DE1153119B - Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer HalbleiteranordnungInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
S 45065 Vfflc/21g
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 22. AUGUST 1963
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung,
wie z. B. eines Flächengleichrichters oder -transistors, also einer nichtsteuerbaren oder steuerbaren Halbleiteranordnung
durch Einlegieren von frei auf den Halbleiterkörper aufgebrachtem Halbleitermaterial.
Durch diesen Einlegierungsprozeß werden im Halbleiterkörper Bereiche geschaffen, die mit einem benachbarten
Bereich des Halbleiterkörpers einen Übergang ohmschen Charakters bei verschiedenem Dotierungsgrad
der aneinandergrenzenden Bereiche oder bei entgegengesetztem elektrischem Leitungstyp einen
pn-übergang bilden.
Wenn das Elektrodenmaterial für die Erzeugung des Elektrodenkörpers vor dem Legieren der Halbleiteranordnung
mit dem Elektrodenmaterial auf den Halbleiterkörper frei aufgelegt wird, können sich
Schwierigkeiten ergeben. Beim Schmelzen des Elektrodenmaterials wird dieses durch die Oberflächenspannung
bei einer größeren Flächenausdehnung der Elektrode mehr oder weniger zur Form eines Tropfens
zusammengezogen. Für das Herstellen großer Elektrodenformen ist daher das Einlegieren mit frei
aufgelegtem Elektrodenmaterial nicht geeignet. Andererseits sind jedoch vielfach große Elektroden an
Halbleiterkörpern erwünscht, weil sich auf diese Weise größere Leistungen beherrschen lassen. In
einem solchen Falle wäre es aber erwünscht, ebenfalls eine Freilegierung durchführen zu können, weil auf
diese Weise gewisse Nachteile fortfallen, die sonst an dem legierten Halbleiterkörper in Erscheinung treten
können in Form von Gitterbaufehlstellen, die in unerwünschter Weise eine Rekombination der Ladungsträger
verschiedener Polarität begünstigen können.
Es ist bereits bekanntgeworden, für die Legierung eines Halbleiterkörpers durch ein Elektrodenmaterial
vorher auf die Fläche, an welcher legiert werden soll, durch Plattierung zunächst eine Metallschicht aus
einem Werkstoff aufzubringen, welcher die nachträglich gebildete Sperrschicht nicht beeinflussen kann.
Auf diese Metallschicht wird dann der Elektrodenmaterialkörper aufgebracht, so daß er beim Schmelzen
frei auseinanderfließen kann, jedoch zufolge der Benetzung mit der aufgebrachten Metallschicht nur
über die Fläche, die durch die Form dieser Metallschicht bestimmt ist. Bei einem weiteren Erhitzungsprozeß
soll dann eine Diffusion dieses Elektrodenmaterials durch die Metallzwischenschicht in den
Halbleiterkörper hinein erfolgen. Hierdurch läßt sich aber offenbar nicht eine so wirksame Einlegierung
erreichen, wie es der Fall ist, wenn der Elektrodenmaterialkörper unmittelbar auf die Halbleiterober-Verfahren
zur Herstellung einer Halbleiteranordnung
Anmelder: Siemens-Schuckertwerke Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen, Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ph.ys. Dr. rer. nat. Horst Irrnler, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
fläche aufgelegt und für den Legierungsprozeß geschmolzen wird. Außerdem läßt sich durch dieses bekannte
Verfahren nur die Form des Elektrodenkörpers an der Berührungsfläche mit der aufplattierten
Schicht beherrschen, während es in vielen Fällen von Wichtigkeit sein kann, auch die übrige Form desElektrodenmaterialkörpers
aufrechtzuerhalten.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, bei einem Verfahren zur Herstellung eines Flächengleichrichters'
oder Flächentransistors, bei dem der Halbleiterkörper mit einem aus einem Dotierungsmetall bestehenden
Aktivatorkörper verschmolzen wird, den von dem geschmolzenen Dotierungsmaterial eingenommenen
Raum während des Verschmelzens an der von der Oberfläche des Halbleiterkörpers abgewandten Seite
durch einen Begrenzungskörper zu begrenzen, der aus einem Material höheren Schmelzpunktes als das Dotierungsmaterial
besteht, und durch dessen Formgebung der Verlauf der gleichrichtenden Schicht im
Halbleiterkörper bestimmt wird, so daß die entstehende Inversionsschicht etwa das Spiegelbild der auf
den Aktivatorkörper wirkenden Fläche des Begrenzungskörpers ist.
Bei einer solchen Anordnung muß der Begrenzungskörper im Sinne seiner Funktion also ortsfest
gehalten sein oder im Verlauf des Prozesses mit Erreichen einer bestimmten Lage an einer Abstützung
bzw. an Abstandshaltern gegenüber der Oberfläche des Halbleiterkörpers zur Anlage kommen, so daß er
dann von dieser bzw. diesen in seiner ortsfesten Lage eindeutig bestimmt getragen ist.
In Abweichung hiervon betrifft demgegenüber das Verfahren nach der vorliegenden Erfindung eine Verbesserung
eines Legierungsverfahrens von Halbleiter-
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anordnungen unter Benutzung eines auf die Oberfläche des Halbleiterkörpers frei aufgelegten Elektrodenmaterialkörpers
mit der Zielsetzung, Elektroden und durch diese bestimmte Übergänge im Halbleiterkörper
von großer Flächenausdehnung und eindeutig vorbestimmter Form schaffen zu können.
Zur Erreichung dieses Zieles wird ein Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung durch Einlegieren
von frei auf den Halbleiterkörper aufgelegtem Elektrodenmaterial durchgeführt, indem erfindungsgemäß
für das Aufbringen einer großflächigen Elektrode auf den Halbleiterkörper ein Elektrodenmaterialkörper
bestimmter geometrischer Form und ein Hilfskörper in der Randzone dieses Elektrodenmaterialkörpers
auf den Halbleiterkörper aufgelegt werden und hierfür der Hilfskörper so ausgewählt
wird, daß im geschmolzenen Zustand des Elektrodenmaterials eine so große Adhäsionskraft zwischen diesem
Körper und dem geschmolzenen Elektrodenmaterial vorhanden ist, daß die Oberflächenspannung
der Schmelze kompensiert und dadurch die geometrische Form des Elektrodenmaterialkörpers aufrechterhalten
wird.
Die Erfindung ist sowohl anwendbar für Elektrodenformen, die nur einen in sich geschlossenen
Umfang haben, als auch für solche, bei denen mehrere
Ränder vorhanden sind, wie z. B. bei einer Kreisringform. Je nach der in dem einzelnen Fall vorliegenden
Flächenausdehnung der Elektrode kann in dem letzteren Falle entweder ebenfalls nur ein Hilfskörper
an einem der Ränder benutzt werden, oder es können auch mehrere Hilfskörper angewendet werden,
wobei der eine in einer äußeren Randzone des Elektrodenmaterialkörpers aufgelegt wird und der
andere dann in einer inneren Randzone. Bei Benutzung mehrerer solcher Hilfskörper ist dann jeweils je
eine besondere Anordnung des einzelnen Hilfskörpers nötig. Dieser Vorgang läßt sich vereinfachen, indem
mehrere Hilfskörper unmittelbar zu einem mechanischen Ganzen vereinigt werden. Es können z. B.
ein äußerer und ein innerer Hilfskörper durch einige Stege zwischen ihnen unmittelbar zu einem einheitlichen
Ganzen vereinigt werden, so daß die räumliche Einrichtung dieser Hilfskörper auf den Elektrodenmaterialkörper
sehr einfach ist.
Der Elektrodenmaterialkörper mit dem in seiner Randzone bzw. seinen Randzonen aufgelegten Hilfskörper
kann zunächst als ein getrennter selbständiger Körper in Form eines mechanischen Ganzen hergestellt
und dann auf die Halbleiteroberfläche an der Legierungsstelle aufgelegt werden, bevor die thermische
Behandlung der Anordnung für die Legierungsbildung mit dem Halbleitermaterial erfolgt. Es kann
auch ein vorbereiteter Elektrodenmaterialkörper in seine ordnungsgemäße Lage auf den Halbleiterkörper
gebracht und dann erst der Hilfskörper aufgelegt werden.
Bei dem Schmelzen des Elektrodenmaterialkörpers wird dann ebenfalls die Adhäsion zwischen dem
flüssig gewordenen Elektrodenmaterialkörper und dem festbleibenden Hilfskörper bzw. Hilfskörpern
wirksam, so daß die Form des flüssig gewordenen Elektrodenmaterialkörpers erhalten bleibt.
Handelt es sich um die Erzeugung von Elektroden sehr großer Flächenausdehnung, so kann es zweckmäßig
sein, mehrere einander umschließende Körper oder zwischen je zwei Hilfskörpern an der inneren
oder äußeren Randzone noch weitere Zwischenkörper als Hilfskörper zu benutzen.
Es kann ferner auch zweckmäßig sein, einen äußeren oder einen inneren Ring in der Randzone des
Elektrodenmaterialkörpers zu benutzen und von diesem z. B. radial nach innen oder nach außen sich erstreckende
Stege vorzusehen.
Wird der Hilfskörper lose auf den Elektrodenmaterialkörper aufgelegt, so kann es sich für dessen schnelles
und einfaches Einrichten gegenüber dem Elektrodenmaterialkörper als zweckmäßig erweisen, beide
ίο einander in ihren Formen derart anzupassen, daß sie
beim Zusammenbringen einen gegenseitigen Formschluß bzw. einen gegenseitigen Eingriff eingehen. So
können z. B. für diese Zwecke an dem einen der Körper entsprechende Vorsprünge und an dem anderen
entsprechenden Kerben vorgesehen werden.
Als geeigneter Werkstoff für den Hilfskörper können z. B. Molybdän, Tantal, Wolfram oder Eisen
benutzt werden.
Außerdem ist es bei einem solchen losen Auflegen des Hilfskörpers auf den Eletrodenmaterialkörper
zweckmäßig, den Hilfskörper an der Berührungsfläche mit dem Elektrodenmaterialkörper mit einem
besonderen Überzug aus einem solchen Werkstoff zu versehen, welcher bei der thermischen Behandlung
der Halbleiteranordnung bereits vor dem eigentlichen Elektrodenmaterialkörper schmilzt. Auf diese Weise
erfolgt bereits eine sichere gegenseitige Benetzung zwischen dem aufgelegten Hilfskörper und dem eigentlichen
Elektrodenmaterialkörper, bevor der letztere schmilzt, so daß der Elektrodenmaterialkörper beim
Schmelzen seinerseits nicht unter dem Hilfskörper wegfließen kann.
Als Material für einen solchen Überzug eignet sich z. B. Zinn. Dieser Überzug kann auch aus mehreren
Schichten hergestellt werden, wenn ein Uberzugwerkstoff zwar einen der beiden Werkstoffe des Elektrodenmaterials
und des Hilfskörpers gut benetzt, jedoch nicht gleichzeitig beide. Es ist z. B. zweckmäßig, wenn
als Werkstoff für den oder die Hilfskörper Molybdän benutzt wird und als Elektrodenmaterial Indium, eine
Schichtenfolge aus Gold, Zinn und einer Zinn-Indium-Legierung als Schichtensystem an dem Hilfskörper
vorzusehen.
Das Verfahren nach der Erfindung ist sowohl anwendbar bei einer Kreisringform der Elektrode als auch ebensogut bei anderen Flächenumfangsformen für den Elektrodenkörper, wie z. B. einer viereckigen oder einer elliptischen. Es besteht jeweils nur die Bedingung, daß an den Randzonen des Elektrodenkörpers ein Körper aufgelegt ist, der durch seine Adhäsion gegenüber dem Elektrodenmaterial für die Erhaltung der Flächenform desselben im schmelzflüssigen Zustand sorgt und dabei einen von ihm nicht bedeckten, frei liegenden Flächenteil des Elektrodenmaterialkörpers einschließt. Dabei kann das Schmelzen des Elektrodenmaterials gut überwacht werden. Auch wird der eigentliche Elektrodenmaterialkörper durch den Hilfskörper nur ganz gering belastet.
Einige beispielsweise Ausführungen für die Anwendung der Erfindung veranschaulichen die Figuren der Zeichnung.
Das Verfahren nach der Erfindung ist sowohl anwendbar bei einer Kreisringform der Elektrode als auch ebensogut bei anderen Flächenumfangsformen für den Elektrodenkörper, wie z. B. einer viereckigen oder einer elliptischen. Es besteht jeweils nur die Bedingung, daß an den Randzonen des Elektrodenkörpers ein Körper aufgelegt ist, der durch seine Adhäsion gegenüber dem Elektrodenmaterial für die Erhaltung der Flächenform desselben im schmelzflüssigen Zustand sorgt und dabei einen von ihm nicht bedeckten, frei liegenden Flächenteil des Elektrodenmaterialkörpers einschließt. Dabei kann das Schmelzen des Elektrodenmaterials gut überwacht werden. Auch wird der eigentliche Elektrodenmaterialkörper durch den Hilfskörper nur ganz gering belastet.
Einige beispielsweise Ausführungen für die Anwendung der Erfindung veranschaulichen die Figuren der Zeichnung.
In den beiden einander entsprechenden Rissen nach den Fig. 1 und 2 der Zeichnung bezeichnen 1 den
Halbleiterkörper, 2 den Elektrodenmaterialkörper und 3 den auf diesen aufgelegten Hilfskörper. Wie bereits
ausgeführt, kann dieser Hilfskörper entweder bereits vor dem Auflegen des Elektrodenmaterialkörpers
2 auf den Halbleiterkörper mit jenem zu
einem einheitlichen Ganzen vereinigt worden sein, oder erst auf den lose auf den Halbleiterkörper aufgelegten
Elektrodenmaterialkörper ebenfalls lose aufgelegt werden, wobei er für einen gegenseitigen Formschluß
mit Vorsprüngen 5 versehen sein kann, mit denen er in entsprechende Vertiefungen an dem Elektrodenmaterialkörper
eingesetzt wird. Bei der thermischen Behandlung der Anordnung verhindert der Hilfskörper 3 durch seine Adhäsion mit dem Elektrodenmaterialkörper,
daß dessen schmelzendes Material sich merklich durch die Oberflächenspannung nach innen zusammenziehen kann, so daß also praktisch
die Berührungsfläche zwischen dem Elektrodenmaterialkörper und dem Halbleiterkörper in der vorbestimmten
Form erhalten bleibt.
In dem weiteren Ausführungsbeispiel nach den einander entsprechenden Rissen der Fig. 3 und 4 bezeichnet
wieder 1 den Halbleiterkörper. Auf diesen ist in diesem Falle ein Elektrodenmaterialkörper 2 von
Kreisringform aufgelegt bzw. aufgebracht. Als Hilfskörper sind in diesem Falle zwei Ringe 3 α und 3 b
benutzt, von denen der eine an dem inneren Rand und der andere an dem äußeren Rand der Kreisringform
des Elektrodenmaterialkörpers angeordnet ist. Beim Schmelzen des Elektrodenmaterialkörpers 2 sorgen
also beide Ringe 3 α und 3 b für die Erhaltung der Elektrodenform in der bereits erläuterten Weise.
In dem Grundriß nach Fig. 4 sind gleichzeitig noch mit gestrichelten Linien Stege 4 eingetragen, die gegebenenfalls
zwischen den beiden Ringen 3 α und 3 b benutzt werden können, damit, wie bereits ausgeführt,
die Ringe 3 α und 3 b über die Stege zu einem mechanischen Ganzen vereinigt als solches auf den
Elektrodenmaterialkörper aufgelegt bzw. mit diesem vereinigt werden können.
Claims (8)
1. Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung durch Einlegieren von frei auf den
Halbleiterkörper aufgelegtem Elektrodenmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß für das Aufbringen
einer großflächigen Elektrode auf den Halbleiterkörper ein Elektrodenmaterialkörper bestimmter
geometrischer Form und ein Hilfskörper in der Randzone dieses Elektrodenmaterialkörpers auf
den Halbleiterkörper aufgelegt werden und hierfür der Hilfskörper so ausgewählt wird, daß im
geschmolzenen Zustand des Elektrodenmaterials eine so große Adhäsionskraft zwischen diesem
Körper und dem geschmolzenen Elektrodenmaterial vorhanden ist, daß die Oberflächenspannung
der Schmelze kompensiert und dadurch die geometrische Form des Elektrodenmaterialkörpers
aufrechterhalten wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Elektrodenmaterialkörper,
der an seiner Flächenform einen inneren und einen äußeren Rand aufweist, in beiden Randzonen
je ein Hilfskörper aufgelegt ist.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskörper bereits
vor dem Auflegen ein mechanisches Ganzes bilden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der oder
die Hilfskörper bereits vor dem Auflegen des Elektrodenmaterialkörpers auf den Halbleiterkörper
mit dem Elektrodenmaterialkörper zu einem mechanischen Ganzen vereinigt sind.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Hilfskörper
auf den auf die Halbleiterschicht aufgelegten Elektrodenmaterialkörper lose aufgelegt werden,
und daß sie mit diesem einen Eingriff bzw. einen Formschluß eingehen können.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Werkstoff
für die Hilfskörper Molybdän, Tantal oder Wolfram oder Eisen benutzt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die
spätere Berührungsfläche des Hilfskörpers mit dem Elektrodenmaterialkörper mit einem Überzug
versehen wird, der einen niedrigeren Schmelzpunkt als das Elektrodenmaterial besitzt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Überzug ein mehrschichtiges
System aus solchen verschiedenen Stoffen in den verschiedenen Schichten benutzt wird, welche
jeweils miteinander eine bessere Benetzung eingehen als die Werkstoffe zweier voneinander entfernterer
Schichten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 247 861;
»Proc. I.R.E.«, Bd. 40, 1952, S. 1341, 1342.
Schweizerische Patentschrift Nr. 247 861;
»Proc. I.R.E.«, Bd. 40, 1952, S. 1341, 1342.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 975 179.
Deutsches Patent Nr. 975 179.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 668/249 8.63
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES45065A DE1153119B (de) | 1955-08-05 | 1955-08-05 | Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung |
| FR1157770D FR1157770A (fr) | 1955-08-05 | 1956-07-17 | Procédé de fabrication de redresseurs ou de transistors à surfaces |
| US598954A US2798013A (en) | 1955-08-05 | 1956-07-19 | Method of producing junction-type semi-conductor devices, and apparatus therefor |
| CH345079D CH345079A (de) | 1955-08-05 | 1956-07-28 | Verfahren zur Herstellung von Flächengleichrichtern bzw. -transistoren |
| GB24231/56A GB818931A (en) | 1955-08-05 | 1956-08-07 | Improvements in or relating to processes for the forming of an electrode on a semi-conductor |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES45065A DE1153119B (de) | 1955-08-05 | 1955-08-05 | Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1153119B true DE1153119B (de) | 1963-08-22 |
Family
ID=7485379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES45065A Pending DE1153119B (de) | 1955-08-05 | 1955-08-05 | Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH345079A (de) |
| DE (1) | DE1153119B (de) |
| FR (1) | FR1157770A (de) |
| GB (1) | GB818931A (de) |
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