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DE380401C - Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen

Info

Publication number
DE380401C
DE380401C DEL50474D DEL0050474D DE380401C DE 380401 C DE380401 C DE 380401C DE L50474 D DEL50474 D DE L50474D DE L0050474 D DEL0050474 D DE L0050474D DE 380401 C DE380401 C DE 380401C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpieces
tools
machine
reaming
guide rail
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL50474D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEL50474D priority Critical patent/DE380401C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE380401C publication Critical patent/DE380401C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D75/00Reaming machines or reaming devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Karl Lange in Barmen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen oder ähnlicher kongruenter Werkstücke in einem fortlaufenden Arbeitsgange und besteht darin, daß die den Werkzeugen schrittweise zugeführten Werkstücke zu gleichen Teilen von verschiedenen Werkzeugen derart bearbeitet werden, daß bei Fertigstellung des einen Werkstücks gleichzeitig das nachfolgende ίο Werkstück durch das benachbarte Werkzeug zur ersten Hälfte bearbeitet wird. Zur Ausübung dieses Yer fahr ens gelangt gemäß der Erfindung eine Maschine zur Anwendung, durch welche die Werkstücke mittels einer Führungsschiene unter den Werkzeugen vorbeigeführt werden und eine auf dieser Schiene befestigte Deckleiste ein Hochheben der Werkstücke durch die hochgehenden Werkzeuge verhindert.
Gegenüber den bekannten Verfahren zur Bearbeitung insbesondere von Kettenlaschen besitzt das neue Verfahren den Vorzug großer Genauigkeit und Erzeugungsmöglichkeit, da ein Arbeiter gleichzeitig mehrere der für die· Ausübung des Verfahrens verwendeten Maschinen bedienen kann.
Auf der Zeichnung ist eine Maschine zur Ausübung des neuen Verfahrens dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι eitie Vorderansicht des Oberteils der Maschine und
Abb. 2 eine Oberansicht der Abb. 1; Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht und Abb. 4 eine Rückansicht der ganzen Maschine.
Auf dem Unterteil α der Maschine ist der Oberteil h mit dem Wasserbehälter aufgeschraubt. An diesem Oberteil b sind zwei wagerecht verschiebbare Schlitten c und d angeordnet, welche durch die Gewindespindeln e und /' eingestellt werden können. In den Schlitten c und d sind zwei senkrechte Arbeitsspindeln g und /; gelagert, die durch den gemeinsamen Hebel i (Abb. 3) senkrecht bewegt werden. Zum Antrieb der beiden j Arbeitsspindeln dienen die beiden Schnur- ! scheiben k und /. Dieselben sind in der Höhe etwas versetzt zueinander angeordnet, damit die Spindeln auf möglichst geringen Abstand eingestellt werden können. Der Antrieb der beiden Schnurscheiben k und / geschieht durch einen Riemen, welcher durch die Antriebsschnurscheibe m angetrieben, zunächst über die Leitrolle η geführt ist und die Schnurscheibe / am Schlitten d antreibt; von hier wird der Riemen über die schräg liegende Leitrolle 0 geführt, um dann über die Schnurscheibe k des Schlittens c zur Leitrolle p und von da wieder zur Antriebsschnurscheibe »1 zu gelangen. Die schrägliegende Leitrolle ο 6c läuft auf dem Bolzen q, der mit seinem durchbohrten Unterteil auf dem wagerecht liegenden runden Halteschaft r durch Drehen und seitliches Verschieben in jede Lage gebracht werden kann. Diese Anordnung ermöglicht eine sehr geringe Entfernung zwischen den beiden Spindeln g und h, eine schnelle Einstellung des Riemens in die richtige Höhenlage durch Drehung des Bolzens q bei Einstellung der Spindelschlitten c und d auf einfandere Entfernung und eine Ausgleichung der Riemenlänge durch eine seitliche \*ertchiebung des Bolzens q auf dem Halteschaft r.
Ein zweiter Riemen treibt durch die Scheiben ί und t die Schneckenwelle u und durch diese die Schneckenradwelle v. Auf dieser Welle τ1 ist eine Daumenscheibe w befestigt, die eine Hubbewegung auf den Hebel i überträgt und durch diesen die beiden Arbeitsspindeln g und h senkrecht bewegt. Eine durch den Unterteil α ragende Verlängerung der Schneckenwelle u ist zu einem Vierkant M1 ausgebildet, an den nach Ausschaltung des Riementriebes eine Kurbel gesteckt wird zwecks Einrichtens der Maschine. In dem Gehäuse χ ist eine Sicherheitsvorrichtung angebracht, die verhindert, daß die Aufreibet
zerbrechen können, wenn die Laschen durch irgendeine Ursache nicht mit ihren Löchern unter die Aufreiber zu liegen kommen. Zwischen dem Oberteil y und dem Unterteil ζ in dem Gehäuse x, die sich ineinanderschiebe α, ist eine Druckfeder ι angeordnet. Das Gegengewicht 2 am Hebel i wird so eingestellt, daß die Arbeitsspindeln g und h dadurch in ihrer Höchstlage gehalten werden; entsteht nun bei to der Arbeit gegen die Aufreiber ein ungewöhnlicher achsialer Druck, so schiebt sich unter Zusammendrückung der Feder 1 der Unterteil ζ in den Oberteil y hinein und verhindert auf diese Weise das Zerbrechen der Werkzeuge. Die Druckfeder 1 ist in ihrer Stärke so bemessen, daß der Hub des Unterteils ε durch die Feder 1 auf den Oberteil y bei normalem Schnittwiderstand übertragen wird. Auf der Schneckenradwelle ν ist in achsialer Richtung verschiebbar eine Kurventrommel 3 (Abb. 2 und 4) angebracht. Diese bewegt bei jeder Umdrehung mittels eines Kurvenstücks 4 den Hebel 5 und durch diesen den Flachschieber 6 (Abb. 2), der an einem nach unten in den Wasserbehälter gerichteten Winkel eine Zunge 7 trägt und den Vorschub fier Laschen bewirkt.
Innerhalb des Wasserbehälters des Oberteils b liegt die auf zwei Ansätzen befestigte Führungsschiene 8. Diese ist in ihrer ganzen Länge an der Oberseite mit einer Nut versehen zur Aufnahme der Werkstücke. Um bei der Zurückbewegung der Werkzeuge ein Hochheben der Werkstücke zu verhindern, ist eine Deckleiste 9 angebracht. Ein Schlitz in dieser Leiste gestattet eine genaue Überwachung des Vorschubs. An der dem Schieber 6 entgegengesetzten Seite steigt die Führungsschiene 8 in einem flachen Bogen bis zur Höhe des Wasserbehälters an. Der etwas schräg aufwärtsstehende, vorn mit einem Spalt versehene Werkstückbehälter 10 wird so mit der Führungsschiene 8 verbunden, daß die aufgespeicherten Werkstücke unten in die Nut der Führungsschiene8 zu liegen kommen. Bei Einrichtung der Maschine für eine bestimmte Sorte Kettenlaschen werden die Spindelschlitten so eingestellt, daß ein Aufreiber das linksseitige Loch und -der andere Aufreiber das rechtsseitige Loch bearbeitet; je nach ihrer Länge liegen dann verschiedene Laschen zwischen beiden Aufreibern. Die Aufreiber sind unten mit stumpfen Körnerspitzen versehen, die bei ihrer Abwärtsbewegung die Laschen in genaue Lage bringen.
Die Maschine arbeitet wie folgt: Der gefüllte Werkstückbehälter 10 wird auf die Führungsschiene 8 aufgesteckt. Bei der Umdrehung der Schneckenradwelle ν schiebt zunächst die Zunge 7 durch Einwirkung des Kurvenstückes 4 aitf Hebel 5 und Schieber 6 die unterste Lasche des Werkstückbehälters 10 mit einem Loch bis unter den Aufreiber der Spindel g. Bei der weiteren Drehung gibt das Kurvenstück 4 den Hebel 5 wieder frei, und dieser wird durch die Zugfeder 11 in seine frühere Lage gebracht. Gleichzeitig steigt bei weiterer Drehung der Welle ν die Daumenscheibe w an und bewegt hierdurch den Hebel i aufwärts und dadurch die Spindein g und k abwärts. Nachdem die Spindeln wieder in ihrer Höchstlage sind, wird die nächste Lasche vorgeschoben und hiermit die erste Lasche um genau eine Laschenlänge weitergeschoben usf., bis die erste Lasche mit dem noch nicht aufgeriebenen Loch unter dem Aufreiber der Spindel h liegt. Auf diese Weise werden dann bei jeder Umdrehung der Welle ν zwei Löcher aufgerieben und die Laschen um eine Laschenlänge weitergeschoben, bis sie über den Rand des Wasserbehälters und durch eine Abgleitrinne nach unten in ein Gefäß fallen. Da der Wasserspiegel bei Einfallen von Spänen steigen würde, wird durch ein Über lauf rohr 12 der Überschuß an Wasser in ein besonderes Gefäß abgeleitet und dadurch der Wasserspiegel dauernd auf gleicher Höhe gehalten. Nachdem die Werkstücke des Behälters 10 ganz aufgearbeitet sind, wird derselbe herausgenommen und go durch einen frisch gefüllten ersetzt.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen oder ähnlicher gleicher Werkstücke in einem fortlaufenden Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet, daß die den Werkzeugen schrittweise zugeführten Werkstücke zu gleichen Teilen von verschiedenen Werkzeugen derart bearbeitet werden, daß bei Fertigstellung des einen Werkstücks durch das erste Werkzeug gleichzeitig das nachfolgende Werkstück durch das benachbarte Werkzeug zur ersten Hälfte bearbeitet wird.
2. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkstücke mittels einer Führungsschiene (8) unter den n0 Werkzeugen vorbeigeführt werden und eine auf dieser Führungsschiene befestigte, in der Längsrichtung geschlitzte Deckschiene (9) eine Hochheben der Werkstücke beim Aufwärtsgang der Werkzeuge verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEL50474D Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen Expired DE380401C (de)

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DE380401C true DE380401C (de) 1923-09-10

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DEL50474D Expired DE380401C (de) Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen

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