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DE1155609B - Ausgangsmaterial zur Herstellung oxydationsbestaendiger und hochtemperaturfester Gegenstaende, insbesondere selbst regenerierende Schutzueberzuege fuer Metallkoerper - Google Patents

Ausgangsmaterial zur Herstellung oxydationsbestaendiger und hochtemperaturfester Gegenstaende, insbesondere selbst regenerierende Schutzueberzuege fuer Metallkoerper

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Publication number
DE1155609B
DE1155609B DEU4974A DEU0004974A DE1155609B DE 1155609 B DE1155609 B DE 1155609B DE U4974 A DEU4974 A DE U4974A DE U0004974 A DEU0004974 A DE U0004974A DE 1155609 B DE1155609 B DE 1155609B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
percent
weight
atomic percent
atomic
resistant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU4974A
Other languages
English (en)
Inventor
Merle Howard Weatherly
Louis Alexander Conant
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Carbide Corp
Original Assignee
Union Carbide Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Union Carbide Corp filed Critical Union Carbide Corp
Publication of DE1155609B publication Critical patent/DE1155609B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C32/00Non-ferrous alloys containing at least 5% by weight but less than 50% by weight of oxides, carbides, borides, nitrides, silicides or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides, whether added as such or formed in situ
    • C22C32/0047Non-ferrous alloys containing at least 5% by weight but less than 50% by weight of oxides, carbides, borides, nitrides, silicides or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides, whether added as such or formed in situ with carbides, nitrides, borides or silicides as the main non-metallic constituents
    • C22C32/0073Non-ferrous alloys containing at least 5% by weight but less than 50% by weight of oxides, carbides, borides, nitrides, silicides or other metal compounds, e.g. oxynitrides, sulfides, whether added as such or formed in situ with carbides, nitrides, borides or silicides as the main non-metallic constituents only borides

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Other Surface Treatments For Metallic Materials (AREA)

Description

  • Ausgangsmaterial zur Herstellung oxydationsbeständiger und hochtemperaturfester Gegenstände, insbesondere selbst regenerierende Schutzüberzüge für Metallkörper Die Erfindung bezieht sich auf ein Ausgangsmaterial zur Herstellung gegossener oder gesinterter, oxydationsbeständiger und hochtemperaturfester Gegenstände, die gleichzeitig über eine hohe Stoßfestigkeit bei erhöhten Temperaturen verfügen. Vorzugsweise bezieht sich die Erfindung auf die Verwendung des Ausgangsmaterials zur Herstellung eines selbst regenerierenden und bei erhöhten Temperaturen eine hohe Oxydationsbeständigkeit aufweisenden Schutzüberzuges für Metallkörper.
  • Die Probleme bei der Konstruktion von Düsenflugzeugen und Raketen sowie die Entwicklung auf dem Gebiet der Kernenergieverwertung hat die technischen Hochtemperaturwerkstoffe in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Der technische Fortschritt auf diesen Gebieten verlangt die Entwicklung neuer Hochtemperaturwerkstoffe, da die Temperaturgrenze der bekannten Stoffe erreicht ist. Leider gibt es sehr wenige Metalle oder metallartige bzw. keranüsche Stoffe, die den hohen Anforderungen derartiger Verwendungszwecke gewachsen sind. Am meisten erfolgversprechend sind die verhältnismäßig hochtemperaturbeständigen Metalle oder Legierungen von Wolfram, Molybdän, Tantal und Niob. Jedoch werden sie ausnahmslos schon weit unterhalb der geforderten Betriebstemperaturen von etwa 870' C und darüber rasch oxydiert.
  • Molybdän ist von besonderem Interesse, weil es zweckentsprechend geformt werden kann und eine ausgezeichnete Hochtemperaturfestigkeit besitzt. Seine äußerst rasche Oxydation an Luft oder durch Verbrennungsgase oberhalb 648' C schließt jedoch seine Verwendung unter solchen Bedingungen aus. Bei annähernd dieser Temperatur unterhält sich die Oxydation unter Entwicklung des leichtflüchtigen Oxyds Mo03 selbst. Das Metall wird somit schnell verbraucht.
  • Man begegnet ähnlichen Problemen häufig auch bei Kohlenstoff, Wolfram, Tantal, Niob und anderen hitzebetändigen Stoffen, so daß Schutzüberzüge auch bei diesen Werkstoffen erforderlich werden.
  • Viel Mühe wurde auf die Erforschung von Schutzmaßnahmen für Molybdän verwandt. Insbesondere tritt dieses Problem bei Flugzeugen auf, wo Turbinenschaufeln bei etwa 1090'C betrieben werden.
  • Der Werkstoff für einen solchen Überzug muß hier einer Oxydation durch die Verbrennungsgase standhalten. Er muß restlos fehlerfrei sein, bzw. er muß sich selbst vor dem Auftreten zerstörender Oxydation regenerieren können. Er muß einem starken Temperaturgefälle, das sich in wenigen Sekunden um bis zu 530'C ändern kann, widerstehen können. Er muß ferner schweren Dauerbeanspruchungen standhalten und ohne Störung um 1 bis 2 % dehnbar sein. Er muß mechanischem Stoß und besonders dem Anprall im Gasstrom mitgerissener, fester Teilchen widerstehen. Ferner muß er korrosions- und erosionsbeständig sein.
  • Turbinenschaufcln sind den strengsten Bedingungen unterworfen. Andere Bestandteile der Strahlturbine, Propellerturbine und der Lorintriebwerke, beispielsweise die Flammenrinnen, Auspuffdüsenfutter, die Verbrennungskammer und Auslaßdüsen der Lorintriebwerke bieten Probleme, die nicht so schwer zu lösen sind.
  • Zu den bekanntesten Werkstoffen, die als Überzüge für Molybdän und für Legierungen auf Molybdänbasis verwendet werden, gehören Molybdänsilizid, keramische Stoffe, Ernaillen, Chrom, Nickel-Chrom-Legierungen, Legierungen aus Aluminium-Nickel-Silizium und Nickel-Bor. Molybdänsihzid und Zirk-oniumoxyd-Caleiumzirkonat besitzen gute Oxydationsbeständigkeit, neigen jedoch zu Beschädigungen bei Stößen, sind häufig brüchig und erfordern hohe Temperatur für das Auftragen auf den Grundwerkstoff. Falls ein Werkstoff eine Anwendungstemperatur oberhalb 1090'C benötigt, um die Haftung auf der Molybdänbasis sicherzustellen, verursacht diese hohe Temperatur sehr leicht Rekristallisation und Kornwachstum im Molybdän, wodurch es brüchig und meistens ungeeignet wird. Andere Cberzugsstoffe, wie Nickel-Bor, haben dagegen einen zu niedrigen Schmelzpunkt.
  • Ferner wurden schon nicht zum Stand der Technik gehörende zunderfeste, warmfeste und verschleißbeständige Werkstoffe vorgeschlagen, die 5 bis 60% Aluniinium-Silizium enthalten, wobei der Rest aus einem oder mehreren Oxyden, Karbiden, Boriden der Metalle der IV., V. und Vl. Gruppe des periodischen Systems, sowie des Aluminiums, Berylliums und Magnesiums mit Ausnahme von Wolfram und Tantal einzeln oder im Gemisch miteinander besteht, mit der Maßgabe, daß das Aluminium-Silizium einen Gehalt an Silizium zwischen 5 und 9011/o aufweist und zur Bindung dient.
  • Im allgemeinen sind andererseits die geschmeidigeren, zähen überzüge nicht ausreichend oxydationsbeständig, oder sie besitzen niedrige Schmelzpunkte, wogegen jene, die gute Oxydationswiderstandsfähigkeit aufweisen, bei angemessen niedrigen Temperaturen sich nicht selbst regenerieren können und7oder zu brüchig und stoßempfindlich sind. Eine der häufigsten Ursachen für das Versagen ist die Ausbildung von Nadelspitzenfehlern und Rissen als Folge von Wärmespannungen, Dehnung und dem Aufprall der Teilchen. Viele derartige Fehler könnten vermieden werden, wenn ein sich von selbst regenerierender oder über die Fehlstellen glasierender überzug vor der zerstörenden Oxydation des Grundwerkstoffs zustande käme. Zwar können sich manche überzüge, wie Molybdändisilizid, selbst regenerieren, jedoch nicht bei einer verhältnismäßig niedrigen Temperatur, die etwa unterhalb 1200 bis 1350'C liegt. Ein solcher überzug ist deshalb zur Verwendung unterhalb dieser Temperaturen nicht geeignet, wenn damit zu rechnen ist. daß kleine Fehler auftreten. Infolgedessen würde ein überzug, der sich bei einer relativ niedrigen Temperatur, und zwar 920 bis 980' C, regeneriert, große Vorteile bieten.
  • Erfindungsgemäß besteht nun ein zur Herstellung gegossener oder gesinterter oxydationsbeständiger und hochtemperaturfester Gegenstände, insbesondere ein für selbstregenerierende und bei erhöhten Temperaturen eine hohe Oxydationsbeständigkeit aufweisende überzüge geeignetes Ausgangsmaterial aus 10 bis 40 Atomprozent mindestens eines der Metalle Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und Vanadin, 20 bis 65 Atomprozent Silizium, 2 bis 16 Atomprozent mindestens eines der Metalle Chrom, Titan und Zirkonium als Borid gebunden an 2 bis 25 Atomprozent Bor, sowie aus 3 bis 30 Atomprozent Aluminium.
  • Unter Verwendung dieses Ausgangsmaterials wird die Molybdängrundlage auch dann wirksam geschützt, wenn kleine Mängel und Fehler in dem überzug auftreten sollten.
  • Der überzug kann auf Körper bei solchen Temperaturen und unter solchen Voraussetzungen aufgebracht werden, bei denen keine Rekristallisation und kein Kornwachstum auftreten. Das erfindungsgemäße Ausgangsmaterial kann ferner zur Herstellung gesinterter und gegossener Formkörper verwendet werden, die starken Temperaturschwankungen widerstehen können.
  • Das erfindungsgemäße Ausgangsmaterial enthält mindestens fünf Komponenten, von denen je zwei aus einer Gruppe von Metallen ausgewählt werden, die stark in ihren Atomgewichten schwanken. Infolgedessen ist es nicht möglich, mit wenigen Angaben einen klaren und präzisen Ausdruck für die Mengenbereiche der Bestandteile in Gewichtsprozenten anzugeben. Im vorliegenden Fall ist daher die Angabe in Atomprozenten die sinnvollste und technisch zweckmäßigste Charakterisierung.
  • Atomprozente lassen sich bekanntlich, wie im folgenden gezeigt wird, leicht in die entsprechenden Gewichtsprozente umrechnen. Das folgende Beispiel gibt zunächst Berechnungen für die Umwandlung von Atomprozenten in Gewichtsprozente an.
  • Ein erfindungsgemäßes Ausgangsmaterial besteht aus 15 Atomprozent W (Atomgewicht 184), 55 Atornprozent Si (Atomgewicht 28), 6 Atomprozent Cr (Atomgewicht 52), 9 Atomprozent B (Atomgewicht 11) und 15 Atomprozent Al (Atomgewicht 27). Das entsprechende Gewicht der einzelnen Bestandteile ist dann wie folgt:
    W ..................... 15 - 184 = 2760 g
    Si ..................... 55- 28 = 1540 g
    Cr ............... . .... 6- 52 = 312 g
    B ............... « ..... 9- 11 = 99g
    Al ..................... 15- 27 = 405 g
    Das Gesamtgewicht dieser zu 100 Grammatomen angenommenen Masse ist 5116 g. Die entsprechenden Werte können in Gewichtsprozent berechnet werden, wenn man die gesamte Menge der Zubereitung zu 100 Grammatomen ansetzt und jeden Bestandteil unter Bezugnahme auf 100 ausrechnet. Für Wolfram ergibt sich somit: Wenn man diese Berechnung für jede Komponente durchführt, erhält man folgende Aufstellung:
    W ........... . ................. 53,9%
    Si ..... . .......... . ............ 30,2 "/o
    Cr ............................. 6,1%
    B ............................. 1,8%
    Al .................... » ........ 8,10/9
    Beispiel für die Umwandlung von Gewichtsprozenten in Atomprozente Ein bevorzugtes Ausgangsmaterial besteht aus 40 Gewichtsprozent Mo (Atomgewicht 96), 40 Gewichtsprozent Si (Atomgewicht 28), 10 Gewichtsprozent Cr,B, (Molekulargewicht 137) und 10 Gewichtsprozent Al (Atomgewicht 27). Für die Umrechnung geht man von der Annahme aus, daß das Ge- samtgewicht dieser Zubereitung 100 g sei. Die entsprechenden Atomprozentzahlen der Bestandteile können dann wie folgt berechnet werden: Mo 40/96 = 0,417 Grammatome Si 40/28 = 1,43 Grammatome Cr,B", 10/137 = 0,07 Grammole Al 10/27 = 0,37 Grammatome Da 0,07 Grammol Cr2 B 3- 0, 14 Grammatome Cr und 0,21 Grammatome B enthalten, sind die einzelnen Bestandteile in den folgenden Atomprozentmengen vorhanden: Mo = 0,42 Grammatome oder 16,4 Atomprozent Si = 1,43 Grammatome oder 55,7 Atomprozent Cr = 0,14 Grammatome oder 5,5 Atomprozent B = 0,21 Grammatome oder 8,2 Atomprozent Al = 0,37 Grammatorne oder 14,4 Atomprozent Insgesamt 2,57 Grammatome oder 100,2 Atomprozent Für das im Anspruch 1 gekennzeichnete Ausgangsmaterial ergeben sich somit für dessen Bestandteile folgende typische Mengenbereiche:
    Mo W Ta Nb V Si
    Atom- # Gewichts- Atom- 1 Gewichts- Atom- :Gewichts- Atom- Gewichts- Atom- # Gewichts- Atom- 1 Gewichts-
    prozentl Prozent Prozent Prozent Prozent', Prozent Prozent Prozent prozentl Prozent Prozentl Prozent
    A 15 53,9 55 30,2
    B 25 40,1 10 30,7 35 16,4
    C 25 74,4
    i 10 8,4 35 4,6
    30 56,2 30 17,0
    E 15 1 22,7 15 43,0 40 1 17,6
    Cr Ti Zr B Al
    Atom- Gewichts_ Atom- Gewichts- Atom- 1 Gewichts_ Atom- Gewichts_ Atom- Gewichts-
    Prozent Prozent Prozent Prozent Prozent Prozent Prozent Prozent Prozent Prozent
    A 6 6,1 9 1,8 15 8,1
    B 5 4,4 10 1,7 15 6,7
    C 8 6,3 13 2,3 9 4,0
    D 6 5,8 5 10,0 15 3,3 14 7,7
    E 7 5,7 8 6,1 6 1,1 9 3,8
    Ein sehr geeignetes Ausgangsmaterial besteht aus 40 Gewichtsprozent Molybdän, 40 Gewichtsprozent Silizium, 10 Gewichtsprozent Chromborid (Cr2B") und 10 Gewichtsprozent Aluminium. In Atomprozenten ausgedrückt entspricht dies einer Zusammensetzung aus 16,4 % Mo, 55,7 11/o Si, 5,5 11/o Cr, 8,2 % B und 14,4% Al. Diese Zusammensetzung kann als ein Genüsch von Pulvern oder besser als ein vorlegiertes Pulver zubereitet werden. Größere Gleichförmigkeit ergibt die Legierung, falls man sie für Belagzwecke verwendet. Die günstigste Zusammensetzung des Ausgangsmaterials scheint die oben erwähnte zu sein, nämlich 16,4 % Mo, 55,7 % Si, 5,5 (l/o Cr, 8,2 % B und 14,4 % Al (in Atomprozent), obwohl auch Schutzüberzüge aus Zusammensetzungen im Bereich von 30 bis 65%Si, 10 bis 3511/oMo, 4 bis 41%Cr+B, 5 bis 3011/oA1 (in Atomprozent) hergestellt worden sind.
  • Durch eine Änderung in der Zusammensetzung ist es möglich, Stoffe oder überzüge mit höherem Schmelzpunkt oder von größerer Oxydationsbeständigkeit zu erhalten; dies geht aber gewöhnlich auf Kosten einer anderen Eigenschaft, z. B. der Selbstregenerierfähigkeit oder der Temperaturwechselbeständigkeit. Gegebenenfalls verwendet man eine etwas andere Zubereitung als die zu40:40: 10. 10Gewichtsprozent, je nach der auftretenden Beanspruchung. Dort wo bessere Oxydationswiderstandsfähigkeit bei 1400' C verlangt wird, kann beispielsweise der Siliziumgehalt auf 45 Gewichtsprozent steigen, der Gehalt an Molybdän oder einem anderen Metall aus der Gruppe Wolfram, Tantal, Niob und Vanadin auf 45 Gewichtsprozent und das Cr2B 3 oder ein anderes Borid und das Aluminium auf je 5 Gewichtsprozent sinken.
  • Das erfindungsgemäße Ausgangsmaterial kann zur Bildung gegossener oder gesinterter Körper oder zu Schutzüberzügen für Molybdän und Legierungen auf Molybdänbasis und für ähnliche hitzebeständige Werkstoffe verwendet werden.
  • Es wurde festgestellt, daß gegossene oder gesinterte Körper gemäß der Erfindung hohe Oxydationsbeständigkeit und Festigkeit bei erhöhten Temperaturen besitzen, insbesondere bei einer Zusammensetzung in folgendem Bereich: 10 bis 35 Atomprozent mindestens eines der Metalle Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und Vanadin, 30 bis 65 Atomprozent Silizium, 2 bis 16 Atomprozent mindestens eines der Metalle Chrom, Titan und Zirkonium als Borid gebunden an 2 bis 25 Atomprozent Bor und 5 bis 30 Atomprozent Aluminium.
  • In einem Beispiel für die Nutzung dieser Zubereitung im Formen eines gesinteren Körpers wurde ein Teil des Gemisches, das aus 40 Gewichtsprozent Molybdän, 40 Gewichtsprozent Silizium, 10 Gewichtsprozent Chromborid und 10 Gewichtsprozent Aluminium besteht, in eine Kohlenstofforrn gebracht und bei einem Druck von 140 bis 210 kg/cm2 und einer Temperatur von 15000' C 15 Minuten lang warmgepreßt. Der entstehende Körper war eine Scheibe von ungefähr 3,8 cm im Durchmesser und 1,27 cm Stärke. Das Produkt hatte eine Zusammensetzung von 18,3 Atomprozent Molybdän, 48,4 Atomprozent Silizium, 5,8 Atomprozent Chrom, 8,2 Atomprozent Bor und 10,5 Atomprozent Aluminium. Die gesinterte Scheibe wurde in mehrere Versuchsproben von etwa 2,54 cm Länge, 0,508 cm Höhe und 0,381 cm Dicke zerschnitten. Diese Versuchsproben wurden auf Stäben gelagert, die 1,6 cm auseinanderlagen, und einem Druck ausgesetzt, um sie zu biegen. Die durchschnittliche, auf diese Weise erhaltene Biegespannung betrug 32,15 kg/MM2 für den warrngepreßten 40:40: 10: 10-Körper. Diese Proben hatten ferner eine durchschnittliche Oberflächenhärte nach V i c k e r s von 1000 kg/mm-. Die relativ geringe Dichte des Werkstoffes von 4,9 g/cm,3, verbunden mit seiner verhältnismäßig hohen Biegespannung, macht ihn für Anwendungszwecke im Flugzeugbau tauglich, wo das Festigkeits-Dichte-Verhältnis von Wichtigkeit ist.
  • Erfindungsgemäß wurden überzüge hergestellt, die hohe Oxydationsbeständigkeit, hohe Festigkeit und Selbstregenerierungsmerkmale bei erhöhten Temperaturen besitzen, und zwar lag die Zusammensetzung des dafür verwendeten Ausgangsmaterials in folgendem Bereich: 10 bis 40 Atomprozent mindestens eines der Metalle Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und Vanadin, 20 bis 40 Atomprozent Silizium, 2 bis 15 Atomprozent mindestens eines der Metalle Chrom, Titan und Zirkonium als Borid gebunden an 4 bis 1.8 Atomprozent Bor und 3 bis 17 Atomprozent Aluminium.
  • Das erfindungsgemäße Ausgangsmaterial ist als überzug für Molybdän, für Legierungen auf Molybdänbasis und für ähnliche hitzebetändige Stoffe verwendet worden mittels des in der USA.-Patentschrift 2714563 beschriebenen Detonations-überzugsverfahrens. In diesem Verfahren wird eine pulverisierte Zubereitung zwecks überzugs in einem länglichen Rohr, welches imstande ist, die Detonation auszuhalten, in einer detonierbaren Gasfüllung suspendiert. Als Folge der Zündung der Gasfüllung wird das suspendierte Pulver durch die Druckwelle der Detonation aus dem Rohr geschleudert und gegen die Oberfläche des zu überziehenden Körpers gelenkt.
  • Die überzüge können auch hergestellt werden durch Verwendung der erfindungsgemäßen Gemische in Verbindung mit anderen bekannten Flanunspritzverfahren, wie dem Wall-Colmonoy-Verfahren.
  • In diesem überzugsverfahren bedient man sich einer Spritzpistole mit einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme als Wärmequelle. Das Heizgasgemisch wird so eingestellt, daß eine im wesentlichen chemisch neutrale Flamme entsteht. Ein Pulver, das aus einer Zusammensetzung von 40 Gewichtsprozent Molybdän, 40 Gewichtsprozent Silizium, 10 Gewichtsprozent Cr.,B. und 10 Gewichtsprozent Aluminium besteht, wiid mittels eines Argonstromes, der einen Pulver" austeiler durchläuft, in den Flammbereich der Spritzpistole angesaugt. Man hält die Austrittsöffming der Spritzpistole etwa 15,24 cm von einem Molybdänwerkstück entfernt, das 0,635 cm Durchmesser und 7,62 cm Länge hat. Das Werkstück rotiert, und die Spritzpistole wird entlang der Achse des Werkstücks verschoben, um einen 0,02 cm dicken überzug aufzutragen. Die nach diesem Verfahren erzeugte Schicht ist porös, und es ist eine weitere Wärmebehandlung nötig, um einen befriedigenden überzug zu erhalten. Zum Beispiel kann man das überzogene Molybdänwerkstück in einem Ofen in einer Wasserstoffatmosphäre 3 Stunden lang auf 1100' C erhitzen.
  • Ein so erhaltener überzug schützte in einem Oxydationsdauerversuch das Molybdän bei 1100' C während 1000 Stunden vor Oxydation.
  • Außerdem kann man den hitzebeständigen Körper in einem Brei der suspendierten Legierung oder des Pulvergemisches eintauchen, ihn damit bestreichen oder besprühen, worauf eine Wärmebehandlung in neutraler oder reduzierender Atmosphäre folgt, zwecks Erzeugung von überzügen der Erfindung.
  • Es wurde gefunden, daß das Detonationsverfahren für die Aufbringung der neuen Masse in Form eines überzuges für Betriebskörper viele Vorteile bietet, besonders beim überziehen von Molybdän und Legierungen auf Molybdänbasis.
  • In einem Beispiel für eine derartige Masse und für die Verwendung als überzugsmaterial wurden Molybdän-, Silizium-, Chromborid- und Aluminiumpulver von solcher Teilchengröße, daß sie ein Tylersieb mit Maschenweite von 0,147 bzw. 0,043 mm passieren, in einem kegelförnügen Mischer 1 Stunde lang gemischt. Die Mischung, die 40 Gewichtsprozent Molybdän, 40 Gewichtsprozent Silizium, 10 Gewichtsprozent CrB" und 10 Gewichtsprozent Aluminium enthielt, wurde dann mit Toluol angefeuchtet und in einer Stahlform verdichtet. Die frischen kompakten Körper wurden in einem Graphittiegel über Nacht bei 127' C im Vakuum oder in einer neutralen Atmosphäre getrocknet und in einem Wasserstoff-Argon-Gemisch 1 Stunde lang auf 15001 C erhitzt. Der legierte Sinterkuchen wurde unter Verwendung eines Backenbrechers und einer »Mikromühle« oder einer schnellaufenden Hammermühle zu einem Pulver zerkleinert, dessen Teilchen etwa 0,088 mm groß waren. Das Pulver wurde in eine Detonationspistole eingebracht und bei einem Sauerstoff-Kohlenstoff-Verhältnis von 1,0 verschossen. Es wurde bei einer Arbeitsentfernung von 3,81 cm und einem Pulverbeschikkungsbetrag von etwa 23 g/min gearbeitet. Die Oberfläche des Probestücks, das überzogen werden sollte, wurde zuerst mit Aluminiumoxydpulver der deutschen Kömungsnummer 60 abgeblasen. Während des überzugsvorganges rotierte und/oder lief das Probestück.
  • Man fand, daß das Pulver, wenn es die Detonationspistole durchläuft, eine Änderung in der Zusammensetzung erfährt, da die Pulverteilchen so hohe Temperaturen wie 3600' C erreichen können. Diese Voraussetzung verursacht einen prozentualen Verlust einiger Elemente, besonders des Siliziums, durch Verdampfung. Das Zusammensetzungsverhältnis der Heizgase kann derart sein, daß auch eine Aufkohlung eintritt. Dies führt ferner in den überzügen zu einer Aufnahme von legiertem Kohlenstoff.
  • Eine typische chemische Analyse eines legierten 40"/9,Si-40 %-Mo-10%-Cr.B2-10 %-AI-Ausgangspulvers ergab folgende Schichtzusammensetzung (Gewichtsprozent):
    Si ................ 26,3 ± 0,3 %
    AI ........ ....... 4,3 ± 0,5 %
    Cr .............. . . 7,9 ± 0,20/0
    Mo ............... 47,4 ± 0,3 %
    B ................. 1,5 ± 0,2%
    Fe ................ 2,0 11/o, (Spektograph)
    Cii, Ni, Ti ......... 1,0% (Spektograph)
    0 4- C ............ 9,6 % Rest gemäß Differenz
    (angenommen)
    Die folgende Tabelle zeigt typische Eigenschaften gesenkgeschmiedeter Proben von Molybdänstäben mit 0,635 cm Durchmesser und 3 Zoll Länge, die unter Verwendung eines Pulvers der Ausgangszusammensetzung J,0%Mo-40",/oSi-10""oCr"B"-10"/oA1 (Gewichtsprozent) nach dem DetonAo#sverfahren der USA.-Patentschrift 2 714 563 überzogen waren. Tabelle 1 Eigenschaften von nach dem Detonationsverfahren erhaltenen Cberzügen, hergestellt unter Verwendung des Ausgangsmaterials 40"/oM0--40%Si-101/oCr,BI,-100/'oA1
    a) Oxydationsbeständigkeit in Luft
    10000 C .......... . .... über 1000 Stunden
    1200' C ............. .. über 500 Stunden
    13150 C .................... 500 Stunden
    1427' C .................... 50 Stunden
    b) Temperaturwechsel-Beständigkeit (Kaltwasserabschreckung von 1000'-C) überdauerte mindestens 25 Perioden. c) Härte des Überzuges Rockwell A = 84-85. Vickers-Härte 1150. d) Selbstregenerierung Kleine Risse und Fehler wurden bei so niedrigen Temperatur--a wie 920- C selbst regeneriert. e) Ballistische Schlagfestigkeit - Benjamin Luftgewehr - 0, 172" slug Oberzüge versagten bei 135 Fuß je Sekunde (4114 cm,'sec) bei 1000 1 C. überzug unversehrt bei Raumtemperatur.
  • f) Zeitstandsversuch
    Temperatur Stunden Spannung Dehnung
    -- C kg/MM2
    1600 670 14,00 0,98
    1800 307 4,20 2,00
    (annähernd)
    Man betrachtet Dehnung um etwa 1 bis 2 II/o für erforderlich bei Verwendungsarten wie etwa für Turbinenschaufeln.
  • Die folgende Tabelle 11 zeigt die Zusammensetzung von Schichten, die in verschiedenen Versuchen gewonnen wurden, wobei man sowohl das Detonationsverfahren nach USA.-Patentschrift 2714563 zum überziehen anwendete als auch das Wall-Colmonoy-Verfahren unter Benutzung einer bestimmten Zusammensetzung der Ausgangsüberzugspulver.
    Tabelle 11
    Zusammensetzung der Überzüge
    Versuch Ausgangsmaterial (Gewichtsprozent) Zusammensetzung des überzugs (Gewichtsprozent)
    Nr. Mo si Cr.,B3 AI Mo Si Cr B AI C
    a) Nominelle überzüge nach dem Detonationsverfahren
    1 40 40 10 10 50,3 22,5 7,74 2,33 -
    2 40 40 10 10 47,4 26,3 79 1,5 4,3
    40 1
    3 40 10 10 51,9 22,2 76
    4 40 40 10 10 43,7 23,1 8 , 5 1,8 5,0 3,32
    5 40 40 10 10 46,2 1 24,0 8,84 2,76
    6 40 40 10 10 45,1 24,4 72 2,97
    7 40 40 10 10 4,4,9 27,1 7:88 2,5 4,8 3,07
    8 30 50 10 10 43,7 22,9 8,25 24 5,6 4,63
    9 30 50 i 10 10 387 305 1 87 3,1 78 2,26
    10 42,5 42,5 5 10 52,2 21,5 4,6 20 5,1
    11 45 35 10 10 39,8 22,0 7,85 6,0 5,3 3.07
    12 50 20 25 15 43,3 1535 18,5 4,5 11,3
    13 55 30 10 5 59,7 207 646 1,6 2,6 2,18
    14 55 30 10 5 54,0 223 718 2,7 40 0,87
    15 50 30 10 10 46,0 21:1 6"7 17 6"9 0,02
    16 50 30 10 10 66,3 15,5 8 , 5 2,9 2,5 1,55
    17 60 20 10 10 71,4 12,9 5,8 19 3,2 1,20
    18 60 20 10 10 63,2 13,0 7,2 2,1 5,4 0,05
    19 35 10 20 49,4 21,2 7,5 19 1 9,7 0,12
    b) überzüge nach dem Wall-Colmonoy-Verfahren
    1 40 1 40 10 10 1 37"5 282 8,5 2, -
    2 55 1 27 12 6 570 14, 8 9#,8 22 5 5
    Die folgenden Beispiele erläutern den Nutzen von Überzügen, die Zirkoniumborid, Titanborid und Wolfram an Stelle von Chromborid und Molybdän enthalten, welche in den in Tabelle 11 erhaltenen überzugsstoffen angewendet wurden. Beispiel 1 Molybdän als Basismetall wurde mittels des Detonationsverfahrens mit einem Gem;sch aus '17,5GewichtsprozentMo, 37,5GewichtsprozentSi, 15 Ge- wichtsprozent ZrB., und 10 Gewichtsprozent AI (15,6AtomprozentMo,53,5AtomprozentSi,5,3Atomprozent Zr, 10,6 Atomprozent B und 14,8 Atomprozent Al) überzogen unter Anwendung eines Sauer-ZD stoff-Kohlenstoff-Verhältnisses von 1,05. Der entstandene Überzug schützte das Grundmetall bei 1200 - C 258 Stunden lang vor der Oxydation. Beispiel 11 Molybdän als Basismetall wurde mittels des Detonationsverfahrens mit einer anderen Probe des Gemisches aus obigem Beispiell überzogen unter Anwendung eines Sauerstoff-Kohlenstoff-Verhältnisses von 1,0. Der so entstandene überzug enthielt 41,3 Gewichtsprozent Mo, 20,1 Gewichtsprozent Si, 13,3 Gewichtsprozent Zr und 3,0 Gewichtsprozent B und hielt einundzwanzig Wasserabschreckprozessen, jeweils ausgehend von 1000'C, ohne Rißbildung stand. Dieser überzug hatte eine Rockwellhärte A von 83 bis 86.5. Beispiel 111 Molybdän als Basismetall wurde mittels des Detonationsverfahrens mit einem Gemisch aus 40 Gewichtsprozent Mo, 40 Gewichtsprozent Si, 10 Gewichtsprozent TiB" und 10 Gewichtsprozent Al (15,9AtomprozentMo,54,lAtomprozentSi,5,3Atomprozent Ti, 10,9 Atomprozent B und 13,8 Atomprozent Al) überzogen unter Anwendung eines Sauerstoff-Kohlenstoff-Verhältnisses von 1,0. Der entstandene überzug enthielt 48,6 Gewichtsprozent Mo, 24,6 Gewichtsprozent Si und 3,3 Gewichtsprozent C und schützte die Metallgrundlage bei 12001 C 258 Stunden vor Oxydation. Dieser überzug, der eine Rock-wellhärte A von 80 bis 82 hatte, widerstand ferner vierundzwanzig Wasserabschreckprozessen, je- weils ausgehend von 1000'C ohne Rißbildung. Beispiel IV Auf Molybdän als Basismetall wurde mittels des Detonationsauftragsverfahrens bei einem Sauerstoff-Kohlenstoff-Verhältnis von 1,0 ein Gemisch aus 55 Gewichtsprozent W, 29 Gewichtsprozent Si, 8 Gewichtsprozent Cr"B 3 und 8 Gewichtsprozent Al (15,4AtomprozedtW, 53,6AtomprozentSi, 6,2Atomprozent Cr, 9,3 Atomprozent B und 15,3 Atomprozent Al) aufgetragen. Der entstandene überzug hielt zwölf Wasserabschreckperioden, jeweils ausgehend von 1.000'C, ohne Rißbildung stand. Im Vergleich zu den vorstehend verwendeten Pulvern besteht die sehr zweckmäßige Mo-Si-Cr-B-AI-Ausgangszusammensetzung (40 Gewichtsprozent Mo, 40 Gewichtsprozent Si, 10 Gewichtsprozent Cr2B 3 und 10 Gewichtsprozent Al) in Atomprozente umgerechnet aus 16,411/o Mo, 55,7% Si, 5,511/a Cr, 8,2% B und 16,3 0/(; Al.
  • Man fand, daß alle mit kleinen Oberflächenfehlern, wie nadelförmigen Löchern und Haarrissen, erhaltenen überzüge sich - zwecks Verglasung des Schadens - durch rasches Schmelzen des überzugsstoffes schon bei einer so niedrigen Temperatur wie 7200 C selbst regenerieren. Erhöhung der Temperaturen hat eine Steigerung der Geschwindigkeit und des Ausmaßes der Regenerierung zur Folge.
  • Die mikroskopische Untersuchung eines Querschnitts von überzugsproben ließ die Ausbildung einer legierten Schicht erkennen, die nach über 20stündigem Erhitzen auf 1000 bis 1200' C, d. h. beim Erhitzen während der Oxydationsprüfung, auftritt. Diese wirkt anscheinend als eine innere Schutzschicht, da oberflächliche Risse und Fehler keine nachteiligen Folgen etwa durch Oxydation bewirken.
  • Es wurde festgestellt, daß bei Verwendung einer Sauerstoffflamme zur Erzeugung der überzüge eine kleinere Menge Kohlenstoff, der durch die Sauerstoff-Brennstoff-Reaktion entstand, von dem überzugswerkstoff aufgenommen wird. Der Kohlenstoffgehalt macht aber nur wenige Prozent des entstehenden überzuges aus und wirkt sich nicht schädlich aus.

Claims (2)

  1. PATEN TANS PR ÜCH F: 1. Ausgangsmaterial zur Herstellung gegossener oder gesinterter, oxydationsbeständiger und hochtemperaturfester Gegenstände, bestehend aus 10 bis 40 Atomprozent mindestens eines der Metalle Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und Vanadin, 20 bis 65 Atomprozent Silizium, 2 bis 16 Atomprozent mindestens eines der Metalle Chrom, Titan und Zirkonium als Borid, gebunden an 2 bis 25 Atomprozent Bor, sowie 3 bis 30 Atomprozent Aluminium.
  2. 2. Ausgangsmaterial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Metallborid aus Chromborid besteht. 3. Ausgangsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es aus 40 Gewichtsprozent Molybdän, 40 Gewichtsprozent Silizium, 10 Gewichtsprozent Chromborid und 10 Gewichtsprozent Aluminium besteht. 4. Gegenstand, hergestellt unter Verwendung eines Ausgangsmaterials nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er aus 10 bis 35 Atomprozent mindestens eines der Metalle Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und Vanadin, 30 bis 65 Atomprozent Silizium, 2 bis 16 Atomprozent mindestens eines der Metalle Chrom, Titan und Zirkonium als Borid, gebunden an 2 bis 25 Atomprozent Bor, und 5 bis 30 Atomprozent Aluminium besteht. 5. Verwendung eines Ausgangsmaterials nach Anspruch 1 bis 3, bestehend aus 10 bis 40 Atomprozent mindestens eines der Metalle Molybdän, Wolfram, Tantal, Niob und Vanadin, 20 bis 40 Atomprozent Silizium, 2 bis 15 Atomprozent mindestens eines der Metalle Chrom, Titan und Zirkonium, gebunden an 4 bis 18 Atomprozent Bor, und 3 bis 17 Atomprozent Aluminium in Form einer Pulvermischung oder vorzugsweise in Form eines Legierungspulvers zur Herstellung eines selbst regenerierenden und bei erhöhten Temperaturen eine hohe Oxydationsbeständigkeit aufweisenden Schutzüberzuges für Metallkörper. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1009 399.
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