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DE1159821B - Schaltungsanordnung zur UEbertragung einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Messwerten - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEbertragung einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Messwerten

Info

Publication number
DE1159821B
DE1159821B DES78798A DES0078798A DE1159821B DE 1159821 B DE1159821 B DE 1159821B DE S78798 A DES78798 A DE S78798A DE S0078798 A DES0078798 A DE S0078798A DE 1159821 B DE1159821 B DE 1159821B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measured value
pulse
input
comparator
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78798A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Peter Kern
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES78798A priority Critical patent/DE1159821B/de
Publication of DE1159821B publication Critical patent/DE1159821B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C15/00Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path
    • G08C15/06Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division
    • G08C15/12Arrangements characterised by the use of multiplexing for the transmission of a plurality of signals over a common path successively, i.e. using time division the signals being represented by pulse characteristics in transmission link
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03MCODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
    • H03M1/00Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
    • H03M1/10Calibration or testing
    • H03M1/1009Calibration

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Übertragung einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Meßwerten Zum Übertragen der in einer Mehrzahl von Meßwertkanälen vorhandenen Meßwerte über einen Übertragungsweg wird unter anderem das Zeitmultiplexverfahren verwendet. Dabei werden die einzelnen Meßwertkanäle zyklisch abgefragt und die einzelnen Abfragewerte ineinander verschachtelt übertragen. Zur Erzielung höherer Sicherheit gegenüber Störungen auf dem Übertragungsweg wird jeder Abfragewert als pulscodemoduliertes Signal, d. h. als eine mehrstellige Impulskombination, übertragen. Die Umsetzung der meist als Analogspannungen vorhandenen Meßwerte in Impulskombinationen setzt einen Vergleich der Meßwerte mit einer Bezugsspannung voraus. Bekannte Vergleichseinrichtungen verwenden hierzu von einem definierten Ausgangswert aus linear ansteigende Sägezahnspannungen, die mit den einzelnen Meßwerten verglichen werden. Je nach Amplitude der Meßwertspannung dauert es eine verschieden lange Zeit, bis die Amplitude der Sägezahnspannung der Amplitude der Meßwertspannung gleich geworden ist. Die Zahl der in diesen Zeitraum fallenden Impulse einer Taktimpulsfolge ist demnach genau der Amplitude des Meßwertes proportional. Die erzielbare Genauigkeit der Umwandlung kann dabei durch die Wahl der Impulsfolgefrequenz beeinflußt werden.
  • Eine bekannte Schaltungsanordnung zum übertragen einer Mehrzahl von Meßwerten nach dem Zeitmultiplexverfahren arbeitet nach diesem Prinzip. Dabei ist jedem Meßwertkanal ein Vergleicher zugeordnet, der die Meßwertspannung in einen längenmodulierten Impuls umwandelt. Dieser Impuls bereitet ein für alle Meßwertkanäle gemeinsames Koinzidenzgatter vor, dem außerdem ständig eine Takt impulsfolge zugeführt wird. Die am Ausgang des Koinzidenzgatters auftretenden Impulse werden in eine mehrstellige Dualzahl umgewandelt und, mit einem zusätzlichen Kontrollschritt versehen, zum Empfänger übertragen.
  • Es ist auch bereits eine Schaltungsanordnung zum Übertragen einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Meßwerten durch zyklische Abfrage und wiederholte Übertragung jedes in eine proportionale Anzahl von Impulsen, sogenannten Impulstelegrammen, verwandelten Abfrageergebnisses nach dem Zeitmultiplexverfahren bekannt, bei dem jedem Meßwertkanal eine eigene Torschaltung in Verbindung mit einem Vergleicher zugeordnet ist. Bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung wird der Aufwand an Vergleichern auch bei einer Vielzahl von Meßwertstellen auf einen einzigen gemeinsamen Vergleiches dadurch herabgedrückt, daß jedem Meßwerteingang in an sich bekannter Weise eine in ihrem Dämpfungsmaß in Abhängigkeit vom Meßwert einstellbare Torschaltung zugeordnet ist, die in ebenfalls bekannter Weise während des dem jeweiligen Meßwerteingang zustehendenAbfragezeitraums durchlässig ist und dabei eine ständig anliegende Impulsfolge (Meßimpulsfolge) entsprechend dem durch den Meßwert eingestellten Übertragungsmaß in der Amplitude verändert, und daß nur ein für alle Meßwerteingänge gemeinsamer Vergleicher vorgesehen ist, an den alle Ausgänge der Torschaltungen geführt sind, so daß alle Meßwerteingänge zyklisch im Rhythmus der Abfrage an diesen Vergleicher über die jeweilige Torschaltung geschaltet sind. Dem Vergleicher wird also der jeweilige Meßwert in Form einer getasteten Gleichspannung (Meßimpulsfolge) zugeführt. Dies ist dann besonders vorteilhaft, wenn der Vergleicher als nahezu hystereseloser Schmitt-Trigger mit definiertem Schwellwert aufgebaut ist und der Meßimpulsfolge eine bei Beginn jeder Meßimpulsfolge von einem definierten Wert aus linear ansteigende Sägezahnspannung überlagert ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, daß der Schwellwert des Schmitt-Triggers in einem bestimmten, relativ großen Bereich schwanken kann, ohne daß die Zahl der am Ausgang des Schmitt-Triggers auftretenden Impulse sich ändert. Außerdem ist es bei dieser Ausführungsform nicht notwendig, die analoge Meßspannung zunächst in einen längenmodulierten Impuls und erst dann in eine entsprechende Zahl von Impulsen umzuwandeln. Die Torschaltungen enthalten vorteilhaft je einen Transfluxor, der nur während des dieser Torschaltung zugeordneten Abfragezeitraums eingestellt ist und nur während dieses Zeitraums durch eine ständig zugeführte Impulsfolge über eine Ausgangswicklung Schaltimpulse der Steuerstrecke eines Transistors zuführt, über dessen gesteuerte Strecke der zugeordnete Meßwertkanal an den Eingang des Vergleichers angeschlossen ist.
  • Einzelheiten der Erfindung werden an Hand von in der Zeichnung dargestellten vorteilhaften Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt das Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels gemäß der Erfindung zur Übertragung von vier Meßwerten M1 bis M4 nach dem Zeitmultiplexverfahren. Diese Meßwerte liegen an den oberen Eingängen der Torschaltungen T 1 bis T 4 ständig an. Dem unteren Eingang jeder dieser Torschaltungen wird vom Generator G 2 ständig eine Impulsfolge zugeführt, deren Impulsfolgefrequenz in Abhängigkeit von dem für jeden einzelnen Meßwert zur Verfügung stehenden Zeitintervall und der gewünschten Genauigkeit der Meßwertübertragung gewählt wird. Über ihre mittleren Eingänge werden die Torschaltungen T 1 bis T4 nacheinander in zyklischer Folge durch die Ausgangsimpulse des Verteilers VT 2. für die vom Generator G2 gelieferten Impulse nach Maßgabe der Amplitude des entsprechenden Meßwertes durchlässig. An den Ausgängen der Torschaltungen T 1 bis T 4 erhält man also nacheinander Impulsfolgen mit der vom Generator G2 bestimmten Impulsfolgefrequenz und mit Amplituden, die den zugeordneten Meßwerten M1 bis M4 proportional sind. Diese Meßimpulsfolgen werden dem linken Eingang des Vergleichers VG zugeführt, an dessen oberem Eingang eine vom Generator-G3 gelieferte, bei Beginn jeder Meßimpulsfolge von einem definierten Ausgangswert linear ansteigende Sägezahnspannung anliegt. Der Vergleicher ist als nahezu hystereseloser Schmitt-Trigger mit definiertem Schwellwert ausgeführt und wird deshalb so lange zwischen seinen beiden Lagen hin- und hergeschaltet, wie die Sägezahnspannung mit den überlagerten Meßimpulsen den Schwellwert über- bzw. unterschreitet. Am Ausgang des Vergleichers VG erhält man also eine von der Amplitude der jeweils anliegenden Meßimpulsfolge und der Steigung der Sägezahnspannung abhängige Anzahl von Impulsen. Diese Impulse werden dem Eingang des Binärzählers Z zugeführt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel hat der Zähler Z fünf Binärstufen, d. h., er kann bis 32 zählen. Demzufolge ist der höchstmöglichen Meßwertamplitude die Binärzahl 32 zugeordnet, und die Impulsfolgefrequenz des Generators G2 sowie die Steigung der Sägezahnspannung des Generators G3 sind entsprechend gewählt.
  • Der als Ringzähler ausgebildete Verteiler VT 2 wird jeweils nach dem an der Stufe 6 des ebenfalls als Ringzähler ausgebildeten Verteilers VT 1 auftretenden Ausgangsimpuls über die Steuerstufe St von einem Impuls der Taktphase B eines Taktimpulsgenerators G 1 um eine Stufe weitergeschaltet. Der Verteiler VT 1 seinerseits wird durch die Ausgangsimpulse der Phase A des Taktimpulsgenerators G1 weitergeschaltet. Die Taktimpulsfolgefrequenz des Generators G 1 wird an die übrige Schaltung derart angepaßt, daß zu dem Zeitpunkt, zu dem ein Impuls an der Stufe 6 des Verteilers VT 1 auftritt, der Zähler Z bei jeder beliebigen Meßwertamplitude bereits seine Endstellung aufweist. Der Ausgangsimpuls an der Stufe 6 des Verteilers VT 1 bewirkt die Übernahme der in dem Zähler Z gespeicherten Dualzahl in den Zwischenspeicher S und die Stillsetzung des Sägezahngenerators G3. Beim nachfolgenden Ausgangsimpuls der B-Phase des Taktimpulsgenerators G1 wird der Verteiler VT 2 um eine Stufe weitergeschaltet, beim darauffolgenden Ausgangsimpuls an der Stufe 1 des Verteilers VT 1 der Sägezahngenerator G 3 wieder ausgelöst. Der Zwischenspeicher S wird nun vom Verteiler VT 1 so abgefragt, daß bei dem Ausgangsimpuls der Stufe 1 des Verteilers VT 1 der Inhalt der Stufe 1 des Speichers S, beim Ausgangsimpuls an der Stufe 2 des Verteilers VT 1 der Inhalt der Stufe 2 des Speichers S usw. über die Ausgangsschaltung AS ausgesendet wird.
  • In Fig. 2 ist eine der Torschaltungen T 1 bis T 4 nach Fig.1 im Detail dargestellt. Sie besteht im wesentlichen aus dem Transfluxor TF und den beiden Transistoren TR 1 und TR 2. Der Transistor TR 2 dient zum Durchschalten der am Emitter anliegenden Meßspannung M zum nicht dargestellten Vergleicher VG. Er wird invers betrieben, d. h. Kollektor und Emitter sind vertauscht. In dieser Betriebsart beträgt, wenn der Transistor in die Sättigung gesteuert ist, die Kollektorrestspannung nur einen Bruchteil der Restspannung bei normalem Betrieb.
  • Wenn der Transfluxor TF durch einen Impuls über die mit einer Stufe des Verteilers VT 2 verbundene Leitung 1 eingestellt ist, wird er durch zwei über die Leitungen 3 und 4 zugeführte Taktimpulsfolgen gleicher Impulsfolgefrequenz jedoch unterschiedlicher Phasenlage ständig- ummagnetisiert. Demzufolge wird der Transistor TR 1 periodisch durchlässig gesteuert bzw. gesperrt. Der invers betriebene Transistor TR 2 ist bei durchlässigem Transistor TR 1 in die Sättigung gesteuert und bei gesperrtem Transistor TR 1 ebenfalls gesperrt. Die Meßspannung M wird also periodisch zum Eingang des Vergleiches VG durchgeschaltet. Am Ende des Meßintervalls wird der Transfluxor TF über die Leitung 2 durch einen Impuls wieder blockiert.
  • In Fig.3 ist das Blockschaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels gemäß der Erfindung dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden außer den in Dualzahlen umgewandelten Meßwerten auch noch die Stellungen einer Mehrzahl von Kontakten ebenfalls im Zeitmultiplexverfahren übertragen. Da in einem solchen ursprünglich beispielsweise nur zur übertragung der Kontaktstellungen ausgelegten System viele Einrichtungen bereits enthalten sind, die auch zur Übertragung von in Dualzahlen umgewandelten Meßwerten notwendig sind, ergibt sich ein besonders geringer Aufwand.
  • Die vom Generator G 1 gelieferte Taktimpulsfolge der Phasenlage A schaltet den zehnstufigen, als Ringzähler ausgebildeten Verteiler VT 1 weiter. Jeder Ausgangsimpuls an der letzten Stufe des Verteilers VT 1 bereitet die Steuerstufe St vor; der nächste Impuls der Phasenlage B des Generators G1 schaltet dann über die Steuerstufe St den Verteiler VT 2 um eine Stufe weiter. Der Verteiler VT 2 weist die Stufen a, b ... k, die Stufen 1 bis 4 und die Stufe S4 auf. Die an den Stufen a, b . . . k auftretenden Ausgangsimpulse dienen zusammen mit den Ausgangsimpulsen des Verteilers VT 1 zur Übertragung der in einer Mehrzahl von in Form einer Matrix angeordneten Magnetkernen Ka 1 bis Kb 9 ... gespeicherten Kontaktstellungen von in Fig. 3 nicht dargestellten Kontakten, die Stufe S4 zur Übertragung eines Synchronisiersignals.
  • In Fig. 4 ist beispielsweise der Magnetkern Ka 1 und der zugehörige Kontakt sa 1 im einzelnen dargestellt. Die Leitung 1 ist mit dem Ausgang der Stufe 1 des Verteilers VT 1, die Leitung 2 mit dem Ausgang der Stufe a des Verteilers VT 2 verbunden. Im Ruhezustand befindet sich der Magnetkern Kal beispielsweise im negativen Remanenzzustand, in den er durch einen früheren Impuls der Leitung 1 gebracht worden ist. Die Ummagnetisierung des Magnetkernes Ka 1 er- folgt über die Leitungen 1 und 2, so daß der Kern (und alle anderen Kerne Ka 2 bis Ka 9 dieser Matrixzeile) über die Leitung 2 vom Verteiler VT 2 in den positiven Remanenzzustand gebracht (vorbereitet) wird. Beim darauffolgenden Abfragen über Leitung 1 kippt der Kern Ka 1 in den negativen Remanenzzustand zurück. Dabei wird in der Sekundärwicklung 3 ein Impuls in Durchlaßrichtung der Diode D erzeugt. Bei geöffnetem Kontakt sal ist die Diode durchlässig, und es tritt auf der Leitung 4 ein Impuls auf, der über die Sammelleitung LS (Fig. 3) zur Ausgangsschaltung AS und damit zum Ausgang des nicht dargestellten Senders gelangt. Ist der Kontakt sa 1 da- gegen geschlossen, so ist die Diode D so stark negativ vorgespannt, daß der in 3 induzierte Impuls die Vorspannung nicht überschreitet. In diesem Fall tritt also auf der Leitung 4 kein Ausgangsimpuls auf. Über die Sammelleitung LS läuft also eine Impulsfolge, bei der die Information »Kontakt offen« durch einen Impuls und die Information »Kontakt geschlossen« durch keinen Impuls dargestellt ist.
  • Bei jedem Ausgangsimpuls an der Stufe 10 des Verteilers VT 1. wird der Magnetkern KL ummagnetisiert und liefert einen Impuls, der über die Ausgangsschaltung AS übertragen wird. Dieser Impuls wird auf der Empfangsseite zu Synchronisierungszwecken verwendet.
  • In Fig. 5 ist dieser Magnetkern KL im einzelnen dargestellt. Die Leitung 2 ist an die Ausgänge a, b ... und 1 bis 4 des Verteilers VT 2 angeschlossen. Die Impulse in dieser Leitung bereiten den Kern KL vor, indem sie ihn z. B. in die positive Remanenzlage bringen. Die Leitung 1 ist an den Ausgang der Stufe 10 des Verteilers VT 1 angeschlossen. Tritt auf der Leitung 1 ein Impuls auf, so wird der Magnetkern KL in die negative Remanenzlage zurückmagnetisiert und dabei auf der Abfrageleitung 2 ein Impuls erzeugt, der über die Ausgangsschaltung AS übertragen wird.
  • Die Meßwertübertragung erfolgt in der bereits bei Fig. 1 im einzelnen beschriebenen Weise erst dann, wenn die Stufe 1 des Verteilers VT 2 eingeschaltet ist. In diesem Fall wird in der bereits beschriebenen Weise, veranlaßt durch die Stufe k des Verteilers VT 2, der Meßwert M 1 über die Torschaltung T 1 zum Vergleicher VG durchgeschaltet, dem andererseits die von dem Sägezahngenerator G 3 gelieferte Sägezahnspannung zugeführt wird. Die am Ausgang des Vergleichers VG auftretenden Impulse werden dem Binärzähler Z zugeführt, der bei diesem Ausführungsbeispiel acht Stufen aufweist und demnach bis 256 zählen kann. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist also eine genauere Meßwertübertragung möglich. Bei dem Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers VT 1 wird die in dem Binärzähler Z gespeicherte Dualzahl in den Zwischenspeicher S übernommen und gleichzeitig der beim Ausgangsimpuls an der Stufe 1 des Verteilers VT 1 ausgelöste Sägezahngenerator G3 wieder stillgesetzt. Beim nachfolgenden Ausgangsimpuls an der Stufe 1 des Verteilers VT 1 wird die in der Stufe 1 des Zwischenspeichers S gespeicherte Information über die bistabile Kippschaltung KS und die Ausgangsschaltung AS übertragen, bei dem Ausgangsimpuls an der Stufe 2 des Verteilers VT 1 wird die in der Stufe 2 des Speichers gespeicherte Information entsprechend übertragen usw. Währenddessen wird bereits der nächste Meßwert in der beschriebenen Weise in den Binärzähler Z eingezählt. Die Kippstufe KS, die durch den Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers VT 1 abgefragt und dabei immer in die Null Lage gestellt wird, wird durch die bei der schrittweisen Ausspeicherung der in den Stufen 1 bis 8 des Zwischenspeichers S gespeicherten Information immer dann umgeschaltet, wenn in der betreffenden Stufe des Zwischenspeichers S eine 1 gespeichert war. Die Kippstufe KS liefert bei jedem Lagewechsel einen Impuls an die Ausgangsschaltung AS. Beim Auftreten des Ausgangsimpulses an der Stufe 9 des Verteilers VT 1 steht die Kippstufe KS also in der Null-Lage, wenn in dem Speicher S eine gerade Anzahl von »Einsen« gespeichert war. Sie steht dagegen in der Stellung 1, wenn die Zahl der in den Stufen 1 bis 8 des Zwischenspeichers S gespeicherten »Einsen« ungerade war und wird in diesem Fall durch den Ausgangsimpuls an der Stufe 9 des Verteilers VT 1 wieder in die Null-Lage zurückgeschaltet. Dabei wird ein zusätzlicher Impuls über die Ausgangsschaltung AS übertragen. Jeder einen Meßwert darstellenden Dualzahl wird also ein zusätzlicher Schritt angefügt, der die Zahl der Einsen auf einen geraden Wert ergänzt. Damit wird eine einfache Sicherung (Paritätssicherung) gegen Übertragungsfehler erreicht.
  • Da bei diesem Ausführungsbeispiel nach Fig.3 während der Aussendung eines Meßwertes bereits der nächste Meßwert verschlüsselt und die meßwertproportionale Impulsfolge in den Binärzähler Z eingezählt wird, steht als Zeit für die Verschlüsselung eines Meßwertes die Dauer eines ganzen Meßwerttelegram mes zur Verfügung (acht Schritte und 1 Kontrollschritt). Dies wirkt sich vorteilhaft bei der 1.7bertragung mit höheren Telegraphierfrequenzen, z. B. 600 Bd aus.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung zum Übertragen einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Meßwerten durch zyklische Abfrage und wiederholte Übertragung jedes in eine proportionale Anzahl von Impulsen (Impulstelegramm) verwandelten Abfrageergebnisses nach dem Zeitmultiplexverfahren, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Meßwerteingang (M1 ... M4) in an sich bekannter Weise eine in ihrem Dämpfungsmaß in Abhängigkeit vom Meßwert einstellbare Torschaltung (TI bis T4) zugeordnet ist, die in ebenfalls bekannter Weise während des dem jeweiligen Meßwerteingang (M) zustehenden Abfragezeitraums durchlässig ist und dabei eine ständig anliegende Impulsfolge (Meßimpulsfolge) entsprechend dem durch den Meßwert eingestellten übertragungsmaß in der Amplitude verändert, und daß nur ein für alle Meßwerteingänge (M) gemeinsamer Vergleicher (VG) vorgesehen ist, an den alle Ausgänge der Torschaltungen (T) geführt sind, so daß alle Meßwerteingänge (M) zyklisch im Rhythmus der Abfrage an diesen Vergleicher (VG) über die jeweilige Torschaltung (T) geschaltet sind.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vergleicher (VG) als nahezu hystereseloser Schmitt Trigger mit definiertem Schwellwert aufgebaut ist, an dessen Eingang die jeweils vorhandene Meßimpulsfolge und eine bei Beginn jeder Meßimpulsfolge von einem definierten Wert aus linear ansteigende Säg ezahnspannung (vom Generator G 3) anliegen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Torschaltung (T) einen Transfluxor (TF) enthält, der nur während des dieser Torschaltung zugeordneten Abfragezeitraums eingestellt und nur während dieses Zeitraums eine ihm ständig zugeführte (über Leitungen 3, 4) Impulsfolge über eine Ausgangswicklung als Schaltimpulse der Steuerstrecke eines Transistors (TR 2) zuführt, über dessen gesteuerte Strecke der zugeordnete Meßwerteingang (M) an den Eingang des Vergleichers (VG) angeschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr.1124 097, 1054 484.
DES78798A 1962-04-03 1962-04-03 Schaltungsanordnung zur UEbertragung einer Mehrzahl von als Analogspannungen vorliegenden Messwerten Pending DE1159821B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1054484B (de) * 1956-08-28 1959-04-09 Arnstadt Fernmeldewerk Schaltungsanordnung zum Ausloesen periodischer Vorgaenge mit Hilfe von Steuerstroemen fuer die Bezugsverzerrungsmessung und fuer die Entzerrung von Telegrafiezeichen
DE1124097B (de) * 1957-11-18 1962-02-22 Siemens Edison Swan Ltd Gabelschaltung fuer Zeitmultiplexsysteme mit Impulsmodulation

Patent Citations (2)

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DE1054484B (de) * 1956-08-28 1959-04-09 Arnstadt Fernmeldewerk Schaltungsanordnung zum Ausloesen periodischer Vorgaenge mit Hilfe von Steuerstroemen fuer die Bezugsverzerrungsmessung und fuer die Entzerrung von Telegrafiezeichen
DE1124097B (de) * 1957-11-18 1962-02-22 Siemens Edison Swan Ltd Gabelschaltung fuer Zeitmultiplexsysteme mit Impulsmodulation

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