DE2362079A1 - Abfragevorrichtung - Google Patents
AbfragevorrichtungInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04Q—SELECTING
- H04Q9/00—Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
- H04Q9/14—Calling by using pulses
Landscapes
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- Emergency Alarm Devices (AREA)
Description
Patentanwalt DIPL.-PHYS. DR. W. LANGHOFF Rechtsanwalt 3. LANGHOFF*
München, den 11. Dezember 1973 Unser Zeichen: 45 -
Raymond Bordier, 2, rue Faidherbe, F-75011 PARIS.
Abfragevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Abfragevorrichtung mit einer Zentralstation und einer Anzahl getrennt voneinander
liegender, damit leitungsmäßig verbundener Empfänger zur Informationsverarbeitung in der Zentralstation der von den
Empfängern abgefragten Datens wobei die Abfragevorrichtung
kurze, zyklisch aufeinanderfolgende Abfragesignale aussendet, deren Anzahl mindestens gleich der Anzahl der angeschlossenen
Empfänger ist, und entsprechende Ahtwortsignale aussendet, die für jedes an die Zentralstation übertragene Informationsniveau einer konstanten, vorbestimmten Stromstärke entspricht,
welche so schwach eingestellt sind, daß keine gegenseitige Beeinflussung zwischen den Leitungen auftreten kann, und mit
Einrichtungen zum Umwandeln dieser Gleichstromsignale in proportionale Spannungssignale und zum Trennen dieser Span-*
nungssignale durch Amplitudendiskriminatorschaltungen.
Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei der die von Zweitstationen ausgesendeten Antwortsignale in einem Zentralgerät
für jeden Pegel der zu übertragenden Information einem konstanten^ vorbestimmten Gleichstrom auf der übertragungsleitung
entsprechen und bei der die ausgesendeten Stromsignale
in proportionale Spannungssignale, die voneinander durch
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Araplitudendiskrimination als Funktion der Informationspegel getrennt werden.
Bei dieser bekannten Vorrichtung werden die Abfragesignale zyklisch mit einer festen Folge ausgesendet, und die Zentralstation
umfaßt ein Schieberegister und einen Speicher, in den die Information des Schieberegisters nur dann übertragen
wird, wenn die Zahl der empfangenen Antwortsignale gleich der Zahl der Empfänger ist. Es ist jedoch ein Hilfsstromkreis
erforderlich, um Ergänzungssignale zu erzeugen, d:.e an die Stelle der fehlenden Abfragesignale treten können,
wobei sich jede Information zum Zeitpunkt der -Speicherung in der dem entsprechenden Empfänger zugeordneten Position
befindet.
Der Erfindung" liegt die Aufgabe zugrunde, eine Abfrage- , vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche
einfach aufgebaut ist und eine Fehlerüberwachung ermöglicht, ohne daß Totzeiten erforderlich sind.
Die Lösung der Aufgabe ist darin zu sehen, daß die Schaltung zum Erzeugen der Abfragesignale eine Auslöseschaltung für
einen neuen Abfragezyklus aufweist, welche jeweils nur von den tatsächlich an die Zentralstation übertragenen Antwortsignalen
ausgelöst wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Auslöseschaltung
einen Monovibrator, der von jedem der Antwortsignale ausgelöst wird und eine Schaltdauer hat, die
wenigstens gleich dem Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Antwortsignalen ist, und umfaßt einen Abfragesignalgenerator, der von der Abfallflanke des Schaltimpulses
des Monovibrators angestoßen wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß die Gesamtheit der Antwortsignale an einen Dezimalzähler ge-
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leitet ist j die. jeweils mit einem Dekodierer verbunden
sind, welche eine der Anzahl der Empfänger entsprechende Anzahl von Speichern steuernfl die von den Spannungssignalen nach Durchlaufen der Amplitudendiskriminatoren
beaufschlagt werden.
Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Schaltung einen zweiten Monovibrator umfaßt, der von
dem letzten Antwortsignal eines jeden Zyklus getriggert wird und eine Schaltdauer hat, die länger ist als die
Schaltdauer des ersten Monovibrators, und einen Speicher umfaßt, der den Schaltimpuls des zweiten Monovibrators
speichert und durch das Abfragesignal des nächsten Zyklus aktiviert wird, und einen Warnsignalgeber, der den eine
Unterbrechung in der Antwortsignalfolge entsprechenden Zustand
anzeigt.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schematiseher Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
Figur l ist ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung.
Figur 2 zeigt Kurvendarstellungen der Signale an verschiedenen
Stellen der Schaltung.
Die in Figur 1 dargestellte Schaltung umfaßt einen Monovibrator 1, der zyklisch einen Impuls b von fest eingestellter
Dauer aussendet und eine Impulsformschaltung 2 ansteuert, die über eine Netzleitung 3, die eine Zentralstation mit
Empfangsstationen verbindet, an einen ersten Empfänger *J gelangt,
der so geschaltet ist, daß er gleichzeitig einen Abfrageimpuls an den dahintergeschalteten Empfänger 5 leitet
und einen Antwortimpuls g auf der Leitung 7 zurück zu der Zentralstation. Der Empfänger 5 sendet ebenfalls gleich- :
zeitig einen Abfrageimpuls des Empfängers 6 aus und einen
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Antwortimpuls längs der Leitung 7. Es sind zwar nur drei Empfänger dargestellt, jedoch ist die Anzahl derselben
nicht begrenzt.
Die Strominpulse g werden ir? Spannungsimpulse umgewandelt
an einer Widerstand'sbrücke 8, welche als Last an 'die-Leitung
7 angeschaltet ist. Letztere ist auch an den Eingang eines Triggers 9» eines Schwellenwertauslb'sekreises angeschaltet,
welcher Impulse h von fest eingestellter Höhe aussendet. Der- Schwellwert des Triggers 9 ist so eingestellt, daß Störsignale
denselben nicht auslösen und daß die Gesamtheit der Antwort.impulse in eine Form gebracht werden, die den normaler
Arbeiten des abgefragten Empfängers entspricht oder nicht.
An einen Abgriff der Widerstandsbrücke 8 ist eine weitere Auslöseschaltung 10 angeschlossen, die auf einen Schwellwert
eingestellt ist, der nur dann überschritten wird, wenn die Antwortimpulse einen Pegel erreichen, der deutlich höher ist
als der der normalen Funktion des abgefragten Empfängers entsprechende.
Die Auslöseschaltung sendet Impulse k aus. Die Impulse h gelangen einerseits an einen ersten Weg zum Erzeugen eines
neuen Abfrageimpulses und andererseits auf einen zweiten Weg zur Informationsverarbeitung. Der erste Weg umfaßt einen
Monovibrator 11, der eine Zeitkonstante hat, welche größer ist als das Intervall zwischen zwei Impulsen h und der bei
jedem neuen Impuls h wieder angestoßen wird. Vom letzten Impuls h an hat der von dem Monovibrator erzeugte Rechteckimpuls
j somit eine Zeitdauer, die gleich dem Schaltzustand des Monovibrators ist. Der Rechteckimpuls j beginnt also
an der Abfallflanke des ersten Impulses h und triggert den Monovibrator 1 im Zeitpunkt der eigenen Abfallflanke, was
einen neuen Abfragezyklus hervorruft. Figur 2 zeigt drei aufeinanderfolgende Zyklen n-2, n-1 und n,
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BAD ORIGINAL
Die Dauer eines Zyklus' hängt offensichtlich von der
Anzahl der empfangenen Antworten ab, warum sie auch im Zyklus n-2 kürzer ist als im Zyklus n-1.
Um festzustellen, daß keine Unterbrechung in der Folge
der von einem Empfänger zum nächsten gesendeten Abfrageimpulse aufgetreten ist, d.h., daß der letzte Empfänger β
einen Abfrageimpuls e ausgesendet hat, ist der entsprechende Ausgang dieses Empfängers über eine Leitung 12
mit dem Eingang eines Auslösekreises 13 verbunden. Die
Vorderflanke des kalibrierten Impulses f, der von den
Auslösekreis 13 ausgesendet wurde, triggert einen Monovibrator Ik „ von dem der umgekehrte Rechteckimpuls a
weiterverwendet wird. Dieser Rechteckimpuls, dessen Dauer größer ist als der Schaltzustand des Monovibrators 11,
wird an einen Speicher 15 geleitet, der durch den von dem Monovibrator 1 ausgehenden Impuls b aktiviert wird. Je nach
dem, ob ein Impuls e im Laufe eines bestimmten Zyklus aufgetreten ist oder nicht, speichert der Speicher 15 den
Wert O oder den Wert 1.
Es ist ein Alarmsystem vorgesehen mit einem Verstärker Io
und einer Warnlichtanlage 17, die den Zustand 1 des Speichers 15 signalisiert. In Figur 1 wurde der Zyklus n-1
"dargestellt, in. dem die Antwort g des dritten Empfängers fehlt. Es ist sodann in dem Speicher 15 der Zustand 1
während des Zyklus η gespeichert, und bereits bei Beginn dieses Zyklus wird Alarm gegeben, was durch die Wellenform
17a dargestellt ist.
Der zweite Weg, der zur Informationsverarbeitung dient, umfaßt eine monostabile Schaltung 18, welche Impulse i aussendet,
deren Vorderflanke synchron mit der Vorderflanke der Impulse h ist, und deren Dauer- etwa halb so groß ist.
Diese kürzeren Impulse gelangen an den Eingang eines Zählers
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BAD ORtGfNAL
für zwei Dekaden 19, 20. Die Ausgänge A, B, C und D der
Dekaden sind mit Dekodierern 21 bzw. 22 verbunden, bei denen jeweils nur einer von 10 Ausgängen aktiviert ist.
Der Dekodierer 21 entspricht der Einereinheit einer Ziffer, und der Dekodierer 22 der Zehnereinhe.it der Ziffer. Bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit drei Empfängern sind lediglich der Dekadensähler 19 und der Dekodierer 21
erforderlich.
Die Ausgänge der Dekodierer sind jeweils mit einem Einsang sämtlicher von zehn Gattern 23 verbunden, deren Ausgänge
jeweils mit einem Takteingang eines zugeordneten Speichers
24 verbunden sind. Bein Eingang eines Impulses g wird nur
derjenige Speicher aktiviert, dessen Rang dem dieses Impulses entspricht (Kurven 1, m und n). Der Eingang für die Speicherdaten
ist mit dem Ausgang der Auslöseschaltung 10 verbunden und empfängt die einen Fehler meldenden Impulse k. Die
Impulse der aufeinanderfolgenden Antv/orten g bringen somit
aufeinanderfolgend und in gleichern Takt die entsprechenden Speicher 24 in den Zustand 1 oder 0, je nach dem, ob die
Impulse Fehlerimpulse sind oder nicht. Am Anfang eines jeden neuen Zyklus wird der Zähler durch das Signal b auf der
Leitung 19 a auf null gestellt. Jeder Speicherausgang ist
mit einer Alarmanlage verbunden, die beispielsweise einen Trennverstärker 27, einen Warnsignalgeber 28 und einen
Differenzierkreis 26 umfaßt. Letzterer sendet nur den Zustand i der Speicher an den Warnsignalgeber, und zwar über eine
Diode 29. Beim Aufleuchten des Schauzeichens 25, welches eine Unterbrechung der Antwortfolge anzeigt, wird auch das
Läutewerk 28 automatisch über den Differenzierkreis 2o, 29
und einen entsprechenden Differenzierkreis 30 erregt.
Wenn der Schalter 39 sich in der Stellung 1 befindet, werden die Impulse k an die Speicher weitergeleitet.
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In der Stellung 2 des Schalters 39 werden die Eingänge für die Speicherdaten an Masse gelegt. Wenn die Speicher
richtig arbeitens müssen daher sämtliche Schauzeichen automatisch abfallen.
In der Stellung 3 des Schalters 39 wird der logische Pegel 1 an die Speichereingänge aller Speicher gelegt, so daß
sämtliche Schauzeichen 25 dann ansprechen.
Bei den Kurvendarstellungen 17a8 25-lat 25-2a und 25-3a
sind die Einschaltzustände entsprechend dem Pegel 1 und die
Ausschaltzustände entsprechend dem Pegel 0 markiert.
Das Lichtsignal 17 leuchtet während des Zyklus n-2 auf, da
der Fall angenommen ist, daß kein Signal e während des Zyklus n-3 vorhanden ist. Aus dem gleichen Grunde leuchtet
das Lichtsignal während des Zyklus η auf.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ermöglicht auf einfache
Weise die Feststellung von Fehlern, sobald sie auftreten, und das Ingangsetzen einer Alarmanlage. Außerdem läßt sich
die überwachung der Vorrichtung schneller durchführen, da es zwischen den einzelnen aufeinanderfolgenden Abfragevorgängen
keine Totzeit mehr gibt.
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Claims (2)
- PatentansprücheAbfrage-Vorrichtung mit einer Zentralstation und einer - Anzahl voneinander getrennt liegender, damit leitungsmäßig verbundener Empfänger zur Informationsverarbeitung in der Zentralstation der von den Empfängern abgefragten Daten, wobei die Abfrage-Vorrichtung-kurze, zyklisch aufeinanderfolgende Abfragesignale aussendet, deren Anzahl mindestens gleich der Anzahl der angeschlossenen Empfänger ist, und entsprechende Antwortsignale aussendet, die für jedes an die Zentralstation übertragene Informationsniveau einer konstanten, vorbestimmten Stromstärke entspricht, welche so schwach eingestellt sind, daß keine gegenseitige Beeinflussung zwischen den Leitungen auftreten kann, und mit Einrichtungen zum Umwandeln dieser Gleichstromsignale in proportionale Spannungssignale und zum Trennen dieser Spannungssignale durch Amplitudendiskriminatorschaltungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung zum Erzeugen der Abfragesignale eine Auslöseschaltung für einen neuen Abfragezyklus aufweist, welche jeweils nur von den tatsächlich an die Zentralstation •übertragenen Antwortsignalen ausgelöst wird.
- 2. Abfrage-Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,daß die Auslöseschaltung einen Monovibrator umfaßt, der von jedem der Antwortsignale ausgelöst wird und eine Schaltdauer hat, die wenigstens gleich dem Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden AntwortSignalen ist, und einen Abfragesignalgenerator umfaßt, der von der Abfallflanke des Schaltimpulses des Monovibrators angestoßen wird.409832/0685BAD ORiGiNALAbfrage-Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, da d u r c gekennzeichnet , daß die Gesamtheit der Antwortsignale an einen Dezimalzähler geleitet ist, die jeweils mit einem Dekodierer verbunden sind, welche eine der Anzahl der Empfänger entsprechende Anzahl von Speichern steuern, die von den Spannungssignalen nach Durchlaufen der Amplitudendiskriminätoren beaufschlagt werden. 'Abfrage-Vorrichtung nach Anspruch 3» gekennzeichnet durch einen zweiten Monovibrator, der von dem letzten Antwortsignal eines jeden Zyklus getriggert wird und eine Schaltdauer hat, die länger ist als die Schaltdauer des ersten Monovibrators, durch einen Speicher, der den Schaltimpuls des zweiten Monovibrators speichert und durch das Abfragesignal des nächsten Zyklus aktiviert wird und durch einen Warnsignalgeber, der den eine Unterbrechung in der Antwort-* signalfolge entsprechenden Zustand anzeigt.' AO9832/06 86
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