DE1289190B - Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Sperrschichtsystems sowie halbleitendes Sperrschichtsystem - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Sperrschichtsystems sowie halbleitendes SperrschichtsystemInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur
Herstellung eines halbleitenden Sperrschichtsystems,
z. B. eines Transistors, bei dem auf einem halbleitenden Körper eine Elektrode mit zwei p-n-Übergängen
durch örtliches Aufschmelzen eines Elektrodenmaterials hergestellt wird, wobei während des Aufschmelzens durch Diffusion einer Verunreinigung des einen
Typs über die Trennfläche zwischen der Schmelze und
dem Halbleiterkörper in den Körper hineindiffundiert
Herstellung eines halbleitenden Sperrschichtsystems,
z. B. eines Transistors, bei dem auf einem halbleitenden Körper eine Elektrode mit zwei p-n-Übergängen
durch örtliches Aufschmelzen eines Elektrodenmaterials hergestellt wird, wobei während des Aufschmelzens durch Diffusion einer Verunreinigung des einen
Typs über die Trennfläche zwischen der Schmelze und
dem Halbleiterkörper in den Körper hineindiffundiert
Herstellung eines Transistors mit einem sogenannten »Haken«-Kollektor, dessen Hakenstruktur in dem
Körper erzeugt wird durch örtliches Aufschmelzen einer Legierung von wenigstens zwei Komponenten
5 entgegengesetzten Typs mit verschiedener Diffusionsgeschwindigkeit oder verschiedener Segregationskonstante.
Auf diese Weise kann in einer Erhitzungsbehandlung eine p-n-p- oder n-p-n-Struktur in einem
halbleitenden Körper gewonnen werden. Zweckwird und dadurch eine Diffusionszone des einen Typs io mäßigerweise wird dieses Verfahren so durchgeführt,
gebildet wird, welche mit dem angrenzenden Körper- daß durch geeignete Wahl der Zusammensetzung des
teil des entgegengesetzten Typs einen ersten p-n- aufzuschmelzenden Elektrodenmaterials die Diffusion
Übergang bildet, während beim Abkühlen durch der Verunreinigungen des einen Typs von der Trenn-Segregation
einer zweiten Verunreinigung des an- fläche zwischen Körper und Elektrodenmaterialderen
Typs aus der Schmelze auf diese Diffusions- 15 schmelze her in den Körper hinein vorherrscht, so
zone eine halbleitende Schicht des anderen Typs re- daß die Eigenschaften der diffundierten Zone durch
kristallisiert wird, welche einen zweiten p-n-Übergang die Diffusion der Verunreinigungen des einen Typs
mit der Diffusionsschicht bildet und worauf ein me- bestimmt werden, während beim Abkühlen und der
tallischer Teil der Elektrode erstarrt. Die Erfindung Rekristallisation die Verunreinigungen des anderen
bezieht sich weiter auf halbleitende Sperrschicht- ao Typs im Übermaß in die rekristallisierende Schicht
systeme, insbesondere Transistoren, die durch das eingebaut werden, so daß die Eigenschaften der re-Verfahren
nach der Erfindung hergestellt sind und kristallisierten Schicht durch die Segregation der Vereinen
halbleitenden Körper enthalten, bei dem auf unreinigungen des anderen Typs bestimmt werden,
einer diffundierten Schicht, insbesondere der Basis- Dazu müssen die Verunreinigungen des einen Typs
schicht, eine gleichrichtende Legierungselektrode, 35 für die Bildung der Diffusionsschicht eine wesentlich
insbesondere eine Emitterelektrode, angebracht ist höhere Diffusionsgeschwindigkeit haben als die Ver-
und die diffundierte Schicht mit einem ohmschen unreinigungen des anderen Typs, die zur Bildung der
Kontakt, insbesondere mit einem Basiskontakt, ver- wiederkristallisierten Legierungselektrode auf der
sehen ist. Diffusionsschicht angewandt werden. Weiter müssen
Es war bekannt, solche halbleitenden Sperrschicht- 30 selbstverständlich die Menge der Verunreinigung des
systeme, insbesondere Transistoren, dadurch herzu- einen Typs in der Elektrodenmaterialschmelze und
stellen, daß zunächst in einem halbleitenden Körper bzw. oder die Segregationskoflstante dieser Veruneine
Oberflächenschicht entgegengesetzten Leitfähig- reinigung gegenüber dem halbleitenden Körper so
keitstyps durch Diffusion angebracht und darauf in klein im Vergleich zu denen der Verunreinigung des
einem Sondervorgang auf und in dieser Oberflächen- 35 anderen Typs gewählt werden, daß die Segregation
schicht durch Legierung eine gleichrichtende Elek- der Verunreinigung des anderen Typs vorherrscht
trode vorgesehen wird, wobei die Eindringtiefe der und während der Rekristallisation aus der Schmelze
Legierungselektrode kleiner ist als die Eindringtiefe auf die diffundierte Schicht eine Schicht eines dem
der diffundierten Schicht. Auf diese Weise kann eine der diffundierten Zone entgegengesetzten Typs aufäußerst
dünne Zwischenschicht entgegengesetzten 40 wächst, worauf weiter der metallische Teil der Elek-Leitf
ähigkeitstyps in einem halbleitenden Körper vor- trode erstarrt, so daß tatsächlich eine gleichrichtende
gesehen werden. Dieses Verfahren wird insbesondere Legierungselektrode auf der Diffusionsschicht erzielt
bei der Herstellung von Hochfrequenztransistoren, wird.
bei denen eine äußerst dünne Basisstärke zwischen Es ist aus der genannten deutschen Auslegeschrift
Emitter- und Kollektorelektrode erwünscht ist, an- 45 ebenfalls bekannt, für das aufzuschmelzende Elekgewandt.
trodenmaterial ein Material zu verwenden, das haupt-
Ein Nachteil dieses bekannten Verfahrens ist je- sächlich aus einer relativ neutralen Komponente, wie
doch unter anderem der, daß die Genauigkeit, mit Blei oder Zinn, besteht, zu der die wirksamen Verder
die Zwischenschicht hergestellt werden kann, so- unreinigungen in geeignetem Verhältnis hinzugefügt
wohl von der Toleranz des Diffusionsvorganges als 50 werden.
auch von der Toleranz des Legierungsvorganges ab- Die Erfindung bezweckt nun unter anderem, dieses
hängt, da die Stärke von dem Unterschied zwischen kombinierte Legierungs-Diffusions-Verfahren in eine
der Eindringtiefe der Diffusionsschicht und der der geeignete Form zur Anwendung bei der Herstellung
Legierungselektrode abhängt, welche Elemente beide von halbleitenden Sperrschichtsystemen mit dünner
von der ursprünglichen Kristalloberfläche her in den 55 Zwischenschicht, welche mit einem ohmschen Kon-Körper
hineindringen. Dies bedeutet insbesondere takt versehen werden soll, zu bringen. Die Erfindung
einen Nachteil bei halbleitenden Sperrschichtsyste- gründet sich dabei unter anderem auf dem Gedanmen,
bei denen die Stärke der Zwischenschicht sehr ken, daß ein solches kombiniertes Legierungs-Difgering
ist und außerdem eine für die Wirkung des fusions-Verfahren für die Anwendung zur Herstel-Sperrschichtsystems
kritische Größe bildet, wie dies 60 lung solcher halbleitenden Sperrschichtsysteme bez.
B. bei Transistoren, insbesondere Hochfrequenz- sondere Vorteile bietet, da es insbesondere bei solchen
halbleitenden Sperrschichtsystemen sehr genau auf eine hohe Reproduzierbarkeit der Eigenschaften
der dünnen Zwischenschicht, z.B. der Basisschicht 65 eines Transistors, ankommt. Die Erfindung geht dabei
von der Feststellung aus, daß die diesbezügliche Reproduzierbarkeit des kombinierten Legierungs-Diffunsions-Verfahrens
viel größer sein kann als bei dem
transistoren, der Fall ist, wobei die Stärke der Basiszone unterhalb der Emitterelektrode eine Größe ist,
welche unter anderem das Frequenzverhalten des
Transistors wesentlich beeinflußt.
welche unter anderem das Frequenzverhalten des
Transistors wesentlich beeinflußt.
Andererseits war aus der britischen Patentschrift
751408 und aus der deutschen Auslegeschrift
W14766 VIII c/21g, ein Verfahren bekannt zur
751408 und aus der deutschen Auslegeschrift
W14766 VIII c/21g, ein Verfahren bekannt zur
bekannten Verfahren, bei dem die Diffusion und das Legieren getrennt nacheinander durchgeführt werden;
denn bei dem kombinierten Legierungsdiffusionsverfahren sind die Eigenschaften der diffundierten
Schicht, insbesondere deren Stärke und Störstellenverteilung, hauptsächlich durch genau kontrollierbare
Faktoren bestimmt, wie Temperatur und Zeitdauer des Aufschmelzens, und sie sind unabhängig
von der schwierig zu kontrollierenden Eindringtiefe der Schmelzfront in dem Körper.
Während aber einerseits dieses Verfahren den besonderen Vorteil der genauen Reproduzierbarkeit besitzt
und sehr einfach ist, ergibt sich andererseits die große Schwierigkeit, daß sich mit der dünnen Zwischenschicht
praktisch nicht oder sehr schwierig eine ohmsche Verbindung herstellen läßt.
Die Erfindung bezweckt nun weiter unter anderem, sehr einfache und zweckmäßige Maßnahmen zur Lösung
dieses Kontaktproblems anzugeben.
Bei der Herstellung eines halbleitenden Sperrschichtsystems, ζ. B. eines Transistors, bei dem auf
einem halbleitenden Körper eine Elektrode mit zwei p-n-Übergängen durch örtliches Aufschmelzen eines
Elektrodenmaterials hergestellt wird, wobei während des Aufschmelzens durch Diffusion einer Verunreinigung
des einen Typs über die Trennfläche zwischen der Schmelze und dem Halbleiterkörper in den Körper
hineindiffundiert wird und dadurch eine Diffusionszone des einen Typs gebildet wird, welche mit
dem angrenzenden Körperteil des entgegengesetzten Typs einen ersten p-n-Übergang bildet, während beim
Abkühlen durch Segregation einer zweiten Verunreinigung des anderen Typs aus der Schmelze auf diese
Diffusionszone eine halbleitende Schicht des anderen Typs rekristallisiert wird, welche einen zweiten p-n-Übergang
mit der Diffusionsschicht bildet und worauf ein metallischer Teil der Elektrode erstarrt, wird gemäß
der Erfindung in die Oberfläche des Halbleiterkörpers eine solche wirksame Verunreinigung diffundiert,
daß in mindestens einem Teil der Oberfläche neben der Elektrode eine Anschlußzone des zum
Halbleitergrundkörper entgegengesetzten Typs entsteht, die mit der diffundierten Zone gleichen Leitungstyps
unterhalb der Elektrode zusammenhängt, und weiter wird auf einem Teil der diffundierten Anschlußzone
ein ohmscher Kontakt angebracht.
Dieses Verfahren hat sich als besonders geeignet erwiesen zur Herstellung eines Transistors, bei dem
erfindungsgemäß durch örtliches Aufschmelzen des Elektrodenmaterials und durch Eindiffundieren der
wirksamen Verunreinigung in die Oberfläche eine Emitterelektrode und eine durch die zwei erwähnten
Zonen gebildete Basiszone hergestellt wird und auf diese Zone an der diffundierten Halbleiteroberflächenschicht
des Körpers der ohmsche Basiskontakt angebracht wird. Die Anforderungen, welchen die
Zusammensetzung der Elektrodenmaterialschmelze zu genügen hat, sind bereits vorher im Zusammenhang
mit der Herstellung der Hakenstruktur erwähnt worden.
Gemäß einem weiteren Aspekt kann bei dem Verfahren nach der Erfindung das Aufschmelzen des
Elektrodenmaterials und das Eindiffundieren der wirksamen Verunreinigung in die Oberfläche gleichzeitig
durchgeführt werden, indem dazu die bereits in der Umgebungsatmosphäre zur Bildung der diffundierten
Zone unterhalb der Schmelze anwesende Verunreinigung des einen Typs auch zur Bildung der
zusammenhängenden Zone in der Körperoberfläche neben der Elektrode benutzt wird. Auf dieser zusammenhängenden
Zone kann in einfacher Weise eine ohmsche Verbindung angebracht werden, die gleichzeitig
eine ohmsche Verbindung mit der diffundierten Zone unterhalb der Elektrode bildet. Die wirksame
diffundierende Verunreinigung des einen Typs kann in hinreichender Menge während des Aufschmelzens
von der Umgebungsatmosphäre her der
ίο Schmelze zugesetzt werden, von der sie in den Körper
eindiffundiert und in der an der Schmelze angrenzenden Körperoberfläche die zusammenhängende
Zone bildet. In diesem Fall braucht das Elektrodenmaterial vor dem Aufschmelzen keine diffundierende
Verunreinigung des einen Typs zu enthalten. Andererseits ist es auch möglich, die wirksame diffundierende
Verunreinigung vor dem Aufschmelzen in hinreichender Menge in das aufzuschmelzende Elektrodenmaterial
aufzunehmen. In letzterem Fall
»o braucht aus der Umgebungsatmosphäre während des Aufschmelzens keine zusätzliche Verunreinigung des
einen Typs zugesetzt zu werden. Es ist jedoch auch innerhalb des Rahmens der Erfindung möglich, eine
Kombination dieser zwei Verfahren anzuwenden, wo-
as bei die Verunreinigung des einen Typs teils aus der
Umgebungsatmosphäre zugesetzt wird und teils in das aufzuschmelzende Elektrodenmaterial aufgenommen
wird. Die Menge des Elektrodenmaterials kann z. B. als Scheibe oder Kugel gestaltet sein und kann
auch in Form einer Schicht angebracht sein, z. B. durch Aufspritzen oder durch elektrolytischen
Niederschlag.
Gemäß einem weiteren, besonders geeigneten Verfahren kann das Kontaktierungsproblem auch in der
Weise gelöst werden, indem zuerst in zumindest einen Teil der Oberfläche des halbleitenden Körpers eine
Schicht des dem Halbleitergrundkörper entgegengesetzten Leitungstyps eindiffundiert wird zur Erzeugung
einer Schicht des erstgenannten Typs und daß darauf das Elektrodenmaterial auf einen Teil dieser
Schicht aufgeschmolzen wird und von der Schmelze her die erste Zone in den Körper hineindiffundiert
wird in der Weise, daß die Eindringtiefe der von der Schmelze aus gebildeten diffundierten Zone im Körper
größer ist als die Eindringtiefe der zuerst in der Oberfläche des Körpers gebildeten diffundierten
Schicht und daß der nicht durch die Elektrode bedeckte Teil der zuerst diffundierten Schicht als zusammenhängende
Zone verwendet wird, auf der der ohmsche Kontakt angebracht wird. Dies kann auf besonders
einfache Weise dadurch erzielt werden, daß während des Aufschmelzens die maximale Eindringtiefe
der Schmelze in den Körper, mit anderen Worten die der Trennfläche zwischen Schmelze und HaIbleiter,
größer gemacht wird als die Eindringtiefe der in die Oberfläche des Körpers zuerst diffundierten
Schicht. Auch durch Anwendung dieser Verfahren kann der große Vorteil der hohen Reproduzierbarkeit
erreicht werden.
Das Legieren durch die Oberflächenschicht hindurch kann man durch geeignete Wahl des Elektrodenmaterials,
insbesondere dessen Löslichkeit im Halbleiter und der Aufschmelztemperatur, überwachen,
da bei Zunahme der Aufschmelztemperatur im allgemeinen auch die Eindringtiefe der Schmelze
zunimmt. Wird das zweite Verfahren durchgeführt, bei dem also zunächst gesondert eine Oberflächenschicht
des einen Leitfähigkeitstyps gebildet wird, so
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braucht die Umgebungsatmosphäre während des Auf- Es wird bemerkt, daß ein kombiniertes Legierungsschmelzvorganges
keine wirksame diffundierende Diffusions-Verfahren bereits zur Herstellung von Verunreinigung zu enthalten, wenn nur in das Elek- Transistoren mit p-n-i-p- oder p-n+-n~-p-Struktur
trodenmaterial eine hinreichende Menge dieser dif- vorgeschlagen worden ist. Dabei wird ausgegangen
fundierenden Verunreinigungen des einen Typs zur 5 von einem schwach η-leitenden (n~ oder i) Halbleiter-Erzeugung
der diffundierten Schicht unterhalb der grundkörper, in dem durch Diffusion eines Donators
Schmelze aufgenommen ist. Die Umgebungsatmo- über eine Elektrodenschmelze eine höher dotierte
sphäre kann dann z. B. durch Wasserstoff gebildet n+-Zone durch Diffusion gebildet wird. Während des
werden. Abkühlens wird auf dieser Diffusionszone eine Elek-
Der Aufschmelzvorgang kann in zwei Stufen io trode vom p-Typ aus der Elektrodenschmelze redurchgeführt
werden, wobei die Temperatur während kristallisiert, welche als Emitterelektrode dient. Auf
der ersten Stufe höher ist als bei der zweiten Stufe. der gegenüberliegenden Seite des Körpers wird da-Auf
diese Weise kann die Diffusion in zwei Stufen nach noch eine Kollektorelektrode vom p-Typ in den
durchgeführt werden, so daß die Stelle der Trenn- schwach η-leitenden Halbleiterkörper legiert. Der
fläche zwischen Schmelze tind Halbleiter konstanter 15 Basiskontakt braucht nicht auf dem schwach n-leigehalten
werden kann, wenn die Trennfläche am tenden Körper befestigt zu werden, wenn, wie ebenweitesten
von der Oberfläche des Kristalls entfernt ist, falls vorgeschlagen worden ist, vor dem Aufschmel-Für
den halbleitenden Körper kann jeder bekannte zen eine η-leitende Oberflächenschicht mit hoher
Halbleiter verwendet werden, z. B. Germanium oder Leitfähigkeit in dem hochohmigen eigenleitenden
Silizium. Der halbleitende Körper kann als Ganzes ao oder η-leitenden Körper angebracht wird, auf der
einen Leitfähigkeitstyp haben, der dem der anzubrhv- dann der Basiskontakt angebracht werden kann,
genden Diffusionsschicht entgegengesetzt ist. Er kann Dieses Verfahren unterscheidet sich jedoch wesentauch
teilweise aus eigenleitendem Material bestehen. lieh von dem Verfahren gemäß der vorliegenden Er-Gute
Resultate ergeben sich mittels eines halbleiten- findung unter anderem darin, daß der diffundierende
den Körpers aus p-Germanium, wobei als wirksame 25 Aktivator denselben Leitungstyp bildet wie derjenige
Verunreinigung des einen Typs Antimon oder Arsen des Halbleiterkörpers, in den der Aktivator eindifverwendet
werden können, während das Elektroden- fundiert wird. Beim erfindungsgemäßen Verfahren ist
material Indium enthalten kann. Vorzugsweise wird dagegen wesentlich, daß der eindiffundierende Aktidem
Indium noch eine Meine Menge Gallium züge- vator eine Zone mit einem Leitungstyp bildet, der
setzt, z. B. 1 Gewichtsprozent, das eine hohe Segre- 30 entgegengesetzt ist zu dem des Halbleiterkörpers,
gationskonstante in bezug auf Germanium hat. Gerade hierdurch wird bei dem erfindungsgemäßen
Bei der Diffusion von Antimon und beim Auf- Verfahren der wesentliche technische Vorteil erzielt,
schmelzen eines Elektrodenmaterials, das aus In- daß die Dicke der durch Diffusion unterhalb der
dium—Gallium oder Antimon-—Indium—Gallium Elektrode gebildeten Zone, insbesondere die Basisbesteht,
kann die Erhitzung auf passende Weise bei 35 zone des Transistors, nur abhängig ist von der Difetwa
700° C während etwa 20 Minuten durchgeführt fusion während des Aufschmelzens und unabhängig
werden. Wird die Erhitzung in zwei Stufen durchge- von der Eindringtiefe der Schmelzfront der Elekführt,
so hat sich eine Erhitzung auf etwa 710° C trode, Bei dem obenerwähnten Verfahren ist dagegen
während etwa 10 Minuten und darauf eine Erhitzung die Dicke der Basiszone des Transistors auch noch
auf etwa 700° C während etwa 15 Minuten als ge- 40 abhängig von der Eindringtiefe der Kollektorelekeignet
erwiesen. trode, da der Körper von demselben Leitungstyp ist
Das halbleitende Sperrschichtsystem, das auf ein- wie die Diffusionszone, so daß der wichtige techfache
Weise durch Anwendung eines der vorangehen- nische Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens
den Verfahren erhalten werden kann, besitzt eine für nicht erreicht wird. Außerdem liegt noch der Unterviele
Anwendungen besonders gut geeignete Konfi- 45 schied vor, daß beim bereits vorgeschlagenen Verguration.
Bei einem solchen halbleitenden Sperr- fahren von einem schwachleitenden Körper desselben
Schichtsystem nach der Erfindung, das einen halb- Leitungstyps wie die diffundierte Basiszone ausgeleitenden
Körper enthält, bei dem auf einer diffun- gangen wird, so daß die vordiffundierte Schicht nur
dierten Schicht eines bestimmten Leitungstyps eine dazu verwendet wird, den Reihenwiderstand in dem
gleichrichtende Legierungselektrode angebracht ist 50 Körper im Weg zur Basiselektrode zu erniedrigen.
und die diffundierte Schicht mit einem ohmschen Bei der Erfindung hat dagegen die diffundierte Basis-Kontakt
versehen ist, bildet die diffundierte Schicht zone einen Leitungstyp, der entgegengesetzt zu dem
neben der Legierungselektrode eine an der Ober- des Grundkörpers ist, so daß eine ganz andere Ausfläche
des Körpers gelegene Zone, welche mit der gangssituation und ein anderes Problem vorliegt, nämunterhalb
der Legierungselektrode gelegenen Zone 55 lieh das Kontaktieren einer isolierten, kaum zu erder
diffundierten Schicht zusammenhängt und auf reichenden Diffusionszone entgegengesetzten Typs
welcher Zone ein ohmscher Kontakt angebracht ist, rings um die Elektrode. Dieses Problem wird gelost
wobei die maximale Eindringtiefe in den Körper der durch Anbringen einer zusammenhängenden Öberunterhalb
der Legierungselektrode gelegenen Zone flächenschicht.
größer ist als die Eindringtiefe der an der Körper- 60 Die Erfindung wird weiter an Hand einiger scheoberfläche
gelegenen Zone zwischen der Legierungs- matischer Figuren und Ausführungsbeispiele näher
elektrode und dem ohmschen Kontakt, erläutert.
Ein solches halbleitendes Sperrschichtsystem ist F i g. 1 zeigt schematisch teilweise im Querschnitt
vorteilhafterweise als Transistor ausgebildet, wobei die einen Ofen, in dem das Verfahren nach der Erfindiffundierte
Schicht, der ohmsche Kontakt und die 65 dung durchgeführt werden kann; gleichrichtende Legierungselektrode die Basisschicht, Fig. 2 zeigt im Schnitt einen Transistor nach der
den Basiskontakt bzw. die Emitterelektrode des Tran- Erfindung unmittelbar nach Durchführung des Versistors
darstellen. fahrens nach der Erfindung;
F i g. 3 zeigt schematisch im Schnitt einen Transi- die halbleitenden Sperrschichtsysteme nach der Er-
stor nach der Erfindung (Schattenschraffierung ist findung. Bei dem vorstehend geschilderten, bekann-
deutlichkeitshalber weggelassen). ten Verfahren ist die Eindringtiefe praktisch an allen
Stellen dieselbe.
Ausführungsbeispiel 1 5 Aus ^er Konfiguration nach Fig. 2 kann auf fol
gende Weise ein p-n-p-Transistor nach F i g. 3 herge-
Eine Scheibe 1 (s. Fig. 1) aus Einkristall-p-Typ- stellt werden: Eine Indiumkugel wird dazu auf die-Germanium
mit einem spezifischen Widerstand von jenige Seite der Scheibe 1 gelegt, die der Eleketwa
1 Ohm · cm und mit einer Stärke von etwa trode 5, 6 gegenüberliegt. Auf diese Weise wird
125 μ wird in eine rohrförmige Ofenkammer 2 einge- io wieder eine rekristallisierte Schicht erhalten, die reich
führt, die einen Durchmesser von etwa 3,75 cm hat. an Indium ist und die aus p-Typ-Germanium besteht,
Eine Kugel 3 aus 99 Gewichtsprozent Indium und und auf dieser lagert sich der metallische Teil 10 ab,
1 % Gallium mit einem Durchmesser von etwa 375 μ der im wesentlichen aus Indium besteht. Das Legiewird
auf die Scheibe 1 gelegt. Der Ofen enthält ren kann z. B. durch Erhitzung des Ganzen auf etwa
außerdem eine Menge Antimontrichlorid 4. Durch 15 450° C während 6 Minuten in einer Wasserstoffdie
Ofenkammer 2 wird mit einer Geschwindig- Umgebung stattfinden. Vor dem Legieren war auf
keit von etwa 135 1/Std. ein Wasserstoffstrom ge- dieser Seite auch eine n-Typ-Germaniumschicht vorführt.
Die Scheibe 1 und der Vorrat 4 werden in handen. Diese wird jedoch während der Legierung
Schiffchen abgestützt, die nicht in der Figur darge- in der Schmelze gelöst, und beim Rekristallisieren
stellt sind. Der Vorrat 4 wird auf einer Temperatur ao wird das in einer sehr kleinen Menge in der Schmelze
von etwa 50° C gehalten, während in dem Teil der vorhandene Antimon leicht von dem Indium über-Ofenkammer
2, in dem die Scheibe 1 liegt, eine Tem- kompensiert, so daß eine ohmsche Verbindung mit
peratur von etwa 700° C vorherrscht. Die Scheibe 1 dem Innern 8 des Körpers durch die Elektrode 9,10
wird auf diese Weise während 20 Minuten auf etwa hergestellt wird. Durch elektrolytischen Niederschlag
700° C erhitzt. Der im Wasserstoffstrom erhitzte as wird ein Nickelbasiskontakt 11 auf der Basiszone TB
Vorrat 4 liefert eine antimonhaltige Umgebungs- angebracht, wodurch ein ohmscher Kontakt mit der
atmosphäre für die Scheibe 1, und von dieser Atmo- Basiszone unterhalb der Elektrode 5, 6 gebildet
Sphäre her diffundiert Antimon in die Oberfläche der wird. Auf den Metallteilen 11, 5 und 10 werden die
Scheibe 1 ein. Gleichzeitig bildet sich eine Schmelze Zuführungsdrähte 12, 13 und 14 festgelötet. Es wird
auf und in der Scheibe 1, welche Schmelze aus dem 30 eine Schutzschicht aus Lack 15 auf der Elek-Elektrodenmaterial
von der Kugel 3 und dem darin trode 5, 6 und dem angrenzenden Teil der Basiszone
gelösten Germanium besteht. Das Antimon diffun- mit dem Basiskontakt 11 angebracht, was in F i g. 3
diert durch diese Schmelze und durch die Trennfläche dargestellt ist, und darauf wird der nicht abgedeckte
zwischen der Schmelze und dem halbleitenden Kör- Teil der Diffusionsschicht TA und 75 weggeätzt,
per in den halbleitenden Körper hinein, so daß unter- 35 Auf diese Weise entsteht ein Transistor nach der Erhalb
der Schmelze die Eindringtiefe des Antimons fiindung, bei dem 5, 6 die Emitterelektrode, TA und
von der Endlage der Trennfläche her bestimmt wird. 72? die Basiszone mit dem Basiskontakt 11 bezeich-Obgleich
die Schmelze außer den Akzeptoren In- nen, während der Kollektor aus dem p-Typ-Gebiet 8
dium und Gallium auch den Donator Antimon ent- mit der darauf angebrachten ohmschen Elekhält,
kristallisiert sich wieder beim Kühlen bis zu der 40 trode 9,10 besteht.
diffundierten n-Typ-Zone eine p-Typ-Germanium- Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß andere beschicht,
da insbesondere wegen der Tatsache, daß kannte Verfahren zur Anfertigung des Transistors
Gallium eine größere Segregationskonstante als An- von dem kombinierten Diffusions-Legierungs-Verfahtimon
besitzt, die Akzeptoren Gallium und Indium ren her durchgeführt werden können. Es kann z. B.
die Donatorwirkung des Antimons neutralisieren und 45 jeder unerwünschte Teil der Diffusionsschicht 7 B beweit
überkompensieren. Da Antimon eine bedeutend reits vor dem Nachätzen weggeätzt werden; die
größere Diffusionsgeschwindigkeit in Germanium als Schicht IB der unteren Seite des halbleitenden Kör-Gallium
oder Indium hat, wird während der Auf- pers (s. Fig. 2) kann bereits vor dem Anbringen
Schmelzung unterhalb der Schmelze eine n-Typ-Dif- der Elektrode 9, 10 entfernt werden. Der ohmsche
fusionsschicht gebildet, in der das Antimon weit- 50 Kontakt 11 kann z.B. durch einen Legierungskontakt
gehend vorherrschend ist. aus Indium mit einer hinreichenden Menge Arsen
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist die Eindringtiefe oder Antimon ersetzt werden, in welchem Fall diein
den Körper der unterhalb der Legierungselek- ser Legierungskontakt tiefer in dem halbleitenden
trode 5, 6 gelegenen Zone IA der Diffusionsschicht Körper legiert werden kann als die Eindringtiefe der
größer als die Eindringtiefe der an der Körperober- 55 Diffusionsschicht IB.
fläche gelegenen Zone 7 B zwischen der Legierungs-
fläche gelegenen Zone 7 B zwischen der Legierungs-
elektrode 5,6 und dem ohmschen Kontakt 11, da die Ausführungsbeispiel 2
Diffusion durch den festen Stoff sich weniger schnell
Diffusion durch den festen Stoff sich weniger schnell
vollzieht als durch die Schmelze. Die Schicht 6 ist Das durchgeführte Verfahren ist dem nach Aus-
die wiederkristallisierte p-Typ-Germaniumschicht, die 60 führungsbeispiel 1 ähnlich, mit dem Unterschied je-
einen großen Prozentsatz Gallium und Indium ent- doch, daß die Aufschmelzung in zwei Stufen erfolgt,
hält, während der Teil 5 der metallische Teil der d. h. zunächst während 10 Minuten bei 710° C und
Elektrode 5, 6 ist, der im wesentlichen aus Indium darauf während 15 Minuten bei 700° C. Bei der
und Gallium besteht. Der Innenteil 8 des Körpers höchsten Temperatur dringt die Schmelze tiefer in
wird durch diese Bearbeitung nicht beeinflußt und ist 65 die Scheibe 1 hinein. Bei der Temperaturerniedrigung
noch stets p-Typ-Germanium von etwa 1 Ohm · cm. zwischen zwei Stufen rekristallisiert sich etwas GaI-
Die tiefere Eindringung der Diffusionsschicht TA lium, Indium und antimonhaltiges Germanium, das
unterhalb der Elektrode 5, 6 ist kennzeichnend für p-Typ-Leitfähigkeit hat, insbesondere infolge der
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großen Segregationskonstante von Gallium in Germanium, wodurch die Akzeptoren Gallium und Indium
die Donatorwirkung des Antimons überkompensieren und auf diese Weise eine p-Typ-Schicht
herbeiführen. Das Antimon diffundiert jedoch von der rekristallisierten Schicht her schneller als das Indium
oder das Gallium und bildet somit die n-Typ-Diffusionsschicht unterhalb der p-Typ-Schicht während
der zweiten Erhitzung auf 700° C. Der Vorteil dieses zweistufigen Verfahrens ist der, daß kleine
Verschiebungen der Trennfläche zwischen Schmelze und Halbleiter während der Erhitzung auf 700° C
sich auf die Stärke der endgültigen n-Typ-Diffusionsschicht in einem vernachlässigbaren Ausmaß auswirken.
Ausführungsbeispiel 3
Das Verfahren vollzieht sich gemäß den Ausführungsbeispielen 1 oder 2 mit dem Unterschied, daß
die Indiumkugel 3 außer 1 Gewichtsprozent GaI- ao lium noch 0,2% Antimon enthält.
Ausführungsbeispiel 4
Das in Ausführungsbeispiel 3 geschilderte Verfahren wird durchgeführt, mit den Ausnahmen, daß vorher
durch Diffusion auf der Scheibe 1 eine Oberflächenschicht von etwa 2 μ angebracht, auf einem
Teil derselben darauf die Kugel 3 geschmolzen wird und daß das kombinierte Diffusions-Legierungs-Ver- 3a
fahren nicht in einer antimonhaltigen Umgebung, sondern in einer Umgebung mit reinem Wasserstoff
durchgeführt wird. Weiter muß die Schmelze tiefer in den halbleitenden Körper hineindringen als bis zur
Eindringtiefe der bereits vorhandenen Diffusionsschicht, die 2 μ beträgt, so daß die Stärke der zu diffundierenden
Zone durch die Eindringtiefe des Antimons von der Trennfläche zwischen Schmelze und
Halbleiter her bestimmt wird. Die Trennfläche kann z. B. zweimal tiefer in den Körper hineindringen als
die Eindringtiefe der bereits vorhandenen Diffusionsschicht.
Claims (18)
1. Verfahren zur Herstellung eines halbleitenden Sperrschichtsystems, ζ. Β. eines Transistors,
bei dem auf einem halbleitenden Körper eine Elektrode mit zwei p-n-Übergängen durch ortliches
Aufschmelzen eines Elektrodenmaterials hergestellt wird, wobei während des Aufschmelzens
durch Diffusion einer Verunreinigung des einen Typs über die Trennfläche zwischen der
Schmelze und dem Halbleiterkörper in den Körper hineindiffundiert wird und dadurch eine Diffusionszone
des einen Typs gebildet wird, welche mit dem angrenzenden Körperteil des entgegengesetzten
Typs einen ersten p-n-Übergang bildet, während beim Abkühlen durch Segregation einer
zweiten Verunreinigung des anderen Typs aus der Schmelze auf diese Diffusionszone eine halbleitende Schicht des anderen Typs rekristallisiert
wird, welche einen zweiten p-n-Übergang mit der Diffusionsschicht bildet und worauf ein metallischer
Teil der Elektrode erstarrt, dadurch
gekennzeichnet, daß in die Oberfläche des Halbleiterkörpers eine solche wirksame Verunreinigung
diffundiert wird, daß in mindestens einem Teil der Oberfläche neben der Elektrode eine
Anschlußzone des zum Halbleitergrundkörper entgegengesetzten Typs entsteht, die mit der diffundierten
Zone gleichen Leitungstyps unterhalb der Elektrode zusammenhängt, und daß auf einem
Teil der diffundierten Anschlußzone ein ohmscher Kontakt angebracht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1 zur Herstellung eines Transistors, dadurch gekennzeichnet, daß
durch das örtliche Aufschmelzen des Elektrodenmaterials und durch Eindiffundieren der wirksamen
Verunreinigung in die Oberfläche eine Emitterelektrode und eine durch die zwei erwähnten
Zonen gebildete Basiszone hergestellt werden und daß auf dieser Zone an der diffundierten
Halbleiteroberflächenschicht der ohmsche Basiskontakt angebracht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst in zumindest einem
Teil der Oberfläche eine Schicht des dem Halbleitergrundkörper entgegengesetzten Leitungstyps
durch Diffusion der wirksamen Verunreinigung gebildet wird und daß darauf das Elektrodenmaterial
auf einen Teil dieser Schicht aufgeschmolzen wird und von der Schmelze her die erste Zone in den Körper hineindiffundiert wird
• in der Weise, daß die Eindringtiefe dieser Zone
größer ist als die Eindringtiefe der Schicht, und daß der nicht durch die Elektrode bedeckte Teil
der zuerst diffundierten Schicht als zusammenhängende Zone verwendet wird, auf der der ohmsche
Kontakt angebracht wird.
4. Verfahren gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die maximale Eindringtiefe der
Schmelze in den Körper größer ist als die Eindringtiefe
der zuerst diffundierten Schicht.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufschmelzen des
Elektrodenrriaterials und das Emdiffundieren der
■- wirksamen Verunreinigung in die Oberfläche gleichzeitig durchgeführt werden.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
während des Aufschmelzens die diffundierende Verunreinigung zur Bildung der zwei Zonen des
einen Typs von der Umgebungsatmosphäre her zugesetzt wird.
7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die diffundierende Verunreinigung zur Bildung der Zonen des einen Typs in das aufzuschmelzende
Elektrodenmaterial aufgenommen worden ist.
8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die diffundierende Verunreinigung zur Bildung der Zonen des einen Typs teilweise im aufzuschmelzenden
Elektrodenmaterial aufgenommen worden ist und teilweise von der Umgebungsatmosphäre her während des Aufschmelzens zugesetzt
wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufschmelzung in zwei Stufen erfolgt, wobei die Temperatur während der ersten
Stufe höher ist als die während der zweiten Stufe.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der
vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der halbleitende Körper aus p-leitendem
Germanium besteht.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als wirksame Verunreinigung des einen Typs Antimon verwendet wird.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß als wirksame Verunreinigung des einen Typs Arsen verwendet wird.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Elektrodenmaterial verwendet wird, das Gallium als wirksame Verunreinigung des anderen
Typs enthält.
14. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß Elektrodenmaterial verwendet wird, das Indium und Gallium als wirksame Verunreinigungen
des anderen Typs enthält.
15. Verfahren nach Anspruch 10 und einem oder mehreren der Ansprüche 11 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß das Aufschmelzen bei einer Temperatur von etwa 700° C während etwa
20 Minuten stattfindet.
16. Verfahren nach Anspruch 9 und einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Stufe bei einer Temperatur von etwa 710° C während etwa
10 Minuten, während die zweite Stufe bei etwa 700° C während etwa 15 Minuten durchgeführt
wird.
17. Halbleitendes Sperrschichtsystem mit einem halbleitenden Körper, bei dem auf einer diffundierten
Schicht eines bestimmten Leitungstyps eine gleichrichtende Legierungselektrode angebracht
ist und die diffundierte Schicht mit einem ohmschen Kontakt versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die diffundierte Schicht neben der Legierungselektrode eine an der Oberfläche gelegene
Zone bildet, welche mit der unterhalb der Legierungselektrode gelegenen Zone der diffundierten
Schicht zusammenhängt und auf welcher ein ohmscher Kontakt angebracht ist, wobei die
maximale Eindringtiefe in dem Körper der unterhalb der Legierungselektrode gelegenen Zone der
diffundierten Schicht größer ist als die Eindringtiefe der an der Oberfläche gelegenen Zone der
diffundierten Schicht zwischen Legierungselektrode und dem ohmschen Kontakt.
18. Halbleitendes Sperrschichtsystem gemäß Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß es als
Transistor ausgebildet ist, wobei die diffundierte Schicht, der ohmsche Kontakt und die gleichrichtende
Legierungselektrode die Basisschicht, den Basiskontakt bzw. die Emitterelektrode darstellen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB24559/56A GB852904A (en) | 1956-08-10 | 1956-08-10 | Improvements in and relating to methods of manufacturing semi-conductor devices |
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|---|---|
| DE1289190B true DE1289190B (de) | 1969-02-13 |
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| GB751408A (en) * | 1953-05-25 | 1956-06-27 | Rca Corp | Semi-conductor devices and method of making same |
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| DE1035787B (de) * | 1954-08-05 | 1958-08-07 | Siemens Ag | Verfahren zur Herstellung einer Halbleiteranordnung mit mehreren UEbergaengen, z. B.Flaechen-Transistoren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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