.
  • Selbsttätig wirkende Bremsen sind derartige Förderwagen nicht nur zu kostspielig, s lern auch gewöhnlich bei dem rauhen Betrieb inf e der starken Verschmutzung meistens nicht wirks .
  • Es sind mechanisch betätigte Steuer ichtungen für vom Wagendurchlauf betätigte Rü aufsperren für Förderwagen bekannt, die beim rschreiten einer bestimmten Höchstgeschwindigke' beim Wagenlauf in Abwärtsrichtung durch Hebe schlag die Sperre schließen. Diese Vorrichtungen en jedoch nicht, wenn der ungewollte Wagenlauf Abwärtsrichtung kurz vor der Steuervorrichtung ginnt, also die bestimmte Geschwindigkeit noch n t erreicht ist. Ferner müssen diese bekannten hanischen Steuervorrichtungen ständig überwacht erden, da ihre Wirksamkeit von dem nur bei hohe agenlaufgeschwindigkeit erfolgenden Auswerfen es Sperrhebels durch den Steuerhebel abhängt, aber bei verschmutzten Gelenken nicht immer eint.
  • Es ist ferner eine Steuervorrichtung f am Gleis angeordnete Bremsen zum selbsttätigen egeln der Geschwindigkeit von auf einer Gefällestre e abwärts laufenden Förderwagen bekannt, wob ein die Bremse öffnendes Magnetventil über ein an einem Schaltrelais durch einen vor der B°em angeordneten Schalter betätigtes Zeitrelais einge altet und durch einen in seinem Selbsthaltekreis hinter der Bremse angeordneten Auslaufschalter abgeschaltet wird. Hierbei ist eine Sicherung gegen ein ungewolltes Abwärtslaufen der Förderwagen nicht vorgesehen.
  • Die Erfindung besteht darin, am Gleis in Aufwärtsfahrtrichtung hinter jeder Sperre einen mechanisch gesteuerten Schalter anzuordnen, der mit Hilfe eines am letzten Wagen des Zuges angebrachten Anschlags nur bei Aufwärtsfahrtrichtung betätigt wird und dabei das Schließen der Sperre hinter dem vorbeigefahrenen Zug bewirkt, und daß ferner in Aufwärtsfahrtrichtung hinter jeder Sperre zwei weitere, mechanisch von einem Anschlag am letzten Wagen des Zuges gesteuerte Schalter anggordnet sind, die nur bei Abwärtsfahrt eines Wagens oder des Zuges betätigt werden und mittels derer in an sich bekannter Weise ein Zeitrelais derart gesteuert wird, daß es nur bei zu hoher Abwärtsfahrgeschwindigkeit das Schließen der Sperre veranlaßt.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß der aufwärts gezogene Wagenzug nach Betätigen eines im kurzen Abstand (beispielsweise von 2 m) von der Sperre liegenden Schalters durch den letzten Wagen das Gleis sperrt, so daß nunmehr nach Passieren dieser Sperre sich etwa losreißende Wagen oder bei Reißen des Seiles der Wagenzug von dieser Sperre aufgehalten wird. Eine solche Sperre ist in einem bestimmten Sicherungsabstand vor der Arbeitsstelle und mindestens unmittelbar hinter der Abfahrtsstelle am oberen Ende des Gefälles erforderlich, wobei es zweckmäßig sein kann, je nach Länge der Gefällestrecke noch weitere Sperren zwischen diesen beiden Endsperren anzubringen.
  • Es können somit auch beim Abwärtsfahren eines Leerzuges sich etwa vom Zug lösende Leerwagen nicht mit hoher Geschwindigkeit in die Arbeitsstelle 309779/4 gelangen. Infolge des nach der Durchfahrt des Wagenzuges bei der Aufwärtsfahrt zwangläufig erfolgenden Schließens jeder Sperre ist eine größere Sicherheit gewährleistet, da die Wirksamkeit der Sperre bei der Aufwärtsfahrt des beladenen und daher in besonderer Weise abzusichernden Wagenzuges nicht wie bei den bekannten mechanischen Steuervorrichtungen von der Geschwindigkeit der losgerissenen, abwärts laufenden Wagen abhängt. Weiterhin ist eine besondere Überwachung nicht erforderlich, da ein Versagen der Sperren jederzeit ohne weiteres durch optische oder akustische Signale festgestellt werden kann.
  • Der Leerzug kann erst wieder abwärts fahren, nachdem mit einem an der Seilwinde angeordneten Hauptschalter alle Sperren geöffnet sind. Die erfindungsgemäß vorgesehenen Schalter. die bei der Abwärtsfahrt mitwirken, verhindern aber, daß sich losreißende Wagen auch bei dieser Betriebsphase Schaden anrichten können.
  • Die Schaltung der Steuervorrichtung gemäß der Erfindung wird vorzugsweise derart ausgeführt, daß im Stromkreis jedes Sperrmagneten, der in stromlosem Zustand die Sperre geschlossen hält, ein Ruhekontakt des bei der Aufwärtsfahrt betätigten Schalters in Reihe mit einem Ruhekontakt des zweiten bei der Abwärtsfahrt betätigten Schalters angeordnet ist, welch letzterer von einem Ruhekontakt des abfallverzögerten Zeitrelais überbrückt ist, und daß im. Stromkreis des Zeitrelais ein Arbeitskontakt des ersten bei der Abwärtsfahrt betätigten Schalters liegt.
  • Dadurch wird erreicht, daß bei der normal verlaufenden Abwärtsfahrt des Wagenzuges der überbrückungsstromkreis, der durch das Zeitrelais infolge Betätigung des ersten Endschalters, der den Stromkreis unterbricht, wieder geschlossen ist und somit die Sperre, die nur bei nicht geschlossenem Stromkreis wirksam ist, nicht betätigt wird.
  • Löst sich jedoch der letzte Wagen vom Wagenzug oder der Wagenzug vom Zugteil, so wird der zweite Endschalter infolge der mit größerer Geschwindigkeit auf dem Gefälle abwärts fahrenden Wagen schneller betätigt, als das Zeitrelais wieder den Stromkreis geschlossen hat. Der Stromkreis wird daher durch den zweiten Endschalter vollständig unterbrochen und löst die in kurzem Abstand hinter diesem liegende Sperre, die dann den oder die Wagen aufhält.
  • Die Sperre kann in beliebiger Weise ausgebildet sein und aus einem um 90° auf das Gleis mittels eines Hebelgetriebes schwenkbaren Auflaufstückes nach Art eines Bremsschuhes bestehen. Das Blokkierungsstück kann aber auch in waagerechter Ebene auf das Gleis geschoben werden. Die Betätigung kann sowohl durch einen Elektromagneten als auch durch einen Getriebe- oder Kolbenmotor erfolgen, der mittels des zugehörigen Endschalters über ein Relais das in der Zuleitung liegende Blockierungsstück betätigt.
  • Die Rücklaufsperre kann aber auch dadurch gebildet werden, daß eine oder beide Schienen des Gleises mit Zwischenstücken versehen sind, die in Gelenken hoch oder seitlich ausschwenkbar sind.
  • Ferner kann die Sperre aus einer Weiche bestehen, die von der Betätigungseinrichtung im Falle der Gefahr betätigt wird und den Wagen oder den Wagenzug seitlich ausfährt, wenn hierfür Platz vorhanden ist. In der Weiche kann auch ein schräger, als Bremse wirkender Achsenauflauf angeordnet sein, so daß ein Auswerfen des Wagen; aus dem Gleis vermieden wird. Eine solche Bremsung kann auch im Gleis vorgenommen werden, z. B. dadurch, daß eine an dem Wagen angeordnete. unter Federdruck stehende Bremsplatte von einem zwischen den Gleisen liegenden, als Sperre wirkenden und aufwärts schwenkbaren Bremsstück gefaßt wird.
  • Diese an sich bekannten Bauarten der Sperre sind nicht Gegenstand der Erfindung.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden beschrieben. F i g. 1 zeigt eine Ausführungsform einer Rücklaufsperre im lotrechten Schnitt; F i g. 2 stellt schematisch die Anordnung der Steuervorrichtung von oben auf das Gleis gesehen dar; F i g. 3 zeigt das Schaltschema einer Steuervorrichtung für die elektrische Betätigung.
  • Bei der in F i g. 1 dargestellten, im einzelnen nicht Gegenstand der Erfindung bildenden Rücklaufsperre ist an der einen Schiene 1 des Gleises, das auf den Schwellen 2 ;elagert ist, in einem Gelenk 3 ein nach Art eines B-emsschuhes ausgebildetes Sperrstück 4 angeordnet, las in der Zeichnung in der Schließstellung darstellt ist. An ihm ist in einem Gelenk 5 eine kurze Lische 6 angelenkt, die in einem Gelenk 7 mit einem Iappelhebel 8 verbunden ist; dieser ist in einem an litrechten Stützen 10 angeordneten Gelenk 9 gelagat. Der Hebelarm 11 des Doppelhebels 8 ist über ein ielenk 12 mit einer lotrechten Stange 13 verbunden, lie in ihrem mittleren Teil den Kern eines Elektranagneten 14 bildet und mit ihrem Ende 15 einen I:derkäfig 16 durchsetzt, durch dessen Federdruck as Sperrstück 4 über die Hebel 6, 8 und 11 in der Sprrlage gehalten wird, wenn der Elektromagnet 14. Bromlos ist.
  • Bei der i F i g. 2 schematisch dargestellten Gefällestrecke verläuft das Gefälle in Richtung des . Pfeiles 17. Er beladene, nicht dargestellte Wagenzug wird somit i Richtung des Pfeiles 18 über das Gleis aufwärts gegen. Das Gleis ist in einem bestimmten Sicherheitsastand von der nicht dargestellten Arbeitsstelle c:r Grube mit einer Rücklaufsperre 19 und in eines kurzen Abstand oberhalb der Ablaufstrecke miviner Rücklaufsperre 20 versehen. Zwischen dieseibeiden Sperren können weitere Sperren vorgesehen ;in.
  • Etwa 2 rrhinter der Sperre 19 (in Aufwärtsfahrtrichtung gehen) ist ein Schalter 21 und hinter der Sperre 20 ei Schalter 22 an je einer der Schwellen 2 angeordnet. Die Schalter 21 und 22 werden von einem Ansdag betätigt, der an dem letzten Wagen des in Rie;ung des Pfeiles 18 aufwärts bewegten Zuges angerdnet ist. Hinter dem Schalter 21 und gegebenenfis auch hinter dem Schalter 22 bzw. weiteren, nichdargestellten Schaltern für die Aufwärts-Bewegung ad Schalter 24 und 25 angeordnet, die jedoch so isgebildet sind, daß sie nur bei der Abwärtsbewegng in Richtung des Pfeiles 17 von dem Wagen beugt werden.
  • Bei der .ufwärtsbewegung des Wagenzuges wird beim Betäten des Schalters 21 der Magnet 14 abgeschaltet, stdaß die Stange 13 das Sperrstück 4 aus der strichpnktiert dargestellten Öffnungsstellung in die Schließellung schwenkt. In gleicher Weise wird die Sperre) nach Betätigen des Schalters 22 durch den letzterWagen des Wagenzuges in die Schließstellung geracät, so daß bei einem Losreißen von Wagen nur ein kurzer Rücklaufweg bis zur Sperre 20 zurückzulegen ist.
  • In der Schaltung nach F i g. 3 sind nur die bei Abwärtsbewegung des Leerzuges zu betätigenden, der Sperre 19 zugeordneten Schalter 24 und 25 berücksichtigt.
  • Vor der Abwärtsbewegung des Leerzuges wird ein Hauptschütz 26 betätigt, wodurch der Stromkreis der einzelnen Magneten 14 sämtlicher Sperren 19 und 20 geschlossen wird. Dadurch werden die Sperrstücke 4 vom Gleis abgehoben.
  • Beim Abwärtsfahren des Wagenzuges ist eine Betätigung der Schalter 21 und 22 ohne Einfluß auf die Lage der Sperren 19 und 20, da diese Schalter nur bei der Aufwärtsfahrt betätigt werden, während bei der Abwärtsfahrt nur die Schalter 24 und 25 betätigt werden. Zunächst wird der in einem Abstand von beispielsweise 10 m vor der Sperre 19 oder auch vor der Sperre 20 angeordnete Schalter 24 betätigt. Der Schalter 24 liegt in einer Leitung 27 (F i g. 3 ), in der auch ein Zeitrelais 28 mit festgelegter Abfallverzögerung angeordnet ist. Das Zeitrelais 28 erhält beim Betätigen des Schalters 24 Strom, zieht sofort an und öffnet seinen Kontakt 29, der im überbrückungsstromkreis 30 des zweiten Schalters 25 liegt. Der Schalter 25 hält aber den Stromkreis geschlossen, so daß der Sperrmagnet unter Strom bleibt und die Sperre geöffnet hält.
  • Die Abfallzeit des Zeitrelais 28 ist gerade so groß, daß der Kontakt 29 im Überbrückungsstromkreis 30 bei normaler Abwärtsfahrgeschwindigkeit des Wagenzuges kurz vor dem Betätigen des Schalters 25 ge-Qffn@@ W;rd B Öffnen des Schalters 25 durch den Wagenzug ist der Stromkreis für den Sperrmagneten bereits über den Kontakt 29 wieder geschlossen, bevor der Schalter 25 geöffnet ist; die Sperre 19 bzw. 20 bleibt also offen.
  • Löst sich aber ein Wagen vom Zug oder der Wagenzug von seinem Zugseil, so erhöht sich die Geschwindigkeit der Wagen so sehr, daß die Wagen den Schalter 25 schon erreichen, ehe die Verzögerungszeit des Zeitrelais 28 abgelaufen ist. Der Schalter 25 wird also bereits geöffnet, ehe der Kontakt 29 geschlossen ist, so daß der Stromkreis für den Sperrmagneten unterbrochen wird und das Sperrstück 4 die Sperre 19 schließt, wodurch die losgerissenen Wagen aufgehalten werden.
  • Mit dem Sperrstück 4 ist noch ein Schalter 32 gekuppelt, der eine Lampe 33 mit grünem Licht aufleuchten läßt, so daß der Bedienungsmann erkennen kann, daß das Gleis für die Abwärtsfahrt frei ist, während eine Lampe 34 mit rotem Licht anzeigt, daß das Gleis gesperrt ist. Mit der Sperrung des Gleises läßt sich auch der Antrieb der Seilwinde sperren. Mittels einer Nottaste 31 können in Störungsfällen sämtliche Gleissperren geschlossen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Steuervorrichtung für vom Wagendurchlauf betätigte Rücklaufsperren für Förderwagen auf einer Gefällestrecke, welche abhängig vom Überschreiten einer Höchstgeschwindigkeit beim Wagenlauf in Abwärtsrichtung die Sperren schließt, dadurch gekennzeichnet, daß am Gleis in Aufwärtsfahrtrichtung hinter jeder Sperre (z. B. 19) ein mechanisch gesteuerter Schalter (21) angeordnet ist, der mit Hilfe eines am letzten Wagen des Zuges angebrachten Anschlags nur bei Aufwärtsfahrtrichtung betätigt wird und dabei das Schließen der Sperre hinter dem vorbeigefahrenen Zug bewirkt, und daß ferner in Aufwärtsfahrtrichtung hinter jeder Sperre zwei weitere, mechanisch von einem Anschlag am letzten Wagen des Zuges gesteuerte Schalter (24 und 25) angeordnet sind, die nur bei Abwärtsfahrt eines Wagens oder des Zuges betätigt werden und mittels derer in an sich bekannter Weise ein Zeitrelais (28) derart gesteuert wird, daß es nur bei zu hoher Abwärtsfahrgeschwindigkeit das Schließen der Sperre veranlaßt.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis jedes Sperrmagneten (14), der in stromlosem Zustand die Sperre geschlossen hält, ein Ruhekontakt des bei der Aufwärtsfahrt betätigten Schalters (21) in Reihe mit einem Ruhekontakt des zweiten bei der Abwärtsfahrt betätigten Schalters (25) angeordnet ist, welch letzterer von einem Ruhekontakt (29) des abfallverzögerten Zeitrelais (28) überbrückt ist, und daß im Stromkreis des Zeitrelais (28) ein Arbeitskontakt des ersten bei der Abwärtsfahrt betätigten Schalters (24) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 271823, 249 984, 263 249; deutsche Auslegeschriften Nr. 1080 500, 1076 731, 1024 549; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1726 366. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1111234.
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