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DE1218511B - Reversibler Magnetkern-Ringzaehler - Google Patents

Reversibler Magnetkern-Ringzaehler

Info

Publication number
DE1218511B
DE1218511B DEP35502A DEP0035502A DE1218511B DE 1218511 B DE1218511 B DE 1218511B DE P35502 A DEP35502 A DE P35502A DE P0035502 A DEP0035502 A DE P0035502A DE 1218511 B DE1218511 B DE 1218511B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnetic
magnetic amplifier
counting
windings
ring counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP35502A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Dr Horst Michaelis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP35502A priority Critical patent/DE1218511B/de
Priority to GB47902/65A priority patent/GB1132226A/en
Priority to US507740A priority patent/US3487381A/en
Publication of DE1218511B publication Critical patent/DE1218511B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K3/00Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
    • H03K3/02Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
    • H03K3/45Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of non-linear magnetic or dielectric devices
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K23/00Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains
    • H03K23/76Pulse counters comprising counting chains; Frequency dividers comprising counting chains using magnetic cores or ferro-electric capacitors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description

  • Reversibler Magnetkern-Ringzähler Die Erfindung betrifft einen magnetischen vorwärts und rückwärts laufenden Ringzähler.
  • Elektronische Zähler werden in steigendem Maße für Meß- und Steuerzwecke verwendet. Reversible Zähler werden in der Regelungstechnik häufig zur Bildung des Soll-Ist-Wertvergleichs benötigt.
  • Zähler, die nur magnetische Bauelemente enthalten, haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer. Die dadurch bedingte äußerst große Zuverlässigkeit kann beim Aufbau eines Zählers mit Transistoren nicht erreicht werden.
  • Die bekannten Zähler mit Reckteckkernen bedienen sich zwar auch magnetischer Bauelemente, sie sind jedoch nicht geeignet, größere Leistungen abzugeben, um beispielsweise stromverbrauchende Anzeigemittel zu betätigen. Es kommt hinzu, daß sich die magnetischen Zustände dieser Anordnungen nicht »zerstörungsfrei« auslesen lassen.
  • Ein Magnetverstärker kann durch geeignte Rückkopplung zu einem bistabilen Kippverstärker ausgebildet werden. Darauf beruht der neue reversible Magnetkern-Ringzähler, dessen einzelne Kerne mit Primär-, Sekundär- und Rückkopplungswicklung versehen sind, und er ist dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ziffer eines Zählabschnittes ein bistabiler, aus zwei mit den Sekundär- und den Rückkopplungswicklungen verkoppelten Magnetkernen bestehender Magnetverstärker zugeordnet ist, dessen Ausgangsspannung am Lastwiderstand auf den Steuerkreis des in der Zählkette folgenden und des vorhergehenden Magnetverstärkers gekoppelt ist, und daß bei Ausführung eines Zählvorganges eine alle Magnetverstärker parallel versorgende Steuerspannung an den Sekundärwicklungen der Magnetverstärker kurzzeitig für eine vorgegebene Zeitdauer um einen bestimmten Betrag erhöht wird, so daß der betreffende, zur angezeigten Ziffer zugehörige Magnetverstärker zurückkippt und die Ausgangsspannung am Lastwiderstand zur Triggerung des folgenden bzw. vorhergehenden Magnetverstärkers durch kurzzeitige Verringerung der Steuerspannung verwendet wird, so daß dieser Magnetverstärker kippt und der Zählvorgang ausgeführt ist.
  • Jeder Zählabschnitt, z. B. eine Zähldekade, enthält entsprechend den möglichen Ziffern die entsprechende Anzahl von bistabilen Magnetverstärkern, die miteinander für beide Zählrichtungen so gekoppelt sind, daß ein reversibler Ringzähler entsteht. Bei dem neuen Zähler werden spannungssteuernde Magnetverstärker in Selbstsättigungsschaltung verwendet, die über RÜckko - pplungswicklungen ein bistabiles Verhalten bekommen, so daß an den einzelnen Stufen höhere Leistungen für die Betätigung von Anzeigemitteln, Schalt::mitteln od. dgl. zur Verfügung stehen.
  • Die Zeichnungen stellen Einzelheiten und Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Es zeigt F i g. 1 die bekannte Schaltung eines bistabilen Magnetverstärkers in Selbstsättigungsschaltung, F i g. 2 die zugehörige Kippkennlinie, F i g. 3 die ersten drei Stufen einer reversiblen dezimalen Zähldekade, F i g. 4 die Schaltung des zentralen Wechselstromgenerators zum Betrieb der Magnetverstärker, F i g. 5 das Blockschaltbild der zentralen Eingangsstufe des Zählers.
  • Die Schaltung eines spannungssteuerndenMagnetverstärkers in Selbstsättigungsschaltung ist in F i g. 1 gezeichnet. Sie enthält zwei Kerne A und B mit rechteckförmiger Hystereseschleife, die jeweils eine Primärwicklung NI und eine Sekundärwicklung N, und eine Rückkopplungswicklung W,4, WB haben. Mit Hilfe zweier Schalter SA und SB wird abwechselnd jeweils für die Zeitdauer T eine positive Batteriespannung U, über einen Lastwiderstand RL an die Primärwicklung des Kernes A (bzw. B) und in Serie an die Rückkopplungswicklung WB (bzw. WA) des Kernes B (bzw. A) gelegt. Die beiden Sekundärwicklungen N2,4 und N2 B sind über eine Steuerspannung Ec und einen Steuerwiderstand Rc zu einem übertragungskreis in Serie geschaltet. Wird z. B. der Kein A vom Zustand 0 (entsprechend dem negativen Remanenzpunkt - B,) nach L magnetisiert (entsprechend + B,), so wird an der Sekundärwicklung des Kernes A eine Spannung induziert, die den Kein B von L nach 0 magnetisiert. Entsprechend der Koerzitivkraft H, und der magnetischen Weglänge 1 der Kerne fließt am übertragungskreis ein Stafenstrom der am Steuerwiderstand Rc einen Spannungsabfall ic - Rc bewirkt. Auf der Primärseite fließt für n, = n. (Windungszablen der Wicklungen Nl, N# der doppelte Strom 2 - ic, da auch der Kein A einen gleich großen Stufenstrom zur Ummagnetisierung benötigt. Wenn A t:## T die Zeitdauer ist, während der die Spannung 2 ic - RL an der Pri:märwicklung des Kernes A liegt, so entstehen Flußhübe, die nur gleich sein können, wenn ist. Wenn die Hystereseschleife der Keine ideal rechteckförmig wäre, gäbe es nur einen definierten $teue-rspannungswert Ec 0, bei - dem eine stabile Wechselmagnetisierung der Keine erfolgen könnte. Für EC<Eco würden die Keine infolge der ständigen nichtkompensierten Verluste im übertragungskreis nach einem übergangsprozeß beide bis zum stabilen ZustandL magnetisiert werden -und der Laststrom !L auf den maximalen möglichen Wert . ansteigen. Für Ec>Eco dagegen wurde der jeweils übertragene negative Flußhub größer als der abgefragte positive Flußhub sein, so daß der stabile Endzustand der wäre, daß beide Keine jeweils den maximal möglichen Flußhub ausführen. Der zeitliche Mittelwert des Laststromes (IL) würde minimal sein.
  • Da die Hystereseschleife nicht ideal rechteckförmig ist und der Stufenstrom infolge der zwar sehr großen, aber nicht -unendlichen Induktivität in erster Näherung linear ansteigen muß, sind stabile Magnetisierungszustände in Umgebung des SteuerspannungswertesEco möglich. Die Steuerkennlinie bzw. der Verlauf IL=f(Ec) wird V-förmig mit einem flachen Abfallast und einem mehr oder weniger steilen Anstiegsast, die oben begrenzt werden durch den Wert .. Durch eine geeignete Rückkopplungsschaltung, wie in F ig. 1 gezeichnet, ist es möglich, trotz der endlichen Induktivität ein bistabiles Verhalten zu erzeugen. In Abhängigkeit von der Permeabilität des verwendeten Kernmaterials und der gewünschten Breite der Hystereseschleife der Steuerkennlinie liegt das Verhältnis etwa im Bereich von 1 bis 101% (w Windungszahl der Rückkopplungswicklung). Betrachtet man die idealisierte Steuerkennlinie in F i g. 2, so sind beim Steuerspannungswert Ec ) zwei stabile Zustände im Verhalten des gesamten Magnetverstärkers möglich, die der Einfachheit halber auch mit L und 0 bezeichnet werden sollen.
  • F i g. 3 zeigt eine Schaltung der ersten drei Stufen eines reversiblen dezimalen Ringzählers. Da für jede Ziffer der Dekade die gleiche Teilschaltung verwendet wird, sind in F i g. 3 nur die ersten drei Stufen für die Ziffern 0 bis 2 gezeichnet. Im folgenden soll z. B. die Stufe 1 beschrieben werden. Sie enthält die Kerne A und B mit den in F ig. 1 gezeichneten Wicklungen. Der Lastwiderstand RL 'St mit einer Glühlampe zur direkten Ziffernanzeige parallel geschaltet. Da alle Magnetverstärker der Dekade wechselseitig über die gemeinsamen Schalter SA und SB betrieben werden sollen, sind zur Entkopplung der einzelnen Stufen die Dioden DA und DB erforderlich, damit keine Kreisströme infolge der induzierten Spannungen fließen können.
  • F i g. 4 zeigt die Schaltung zur Erzeugung einer Rechteckspannung und zum Betrieb der Schalter SA und SB, die wegen der höheren Schaltgeschwindigkeit als Transistorschalter ausgeführt sind. Der linke Teil von F i g. 4 enthält einen Kernmultivibrator mit einem rechteckmagnetischen Kein C und zwei Schalttransistoren Tr, und Tr2. Die in einer TertiärwicklungN, induzierte Rechteckwechselspannung steuert im Gegentakt zwei Schalttransistoren Tr3 und Tr4, die an Stelle der Schalter SA und SB verwendet werden. Es hängt von dem gesamten Strombedarf einer Dekade und von der Anzahl der für den Zähler vorgesehenen Dekaden ab, ob an zentraler Stelle die beiden Schalttransistoren Tr. und Tr4 den gesamten Zählerstrom schalten können oder ob für die Dekade getrennt jeweils zwei Schalttransistoren vorgesehen werden müssen, die dann zentral von dem Kemmultivibrator gesteuert werden können. Da jeweils neun Magnetverstärker einer Dekade im Zustand 0 sind und nur in einer Stufe der Laststrom fließt, ist der Strombedarf einer Dekade: In RL ist auch der Widerstand der als Anzeigemittel dienenden Glühlampe G einzubeziehen.
  • Wegen der reversiblen Zählmöglichkeit ist bei dem Ringzähler gemäß F i g. 3 an Stelle des Steuerwiderstandes Rc eine Parallelschaltung von zwei Steuerwiderständen vorgesehen, einem Steuerwiderstand Rcv für das Vorwärtszählen und einem Steuerwiderstan#RcR für das Rückwärtszählen. Ferner ist ein gemeinsamer Steuervorwiderstand rc vorhanden. Die Enden der Widerstände Rcv sind mit dem Anschlußpunkt Pv und die der Widerstände Rcp mit dem Anschlußpunkt PR verbunden. Die DiodenDv und DR sind wie die Dioden DA und DB zur Entkopplung erforderlich, damit in den Steuerkreisen keine Kreisströme fließen.
  • An zentraler Stelle steht eine Eingangsstufe des Zählers nach F i g. 5. Eine bistabile Kippstufe FF wird durch Zählimpulse am Vorwärtseingang V nach L und durch Zählimpulse am Rückwärtseingang R nach 0 gestellt. Entsprechend der Stellung der Kippstufe werden zwei von ihr gesteuerte Schalttransistoren Tr.. und Tr. leitend, so daß beim Vorwürtszählen der Anschlußpunkt Pv und beim Rückwärtszählen der Punkt PR mit Masse verbunden sind. Die Zählimpulse am Eingangspunkt Y bzw. R in F i g. 5 steuern ferner einen Schalttransistor TrI, der den Widerstand rc während der Zählimpulszeit überbrückt, so daß die Steuerspannungen aller Stufen vom Wert Ec , auf den Betriebsspannungswert UO erhöht werden.
  • Im folgenden soll ein Zählvorgang an Hand der F i g. 3 erläutert werden. Es sei angenommen, daß z. B. die Stufe 1 im Zustand L sei, entsprechend leuchtet die Glühlampe G, die der Ziffer 1 zugeordnet ist. Gemäß der Stellung der Kippstufe FF in Vorwärtszählrichtung z. B. sei der Punkt Pv mit Masse verbunden. Die in den übertragungskreisen der Magnetverstärker fließenden Steuerströme ic erzeugen am Widerstand re einen Spannungsabfall U, = (9 ic + iG') - rc.
  • Der Strom ic' ist der im übertragungskreis der Stufe 1 fließende Strom, der gegeben ist durch die Beziehung: Daraus folgt: Infolge des gemeinsamen Widerstandes rc entsteht eine Steuerspannung EC = UO - Ur die für alle Magnetverstärker gleich ist. Damit zwei stabile Zustände ermöglicht werden, muß Ec gleich Ec 0 sein (s. F i g. 1).
  • Ein Vorwärts- oder Rückwärtszählimpuls schließt den Transistor Tr, als Schalter. Damit wird der Widerstand rc überbrückt, und die Steuerspannung springt für die Zählimpulsdauer vom Wert EC auf den Wert U, > Ec. Dieses hat zur Folge, gemäß der Steuerkennlinie in F i g. 2, daß der Magnetverstärker der Stufe 1 nach 0 kippt. Der Laststrom IL der übrigen Stufen erhöht sich während dieser Zählimpulsdauer nur wenig, da der linke Ast der Steuerkennlinie nur leicht ansteigt bei Vergrößerung von Ec.
  • Infolge des überganges der Stufe 1 von L nach 0 wird der Laststrom kleiner, und die Lastspannung UL (s. F i g. 3, Stufe 1) steigt etwa von Null auf den Wert UO - 2 ic - RL an. Der Anstieg dieser Lastspannung wird differenziert und zur Steuerung der benachbarten Stufen verwendet. Damit beim Vorwärtszählen die Stufe 2 bzw. beim Rückwärtszählen die Stufe 0 nach L kippt, muß die Steuerspannung EC der Stufe 2 bzw. der Stufe 0 verringert werden. Dieses geschieht in der Weise, daß die Lastspannung UL über eine Kapazität CV an den Verbindungspunkt der Diode DV und des Widerstandes Rcv der folgenden Stufe und in gleicher Weise über eine Kapazität Cg an den Verbindungspunkt der Diode DR und des Widerstandes ReR der vorhergehenden Stufe gekoppelt wird. Da beim Vorwärtszählen der Punkt Pv geerdet ist, erzeugt der Anstieg der Lastspannung UL der Stufe 1 einen Spannungsimpuls am Widerstand Rcv der Stufe 2, der die Steuerspannung verkleinert, so daß die Stufe 2 in den Zustand L kippt. Beim Rückwärtszählen würde, da der Punkt PR geerdet wäre, die Stufe 0 entsprechend nach L kippen. Da der Anstieg der Lastspannung UL nicht kontinuierlich, sondern infolge des übergangs vom Zustand L nach 0 intermittierend unterbrochen erfolgt, erweist es sich als vorteilhaft, wenn statt der einfachen CR-Kopplung noch eine Induktivität L (s. F i g. 3) in Reihe geschaltet wird, so daß ein Bandpaß entsteht, der die hohen Frequenzanteile sperrt und aus dem Anstieg einen Impuls formt, dessen Abfall steiler erfolgt, so daß die maximale Zählfrequenz größer wird.
  • C Zu erwähnen bleibt noch die Kopplung mehrerer Dekaden innerhalb eines Zählers. Die Anschlußpunkte G#4, Gs und Pv, PR aller Dekaden können, wie erwähnt, untereinander und mit den zentralen Schaltungen nach F i g. 4 und 5 verbunden werden, vorausgesetzt, die Schalttransistoren Tr. bis Tr. können die erforderlichen Ströme schalten. Dagegen ist für jede Dekade gesondert der Schalttransistor zur überbrückung des Vorwiderstandes re vorgesehen. Bei der ersten Dekade wird der Transistor Tr, direkt von den Zählimpulsen am Eingang V bzw. R der Schaltung nach F i g. 5 gesteuert. Der entsprechende Schalttransistor Trlj der zweiten Dekade wird nur dann leitend, wenn die erste Dekade die Ziffer 9 anzeigt und ein Vorwärtsimpuls kommt und wenn die erste Dekade die Ziffer 0 anzeigt und ein Rückwärtsimpuls kommt. Die Steuerung des Transistors Trlj erfolgt also über zwei Torschaltungen, die die Lastspannungen UL # bzw. UL 0 und die Zählimpulse am Eingang Y bzw.'R zur Konjunktion bringen.
  • Zur Steuerung des Transistors Tr,1, der dritten Dekade sind in entsprechender Weise die Signale UL 9 und UL 90 mit dem Vorwärtszählimpuls bzw. die Signale UL , und UL 00 mit dem Rückwärtszählimpuls über UND-Schaltungen logisch zu verknüpfen. Bei dieser Art der Dekadenkopplung, die der Einfachheit halber zeichnerisch nicht näher erläutert wurde, gibt es z. B. beim übergang von 999 nach 1000 keine Verzögerungszeiten, die auftreten würden, wenn eine Dekade beim übergang von 9 nach 0 bzw. von 0 nach 9 die nächste bzw. vorhergehende Dekade triggern müßte. Die Zeitdauer, in der ein Zählvorgang ausgeführt wird, bleibt also unabhängig von der Anzahl der Dekaden des Zählers konstant.
  • Die Möglichkeit zum Voreinstellen des Zählers soll im folgenden erörtert werden. Zeigt der Zähler irgendeine Ziffernfolge an, so kann das Löschen des Zählerinhalts auf einfache Weise damit erfolgen, daß die Steuerspannungen in allen Stufen erhöht werden. Dazu sind die Schalttransistoren der einzelnen Dekaden zur überbrückung des Steuervorwiderstandes rc kurzzeitig zu schließen. Das Einstellen der gewünschten Ziffern erfolgt anschließend, indem eine positive Spannung an jeweils einen Eingang EO bis Eg der Dekade (s. F i g. 3) gelegt wird, so daß die Steuerspannung der betreffenden Stufe über den Kondensator CE kurzzeitig verringert wird, und der Magnetverstärker in den Zustand L kippt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Reversibler Magnetkern-Ringzähler, dessen einzelne Keine mit Primär-, Sekundär- und Rückkopplungswicklungen versehen sind, d a - durch gekennzeichnet, daß jeder Ziffer eines Zählabschnittes ein bistabiler aus zwei mit den Sekundär- und den Rückkopplungswicklungen verkoppelten Magnetkernen bestehender Magnetverstärker zugeordnet ist, dessen Ausgangsspannung am Lastwiderstand auf den Steuerkreis des in der Zählkette folgenden und des vorhergehenden Magnetverstärkers gekoppelt ist, und daß bei Ausführung eines Zählvorgangs eine alle Magnetverstärker parallel versorgende Steuerspannung an den Sekundärwicklungen. der Magnetverstärker kurzzeitig für eine vorgegebene Zeitdauer um einen bestimmten Betrag erhöht wird, so daß der betreffende zur angezeigten Ziffer zugehörige Magnetverstärker zurückkippt und die Ausgangsspannung am Lastwiderstand zur Triggerung des folgenden bzw. vorhergehenden Magnetverstärkers durch kurzzeitige Verringerung der - Steuerspannung verwendet wird, so daß dieser Magnetverstärker kippt und der Zählvorgang ausgeführt ist.
  2. 2. Reversibler Magnetkern-Ringzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in Serie geschalteten Sekundärwicklungen eines jeden Magnetverstärkers durch einen Transistorschalter (F i g. 5) angesteuert werden. 3. Reversibler Magnetkem-Ringzähler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Primärwicklungen der einen Magnetkeine in Serie geschalteten Rückkopplungswicklungen der anderen Magnetkerne der Magnetverstärker durch einen aus Magnetkernen und Transistoren aufgebauten Multivibrator (F i g. 4) angesteuert werden. 4. Reversibler Magnetkern-Ringzähler nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß den Sekundärwicklungen der Magnetverstärker eine bistabile Kippstufe (FF) vorgeschaltet ist, deren Ausgänge über Transistorstufen (Tr Tr.), Widerstände (Rcv, RcR) und Dioden #bv> DR) parallel an jeder Sekundär:.wicklungsreihenschaltung eines jeden Magnetverstärkers liegen.
DEP35502A 1964-11-14 1964-11-14 Reversibler Magnetkern-Ringzaehler Pending DE1218511B (de)

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DEP35502A DE1218511B (de) 1964-11-14 1964-11-14 Reversibler Magnetkern-Ringzaehler
GB47902/65A GB1132226A (en) 1964-11-14 1965-11-11 Improvements in and relating to reversible counters comprising bistable magnetic cores
US507740A US3487381A (en) 1964-11-14 1965-11-15 Reversible ring counters comprising bistable transductors

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Families Citing this family (1)

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GB1132226A (en) 1968-10-30
US3487381A (en) 1969-12-30

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