DE1047712B - Foerdervorrichtung fuer im Fliessarbeitsverfahren aus mehreren Einzelteilen herzustellende Erzeugnisse - Google Patents
Foerdervorrichtung fuer im Fliessarbeitsverfahren aus mehreren Einzelteilen herzustellende ErzeugnisseInfo
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- DE1047712B DE1047712B DEO3492A DEO0003492A DE1047712B DE 1047712 B DE1047712 B DE 1047712B DE O3492 A DEO3492 A DE O3492A DE O0003492 A DEO0003492 A DE O0003492A DE 1047712 B DE1047712 B DE 1047712B
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- B65G2811/0673—Control of conveying operations
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- B65G2811/0684—Determining the path to be followed by stopping or tilting load-carriers not leaving the conveyor path
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Description
- Fördervorrichtung für im Fließarbeitsverfahren aus mehreren Einzelteilen herzustellende Erzeugnisse Die Erfindung betrifft eine Fördervorrichtung für im Fließarbeitsverfahren aus mehreren Einzelteilen herzustellende Erzeugnisse, die mit Hilfe der beiden übereinanderlaufenden Trume eines endlosen Förderbandes in Kästen an längs dieses Bandes zu dessen beiden Seiten angeordnete Arbeitsplätze unter Anwendung von auswählenden Sperrgliedern für die mit Kennzeichen für ihren Bestimmungsort versehenen Kästen zugeteilt werden.
- Es sind bereits Fördervorrichtungen bekannt, bei denen zu beiden Seiten des oberen Trums eines Förderbandes Tische zur Aufnahme der ausgewählten Kästen vorgesehen sind. Bei einer Fördervorrichtung ist es bekannt, Hub- und Senkvorrichtungen zwischen zwei übereinander liegenden Förderbahnen zu verwenden, jedoch wird durch diese praktisch nur der Kreislauf jeweils am Ende eines Förderbandteiles geschlossen.
- Nachteilig ist, daß diese bekannten Fördervorrichtungen über eine bestimmte Länge nur zur Versorgung einer verhältnismäßig geringen Anzahl von Arbeitsplätzen dienen und kein Rücktransport von jedem Arbeitsplatz aus möglich ist.
- Die Erfindung, die diese Nachteile beseitigt, besteht darin, daß neben jedem Trum des endlosen Förderbandes und in der Höhe des betreffenden Trums zum Abstellen der Kästen Tischflächen vorgesehen sind, die an den Arbeitsplätzen durch die beiden Tischebenen verbindende Hub- und Senkvorrichtungen für die Kästen unterbrochen sind.
- Auf diese Weise ist es möglich, eine große Anzahl von Abladestellen für die Kästen längs des Förderbandes zu schaffen, die durch die Anordnung von einer Hub- und Senkvorrichtung tatsächlich benutzt werden können. Die Hub- und Senkvorrichtung gestattet außerdem einen Kasten schneller nach einem Arbeitsplatz zurückzusenden, der in der Förderrichtung gerechnet vor dem Arbeitsplatz mit dieser Hub-und Senkvorrichtung liegt. Durch die Hub- und Senkvorrichtung kann der Kasten ferner in diejenige Höhenlage gebracht werden, die mit Rücksicht auf die Beschaffenheit der Maschine, die Größe des Arbeiters und dgl. am günstigsten ist.
- Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Fördereinrichtung, die sechs Arbeitsplätze bedient, von denen je drei auf jeder Seite der Förderbahn angeordnet sind, Fig. 2 einen Grundriß der in Fig. 1 dargestellten Fördereinrichtung, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt in größerem Maßstab durch die Fördereinrichtung, wobei Kästen auf die die Fördereinrichtung bildenden Förderbahnen gestellt sind.
- Ein kontinuierlich angetriebenes, endloses Förderband 2 läuft über zwei Walzen 1. Auf dem Förderband 2, z. B. einem Stahlband, werden die für die Herstellung erforderlichen Teile in Kästen 3 zu den verschiedenen entlang dem Förderband befindlichen ArbeitsplätzenI-VI befördert, wo sich je eine Maschine 4 zur Bearbeitung der Teile und ein zugehöriger Sitz 5 befinden.
- Das untere Trum 7 des Förderbandes 2 wird als Rückführbahn für Kästen 3 verwendet, die in der der Förderrichtung P des oberen Trums 6 entgegengesetzten Richtung Q befördert werden sollen. Entlang jeder Seite der beiden Trume 6 und 7 des Förderbandes 2 und in der gleichen Höhe wie diese Trume ist ein Tisch 8, 8u und 9, 9« zum Aufnehmen von Kästen 3 vorgesehen, die an den Arbeitsplätzen durch beliebige auswählende Sperrglieder gesperrt worden sind. An jedem Arbeitsplatz weisen die Tische eine Unterbrechung 10 auf, deren Länge, in der Längsrichtung der Bahn gerechnet, etwas größer ist als die Länge eines Kastens 3. Die Unterbrechungen 10 in den beiden Tischen derselben Seite sind paarweise übereinander gelegen und in denselben ist eine Hub- und Senkvorrichtung 11 vorgesehen, damit Kästen 3 von dem oberen Tisch auf den unteren und umgekehrt bewegt werden können.
- Zur Auswahl der Kästen 3 sind an denArbeitsplätzen I-VI in der Bewegungsrichtung der entsprechenden Bahn 6, 7 in verschiedenen Höhen über der Bahn fest angeordnete Sperrglieder vorgesehen, die z. B. aus den oberen Enden von seitlich des Förderbandes 2 angebrachten Pfosten 12 gebildet werden. Diese Sperrglieder 12 wirken mit einem auf den Kästen 3 in verschiedene Höhenlagen einstellbaren Stoppglied zusammen, das z. B. aus einem Anschlag 13 besteht, der mit einem Stecker zum Anbringen in einem Loch in der Seite des Kastens 3 ausgebildet ist. Sämtliche Kästen 3 sind zu diesem Zweck auf jeder Seite mit einer senkrechten Serie solcher Löcher versehen, von denen jedes in derselben Höhe oberhalb der Unterseite des Kastens 3 gelegen ist, wie ein entsprechendes Sperrglied 12 über der bezüglichen Bahn 6 und 7 liegt.
- Die Hub- und Senkvorrichtung 11 besteht aus einer Platte, die in senkrechten Führungen läuft, welche Sperrvorrichtungen aufweisen, die eine Feststellung in einer Zwischenlage zwischen dem oberen und dem unteren Tisch ermöglichen, damit während der Arbeit ein Arbeitskasten 3 zum Herausnehmen z. B. von Werkstücken in bequemer Höhe gehalten werden kann. Die Hub- und Senkvorrichtung 11 ist zweckmäßigerweise handangetrieben und mit einer Gegengewichtsvorrichtung zum Ausgleichen der Belastung auf der auf und ab beweglichen Platte ausgerüstet.
- Besonders bei kleineren und mittelgroßen Anlagen lassen sich die Arbeitskästen 3 sehr wohl von Hand von dem Band entfernen, was nach dem auswählenden Sperren oder Anhalten einer Kiste mit einem einzigen Handgriff erfolgt und bei der ersten Gelegenheit ausgeführt werden kann. Wenn nötig, kann aber an jeder Arbeitsstelle eine nicht gezeigte Querfördereinrichtung vorgesehen sein, die einen angehaltenen Kasten 3 von Hand auf den Tisch selbsttätig hinüberführt. Eine derartige Einrichtung kann aus einem Zahnsegment od. dgl. bestehen, das beim Anhalten des Kastens 3 in eine querlaufende Zahnreihe auf der Unterseite des Kastens eingreift und den Kasten seitlich nach außen bewegt.
- Um das Entfernen des Kastens 3 vom Band 2 von Hand zu erleichtern, sind die Tische etwas nach unten und außen geneigt und mit einer Stoppleiste 15 versehen, die die Kästen vor einem Abgleiten von den Tischen hindert, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist.
- Die Wirkungsweise der Fördereinrichtung ist fol gende: Es wird angenommen, daß die Fördereinrichtung zur Herstellung von industriellen Erzeugnissen, beispielsweise Kleidungsstücken, im Fließarbeitsverfahren verwendet wird, die aus mehreren Einzelteilen bestehen, die an den Arbeitsplätzen I-VI entlang dem kontinuierlich angetriebenen Förderband 2 schrittweise behandelt und/oder zusammengesetzt werden.
- Alle Werkstücke für eine zweckmäßige Anzahl von Einheiten, z. B. Kleidungsstücken, werden sortenweise leicht zugänglich in mindestens einem Kasten 3 für jeden Arbeitsplatz gelegt. Die Stoppglieder 13 werden in die Löcher in den Kästen 3 gesteckt, die den Ar- beitsplätien entsprechen, nach denen die Kästen 3 befördert werden sollen. Danach werden die Kästen 3 auf dem Förderband 2 nach dem entsprechenden Arbeitsplatz befördert, wo sie unter Gleiten auf dem Band angehalten werden, bis der Arbeiter Gelegenheit hat, die Kästen auf seinen Tisch hinüberzuholen. Den Kasten 3 behält der Arbeiter während des jeweiligen Arbeitsvorganges, wonach er, nachdem das Stoppglied 13 in ein neues Loch in dem Kasten gesteckt worden ist, den Kasten mit den bearbeiteten und unbearbeiteten Werkstücken auf dem oberen oder unteren Trum der Förderbahn 2 nach einer folgenden oder vorausgehenden Arbeitsstelle zum Ausführen des nächsten Arbeitsvorganges weiterschickt usw., bis der Kasten 3 schließlich die fertigen Einheiten, z. B. die Kleidungsstücke, enthält. Neue Kästen 3, die während eines Arbeitsvorganges an einer Arbeitsstelle anlangen können, läßt der Arbeiter entweder vorbeilaufen, wozu nicht dargestellte Hebemittel zur Anwendung kommen, um die Stoppglieder 13 dieser Kästen aus dem Bereich der Sperrglieder 12 zu bringen, oder er entfernt sie vom Band 2 und stellt sie auf den oberen oder unteren Tisch auf der einen oder anderen Seite der Hub- und Senkvorrichtung 11, während der jeweils verwendete Kasten 3 auf der Platte der Hub-und Senkvorrichtung steht, die zweckmäßig mitten zwischen dem oberen und unteren Trum des Bandes gelegen sein kann.
- Die Förderbahn kann aus einer Rollbahn, einem Kettenförderer od. dgl. anstatt eines endlosen Bandes bestehen. Die Förderbahn oder -bahnen können unter Aufrechterhaltung eines kontinuierlichen Transportes der Arbeitskisten auch im Winkel gebaut werden, und ihre Länge läßt sich auch ändern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Fördervorrichtung für im FlieBarbeitsverfahren aus mehreren Einzelteilen herzustellende Erzeugnisse, die mit Hilfe der beiden übereinanderlaufenden Trume eines endlosen Förderbandes in Kästen an längs dieses Bandes zu dessen beiden Seiten angeordneten Arbeitsplätzen unter Anwendung von auswählenden Sperrgliedern für die mit Kennzeichen für ihren Bestimmungsort versehenen Kästen zugeteilt werden, dadurch gekennzeichnet, daß neben jedem Trum des endlosen Förderbandes und in der Höhe des betreffenden Trums zum Abstellen der Kästen Tischflächen vorgesehen sind, die an den Arbeitsplätzen durch die beiden Tischebenen verbindende Hub- und Senkvorrichtungen für die Kästen unterbrochen sind.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 468 064, 545 571, 566 008, 861 074, 903 553; französische Patentschrift Nr. 754 556; USA.-Patentschrift N. t 344246.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE1047712X | 1953-03-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1047712B true DE1047712B (de) | 1958-12-24 |
Family
ID=20419204
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO3492A Pending DE1047712B (de) | 1953-03-14 | 1954-03-15 | Foerdervorrichtung fuer im Fliessarbeitsverfahren aus mehreren Einzelteilen herzustellende Erzeugnisse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1047712B (de) |
Cited By (4)
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1954
- 1954-03-15 DE DEO3492A patent/DE1047712B/de active Pending
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