DE1153305B - Zylindrischer Ballonbegrenzer - Google Patents
Zylindrischer BallonbegrenzerInfo
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- DE1153305B DE1153305B DEV13186A DEV0013186A DE1153305B DE 1153305 B DE1153305 B DE 1153305B DE V13186 A DEV13186 A DE V13186A DE V0013186 A DEV0013186 A DE V0013186A DE 1153305 B DE1153305 B DE 1153305B
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- limiter
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/42—Guards or protectors for yarns or threads, e.g. separator plates, anti-ballooning devices
- D01H1/427—Anti-ballooning cylinders, e.g. for two-for-one twist machine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
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Description
- Zylindrischer Ballonbegrenzer Es ist bekannt, zur Einengung des Fadenballons an Spinn- und Zwirnmaschinen zylindrische Ballonbegrenzer zu verwenden. Um bei derartigen zylindrischen Ballonbegrenzern den Faden in den Raum zwischen Spindel und Begrenzer einführen zu können, sind solche Begrenzer mit Schlitzen versehen. Es sind sowohl in Richtung Achse als auch schräg zu dieser verlaufende Schlitze bekannt und üblich. Aus herstellungstechnischen Gründen ist ein axial verlaufender Einführungsschlitz vorzuziehen. Die Erfindung bezieht sich auf Begrenzer dieser Art, die so dickwandig ausgeführt sind, daß sie sich selbst tragen. Der Schlitz kann hierbei in Richtung einer Sehne gelegt werden, wie dies für starke Begrenzerringe bekannt ist.
- Zur Halterung der Ballonbegrenzer ist es bekannt, sie in entsprechende Ausnehmungen einzusetzen, die in Platten vorgesehen sind, welche ihrerseits an der Maschine befestigt werden. Die Platten umschließen die Begrenzertöpfe praktisch auf dem gesamten Umfang, ohne daß jedoch dadurch eine besondere Stabilität erzielt wird. Eine solche Gesamtanordnung ist in erheblichem Maße Schwingungen unterworfen, was unerwünscht ist.
- Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, den Begrenzer in Form eines starkwandigen Zylinders zu haltern, indem ein Zylinderabschnitt vorgesehen wird, der einen waagerechten, geschlitzten Flanschansatz aufweist. Zu beiden Seiten des Schlitzes wird der Flanschansatz an das Maschinengestell angeschraubt. Dieses Anschrauben erfolgt derart, daß die Breite des Fadeneinführungsschlitzes veränderbar ist, indem der Flanschansatz in seiner Ebene verspannt wird. Der Ballonbegrenzer wird hierbei geringfügig bleibend verformt. Durch das Maß der bleibenden Verformung wird selbsttätig die gewünschte Schlitzbreite im zylindrischen Mantel eingestellt und dann auch aufrechterhalten, wenn, aus irgendwelchen Gründen, der Ballonbegrenzer .einmal aus dem Maschinengestell entfernt wird.
- Es ist besonders zweckmäßig, wenn der Flansch der Halterung in der waagerechten Mittelebene zur Zylinderachse liegt. In diesem Falle ist es möglich, durch einfaches Umspannen oder Umschwenken des Ballonbegrenzers am Halter den Ballonbegrenzer für S- und Z-Drehung geeignet zu machen.
- In der Zeichnung ist eine bevorzugte Ausführungsform des Erfindungsgedankens dargestellt.
- Abb. 1 ist eine Aufsicht; Abb. 2 ist ein Schnitt längs der Linie A-B der Abb. 1.
- Der zylindrische Ballonbegrenzer 1 ist aus starkwandigem Werkstoff hergestellt. Der Fadenführungsschlitz 2 verläuft in Richtung der senkrechten Achse. Er ist, wie aus Abb. 1 zu erkennen, in Richtung einer Sehne gelegt, und zwar derart, daß sie im Sinne des durch Pfeil 3 angedeuteten Fadenumlaufsinnes verläuft. Wie ohne weiteres erkennbar, trifft der Faden bei seinem Umlauf auf diese Weise stets eine fliegende Kante 4. Diese Kante 4 verhindert einerseits, daß der Faden sich bei seinem Umlauf in dem Schlitz festhängen kann. Andererseits wird dadurch erreicht, daß jede Beunruhigung des Fadenlaufes ausgeschlossen wird.
- Die Herstellung eines solchen zylindrischen Ballonbegrenzers ist besonders einfach. Aus entsprechend rechteckig zugeschnittenem Vormaterial, dessen Schmalkanten entsprechend der späteren Schlitzform angepaßt sind, wird der Zylinder gerollt. Nach dem Rollvorgang ist der Schlitz praktisch geschlossen. Die Öffnung des Schlitzes und die Aufrechterhaltung der gewünschten lichten Weite des Schlitzes wird erfindungsgemäß durch den Halter bewerkstelligt, mit welchem der Ballonbegrenzer am Maschinengestell befestigt wird.
- Dieser Halter besteht aus einem Zylinderabschnitt 5 mit einem waagerechten Flanschansatz 6. Dieser Flanschansatz 6 ist bei 7 geschlitzt. Der Halter wird so befestigt, daß sich der Schlitz 7 gegenüber dem Schlitz 2 befindet. Vor der endgültigen Befestigung wird der Flansch 6 in Richtung der Pfeile 8 zu bleibender Verformung verspannt. Dadurch öffnet sich gleichzeitig der Schlitz 2, und die Verspannung bzw. Verformung kann in einem Maße durchgeführtwerden, wie es der gewollten lichten Weite des Schlitzes 2 entspricht. Alsdann wird der Flansch 6 beispielsweise mittels der Löcher 9 an einem Träger des Maschinengestells befestigt. Es ist auch möglich, an Stelle dieser Befestigungsart beispielsweise eine Bolzenbefestigung vorzusehen.
- Die Starkwandigkeit des Ballonbegrenzers hat nicht nur den Vorzug der einfachen Herstellung, sondern stellt gleichzeitig sicher, daß der Begrenzer nicht in Schwingungen gerät, die dem vorbeistreichenden Faden des Ballons vermittelt werden und den Fadenlauf beeinflussen könnten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Zylindrischer Ballonbegrenzer mit achsparallel verlaufendem Einführungsschlitz, der den starkwandigen Zylinder in Richtung einer Sehne schneidet, dadurch gekennzeichnet, daß seine Halterung aus einem Zylinderabschnitt (5) mit einem waagerechten, geschlitzten und zu beiden Seiten dieses Schlitzes (7) an einem Träger des Maschinengestells anschraubbaren Flanschansatz (6) besteht, derart, daß die Breite des Fadeneinführungsschlitzes (2) dadurch veränderbar ist, daß der Flanschansatz (6) in seiner Ebene beim Anschrauben an den Träger verspannt wird. z. Ballonbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flanschansatz (6) in der waagerechten Mittelebene des Ballonbegrenzers liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 942377; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1718 888; schweizerische Patentschrift Nr. 90 268; französische Patentschrift Nr. 1113 010; britische Patentschrift Nr. 745 582.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV13186A DE1153305B (de) | 1957-10-01 | 1957-10-01 | Zylindrischer Ballonbegrenzer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV13186A DE1153305B (de) | 1957-10-01 | 1957-10-01 | Zylindrischer Ballonbegrenzer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1153305B true DE1153305B (de) | 1963-08-22 |
Family
ID=7574112
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV13186A Pending DE1153305B (de) | 1957-10-01 | 1957-10-01 | Zylindrischer Ballonbegrenzer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1153305B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1510850B1 (de) * | 1964-01-11 | 1970-01-02 | Palitex Project Co Gmbh | Doppeldrahtzwirnspindel |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH90268A (de) * | 1919-02-14 | 1921-08-16 | Fred Fielding | Vorrichtung zur Verhütung des Sich-Ballens bezw. Sich-Verwickelns der Faden an Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen. |
| GB745582A (en) * | 1953-09-22 | 1956-02-29 | Tmm Research Ltd | Improvements in and relating to balloon controlling means for textile spinning and twisting machines |
| DE1718888U (de) * | 1955-03-31 | 1956-03-15 | Hermann Ebenauer & Co Baumwoll | Vorrichtung zum einschnueren des fadenballons fuer ringspinn- und ringzwirnmaschinen. |
| FR1113010A (fr) * | 1954-11-15 | 1956-03-22 | Schlumberger Cie N | Anti-ballon pour métiers à filer et à retordre |
| DE942377C (de) * | 1953-12-20 | 1956-05-03 | Deutscher Spinnereimaschb Ingo | Fadenballon-Einschnuerungsring |
-
1957
- 1957-10-01 DE DEV13186A patent/DE1153305B/de active Pending
Patent Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH90268A (de) * | 1919-02-14 | 1921-08-16 | Fred Fielding | Vorrichtung zur Verhütung des Sich-Ballens bezw. Sich-Verwickelns der Faden an Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen. |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1510850B1 (de) * | 1964-01-11 | 1970-01-02 | Palitex Project Co Gmbh | Doppeldrahtzwirnspindel |
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