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DE1132735B - Verfahren zur Herstellung eines warmfesten Werkstoffes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines warmfesten Werkstoffes

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Publication number
DE1132735B
DE1132735B DES44681A DES0044681A DE1132735B DE 1132735 B DE1132735 B DE 1132735B DE S44681 A DES44681 A DE S44681A DE S0044681 A DES0044681 A DE S0044681A DE 1132735 B DE1132735 B DE 1132735B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carbide
alloy
heat
impregnation
resistant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES44681A
Other languages
English (en)
Inventor
John Barney Adamec
Claus Guenter Goetzel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chromalloy Corp
Original Assignee
Sequa Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sequa Corp filed Critical Sequa Corp
Publication of DE1132735B publication Critical patent/DE1132735B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C1/00Making non-ferrous alloys
    • C22C1/10Alloys containing non-metals
    • C22C1/1036Alloys containing non-metals starting from a melt
    • C22C1/1068Making hard metals based on borides, carbides, nitrides, oxides or silicides

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Alloys Or Alloy Compounds (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines warmfesten Werkstoffes Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung warmfester Werkstoffe bzw. Konstruktionsteile und betrifft deren Herstellung aus metallgetränkten, körnigen Werkstoffen mit keramikähnlichen Eigenschaften, ausgenommen die Herstellung von Warmverformungswerkzeugen.
  • Die erhöhten Betriebstemperaturen und Wirkungsgrade bei Strahltriebwerken oder anderen Wärmekraftmaschinen für hohe Leistungen stellen besonders hohe Anforderungen an die Werkstoffe, aus denen die im Betrieb der hohen Temperatur ausgesetzten Konstruktionsteile hergestellt werden. Die bekannten hochlegierten warmfesten Stähle genügen dabei den Anforderungen nicht mehr, da ihre Festigkeitswerte bei Temperaturen über 1000° C zu stark absinken. Um Werkstoffe mit höheren Schmelzpunkten und brauchbaren Festigkeitswerten bei hohen Temperaturen zu erhalten, wurden im wesentlichen chemisch stabile, keramikähnliche Materialien, z. B. Karbide, Nitride, Boride, Silicide usw. des Wolframs, Molybdäns, Tantals, Chroms, Niobs, Zirkoniums, Titans usw., verwendet. Da diese keramikähnlichen Materialien sehr spröde und auch nach den üblichen Herstellungsverfahren nicht verarbeitbar sind, wurden die aus ihnen hergestellten Konstruktionsteile unter Beimischung eines Anteiles eines Pulvers aus einem knetbaren Metall, z. B. der Eisengruppe, nach pulvermetallurgischen Verfahren, ähnlich den bei der Herstellung von Hartmetallwerkzeugen angewandten hergestellt.
  • Wenn dieses Verfahren z. B. bei komplizierten Formen zu keinem brauchbaren Ergebnis führt, hat man bereits aus dem keramikähnlichen Metall einen porösen Skelettkörper geformt und dann die Poren durch Tränken mit einem geschmolzenen Metall, z. B. der Eisengruppe oder einer warmfesten Legierung, ausgefüllt. Nach diesem Verfahren hergestellte Konstruktionsteile zeigten im allgemeinen eine zufriedenstellende Korrosionsfestigkeit auch bei Temperaturen über l000° C, wiesen jedoch keine zufriedenstellende Festigkeit gegen mechanische Wechselbelastung und eine hohe Empfindlichkeit gegen plötzliche Temperaturschwankungen auf. Dadurch waren sie z. B. für Turbinen-Lauf- und -Leitschaufeln in Strahltriebwerken oder in Abgasturbinen von Flugmotoren nicht zu verwenden, da sich relativ früh eine nur schwer kontrollierbare Rißbildung zeigte. Diese hohe Sprödigkeit der bekannten Tränkwerkstoffe hat ihre Ursache vornehmlich darin, daß die Teilchen des keramikähnlichen Materials scharfkantig im Gefüge eingebettet und nicht völlig von einem Gitter des Tränkmetalls umgeben sind. Gemäß der Erfindung wird ein warmfester Werkstoff von hoher Schlag- und Dauerstandfestigkeit bei hohen Temperaturen dadurch hergestellt, daß ein poröses Skelett von 40 bis 80 Volumprozent aus hitzebeständigem Karbid in bekannter Weise getränkt wird mit 60 bis 20 Volumprozent eines knetbaren, hochhitzebeständigen Tränkmetalls, welches aus bis zu 30, höchstens jedoch 40 Gewichtsprozent wenigstens eines Metalls aus der Chrom-Molybdän-Wolfram-Gruppe und im wesentlichen einem Rest von wenigstens einem Metall der Eisen-Kobalt-Nickel-Gruppe besteht, und daß dann das getränkte Karbidskelett über dem Schmelzpunkt der Tränklegierung so lange weitererhitzt wird, daß beim Abkühlen ein Gefüge entsteht, in dem einzelne Karbidteilchen von abgerundeter, annähernd polyedrischer Gestalt, oder Anhäufungen solcher, isoliert in der mit dem Karbid angereicherten Tränklegierung verteilt sind, wobei diese Anreicherung zum Teil in gelöstem Karbid, zum Teil in feinen Karbidausscheidungen besteht.
  • Dabei wird dieses Verfahren vorzugsweise bei einem Unterdruck von weniger als 2,5 durchgeführt. Die Wärmebehandlung des getränkten Karbidskeletts erfolgt vorzugsweise in einem Bereich von etwa 25 bis 250° C über dem Schmelzpunkt der Tränklegierung, bei einem Unterdruck von etwa 1 bis 0,01 Torr. Dabei kann der Werkstoff nach dem Tränken auf Umgebungstemperatur abgekühlt und nach bekannten Verfahren in etwa die endgültige Form, zuzüglich einem Aufmaß für die Fertigbearbeitung gebracht werden. Diese Bearbeitung erfolgt normalerweise durch sparlose Verformung, kann jedoch auch durch spargebende Verfahren erfolgen. Nach dieser Verformung erfolgt dann die die Kornstruktur verändernde Behandlung.
  • Der nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Werkstoff besteht aus etwa 40 bis 80 Volumprozent eines hitzebeständigen Karbids und etwa 60 bis 20 Volumprozent einer knetbaren, hitzebeständigen Legierung, welche bis zu 30, höchstens jedoch 40 Gewichtsprozent wenigstens eines Metalls aus der Chrom-Molybdän-Wolfram-Gruppe und im wesentlichen einen Rest von wenigstens einem Metall der Eisen-Kobalt-Nickel-Gruppe enthält. Dabei ist das hitzebeständige Karbid vorzugsweise ein Titankarbid. Der Werkstoff kann auch geringe Anteile nichtmetallischer Elemente, wie Kohlenstoff, Stickstoff, Bor od. dgl., und/oder die Festigkeit erhöhende oder alterungshärtende Elemente, wie Zirkon, Titan, Aluminium od. dgl., in den bekannten, die erforderliche Wirkung hervorrufenden Mengen enthalten.
  • Die Erfindung ist an Hand der Figuren an einigen Beispielen erläutert. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 das Ergebnis eines Biegeversuches an einem aus einem erfindungsgemäß getränkten Titankarbid hergestellten Probestab, Fig.2 das Ergebnis einer Biegeprobe ähnlich Fig.1, jedoch an einem getränkten Titankarbidprobestab; der nicht erfindungsgemäß nachbehandelt wurde, Fig. 3 das Ergebnis eines Biegeversuches an einem nach dem metallkeramischen Verfahren aus Karbid-und metallischem Bindepulver hergestellten Probestab; Fig. 4 zeigt ein Schliffbild eines getränkten Titankarbidwerkstoffes gemäß der Erfindung; urgeätzt in 1000facher Vergrößerung; Fig.5 zeigt ein Schliffbild desselben Werkstoffes wie Fig. 4 in 1000facher Vergrößerung, jedoch geätzt mit 20 Teilen Kupfersulfat, 100 Teilen konzentrierter Salzsäure und 100 Teilen Wasser; Fig. 6 zeigt ein Schliffbild einer erfindungsgemäß hergestellten Düsenschaufel nach 96stündigem Betrieb in einem Strahltriebwerk; Fig. 7 und 8 zeigen Schliffbilder von Titankarbidkörpern, die nach bekannten Verfahren hergestellt sind; Fig. 9 und 10 zeigen je eine graphische Darstellung der Festigkeitseigenschaften erfindungsgemäßer Titankarbidkörper, deren Tränklegierung einmal auf Nickel- und zum anderen auf Kobaltbasis aufgebaut ist.
  • Die geringe Kerbschlagzähigkeit bei den bekannten hochwarmfesten Tränk- und Sintermetallen, die im wesentlichen etwa zwischen 0,035 und 0,045 mkg (C h a rp y) liegt, ist vermutlich auf die unregelmäßige Einbettung scharfkantiger Skelettkörner (104) in das Tränkmetallgitter zurückzuführen. Dieses Gefüge ist in Fig. 7 und 8 dargestellt. Eine wesentliche Aufgabe der Erfindung war es daher, ein wirtschaftlich verwertbares Verfahren zu finden, mit dem eine Abrundung und eine gleichmäßige Einbettung der Skelettkörner erreichbar war. Bei der erfindungsgemäßen Warmbehandlung bildet sich, wie in Fig. 4, 5 und 6 dargestellt, ein Gefüge aus, bei welchem in einem gleichmäßig ausgebildeten Tränkmetallgitter (101) die stark abgerundeten Skelettkarbidkörner (103) gleichmäßig verteilt eingebettet sind. Die Abrundung der Skelettkarbidkörner erfolgt durch Lösung eines Teils des Karbids in der überhitzten Schmelze des Tränkmetalls. Da dadurch das Tränkmetall mit Karbid übersättigt wird, scheidet sich das überschüssige Karbid nach dem Erkalten in feinsten Kristallen (102) im Gefüge des Tränkmetalls aus. Dadurch wird eine weitere Steigerung der Festigkeit erreicht.
  • Die wesentlichen Unterschiede in den Festigkeitseigenschaften bekannter und erfindungsgemäßer Tränkmetalle wird besonders deutlich beim Biegeversuch. In Fig. 1 bis 3 ist das Ergebnis derartiger Vergleichsbiegeversuche dargestellt. Dabei wurde der Probestab, bei einem Schneiderabstand von 69,85 mm bei 1000° C einer Belastung in der Mitte bis zum Bruch ausgesetzt und Bruchbelastung und Biegewinkel gemessen.
  • Die Probestäbe 1 und 2 sind durch Tränken von 73 Volumprozent eines Skeletts aus Titankarbid mit einer Tränklegierung aus im wesentlichen 14/o Cr, 6 % Fe, Rest Ni hergestellt. Der Probestab 1 wurde sofort nach dem Tränken 50 Minuten lang der erfindungsgemäßen Stabilisierungswärmebehandlung etwa bei Tränktemperatur unterworfen. Der Probestab gemäß Fig. 2 wurde nicht nachbehandelt. Der Probestab nach Fig. 3 wurde aus 20 % Ni und dem Rest Titankarbid auf pulvermetallurgischem Wege hergestellt. Die Probestäbe gemäß Fig. 1 und 2 hatten also praktisch gleiche Zusammensetzung und eine Dichte von etwa 6,2.
  • Der Versuch zeigte folgendes Ergebnis: Der Probestab gemäß Fig. 3 brach praktisch ohne Biegewinkel bei 44,3 kg/mm2. Der Probestab gemäß Fig. 2 brach bei einem Biegewinkel von etwa 15° bei 59,7 kg/mm2. Der erfindungsgemäß hergestellte Probestab gemäß Fig. 1 brach bei 87,9 kg/mm2 und einem Biegewinkel von etwas über 30°.
  • Auch die anderen Festigkeitswerte des erfindungsgemäßen Werkstoffes zeigen insbesondere in hohen Temperaturbereichen außerordentlich günstige Eigenschaften. In der folgenden Tabelle sind die wesentlichen Eigenschaften eines erfindungsgemäßen Werkstoffs gezeigt, wobei ein Titankarbidskelett, welches 60-% des Gesamtvolumens ausmachte, mit einer Legierung etwa 80 fl/o Ni, 14 % Cr und 6 1/o Fe getränkt und der erfindungsgemäßen Wärmebehandlung unterworfen wurde.
  • Dichte ................ 6,0 bis 6,4 Biegefestigkeit bei Raumtemperatur . . I.33,6 bis 175,8 kg/nun2 bei 870° C ......... 105,5 bis 133,6 kg/mmbei 1000° C ......... 80,9 bis 105,5 kg/mm2 Zugfestigkeit bei 1000° C ......... 35;2 kg/mm2 bei 870° C nach 100 Stunden ......... 26,6 kg/mm2 bei 1000° C nach 100 Stunden ......... 10,5 kg/mm2 Dehnung bei 1000'C nach 100 Stunden und 10,55 kg/mm2 ....... 5010 Elastizitätsmodul bei 1000° C .......... . . 2 812 000 kg/cm= Härte ................. 55 bis 58 HRC Schlagfestigkeit des ungekerbten Probestabes nach Charpy ....... 1,38 mkg Wärmedehnung je Grad Celsius über einen Bereich von 20 bis 650° C .... 2,5 - 10-j cm/cm 20 bis 1000° C .... 2,75 - 10-j cm/cm Wärmeleitfähigkeit ..... 0,063 cal/sec/° C/cm Elektrische Leitfähigkeit 1,37 bis 1,43.10-4 Q/cm Gewichtszunahme in 100 Stunden bei 1000°C und unbeweb ter Luft ............. 20 bis 30 mg/cm= Die Festigkeitseigenschaften des erfindungsgemäßen Werkstoffs ändern sich, unter anderem erheblich, sowohl mit Änderung des Anteils des Karbidskeletts am Gesamtvolumen als auch mit der Zusammensetzung des Tränkmetalls. Der Einfluß des Anteils des Karbidskeletts am Gesamtvolumen ist in Fig. 9 und 10 dargestellt. Fig. 9 zeigt dabei die Änderung der Festigkeitseigenschaften in Abhängigkeit vom Volumenanteil des Titankarbidskeletts, welches mit einer Legierung aus 14 % Cr, 6'% Fe, Rest im wesentlichen Ni getränkt ist. Fig. 10 zeigt die Änderung der Festigkeitswerte in Abhängigkeit vom Volumenanteil des Titankarbidskeletts, welches mit einer Legierung von 26 % Cr, 10'% Ni, 7,5 % W, 0,5 % C, Rest im wesentlichen Co getränkt ist. Aus der graphischen Darstellung ergibt sich, daß die erreichbaren Höchstwerte im wesentlichen innerhalb eines begrenzten Bereichs des Volumenanteils des Karbidskeletts liegen.
  • Eine bevorzugte Durchführungsform zur Herstellung eines Konstruktionsteils nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ist die folgende: Ein Skelettkörper wird aus einem etwa 181/o gebundenen und 0,1 bis 3,5, vorzugsweise 2,5% freien Kohlenstoff in Form von Graphit enthaltenden, auf eine Korngröße von unter 0,1 mm zerkleinerten Titankarbids unter Beimischung von bis zu 10 Gewichtsprozent eines metallischen Bindehilfsmittels, wie z. B. Ni, Co oder Fe, warm oder kalt gepreßt. Um eine für die nachfolgende Bearbeitung ausreichende Festigkeit zu erreichen, wird nach Kaltpressen der Skelettkörper bei atmosphärischem oder bei Unterdruck bis unter 2,5 Torr und bei Temperaturen von etwa 1100 bis 1300° C vorgesintert. Die Sinterzeiten betragen etwa 10 Minuten oder darüber je 16 cm3 Körpervolumen. Wenn beim Warmpressen die Preßtemperatur über der Verflüssigungstemperatur des metallischen Bindemittels liegt, ist ein Vorsintern nicht erforderlich. Nach dem Vorsintern wird der Körper auf die endgültige Abmessung zuzüglich eines Aufmaßes für eine Volumenänderung bzw. ein Verziehen während der nachfolgenden Wärmebehandlung bearbeitet. Die Bearbeitung kann in dem vorgesinterten Zustand z. B. entweder durch spanlose Verformung oder durch Bearbeitung mit Hartmetallwerkzeugen, Diamanten oder durch Schleifen erfolgen. Das erforderliche Aufmaß beträgt 2 bis 10°/o. Der auf diese Weise hergestellte Skelettkörper wird dann einer zweiten Sinterbehandlung unterzogen, um eine zusätzliche Bindung der Karbidteilchen und damit eine ausreichende Festigkeit für die nachfolgende Tränkbehandlung zu erreichen. Dabei liegen die Sintertemperaturen zwischen 50 und 250° C über der bei der Tränkbehandlung erforderlichen Temperatur. Das Sintern erfolgt unter einem von etwa 1 Torr bei Beginn bis zu einem Enddruck von 0,05 bis 0,01 Torr absinkenden Unterdruck unter reduzierender Atmosphäre, um eine Entkohlung oder eine Oxydation des Titankarbids zu verhindern. Beim nachfolgenden Tränken wird, um eine gleichmäßige Durchtränkung zu erreichen, der Skelettkörper vorzugsweise in ein indifferentes, feinkörniges Material eingebettet. Vorzugsweise findet dazu feinkörniges Aluminiumoxyd oder Berylliumoxyd von hoher chemischer Reinheit Anwendung. Die Temperaturen bei der Tränkbehandlung liegen etwa 25 bis 250° C über dem Schmelzpunkt der Tränklegierung. Das Tränken erfolgt bei Unterdruck von 2,5 bis unter 1 Torr, der während des Tränkens bis zu einem Endwert von 0,05 bis 0,01 Torr abfällt. Die Dauer des Einwirkens der Tränktemperatur ist abhängig vom Querschnitt des Skelettkörpers, den Eigenschaften der flüssigen Tränklegierung sowie von der Ableitungsgeschwindigkeit der gasförmigen Einschlüsse und muß ausreichen, um einmal eine vollständige Durchdringung des Skelettkörpers sicherzustellen und die zur Erreichung des Erfindungszwecks erforderliche Diffusion und andere chemische und metallurgische Reaktionen zwischen dem Titankarbid und dem Tränkmetall zu ermöglichen. Die Temperatureinwirkung erfolgt also erfindungsgemäß über das für das reine Tränken erforderliche Maß hinaus. Das auf diese Weise verarbeitete Tränkmetall nimmt durch die erfindungsgemäße Nachbehandlung Karbid über seinen Sättigungsgrad hinaus auf und scheidet beim Erstarren dieses überschüssige Karbid in Form feinster Kristalle im Netzgefüge ab. Dadurch tritt eine wesentliche Steigerung der Festigkeitseigenschaften, insbesondere der Härte, auf. So wurde bei einer Tränklegierung aus 14 % Cr, 6 % Fe, Rest Ni nach der erfindungsgemäßen Wärmebehandlung Härtewerte zwischen 350 und 400 Vickers, gegenüber 120 und 240 Vickers des unbehandelten Tränkmetalls gefunden. Nach Abschluß der erfindungsgemäßen Wärmebehandlung wird der getränkte Körper unter Vakuum bis unter den Erstarrungspunkt des Tränkmetalls abgekühlt, und zwar um eine feinkörnige Abscheidung des Karbids im Netzgefüge zu erreichen, vorzugsweise mit einer Abkühlgeschwindigkeit zwischen 25 und 50° C/Min.
  • Das Tränken und die erfindungsgemäße Wärmebehandlung brauchen nicht notwendigerweise in einem Ofengang durchgeführt zu werden. Es kann auch der Skelettkörper, wie oben beschrieben, getränkt und darauf abgekühlt werden. Nach der Abkühlung können z. B. noch erforderliche Nachbearbeitungen auf das endgültige Maß, z. B. durch Schleifen oder durch spanloses Verformen, durchgeführt werden. Eine Bearbeitung nach der erfindungsgemäßen Wärmebehandlung ist wegen der damit verbundenen Erhöhung der Härte schwierig, und andererseits erfolgt durch die Wärmebehandlung keine wesentliche Formänderung mehr. Die erfindungsgemäße Wärmebehandlung wird in diesem Falle unter den oben beschriebenen Bedingungen in einem gesonderten Ofengang durchgeführt.
  • Außer durch das oben beschriebene Tränkverfahren für die Herstellung der warmfesten Körper gemäß der Erfindung können die Körper auch durch Pressen eines entsprechend dosierten Pulvergemisches der verschiedenen Bestandteile bei Raumtemperatur in die gewünschte Form und nachfolgendes Sintern bei einer Temperatur oberhalb der Liquidus-Temperatur der das Grundgefüge bildenden warmfesten Legierungsphase jedoch unterhalb des Schmelzpunktes des Karbids hergestellt werden, wobei das Sintern in Anwesenheit einer im wesentlichen feststehenden flüssigen Phase der warmfesten Legierung durchgeführt wird. Obwohl die flüssige Phase bei diesem Verfahren als im wesentlichen feststehend im Vergleich zum Tränkverfahren betrachtet werden kann, das auf dem Prinzip einer Massenkapillarwirkung beruht, kann die flüssige Phase jedoch eine geringfügige Bewegung während eines Teils des Sintervorganges infolge der mikroskopischen Kapillarwirkung haben, die durch die feinen Poren in dem verdichteten Pulverkörper sowie durch den plastischen Fluß, welcher durch Schrumpfkräfte verursacht wird, hervorgerufen werden. Bei der Anwendung des oben beschriebenen Verfahrens müssen die üblichen Vorsichtsmaßregeln getroffen werden, in der Weise, daß die Körper in Übergrößen gepreßt werden, um dem Schrumpfen bei den nachfolgenden Wärmebehandlungen Rechnung zu tragen. Ebenso ist große Sorgfalt zu üben bei der Auswahl der pulverförmigen Bestandteile, beim Sintervorgang und der umgebenden Atmosphäre, sowie ferner hinsichtlich der Unterlagen und Formen, die für das Sintern der Gegenstände verwendet werden.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann zur Herstellung von Werkstoffen verschiedenartiger Zusammensetzung beider Komponenten entsprechend dem aus dem Werkstoff hergestellten Konstruktionsteil angewendet werden.
  • In der folgenden Tabelle ist eine Auswahl möglicher Zusammensetzungen für das Tränkmetall aufgeführt. Die darin beschriebenen Legierungen können auch noch weitere Bestandteile, wie Kohlenstoff, Stickstoff, Bor usw., enthalten, falls dies zur Erreichung bestimmter Eigenschaften vorteilhaft erscheint.
    °/o Ni °/o Co % Fe % Cr °/o Mo °/a W % Al °/ö Mn °/o V
    80 - 20 - - - - -
    80 - 6 14 - - - - -
    58 - 5 15 17 5 - - -
    95 - - - - - 4,5 0,5 -
    - 69 - 25 6 - - - -
    10 56,5 - 26 - 7,5 - - -
    10 51,5 2 20 - 15 - 1,5 -
    25 - 53 16 6 - - - -
    8 - 76 16 - - - - -
    - - 77 4 - 18 - - 1
    - - 86 14 - - - - -
    - - 82 18 - - - - -
    - - 73 27 - - - - -
    Diese Legierungen können zum Tränken von Skelettkörpern aus geeigneten Karbiden verwendet werden. Im folgenden wird an einigen Ausführungsbeispielen das erfindungsgemäße Herstellungsverfahren erläutert. Beispiel 1 Herstellung einer Leitschaufel für Strahltriebwerk Ein Titankarbidpulver mit einer Korngröße von etwa 0,04 mm, das annähernd 75 % Titan, 18 % gebundenen Kohlenstoff und 3,011/o freien Kohlenstoff enthält, wird in einen Graphitschmelztiegel gebracht und in reduzierender Atmosphäre 1 Stunde lang einer Temperatur von 1900° C ausgesetzt. Die erhaltene zusammengeballte Masse wird nach dem Abkühlen auf 0,1 mm Korngröße zerkleinert. Etwa 5 Gewichtsprozent Nickelcarbonylpulver mit einerKorngröße von 0,04 mm werden mit dem Titankarbidpulver durch 24stündiges Mahlen in einer Kugelmühle vermischt. Das Titankarbid-Nickel-Gemisch wird dann trocken mit 1 Gewichtsprozent, mit Aceton aufgeschwemmtem Phenolförmaldehydharz gründlich vermengt, das Ganze getrocknet und auf unter 0,14 mm Korngröße zerkleinert. Etwa 330 g des Pulvergemisches werden in einem einsatzgehärteten Stahlgesenk bei einem Druck von etwa 1400 kg/cm2 zu einem Block von 63,5 - 127 - 15,24 mm gepreßt, der etwa 60 % des endgültigen Raumgewichts aufweist. Der Block wird bei 1200° C 1/2 Stunde lang unter reduzierender Atmosphäre in einem Vakuumofen vorgesintert. Nach dem Abkühlen wird eine Düsenleitschaufelform mit einem Gewicht von annähernd 190 g aus 'dem Block herausgearbeitet.
  • Das bearbeitete Schaufelskelett wird in einem Graphit-Röhrenofen bei 1600 bis 1700° C annähernd 2 Stunden unter einem Vakuum von etwa 0,5 bis 0,05 Torr gesintert. Nach Abkühlen unter Vakuum wird das gesinterte Schaufelskelett in ein Aluminiumoxydschiffchen gebracht und etwa 250 g Blech aus einer Legierung von 14 % Chrom, 6 °/o Eisen, Rest im wesentlichen Nickel daraufgelegt.
  • Das Ganze wird im Graphit-Röhren-Vakuumofen bis auf etwa 1480° C annähernd 12 Stunden lang erhitzt. Dabei schmilzt die Nickellegierung und tränkt das Schaufelskelett während der ersten 3 Stunden vollständig, und während der weiteren 9 Stunden löst sich die zur Herstellung des Gleichgewichts und Stabilisierung des Grundgefüges erforderliche Menge Titankarbid im Tränkmetall. Der Schaufelkörper wird dann unter Vakuum abgekühlt.
  • Der so erhaltene Schaufelkörper hatte ein Gewicht von 444 g und eine Dichte von etwa 6,31 g/cm3; er wurde abschließend auf die endgültigen Abmessungen bearbeitet und geläppt.
  • Auf diese Weise hergestellte Leitschaufeln wurden zwischen die Mantelringe im Stator eines Strahltriebwerkes eingebaut und bei beschleunigter Aufeinanderfolge der tatsächlichen Arbeitsbedingungen in Betrieb genommen. Die Leitschaufeln hielten dieser Probe ohne Beschädigungs- oder Ausfallserscheinungen mehr als 96 Stunden stand. Die Mikrostruktur einer so geprüften Leitschaufel ist in Fig. 6 gezeigt. Beispiel 2 Das Skelett einer Düsenleitschaufel wird wie im Beispiel l hergestellt, jedoch weist das Titankarbid nur 0,31/o freien Kohlenstoff auf. Das Skelett wird auf die Form einer Düsenleitschaufel bearbeitet und dann bei 1400° C 1 Stunde lang unter Vakuum gesintert. Nach Abkühlen unter Vakuum wird die gesinterte Düsenleitschaufel auf ein Berylliumoxydschiffchen gebracht und etwa 300 g Blech aus der beschriebenen Nickellegierung daraufgelegt.
  • Das Ganze wurde in einem Graphit-Röhren-Vakuumofen auf etwa 1430° C annähernd 4 Stunden lang erhitzt. Dabei schmolz die Nickellegierung, tränkte das Schaufelskelett innerhalb 1 '/2 Stunden vollständig und löste während der weiteren 21/z Stunden die Titankarbidmenge, die für das Erreichen des Gleichgewichts und das Stabilisieren des Grundgefüges zum Erreichen optimaler Eigenschaften erforderlich ist. Die nachfolgenden Behandlungen waren die gleichen wie bei Beispiel 1, das Resultat ein Körper mit einem Gewicht von annähernd 390 g und einer Dichte von etwa 6,65 g/cm3.
  • Beispiel 3 Herstellung eines Probestabes Ein Skelettprobestab wurde nach dem im Beispiel 1 beschriebenen Verfahren hergestellt. Die Abmessungen des Skelettstabes waren 76,2 - 9,53 - 6,35 mm, und sein Gewicht betrug annähernd 17 g. Das Tränken des Stabes mit 20 g Nickellegierung beanspruchte eine Gesamtzeit von 70 Minuten, wobei 15 Minuten für das vollständige Tränken des Skelettkörpers und die restlichen 55 Minuten für die erfindungsgemäße Wärmebehandlung erforderlich waren.
  • Beispiel 4 Es wurde das im Beispiel 3 beschriebene Verfahren angewendet mit der Ausnahme, daß das Titankarbidpulver mit 5 Gewichtsprozent Kobalt gemischt wurde. Der Skelettstab wurde in diesem Falle mit 20 g einer Legierung aus 26 % Chrom, 10 % Nickel, 7,5 % Wolfram, 0,5 % Kohlenstoff, Rest im wesentlichen Kobalt, getränkt. Das Tränken des Probestabs beanspruchte eine Gesamtzeit von 11/z Stunden bei 1430° C, von denen 30 Minuten für das vollständige Tränken des Skelettkörpers und die restlichen 60 Minuten für die Grundgefüge-Stabilisierungsbehandlung erforderlich waren.
  • Die nach Beispiel 3 und 4 hergestellten Stäbe ergaben gute Biegeeigenschaften und verhielten sich ähnlich wie der in Fig. 1 dargestellte Stab. Beispiel 5 Herstellung eines Ringkörpers Es wurde das im Beispiel 1 beschriebene Verfahren angewendet mit der Ausnahme, daß der Körper aus einer Mischung von Titankarbid mit 10% Kobaltpulver in Korngrößen von 0,04 mm warmgepreßt wurde. Ein ringförmiger hohlzylindrischer Skelettkörper mit etwa 70% Volumenfüllung wurde durch Einschütten von 194g des Karbid-Metallpulver-Gemisches in den ringförmigen Hohlraum mit 63,5 mm Außendurchmesser einer Graphitform hergestellt, die eine Höhe von 76,2 mm, einen Außendurchmesser von 152,4 mm und einen Kerndurchmesser von 25,4 mm aufwies. Zwei rohrförmige, gegeneinanderwirkende Graphitstempel bildeten, wenn sie bündig mit der Oberfläche der Form in diese eingepreßt waren, zwischen sich einen Hohlraum mit einer Höhe von 20,64 mm. Wenn der Hohlraum mit dem Pulver gefüllt war, ragten die Stempel 6,35 mm an jeder Stirnfläche aus der Form heraus.
  • Die gefüllte Form wurde in einen graphitausgekleideten Tiegelinduktionsofen eingebracht, der auf eine Temperatur von 1100° C vorgeheizt war. Dann wurde der Ofen geschlossen und die Form in Abwesenheit von Sauerstoff und Stickstoff 90 Minuten lang auf 1600° C erhitzt, wobei der Induktionsstrom jeweils nach Erreichen einer Temperatur von 1300 und 1_500° C 5 Minuten lang abgeschaltet wurde, um ein gleichmäßiges Aufheizen von Form und Pulvermasse zu erreichen. Die Form wurde 75 Minuten lang auf der Temperatur von 1600° C gehalten und auf die Stempel ein Druck von 9.400 kg/cmz so lange ausgeübt, bis die Stempel bündig mit den Stirnflächen lagen. Hierauf wurde eine Abkühlgeschwindigkeit von 20° C/Min. genau eingehalten und bei 1200° C die Form aus dem Ofen genommen und gekühlt.
  • Dann wurde der Skelettkörper ausgeformt, in einem Graphit-Röhren-Vakuumofen von neuem erhitzt und zunächst auf eine Dichte von etwa 72% der endgültigen Dichte gesintert und dann in einem zweiten Arbeitsgang mit 201 g einer Legierung getränkt, die 25'0/a Chrom, 6 % Wolfram und als Rest im wesentlichen Kobalt enthielt, worauf die im Beispiel 1 beschriebene erfindungsgemäße Wärmebehandlung durchgeführt wurde. Die für das völlige Tränken und die Wärmebehandlung bei 1525° C erforderliche Gesamtzeit betrug etwa 195 Minute:, wovon etwa 45 Minuten auf das Tränken entfielen.
  • Das Endgewicht des getränkten Körpers betrug 395 g und die Enddichte des Körpers 6,44 g/cm3. Der Gehalt an Titankarbid betrug etwa 69 Volumprozent.
  • Der Ring wurde nach dem Erkalten an allen Außenflächen sowie in der Mittelbohrung fertig bearbeitet und geschliffen.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung eines warmfesten Werkstoffs bzw. Formkörpers von hoher Schlag-und Dauerstandfestigkeit bei hohen Temperaturen, mit Ausnahme eines Werkstoffes für die Herstellung von Warmverformungswerkzeugen, durch Tränken eines Karbidskeletts mit einer warmfesten Legierung, dadurch gekennzeichnet, daß ein poröses Skelett aus 40 bis 80 Volumprozent eines hitzebeständigen Karbids mit 60 bis 20 Volumprozent eines knetbaren hochhitzebeständigen Tränkmetalls, welches aus bis zu 30, höchstens 40 Gewichtsprozent wenigstens eines Metalls aus der Chrom-Molybdän-Wolfram-Gruppe und im wesentlichen einem Rest von wenigstens einem Metall der Eisen-Kobalt-Nickel-Gruppe besteht, in bekannter Weise getränkt wird und daß dann das getränkte Karbidskelett über dem Schmelzpunkt der Tränklegierung so lange weiter erhitzt wird, daß sich nach dem Abkühlen ein Gefüge ausbildet, in dem einzelne Karbidteilchenvon abgerundeter, annähernd polyedrischer Gestalt, oder Anhäufungen solcher, isoliert in der mit Karbid angereicherten Tränklegierung verteilt sind, in der das Karbid zum Teil gelöst, zum Teil. in feinen Ausscheidungen vorliegt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es bei einem Unterdruck von weniger als etwa 2,5 Torr durchgeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es im Bereich von etwa 25 bis 250° C über dem Schmelzpunkt der Tränklegierung bei Unterdruck, der von etwa 1 bis auf etwa 0,01 Torr absinkt, durchgeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Skelettkörper nach dem Tränken auf Umgebungstemperatur abgekühlt, in etwa die endgültige Forte gebracht und dann der die Kornstruktur verändernden Behandlung unterzogen wird.
  5. 5. Warmfester Werkstoff; hergestellt im Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das hitzebeständige Karbid Titankarbid ist.
  6. 6. Werkstoff nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Karbid und/oder Tränklegierung Anteile nichtmetallischer Elemente bis zu insgesamt 4%, wie Kohlenstoff, Stickstoff, Bor od. dgl., enthält.
  7. 7. Werkstoff nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tränklegierung die Festigkeit erhöhende oder alterungshärtende Elemente, wie Zirkonium, Titan, Aluminium od. dgL, in den bekannten, die erforderliche Wirkung hervorrufende Mengen enthält.
  8. 8. Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Karbid und die Tränklegierung als Pulvermischung in geeignetem Mischungsverhältnis in die gewünschte Form gepreßt wird, worauf dann oberhalb des Schmelzpunktes der Tränklegierung so lange erhitzt wird, bis sich das im Anspruch 1 gekennzeichnete Gefüge ausgebildet hat. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr: 699116; britische Patentschrift Nr. 707 653; R. Kieffer und P. Schwarzkopf, Hartstoffe und Hartmetalle; 1953, S. 662, 664.
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