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DE1155697B - Waelzlagerung fuer Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen - Google Patents

Waelzlagerung fuer Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen

Info

Publication number
DE1155697B
DE1155697B DEST15574A DEST015574A DE1155697B DE 1155697 B DE1155697 B DE 1155697B DE ST15574 A DEST15574 A DE ST15574A DE ST015574 A DEST015574 A DE ST015574A DE 1155697 B DE1155697 B DE 1155697B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing
ring
spindles
parts
spinning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST15574A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST15574A priority Critical patent/DE1155697B/de
Publication of DE1155697B publication Critical patent/DE1155697B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/86Multiple-twist arrangements, e.g. two-for-one twisting devices ; Threading of yarn; Devices in hollow spindles for imparting false twist
    • D01H7/864Coupling devices between the fixed and the rotative parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

  • Wälzlagerung für Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen Die Lagerung von relativ zueinander drehbaren Teilen muß an Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen sehr oft in der Weise vorgenommen werden, daß zwei Lagerstellen in Abstand voneinander angeordnet sind. Auf diese Weise ergeben beispielsweise zwei getrennte Wälzlager eine genügende Abstützung des zu lagernden Teiles. Spinn- oder Zwirnspindeln sind typische Beispiele dafür, daß es in neuerer Zeit sehr oft erwünscht ist, die Bauhöhe der eigentlichen Lagerung zu vermindern, um dadurch in der Höhe der gesamten Maschine Platz zu gewinnen. Beispielsweise kann es bei Doppeldrahtspindeln erwünscht sein, eine möglichst durchgehend glatte Bodenfläche des Topfes zu erhalten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine Wälzlagerung für zwei relativ zueinander drehbar gelagerte Teile an Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen zu schaffen, die einen möglichst geringen Platz in Achsrichtung der zu lagernden Teile beansprucht.
  • Diese Aufgabe wird gemäß Erfindung in der Weise gelöst, daß die Lagerung der beiden Teile ausschließlich aus zwei in der gleichen Ebene ineinander angeordneten Einzelwälzlagern besteht, von denen der Außenring des Außenlagers mit dem Innenring des Innenlagers und der Innenring des Außenlagers mit dem Außenring des Innenlagers fest miteinander verbunden sind, und diese Lagerung in der Nähe des Fußes des einen Teiles angebracht ist. Diese Anordnung kann dabei so getroffen werden, daß das den Innenring des Innenlagers mit dem Außenring des Außenlagers verbindende Stück als Ring mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist, an dessen Außenschenkel sich der Außenring des Außenlagers und an dessen Innenschenkel sich der Innenring des Innenlagers abstützt. Es besteht auch die Möglichkeit, daß sich zwischen dem Irmenring des Außenlagers und dem Außenring des Innenlagers ein Ringspalt befindet, in welchem ein Fortsatz des einen der beiden zu lagernden Teile eingespannt ist. Ferner kann die Ausbildung so getroffen werden, daß der Innenring des Außenlagers und der Außenring des Innenlagers aus einem Stück bestehen, welches einen der beiden Teile trägt.
  • Es ist zwar bereits- eine Lagerung für die Spindel einer Schleifmaschine :bekanntgeworden, bei der an einem Ende der Spindel zwei ineinander in der gleichen Ebene angeordnete Einzelwälzlager vorgesehen sind, jedoch bilden diAe beiden Wälzlager nicht die einzige Lagerung der Spindel, sondern an deren anderem Ende ist ein weiteres Wälzlager angeordnet, so daß die gesamte Lagerung der Spindel in zwei voneinander Zwischenraum aufweisenden Ebenen angeordnet ist. Eine solche Lagerung entspricht etwa der bekannten Lagerung von Doppeldrahtspindeln mittels zweier in verschiedenen Ebenen angeordneter Wälzlager, wie sie in der nachfolgenden Beschreibung noch ausführlicher erläutert wird.
  • Gemäß der Erfindung ist dagegen die Lagerung ausschließlich durch zwei ineinander in der gleichen Ebene angeordnete Wälzlager gebildet, so daß einerseits der Platzbedarf der Lagerung in Achsrichtung wesentlich verringert und andererseits eine günstige Stabilisierung erreicht wird, weil etwa auftretenden Schwingungen, die sich auf eines der Wälzlager auswirken, durch das andere Wälzlager entgegengewirkt wird.
  • Die Erfindung bietet daher die Möglichkeit, beispielsweise den oberen Wirtelrand einer Doppeldrahtspindel zwischen den beiden Wälzlagern einzuspannen und auf dem den Innenring des Innenlagers mit dem Außenring des Außenlagers verbindenden U-förmigen Ring den Topf der Doppeldrahtspindel anzubringen. Auf diese Weise kann die Bauhöhe- insbesondere von Doppeldrahtspindeln mit Einzelteilen in verhältnismäßig großen Abmessungen bedeutend verringert werden, ohne daß andere Nachteile entstehen.
  • Eine gemäß Erfindung ausgebildete Wälzlagerung löst daher die gestellte Aufgabe.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird an Hand der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel in Form einer Doppeldrahtspindel beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine den Stand der Technik verkörpernde Doppeldrahtspindel mit ihren die Lagerung aufnehmenden Teilen, teilweise im Schnitt; Fig.2 zeigt einen Teil der gleichen Doppeldrahtspindel, teilweise geschnitten, jedoch mit einer erfindungsgemäßen Anordnung der Wälzlagerung; Fig. 3 zeigt im Schnitt eine Spannrolle.
  • in Fig. 1 ist eine Doppeldrahtspindel bekannter Bauart dargestellt. Der Bandwirtel1 ist im Spindelunterteil 2 gelagert, das an der Spindelbank 3 befestigt ist. Mit dem Bandwirtel 1 ist ein Drehkörper 4 verbunden, der sowohl die Fädenspeicherscheibe 5 als auch den Fadenüberlaufkörper 6 aufnimmt. Das schüsselartige Außenteil, des Fadenüberlaufkörpers 6 ist mit der zylindrischen Mittelhülse 7 verbunden, in deren Innenraum am unteren Ende ein Rollenlager 8 und in Abstand dazu am obren Ende ein Kugellager 9 untergebracht sind. Durch diese beiden Wälzlager ist eine Hohlspindel 10 gelagert, die an ihrem das Kugellager 9 überragenden Ende einen glockenförmigen Flansch 11 trägt, an dessen unterer Ringfläche der Topf 12 angebracht ist. Auf diese Weise kann die Fadenspeicherscheibe 5 und der Fadenüberlaufkörper 6 zusammen mit dem Bandwirtel 1. rotieren, während die Hohlspindel 10 und der Topf 12 stillstehend gehalten werden kann, z. B. durch die bekannte Anordnung von Magneten. Diese bekannte Lagerung zwischen dem Fadenüberlaufkörper 6 und dem Topf 12 einer Doppeldrahtspindel zeigt, daß eine verhältnismäßig große Bauhöhe erforderlich ist, um die Lagerung zwischen den relativ zueinander drehbaren Teilen einwandfrei vorzunehmen. Gerade die Bauhöhe der Lagerung zwingt dazu, entweder die Bodenfläche des Topfes erst oberhalb der Lagerung beginnen zu lassen, was unerwünscht ist, oder in das Innere des Topfes einen Teil der Lagerung hineinragen zu lassen, was bei der bekannten Ausführung in Kauf genommen werden muß.
  • Demgegenüber zeigt die Fig. 2 die gleiche Doppeldrahtspindel mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Wälzlagerung. Die zylindrische Mittelhülse 7 weist nur eine sehr geringe Bauhöhe auf. Das Kugellager 18 ist mit seinem Innenring 18' auf die Außenumfangsfläche der Hohlspindel 10 aufgesetzt, während der Außenring 18" des Kugellagers 18 im Inneren der zylindrischen Mittelhülse 7 eingesetzt ist. An der Außenseite der Hülse 7 ist in der gleichen Ebene wie das Kugellager 18 ein weiteres Kugellager 19 in der Weise angeordnet, daß der Innenring 19' desselben auf die äußere Umfangsfläche der Hülse 7 aufgesetzt ist, während der Außenring 19" des Kugellagers 19 in einen Ring 20 eingesetzt ist, das etwa U-förmigen Querschnitt hat. An der äußeren Umfangsfläche des Rings 20 ist der Topf 12 mit einem Rand 12' aufgesetzt, während der innere Rand des Rings 20 auf dem Innenring 18' des Kugellagers 18 aufliegt und mittels der Mutter 21 festgespannt ist, die auf das obere Ende der Hohlspindel 10 aufgeschraubt ist. Durch diese Anordnung ist der Außenring 19" des Außenlagers mit dem Innenring 18' des Innenlagers 18 fest verbunden, andererseits der Innenring 19' des Außenlagers 19 und der Außenring 18" des Innenlagers 18 durch die zylindrische Mittelhülse 7 ebenfalls fest verbunden.
  • Darüber hinaus wäre es natürlich auch möglich, daß der Innenring des Außenlagers und der Außenring des Innenlagers aus einem Stück bestehen, welches eines der zu lagernden Teile trägt.
  • Die Gegenüberstellung an Hand der Doppeldraht-Spindel zeigt ganz deutlich den durch die Erfindung erreichbaren Vorteil auf. Ähnliche Ausbildungen können auch für andere Lagerungen von relativ zueinander drehbaren Teilen von Textilmaschinen Anwendung finden, wenn eine sinngemäße Anpassung der Einzelteile erfolgt.
  • Ein Beispiel zeigt die Fig. 3. mit der eine Spannrolle dargestellt ist. An einem feststehenden Teil31 ist ein Verbindungsring 32 mit U-förmigen Querschnitt befestigt, und zwar mit Hilfe eines zapfenförmigen Ansatzes 32', der durch das feststehende Teil 31 hindurchreicht und auf dessen Außengewinde eine Befestigungsmutter 33 aufschraubbar ist. An der Innenmantelfläche des Ringes 32 stützt sich das Kugellager 34 mit seinem Außenring 34" ab, während an der äußeren Mantelfläche des Ringes 32 das Kugellager 35 mit seinem Innenring 35' in der gleichen Ebene wie das Kugellager 34 anliegt. Der Außenring 35" des Kugellagers 35 ist ebenfalls in einen Ringkörper 36 eingesetzt, der mit einer zylindrischen Verlängerung die Bandrolle 37 bildet. Der Ring 36 ist außerdem im Zentrum auf dem Innenring 34' des Kugellagers 34 abgestützt. Auch dieses Beispiel zeigt, wie die Bauhöhe einer Lagerung durch erfindungsgemäße Ausbildung in sehr geringen Maßen gehalten werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Wälzlagerung für zwei relativ zueinander drehbar gelagerte Teile an Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Lagerung der beiden Teile (6 und 12) ausschließlich aus zwei in der gleichen Ebene ineinander angeordneten Einzelwälzlagern (18 und 19) besteht, von denen der Außenring (19") des Außenlagers (19) mit dem Innenring (18') des Innenlagers (18) und der Innenring (19') des Außenlagers (19) mit dem Außenring (18") des Innenlagers (18) fest miteinander verbunden sind, und diese Lagerung in der Nähe des Fußes des einen Teiles (12) angebracht ist.
  2. 2. Wälzlagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Innenring (18') des Innenlagers (18) mit dem Außenring (19") des Außenlagers (19) verbindende Stück als Ring (20) mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist, an dessen Außenschenkel sich der Außenring (19'i des Außenlagers (19) und an dessen Innenschenkel sich der Innenring (18') des Innenlagers (18) abstützt.
  3. 3. Wälzlagerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich zwischen dem Innenring (19') des Außenlagers (19) und dem Außenring (18") des Innenlagers (18) ein Ringspalt befindet, in welchem ein Fortsatz (7) des einen (6) der beiden Teile (6 und 12) eingespannt ist.
  4. 4. Wälzlagerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenring (197 des Außenlagers (19) und der Außenring (18") des Innenlagers (18) aus einem Stück bestehen, welches eines der beiden Teile trägt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA: Patentschrift Nr. 2 281658.
DEST15574A 1959-09-16 1959-09-16 Waelzlagerung fuer Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen Pending DE1155697B (de)

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DEST15574A DE1155697B (de) 1959-09-16 1959-09-16 Waelzlagerung fuer Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen

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Publications (1)

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DE1155697B true DE1155697B (de) 1963-10-10

Family

ID=7456747

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DEST15574A Pending DE1155697B (de) 1959-09-16 1959-09-16 Waelzlagerung fuer Spinn- oder Zwirnspindeln, insbesondere Doppeldrahtspindeln, und Spannrollen

Country Status (1)

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DE (1) DE1155697B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295430B (de) * 1964-07-02 1969-05-14 Keyser Johann Jacob Doppeldrahtzwirnspindel

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2281658A (en) * 1940-08-01 1942-05-05 Landis Tool Co Bearing arrangement

Patent Citations (1)

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