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DE1150009B - Verfahren zum UEberziehen der Oberflaeche und der Seitenkanten von flaechenhaften Werkstuecken mit Lack od. dgl. mit einer Lackgiessmaschine - Google Patents

Verfahren zum UEberziehen der Oberflaeche und der Seitenkanten von flaechenhaften Werkstuecken mit Lack od. dgl. mit einer Lackgiessmaschine

Info

Publication number
DE1150009B
DE1150009B DEB49599A DEB0049599A DE1150009B DE 1150009 B DE1150009 B DE 1150009B DE B49599 A DEB49599 A DE B49599A DE B0049599 A DEB0049599 A DE B0049599A DE 1150009 B DE1150009 B DE 1150009B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paint
side edges
casting machine
flow curtain
coating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB49599A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Buerkle
Max Guenter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Buerkle GmbH
Original Assignee
Robert Buerkle GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Buerkle GmbH filed Critical Robert Buerkle GmbH
Priority to DEB49599A priority Critical patent/DE1150009B/de
Publication of DE1150009B publication Critical patent/DE1150009B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/002Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the work consisting of separate articles
    • B05C5/004Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the work consisting of separate articles the work consisting of separate rectangular flat articles, e.g. flat sheets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/005Curtain coaters

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
B 49599 Ib/75a
ANMELDETAG: 19. NOVEMBER 1956
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIET: 6. JUNI 1963
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Überziehen der Oberfläche und der Seitenkanten von flächenhaften Werkstücken mit Lack od. dgl. mittels einer einen frei fallenden Fließvorhang erzeugenden Lackgießmaschine sowie auf eine Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu schaffen, das bei einer Lackgießmaschine ermöglicht, in einem einzigen Arbeitsgang neben der Oberfläche auch möglichst alle Seitenkanten von flächenhaften Werkstücken mit Lack zu überziehen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Werkstücke zunächst, mit dem Scheitel benachbarter Seitenkanten beginnend, in der einen Richtung durch den Fließvorhang der Lackgießmaschine hindurchgeführt und dann in entgegengesetzter Richtung ein zweites Mal ohne Änderung der Lage der Seitenkanten in bezug auf den umgebenden Raum durch den Fließvorhang hindurchgeführt werden.
Zur Ausübung dieses Verfahrens sind die an der Lackgießmaschine beiderseits des Fließvorhanges vorgesehenen Transporteinrichtungen mit einem in Abhängigkeit vom Werkstückdurchgang arbeitenden Umkehrantrieb versehen.
Die Verwendung eines Reversiermotors bei Behandlungsmaschinen ist an sich bekannt.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigen
Fig. 1 und 2 Vorderansicht und Draufsicht einer Lackgießmaschine,
Fig. 3 eine Einzelheit eines zu lackierenden Werkstückes.
Wie aus der Fig. 1 zu entnehmen ist, wird das Werkstück aus seiner Auflegestellung 44' mittels der Transportbänder 45', 45" durch den Fließvorhang 46 hindurchgeführt und gelangt zunächst in die Stellung 44".
Ein als Reversiermotor ausgebildeter Antriebsmotor 47 für die Transportbänder 45', 45" ist durch Anschläge am Transportband 45' umschaltbar, sobald das Werkstück die Stellung 44" erreicht hat. Es kehrt dann wieder in die Ausgangsstelle zurück.
So ist eine beliebig wiederholbare Hindurchführung des Werkstückes durch den Fließvorhang möglich. Damit kann eine Verstärkung des Lackauftrages erzielt werden, wie sie durch eine Erweiterung des Gießspaltes im Gießkopf nicht erreichbar sein würde.
Bei den bekannten Lackgießmaschinen waren dafür ein Bedienungsmann für die Beschickung und ein weiterer Bedienungsmann für die Abnahme der Verfahren zum Überziehen
der Oberfläche und der Seitenkanten
von flächenhaften Werkstücken
mit Lack od. dgl. mit einer Lackgießmaschine
Anmelder:
Robert Bürkle & Co. Maschinenfabrik,
Freudenstadt (Württ.)
Robert Bürkle und Max Günter,
Freudenstadt (Württ.),
sind als Erfinder genannt worden
Werkstücke sowie erforderlichenfalls noch ein Rücktransport zur Beschickungsstelle notwendig. Nun ist nur ein Bedienungsmann erforderlich.
An den Seiten der Transportbänder 45', 45" sind parallel zur Laufrichtung Führungsschienen 48 bis 51 angeordnet. Sie können auch schräg zu dieser Richtung verlaufen, wenn eine Verschiebung des Werk-Stückes zur Laufrichtung erwünscht ist.
Die seitlichen Führungsschienen erleichtern es, die Werkstücke 44', 44" erfindungsgemäß so durch die Maschine zu leiten, daß zunächst ihre beiden Vorderkanten 52, 53 gleichzeitig mit vom Lackfließvorhang erreicht und überzogen werden. Bei dieser Art des Durchganges durch den Fließvorhang wird die sich an den Seitenkanten 52, 53 stauende Luft entlang diesen nun schräggestellten Kanten gut abgelenkt, während dies nicht möglich wäre, wenn die eine der beiden Kanten parallel zum Fließvorhang geführt und gleichzeitig in der ganzen Länge auf diese auftreffen würde. Der Fließvorhang erreicht infolge dieser Schräglage der Werkstücke auf ihrem Rückweg auch vollständig die den Seitenkanten 52, 53 gegenüberliegenden Kanten ohne schädlichen Einfluß einer Luftwelle. Besondere Bedeutung hat diese Werkstückführung für Werkstücke mit Lisenen, wie sie im Schnittbild der Fig. 3 angedeutet sind.
Um den Gießkopf der Maschine beiderseitig bequem zugänglich zu machen, sind die Ständer 57, 58 der Transporteinrichtung abnehmbar ausgebildet. Hierzu können Befestigungsflächen an den Lagern 59,
309 599/32
der inneren Transportwalzen 55, 56 angebracht sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    1, Verfahren zum Überziehen der Oberfläche und der Seitenkanten von flächenhaften Werkstücken mit Lack od. dgl. mit einer einen frei fallenden Fließvorhang erzeugenden Lackgießmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke zunächst, mit dem Scheitel benachbarter Seitenkanten beginnend, in der einen Richtung durch den Fließvorhang hindurchgeführt und dann in entgegengesetzter Richtung ein zweites Mal ohne Änderung der Lage der Seitenkanteri in bezug auf den umgebenden Raum durch den Fließvorhang hindurchgeführt werden.
  2. 2. Lackgießmaschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseits des Fließvorhanges vorgesehenen Transporteinrichtungen mit einem in Abhängigkeit vom Werkstückdurchgang arbeitenden Umkehrantrieb (47) versehen sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 695 144;
    schweizerische Patentschrift Nr. 254 245;
    USA.-Patentschrift Nr. 2 088 542.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 309 599/32 5.63
DEB49599A 1956-11-19 1956-11-19 Verfahren zum UEberziehen der Oberflaeche und der Seitenkanten von flaechenhaften Werkstuecken mit Lack od. dgl. mit einer Lackgiessmaschine Pending DE1150009B (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1150009B true DE1150009B (de) 1963-06-06

Family

ID=6968923

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB49599A Pending DE1150009B (de) 1956-11-19 1956-11-19 Verfahren zum UEberziehen der Oberflaeche und der Seitenkanten von flaechenhaften Werkstuecken mit Lack od. dgl. mit einer Lackgiessmaschine

Country Status (1)

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DE (1) DE1150009B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0498139A1 (de) * 1991-02-04 1992-08-12 Ciba-Geigy Ag Verfahren und Vorrichtung zur Beschichtung von Platten

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2088542A (en) * 1933-10-06 1937-07-27 Stokes Machine Co Automatic coating machine
DE695144C (de) * 1933-06-10 1940-08-17 Kloeckner Kom Ges F Schuetzensteuerung fuer elektromotorische Antriebe von Tischen an Arbeitsmaschinen
CH254245A (de) * 1946-09-19 1948-04-30 P H Stehelin & Cie Verfahren und Anlage zum Behandeln von Gegenständen durch Eintauchen in eine Flüssigkeit.

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