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DE1153325B - Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehaeltern - Google Patents

Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehaeltern

Info

Publication number
DE1153325B
DE1153325B DEK39218A DEK0039218A DE1153325B DE 1153325 B DE1153325 B DE 1153325B DE K39218 A DEK39218 A DE K39218A DE K0039218 A DEK0039218 A DE K0039218A DE 1153325 B DE1153325 B DE 1153325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
container
lock
nozzle
safety device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK39218A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinrich Kremer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK39218A priority Critical patent/DE1153325B/de
Publication of DE1153325B publication Critical patent/DE1153325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/14Applications of locks, e.g. of permutation or key-controlled locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)

Description

  • Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehältern Die Erfindung bezieht sich auf eine Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehältern, bestehend aus zwei miteinander durch ein Sperrschloß kuppelbaren, ein Öffnen des Füllstutzens sowie des Entnahmestutzens verhindernden Riegelelementen.
  • Behälter zur Aufnahme von flüssigen Kraftstoffen, Heizölen od. dgl. werden den Verbrauchern von den Lieferfirmen der Kraftstoffe und Heizöle im allgemeinen kostenlos zur Verfügung gestellt, mit der vertraglichen Bindung, daß der Verbraucher seine Kraftstoffe usw. von der Lieferfirma des Behälters bezieht. Um nun zu verhindern, daß die Behälter von fremden Mineralölfirmen betankt werden oder um zu verhindern, daß die im Behälter befindlichen Kraftstoffe od. dgl. von fremden Verbrauchern durch Diebstahl entnommen werden, gehen die Mineralölfirmen so vor, daß die in einem Stutzen oder Spund durch Verdrehung eingesetzte Förderpumpe und der zur Betankung dienende Füllstutzen durch Vorrichtungen beliebiger Art gesichert werden. Für die Mineralöllieferfirmen kommt es nun insbesondere darauf an, eine Fremdbetankung des Behälters zu vermeiden, also das Lösen der Pumpe und des Füllstutzenverschlusses zu verhindern.
  • Es ist nun bekannt, Behälter dadurch zu sichern, daß die Pumpe und der Füllstutzenverschluß durch getrennte Hauben abgedeckt werden, die mit dem Behälter verbunden werden. Weiterhin ist bekannt, einzelne Verschlußdeckel an den Stutzen dadurch zu sichern, daß mittels eines an Festpunkten des Behälters anzulegenden und durch ein Schloß gesicherten Riegels eine Verdrehung des Verschlusses verhindert wird. Außerdem ist schon versucht worden, mehrere am Behälter im Abstand liegende Verschlüsse und Entnahmestutzen durch Riegelelemente zu sichern, die aber entweder an einem am Behälter angebrachten Festpunkt und zwei Stutzen oder an zwei Stutzen, wobei der eine Stutzenverschluß eine besondere Aufnahme für ein Schloß aufweisen muß, angreifen müssen. Dabei muß diese Sicherungsvorrichtung genau auf die Stutzenabstände und den Behälter zugeschnitten sein und es müssen, genau wie bei den anderen beiden bekannten Ausführungen, Festpunkte am Behälter oder besondere Behälterformen vorgesehen sein. Es ist daher möglich, solche Sicherungen nachträglich am Behälter anzubringen.
  • Es ist zwar auch bekannt, durch Verklemmung von Schellen usw. an der Außenseite oder Innenseite eines Stutzens und Sicherung dieser Verklemmung durch ein Schloß einen Stutzenverschluß zu sichern, jedoch sind solche Maßnahmen einmal nur an weit über die Behälteraußenfläche vorstehenden Stutzen möglich und zum anderen sichern sie stets nur einen einzigen Verschluß, z. B. den Füllstutzenverschluß. Weit vorspringende Stutzen sind aber bei den wenigsten Behältern vorhanden, da sie den Transport, z. B. durch Rollen, und die Lagerung erschweren.
  • Da nun bereits eine große Zahl von Brennstoffbehältern in Betrieb ist und immer mehr Benutzer und Eigentümer ihre Behälter gesichert haben wollen, ist es Aufgabe der Erfindung, eine Sicherung der Pumpe und des Füllstutzenverschlusses bei bereits im Betrieb befindlichen Mineralstoffbehältern als auch neuen Behältern gegen unbefugtes Lösen zu schaffen, die keinerlei Bearbeitung des Behälters oder fester Teile des Behälters erfordert, so daß diese Sicherung jederzeit bei vorhandenen oder auch bei neuen Kraftstoffbehältern ohne besondere Anpassung an die Behältermaße und Stutzenabstände angebracht werden kann. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das eine Riegelelement als ein durch die Pumpe am Entnahmestutzen angeklemmter Ring und das andere Riegelelement als eine den Füllstutzenverschluß oben und seitlich übergreifende Schiene mit einem Anschlag gegen Verdrehen der Pumpe ausgebildet sind, wobei beide Riegelelemente zur gegenseitigen Fixierung ineinandergreifed und nur in einer durch das Sperrschloß freizugebenden Bewegungsrichtung voneinander trennbar sind. Es werden also durch diese Sicherung der Füllstutzenverschluß und die verdrehbar eingesetzte Pumpe in Abhängigkeit voneinander gebracht, und zwar derart, daß diese beiden Teile nicht vom Behälter gelöst werden können, sobald das anzubringende Schloß od. dgl. geschlossen wird. Damit kann lediglich der Inhaber des Schlüssels die Verriegelung aufheben und nur von ihm kann eine Neubetanküng des Behälters vorgenommen werden.
  • Eine solche Sicherung kann jederzeit ohne irgéfdwelche am Behälter vorzunehmende Arbeiten angebracht werden, wobei es auch nicht unbedingt erfoiderlich ist, übliche Pumpen oder Füllstutzenverschlüsse-' abzuändern.
  • Zum besseren Verständnis wird die Erfindung nunmehriån-PIanld eines - Ausführungsbeispieles der Zeichnung erläutert. Es zeigt-Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht eines Behälters mit der Sicherung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Einzelteile der Sicherung.
  • Mineralstoffbehälterl oder auch Behälter für andere Flüssigkeiten sind zur Entnahme mittels einer Pumpe 4 mit einem Pumpenstutzen 2 oder einem Spundloch und zum Befüllen mit einem Füllstutzen 3 oder einem entsprechenden Spundloch versehen. Die Pumpe 4 zur Entnahme der Flüssigkeit aus dem Behälter ist im allgemeinen mit einem Gewindezapfen zum Einschrauben in den Pumpenstutzen 2 versehen, jedoch ist es auch möglich, die Pumpe durch einen Bajonettverschluß in den Stutzen 2 einzusetzen. Der Füllstutzen 3 wird durch einen Schraub- oder Bajonettverschluß 3 a abgeschlossen.
  • Um nun nach dem Befüllen des Behälters 1 und dem Verbrauch von Mineralstoffen eine Fremdbefüllung zu verhindern, wird entsprechend dem dargestellten Ausführungsbeispiel beim Einsetzen der Pumpe 4 zwischen dem Pumpensockel und dem Pumpenstutzen 2 ein RingS eingelegt, der in ein zweites Element 7 beliebig eingreift und gegenüber diesem durch das Schloß 10 fixiert ist, so daß beide Teile, der Ring 5 und das Riegelelement7 nur in einer einzigen, durch das Sperrschloß freizugebenden Richtung voneinander trennbar sind. Der Sicherungsriegel 7 besteht aus einem U-Profil gewünschter Länge, welches mit dem Steg den Füllstutzenverschluß 3 a abdeckt und mit den U-Flanschen den Füllstutzen 3 mit Verschluß 3 a seitlich erfaßt, wobei auch ein gewisses Spiel des U-förmigen Riegels 7 parallel zum Füllstutzenverschluß 3 a beiderseits zulässig ist. Der zwischen dem Pumpensockel 4 und dem Pumpenstutzen 2 eingeklemmte RingS weist einen einseitigen Flansch 5 a auf, von dem sich ein Flachzapfen 5b nach oben erstreckt. Der U-Riegel 7 ist mit einem dem Flachzapfen 5 b entsprechenden Langschlitz 7 a versehen und besitzt an dem der Pumpe zugekehrten Ende auf der Unterseite Winkelahbiegungen 7 b oder sonstige nockenartige Vorsprünge, während auf der Oberseite des U-Riegels 7 ein Anschlag 11 starr, z. B. durch Winkelbleche abgestützt, befestigt ist. Dieser Anschlagll kann in Form eines Winkels aus Flacheisen hergestellt sein, so daß der eine Schenkel nach oben gerichtet ist, während der andere Winkelschenkel eine Abstützung des Anschlages 11 bildet. Dieser Anschlag 11 liegt nach Anbringung der Sicherung im Bereich eines nach außen vorspringenden Teiles der Pumpe 4.
  • Die beschriebene Sicherung ist besonders vorteilhaft, denn der Riegel 7 kann einfach von oben den Füllstutzenverschluß überfassend aufgesetzt werden, derart, daß der Flachzapfen 5 b durch den Schlitz 7 a des Riegels faßt, so daß dann anschließend durch eine Querbohrung des Flachzapfens 7b der Riegel des Schlosses 10 hindurchgezogen werden kann. Der Schloßriegel und die auf dem Flansch 5 a des Ringes 5 aufruhenden Nocken 7 b verhindern ein Anheben bzw.
  • Hochschwenken des U-Riegels 7, so daß der Füll stutzenverschluß 3 a, der in diesem Fall auch ein einfacher Steckverschluß sein kann, gegen Lösen gesichert ist, während andererseits der Anschlag 11 ein Lösen der Pumpe 4 durch Verdrehen verhindert. Es ist selbstverständlich auch möglich, den Riegel 7 in irgendwelche Ausnehmungen der Pumpe oder des unteren Pumpenfiansches direkt eingreifen zu lassen, um die Verdrehung der Pumpe zu verhindern.
  • PATENTANSPRSSCHB: 1. Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehältern, bestehend aus wei miteinander durch ein Sperrschloß kuppel t:aren, ein offenen des Füllstutzens sowie des Ent nahmestutzens verhindernden Riegelelementen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Riegelelement als ein durch die Pumpe (4) am Entnahmestutzen (2) angeklemmter Ring (5) und das andere Ringelement als eine den Füllstutzenverschluß (3 a) oben und seitlich übergreifende Schiene (7) mit einem Anschlag (11) gegen Verdrehen der Pumpe (4) ausgebildet sind, wobei beide Riegelelemente zur gegenseitigen Fixierung ineinandergreifen und nur in einer durch das Sperrschloß (10) freizugeben den Bewegungsrichtung voneinander trennbar sind.

Claims (1)

  1. 2. Sicherungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (5) einen Ansatz (5a) aufweist, der von der mit U-förmigem Querschnitt ausgebildeten Schiene (7) übergriffen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 934575; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 788 757; USA.-Patentschriften Nr. 1825 726, 2063 394, 2566816.
DEK39218A 1959-11-18 1959-11-18 Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehaeltern Pending DE1153325B (de)

Priority Applications (1)

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DEK39218A DE1153325B (de) 1959-11-18 1959-11-18 Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehaeltern

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DEK39218A DE1153325B (de) 1959-11-18 1959-11-18 Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehaeltern

Publications (1)

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DE1153325B true DE1153325B (de) 1963-08-22

Family

ID=7221641

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK39218A Pending DE1153325B (de) 1959-11-18 1959-11-18 Sicherungsvorrichtung gegen unbefugte Benutzung von Kraftstoffbehaeltern

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DE (1) DE1153325B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1825726A (en) * 1929-09-26 1931-10-06 Standard Steel Works Manhole cover
US2063394A (en) * 1935-06-05 1936-12-08 Frank W Meyer Drum lock
US2566816A (en) * 1948-10-20 1951-09-04 Worth H Work Expansible plug closure
DE934575C (de) * 1953-11-12 1955-10-27 Karl-Heinrich Kremer Armaturenhaube fuer Kraftstoffbehaelter
DE1788757U (de) * 1959-02-25 1959-05-14 Werner Voeth Absperrsicherung fuer die stutzen von tankanlagen.

Patent Citations (5)

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