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DE1158136B - Naehmaschinenantrieb mit elektrischem Universalmotor - Google Patents

Naehmaschinenantrieb mit elektrischem Universalmotor

Info

Publication number
DE1158136B
DE1158136B DEQ526A DEQ0000526A DE1158136B DE 1158136 B DE1158136 B DE 1158136B DE Q526 A DEQ526 A DE Q526A DE Q0000526 A DEQ0000526 A DE Q0000526A DE 1158136 B DE1158136 B DE 1158136B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
plug
interference suppression
sewing machine
machine drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEQ526A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Quick Elektromotoren Werk G M
Original Assignee
Quick Elektromotoren Werk G M
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Quick Elektromotoren Werk G M filed Critical Quick Elektromotoren Werk G M
Priority to DEQ526A priority Critical patent/DE1158136B/de
Publication of DE1158136B publication Critical patent/DE1158136B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/14Devices for changing speed or for reversing direction of rotation
    • D05B69/18Devices for changing speed or for reversing direction of rotation electric, e.g. foot pedals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

  • Nähmaschinenantrieb mit elektrischem Universalmotor Die Erfindung bezieht sich auf einen Nähmaschinenantrieb mit elektrischem Universalmotor, dessen Feld- und Ankerwicklungen hintereinandergeschaltet sind und der über einen in Reihe geschalteten Widerstand regelbar ist. Wesentlicher Zweck der Erfindung ist es, einen solchen Nähmaschinenantrieb mit hochwirksamen, .einfach einzubauenden Entstörmitteln auszurüsten.
  • In der Zeichnung in Fig. 1 wird das Schaltbild eines bisher gebräuchlichen derartigen Nähmaschinenantriebes wiedergegeben. Der Motor ist mittels einer Steckverbindung sowohl mit der Netzleitung als auch über eine Zuleitung mit dem als besonderer Bauteil ausgebildeten Schalt- und Regelwiderstand verbindbar.
  • Das strichpunktiert gezeichnete Rechteck 1 deutet das Gehäuse des Motors M an. Das an das Rechteck 1 anschließende Rechteck 2 mit unterbrochener Linienführung deutet das eine Glied der Steckverbindung mit drei Steckern KV K, und K3 an. Das Rechteck 3 gibt das Gegenglied der Steckverbindung, im vorliegenden Fall also die Steckdose mit den Steckerbuchsen Bi, B, und B3 an.
  • Die Feldwicklungen W1 und W " des Motors M sind an die Stecker K1 und K3 angeschlossen. Sie sind im übrigen durch den Kondensator C1 miteinander verblockt. Außerdem ist die Feldwicklung W1 gegenüber dem Stecker K, durch den. Kondensator C2 und gegenüber der Schutzkontaktfeder S1 durch den Kondensator C3 verblockt. Der Regelwiderstand Rist einerseits mit der Steckerbuchse B., und anderseits mit der Steckerbuchse B3 verbunden. Die Anschlüsse des Schalt- und Regelwiderstandes R sind durch den Kondensator C4 gegeneinander verblockt. Der Kondensator C1 ist noch mit der Schutzkontaktfeder S., verbunden.
  • Zum Entstören elektrischer Maschinen sind darüber hinaus Entstörkombinationen aus einer Doppeldrossel mit nachfolgendem Querkondensator bekanntg 01 eworden. Bei Nähmaschinenantrieben war die Anwendung solcher Entstörkombinationen allerdings unbekannt.
  • Unter Benutzung einer derartigen Entstörkombination für den Nähmaschinenantriebsmotor wird durch die Erfindung zugleich auch eine Entstörung des mit dem Motor über eine Leitung mit Steckverbindung verbundenen Regelwiderstandes bewirkt. Bei der Erfindung wird ausgegangen von einem Nähmaschinenantrieb mit einem elektrischen Universalmotor, dessen Feld- und Ankerwicklungen hintereinandergeschaltet sind, der ferner mittels einer Steckverbindung sowohl mit der Netzleitung verbunden wird als auch über eine Zuleitung mit einem als besonderer Bauteil ausgebildeten, elektrisch in Serie zum Moor liegenden Schalt- und Regelwiderstand und der schließlich eine Entstörkombination aus einer Doppeldrossel mit nachfolgendem Querkondensator enthält, die eingangsseitig mit den Netzleitungssteckern verbunden ist. An einem solchen Näh- maschinenantrieb besteht die Erfindung darin, daß die Steckverbindung für den Netzanschluß und für den Anschluß des Widerstandes je zwei separate Stecker und zugehörige Steckerbuchsen aufweist und daß der eine Ausgang der Entstörkombination mit einer Feldwicklung des Motors und der andere Ausgang mit einem Stecker zum Anachluß des Widerstandes verbunden ist, während der andere Stecker zum Anschluß dieses Widerstandes über einen besonderen Belag des Querkondensators der Entstörkombination mit der anderen Feldwicklung des Motors verbunden ist.
  • Wenn es bisher auch schon bekannt war, sowohl den Nähmaschinenmotor als auch den Schalt- und Regelwiderstand mit Funkentstörungsmitteln in Gestalt von Kondensatoren auszurüsten und zum Entstören von Haushaltgeräte-Motoren Entstörkombinationen aus Doppeldrossel mit nachfolgendem Querkondensator zu verwenden, so bot sich bisher doch kein Weg, mit einer einzigen, am Motor anzubringenden Entstörkombination gleichzeitig auch die Entstörung des Regelwiderstandes zu bewirken. Wer in der Praxis versucht, die Entstörung eines Motors und seines Anlassers durchzuführen, der muß häufig feststellen, daß die empfohlenen Schaltungen für seine Verhältnisse unbrauchbar sind. Oft bedarf es eines langwierigen Suchens, um zu einem befriedigenden Ergebnis zu kommen. Aber selbst dann wird der Fachmann auf Grund der allgemeinen Ansicht, daß jede Störquelle für sich zu entstören ist, im vorliegenden Fall nur dazu gelangen, den Motor für sich zu entstören und den Regelwiderstand ebenfalls für sich zu entstören. Infolgedessen ließ sich der durch die Erfindung gewiesene Weg durch das bisherige Vorgehen mit fachlichem. Können allein nicht finden.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung empfiehlt es sich, die Entstörkombination in an sich bekannter Weise innerhalb eines Gliedes, vornehmlich des motorseitigen Gliedes der Steckverbindung unterzubringen. Dann wird für den Einbau der Entstörmittel nur Raum herangezogen, der ohnehin für die Anlage notwendig ist. Außerdem ist es ratsam, für die Steckverbindung eine an sich bekannte rechteckförmige Kragensteckvorrichtung heranzuziehen und dabei den Kragenstecker mit den Steckerstiften untenseitig am Motor anzubringen. Hierdurch läßt sich erreichen, daß das motorseitige Steckverbindungsglied den Motor nicht überragt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale sind in der Beschreibung der Zeichnung erläutert, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Dabei zeigt Fig. 2 den Nähmaschinenantrieb in Vorderansicht, Fig. 3 den Nähmaschinenantrieb in Seitenansicht, wobei der Stecker längsgeschnitten ist, Fig. 4 das Schaltbild.
  • Zum Nähmaschinenantrieb nach Fig. 2 bis 4 gehören der Universalmotor 1 und der Schalt- und Regelwiderstand R1, der als gesonderter Bauteil ausgebildet ist und elektrisch mit dem Motor hintereinandergeschaltet wird. Am Motor 1 ist unten das die Stecker 4, 5, 6 und 7 sowie die Kontaktfedern 10 und 11 aufnehmende Glied 2 einer Steckverbindung angebracht, deren Gegenglied, die Steckdose 3, die Steckerbuchsen und die Kontaktfedern 10', 11' aufnimmt. Das Steckerglied 2 ist zweiteilig ausgebildet, wobei der eine Teil mittels der Schraube 8 am Motorgehäuse befestigt und der andere Teil mittels der Schraube 9 mit dem am Gehäuse angebrachten Teil verbunden ist. Das Steckerglied 2 nimmt in seinem Inneren. noch die Entstörkombination auf, welche die den Rundfunk- und Fernsehempfang störenden, hochfrequenten Schwingungen unschädlich machen soll.
  • Das Steckerglied 2 ist nach Art eines vierpoligen Kragensteckers gestaltet. Seine Kontaktfedern 10 und 11 sind zum Anschließen der Erdschutzleitung vorgesehen. Die Ausbildung des Steckergliedes 2 und der Steckdose 3 ist ferner so getroffen, daß diese Teile nur in einer einzigen Paßstellung miteinander gekuppelt werden können. Hierzu sind an der einen Seite des Steckergliedes 2 Ausbuchtungen 12 und 13 und an der anderen Seite Einbuchtungen 14 und 15 vorgesehen, die mit entsprechenden Aus- bzw. Einbuchtungen an der Steckdose 3 zusammenwirken.
  • Bei gekuppelter Steckvorrichtung fließt der Strom vom Netzanschl'uß über die Leitung Z1, den Stecker 4, die eine Wicklung der Doppeldrossel 16 und den einen Belag des Querkondensators 17 der Entstörkombination .nach der einen Feldwicklung F1 und von hier über die Bürste Al, den Anker des Motors M und die Bürste A 2 nach der anderen Feldwicklung F,. Von hier gelangt der Strom über einen weiteren Belag des Querkondensators 17, den Stecker 6 und die Leitung Z4 an den Schalt- und Regelwiderstand R1, von dem aus er über, die Leitung Z5, den Stecker 7, einen weiteren Belag des Querkondensators 17 zurück zur zweiten Wicklung der Doppeldrossel 16 und von hier über den Stecker 5 nach der Zuleitung Z, in das Netz zurückfließt.
  • Es ist also der Stecker 4 unter Vorschaltung der einen Wicklung der Doppeldrossel 16 unmittelbar mit der einen Motoranschlußklemme und der Stecker 5 unter Vorschaltung der anderen Wicklung der Doppeldrossel mit dem Stecker 7 verbunden, an dem die Leitung Z5 und damit der Schalt- und Regelwiderstand R1 angeschlossen ist. Der andere, dem Regelwiderstand zugeordnete Stecker 6 ist dann mit der zweiten Motoranschlußklemme verbunden. Dabei sind die von den Drosselwicklungen abgehenden Leitungen .durch den Querkondensator 17 gegeneinander verblockt. Außerdem ist die vom Motor abgehende drosselfreie Leitung durch den Querkondensator 17 gegenüber den von den Drosseln abgehenden Leitungen verblockt.
  • Die Entstörkombination für den Motor, nämlich die Doppeldrossel 16 und der Querkondensator 17, ist beim gezeigtenAusführungsbeispiel in demjenigen Glied der Steckverbindung untergebracht, das am Motorgehäuse vorgesehen ist. Die Entstörelemente des Regelwiderstandes R1 werden bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel von einem Kondensator C gebildet, der einerseits die Leitungen Z4 und: Z5 gegeneinander verblockt und anderseits an die Schutzkontaktfedern 10',11' angeschlossen ist. Der Kondensator C kann entweder in bisher bekannter Weise im Schalt- und Regelwiderstand R1 vorgesehen oder in der Steckdose 3 eingebaut werden.
  • Durch die Ausbildung der Steckverbindungsglieder in vierpoliger Bauweise wird ermöglicht, daß zum Anschließen jeder Zuleitung ein gesonderter Stecker oder eine gesonderte Steckerbuchse zur Verfügung steht. Es braucht also nicht mehr wie bei der Ausbildung nach Fig. 1 eine Steckerbuchse BZ mit zwei Leitungen verbunden zu werden. Durch die Verwendung einer vierpoligen Kragensteckvorrichtung ist es ferner möglich, die Entstörungselemente ummittelbar in die Stromzuführungsleitung zu legen, wodurch sich eine Feinentstörung erzielen läßt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Nähmaschinenantrieb mit einem elektrischen Universalmotor, dessen Feld- und Ankerwicklungen hintereinandergeschaltet sind, der ferner mittels einer Steckverbindung sowohl mit der Netzleitung verbunden wird als auch über eine Zuleitung mit einem als besonderer Bauteil ausgebildeten, elektrisch in Serie zum Motor liegenden Schalt- und Regelwiderstand und der schließlich eine Entstörkombination aus einer Doppeldrossel mit nachfolgendem Querkondensator enthält, die eingangsseitig mit den Netzleitungssteckern verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Steckverbindung (2, 3) für den Netzanschluß und für den Anschluß des Widerstandes (R1) je zwei separate Stecker (4, 5 bzw. 6, 7) und zugehörige Steckerbuchsen aufweist und daß der eine Ausgang der Entstörkombination (16, 17) mit einer Feldwicklung (F) des Motors und der andere Ausgang mit einem Stecker (7) zum Anschluß des Widerstandes (R,) verbunden ist, während der andere Stecker (6) zum Anschluß dieses Widerstandes über einen besonderen Belag des Querkondensators (17) der Entstörkombination mit der anderen Feldwicklung (F2) des Motors verbunden ist. 2. Nähmaschinenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entstörkombination (16,17) in an sich bekannter Weise innerhalb der Steckverbindung, vorzugsweise im motorseitigen Steckverbindungsglied (2) untergebracht ist. 3. Nähmaschinenantrieb nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das am Motorgehäuse angebrachte Steckverbindungsglied (2) nach Art eines an sich bekannten rechteckigen Kragensteckers mit Steckstiften (4, 5, 6, 7) ausgebildet und untenseitig des Motors (1) angebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 923 372, 932 506; deutsche Auslegeschrift Nr. 1008 380; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1727 067; H. G. Engel und K. Winter, »Rundfunk ohne Störungen«, 4. Auflage, S. 179; G. M e n d e , »Funk-Entstörungs-Praxis« (Radio-Praktiker-Bücherei, Bd. 59), 1. u.
  2. 2. Auflage, S.43, 53; »Elektron-Taschenbuch«, Linz 1952, S. 27, 43, 410.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE923372C (de) * 1952-07-05 1955-02-10 Busch Jaeger Duerener Metall Steckvorrichtung zur Herstellung von zwei- und dreipoligen Verbindungen mit Schutzleitung oder Nulleiter
DE932506C (de) * 1953-03-23 1955-09-01 Busch Jaeger Duerener Metall Gekapselte, dreipolige Steckvorrichtung
DE1727067U (de) * 1955-02-23 1956-07-26 Brunhilde Schwab Naehmaschinenmotor.
DE1008380B (de) * 1955-01-28 1957-05-16 Wilhelm Harting Fa Elektrische Steckvorrichtung

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