DE1158113B - Anordnung mit Magnetkernen mit annaehernd rechteckiger Hysteresisschleife zur UEbertragung und Verarbeitung von binaeren Informationen - Google Patents
Anordnung mit Magnetkernen mit annaehernd rechteckiger Hysteresisschleife zur UEbertragung und Verarbeitung von binaeren InformationenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung mit Magnetkernen mit annähernd rechteckiger Hysteresisschleife
zur Übertragung und Verarbeitung von binären Informationen, bei welcher zwei aufeinanderfolgende
Magnetkernstufen über eine Verbindungsschleife verbunden sind, die eine Serienschaltung von
einer Ausgabewicklung einer Stufe, einem Gleichrichter, einer Eingabewicklung der folgenden Stufe
und einer Steuerspannungsquelle enthält und die Steuerspannungen in aufeinanderfolgenden Schleifen
abwechselnd gegeneinander versetzt sind.
Bei bekannten Magnetkernverschiebeketten trägt jeder Kern eine Eingabewicklung, eine Ausgabewicklung
und eine Steuerwicklung. Zwei aufeinanderfolgende Stufen sind über einen in sich geschlossenen
Verbindungskreis gekoppelt, der an keiner äußeren Spannungsquelle liegt. Die Fortschaltung der Information
hängt von der Intensität der den Steuerwicklungen zugeführten Stromimpulse ab, weshalb · diese
Anordnungen als stromgesteuerte Verschiebeketten bezeichnet werden können. Die binären Informationswerte erscheinen dabei auf den Kernen aller Stufen
stets in der gleichen Form.
Bei derartigen Anordnungen ist es bekannt, in jeder Stufe zwei Magnetkerne vorzusehen, deren
Wicklungen derart zusammengeschaltet sind, daß sich die Störimpulse gegenseitig aufheben, während
sich die Nutzimpulse addieren. Dadurch soll es ermöglicht werden, verhältnismäßig mangelhafte
Magnetkerne zu verwenden. Für die Übertragung der Information verhalten sich die beiden Kerne jeder
Stufe aber wie ein einziger Magnetkern, so daß die prinzipielle Arbeitsweise der stromgesteuerten Verschiebeketten
unverändert bleibt.
Der Aufbau und der Betrieb solcher stromgesteuerter Verschiebeketten sind mit gewissen Schwierigkeiten
verbunden. Damit einerseits die Information einwandfrei über alle Stufen der Kette übertragen
wird, müssen die den Steuerwicklungen zugeführten Steuerimpulse möglichst rechteckig und konstant sein.
Die Belastung der Impulsquelle ist aber in weiten Grenzen veränderlich, da sie von der jeweils gespeicherten
Folge von Binärziffern abhängt. Es müssen deshalb Stromquellen mit sehr hohem Innenwiderstand
vorgesehen werden, die praktisch nur durch Röhrenschaltungen realisiert werden können. Da der
Energiebedarf für die Steuerung von Magnetkernverschiebeketten groß ist, müssen die Impulsquellen beträchtliche
Ausmaße haben.
Gemäß einem älteren Vorschlag werden diese Nachteile weitgehend durch ein anderes Steuerungsprinzip beseitigt. Hierbei wird die Steuerwicklung fort-
Anordnung mit Magnetkernen mit annähernd
rechteckiger Hysteresisschleife
zur Übertragung und Verarbeitung
von binären Informationen
Anmelder:
S. E. A. Societe d'Electronique
S. E. A. Societe d'Electronique
et d'Automatisme,
Courbevoie, Seine (Frankreich)
Courbevoie, Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. E. Prinz
und Dr. rer. nat. G. Hauser, Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 24. Juli 1957 (Nr. 743 985)
Frankreich vom 24. Juli 1957 (Nr. 743 985)
^3O gelassen, und eine Wechselspannung wird in die Verbindungsschleife
zwischen zwei Stufen so eingeprägt, daß der von ihr hervorgerufene Strom sowohl über
die Ausgabewicklung des einen Kerns als auch über die Eingabewicklung des folgenden Kerns fließt. Die
Wirkung dieser Spannung wird durch die unterschiedliche Impedanz der Ausgabewicklung in Abhängigkeit
von dem Magnetisierungszustand des zugehörigen Kerns beeinflußt. Man kann daher diese Anordnungen
als spannungsgesteuerte Verschiebeketten bezeichnen. Die Form der Wechselspannung ist für
den Betrieb unerheblich; sie ist vorzugsweise sinusförmig.
Ziel der Erfindung ist die Weiterbildung dieser vorgeschlagenen älteren Anordnungen.
Gemäß der Erfindung besteht diese Weiterbildung darin, daß jede Magnetkernstufe zwei Magnetkerne
enthält, daß aufeinanderfolgende Stufen durch zwei Verbindungsschleifen verbunden sind, die zur
Steuerspannungsquelle parallel liegen, und daß die Serienschaltung jeder Verbindungsschleife die Ausgabewicklung
eines der beiden Kerne der einen Stufe, die Eingabewicklung eines der beiden Kerne der M-
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genden Stufe und eine Rückstellwicklung des anderen geradzahligen und die ungeradzahligen Schleifen
Kerns dieser Stufe enthält. erregt werden, d. h. eine Spannung in der Durchlaß-
Wie bei den zuvor geschilderten bekannten Anord- richtung des Gleichrichters empfangen. Dies bedeutet
nungen sind auch beim Erfindungsgegenstand in jeder also, daß jede zweite Schleife in der Phase (1) und die
Stufe zwei Magnetkerne vorhanden, deren Wicklun- 5 dazwischenliegenden Schleifen in der Phase (2) von
gen in bestimmter Weise zusammengeschaltet sind; der angelegten Wechselspannung erregt werden,
im übrigen bestehen aber grundsätzliche Unterschiede Alle Kerne sind miteinander identisch und be-
hinsichtlich Aufbau, Steuerung und Wirkungsweise. sitzen die in Fig. 2 dargestellte, nahezu rechteckige
Während bei der bekannten Schaltung zwischen zwei Hysteresisschleife. Für jeden Kern lassen sich zwei
Stufen nur eine einzige Verbindungsschleife vorhan- io getrennte Betriebsphasen annehmen, und zwar eine
den ist, so daß der bei der Ummagnetisierung eines »Eingabephase« und eine »Ausgabephase«. In der
Kerns induzierte Strom zwangläufig über beide Ein- Eingabephase wird die Information in den Kern eingabewicklungen
und beide Ausgabewicklungen fließen geschrieben; in der Ausgabephase wird sie von dem
muß, sind beim Erfindungsgegenstand zwischen zwei Kern abgelesen und auf den folgenden Kern gebracht.
Stufen zwei parallel geschaltete Verbindungsschleifen 15 Zwischen den beiden Phasen ist die Information auf
vorgesehen, und die in diese Schleifen eingeprägte dem Kern gespeichert. Dabei befindet sich der Kern
gemeinsame Steuerspannung kann, je nach dem entweder in dem Magnetisierungszustand + Φτ (posi-Magnetisierungszustand
der zugehörigen Kerne, in den tive Remanenz) oder in dem Magnetisierungsbeiden Schleifen verschiedene Ströme hervorrufen. zustand — ΦΓ (negative Remanenz). Der eine Magne-
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung bleiben alle 20 tisierungszustand ist daher dem Wert 1 der Binär-Vorteile
der spannungsgesteuerten Verschiebeketten information zugeordnet, während der andere Magneerhalten;
insbesondere kann zur Steuerung eine ein- tisierungszustand dem Wert 0 zugeordnet ist.
fache sinusförmige Wechselspannung dienen. Dar- Vor einer Ausgabephase kann also ein Kern ent-
über hinaus tritt die Wirkung ein, daß jede Binär- weder im Zustand — ΦΓ oder im Zustand + Φτ sein,
ziffer in jeder Stufe sowohl in der richtigen als auch 25 In der Ausgabephase schickt die der nachfolgenden
in der komplementären Darstellung vorhanden ist. Verbindungsschleife zugeführte Spannung einen Strom
Dies ist für viele Anwendungsfälle vorteilhaft und durch die Ausgabewicklung Ν des abzulesenden
ermöglicht auch die Durchführung logischer Ver- Kerns. Dieser Strom sucht den Kern in jedem Fall in
knüpfungen in den einzelnen Stufen der Kette. Ferner einen vorbestimmten Magnetisierungszustand, hier
ist die Belastung der Steuerspannungsquellen, unab- 30 z. B. in den Zustand — cPr zu bringen. Wenn der abhängig
von der gespeicherten Ziffernfolge, stets kon- zulesende Kern bereits in diesem Zustand ist, tritt auf
stant. . ihm keine Flußänderung ein, so daß seine Ausgabe-
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der wicklung N praktisch widerstandslos ist. Daher ist der
Zeichnung dargestellt. Darin zeigt Strom in der Verbindungsschleife nur durch den Wert
Fig. 1 eine ältere Ausführung einer spannungs- 35 des Belastungswiderstandes begrenzt, der durch die
gesteuerten Magnetkernverschiebekette, Eingabewicklung η des folgenden Kerns dargestellt
Fig. 2 eine idealisierte Hysteresisschleife eines wird. Wenn dagegen der Kern vor dem Ablesen im
sättigbaren Magnetkerns, der bei der erfindungs- Magnetisierungszustand + ΦΓ war, wird er durch den
gemäßen Anordnung Verwendung findet, Strom während der Ausgabephase in den Magneti-
Fig. 3 einen Abschnitt der erfindungsgemäßen 40 sierungszustand — ΦΓ ummagnetisiert. Während der
Kette für die Übertragung und Verarbeitung von bi- Ummagnetisierung ist der Strom in der Verbindungsnären
Informationen, schleife auf den Wert IJWn begrenzt wenn /,. der
Fig. 4 eine besondere Ausführungsart einer Kette, Koerzitivstrom und Wn die Windungszahl der Ausbei
welcher symmetrische dreischenklige Kerne ver- gabewicklung N sind.
wendet werden, und 45 Beim Ablesen eines Kerns kann also je nach der
Fig. 5 ein Beispiel einer logischen Stufe gemäß der darauf gespeicherten Information in der Verbindungs-Ausführungsart
nach Fig. 3, die zur Durchführung schleife entweder ein »starker« Strom fließen, der nur
logischer Elementaroparationen zwischen getrennten durch den Widerstand der Eingabewicklung des fol-Informationsziffern
geeignet ist und in jede Kette der genden Kerns begrenzt ist, oder ein »schwacher«
in Fig. 3 oder 4 gezeigten Art an jeder Stelle einge- 50 Strom, der auf den Wert IJWn begrenzt ist.
führt werden kann, an der eine logische Operation Die Ausgabephase eines Kerns ist zugleich die Eindurchgeführt
werden soll. gabephase des folgenden Kerns. Dieser befindet sich
Bei der in Fig. 1 dargestellten älteren Magnet- vor der Eingabephase stets in dem Magnetisierungskernverschiebekette
sind die aufeinanderfolgenden zustand — Φ,., da er durch seine vorausgegangene
Magnetkerne über Verbindungsschleifen in Kaskade 55 Ausgabephase auf jeden Fall in diesen Zustand gegeschaltet.
Alle Schleifen sind gleich aufgebaut, und bracht worden ist.
nur die Schleifen (I) und (II) sind in dem Schaltbild Wenn während der Eingabephase ein starker Strom
vollständig sichtbar. Jede Verbindungsschleife ent- in der vorangehenden Verbindungsschleife fließt,
hält die Ausgabewicklung N eines Kerns und die Ein- bringt er den Kern in den Magnetisierungsgabewicklung
η des folgenden Kerns. Diese Wicklun- 60 zustand + ΦΓ; dabei ist der Strom auf den Wert IJWn
gen liegen in Serie mit einem Gleichrichterelement D, begrenzt, wenn Wn die Windungszahl der Eingabez.
B. einer Diode, an den Zuführungsklemmen einer wicklung η ist. Wenn dagegen während der Eingabe-Wechselspannung,
deren zeitlicher Verlauf nicht un- phase in der Verbindungsschleife ein schwacher
bedingt sinusförmig sein muß (sie kann ebensogut Strom IJWn fließt, darf er den Kern nicht ummagnerechteckig,
trapezförmig, sägezahnförmig usw. sein). 65 tisieren. Diese Bedingung ist offensichtlich erfüllt,
Diese Spannung wird mit einer Phasenverschiebung wenn IJWn <
IJWn oder Wn >
Wn. um eine Halbperiode von Schleife zu Schleife an die Es ist also zu erkennen: Wenn ein Kern vor der
Verschiebekette angelegt, so daß abwechselnd die Ausgabephase im Zustand — ΦΓ ist, fließt beim Ab-
lesen in der Verbindungsschleife ein starker Strom, und der folgende Kern wird in den Zustand + Φτ
ummagnetisiert. War dagegen der Kern im Zustand + Φη fließt beim Ablesen ein schwacher Strom,
und der folgende Kern bleibt im Zustand — ΦΓ Die
Information muß bei der Verschiebung natürlich ihren Wert behalten, und deshalb kehrt sich die Zuordnung
der beiden Magnetisierungszustände zu den Binärwerten 1 und 0 von Kern zu Kern um. Dies ist
aber kein Nachteil, weil die Zuordnung völlig willkürlich wählbar ist.
Wenn in der geschilderten Verschiebekette beim Ablesen eine Ummagnetisierung stattfindet, können
folgende Störerscheinungen auftreten:
1. Die Spannungshalbwelle ist zu Ende, bevor der Fluß in dem abgelesenen Kern den Wert — ΦΤ
erreicht hat; dann wird der Ausgangszustand nicht wiederhergestellt, und das folgende Signal
kann fehlerhaft sein.
2. Der Fluß — ΦΓ wird erreicht, bevor die Spannungshalbwelle
zu Ende ist; dann steigt der Strom in der Verbindungsschleife plötzlich auf einen hohen Wert, der eine teilweise Flußänderung
in dem folgenden Kern hervorruft, wodurch die Gefahr einer Übertragung eines fehlerhaften
Signals von diesem Kern aus entsteht.
Theoretisch ist also ein idealer Betrieb mit der zuvor beschriebenen Verschiebekette nur dann möglich,
wenn die Steuerspannung genau an die Eigenschaften der verwendeten Magnetkerne angepaßt is·
und während des Betriebs streng konstant gehalten wird. Ferner kann dieser ideale Betrieb nur erreicht
werden, wenn die Eigenschaften der Magnetkerne bestimmtem Grade die einander widersprechenden
Bedingungen beim Ablesen und bei der Rückstellung beseitigt werden.
Zu diesem Zweck ist es vorgesehen, die Rückstellung eines Kerns mit einer Eingabephase zu verbinden,
indem jede Stufe einer Übertragungskette durch zwei Magnetkerne gebildet wird, von denen
jeder eine Eingabewicklung in Serie mit einer Rückstellwicklung des anderen Kerns besitzt. Eine solche
Kette besteht also in Wirklichkeit aus zwei Kanälen für die Fortschaltung der Ziffern, von denen der eine
Kanal den Signalen der Ziffer 1 und der andere den Signalen der Ziffer 0 zugeordnet ist; beide Kanäle
arbeiten gemeinsam über die gesamte Länge der Kette. Jedes Signal der Ziffer 1 und jedes Signal der
Ziffer 0 besitzen umgekehrte Wirkungssinne hinsichtlich der Flußänderungen in jedem Kern, jedoch besteht
stets jede Wirkung für sich allein. In einer solchen Kette ist das Signal der Ziffer 1 durch einen
Impuls auf dem einen Kanal und das Signal der Ziffer 0 durch einen Impuls auf dem anderen Kanal
dargestellt. Die entgegengesetzte Wirkung dieser beiden Signale auf einem Empfangskern erzeugt ein Feld,
das im einen Fall positiv und im anderen Fall negativ ist. Die beiden komplementären Signale werden notwendigerweise
in jeder Stufe wiedergegeben.
Fig. 3 zeigt einen Abschnitt einer solchen Doppelkette. Jede Stufe enthält einen Kern des einen Kanals,
nämlich M1, M2, M3 und einen Kern M1', M2', M3'
des anderen Kanals. Jeder Kern ist mit einer Ausgabewicklung N und mit zwei Wicklungen /J1 und Ji2
für die Kerne M bzw. n(, «,' für die Kerne M' versehen.
Die Wicklungen nx und H1' sind die Eingabewicklungen
und die Wicklungen n2 und n/ die Rück
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keine Streuung zeigen und wenn die Magnetkerne 35 Stellwicklungen, die in den Eingabephasen zur Wir-
und die Dioden frei von Alterungserscheinungen sind kung kommen. Für eine einfache Übertragungskette
ist kann man annehmen, daß die Windungszahl der Wicklungen η bei beiden Kernen gleich ist, jedoch
natürlich kleiner als die Windungszahl jeder Wick-
und keine Temperaturabhängigkeit zeigen. Es offensichtlich, daß diese Bedingungen nur schwer
erfüllt werden können.
In der Praxis wird jedoch eine einfache Über- 40 lungiV, und daß diese Windungszahlen bei allen
tragung von Informationen in einer Verschiebekette auch noch unter Bedingungen erhalten, die sich von
dem zuvor geschilderten idealen Zustand ziemlich weit entfernen. Allerdings ist bei den praktischen
Arbeitsbedingungen, welche die beste Betriebssicherheit ergeben, der eine Binärwert durch einen Stromimpuls
dargestellt, der kürzer als im idealen Bereich ist, und der andere Binärwert ist durch einen Impuls
ausgedrückt, der noch kürzer, aber nicht vemachlässigbar ist. Dieser Sachverhalt ist bei einer einfachen
Verschiebekette ohne wesentlichen Nachteil, wird aber bei Anordnungen störend, die logische
Verknüpfungen durchführen sollen. In diesem Fall wird es nämlich schwierig, beKernen
konstant sind.
Eine Verbindungsschleife enthält dann für den oberen Kanal in der Schaltung nach Fig. 3 in Serie
zwischen den Zuführungsklemmen für die Steuerwechselspannung eine Wicklung N, eine Diode D,
eine Wicklung nt und eine Wicklung n2'. Eine Schleife
enthält im unteren Kanal in Serie mit den gleichen Klemmen eine Wicklung N, eine Diode D, eine Wicklung
n2 und eine Wicklung«/. Die Wicklungen η
sind so gewickelt, daß ein von der oberen Diode kommender Strom, der durch H1 und n2' hindurchh
di K M d M' i d Zd +
geht, die Kerne M und M' in den Zustand + Φτ zu
bringen sucht und daß ein von der unteren Diode kommender Strom, der durch die Wicklungen Ji1' und
stimmte Kombinationen der von verschiedenen Ver- 55 «2 geht die gleichen Kerne in den Zustand — Φτ zu
schiebeketten kommenden Informationen durchzufüh- bringen sucht.
ren, und auch die Verbindung der Verschiebeketten mit Organen, die bei der Auswertung der Signale
nach unterschiedlichen Prinzipien arbeiten, wird erschwert.
Es ist offensichtlich, daß diese Einschränkung sich in erster Linie daraus ergibt, daß das Ablesen des
Kerns für den gleichen Kern auch gleichzeitig die Rückstellung bedeutet. In der nachstehend beschriebenen
Anordnung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß die beiden Funktionen zeitlich getrennt
und in den Ketten die entsprechenden technischen Maßnahmen getroffen werden, wodurch wenigstens in
Die Wirkungsweise dieser Anordnung läßt sich dann folgendermaßen zusammenfassen, wenn jedesmal
von der Ankunft des Signals an der ersten in der Kette von Fig. 3 gezeigten Stufe ausgegangen wird:
"~aj Das Signal X ist O, d. h. ein schwacher Strom,
verbunden mit einem Signal 3Γ = 1, d. h. einem starken Strom, wobei diese Signale in der Phase
(1) der Steuerspannung ankommen. Diese Signale bringen die Kerne M1 und M1' in den Zustand
—Φτ oder suchen sie dort zu halten, unabhängig
von den ursprünglichen Zuständen der beiden Kerne.
In der Phase (2) versucht der in der Schleife (I)
fließende Strom den KeHiM1 im Zustand—Φτ
zu halten. Beim Ablesen entsteht also ein starker Strom in dieser Schleife, der komplementär
zu dem eingegebenen Signal Z = O ist. Dagegen
versucht der in der Schleife (Γ) fließende Strom
den Kern M1 von — Φτ nach + ΦΓ zu bringen.
Dieser Strom ist also auf den Wert von I0IWn
begrenzt und daher ein schwacher Strom, der
fließende Strom den KeHiM1 im Zustand—Φτ
zu halten. Beim Ablesen entsteht also ein starker Strom in dieser Schleife, der komplementär
zu dem eingegebenen Signal Z = O ist. Dagegen
versucht der in der Schleife (Γ) fließende Strom
den Kern M1 von — Φτ nach + ΦΓ zu bringen.
Dieser Strom ist also auf den Wert von I0IWn
begrenzt und daher ein schwacher Strom, der
schwach, so wird der Kern in der folgenden Ausgabephase
vollständig in den Zustand — Φτ gebracht. Es
ist also zu erkennen, daß die geschilderte Bemessung der Steuerspannung keinen Nachteil für den Betrieb
der Kette darstellt. Wenn eine Reihe von Ziffern 1 aufeinanderfolgt, wird der Kern nie ganz bis in den
Zustand — φτ ummagnetisiert, so daß die durchlaufene
Hysteresisschleife kleiner als die Sättigungsschleife ist. Da die Verlustenergie in dem Magnetkomplementär zu dem zugeführten Signal Z = 1 10 kern gleich der Fläche der durchlaufenen Hysteresisist.
schleife ist, kann somit eine Einsparung an mittlerer
b) Das dem Kern M1 zugeführte Signal Z ist 1, Energie erreicht werden. Für die praktisch vorhand.
h. ein starker Strom, der mit dem Signal denen Magnetstoffe bewirkt ferner die Verringerung
Z = O, d, h. schwacher Strom verbunden ist, der Flußänderung ohne Änderung der Frequenz, d. h.
wobei die Signale in der Phase (1) ankommen. 15 also die Verringerung der Geschwindigkeit der Fluß-Diese
Signale bringen die Kerne M1 und M1' in änderung, eine Verengung der dynamischen Hystereden
Zustand + Φτ oder halten sie dort, unab- sisschleife des Kerns und damit eine erneute Herabhängig
von ihren ursprünglichen Zuständen. setzung der Verlustenergie in jeder Magnetisierungs-In
der Phase (2) ist der in der Schleife (I) periode. Bei der gleichen Frequenz kann man also
fließende Strom dann durch das Umplappen des ao größere Kerne ohne übermäßigen Verlust verwenden,
Kerns M1 begrenzt und daher ein Signal mit während man bei gleicher Kerngröße umgekehrt die
schwachem Strom, komplementär zu dem züge- Betriebsfrequenz der Anordnungen erhöhen kann,
führten Signal Z=I. Der Strom in der Schleife Eine technologische Abänderung der Verschiebe-(T)
ist stark, da er nicht begrenzt ist, und daher kette nach Fig. 3, die eine Vereinfachung des
komplementär zudem zugeführten Signal Z = O. 25 Wickeins und Verdrahtens ergibt, ist in dem Schalt-Für
jedes zugeführte Doppelsignal Z, Z wird also bild von Fig. 4 dargestellt. Hierbei werden spezielle
von einer Stufe stets das komplementäre Signal Z, Z Kerne mit drei Schenkeln verwendet, von denen dann
abgegeben. Diese Bedingung setzt sich automatisch jeder ein Paar von getrennten Kernen der Anordnung
über die ganze Länge der Verschiebekette fort. In nach Fig. 3 ersetzt. Diese Kerne sind mit MA, M3
dem oben angeführten Fall a) werden also in der ent- 30 und Mc bezeichnet. Jeder von ihnen trägt auf zwei
sprechenden Phase (2) die Kerne M2 und M2' durch Schenkeln, die symmetrisch zu einem dritten Schenkel
den starken Strom der Schleife (I) in den Zustand liegen, zwei Wicklungen N der zuvor genannten Art
+ ΦΓ gebracht, und in der folgenden Phase (1) wer- und auf dem Mittelschenkel eine Doppelwicklung n-n
den die Kerne M3 und M3' durch den starken Strom mit Mittelanzapfung, die an eine Steuerspannungsin
der Schleife (IT) in den Zustand — ΦΓ gebracht 35 klemme derjenigen Schleife angeschlossen ist, in der
usw. In dem obigen Fall b) werden in der betreifen- der Kern den Empfangskern bildet. Die Wicklung n-n
den Phase (2) die Kerne M2 und M2' in den Zustand dient gleichzeitig zur Eingabe und zur Rückstellung
— ΦΓ gebracht und die Kerne M3 und M3' in der fol- und spielt also die Rolle eines Wicklungspaares H1-H2'
genden Phase (1) in den Zustand + Φτ usw. bzw. H2-H1 der Anordnung von Fig. 3, da jede HaIb-Da
die paarweise zusammengefaßten Schleifen 40 wicklung η in der gleichen Richtung auf den einen
(I-T), (H-H') ... der Verschiebekette nach Fig. 3 und den anderen der magnetischen Kreise eines derstets
komplementäre Informationen übertragen, ist artigen Kerns einwirkt, jedoch in entgegengesetzten
der von der Steuerspannungsquelle für jedes Schleifen- Wirkungssinnen, je nachdem, ob der zugeführte
paar gelieferte Strom stets gleich, da er die Summe Strom von der oberen oder der unteren Verbindungseines
starken Stroms und eines schwachen Stroms ist. 45 schleife herkommt. Dagegen wirkt, wie ebenfalls aus
Dieser Strom ist also unabhängig von der Informa- dem Schaltbild zu erkennen ist, die Wicklung N des
tion, die tatsächlich von einer Stufe zu der folgenden oberen Schenkels auf die zugehörige Masche des
übertragen wird. Magnetkreises in dem entgegengesetzten Wirkungs-Die geschilderte Wirkungsweise der Verschiebe- sinn ein, wie die Wicklung N des unteren Schenkels
kette ist in folgender Hinsicht noch zu ergänzen. Ein 50 auf die andere Masche des Magnetkreises,
beim Ablesen eines Kerns in einer Verbindungs- Der Betrieb der Verschiebekette von Fig. 4 bleibt
schleife erhaltener schwacher Strom entsteht dadurch, unverändert gegenüber dem Betrieb der Verschiebedaß
der von der Steuerwechselspannung erzeugte kette von Fig. 3. Es ist zu bemerken, daß außer der
Strom durch die Flußänderung des Kerns in der Vereinfachung der Verdrahtungen und der Wicklun-Schleife
begrenzt wird. Wenn der Kern vollständig 55 gen auch eine größere Kompaktheit der Anordnung
ummagnetisiert ist, bevor die betreffende Phase der erzielt wird. Da ferner die Induktion sich niemals
Steuerwechselspannung beendet ist, tritt in der gleichzeitig in dem gesamten Kern umkehrt, ist die
Schleife ein Störstrom auf. Diese Erscheinung kann Erwärmung geringer als bei einer Verschiebekette
dadurch vermieden werden, daß die Größe und mit zwei getrennten Kernen der in Fig. 3 gezeigten
Dauer der Spannung in dieser Phase so bemessen 60 Art, so daß sich eine bessere Möglichkeit für die Anwerden,
daß der Kern während der Ausgabephase Wendung bei hohen Frequenzen ergibt. Da bei den
nicht vollständig ummagnetisiert wird. Der Kern wird erfindungsgemäßen Verschiebeketten jede Informaalso
nach Beendigung dieser Phase nicht vollständig tionsziffer in jeder Phase der Steuerwechselspannung
in den Zustand —ΦΓ gebracht sein. Wenn bei der gleichzeitig in der direkten und in der komplemenfolgenden
Eingabe dem gleichen Kern ein starker 65 tären Form zur Verfügung steht, eignet sich das
Strom zugeführt wird, so kann er natürlich ohne System besonders gut zur Durchführung von logischen
Schwierigkeit wieder in den Zustand + ΦΓ gebracht Elementaroperationen mit Veränderlichen, die von
werden; ist dagegen der Strom in der Eingabephase getrennten Verschiebeketten geliefert werden. Es ist
bekannt, daß jede logische Elementaroperation bei geeigneter Wahl der direkten und der komplementären
Formen auf eine Disjunktion der Veränderlichen zurückgeführt werden kann.
Jedoch ist der Betrieb einer Stvie, die eine Disjunktion
von Signalen dieser Art ergibt, nicht notwendigerweise symmetrisch. Da einer der Kerne, auf
dem eine Operation dieser Art durchgeführt wird, beim Ablesen nicht vollständig zurückgestellt wird,
muß wenigstens eine der Veränderlichen in der komplementären Form gegenüber der Form erscheinen,
in welcher sie in der Kombination der gewünschten Disjunktion auftritt. Aus Symmetriegründen kann es
dann vorteilhaft sein, jede bei einer solchen Kombination auftretende Veränderliche in komplementärer
Form erscheinen zu lassen, obwohl dies an sich nicht zwingend ist. Dies wird beispielsweise in der Anordnung
von Fig. 5 gezeigt. Diese Anordnung beschränkt sich auf die Disjunktion von zwei Veränderlichen in
einer Stufe, jedoch ist die Ausdehnung auf eine größere Anzahl von Veränderlichen an sich offensichtlich.
Es ist ein Kernpaar M, M' dargestellt, das die Disjunktionsstufe bildet, jedoch kann man dafür
auch einen dreischenkligen Kern der in Fig. 4 gezeigten Art verwenden.
In der Anordnung von Fig. 5 werden die zugeführten Veränderlichen über Übertragungsdioden zugeführt,
die natürlich die Dioden der Verbindungsschleifen zwischen den Abzweigungen der verschiedenen
Verschiebeketten und dem betreffenden logischen Operator sein können. Man kann jedoch diese
Schleifen auch vollständig getrennt halten, indem man die Kerne M und M' mit ebensoviel Wicklungspaaren n-n' versieht, wie Veränderliche verknüpft
werden sollen. Diese an sich offensichtliche Variante ist nicht gezeigt; sie würde den Nachteil aufweisen,
daß eine größere Anzahl von Wicklungen auf jeder der logischen Stufen gewickelt werden müßte. In der
Anordnung von Fig. 5 empfängt die Wicklung H1 des
Kerns M zusammen die beiden Signale der Veränderlichen, die getrennt den Klemmen 10 und 11 zugeführt
werden. Diese Wicklung H1 liegt in Serie mit der Rückstellwicklung H2' des Kerns M'. Die Wicklungen
H1 und H2' haben beispielsweise gleiche Windungszahlen. Ferner werden die gleichen Veränderlichen,
jedoch in komplementären Formen an die Eingangsklemmen 12 und 13 angelegt, die über die gezeigten
Dioden mit den Wicklungen H1' und H2 der Kerne M'
und M verbunden sind, die beispielsweise die gleichen Windungszahlen besitzen, wobei jedoch diese Windungszahl
kleiner als die der Wicklungen H1 und H2'
ist. Durch die verschiedene Bemessung der Windungszahlen kann die Art der durchzuführenden logischen
Verknüpfung gewählt werden. Abgesehen von der Zahl der Eingänge für die Veränderlichen, unterscheidet
sich ein logischer Operator von einer normalen Verschiebestufe nur durch diese Unterschiede
in den Windungszahlen.
Die Ausgabewicklungen N haben beispielsweise die gleichen Windungszahlen, und sie sind mit den
Ausgangsklemmen 14 und 15 und einer Klemme zur Zuführung einer Steuerspannung verbunden, deren
Phase entgegengesetzt zu der Phase der Steuerspannung für die Zuführung der Veränderlichen ist.
Diese Ausgänge führen natürlich zu wenigstens einer Stufe zur weiteren Aufnahme des Ergebnisses der
Operation. Bei der zuvor angegebenen Asymmetrie der Windungszahlen der Wicklungen H1, H2' und H2,
H1' können beispielsweise die Veränderlichen a, b den
Klemmen 10 und 11 in direkter Form und jden
Klemmen 12 und 13 in komplementärer Form S, F zugeführt werden. Die Stufe arbeitet dann als Oder-Schaltung,
wobei das Signal beim Ablesen an der Klemme 15 die Darstellung der logischen Summe
a + b ergibt, und an der Klemme 14 die komplementäre
Darstellung (HTF), die offensichtlich gleich der Darstellung des logischen Produkts (a · b) ist. Hierzu
ίο ist es erforderlich, daß die Signale a = 1 und b = 0,
die den Signalen ä = 0 und F=I zugeordnet sind,
oder umgekehrt die Signale a = 0 und b = 1, die den Signalen Έ = 1 und F = O zugeordnet sind, an den
Kernen Amperewindungen der gleichen Richtung erzeugen müssen, wie es bei den Signalen a = 1
und 6 = 1, die den Signalen a = 0 und b = 0 zugeordnet sind, der Fall wäre; dagegen muß die Kombination
a = 0 und b = 0, verknüpft mit Έ = 1 und 6 = 1, Amperewindungen entgegengesetzter Richtung
gegenüber den ersten erzeugen.
Wenn die beiden Signale α und b an den Klemmen 10 und 11 die Werte 0 mit schwachen Strömen darstellen,
haben sie keine Wirkung auf den vorherigen Zustand der Kerne M und M', aber die Signale a
und F, die die Ziffern 1 darstellen, sind starke Ströme, die die Kerne M und M' im Zustand — Φτ
lassen oder sie in diesen bringen. Wenn die beiden Signale α und b starke Ströme sind, was die Ziffer 1
bedeutet, und umgekehrt die Signale ä und F schwache Ströme, also Ziffern 0 sind, werden die Kerne M
und M' in den Zustand + ΦΓ gebracht oder in diesem
Zustand belassen.
Wenn nun nur das eine der beiden Signale α und 6 stark ist, was für dieses die Binärziffer 1 und für das
andere die Binärziffer 0 bedeutet, so ist der Strom des komplementären Signals zu dem Signal 0 an
diesem Eingang der Veränderlichen bei 12 oder 13, je nach Lage des Falls, stark. Infolge der Asymmetrie
der Windungszahlen ist es der starke Strom in H1
und H2', der den starken Strom in H1' und H2 überwindet,
so daß die beiden Kerne M und M' in den Zustand + ΦΓ gebracht oder in diesem Zustand gelassen
werden.
Die beschriebene Anordnung ist also ein logischer Operator, der die Disjunktion der Veränderlichen
durchführt. Wenn die Eingabewicklungen in beiden Fällen gleiche Windungszahl hätten, würde die Anordnung
in dem betrachteten letzten Fall in den Ruhezustand gebracht werden, und sie hätte dann
schließlich nur als Operator für die Koinzidenz der Ziffern 1 der zugeführten Veränderlichen gearbeitet.
Bei der beschriebenen Ausführung dagegen liefert
die Schaltung jedesmal dann, wenn sie das Signal α
an der Klemme 10 und das Signal F an der Klemme 11 empfängt, die Signale {a + F) bei 15 und (ö~+T),
also (S-6) bei 14, und wenn die Anordnung das Signal
ä bei 10 und das Signal 6 bei 11 empfängt, liefert sie bei 15 das Signal (a+b) und bei 14 das Signal
(a-F); wenn sie schließlich die Signale ä und F bei 10
und 11 empfängt, liefert sie bei 15 und 14 die Signale
(αΤ£) bzw. (a ■ 6).
Wenn in einer solchen Verschiebekette schließlich die Verbindungen in einer Verbindungsschleife umgekehrt
würden, [z. B. wenn in Fig. 3 die Schleife (I) an den Wicklungen H1' und H2 und die Schleife (I')
an den Wicklungen H1 und H2' enden würde], erhält
man ein Ergebnis, das in der Terminologie der logischen Verknüpfungen als »Negation« oder »Kom-
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plementierung« bezeichnet wird: Von dieser Inversion an übertragen die beiden Kanäle die umgekehrten
Darstellungsformen der Ziffern, d. h. also die Komplemente der Werte der Veränderlichen gegenüber
dem in der Kette zuvor liegenden Abschnitt.
Claims (9)
- Patentansprüche:
1. Anordnung mit Magnetkernen mit annähernd rechteckiger Hysteresisschleife zur Übertragung und Verarbeitung von binären Informationen, bei welcher zwei aufeinanderfolgende Magnetkernstufen über eine Verbindungsschleife verbunden sind, die eine Serienschaltung von einer Ausgabewicklung einer Stufe, einem Gleichrichter, einer Eingabewicklung der folgenden Stufe und einer Steuerspannungsquelle enthält und die Steuerspannungen in aufeinanderfolgenden Schleifen abwechselnd gegeneinander versetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Magnetkernstufe zwei Magnetkerne enthält, daß aufeinanderfolgende ao Stufen durch zwei Ve>rbindungsschleifen verbunden sind, die zur Steuerspannungsquelle parallel liegen, und daß die Serienschaltung jeder Verbindungsschleife die Ausgabewicklung eines der beiden Kerne der einen Stufe, die Eingabewicklung eines der beiden Kerne der folgenden Stufe und eine Rückstellwicklung des anderen Kerns dieser Stufe enthält. - 2. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungszahlen der Eingabewicklungen auf den beiden Kernen einer Stufe gleich sind und daß die Windungszahlen der Rückstellwindungen auf den beiden Kernen ebenfalls gleich sind.
- 3. Anordnung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungszahl der Rückstellwicklungen kleiner als. diejenigen der Eingabewicklungen ist.
- 4. Anordnung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungszahl der Rückstellwicklungen gleich derjenigen der Eingabewicklungen ist.
- 5. Anordnung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Stufe die Eingabewicklung des einen Kerns mit der Rückstellwicklung des anderen Kerns zu einer Wicklung zusammengefaßt ist, die von den Magnetflüssen beider Kerne durchsetzt ist.
- 6. Anordnung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Durchführung logischer Verknüpfungen in einer solchen Magnetkernstufe die Windungszahl der Eingabewicklung des ersten Kerns einer Stufe kleiner als diejenige der Eingabewicklung des zweiten Kerns dieser Stufe ist und daß die Windungszahl der Rückstellwicklung des ersten Kerns größer als diejenige der Rückstellwicklung des zweiten Kerns ist.
- 7. Anordnung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der beiden zu der Stufe führenden Verbindungsschleifen mehrere zu einer Oder-Schaltung verknüpfte Eingänge liegen.
- 8. Anordnung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dieser Stufe mehrere Gruppen von Eingabe- und Rückstellwicklungen vorgesehen sind, die in getrennten Verbindungsschleifen liegen.
- 9. Anordnung gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Magnetkerne zu einem Kern mit gemeinsamem Mittelschenkel zusammengefaßt sind, der die beiden zusammengefaßten Wicklungen trägt, während die beiden Ausgabewicklungen auf getrennten Schenkeln angeordnet sind.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 930 242.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 309 750/168 11.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR743985 | 1957-07-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1158113B true DE1158113B (de) | 1963-11-28 |
Family
ID=8704636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES59114A Pending DE1158113B (de) | 1957-07-24 | 1958-07-23 | Anordnung mit Magnetkernen mit annaehernd rechteckiger Hysteresisschleife zur UEbertragung und Verarbeitung von binaeren Informationen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1158113B (de) |
| FR (1) | FR1179795A (de) |
| GB (1) | GB879667A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1249344B (de) * | 1957-10-12 | 1967-09-07 | S.E.A. Societe d'Electronique et d'Automatisme, Courbevoie, Seine (Frankreich) | Schaltungsanordnung für Systeme zur Verarbeitung von binären Informationen unter Verwendung von Magnetkreisen mit annähernd rechteckiger Hysteresisschleife |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930242C (de) * | 1952-01-03 | 1955-07-11 | British Tabulating Mach Co Ltd | Elektrische Impulsspeichervorrichtung |
-
1957
- 1957-07-24 FR FR1179795D patent/FR1179795A/fr not_active Expired
-
1958
- 1958-07-17 GB GB2296558A patent/GB879667A/en not_active Expired
- 1958-07-23 DE DES59114A patent/DE1158113B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE930242C (de) * | 1952-01-03 | 1955-07-11 | British Tabulating Mach Co Ltd | Elektrische Impulsspeichervorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB879667A (en) | 1961-10-11 |
| FR1179795A (fr) | 1959-05-28 |
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