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DE1160891B - Schaltung zur Weitergabe einer Information von einem Magnetkern zu einem anderen Magnetkern - Google Patents

Schaltung zur Weitergabe einer Information von einem Magnetkern zu einem anderen Magnetkern

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Publication number
DE1160891B
DE1160891B DEI16487A DEI0016487A DE1160891B DE 1160891 B DE1160891 B DE 1160891B DE I16487 A DEI16487 A DE I16487A DE I0016487 A DEI0016487 A DE I0016487A DE 1160891 B DE1160891 B DE 1160891B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
winding
input
output
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI16487A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Charles Paulsen
Rabbit Trail
Allan Arthur Kahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US528594A external-priority patent/US2907987A/en
Priority claimed from US548581A external-priority patent/US2919354A/en
Priority claimed from US625826A external-priority patent/US2904779A/en
Priority claimed from US757482A external-priority patent/US3163771A/en
Priority claimed from US769838A external-priority patent/US3077585A/en
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1160891B publication Critical patent/DE1160891B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F7/00Methods or arrangements for processing data by operating upon the order or content of the data handled
    • G06F7/38Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation
    • G06F7/383Methods or arrangements for performing computations using exclusively denominational number representation, e.g. using binary, ternary, decimal representation using magnetic or similar elements
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C19/00Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers
    • G11C19/02Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements
    • G11C19/04Digital stores in which the information is moved stepwise, e.g. shift registers using magnetic elements using cores with one aperture or magnetic loop
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K19/00Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits
    • H03K19/02Logic circuits, i.e. having at least two inputs acting on one output; Inverting circuits using specified components
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  • Control Of Stepping Motors (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 03 k
Deutsche Kl.: 21 al-37/64
Nummer: 1 160 891
Aktenzeichen: 116487 ΓΧ c / 21 a
Anmeldetag: 26. Mai 1959
Auslegetag: 9. Januar 1964
In den zur Ausführung von Rechen- und Steuerfunktionen dienenden Schaltkreisen elektronischer Geräte zur Datenverarbeitung verwendet man zum Aufbau der logischen Elementarschaltungen seit einiger Zeit neben den bisher üblichen Röhren, Dioden und Transistoren auch die wegen ihrer großen Betriebssicherheit und ihres geringen Raum- und Leistungsbedarfes vorteilhaften Magnetkerne mit nahezu rechteckiger Hystereseschleife. Da beim Ummagnetisieren eines Magnetkernes in jeder seiner Wicklungen eine Spannung induziert wird, muß in derartigen Schaltkreisen die rückwärtige Übertragung der Information an einen vorgeschalteten Magnetkern verhindert werden. In den bisher bekannten derartigen Schaltkreisen schaltet man dazu in den Übertragungsstromkreis zwischen zwei Magnetkernen Dioden ein, welche das Wirksamwerden unerwünschter Impulse verhindern. Dies hat den Nachteil, daß wegen der Empfindlichkeit der Dioden gegen mechanische und thermische Einflüsse die Betriebssicherheit und Lebensdauer der Schaltung verringert wird und wegen des relativ hohen Durchlaßwiderstandes der Dioden hochohmige Wicklungen mit großer Windungszahl erforderlich werden. Es wurden auch schon Schaltkreise vorgeschlagen, in welchen die Bauelemente zur rückwärtigen Sperrung ebenfalls Magnetkerne sind.
Eine solche bekannte Schaltung wird in einem Schieberegister verwendet, in welchem jeder Speichermagnetkern über je einen Sperrmagnetkern mit den benachbarten Zwischenspeichermagnetkernen verkoppelt ist. Eine Wicklung auf den Speicher- oder Zwischenspeicherkernen ist mit je einer Wicklung der benachbarten Sperrmagnetkerne zu einer Schleife verbunden, in die ein ohmscher Widerstand eingeschaltet ist. Der Wickelsinn der Wicklungen ist derart gewählt, daß beim Löschen eines Speicher- oder Zwischenspeicherkernes der folgende Sperrmagnetkern und der folgende Zwischenspeicher- oder Speicherkern in den Eins-Zustand gekippt werden, der davorliegende Sperrmagnetkern aber im Null-Zustand bleibt. Die Rückwärtsübertragung wird bei dieser bekannten Anordnung dadurch vermieden, daß beim Zurückkippen des Sperrmagnetkernes am dahinterliegenden Speicheroder Zwischenspeicherkern noch der Fortschaltimpuls anliegt, der diesen Kern in den Null-Zustand brachte. Die in der Schleife induzierte Energie wird in dem ohmschen Widerstand in der Schleife vernichtet. In diesem Schieberegister hat die Wicklung eines Speicheroder Zwischenspeicherkernes mehr Windungen als die in Serie liegende Wicklung des folgenden Sperrmagnetkernes. Hierdurch wird erreicht, daß gleichzeitig mit einem Sperrmagnetkern nur der folgende Speicher-Schaltung zur Weitergabe einer Information
von einem Magnetkern
zu einem anderen Magnetkern
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen
Gesellschaft m. b. H.,
Sindelfingen (Württ.), Tübinger Allee 49
Als Erfinder benannt:
Robert Charles Paulsen,
Rabbit Trail, Poughkeepsie, N. Y.,
Allan Arthur Kahn, Bronx, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 27. August 1958
(Nr. 757 482)
oder Zwischenspeicherkern, nicht aber der folgende Sperrmagnetkern in den Eins-Zustand gekippt wird. Um zu vermeiden, daß in der anderen mit dem Sperrmagnetkern verkoppelten Schleife der Speicher- oder Zwischenspeicherkern umgekippt wird und damit die Information verlorengeht, wird der Sperrmagnetkern so langsam zurückgestellt, daß der in der Schleife induzierte Impuls so klein wird, daß durch ihn der neu eingestellte Speicher- oder Zwischenspeicherkern nicht gelöscht wird.
Dieses bekannte Schieberegister benötigt mindestens drei Impulsgeneratoren und je Schleife einen Widerstand. Zum fehlerfreien Arbeiten der Schaltung ist es erforderlich, daß die Rückstellung der Sperrmagnetkerne langsam erfolgt, was enge Toleranzen der Rückstellimpulse erfordert.
Bei einem weiteren bekannten Schieberegister liegt in jeder der Verbindungsleitungen zwischen den Speicherkernen und den Zwischenspeicherkernen eine Wicklung eines Sperrmagnetkernes. Die Sperrmagnetkerne sind derart vormagnetisiert, daß die in der Vorwärtsrichtung liegenden Sperrkerne durch die Impulse in die Sättigung getrieben werden und damit eine kleine Impedanz darstellen, während die Magnetisierung der in der Rückwärtsrichtung liegenden Sperrkerne durch die
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Impulse vermindert wird, so daß die Impedanz dieser Kerne so groß ist, daß eine Rückwärtsübertragung vermieden wird.
Zum Betrieb dieses Schiebespeichers werden außer den zwei Taktimpulsfolgen eine Gleichspannungsquelle benötigt.
Die Erfindung besitzt gegenüber dem Stand der Technik den Vorteil des geringeren Aufwandes. Wird beispielsweise ein Schiebespeicher aus erfindungsgemäßen Schaltungen aufgebaut, so sind zur Weiterschaltung dieses Schiebespeichers nur zwei Fortschaltimpulsfolgen erforderlich.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Weitergabe einer Information von einem Magnetkern (Eingangskern) zu einem anderen Magnetkern (Ausgangskern), in welcher die Rückwärtsübertragung durch einen dritten Magnetkern (Sperrkern) verhindert wird und die Ausgangswicklung des Eingangskernes mit der Eingangswicklung des Ausgangskernes und einer ersten Wicklung des Sperrkernes zu einer Schleife verbunden ist. Gekennzeichnet ist die Erfindung dadurch, daß die Windungszahl der Eingangswicklung des Ausgangskernes kleiner als die Windungszahl der ersten Wicklung des Sperrkernes ist, daß der Wickelsinn dieser beiden Wicklungen entgegengesetzt gerichtet ist und daß zur weitgehenden Kompensation des beim Ummagnetisieren des Ausgangskernes in den Ausgangszustand entstehenden Rückübertragungsimpulses der Sperrkern gleichzeitig und in der gleichen Richtung wie der Ausgangskern ummagnetisiert wird.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand zweier Ausführungsbeispiele näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 die idealisierte Hystereseschleife des in den Magnetkernen verwendeten Magnetmaterials, F i g. 2 das erste,
F i g. 3 das zweite Ausführungsbeispiel der Schaltung nach der Erfindung und
F i g. 4 das Impulsdiagramm für die zum Betrieb der Schaltungen nach F i g. 2 und 3 erforderlichen Taktimpulse.
Die Kurve in F i g. 1 stellt die Magnetfiußdichte B in Abhängigkeit vom angelegten Feld H für einen Magnetkern dar, der eine idealisierte rechteckige Hysteresekurve besitzt. In herkömmlicher Weise dienen die entgegengesetzten Remanenzzustände zur Darstellung binärer Informationen. Sie sind willkürlich mit »0« und »1« bezeichnet. Wenn eine »0« gespeichert ist, bewirkt ein Impuls, der an eine den Kern im entsprechenden Sinne umgebende Wicklung angelegt wird, daß die Kurve durchlaufen wird: wenn der Impuls endet, wird der Remanenzzustand »1« erreicht. Ein solcher Impuls wird nachstehend als »Schreibimpuls« bezeichnet. Ähnlich wird der Kern durch einen Impuls im umgekehrten Sinne an dieselbe oder eine andere Wicklung ausgelesen oder in den »O«-Zustand zurückgeschaltet, um festzustellen, welche Information gespeichert ist. Ein solcher Impuls wird nachstehend »Leseimpuls« genannt. Falls eine »1« gespeichert war, erfolgt beim Umschalten von »1« auf »0« eine große Kraftlinienfiußänderung und in der Ausgangswicklung wird eine entsprechend hohe Spannung erzeugt. Falls aber eine »0« gespeichert war, erfolgt nur eine geringfügige Magnetfhißänderung, und in der Ausgangswicklung wird ein vernachlässigbares Signal erzeugt.
Ein Punkt neben einer Klemme jeder Wicklung zeigt deren Wicklungssinn an. Ein Schreibimpuls ist ein positiver Impuls, der zu dein nicht mit einem Punkt gekennzeichneten Ende der Wicklung geleitet wird und zum Speichern einer »1« neigt, während ein Leseimpuls ein positiver Impuls ist. der an das mit einem Punkt gekennzeichnete Ende angelegt wird und dazu neigt, eine »0« zu speichern.
In F i g. 2 ist der Kern S mit einer ersten Wicklung 10 versehen, die sowohl als Eingangs- als auch als Ausgangswicklung wirksam und mit einer Ausgangswicklung 12 auf dem Eingangskern C1 sowie mit einer Eingangswickiung 14 auf dem Ausgangskern C2 verbunden ist. Diese Verbindung wird nachstehend als Schleife A bezeichnet. Einzugehende Informationen werden der Schaltung durch eine Eingangswicklung 16 auf dem Eingangskern C1 zugeführt, die mit einer Quelle X verbunden ist. und durch eine Eingangswicklung 18 auf dem Kern C1, die mit einer Quelle Y verbunden ist, sowie durch eine Eingangswicklung 20 auf dem Eingangskern C1. die mit einer Quelle Z verbunden ist. Informationsausgangssignale der Schaltung entstehen in einer Ausgangswicklung 24 auf dem Ausgangskern C2, die in Form einer Reihenschaltung mit einer Eingangswicklung 26 auf dem Kern C3, einer Eingangswicklung 28 auf dem Kern C4 und einer Eingangswicklung 30 auf dem Kern C3 über eine Diode D verbunden ist. Diese Verbindung wird nachstehend als Schleife B bezeichnet. Die Kerne C3, C4 und C5 haben jeder eine Ausgangswicklung 32, 34 bzw. 36, welche ein Ausgangssignal liefern, wenn die Kerne aus dem einen bistabilen Zustand in den anderen geschaltet werden. Der Eingangskern C1 wird von einer einstellbaren Gleichstromquelle Lu- aus erregt, die Kerne C2, C;!. C4 und C5 werden durch eine Taktimpulsquelle Ia und die Kerne S und C2 durch eine Taktimpulsquelle Ib erregt. Auf dem Kern C1 befindet sich eine mit der Quelle hu- verbundene Wicklung 38. Eine Wicklung 40 auf dem Kern 5 und eine Wicklung 42 auf dem Ausgangskern C2 sind mit der Quelle Ib verbunden, eine Wicklung 44 auf dem Ausgangskern C2 ist in Reihe geschaltet mit einer Wicklung 46 auf dem Kern C3, einer Wicklung 48 auf dem Kern C4 und einer Wicklung 50 auf dem Kern C5, welche an die Quelle Ia angeschlossen sind.
Die Reihenfolge der durch die oben beschriebenen Taktimpulsquellen IA und In gelieferten Impulse geht aus F i g. 4 hervor, gemäß welcher die Zeit des Auftretens eines Eingangssignals, bei dem es sich um. ein an das nicht mit einem Punkt bezeichnete Ende einer Eingangswickiung angelegtes positives Signal handelt, der Zeitpunkt ist, zu dem die Taktimpulsquelle Ia wirksam ist. Diese Quellen wirken mit den in F i g. 2 und 3 gezeigten Schaltungen zusammen.
F i g. 1 zeigt verschiedene Punkte »α«, »b«, »c«, »ei«, »e« und >>/« auf der Magnetisierungskurve. Gemäß F i g. 2 und 3 besitzen die Eingangskerne C1 und C1' jeder eine Wicklung 38 und 38'. an die die Quelle he angeschlossen ist. Der Punkt »a« auf der Magnetisierungskurve von F i g. 1 kann als eine Vormagnetisierungseinheit angesehen werden, der Punkt »6« als zwei Vormagnetisierungsemheiten und der Punkt »c« als drei Vormagnetisierungseinheiten, die an die Kerne C1 oder C1' durch die mit der Wicklung 38 oder 38' verbundene Quelle Li1- angelegt werden. Bei Anlegung einer Vormagnetisierungseinheit schaltet ein einziges Eingangssignal den Kern entlang des Teils »σ«, nh und »e« der Kurve und bewirkt so eine große Magnetflußänderung. Bei Beendigung des Eingangssignals schaltet die Vormagnetisierung den
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Kern vom Punkt »<?« zum Punkt »f« und zurück zum kern C2 eine größere Windungszahl hat, wird der Punkt »α« und stellt ihn damit zurück. Bei Anlegung Sperrkern ,S aus dem »0«- in den »1 «-Zustand geschaltet, von zwei Vormagnetisierungseinheiten wird der Ar- und der Ausgangskern C2 bleibt im »1 «-Zustand, beitspunkt »b« wirksam. Ein einziger Eingangsimpuls Danach sendet die Taktimpulsquelle Ib ein Lesesignal verlegt den Arbeitspunkt von »b« nach »α«, wodurch 5 in die Wicklungen 40 und 42 auf den Kernen S bzw. wenig oder keine Magnetflußänderung bewirkt wird, C2, welches die Kerne S und C2 aus dem »1«- in den während zwei gleichzeitig zugeführte Eingangssignale »O«-Zustand zurückstellt. Der Sperrkern S induziert eine Umschaltung nach Punkt »e« veranlassen. Bei bei seiner Rückstellung eine Spannung in der Wick-Anlegung von drei Vormagnetisierungseinheiten sind lung 10, deren mit einem Punkt bezeichnetes Ende drei gleichzeitige Eingangssignale erforderlich, um eine io positiv ist, und der Ausgangskern C2 eine Spannung Umschaltung von Punkt »c« nach Punkt »e« zu be- in den Wicklungen 14 und 24, deren mit Punkt bewirken, zeichnetes Ende ebenfalls positiv ist. Die algebraische
Für die Schaltung nach F i g. 2 sei nun angenom- Summe der in den Wicklungen 10 und 14 auf den men, daß alle Kerne im unteren Remanenzzustand Kernen S bzw. C2 induzierten Spannungen ist fast oder im »0«-Zustand sind. Außerdem sei angenommen, 15 Null, und es fließt nur wenig Strom in der Schleife A, daß sich auf dem Eingangskern C1 nur die Eingangs- während die in der Wicklung 24 auf dem Ausgangswicklung 16 befindet und die Wicklungen 18 und 20 kern C2 erzeugte Spannung einen Stromfiuß im Uhrfehlen und daß eine Vormagnetisierungseinheit an zeigersinne in der Schleife B bewirkt, der die Diode D den Eingangskern C1 angelegt ist, wie durch Punkt in Durchlaßrichtung durchfließt und ein Schreib- »a« in Fig. 1 dargestellt ist. Wenn kein Eingangs- 20 signal in die Wicklungen 26, 28 und 30 auf den Kernen signal an der Schaltung liegt, hat das von der Quelle Ib C3, C4 bzw. C6 sendet, wodurch jeder der Kerne aus in die Wicklungen 40 und 42 gegebene Lesesignal auf dem »0«- in den «1 »-Zustand geschaltet und eine den Kernen S bzw. C2 keine Wirkung, da beide Kerne Spannung an den Ausgangswicklungen 32, 24 bzw. 36 bereits im »0«-Zustand sind. Die Quelle Iac, die den erzeugt wird. Nach Beendigung des /ß-Taktimpulses Einganskern C1 in der Leserichtung auf Punkt »α« 25 leitet die Taktimpulsquelle Ia ein Lesesignal in die vormagnetisiert, hat keine Wirkung, da der Eingangs- Wicklungen 44, 46, 48 und 50 auf den Kernen C2, C3, kern C1 ebenfalls im »0«-Zustand ist. Ähnlich sendet C4 und C5, wodurch die Kerne C3, C4 und C5 aus dem bei Beendigung des /B-Taktimpulses die Taktimpuls- »1«- in den »0«-Zustand zurückgestellt werden und so quelle Ia ein Lesesignal in die Wicklungen 44, 46, 48 eine Spannung in den Wicklungen 26, 28 und 30 und 50 auf den Kernen C2, C3, C4 und C5, das aber 30 auf den Kernen C3, C4 und C6 erzeugt wird, deren keine Wirkung hat, weil diese Kerne schon im »0«- mit Punkt markiertes Ende positiv ist. Die induzierten Zustand sind. Spannungen sind additiv und verursachen einen
Wenn nun angenommen wird, daß die Quelle X Stromfluß im Uhrzeigersinne in der Schleife B, der betätigt wird und einen Eingangsimpuls in die Wick- dazu neigt, den Kern C2 einzuschreiben, aber keine lung 16 des Eingangskerns C1 sendet, wird der Ein- 35 Wirkung hat, da der Kern C2 durch den an seine gangskern C1 infolge dieses Eingangssignals vom Wicklung 44 angelegten /^-Impuls im »0«-Zustand Punkt »0« zum Punkt »e« auf der in F i g. 1 gezeigten gehalten wird. Am Ende der Ia- und /B-Taktimpulse Magnetisierungskurve geschaltet. Bei seiner Schaltung bleiben also alle Kerne im »0«-Zustand, und ein Ausinduziert der Eingangskern C1 eine Spannung auf gangssignal ist bei der ersten Anlegung eines Eingangsder Wicklung 12, derart, daß das nicht mit einem 40 signals erzeugt worden, wodurch die Ausgangsver-Punkt bezeichnete Ende dieser Wicklung positiv ist, zweigung der übertragenen Information erreicht so daß ein Stromfluß entgegen dem Uhrzeigersinn in worden ist.
der Schleife A bewirkt wird, der dazu neigt, den Es sei nun angenommen, daß sich in der in F i g. 2
Sperrkern S auszulesen und den Ausgangskern C2 gezeigten Schaltung auf dem Eingangskern nur die
einzuschreiben. Da der Sperrkern S bereits im »0«- 45 Wicklungen 16 und 18 mit den ihnen zugeordneten
Zustand ist, wird er nicht beeinflußt, während der Quellen befinden und daß die Quelle Iac zwei Vor-
Ausgangskern C2 aus dem »0«- in den »1 «-Zustand magnetisierungseinheiten an den Kern C1 anlegt, wie
geschaltet wird, um eine Spannung in der Ausgangs- durch Punkt »έ« in F i g. 1 dargestellt ist. Bei einem
wicklung 24 auf dem Ausgangskern C2 zu induzieren, Eingangssignal, d. h. bei getrennter Betätigung der
deren nicht mit einem Punkt bezeichnetes Ende 50 Quelle X oder Y, bleibt der Eingangskern C1 im »0«-
positiv ist. Die in der Wicklung 24 induzierte Span- Zustand, und die Schaltung verhält sich, als ob kein
nung neigt dazu, einen Stromfluß entgegen dem Eingangssignal angelegt worden wäre. Wenn die
Uhrzeigersinn in der Schleife B zu bewirken, der Eingangsquellen X und Y beide gleichzeitig betätigt
jedoch blockiert, und durch die Diode D wird dessen werden, um ein Eigangssignal an die nicht mit Punkt
Energie vernichtet. Bei Beendigung des Eingangssignals 55 markierten Enden der Wicklungen 16 bzw. 18 anzu-
an Wicklung 16 auf dem Eingangskern C1 stellt die legen, wird der Eingangskern C1 vom Punkt »έ« zum
an den Eingangskern C1 durch die Quelle hc angelegte Punkt »e« geschaltet und induziert eine Spannung in
Gleichstrom-Vormagnetisierung den Kern C1 von der Wicklung 12, deren nicht mit Punkt markiertes
Punkt »e« zu Punkt »0« auf der Magnetisierungskurve Ende positiv ist. Dabei arbeitet die Schaltung ebenso,
zurück. Bei seiner Rückstellung vom »1 «-Zustand in 60 wie es oben beschrieben wurde, als nur ein Eingangs-
den vormagnetisierten »0«-Zustand induziert der Ein- signal vorhanden und nur eine Eingangswicklung
gangskern C1 eine Spannung in der Ausgangswick- angenommen war. Wenn in der zuletzt beschriebenen
lung 12, deren mit einem Punkt bezeichnetes Ende Schaltung die Iac-Vormagnetisierung solcherart war,
positiv ist, wodurch ein Stromfluß im Uhrzeigersinne daß dem Eingangskern C1 eine Vormagnetisierungs-
in der Schleife A erzeugt wird, der dazu neigt, den 65 einheit zugeführt wurde (Punkt »α« in Fig. 1),
Kern C2 auszulesen und in den Sperrkern S1 einzu- schaltet eine der Eingangsquellen X oder Y bei allei-
schreiben. Da die Wicklung 10 auf dem Sperrkern S niger oder gleichzeitiger Betätigung den Eingangs-
im Vergleich zu der Wicklung 14 auf dem Ausgangs- kern C1. Wenn angenommen wird, daß in der Schal-
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tung alle drei Eingangswicklungen 16, 18 und 20 sich schreiben und den Ausgangskem C2' auszulesen. Da auf dem Eingangskern C1 befinden (F i g. 2), schaltet, der Ausgangskem C2' bereits im »O«-Zustand und wenn der Eingangskern C1 auf Punkt »α« vormagne- außerdem durch den an die Wicklung 42' angelegten tisiert ist, jeder Eingang X, Y oder Z allein oder /^-Impuls vormagnetisiert ist, bleibt er unbeeinflußt, zwei bzw. drei Eingänge gleichzeitig den Kern C1 in 5 Der Eingangskern C1' wird durch den an die Wickden »1 «-Zustand. Wenn aber an den Kern C1 zwei lung 38' angelegten /(?t-Impuls vormagnetisiert und Vormagnetisierungseinheiten angelegt werden (Punkt bleibt daher ebenfalls unbeeinflußt, und alle Kerne »Z>«), sind zwei gleichzeitig betätigte Eingangsquellen bleiben bei Beendigung des /ü-Taktimpulses im »0«- nötig, um den Eingangskern C1 umzuschalten, und Zustand. Das weitere Anlegen des /j-Taktimpulses hat wenn dem Kern C1 drei Vormagnetisierungseinheiten io keine Wirkung, da die Kerne C2, C3, C4 und C5 durch zugeführt werden (Punkt »c«), sind alle drei Eingänge diesen Taktimpuls in den »O«-Zustand getrieben werden. X, Fund Z nötig, um ihn von Punkt »c« nach Punkt »e« Wenn an den Eingangskern C1' größere Vormagne-
zii schalten. tisierungseinheiten angelegt werden, bedingen sie eine
F i g. 3 stellt ein weiteres Ausführungsbeispiel der große Zahl von Eingängen für die Umschaltung des Erfindung dar, in dem die in Fig. 2 erscheinenden 15 Eingangskerns C1' und ermöglichen die Ausführung Elemente mit Index-Strichen (') versehen und ebenso anderer logischer Operationen. Außerdem könnte in geschaltet sind. Die Eingangsquelle Z ist hier jedoch den beschriebenen Schaltungen jeder Eingang durch weggelassen und eine Wicklung 52 auf dem Kern C2', Verbindungen der Eingangswicklung, z. B. 18 und 18', die mit einer Eingangsquelle P verbunden ist, hinzu- mit einer Taktimpulsquelle L1 zum Takteingang gefügt worden. 20 gemacht werden, wodurch der Kern C1' in jedem
Wieder sei angenommen, daß alle Kerne im »0«- Umlauf in den »1 «-Zustand geschaltet würde. Eine Zustand sind und an den Eingangskern C1' eine Vor- noch vielseitigere Verwendbarkeit wäre erreichbar, magnetisierungseinheit angelegt ist. Eine der Ein- wenn die Eingangswicklungen auf dem Kern C1 oder gangsquellen X' oder F' schaltet bei ihrer Betätigung C1' so gewickelt wurden, daß sie einander unterstützen den Eingangskern C1' von Punkt »ß« nach Punkt »e« 25 oder entgegenwirken.
und erzeugt dadurch eine Spannung in der Ausgangs- Um ein vollständiges Bild der logischen Operationen
wicklung 12' auf dem Eingangskern C1'. Die Schaltung zu geben, die durch Abänderung der Eingangswickarbeitet ebenso wie die an Hand von F i g. 2 beschrie- hingen, Veränderung der Vormagnetisierung oder bene, und zwar wird ein Ausgangssignal bei Rück- Vorsehen verschiedener Mengen von Eingangswickstellung des Kerns C2' durch den /js-Taktimpuls 3° hingen auf dem Eingangskern C1 oder C1' in F i g. 2 erzeugt. Es sei jedoch die Schaltungsoperation be- und 3 erreichbar sind, seien nun einige solcher Opetrachtet, wenn die Quelle P gleichzeitig mit einem der rationen näher beschrieben.
Eingänge X' oder Y' betätigt wird. Für F i g. 2 sei angenommen, daß eine Vormagne-
Bei der Umschaltung des Eingangskerns C1' von tisierungseinheit an den Eingangskern C1 angelegt Punkt »ß« nach Punkt »e« auf der Magnetisierungs- 35 und ein einziger Eingang, z. B. X, daran angeschlossen kurve wird eine Spannung in der Wicklung 12' auf ist. In diesem Falle erfüllt die Schaltung die Überdem Kern C1', deren nicht mit Punkt markiertes Ende tragungs- oder Verzögerungsfunktion. Beim Anlegen positiv ist, erzeugt. Sie bewirkt einen Stromfluß im einer Vormagnetisierungseinheit an den Eingangs-Gegensinne des Uhrzeigers in der Schleife A', der kern C1 und Anlegung von zwei Eingängen X und Y dazu neigt, den Sperrkern S' auszulesen und in den 40 erhält man eine Zweiweg- ODER-Funktion. Wenn Ausgangskem C2' einzuschreiben. Der Sperrkern S" eine Vormagnetisierungseinheit an den Eingangskern wird nicht beeinflußt, weil er schon im »O«-Zustand C1 angelegt wird und die Eingänge X und Y daran ist. Gleichzeitig sendet die Eingangsquelle P ein angeschlossen, die Wicklungen 16 und 18 aber entpositives Signal in das mit Punkt markierte Ende der gegengesetzt gewickelt sind, erhält man die Funktion Wicklung 52, das die Wirkung des Stroms in der 45 ABER NICHT. Wenn bei der letztgenannten Wick-Schleife A aufhebt, der in das nicht mit Punkt mar- lungsanordnung eine der Eingangswicklungen an die kierte Ende der Wicklung 14' auf dem Kern C2' Quelle Ia angeschlossen ist, so daß der Eingangsgeschickt wird. Der Ausgangskem C2' bleibt im »0«- kern C1 in jedem Umlauf von Punkt <>a« zu Punkt >>e« Zustand, und bei Beendigung der Eingangssignale X' auf der Magnetisierungskurve geschaltet wird, wird, und/oder Y' und P stellt die an den Eingangskern C1' 5° wenn der andere Eingang so gewickelt ist. daß er dieser angelegte Vormagnetisierung diesem zum Punkt »ö« Magnetflußänderung entgegenwirkt, die logische Opezurück und induziert dabei eine Spannung in der ration der Inversion oder »Komplementbildung« aus-Ausgangswicklung 12', deren mit Punkt markiertes geführt. Durch Anlegen von zwei Vormagnetisierungs-Ende positiv ist, um einen Stromfluß im Uhrzeiger- einheiten an den Kern C1 und Anschluß von zwei sinne in der Schleife A' zu bewirken, der dazu neigt, 55 Eingängen, z. B. X und F, wie in F i g. 2 gezeigt, in den Sperrkern S" einzuschreiben und den Ausgangs- wird die logische Operation UND erlangt. Aus der kern C2' auszulesen. Weil die Wicklung 10' auf dem vorstehenden Besprechung geht hervor, daß weitere Sperrkern S' mehr Windungen hat als die Wick- Eingangswicklungen mit anderen Taktimpulsquellen lung 14' auf dem Ausgangskem C2', wird der Sperr- unter entsprechender Abänderung der Eingangskern S' aus dem »0«- in den »1 «-Zustand geschaltet. 60 wicklungen angewandt werden können, um eine Danach sendet die Taktimpulsquelle Ib ein Lesesignal ähnliche Logik ausführen zu können, wie z. B. die in die Wicklung 40' und 42' auf den Kernen S' und beschriebene Drei weg- U N D-Schaltung. C2', das den Sperrkern S' aus dem »1«- in den »0«-Zu- Wie F i g. 3 erkennen läßt, können ähnliche Ope-
stand zurückstellt. Der Sperrkem S' induziert bei rationen, wie sie in der Anordnung von Fig. 2 seiner Rückstellung eine Spannung in der Wicklung 10', 65 möglich sind, mit einer weiteren Steuerung, nämlich deren mit Punkt markiertes Ende positiv ist, wodurch dem Sperreingang P zum Ausgangskem C2' verwirkein Strom im Uhrzeigersinne in der Schleife Ä ent- licht werden, durch den jede ausgeführte logische steht, der dazu neigt, in den Eingangskern C1' einzu- Verarbeitung aufgehoben wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schaltung zur Weitergabe einer Information von einem Magnetkern (Eingangskern) zu einem anderen Magnetkern (Ausgangskern), in welcher die Rückwärtsübertragung durch einen dritten Magnetkern (Sperrkern) verhindert wird und die Ausgangswicklung des Eingangskernes mit der Eingangswicklung des Ausgangskernes und einer ersten Wicklung des Sperrkernes zu einer Schleife verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungszahl der Eingangswicklung des Ausgangskernes kleiner als die Windungszahl der ersten Wicklung des Sperrkernes ist, daß der Wickelsinn dieser beiden Wicklungen entgegengesetzt gerichtet ist und daß zur weitgehenden Kompensation des beim Ummagnetisieren des
IO
Ausgangskernes in den Ausgangszustand entstehenden Rückübertragungsimpulses der Sperrkern gleichzeitig und in der gleichen Richtung wie der Ausgangskern ummagnetisiert wird.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum gleichzeitigen Ummagnetisieren des Ausgangskernes und des Sperrkernes ein Impulsgenerator vorgesehen ist, dessen Ausgang mit je einer Wicklung auf diesen beiden Kernen verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 196 644 (S.
3, Zei* len 78 bis 88);
USA.-Patentschriften Nr. 2 781 503 (Fig. 6),
784 390 (Fig. 2).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DEI16487A 1955-08-16 1959-05-26 Schaltung zur Weitergabe einer Information von einem Magnetkern zu einem anderen Magnetkern Pending DE1160891B (de)

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GB841619A (en) 1960-07-20
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FR1172001A (fr) 1959-02-04
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