DE380401C - Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen - Google Patents
Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter KettenlaschenInfo
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- DE380401C DE380401C DEL50474D DEL0050474D DE380401C DE 380401 C DE380401 C DE 380401C DE L50474 D DEL50474 D DE L50474D DE L0050474 D DEL0050474 D DE L0050474D DE 380401 C DE380401 C DE 380401C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D75/00—Reaming machines or reaming devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen oder ähnlicher
kongruenter Werkstücke in einem fortlaufenden Arbeitsgange und besteht darin, daß die den Werkzeugen schrittweise zugeführten
Werkstücke zu gleichen Teilen von verschiedenen Werkzeugen derart bearbeitet werden, daß bei Fertigstellung des einen
Werkstücks gleichzeitig das nachfolgende ίο Werkstück durch das benachbarte Werkzeug
zur ersten Hälfte bearbeitet wird. Zur Ausübung dieses Yer fahr ens gelangt gemäß der
Erfindung eine Maschine zur Anwendung, durch welche die Werkstücke mittels einer
Führungsschiene unter den Werkzeugen vorbeigeführt werden und eine auf dieser Schiene
befestigte Deckleiste ein Hochheben der Werkstücke durch die hochgehenden Werkzeuge
verhindert.
Gegenüber den bekannten Verfahren zur Bearbeitung insbesondere von Kettenlaschen
besitzt das neue Verfahren den Vorzug großer Genauigkeit und Erzeugungsmöglichkeit, da
ein Arbeiter gleichzeitig mehrere der für die· Ausübung des Verfahrens verwendeten
Maschinen bedienen kann.
Auf der Zeichnung ist eine Maschine zur Ausübung des neuen Verfahrens dargestellt,
und zwar zeigen
Abb. ι eitie Vorderansicht des Oberteils der
Maschine und
Abb. 2 eine Oberansicht der Abb. 1; Abb. 3 zeigt eine Seitenansicht und
Abb. 4 eine Rückansicht der ganzen Maschine.
Auf dem Unterteil α der Maschine ist der Oberteil h mit dem Wasserbehälter aufgeschraubt.
An diesem Oberteil b sind zwei wagerecht verschiebbare Schlitten c und d angeordnet,
welche durch die Gewindespindeln e und /' eingestellt werden können. In den
Schlitten c und d sind zwei senkrechte Arbeitsspindeln g und /; gelagert, die durch
den gemeinsamen Hebel i (Abb. 3) senkrecht bewegt werden. Zum Antrieb der beiden
j Arbeitsspindeln dienen die beiden Schnur- ! scheiben k und /. Dieselben sind in der Höhe
etwas versetzt zueinander angeordnet, damit die Spindeln auf möglichst geringen Abstand
eingestellt werden können. Der Antrieb der beiden Schnurscheiben k und / geschieht durch
einen Riemen, welcher durch die Antriebsschnurscheibe m angetrieben, zunächst über
die Leitrolle η geführt ist und die Schnurscheibe / am Schlitten d antreibt; von hier
wird der Riemen über die schräg liegende Leitrolle 0 geführt, um dann über die Schnurscheibe
k des Schlittens c zur Leitrolle p und von da wieder zur Antriebsschnurscheibe »1
zu gelangen. Die schrägliegende Leitrolle ο 6c läuft auf dem Bolzen q, der mit seinem durchbohrten
Unterteil auf dem wagerecht liegenden runden Halteschaft r durch Drehen und
seitliches Verschieben in jede Lage gebracht werden kann. Diese Anordnung ermöglicht
eine sehr geringe Entfernung zwischen den beiden Spindeln g und h, eine schnelle Einstellung
des Riemens in die richtige Höhenlage durch Drehung des Bolzens q bei Einstellung
der Spindelschlitten c und d auf einfandere
Entfernung und eine Ausgleichung der Riemenlänge durch eine seitliche \*ertchiebung
des Bolzens q auf dem Halteschaft r.
Ein zweiter Riemen treibt durch die Scheiben ί und t die Schneckenwelle u und
durch diese die Schneckenradwelle v. Auf dieser Welle τ1 ist eine Daumenscheibe w befestigt,
die eine Hubbewegung auf den Hebel i überträgt und durch diesen die beiden
Arbeitsspindeln g und h senkrecht bewegt. Eine durch den Unterteil α ragende Verlängerung
der Schneckenwelle u ist zu einem Vierkant M1 ausgebildet, an den nach Ausschaltung
des Riementriebes eine Kurbel gesteckt wird zwecks Einrichtens der Maschine. In dem
Gehäuse χ ist eine Sicherheitsvorrichtung angebracht, die verhindert, daß die Aufreibet
zerbrechen können, wenn die Laschen durch irgendeine Ursache nicht mit ihren Löchern
unter die Aufreiber zu liegen kommen. Zwischen dem Oberteil y und dem Unterteil ζ in
dem Gehäuse x, die sich ineinanderschiebe α,
ist eine Druckfeder ι angeordnet. Das Gegengewicht 2 am Hebel i wird so eingestellt, daß
die Arbeitsspindeln g und h dadurch in ihrer Höchstlage gehalten werden; entsteht nun bei
to der Arbeit gegen die Aufreiber ein ungewöhnlicher achsialer Druck, so schiebt sich unter
Zusammendrückung der Feder 1 der Unterteil ζ in den Oberteil y hinein und verhindert
auf diese Weise das Zerbrechen der Werkzeuge. Die Druckfeder 1 ist in ihrer Stärke
so bemessen, daß der Hub des Unterteils ε durch die Feder 1 auf den Oberteil y bei normalem
Schnittwiderstand übertragen wird. Auf der Schneckenradwelle ν ist in achsialer
Richtung verschiebbar eine Kurventrommel 3 (Abb. 2 und 4) angebracht. Diese bewegt
bei jeder Umdrehung mittels eines Kurvenstücks 4 den Hebel 5 und durch diesen den
Flachschieber 6 (Abb. 2), der an einem nach unten in den Wasserbehälter gerichteten
Winkel eine Zunge 7 trägt und den Vorschub fier Laschen bewirkt.
Innerhalb des Wasserbehälters des Oberteils b liegt die auf zwei Ansätzen befestigte
Führungsschiene 8. Diese ist in ihrer ganzen Länge an der Oberseite mit einer Nut versehen
zur Aufnahme der Werkstücke. Um bei der Zurückbewegung der Werkzeuge ein Hochheben der Werkstücke zu verhindern, ist
eine Deckleiste 9 angebracht. Ein Schlitz in dieser Leiste gestattet eine genaue Überwachung
des Vorschubs. An der dem Schieber 6 entgegengesetzten Seite steigt die Führungsschiene
8 in einem flachen Bogen bis zur Höhe des Wasserbehälters an. Der etwas schräg aufwärtsstehende, vorn mit einem
Spalt versehene Werkstückbehälter 10 wird so mit der Führungsschiene 8 verbunden, daß
die aufgespeicherten Werkstücke unten in die Nut der Führungsschiene8 zu liegen kommen.
Bei Einrichtung der Maschine für eine bestimmte Sorte Kettenlaschen werden die Spindelschlitten so eingestellt, daß ein Aufreiber
das linksseitige Loch und -der andere Aufreiber das rechtsseitige Loch bearbeitet;
je nach ihrer Länge liegen dann verschiedene Laschen zwischen beiden Aufreibern. Die
Aufreiber sind unten mit stumpfen Körnerspitzen versehen, die bei ihrer Abwärtsbewegung
die Laschen in genaue Lage bringen.
Die Maschine arbeitet wie folgt: Der gefüllte Werkstückbehälter 10 wird auf die Führungsschiene
8 aufgesteckt. Bei der Umdrehung der Schneckenradwelle ν schiebt zunächst
die Zunge 7 durch Einwirkung des Kurvenstückes 4 aitf Hebel 5 und Schieber 6
die unterste Lasche des Werkstückbehälters 10 mit einem Loch bis unter den Aufreiber der
Spindel g. Bei der weiteren Drehung gibt das Kurvenstück 4 den Hebel 5 wieder frei,
und dieser wird durch die Zugfeder 11 in
seine frühere Lage gebracht. Gleichzeitig steigt bei weiterer Drehung der Welle ν die
Daumenscheibe w an und bewegt hierdurch den Hebel i aufwärts und dadurch die Spindein
g und k abwärts. Nachdem die Spindeln wieder in ihrer Höchstlage sind, wird die
nächste Lasche vorgeschoben und hiermit die erste Lasche um genau eine Laschenlänge
weitergeschoben usf., bis die erste Lasche mit dem noch nicht aufgeriebenen Loch unter
dem Aufreiber der Spindel h liegt. Auf diese Weise werden dann bei jeder Umdrehung der
Welle ν zwei Löcher aufgerieben und die Laschen um eine Laschenlänge weitergeschoben,
bis sie über den Rand des Wasserbehälters und durch eine Abgleitrinne nach unten
in ein Gefäß fallen. Da der Wasserspiegel bei Einfallen von Spänen steigen würde, wird
durch ein Über lauf rohr 12 der Überschuß an Wasser in ein besonderes Gefäß abgeleitet
und dadurch der Wasserspiegel dauernd auf gleicher Höhe gehalten. Nachdem die Werkstücke
des Behälters 10 ganz aufgearbeitet sind, wird derselbe herausgenommen und go
durch einen frisch gefüllten ersetzt.
Claims (2)
1. Verfahren zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen oder ähnlicher gleicher
Werkstücke in einem fortlaufenden Arbeitsgang, dadurch gekennzeichnet, daß die den Werkzeugen schrittweise zugeführten
Werkstücke zu gleichen Teilen von verschiedenen Werkzeugen derart bearbeitet werden, daß bei Fertigstellung
des einen Werkstücks durch das erste Werkzeug gleichzeitig das nachfolgende Werkstück durch das benachbarte Werkzeug
zur ersten Hälfte bearbeitet wird.
2. Maschine zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Werkstücke mittels einer Führungsschiene (8) unter den n0
Werkzeugen vorbeigeführt werden und eine auf dieser Führungsschiene befestigte, in der Längsrichtung geschlitzte
Deckschiene (9) eine Hochheben der Werkstücke beim Aufwärtsgang der Werkzeuge verhindert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL50474D DE380401C (de) | Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL50474D DE380401C (de) | Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE380401C true DE380401C (de) | 1923-09-10 |
Family
ID=7273502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL50474D Expired DE380401C (de) | Verfahren und Maschine zum Aufreiben gestanzter Kettenlaschen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE380401C (de) |
-
0
- DE DEL50474D patent/DE380401C/de not_active Expired
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